Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | Chat | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Hilfe

Seiten: (14) « Erste ... 12 13 [14]  ( Zum ersten neuen Beitrag ) Antworten | Neues Thema |
Bahnstrecke Ulm-Lindau soll elektrifiziert werden, Alles zur Südbahn [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Iarn
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 09:22


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 12327




QUOTE (218 466-1 @ 20 Nov 2016, 00:53)
Und welches andere Projekt genau, würde durch den Bf.  Merklingen verhindert werden?
Immer dieses typische Gejammer, dies nicht, das nicht, dafür was anderes. Die einzige Alternative wäre, dass halt nichts investiert wird. dry.gif

Solln's den Halt in Erbach weglassen und schon passt es zeitlich wieder. ph34r.gif

Oder halt doch noch IC-Mod-Wagen nach jetzigem MüNüX-Vorbild 200 km/h statt 160 km/h Dostln um die drei Minuten auszuglichen.

Das zeitliche Aufrechnen von Halten woanders oder Beschleunigungen woanders (Südbahn) funktioniert nur im Buchfahrplan. Hast Du verspätete Fernzüge bringt der Halt in Merklingen ein Problem, weil der RE dort dann wahrscheinlich erst die verspäteten Fernzüge vorbeilassen muss und so aus anderen Strecken Verspätungen einkoppelt.
Für einen verspätungstoleranten Fahrplan ist Merklingen ungünstig. Einzig und allein das von Dir angesprochene schnellere Zugmaterial könnte für eine gewisse Entspannung sorgen, aber auch da ist es am verspätungstolerantesten 200 km /h Material mit den Fernzügen mitschwimmen zu lassen.

Bearbeitet von Iarn am 21 Nov 2016, 09:24

--------------------
MVG - wir können alles außer U-Bahn und Tram dafür verleihen wir nun Fahrräder und den Stadtwerken gehören die meisten Windparks in der irischen See
    
     Link zum BeitragTop
JeDi
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 09:38


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 06
Beiträge: 17606

Alter: 25
Wohnort: Unterwegs zuhause.


QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 09:22)
Für einen verspätungstoleranten Fahrplan ist Merklingen ungünstig. Einzig und allein das von Dir angesprochene schnellere Zugmaterial könnte für eine gewisse Entspannung sorgen, aber auch da ist es am verspätungstolerantesten 200 km /h Material mit den Fernzügen mitschwimmen zu lassen.

Möglich. Sinn von schnellem Regionalverkehr ist aber die Anbindung der Region (Merklingen bewirkt da einen ähnlichen Effekt wie Kinding - eine Gegend, die bislang nur die Autobahn hatte bekommt wieder Bahnanschluss), und nicht die (bestellte) Konkurrenz zum Fernverkehr. Nach derzeitigem Stand ist auf der SFS genug Platz für 160 km/h-Regionalzüge mit Halt in Merklingen.

--------------------
Before calling at Jesenice, this train also stops at Faak am See.
    
      Link zum BeitragTop
Iarn
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 10:19


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 12327




Da möchte ich entgegnen, Sinn der Schnellfahrtstrecke ist aber eben nicht der Regionalverkehr sondern der Fernverkehr. Die Südbahn läuft halt aus historischen Gründen über die Strecke.
Und bei nachträglichen Einfügungen bin ich halt immer skeptisch, ob man da nichts verschlimmbessert und das scheint hier der Fall zu sein. Um den Regionalzughalt einzufügen, nimmt man Instabilitäten bei der Südbahn in Kauf.

--------------------
MVG - wir können alles außer U-Bahn und Tram dafür verleihen wir nun Fahrräder und den Stadtwerken gehören die meisten Windparks in der irischen See
    
     Link zum BeitragTop
JeDi
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 10:26


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 06
Beiträge: 17606

Alter: 25
Wohnort: Unterwegs zuhause.


QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 10:19)
Da möchte ich entgegnen, Sinn der Schnellfahrtstrecke ist aber eben nicht der Regionalverkehr sondern der Fernverkehr. Die Südbahn läuft halt aus historischen Gründen über die Strecke.

