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[M] Architektur und Stadtentwicklung [Zur Themenübersicht]
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Churfürst August
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 13:18


Unregistered









oder: wie kleinkarierte Alt-OB's eine Stadtentwicklung behindern können.

Moin, war zu faul, das abzutippen, deshalb hier nur der Link: http://onwirtschaft.t-online.de/c/28/25/67...67/2825676.html
Die Münchner werden wissen, worum es geht, es stand auch in den Zeitungen.
Ist das nicht wieder typisch für dieses Dorf !? Es bestätigt immer wieder meine Meinung und Vorurteile über diese Wohnsiedlung in Oberbayern. *g*
Naja, soll'n se mal machen, mir isses wurschd. Wir ziehen demnächst in ein richtiges Dorf, da weiß man wenigstens, was man hat.

Gruß CFürst
    
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FloSch
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 13:24


Lebende Forenlegende


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Wer sich's antun mag, findet in der heutigen SZ sowie teilweise auch online unter http://www.sueddeutsche.de/muenchen/schwer...unkt/999/26973/ einige Artikel dazu (wobei die SZ an sich befangen ist).
Persönlich find ich die Entscheidung traurig, faktisch könnte der Stadtrat in einem Jahr dagegen entscheiden (zwischenzeitlich ist er an die Entscheidung gebunden, danach nicht mehr). Aber Ude hat angekündigt, sich auch danach dran zu halten, auch wenn's ihm nicht gefällt. Aber ich denk mal, in einigen Jahren sieht das eh wieder anders aus. Vielleicht trifft man da ja dann irgendne andere Regelung, die Hochhäuser über 100m auff bestimmte Stadtteile einschränkt, aber zumindest nicht ganz verbeitet.

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schorsch
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 13:50


Kaiser


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Ich find´ die Entscheidung gut, oder habt ihr schon mal ein Dorf mit Hochhäusern gesehen. AM Land muss es ja noch gemütlicc und schön bleiben laugh.gif biggrin.gif

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Doofe Tram!
    
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FloSch
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 13:51


Lebende Forenlegende


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QUOTE (schorsch @ 22 Nov 2004, 13:50)
oder habt ihr schon mal ein Dorf mit Hochhäusern gesehen

Ja, München. Und zwar eines, was just Herr Kronawitter seinerzeit auch genehmigt hat.... rolleyes.gif

Bearbeitet von FloSch am 22 Nov 2004, 13:51

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schorsch
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 13:57


Kaiser


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QUOTE (FloSch @ 22 Nov 2004, 13:51)
Ja, München. Und zwar eines, was just Herr Kronawitter seinerzeit auch genehmigt hat.... rolleyes.gif

Viellleicht hat er das jetzt in seinem hohen Alter schon vergessen... biggrin.gif

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Doofe Tram!
    
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ICE_4
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 14:42


Doppel-Ass


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Beiträge: 133




So jetz haben sies geschafft, dass große Firmen sich eine andere Stadt suchen, um ihre Hochhäuser zu bauen !!! Und damit gehen natürlich auch die Arbeitsplätze woanders hin !!!!!!!!!!!! mad.gif
    
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D-Love
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 15:55


Routinier


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Beiträge: 288




Ach ja, in Stuttgart gibts die Diskussion auch jedesmals. Den Trump Tower hat man ja totgequatscht, jetzt sollen stattdessen 4 oder 5 kleinere Hochhäuser mit 75-80 m gebaut werden. Den einzigen 100er in Stuttgart baut Bosch in Feuerbach. Das ist aber auch nur genehmigt worden, weil man das Gebäude von der Innenstadt aus nicht sehen wird.

    
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Guido
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 16:37


Lebende Forenlegende


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Chat: Guido-423 

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Zumal es ja um Hochhäuser über 100m ging. Kleinere können ja gebaut werden, und wenn man z.B. ein Hochhaus mit Maximalhöhe 100m baut, haben bei einer Etagenhöhe von 3m cirka 30 Etagen (3x30=90 +die obligatorische halbe Treppe bis zum 1. Geschoss) Platz in dem Haus, das ist ja völlig ausreichend.

P.S. Das höchste Wohnhaus in Deutschland - müsste sogar das höchste Wohnhaus Europas sein - steht übrigens in Berlin Neukölln und hat auch nur 30 Etagen, also auch um die 100m Höhe.

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Gruß, Guido

Tf bei der S-Bahn München
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Hinweis: Der obenstehende Beitrag spiegelt - sofern nicht anders gekennzeichnet - ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider.
    
