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Grundsatzdiskussion Flugverkehr [Zur Themenübersicht]
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Galaxy
  Geschrieben am: 11 Apr 2017, 21:29


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Metropolenbahner @ 11 Apr 2017, 20:17)
Mal etwas zur Unterhaltung frei nach dem Motto, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen:

http://i.imgur.com/ag2FFx7.png

wink.gif

Die Schlange von Anwälten vor dem Haus des Opfers wird länge sein als die Schlange bei der Sicherheitskontrolle. Er kann sich schon mal bei Ferrari einen Katalog abholen.

Das der Kunde bewusstlos aus dem Flugzeug geschleppt wurde war nur die Spitze des Eisbergs, die Fehler fingen früher an.

Als die Gate Agents gemerkt haben dass das Flugzeug überbucht war, haben die $400+ Hotel angeboten für die freiwillig zurückbleiben. Als keiner das Angebot annahm haben die (das war der Fehler) boarding gestartet. "Denied boarding" trifft nicht mehr zur. Dann haben die auf $800 erhöht. Als keiner Annahm haben die, ihre Lotterie gestartet. Die hätten auf $1.000, $ 1.600 erhöhen sollen. Wäre im Endeffekt billiger gewesen. Die Sache ist überall auf der Welt in den top News.

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Quelle: NASA
    
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ET 423
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 01:47


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14766




QUOTE (Galaxy @ 11 Apr 2017, 22:29)
Als die Gate Agents gemerkt haben dass das Flugzeug überbucht war, haben die $400+ Hotel angeboten für die freiwillig zurückbleiben. Als keiner das Angebot annahm haben die (das war der Fehler) boarding gestartet. "Denied boarding" trifft nicht mehr zur. Dann haben die auf $800 erhöht. Als keiner Annahm haben die, ihre Lotterie gestartet. Die hätten auf $1.000, $ 1.600 erhöhen sollen. Wäre im Endeffekt billiger gewesen. Die Sache ist überall auf der Welt in den top News.

Klingt interessant, aber hier liegt der Fall anscheinend ein bißchen anders. Der Flieger war nicht mal per se überbucht, sondern es mußte noch zusätzlich eine United-Crew mit an Bord, da diese am nächsten Tag am Zielort benötigt wurde. Das geschah entweder so spät, daß schlichtweg keine Plätze mehr noch zu reservieren waren, oder derjenige, der das hätte tun sollen, hats verpennt/vergessen/wasauchimmer. Und das fiel wohl wiederum erst auf, als das Boarding schon durch war.

Bearbeitet von ET 423 am 12 Apr 2017, 01:48

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Und es sind trotzdem nur 149 S-Bahnstationen!
    
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Mühldorfer
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 06:15


Haudegen


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QUOTE (Galaxy @ 11 Apr 2017, 22:29)

Die Schlange von Anwälten vor dem Haus des Opfers wird länge sein als die Schlange bei der Sicherheitskontrolle. Er kann sich schon mal bei Ferrari einen Katalog abholen.

Hallo, wirklich, das ganze ist unschöne Öffentlichkeit für die airline. Aber grundsätzlich hat die das Hausrecht und der Betroffende hat sich geweigert das Flugzeug zu verlassen.
    
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Bayernlover
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 06:24


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QUOTE (Mühldorfer @ 12 Apr 2017, 07:15)
QUOTE (Galaxy @ 11 Apr 2017, 22:29)

Die Schlange von Anwälten vor dem Haus des Opfers wird länge sein als die Schlange bei der Sicherheitskontrolle. Er kann sich schon mal bei Ferrari einen Katalog abholen.

Hallo, wirklich, das ganze ist unschöne Öffentlichkeit für die airline. Aber grundsätzlich hat die das Hausrecht und der Betroffende hat sich geweigert das Flugzeug zu verlassen.

Äh nein, so einfach ist das nicht biggrin.gif

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Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
    
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Mühldorfer
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 08:04


Haudegen


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Hallo, gelten Piloten auch als zertifiziert für die Evakuierung der Kabine zu organisieren im Notfall?

Deshalb sind Flugbegleiter an bord.

Gab es also die Option Flugbegleiter zurückzulassen, ggf. weniger Cafe und Tomatensaft für die Pasagiere weil die Piloten keine Efahrung mit dem saft-trolley haben?

Bearbeitet von Mühldorfer am 12 Apr 2017, 08:04
    
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Bayernlover
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 08:07


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Chat: Bayernlover 

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Wohnort: Dresden (4, 6, 10, 12, 65, 85, 87)


Alter Schwede, lies dich mal ein in die Materie...das sind Fragen, die absolut im Ursprung der Fliegerei wühlen!

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khoianh
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 08:10


Kaiser


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Irgendwie beantwortest du dir die Fragen ja schon selber. Ohne die Mindestanzahl an Flugbegleitern bleibt die Maschine auf dem Boden, eben aufgrund der Evakuierung im Notfall. Das hat nichts mit dem Kabinenservice zu tun, denn selbst Ryanair muss immer vier Flugbegleiter an Bord haben (einer für 50 Sitzplätze, stets aufzurunden).

