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Allgemeine Diskussion über Politik in Deutschland, Arbeitslosigkeit, Renten, Gesundheit ... [Zur Themenübersicht]
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 10:04


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Arbeitslosigkeit steigt saisonal bereinigt wieder

Die Anzahl der Erwerbslosen ist weniger stark gefallen als saisonal üblich. Saisonal bereinigt ist die Arbeitslosigkeit sogar wieder gestiegen.

Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Juli 2006 nur um 14.000 auf 4,372 Millionen gesunken. Selbst Pessimisten rechneten mit bis zu 20.000. Die Arbeitslosenquote blieb bei 10,5 %.

Um von einer Trendwende zum Negativen zu sprechen, ist es aber noch zu früh. Allerdings könnte die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,434464,00.html

Hinweis: Ich habe mir mal erlaubt, ein neues Thema aufzumachen. Für allgemeine politische Diskussionen habe ich nichts gefunden und zum Thema "Bundestagswahl 2005" wollte ich nicht mehr reinschreiben, irgendwann muss Schluss sein biggrin.gif.
    
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423176
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 10:14


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Chat: db423176 

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Hier in Bayern ist die Zahl um etwa 9.000 gestiegen. Die ganzen WM-Kräfte verloren ihren befristeten Arbeitsplatz spätestens zur Mitte des Monats. Wenn es ab dem 01.01.2007 die höherer Mehrwertsteuer gibt, gehe ich nicht zwangsläufig davon aus, das es mehr Arbeitslose gibt. Aber das es so kommen kann, schließe ich auch nicht aus tongue.gif Genau genommen will ich mich gar nicht festlegen.

Es wird sich aber auch nicht viel an der Arbeitmarktsituation tun, wenn die meisten Arbeistlosen weiterhin eine Arbeit nach der anderen ablehnen, muss man ja mal so sagen.

--------------------
Gruß, Marc
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 10:18


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QUOTE (423176 @ 31 Aug 2006, 11:14)
Es wird sich aber auch nicht viel an der Arbeitmarktsituation tun, wenn die meisten Arbeistlosen weiterhin eine Arbeit nach der anderen ablehnen, muss man ja mal so sagen.

So, wie sollen denn bitte 4,372 Millionen Arbeitslose auf lediglich 619.000 offene Stellen verteilt werden?
    
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423176
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 10:28


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QUOTE (tra(u)mmann @ 31 Aug 2006, 11:18)
So, wie sollen denn bitte 4,372 Millionen Arbeitslose auf lediglich 619.000 offene Stellen verteilt werden?

Das sowas nicht passt weiß ich selber, aber das sind zuviele offene Stellen, die ja auch nicht besetzt werden, weil ewig abgelehnt wird. Ich denke das du verstehst was und wie ich das meine.

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Gruß, Marc
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 10:34


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QUOTE (423176 @ 31 Aug 2006, 11:28)
Das sowas nicht passt weiß ich selber, aber das sind zuviele offene Stellen, die ja auch nicht besetzt werden, weil ewig abgelehnt wird. Ich denke das du verstehst was und wie ich das meine.

Sicher spielt das auch eine Rolle, aber es ist nur ein Teil der Wahrheit. Die Schuld den Arbeitslosen zu geben, ist mir zu einfach. Die Rahmenbedingungen der Politik sowie nicht beeinflussbare Faktoren wie Globalisierungen und Ölpreis haben wohl einen erheblich höheren Anteil an der Arbeitslosigkeit als die Unflexibilität mancher Arbeitslosen.

Außerdem sind viele der offenen Stellen für hoch Qualifizierte vorgesehen und können wohl auf lange Zeit nicht besetzt werden. Das Problem ist, dass bei vielen dieser Stellen nicht nur Leute mit hohen, sondern mit sehr speziellen Qualifikationen gesucht werden.

Selbst wenn die Flexibilität der Arbeitslosen sind ändert (freiwillig oder nicht freiwillig) dürfte die Arbeitslosigkeit nur unwesentlich sinken.
    
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423176
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 10:38


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Chat: db423176 

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QUOTE (tra(u)mmann @ 31 Aug 2006, 11:34)
Sicher spielt das auch eine Rolle, aber es ist nur ein Teil der Wahrheit. Die Schuld den Arbeitslosen zu geben, ist mir zu einfach. Die Rahmenbedingungen der Politik sowie nicht beeinflussbare Faktoren wie Globalisierungen und Ölpreis haben wohl einen erheblich höheren Anteil an der Arbeitslosigkeit als die Unflexibilität mancher Arbeitslosen.

Außerdem sind viele der offenen Stellen für hoch Qualifizierte vorgesehen und können wohl auf lange Zeit nicht besetzt werden. Das Problem ist, dass bei vielen dieser Stellen nicht nur Leute mit hohen, sondern mit sehr speziellen Qualifikationen gesucht werden.