Nach der Argumentation müsste man aber gleich durchs Filstal fahren. Dort müsste man - im Sinne eines möglichst Verspätungstoleranten Fahrplans - aber ebenfalls ohne Halt (aber mit 100 km/h) fahren, um Konflikte mit dem Güterverkehr zu vermeiden. Stellt sich dann halt die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, für 2 Züge pro Stunde eine SFS hinzusetzen, oder ob man sie dann nicht doch besser für den Regionalverkehr (natürlich mit Halt Merklingen) mitnutzt. Übrigens ist die SFS Wendlingen-Ulm explizit auch für den Regionalverkehr und schnelle Leichtgüterzüge geplant, und Platz sollte da zwischen den Fernzügen eigentlich genug sein. Ebenso wie allfällige Überholungen sehr fix gehen sollten.
QUOTE
Und bei nachträglichen Einfügungen bin ich halt immer skeptisch, ob man da nichts verschlimmbessert und das scheint hier der Fall zu sein. Um den Regionalzughalt einzufügen, nimmt man Instabilitäten bei der Südbahn in Kauf.

Inwiefern tut man das denn? Übrigens war Friedrichshafen schon immer als Ziel der heutigen IRE-Linie Stuttgart-Lindau geplant, dass diese aktuell bis Lindau fährt, ist eher Zufall (zwischen Friedrichshafen und Lindau sind die 4 Dosto eigentlich auch überdimensioniert).

Bearbeitet von JeDi am 21 Nov 2016, 10:27

--------------------
Before calling at Jesenice, this train also stops at Faak am See.
    
      Link zum BeitragTop
Jogi
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 12:30


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 12 Mar 09
Beiträge: 1189

Alter: 28
Wohnort: Baden-Württemberg


QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 11:19)
Da möchte ich entgegnen, Sinn der Schnellfahrtstrecke ist aber eben nicht der Regionalverkehr sondern der Fernverkehr.

Das ist IMHO eine ziemlich eng gefasste Sicht:

Die SFSen Hannover-Würzburg & Mannheim-Stuttgart erlauben auch Fahrten im SGV - und zwischen Vaihingen und Stuttgart wird letztere im Regionalverkehr planmäßig befahren und sie dient für RE-Züge sogar als planmäßige Umleitungsstrecke. Der MüNüX wurde schon erwähnt. Und sogar zwischen Bamberg/Ebensfeld und Coburg werden sich rote Züge tummeln, nachdem der blaue Zug mit 200 km/h auf der 300-km/h-Strecke zwischen Börsengang und Baustopp das Zeitliche gesegnet hatte...
Sprich, diese (inter-)regionalen Züge laufen kaum dem originären Sinn eine Strecke entgegen, dort Bahnenn verkehren zu lassen, um Menschen und Güter zu transportieren. Alleine daraus, dass die Strecken für HGV projektiert sind, ergibt sich keine Zwangsläufigkeit, nur mit HGV-Zügen dort zu fahren.

Und vom Genellen zum Konkreten, ein RV-Paar je Stunde ist zwischen Wendlingen und Ulm seit Jahren vorgesehen, ebenso die optionale Verlängerung nach Friedrichshafen (wo auch immer Bludenz herkommt) sowie die Weiterführung bis Würzburg, und entsprechend projektiert. Mit dem neuen Halt in Merklingen kommt der sogar seiner originären Funktion sogar noch mehr nach, die Region an die Zentren anzuschließen.

QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 11:19)
Die Südbahn läuft halt aus historischen Gründen über die Strecke.

Nein, "historisch" gesehen läuft die Schwäbsche Eisebahn ("Schdugard, Ulm onnd Biberach, Meckebeure, Durlesbach") von Stuttgart über die Geislinger Steige nach Friedrichshafen. Auch daran ablesbar, dass die Kilometrierung in der Landeshauptstadt beginnt und am Bodensee aufhört. Es ergibt sich schlicht die Möglichkeit, neue und schnellere Direktverbindungen anzubieten, die mutmaßlich eine hohe Nachfrage haben und zudem neue Nachfrage generieren. Exemplarisch sei die Möglichkeit genannt, in gut eineinhalb Stunden von Friedrichshafen zum Stuttgarter Flughafen und zur Messe zu kommen - heute braucht man dafür über zweieinhalb Stunden.

QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 11:19)
Und bei nachträglichen Einfügungen bin ich halt immer skeptisch, ob man da nichts verschlimmbessert und das scheint hier der Fall zu sein. Um den Regionalzughalt einzufügen, nimmt man Instabilitäten bei der Südbahn in Kauf.

Aber die Probleme haben nichts mit der Schnellfahrstrecke und ihrem Betriebsprogramm zu tun, bremsen also nicht per se den Fernverkehr aus.

Davon ab werden die Instabilitäten eben nicht in Kauf genommen, sondern es wirdnach Lösungen gesucht: schnellere Züge, leichtes Verschieben der Trasse, Erweiterungen an der Infrastruktur, Anfragen in Bayern, ob in Kißlegg Verschiebungen möglich sind, Brechen in Friedrichshafen. Was genau am Ende rauskommt, steht noch nicht gänzlich fest.