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 08:29


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Nein, die gab es auch nicht, weil je Notausgang ein Flugbegleiter an Board ( eine weitere Regel zu jener "alle 50 PAX ein FB", und beide müssen erfüllt sein!) zu sein hat, der diesen im Notfall unverzüglich öffnet. Die vier Crewleute hätte man auf freie "jumpseats" setzen können - es gibt in der Regel etwas mehr Begleiter-Sitze als Notausgänge, auch im Cockpit ist immer wenigstens ein zusätzlicher "Beobachter-Sitz" vorhanden. Allerdings gibt es in der Zulassung auch eine erlaubte Höchstzahl von Personen an Board, welche erreicht gewesen sein könnte.
Das einfachste wäre gewesen, die vier per Mietwagen oder Taxi eine Runde fünf Stunden lange Fahrt machen zu lassen. Wäre wohl auch deutlich billiger, als die 3200 oder 4000 Dollar Kompensation, welche den Fluggästen angeboten wurden.

Bearbeitet von Cloakmaster am 12 Apr 2017, 08:35
    
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Mühldorfer
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 09:38


Haudegen


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Beiträge: 749




Hallo, die Frage war ob Piloten ausser Dienst als zusätzliche Personen an Bord auf einem Ferryflug die Flugbegleiterfunktion für den Fall der Evakuierung übernehmen dürfen. Nicht die crew aus dem cockpit ist gemeint.

Bearbeitet von Mühldorfer am 12 Apr 2017, 09:38
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 09:43


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Beiträge: 6437




Falls sie eine entsprechende Zertifizierung für diese Kabine haben, ja. Allerdings sind Piloten mit Zertifizierung zum Flugbegleiter nicht all zu häufig. Und: was machst du dann mit der aktiven Crew? Die muss ja trotzdem noch mit, um am richtigen Ort für den nächsten Flug zu sein.
Nebenbei haust du Mal wieder die Begriffe durcheinander: Auf einem Ferryflug ist in der Regel außer den beiden Piloten niemand an Board, weshalb es auch keine zusätzlichen Personen und keinen Boardservice gibt. Eine Crew, welche außer Dienst von A nach B geschickt wird, nennt man "offduty" oder "deadhead".

Warum wurde eigentlich nur einer "entfernt"? Man brauchte doch vier Sitze? Oder hätte man für immerhin drei eine Lösung gefunden?

Bearbeitet von Cloakmaster am 12 Apr 2017, 10:09
    
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Catracho
  Geschrieben am: 12 Apr 2017, 16:22


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QUOTE (Cloakmaster @ 12 Apr 2017, 10:43)
Warum wurde eigentlich nur einer "entfernt"? Man brauchte doch vier Sitze? Oder hätte man für immerhin drei eine Lösung gefunden?

Wenn ich mich recht erinnere hat man, als niemand auf die Angebote bezüglich Übernachtungskosten und Geldgeschenk eingegangen ist, 4 Passagiere per Los bestimmt. Drei haben sich gefügt, der vierte halt nicht.

Mfg
Catracho

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Galaxy
  Geschrieben am: 14 Apr 2017, 00:17


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QUOTE (ET 423 @ 12 Apr 2017, 02:47)
Klingt interessant, aber hier liegt der Fall anscheinend ein bißchen anders. Der Flieger war nicht mal per se überbucht, sondern es mußte noch zusätzlich eine United-Crew mit an Bord, da diese am nächsten Tag am Zielort benötigt wurde. Das geschah entweder so spät, daß schlichtweg keine Plätze mehr noch zu reservieren waren, oder derjenige, der das hätte tun sollen, hats verpennt/vergessen/wasauchimmer. Und das fiel wohl wiederum erst auf, als das Boarding schon durch war.

Laut berichten haben die, die $400 vor dem boarding angeboten. Die wussten also das der Flieger überbucht war, auch wenn es knapp war.

QUOTE (Mühldorfer @ 12 Apr 2017, 07:15)

Hallo, wirklich, das ganze ist unschöne Öffentlichkeit für die airline. Aber grundsätzlich hat die das Hausrecht und der Betroffende hat sich geweigert das Flugzeug zu verlassen.


Grundsätzlich ja, aber nicht in jeder Situation. Im eigenem Haus kann man jemandem vor die Tür setzen weil einem seinen Frisur nicht gefällt. Wenn man Geld für eine Dienstleitung genommen hat sieht das anders aus. Ein Kunde der für eine Leistung bezahlt hat bewusstlos aus dem Flieger zu zerren, nur weil er seine bezahlte Leistung nicht mehr hergeben wollte ist problematisch, vor allem wenn es Alternativen gab. Es gab andere Flüge an diesem Tag, als weitere (kostspielige) Option gibt es in Chicago einen privates Air Taxi.

Übrigens hat jemand eine tolle Chart gemacht was für Optionen United hatte.

https://ibb.co/jByYvk

QUOTE (Mühldorfer @ 12 Apr 2017, 09:04)
Hallo, gelten Piloten auch als zertifiziert für die Evakuierung der Kabine zu organisieren im Notfall?

Deshalb sind Flugbegleiter an bord.

Gab es also die Option Flugbegleiter zurückzulassen, ggf. weniger Cafe und Tomatensaft für die Pasagiere weil die Piloten keine Efahrung mit dem saft-trolley haben?


QUOTE (khoianh @ 12 Apr 2017, 09:10)
Irgendwie beantwortest du dir die Fragen ja schon selber. Ohne die Mindestanzahl an Flugbegleitern bleibt die Maschine auf dem Boden, eben aufgrund der Evakuierung im Notfall. Das hat nichts mit dem Kabinenservice zu tun, denn selbst Ryanair muss immer vier Flugbegleiter an Bord haben (einer für 50 Sitzplätze, stets aufzurunden).


Es ging um Flugbegeliter die bei diesem FLug arbeiten sollten. Die sollten pendeln um ein anderes Flugzeug zu übernehmen.


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Quelle: NASA
    
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