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mellertime
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 17:39


Lebende Forenlegende


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Wohnort: MPFF


QUOTE (ICE_4 @ 22 Nov 2004, 14:42)
So jetz haben sies geschafft, dass große Firmen sich eine andere Stadt suchen, um ihre Hochhäuser zu bauen !!! Und damit gehen natürlich auch die Arbeitsplätze woanders hin !!!!!!!!!!!! mad.gif

Hier wird aber mächtig übertrieben!
In München steht so viel Bürofläche leer. Da werden bestimmt keine Wolkenkratzer gebraucht. Diese Dinger werden nur gebaut, um sie steuerlich abschreiben zu können.

Welche Arbeitsplätze sollen denn verloren gehen? Nur weil ein Haus 3,4 Stockwerke weniger haben darf, sollen Firmen abwandern?
Baufirmen haben vielleicht dadurch weniger zu tun. Aber wieviele deutsche wirklich auf dem Bau arbeiten, dürfte wohl auch bekannt sein.

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Tf der Münchner S-Bahn.
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ET 423
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 20:45


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14715




Naja, zuallerst dachte ich, daß hier Wohnhochhäuser gebaut werden sollen (wäre ich dafür gewesen, da in München bekanntlicherweise akute Wohnungsnot besteht). Als ich jedoch gehört habe, daß das wieder nur dämliche und langweilige Bürogebäude werden sollen, war es mir mehr oder weniger egal (mit Tendenz zur Ablehnung). Wenn ich mich an der Hansastraße oder am Mittleren Ring (Nord) umschaue, was sieht man? Leerstehende Bürogebäude... dry.gif laugh.gif cool.gif

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Und es sind trotzdem nur 149 S-Bahnstationen!
    
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MünchnerFreiheit
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 21:26


König


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Chat: MF71 

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..ja, ers stimmt, daß hier einiges an Büroflächen leersteht. Es gibt aber trotzdem Gründe, die für Neubauten sprechen:

1.) viele alte Gebäude sind so nicht mehr / nicht mehr zu vermieten, d.h. müssen erneuert werden

2.) dank dem hohen Mieterschutzniveau lohnt sich gewerbliche Vermietung mehr

3.) Firmen wollen "eigene" gebäude, d.h. Gebäude, die sie selber bauen (SZ, Siemens) bzw. die die entsprechend ihren Anforderungen gebaut werden

4.) könnte es ja evtl. auch mal wieder zu einem Aufschwung kommen - und dann sind mangelnde Flächen ein GAU, da die Firmen sich dann im Umland oder sonstwo ansiedeln.

5.) München hat im Bundesschnitt eine recht geringe Leerstandsfläche; durch diesen Volksentscheid haben wir aber wirklich gute Publicity bekommen.

6.) Generell gilt: wenns keine Gewerbeflächen gibt, braucht man auch bald keine Wohnflächen mehr.

Gruß Flo

P.S. Wenn eine Geschoßflächenzahl vorgegeben ist, bzw. wenn man eine bestimmte m² Zahl erreichen will, kann man entweder in die Höhe bauen, und hat Grünflächen übrig, oder in die Breite - aber daran hat irgendwie ja niemand gedacht. Im Bereich Laim-HBF, wo der Hochbau ja schon vorher gekappt wurde, wird genau das passieren - es werden (vorher geplante) Grünflächen zugunsten von Gebäuden bebaut - ich persönlich ziehe ein hochaus mit großen Park drei kleinen Häusern ohne Park vor.

Hat sich übrigens ma jemand auf den Odeonsplatz gestellt, und geschaut, wiesehr die Sichtachse Odeonsplatz - Ludwig-/Leopoldstraße durch die Zwillingstürme zerstört wird? Wurde gerne von der BI angeführt..nur..geschaut hat da wahrscheinlich niemand!



