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Ladenschluss, war: Schluss mit dem Ladenschluss? [Zur Themenübersicht]
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 17:33


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Jedes Bundesland darf ja bekanntlich seit der vor kurzem endlich geglückten Föderalismusreform seine Ladenöffnungszeiten selbst regeln. NRW gibt nun als erstes Bundesland die Ladenschlusszeiten frei. Montag bis Samstag dürfen die Läden rund um die Uhr öffnen. Der Gesetzentwurf wurde bereits vom Kabinett gebilligt.

Quelle: http://www.n-tv.de/700040.html

Das ist ein Anfang. Wo aber bleibt Bayern? Ursprünglich hieß es, dass man auch Montag bis Samstag vollständig freigeben wolle, dann hieß es, eine Lockerung, etwa bis 22:00 reiche auch, und dann sagte man, man wolle erst mit den Gewerkschaften und Kirchen sprechen. So verläuft das im katholischen Bayern offenbar im Sande, sodass es in Deutschland wohl einen Fleckerlteppich geben wird, etwa Einkaufen in NRW und Berlin rund um die Uhr, ein paar andere Bundesländer lockern den Ladenschluss etwas und in anderen Bundesländern bleibt es bei 20:00 oder man geht sogar auf den ganz alten Ladenschluss zurück. mad.gif
    
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ChristianMUC
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 17:36


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Also unsere 20:00 sind doch schon sehr großzügig...in Graz gestern hat spätens um 19:00 jeder Laden zu gehabt (Ausnahme: der Spar im Bahnhof - da hab ich dann auch gleich mal 12 Liter Rauch Eistee gebunkert und im Nachtzug exportiert biggrin.gif - gottseidank hat wenigestens der von mir so geschätzte 612 Gepäckablagen - durfte heute früh 3 Stunden von Lindau nach München genießen)

Bearbeitet von ChristianMUC am 15 Aug 2006, 17:37
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 17:54


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QUOTE (ChristianMUC @ 15 Aug 2006, 18:36)
Also unsere 20:00 sind doch schon sehr großzügig...in Graz gestern hat spätens um 19:00 jeder Laden zu gehabt (Ausnahme: der Spar im Bahnhof - da hab ich dann auch gleich mal 12 Liter Rauch Eistee gebunkert und im Nachtzug exportiert biggrin.gif - gottseidank hat wenigestens der von mir so geschätzte 612 Gepäckablagen - durfte heute früh 3 Stunden von Lindau nach München genießen)

Da muss man nur ins europäische Ausland schauen. Die meisten Länder haben wesentlich großzügigere Regelungen oder gar kein Ladenschlussgesetz mehr.

Gerade wird in RTL aktuell übrigens gemeldet, dass die neue Regelung in NRW noch vor Weihnachten in Kraft treten wird und dass dies schon völlig sicher sei.

[Edit] Orthographie

Bearbeitet von tra(u)mmann am 15 Aug 2006, 18:00
    
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Oliver-BergamLaim
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 18:01


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Es wurde auch Zeit, dass hier mal ein Bundesland den Anfang macht - hoffentlich folgen bald weitere Bundesländer dem Beispiel NRW.
    
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Baureihe 401
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 18:31


Kaiser


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Wohnort: Pasing bei München


jaja wir wieder in nrw... tongue.gif biggrin.gif
    
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Auer Trambahner
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 18:34


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Beiträge: 9389

Wohnort: Drunt in da greana Au


Zur WM hat sich gezeigt, das außerhalb der Innenstadt nach 20 Uhr nicht viel Geschäft geht.
Die liebe Freizeitgesellschaft kann jetzt keine Zeit fürs kaufen opfern, zukünftig haben sie 24 Stunden keine Zeit dafür.

Der Auer



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Der mit dem Ölkännchen tanzt!
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 18:37


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QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 15 Aug 2006, 19:01)
Es wurde auch Zeit, dass hier mal ein Bundesland den Anfang macht - hoffentlich folgen bald weitere Bundesländer dem Beispiel NRW.

Da die meisten Bundesländer nichts dagegen haben, modern zu sein, gibt es hoffentlich tatsächlich Nachahmer. Beim konservativen Bayern habe ich allerdings meine Zweifel. Hier könnte jetzt unser verehrter Ministerpräsident Dr. Stoiber noch was Gutes tun, bevor er abdankt und das Ladenbesitzergängelungsgesetzt namens Ladenschlussgesetz endlich zu Fall bringen.
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 18:40


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QUOTE (Auer Trambahner @ 15 Aug 2006, 19:34)
Zur WM hat sich gezeigt, das außerhalb der Innenstadt nach 20 Uhr nicht viel Geschäft geht.
Die liebe Freizeitgesellschaft kann jetzt keine Zeit fürs kaufen opfern, zukünftig haben sie 24 Stunden keine Zeit dafür.