---

QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 10:22)
Das zeitliche Aufrechnen von Halten woanders oder Beschleunigungen woanders (Südbahn) funktioniert nur im Buchfahrplan.

Bitte? Die Effekte mögen kleinteiliger sein und von anderen, mehr Faktoren abhängig sein, aber dass sie nicht funktionieren würden, ist so pauschal nicht richtig: Aktuell scheinen (in Nord-Süd-Richtung betrachtet) die drei Minuten, die der Halt in Merklingen kostet, bis Friedrichshafen "durchgeschleppt" zu werden, bis sie in der Zeppelinstadt nahezu wieder ausgeglichen sind. Die besprochenen Maßnahmen sind insoweit Maßnahmen, um die aufgefressenen Pufferzeiten wieder auszugleichen. Das funktioniert natürlich auch im Betrieb, so lange andere Faktoren (z.B. Verzögerung beim Fahrgastwechsel, s.u.) das nicht überkompensieren.

QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 10:22)
Hast Du verspätete Fernzüge bringt der Halt in Merklingen ein Problem, weil der RE dort dann wahrscheinlich erst die verspäteten Fernzüge vorbeilassen muss und so aus anderen Strecken Verspätungen einkoppelt.

Ja und nein. Nein, weil für solche Fälle ja die Pufferzeiten auf anderen Streckenteilen vorgesehen sind - und ja, weil dies natürlich nur für einen gewissen Zeitraum gilt nach dem Motto, bis drei Minuten sind Verspätungen verkraftbar, ab fünf Minuten können Anschlüsse nicht mehr abwarten. Das hängt vom konkreten Szenario und den Folgewirkungen (also etwa Anschlüsse des IRE in Aulendorf und Friedrichshafen, Kreuzungskonflikte zwischen Friedrichshafen und Lindau; Anschlüsse in Augsburg und München; nicht zuletzt die vorhandenen Bahnsteigkanten in Ulm) ab.

Etwas genereller gesagt folgt daraus auch, dass es nicht in Stein gemeißelt ist, dass der verspätete ICE unbedingt den pünktlichen IRE in Merklingen überholen muss. Gerade wenn der IRE wirklich bis Bludenz fahren sollte haben implizieren die Folgewirkungen (Anschlüsse) und Zwangspunkte (Eingleisigkeit zw. Fr'hafen, Lindau und Bregenz) eine gewisse Priorität, während ein ohnehin unpünktlicher ICE auf seinen "letzten Kilometern" bis München salopp gesagt nicht mehr viel aufholen kann.

QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 10:22)
Für einen verspätungstoleranten Fahrplan ist Merklingen ungünstig. Einzig und allein das von Dir angesprochene schnellere Zugmaterial könnte für eine gewisse Entspannung sorgen, aber auch da ist es am verspätungstolerantesten 200 km /h Material mit den Fernzügen mitschwimmen zu lassen.

Das "angesprochene schnellere Zugmaterial" ist in der Praxis mit Sicherheit nicht verspätungstolerant: technische Unzuverlässigkeit, hoher und realiter steigender (!) Wartungsaufwand, absehbares Ende der wirtschaftlichen und technischen Nutzungsdauer und nicht zuletzt die geringe Fahrgastwechselkapazität (namentlich zwei Turspüren je Wagen, zwei bis drei Stufen beim Einstieg, kaum vorhandener "Drängelraum") würden auf den stark nachgefragten Abschnitten Heilbronn-Stuttgart, Stuttgart-Ulm und Stuttgart/Ulm-Friedrichshafen (Radler!!) die Fahrzeiten sprengen, weil die vorgesehenen Haltezeiten kaum eingehalten werden können.

---

QUOTE (JeDi @ 21 Nov 2016, 10:14)
[Lok+Dostos:] Zumindest bis 2023, ja. Die Eröffnung der SFS ist aktuell für 2021 geplant...

Die SFS dürfte sogar klappen, beim Bahnhof wird's eng... ph34r.gif

Wie ist das eigentlich mit der Weiterführung nach Würzburg? Ab Ende 2019 soll doch für 13 Jahre Go Ahead als RE auf der Frankenbahn rumFLIRTen. Bleibt ja eigentlich nur, dass die ensprechenden Leistungen entweder von Go Ahead auf den neuen IRE übergehen oder dass der SFS-IRE dort zusätzlich zum Go Ahead-RE fährt... unsure.gif

Bearbeitet von Jogi am 21 Nov 2016, 12:38
    
     Link zum BeitragTop
Rohrbacher
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 15:15


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 10882




Was macht man eigentlich, wenn man im Betrieb merken sollte, dass Stuttgart21 vorne und hinten nicht funktioniert? ph34r.gif

--------------------
"Ein rechter Scheißdreck war's. Altmodisch bis provinziell war's. Des war's."
    