Selbst wenn die Flexibilität der Arbeitslosen sind ändert (freiwillig oder nicht freiwillig) dürfte die Arbeitslosigkeit nur unwesentlich sinken.

Okay, das die Schuld nicht nur bei Arbeitslosen liegt ist richtig. Nur ich musste mich auch deutschlandweit umsehen um Arbeit zu bekommen. Es geht halt nicht mehr, das man vor der Haustür arbeitet.
Das es viele Berufe gibt, wo man sehr spezialisiert ran gehen muss stimmt auch, aber mich regt es halt auf, das auch viele qualifizierte einfach mit ihrem Hintern zu Hause bleiben und ich denen das Geld in den Allerweresten pumpe. Ich acker mich ab, damit es denen gut geht und das finde ich nicht mehr lustig wenn ich sehe, das die zum Teil mehr haben als ich. Wobei mir Ärzte da noch mehr leid tun, die sind ja noch beschissener als ich dran.

Nur alles auf die Politik zu schieben finde ich genau so verkehrt tongue.gif

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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 11:10


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QUOTE (423176 @ 31 Aug 2006, 11:38)
Okay, das die Schuld nicht nur bei Arbeitslosen liegt ist richtig. Nur ich musste mich auch deutschlandweit umsehen um Arbeit zu bekommen. Es geht halt nicht mehr, das man vor der Haustür arbeitet.
Das es viele Berufe gibt, wo man sehr spezialisiert ran gehen muss stimmt auch, aber mich regt es halt auf, das auch viele qualifizierte einfach mit ihrem Hintern zu Hause bleiben und ich denen das Geld in den Allerweresten pumpe. Ich acker mich ab, damit es denen gut geht und das finde ich nicht mehr lustig wenn ich sehe, das die zum Teil mehr haben als ich. Wobei mir Ärzte da noch mehr leid tun, die sind ja noch beschissener als ich dran.

In den 70er Jahren gab es mal 100.000 Arbeitslose. Es ist anzunehmen, dass die Leute nicht fauler geworden sind, eher im Gegenteil. Die Gesellschaft hat sich geändert, die Bedeutung der Familie hat abgenommen und alles ist mehr auf Mobilität ausgelegt. Entsprechend gibt es auch mehr Akzeptanz für eine räumliche Veränderung. Viele Arbeitslose haben sogar Jobs in Österreich und in der Schweiz angenommen. Bis auf einen eher kleinen Teil sind die Arbeitslosen m.E. nicht unflexibel und auch nicht faul. Ich kann mir vorstellen, dass viele das als Affront empfinden, wenn man ein Umdenken bei den Arbeitslosen fordert. Denn ein erheblicher Teil will unbedingt arbeiten, selbst wenn sie danach nicht mehr Geld haben. Speziell die Älteren haben aber kaum eine Chance, auch bei noch so viel Flexibilität.

Sicher, viele Arbeitslose nehmen keinen Job an, weil sie danach eher schlechter gestellt sind. Hier hat dann aber die Politik Nachholbedarf. Dass viele lieber arbeitslos als für weniger Geld zu arbeiten, kann ich durchaus nachvollziehen, auch wenn ich es nicht gutheiße.

QUOTE (423176 @ 31 Aug 2006, 11:38)
Nur alles auf die Politik zu schieben finde ich genau so verkehrt tongue.gif

Das hat ja auch niemand gemacht.

    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 31 Aug 2006, 12:57


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Laut einer neuen forsa-Umfrage sinkt die CDU/CSU bei der Sonntagsfrage auf nur noch 30 %. Dies ist der schlechteste Wert seit der Bundstagswahl 2005.

Die SPD stagniert bei 29 %.

http://www.n-tv.de/705189.html
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 2 Sep 2006, 09:01


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Wenn die Gesundheitsreform kommt, droht eine Beitragserhöhung um 3-4 Prozentpunkte. Es droht angeblich ein Beitrag von 16,5 %.

Das berichtet die Online-Ausgabe des FOCUS.

http://focus.msn.de/finanzen/versicherung/..._nid_34692.html

Kommentar: So wie ich es verstanden habe, gibt es dann einen einheitlichen Beitragssatz aller gesetzlichen Kassen (korrigiert mich, wenn ich Unrecht habe). Der „Wettbewerb“ findet dann über eine zusätzlich zu entrichtende Kopfpauschale statt. Gut wirtschaftende Kassen können eine niedrigere Kopfpauschale anbieten (oder auf diese ganz verzichten) als Kassen, die mit dem Geld nicht so gut umgehen. Die ersten beiden Jahre soll es noch keine Kopfpauschale geben, sodass erst einmal auch der Miniwettbewerb wegfällt.