Das muss sich erst durchsetzen. Der Ladenschluss um 20:00 wurde auch erst nach ein paar Monaten zum Erfolg. Die Supermärkte sind sogar am Münchner Stadtrand um kurz vor 20:00 noch voll, also wenn sich es da nicht lohnt, hier noch - sagen wir mal - 2 Stunden dranzuhängen. Außerdem: Es wird ja niemand zur Öffnung gezwungen. Das regelt sich dann schon. Wichtig ist, dass die Gängelung weg ist.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 18:45


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was soll das mit dem Ladenschluss bringen? die Leute haben deshalb auf einmal net mehr Geld zum Ausgeben, das führt lediglich zu zeitlichen Verlagerungen und höheren Betriebskosten, bin froh, das Bayern diesen Quatsch erstmal net mitmacht

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

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Oliver-BergamLaim
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 18:57


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Mitglied seit: 26 Nov 04
Beiträge: 5885

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QUOTE (tra(u)mmann @ 15 Aug 2006, 19:40)
QUOTE (Auer Trambahner @ 15 Aug 2006, 19:34)
Zur WM hat sich gezeigt, das außerhalb der Innenstadt nach 20 Uhr nicht viel Geschäft geht.
Die liebe Freizeitgesellschaft kann jetzt keine Zeit fürs kaufen opfern, zukünftig haben sie 24 Stunden keine Zeit dafür.

Das muss sich erst durchsetzen. Der Ladenschluss um 20:00 wurde auch erst nach ein paar Monaten zum Erfolg.

Zudem muß man eins beachten: die Fußball-WM war ein Straßenfeger, zwischen 20 und 22 Uhr saß jeder vor dem Fernseher oder im Biergarten und verfolgte die Spiele. Die WM war - zumindest für die Supermärkte - eigentlich der denkbar schlechteste Zeitpunkt, die verlängerten Ladenöffnungszeiten zu testen.
Kann sich heute noch jemand ernsthaft vorstellen, dass der Supermarkt am Eck um 18.30 Uhr schließt, wie es noch vor einigen Jahren war? Genauso wenig wird sich in 10 Jahren noch jemand vorstellen können, dass um 20 Uhr alles dicht war.

QUOTE (Lazarus @ 15 Aug 2006, 19:40)
was soll das mit dem Ladenschluss bringen? die Leute haben deshalb auf einmal net mehr Geld zum Ausgeben, das führt lediglich zu zeitlichen Verlagerungen und höheren Betriebskosten, bin froh, das Bayern diesen Quatsch erstmal net mitmacht
Ich würde mal tippen, dass Du noch Schüler bist und noch nicht zur arbeitenden Gesellschaft gehörst. Für viele Leute ist es aber Alltag, jeden Tag bis 18 Uhr im Büro zu sitzen und erst nach 19 Uhr zu Hause anzukommen. Dann nochmal schnell los, um ja vor 20 Uhr an der Supermarktkasse zu stehen, ist schon eine arge Hetzerei. Es ist richtig, dass nur eine zeitliche Verlagerung der Einkäufe erfolgen wird. Allerdings wird jede halbwegs schlaue Supermarktkette ihre Öffnungszeiten verlängern: denn ich werde in Zukunft den Supermarkt aufsuchen, in dem ich nach Feierabend noch gemütlich einkaufen kann und nicht den, der mich um punkt 8 vor die Tür setzt.
Wer den verlängeten Ladenschluß nicht mitmacht, wird zahlungskräftige Kundschaft verlieren.
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 19:02


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QUOTE (Lazarus @ 15 Aug 2006, 19:45)
was soll das mit dem Ladenschluss bringen? die Leute haben deshalb auf einmal net mehr Geld zum Ausgeben, das führt lediglich zu zeitlichen Verlagerungen und höheren Betriebskosten, bin froh, das Bayern diesen Quatsch erstmal net mitmacht

Nach dieser These wäre es am sinnvollsten, wenn jeder Laden jeden Tag nur wenige Stunden aufmacht und dann sich der Kunde, der Bittsteller, dort für seinen Einkauf einzufinden hat.

Mir geht es um mehr Freiheit. Außerdem haben sich die Lebens- und Arbeitsgewohntheiten geändert, sodass ein starrer Ladenschluss nicht mehr zeitgemäß ist.

