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Eisenbahnforum.de > U-Bahn > [M] U5 Pasing (-Freiham) und Alternativen


Geschrieben von: rob74 am 22 Sep 2008, 09:38
Da es ja keine unmögliche Netzerweiterung ist (höchstens eine unwahrscheinliche), mache ich mal ein eigenes Thema für die U5 Pasing auf.

In der heutigen SZ (Printausgabe, online gibt's nur Wiesn) wird berichtet dass der BA Pasing-Obermenzing den Stadtrat aufgefordert hat, den Finanzierungs- und Planfeststellungsantrag für die U5 Pasing sofort zu stellen, und zwar ohne vorher die Wirtschaftlichkeit der Strecke nochmal zu überprüfen. Desweiteren soll man dabei auch die spätere Verlängerung nach Freiham in Betracht ziehen. Zustandegekommen ist die Mehrheit durch Stimmen der CSU, FDP und SPD-Abweichler.

Die Position der Antragsteller finde ich nach wie vor etwas schizophren: einerseits geben sie sich davon überzeugt, wieviele Vorteile die U-Bahn für Pasing und die Fahrgäste hätte, andererseits wollen sie die Wirtschaftlichkeitsprüfung, die genau diese Vorteile (natürlich im Verhältnis zu den Kosten) belegen würde, um jeden Preis verhindern. Ein Schelm, der böses dabei denkt mad.gif

Allerdings könnte es sein, dass die U-Bahn ein positives KNV kriegt, wenn man die 2. S-Bahn-Stammstrecke (die ja immer unsicherer wird) nicht in Betracht zieht. Wenn erstmal die U-Bahn planfestgestellt ist, wäre das aber wahrscheinlich der endgültige Todesstoß für die 2. Stammstrecke.

Geschrieben von: 423-Treiber am 22 Sep 2008, 09:51
Verlängerung bis Pasing würde ich begrüssen, aber weiter nach Freiham halte ich für unnötig, soll ja schon mit der S-Bahn erschlossen werden und so hätte man einen unnötigen Parallelverkehr. Dann lieber eine Durchbindung zur U3 nach Moosach, so hätte man eine direkte West-Nordverbindung.

Geschrieben von: Iarn am 22 Sep 2008, 10:06
Wollte gerade auch etwas zum Artikel schreiben. Du warst etwas schneller.

Zum einen enthält der Artikel Merkwürdigkeiten:
die beiden neuen S-Bahnhalte Neuaubing und Freiham in Verbindung mit Stamm 2 - Neuaubing gibts schon und Freiham kommt auch vor Stamm 2 sowie den Verweiß auf eine Angebotsaufweitung 10 Minuten Takt mit Stamm 2 (in der HVZ gibts den eh schon auf der fraglichen Linie, meinen die Takt 10 ganztags?)
QUOTE (rob74 @ 22 Sep 2008, 10:38)
Zustandegekommen ist die Mehrheit durch Stimmen der CSU, FDP und SPD-Abweichler.


zum anderen ist denke ich doch deutlich, dass die S-Bahn Tunnel Front politisch etwas aufbröckelt. Die Parteien, die angeblich hinterm Tunnel stehen, schaffen es nicht mehr im BA Disziplin durchzusetzen (zugegebenermaßen sin BAs eh immer renitent).

QUOTE
Allerdings könnte es sein, dass die U-Bahn ein positives KNV kriegt, wenn man die 2. S-Bahn-Stammstrecke (die ja immer unsicherer wird) nicht in Betracht zieht. Wenn erstmal die U-Bahn planfestgestellt ist, wäre das aber wahrscheinlich der endgültige Todesstoß für die 2. Stammstrecke.

Sollte der 2. S-Bahntunnel nicht im Bau sein, bis die U-Bahn nach Pasing festgestellt ist, dann ist das Projekt eh mausetot, mit oder ohne U-Bahn.

Zur generellen Münchner Verkehrsmisere auch noch ein weiteres Mal ein durchaus treffender Artikel aus dem Münchner Merkur: http://www.merkur-online.de/regionen/mstadt/;art8828,964604


Geschrieben von: ubahnfahrn am 22 Sep 2008, 10:19
QUOTE (Iarn @ 22 Sep 2008, 11:06)
Sollte der 2. S-Bahntunnel nicht im Bau sein, bis die U-Bahn nach Pasing festgestellt ist, dann ist das Projekt eh mausetot, mit oder ohne U-Bahn.