Besonders stark betroffen dürften die Mitglieder von Billigkassen sein (zu denen auch ich gehöre). Diese haben ja einen deutlich geringeren Beitragssatz. So würde es bei mir um eine effektive Beitragserhöhung von 30 % hinauslaufen, wenn der genannte Horrorsatz von 16,5 % real ist. Dazu kommt eventuell später noch eine Kopfpauschale, ggf. auch höhere Zuzahlungen und Leistungseinschränkungen.
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 5 Sep 2006, 11:49


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Ich pack's mal hier rein, denn um Politik (Außenpolitik) geht's ja.

Libanon stimmt der Entsendung deutscher Soladaten zu - stellt allerdings eine Bedingung

Der Libanon hat nun seine Zustimmung zu einer deutschen Beteiligung an der Uno-Friedenstruppe erteilt. Bedingung dafür ist aber, dass zuerst die Belagerung des Landes abgestellt wird. Konkret müsste Israel seine Seeblockade aufgeben, dann kann die Entsendung deutscher Soldaten beginnen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...,435173,00.html

Bearbeitet von tra(u)mmann am 5 Sep 2006, 11:49
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 19 Sep 2006, 13:39


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CDU und SPD liegen laut der neuesten Umfrage (Sonntagsfrage) erstmals seit der letzten Bundestagswahl wieder gleich auf. Beide erreichen 30 %. Die anderen Parteien: blau-gelb: 13, dunkelrot: 11, grün: 10.

Die Umfrage führte das Meinungsforschungsinstitut Emnid durch.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...,437885,00.html

So, der Kanzlerinnenbonus reicht nur noch für 30 %. So weit ist die Koalition schon gesunken, im wahrsten Sinne des Wortes.

Bezeichnend für den Zustand unsereres schönen Landes, in dem offenbar nur Steuern erhöht und Gesundheitsreformen verschlimmbessert, vermurkst und vermerkelt werden.

Bearbeitet von tra(u)mmann am 19 Sep 2006, 13:39
    
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MVG-Wauwi
  Geschrieben am: 19 Sep 2006, 14:13


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Dass sich die Schere wieder in die andere Richtung öffnen könnte, hat sich ja schon in den letzten Wochen angedeutet. Die Sozis haben sich zuletzt ziemlich geschickt angestellt, indem die maßgeblich von ihnen mitgeschneiderten Grausamkeiten in der Öffentlichkeit nur dem Koalitionspartner angelastet werden. Wenn dann noch Kurt Beck süffisant anmerkt, "die SPD sei ein verlässlicher Partner bei der Gesundheitsreform" und gleichzeitig die CDU-Länderfürsten hinter dem Rücken der Kanzlerin ungestört scharmützeln dürfen, sagt das einiges aus über die derzeitige Befindlichkeit.

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Gruß vom Wauwi
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 20 Sep 2006, 08:59


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Deutschlands Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) soll angeblich entlassen werden. Ein Ministeriumssprecher dementierte dies jedoch.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...,438023,00.html
    
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MVG-Wauwi
  Geschrieben am: 20 Sep 2006, 09:21


Lebende Forenlegende


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Na, ja die Nerven bei der Union liegen wegen der schon vorgenannten Gründe und wegen der Wahlergebnisse zur Zeit etwas blank. Ich glaube nicht an eine Ablösung von Frau Schmidt, die hat sich ein extrem dickes Fell zugelegt und dürfte sich nicht ohne weiteres vom Sockel stürzen lassen.
Ein größeres Problem hat eindeutig die Kanzlerin, denn die Heckenschützen, die die Gesundheitsreform abschießen, sitzen in Hannover, Wiesbaden und München.

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Gruß vom Wauwi
    
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tra(u)mmann
  Geschrieben am: 20 Sep 2006, 09:25


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QUOTE (MVG-Wauwi @ 20 Sep 2006, 10:21)
Na, ja die Nerven bei der Union liegen wegen der schon vorgenannten Gründe und wegen der Wahlergebnisse zur Zeit etwas blank. Ich glaube nicht an eine Ablösung von Frau Schmidt, die hat sich ein extrem dickes Fell zugelegt und dürfte sich nicht ohne weiteres vom Sockel stürzen lassen.
Ein größeres Problem hat eindeutig die Kanzlerin, denn die Heckenschützen, die die Gesundheitsreform abschießen, sitzen in Hannover, Wiesbaden und München.

Frau Merkel hatte ja, wenn es um die Gesundheitsreform geht, immer ihre Probleme. Bereits vor der Bundestagswahl gab es kein peinliches Gezänk um einen Kompromiss zwischen CDU und CSU.
    
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