    Link zum BeitragTop
Iarn
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 15:30


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 12327




Meine unmaßgebliche Meinung ist einen Teil des Verkehrs über Bad Cannstatt abzuwickeln dürfte die schnellste und billigste Lösung sein.

--------------------
MVG - wir können alles außer U-Bahn und Tram dafür verleihen wir nun Fahrräder und den Stadtwerken gehören die meisten Windparks in der irischen See
    
     Link zum BeitragTop
Bayernlover
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 16:47


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Aug 09
Beiträge: 13076
Chat: Bayernlover 

Alter: 27
Wohnort: Dresden (4, 6, 10, 12, 65, 85, 87)


Aussiedlungsprogramme - wobei, die meisten gehen früher oder später sowieso freiwillig ph34r.gif

--------------------
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
    
     Link zum BeitragTop
Jogi
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 16:59


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 12 Mar 09
Beiträge: 1189

Alter: 28
Wohnort: Baden-Württemberg


QUOTE (Rohrbacher @ 21 Nov 2016, 16:15)
Was macht man eigentlich, wenn man im Betrieb merken sollte, dass Stuttgart21 vorne und hinten nicht funktioniert? ph34r.gif

Stuttgart 22 bauen - vielleicht den Bahnhof wieder nach oben und dafür die Stadt nach unten huh.gif

---

QUOTE (Iarn @ 21 Nov 2016, 16:30)
Meine unmaßgebliche Meinung ist einen Teil des Verkehrs über Bad Cannstatt abzuwickeln dürfte die schnellste und billigste Lösung sein.

Das bringt dir nur was für Züge aus Richtung Schwäbisch Knall-Hessental, Schwäbisch Gmünd und Schwäbisch-Plochingen, weil die die einzigen Richtungen sind, aus denen der Bahnhof Cannstatt erreicht werden kann. Außer vom Hbf natürlich... wink.gif Fraglich allerdings, inwieweit bei den vier Bahnsteigkanten Platz zum Wenden besteht.

Was du wohl eher meinst, ist die Umfahrung Stuttgarts über die Güterumgehung Untertürkheim-Kornwestheim/SFS nach Mannheim. Aber keine Sorge, mir könnet schließlich elles außer Hochdeutsch schwätze und haben dafür vorgesorgt, diese Alternative nicht allzu attraktiv zu machen wink.gif

    
     Link zum BeitragTop
Metropolenbahner
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 17:54


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 981




QUOTE (Rohrbacher @ 21 Nov 2016, 16:15)
Was macht man eigentlich, wenn man im Betrieb merken sollte, dass Stuttgart21 vorne und hinten nicht funktioniert? ph34r.gif

Na die Gleise oben nicht abreißen.

Der kluge Schwabe schaut sich das erstmal an, ob es funktioniert und wenn nicht, dann hat er einen 1A unterirdischen Fernbahnhof samt nen 1A oberirdischen Regionalbahnhof:


QUOTE
Die derzeitigen Bahnflächen, die die Stadt schon gekauft hat, sollen im Europaviertel und im künftigen Rosensteinviertel Platz für weitere 6500 Wohnungen bieten. Nur für etwa 1000 können Flächen an der Nordbahnhof- und an der Rosensteinstraße vergleichsweise schnell entwickelt werden. Bei den anderen ist die Stadt auf die Fertigstellung des Bahnhofes angewiesen. Selbst bei einer Inbetriebnahme Ende 2021 wären die Flächen kaum vor 2025 verfügbar, weil der Bahnbetrieb erst mit Erfolg umgestellt und etwaige Altlasten beseitigt werden müssen.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.n...6affad7bb9.html

ph34r.gif

Bearbeitet von Metropolenbahner am 21 Nov 2016, 17:54
    
     Link zum BeitragTop
218 466-1
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 18:01