Baubeginn für eine U-Bahn nach Pasing wäre wohl frühestens 2011, fertig dann 2017.
Die S-Bahn-Innenstadt-Erweiterung (in welcher Form auch immer, ob als Tunnel oder Südumfahrung) brauchts in jedem Fall trotzdem, da diese in keinstem Fall durch die U-Bahn ersetzbar ist - alleine der Fahrzeiten wegen ...
Wenn nichts mehr dazwischenkommt, wird die Planung für den Tunnel2 im Oktober 2008 eingestellt und neu begonnen, den Südring umzuplanen - Baubeginn dann 2011, fertig in Abschnittchen ab 2013 ebenfalls nicht komplett vor 2017 rolleyes.gif

Geschrieben von: rob74 am 22 Sep 2008, 10:48
QUOTE (ubahnfahrn @ 22 Sep 2008, 11:19)
Die S-Bahn-Innenstadt-Erweiterung (in welcher Form auch immer, ob als Tunnel oder Südumfahrung) brauchts in jedem Fall trotzdem, da diese in keinstem Fall durch die U-Bahn ersetzbar ist - alleine der Fahrzeiten wegen...

Das ist mir schon klar, allerdings steht der 2. Tunnel schon dermaßen auf der Kippe, dass schon die kleinste Fahrgastabwanderung wegen der U5 zum Scheitern führen könnte. Das sagt nix über den Südring oder über andere Varianten aus (ob die so günstig sind wie angepriesen muss sich allerdings ersmal zeigen).

Zu Deiner Prognose, dass die Planung für den 2. Tunnel im Oktober eingestellt wird: spekulierst Du auf eine schwarz-grüne Koallition? Oder auf den "Transrapid-Effekt" (der wurde ja auch kurz nach den Wahlen gekillt)? Allerdings, dass das Ende eines Projekts nicht heißen muss, dass man gleich die Planungen für ein Alternativprojekt aufnimmt, hat man beim Transrapid gesehen. Die Alternativprojekte waren ja alles Vorschläge der Opposition, sie aufzunehmen wäre also ein Gesichtsverlust für die CSU gewesen, also wird erstmal gar nix gemacht.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 22 Sep 2008, 11:03
QUOTE (rob74 @ 22 Sep 2008, 11:48)
Zu Deiner Prognose, dass die Planung für den 2. Tunnel im Oktober eingestellt wird: spekulierst Du auf eine schwarz-grüne Koallition? Oder auf den "Transrapid-Effekt" (der wurde ja auch kurz nach den Wahlen gekillt)?

Na ja, wenn am 28. September 2008 die CSU unter die tatsächliche Sitzmehrheit von 91 rutscht, finden sich schon ein paar Steigbügelhalter - vorzugsweise von der FDP. Die stehen ja eigentlich dem Tunnel 2 auch positiv gegenüber, oder ?

Ne, es wird eher an der Kostenwahrheit scheitern - alles wird teurer und entfaltet viel weniger Nutzen als angedacht ...

Worin liegt eigentlich der große Nutzen der U5-Verlängerung in der jetzigen Form nach Pasing ?

unsure.gif blink.gif unsure.gif

Geschrieben von: Iarn am 22 Sep 2008, 11:28
QUOTE (rob74 @ 22 Sep 2008, 11:48)
Zu Deiner Prognose, dass die Planung für den 2. Tunnel im Oktober eingestellt wird: spekulierst Du auf eine schwarz-grüne Koallition? Oder auf den "Transrapid-Effekt" (der wurde ja auch kurz nach den Wahlen gekillt)? Allerdings, dass das Ende eines Projekts nicht heißen muss, dass man gleich die Planungen für ein Alternativprojekt aufnimmt, hat man beim Transrapid gesehen. Die Alternativprojekte waren ja alles Vorschläge der Opposition, sie aufzunehmen wäre also ein Gesichtsverlust für die CSU gewesen, also wird erstmal gar nix gemacht.

Also von Oktober habe ich nichts geschrieben. Eine Planfeststellung für die U-Bahn würde sich so sehr der BA sich das wünscht, nicht in Nullzeit geschehen.
Allerdings kann der Tunnel 2 sich durchaus bald transrapidmäßig verabschieden (das was ubahnfahrn mit Kostenwahrheit schrieb). Die neue Planung mit Kostenschätzung sollte ja bis August da sein. Ich nehme sehr stark an, dass eine Verzögerung bis nach den Landtagswahlen bedeutet, dass die Zahlen doch nicht so gut sind wie der NKF 1,25 den Frau Müller neulich nannte. Ich bin als Bürger mittlerweile gewohnt, dass man von Seiten der Politik versucht, unangenehme Zahlen und Wahrheiten auszusitzen und gute sofort herausposaunt. Also lässt die Ruhe um den Tunnel nichts Gutes ahnen.