Ein paar Arbeitsplätze könnten dadurch auch entstehen. Die großen Einkaufszentren werden sicher nicht länger als 22:00 öffnen. Ein paar findige Kleinunternehmer werden aber sicher 24-Stunden-Shops öffnen. Warum soll man den Leuten das verbieten?
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 19:03


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14762

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sorry bin schon lang kein Schüler mehr, das zum einen und schon mal an die Leute gedacht, die Familie haben und dort arbeiten?

desweiteren erhöht das die Betriebskosten, was dann unweigerlich auf höhere Preise auswirken wird, ich bleibe dabei, die heutigen Ladenschlusszeiten sind ausreichend

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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 19:16


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QUOTE (Lazarus @ 15 Aug 2006, 20:03)
sorry bin schon lang kein Schüler mehr, das zum einen und schon mal an die Leute gedacht, die Familie haben und dort arbeiten?

Von fast allen Arbeitenden wird Flexibilität erwartet, nur die Beschäftigten im Einzelhandel sollen ein Privileg mit festen Arbeitszeiten erhalten? In vielen Firmen heißt es: Es wird so lange gearbeitet, bis alles fertig ist. So musste ich häufig schon die ganze Nacht durcharbeiten.

QUOTE (Lazarus @ 15 Aug 2006, 20:03)
desweiteren erhöht das die Betriebskosten, was dann unweigerlich auf höhere Preise auswirken wird, ich bleibe dabei, die heutigen Ladenschlusszeiten sind ausreichend

Wenn der Personalstamm gleich bleibt und das Personal zeitlich verteilt wird, dürfte sich die Kostensteigerung in Grenzen halten. Strom für die Kühlung etwa in Lebensmittelgeschäften und Supermärkten wird rund um die Uhr benötigt. Gut, es kommt zum Beispiel die Beleuchtung dazu. Wenn aber Geschäfte durch kundenorientierte Öffnungszeiten ihre Umsätze steigern können, kann dies wieder locker kompensiert werden.

Zu bedenken sind auch die Touristen. Wenn diese auf der Durchreise sind, warten die kaum, bis der Laden am nächsten Tag wieder öffnet. Das mag nur ein sehr geringer Teil sein, belegt aber, dass man die Kunden nicht immer anweisen kann, sich nach bestimmten Zeiten zu richten.
    
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Oliver-BergamLaim
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 19:16


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Beiträge: 5885

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QUOTE (Lazarus @ 15 Aug 2006, 20:03)
schon mal an die Leute gedacht, die Familie haben und dort arbeiten?

desweiteren erhöht das die Betriebskosten, was dann unweigerlich auf höhere Preise auswirken wird, ich bleibe dabei, die heutigen Ladenschlusszeiten sind ausreichend

Weißt Du, wie viele Leute in Deutschland Jobs haben, bei denen Wochenend- und Nachtarbeit dazugehört? Weißt Du, wie viele Leute davon Kinder haben?
Es gibt halt nunmal Jobs, zu denen nicht ganz so schöne Arbeitszeiten dazu gehören. Und es sind gar nicht so wenige. Wahrscheinlich liegt der Anteil eh schon bei der Hälfte aller Jobs in unserem Land. Ich glaube, hier im Forum gibt es viele Leute, die wissen wovon ich rede und die uns auch abends und am Wochenende noch sicher ans Ziel bringen.

Und der Einzelhandel ist bereits heute und künftig eben noch etwas mehr auch einer von vielen Bereichen, in dem in den Abend hinein und am Samstag gearbeitet wird. Das ist halt nunmal so. Es ist bei genügend anderen Jobs auch so.

Wer wirklich einen 9 to 5-Job will, muß halt schauen, dass er mit aller Gewalt einen Bürojob bekommt. Und selbst ein Bürojob ist heutzutage oft keine Garantie mehr für geregelte Arbeitszeiten.

Und zur Erhöhung der Betriebskosten: Kühl- und Tiefkühltruhen in Supermärkten laufen eh rund um die Uhr. Das einzige was wirklich Mehrkosten verursacht ist der Strom für Verkaufsraumbeleuchtung und die Kassensysteme und eben das Personal. Und zum Punkt Personal: Du sagst selbst, es wird nur eine zeitliche Verschiebung der Einkäufe erfolgen. Dann ist es doch aber auch so: wenn man künftig in der Spätschicht von 20 bis 22 Uhr zwei Kassierer braucht, dann kann man die gleiche Anzahl an Kassierern doch früher am Tag einsparen, denn wenn die Leute künftig eher abends einkaufen, müßten es doch mittags und nachmittags weniger Kunden werden? Wo hier also die Mehrkosten liegen sollen...

edit: da hatten wohl zwei Forenmitglieder die gleichen Gedanken zur selben Zeit... wink.gif smile.gif

Bearbeitet von Oliver-BergamLaim am 15 Aug 2006, 19:17
    
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Chep87
  Geschrieben am: 15 Aug 2006, 19:19


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Ja aber man muss doch nicht alles regulieren? Wenn es sich rechnet, wird Ladenöffnungszeit verlängert, wenn nicht, dann wirds halt wieder zurück genommen. Funktioniert in England doch genauso....

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