Bearbeitet von MünchnerFreiheit am 22 Nov 2004, 21:30

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Of Course I'm for Monogamy: I'm Also for Everlasting Peace and an End to Taxes
    
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ET 423
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 21:30


Lebende Forenlegende


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@MünchnerFreiheit: Absolut richtig, was du schreibst. wink.gif Aber in München gibts nunmal die primäre Wohnungsnot und ich habe in den letzten Monaten von keinen Projekten gehört, die dem entgegen gehen sollen. Wenn was gebaut wird, sind es Bürogebäude. Man könnte ja auch ganz andere Wege beschreiten: Bürogebäude ja und im gleichen Hochhaus auch noch Wohnungen. Ich weiß zwar nicht, ob das so realisierbar wäre, aber so könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Deren Büroangestellten könnten dann gleich dort wohnen & arbeiten. Wer hat seine Arbeit heutzutage schon so schnell erreichbar. Die einzige Störung, die einem dann noch die Pünktlichkeit vermiesen könnte, wäre nicht die chronisch zu spät kommende Bahn sondern höchstens ein besetzter oder defekter Aufzug. laugh.gif

Gruß

www_smiliemania_de_75309.png

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Und es sind trotzdem nur 149 S-Bahnstationen!
    
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rob74
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 21:31


Lebende Forenlegende


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QUOTE (mellertime @ 22 Nov 2004, 17:39)
Hier wird aber mächtig übertrieben!
In München steht so viel Bürofläche leer. Da werden bestimmt keine Wolkenkratzer gebraucht. Diese Dinger werden nur gebaut, um sie steuerlich abschreiben zu können.

Naja, bei den 2 konkreten Projekten, die durch den Bürgerentscheid verhindert wurden, waren die Mieter (bzw. Besitzer) schon bekannt: die SZ bzw. Siemens. Und die werden jetzt bestimmt "not amused" sein, alle Planungen in die Tonne treten zu dürfen, nur weil ein Paar Omas (die 0,8%, die die Wahl entschieden haben, sind gerade mal 1600 Personen) die Zeit zurückdrehen wollen. Der Süddeutsche Verlag hat z.B. wegen der festen Zusage des Stadtrates, das Hochhaus bauen zu dürfen, seine Gebäude in der Innenstadt schon verkauft und zurückgemietet. Wenn die da noch ein Paar Jahre mehr bleiben müssen, wird das teuer, und denen geht's finanziell ja bekanntlich nicht sooo blendend. Also ist die Sorge um die Arbeitsplätze schon begründet. Und dass Siemens nicht unbedingt an München und schon gar nicht an Deutschland gebunden ist, dürfte auch bekannt sein... Aber wir werden ja sehen, was kommt. Das Dumme ist nur, dass diese 2 Hochhäuser wirklich niemand gestört hätten - die Siemens-Hochhäuser wären mitten auf dem Siemens-Areal neben einem schon bestehenden gestanden, und das SZ-Hochhaus wäre nun wirklich sowas von weit von der Innenstadt und auch mitten in einem Gewerbegebiet zwischen Autobahn und Bahngleisen gewesen...

Edit: Natürlich ärgere ich mich auch, dass nicht mehr Wohnungen gebaut werden... Aber wenn schon Büros, dann sollen sie wenigstens eine einigermaßen interessante Architektur haben, nicht diese öden fünfstöckigen Büroriegel wie z.B. an der Landsberger Str. in der Nähe der Strasse zur Theresienwiese. Davon gibt's schon eh viel zu viele! Ideal wären natürlich Wohnhochhäuser mit interessanter Architektur. Es muss ja nicht gleich ein neues Neuperlach sein, aber Ensembles wie die Wohnhäuser im Olympiapark oder die an der Theresienhöhe (wo der Pschorr-Keller und der Saturn drin sind) könnte man ruhig noch ein Paar bauen.

Gruß,
Rob

Bearbeitet von rob74 am 22 Nov 2004, 21:49
    
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schorsch
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 21:42


Kaiser


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Wohnort: München


QUOTE (ET 423 @ 22 Nov 2004, 21:30)
@MünchnerFreiheit: Absolut richtig, was du schreibst. wink.gif Aber in München gibts nunmal die primäre Wohnungsnot und ich habe in den letzten Monaten von keinen Projekten gehört, die dem entgegen gehen sollen.

Das freut mich als Wohnungsbesitzer biggrin.gif laugh.gif wink.gif

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Doofe Tram!
    
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ET 423
Geschrieben am: 22 Nov 2004, 21:44


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14715




Jetzt könnte man natürlich streiten, ob das so in Ordnung war, wie die Meinung zustande kam. Ich denke, eine richtige Meinungsfindung kann erst bei einer Wahlbeteiligung von >50% gegeben sein. Es haben sich aber gerade mal ca. 20% in den Wahllokalen eingefunden. Für einen Bürgerentscheid mehr als ausreichend (laut Gesetz), aber für mein Rechtsverständnis zu wenig. Aber egal, gewählt ist gewählt.

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