Geschrieben von: Iarn am 22 Sep 2008, 11:37
QUOTE (ubahnfahrn @ 22 Sep 2008, 11:19)
Wenn nichts mehr dazwischenkommt, wird die Planung für den Tunnel2 im Oktober 2008 eingestellt und neu begonnen, den Südring umzuplanen - Baubeginn dann 2011, fertig in Abschnittchen ab 2013 ebenfalls nicht komplett vor 2017 rolleyes.gif

Dein Wort in Gottes Ohr. Wie ich die Verkehrsplanung für die Landeshauptstadt kenne, wird erstmal (2009) ein Gutachten ausgeschrieben, dann ein Gutachten erstellt (2010), dann ein politisches Hickhack um das Ergebnis (2011), dann ein Hickhack um die Finanzierung (2012), dann eine Detailplanung (2013-14), dann ein erneutes Hickhack um die Finanzierung (2015), dann eine Umplanung (2015) etc.

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Sep 2008, 13:37
QUOTE (Iarn @ 22 Sep 2008, 11:06)
Zur generellen Münchner Verkehrsmisere auch noch ein weiteres Mal ein durchaus treffender Artikel aus dem Münchner Merkur: http://www.merkur-online.de/regionen/mstadt/;art8828,964604

Ich weiß aber auch nich wie oft so viele menschen wie im Bericht des MM auf den Bahnsteigen der Stamm sind?! wink.gif

Geschrieben von: Lazarus am 22 Sep 2008, 18:12
QUOTE (423-Treiber @ 22 Sep 2008, 10:51)
Verlängerung bis Pasing würde ich begrüssen, aber weiter nach Freiham halte ich für unnötig, soll ja schon mit der S-Bahn erschlossen werden und so hätte man einen unnötigen Parallelverkehr. Dann lieber eine Durchbindung zur U3 nach Moosach, so hätte man eine direkte West-Nordverbindung.

Eine Durchbindung nach Moosach halte ich für völlig überflüssig. Auf der Relation fährt heute grad mal ein Gelenkbus im 20er Takt. Der ist grad mal halbvoll.

Ich würd die U-Bahn erstmal nur bis Pasing planen und bauen, aber so, das eine Verlängerung nach Freiham irgendwann mal möglich ist. Denn wer weiss schon, wie es in Freiham in 30-40 Jahren aussieht? Dann könnte der eine S-Bahn-Halt schon fast zuwenig sein

Auch sollte man net übersehen, das heute der M57 trotz zweier S-Bahn-Äste heute schon im 3-5 Min Takt fährt

Geschrieben von: Iarn am 22 Sep 2008, 18:22
QUOTE (Lazarus @ 22 Sep 2008, 19:12)
Eine Durchbindung nach Moosach halte ich für völlig überflüssig. Auf der Relation fährt heute grad mal ein Gelenkbus im 20er Takt. Der ist grad mal halbvoll.

Ich muss Lazarus rechtgeben. Ich glaube nicht, dass die Relation Pasing - Moosach lohnt, selbst wenn dort ein wie auch immer gearteter Airport Express hält. Zudem eine hypothetische S-Bahn Pasing - Moosach wohl billiger wäre.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 22 Sep 2008, 18:26
Also wenn ich mir anschaue, was an Buslinien im Bereich Waldhornstraße gebündelt ist, stehe ich zumindest einer U3-Verlängerung über Waldhornstraße bis Bf. Untermenzing (S2) nicht mehr sooo abgeneigt gegenüber, zumal sich die Fahrzeit von/nach Dachau Richtung Moosach, OEZ, Olympiapark erheblich verkürzen würde.

Einen "Ringschluß" der U-Bahn Pasing - Moosach halte ich aber, zumindest aus heutiger Sicht, eher für unnötig. Da wäre eine Airport-S-Bahn ab Pasing nach Moosach - Feldmoching -> weiter zum Flughafen m.E. sinnvoller.

Geschrieben von: Iarn am 22 Sep 2008, 18:29
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 22 Sep 2008, 19:26)
Also wenn ich mir anschaue, was an Buslinien im Bereich Waldhornstraße gebündelt ist, stehe ich zumindest einer U3-Verlängerung über Waldhornstraße bis Bf. Untermenzing (S2) nicht mehr sooo abgeneigt gegenüber, zumal sich die Fahrzeit von/nach Dachau Richtung Moosach, OEZ, Olympiapark erheblich verkürzen würde.

Einen "Ringschluß" der U-Bahn Pasing - Moosach halte ich aber, zumindest aus heutiger Sicht, eher für unnötig. Da wäre eine Airport-S-Bahn ab Pasing nach Moosach - Feldmoching -> weiter zum Flughafen m.E. sinnvoller.

Für einen Untermenzinger macht die Fahrt über Moosach Richtung Schwabing/Innenstadt ja auch geographisch Sinn.