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Aug 10
Beiträge: 4612

Alter: 37
Wohnort: Ingolstadt


QUOTE (Jogi @ 21 Nov 2016, 13:30)
Das "angesprochene schnellere Zugmaterial" ist in der Praxis mit Sicherheit nicht verspätungstolerant: technische Unzuverlässigkeit, hoher und realiter steigender (!) Wartungsaufwand, absehbares Ende der wirtschaftlichen und technischen Nutzungsdauer und nicht zuletzt die geringe Fahrgastwechselkapazität (namentlich zwei Turspüren je Wagen, zwei bis drei Stufen beim Einstieg, kaum vorhandener "Drängelraum") würden auf den stark nachgefragten Abschnitten Heilbronn-Stuttgart, Stuttgart-Ulm und Stuttgart/Ulm-Friedrichshafen (Radler!!) die Fahrzeiten sprengen, weil die vorgesehenen Haltezeiten kaum eingehalten werden können.
Aber was man bei der NIM versäumt hat, könnte man hier berücksichtigen: 250+ Meter Bahnsteige sodass auch [101]-7 oder mehr Bpmz-[101] möglich wäre, d.h. gesamt mehr Türen, bessere Beschleunigung und 200 km/h.
Zum technischen: Es müssen ja nicht unbedigt genau DIE Wagen des jetzigen MüNüX sein. Bis zur Inbetriebnahme der durchgehenden Leine SFS+Südbahn, sollten durch ICE4 bereits genug ICmod frei sein, die in besserem Zustand sind und die auf )p( zurückgebauten Wagen reichen hier ja auch.
Eine Dauerlösung ist das natürlich nicht. Neufahrzeuge (z.B. Talent 3 gibt es s.i.w. auch für 200 km/h) übernehmen mittelfristig. Davor wäre das halt ein Kompromiss um den Betrieb besser durchführen zu können und Radler evtl. mit Vergünstigungen noch eine Zeit lang auf die Filstalbahn vertrösten.
QUOTE (Jogi @ 21 Nov 2016, 17:59)
Stuttgart 22 bauen - vielleicht den Bahnhof wieder nach oben und dafür die Stadt nach unten  huh.gif
S22 als Hochbahnhof auf Stelzen über der Stadt.ph34r.gif Und am besten mit schwebenden Zügen von ThyssenKrupp. wink.gif

--------------------
Keine Alternative zum Transrapid MUC
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
Rohrbacher
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 19:24


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 10882




QUOTE (218 466-1 @ 21 Nov 2016, 19:01)
Aber was man bei der NIM versäumt hat, könnte man hier berücksichtigen: 250+ Meter Bahnsteige

Wenn ich mich nicht täusche, werden in Merklingen allein schon die Bahnsteiggleise ziemlich kurz, aus Platzgründen und weil der Bahnhof nicht als Überholbahnhof eh in der Streckenplanung dabei ist. ph34r.gif

QUOTE (Metropolenbahner @ 21 Nov 2016, 18:54)
Der kluge Schwabe schaut sich das erstmal an

Dann sollte man sich als Freund der Kombilösung eigentlich wünschen, dass es schiefgeht. biggrin.gif

--------------------
"Ein rechter Scheißdreck war's. Altmodisch bis provinziell war's. Des war's."
    
    Link zum BeitragTop
Jogi
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 19:37


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 12 Mar 09
Beiträge: 1189

Alter: 28
Wohnort: Baden-Württemberg


QUOTE (Rohrbacher @ 21 Nov 2016, 20:24)
Wenn ich mich nicht täusche, werden in Merklingen allein schon die Bahnsteiggleise ziemlich kurz, aus Platzgründen und weil der Bahnhof nicht als Überholbahnhof eh in der Streckenplanung dabei ist. ph34r.gif

Die Bahnsteige sollen lt. PF-Beschluss 215 m lang werden; die Gleise selber nicht viel länger, weil richtigerweise nachträglich hinzu gekommen.

Winkewinke mit Zaunpfahl, hier geht's um die unter Strom zu setzende Südbahn, nicht ums Für & Wider über Stuttgart 21

Bearbeitet von Jogi am 21 Nov 2016, 19:38
    
     Link zum BeitragTop
ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 6 Jan 2017, 06:56


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Mar 11
Beiträge: 852

Alter: 56
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Pro Bahn rügt Verspätungen auf der Südbahn seit neuem Fahrplan: http://www.pro-bahn-bw.de/presse/index.php?pm=158#i158

--------------------
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 17 Feb 2017, 16:25


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Mar 11
Beiträge: 852

Alter: 56
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Elektrifizierung Ulm-Friedrichshafen-Lindau startet im September 2018
Totalsperrung Ulm-Laupheim, 10.9.-8.12.2018
Siehe Seiten 260- 261 von Aktualisierte Zusammenstellung der Netzfahrplan-Baukorridore 2018: http://fahrweg.dbnetze.com/file/fahrweg-de...rplan2018-2.pdf

--------------------
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
Thema wird von 1 Benutzer gelesen (1 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
209 Antworten seit 27 Apr 2014, 20:24 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Seiten: (14) « Erste ... 12 13 [14] 
<< Back to Regionalverkehr
Antworten | Neues Thema |