Geschrieben von: spock5407 am 22 Sep 2008, 19:48
Akut ist einer 5er nach Pasing sicher net notwendig. Wenn der 2. Stamm net kommt wird man diese Option sicherlich ziehen.
Das bietet auch die Option, HVZ-Verstärker für die S-Bahn in Pasing aus Ri Westen enden zu lassen oder später mal auf eine
Spange Ri Moosach-> Flughafen zu leiten.

Dann sollte man aber gleich ne Option für nen 4er-Abzweig zur Blumenau baulich freihalten.

Geschrieben von: Lazarus am 22 Sep 2008, 19:57
ein Fahrgastpotienzial für ne U4 Blumenau seh ich ehrlichgesagt net. Dort wird in nächsten Jahren nix grossartiges neugebaut, wenn ich das richtig im Kopf hab

Der 2. Stammstreckentunnel ist in meinen Augen so gut wie tot. Nur will man das halt net vor der Wahl noch gross kund tun. Net umsonst versucht man ja jetzt die U-Bahn nach Pasing zu pushen

Geschrieben von: spock5407 am 22 Sep 2008, 20:05
Ich sag ja auch nur "baulich freihalten".

Von "nächsten Jahren" gar nicht mal zu reden....

Etz wird erstmal ein paar Jahre in zusätzliche Tramstrecken investiert; die U-Bahn war lange genug dran. biggrin.gif

Geschrieben von: Lazarus am 22 Sep 2008, 20:13
QUOTE (spock5407 @ 22 Sep 2008, 21:05)
Etz wird erstmal ein paar Jahre in zusätzliche Tramstrecken investiert; die U-Bahn war lange genug dran. biggrin.gif

also ich seh da irgendwie keinen Zusammenhang blink.gif

sofern es der Haushalt zulässt, kann man durchaus beides machen

Geschrieben von: elchris am 23 Sep 2008, 05:17
QUOTE (Lazarus @ 22 Sep 2008, 20:57)
ein Fahrgastpotienzial für ne U4 Blumenau seh ich ehrlichgesagt net. Dort wird in nächsten Jahren nix grossartiges neugebaut, wenn ich das richtig im Kopf hab

Die Bebauung dort ist momentan noch nicht wertig für eine U-Bahn, aber irgendwann ist auch die Wiese zwischen Blumenau und Pasing zugepflastert - und dann wirds mitm 56er gar kuschelig. Die U dürfte halt nicht wieder IRGENDWO enden, sondern gleich bis Großhadern weiterfahren, hamma Fahrgäste vom Südwesten, die nach Nord wollen von der Route West-Mitte verschoben...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 23 Sep 2008, 06:02
QUOTE (elchris @ 23 Sep 2008, 06:17)
Die Bebauung dort ist momentan noch nicht wertig für eine U-Bahn, aber irgendwann ist auch die Wiese zwischen Blumenau und Pasing zugepflastert - und dann wirds mitm 56er gar kuschelig. Die U dürfte halt nicht wieder IRGENDWO enden, sondern gleich bis Großhadern weiterfahren, hamma Fahrgäste vom Südwesten, die nach Nord wollen von der Route West-Mitte verschoben...

Mit einem neuen Verzweigungsbahnhof Großhadern - ob da genug Platz dafür ist ?

Außerdem stimmt dann die Ausrichtung der U-Bahn-Züge nicht mehr:
Die U4-West ist eigentlich Nord und die U6-Süd ist Süd ... dry.gif

Geschrieben von: FloSch am 23 Sep 2008, 10:33
QUOTE (ubahnfahrn @ 23 Sep 2008, 07:02)
Außerdem stimmt dann die Ausrichtung der U-Bahn-Züge nicht mehr:
Die U4-West ist eigentlich Nord und die U6-Süd ist Süd ...  dry.gif

Wer sagt denn, dass die dort ineinander münden müssen? Am OEZ tun U1 und U3 das ja auch nicht. Ein Turmbahnhof wäre sicher auch ganz hübsch.

Aber das ist alles Zukunftsmusik für in 30-40-50 Jahren...

Geschrieben von: Lazarus am 23 Sep 2008, 11:06
QUOTE (elchris @ 23 Sep 2008, 06:17)
Die Bebauung dort ist momentan noch nicht wertig für eine U-Bahn, aber irgendwann ist auch die Wiese zwischen Blumenau und Pasing zugepflastert - und dann wirds mitm 56er gar kuschelig. Die U dürfte halt nicht wieder IRGENDWO enden, sondern gleich bis Großhadern weiterfahren, hamma Fahrgäste vom Südwesten, die nach Nord wollen von der Route West-Mitte verschoben...

die Bebauung dieser Wiese ist aber soweit ich weiss zugunsten von Freiham um etliche Jahre zurückgestellt worden. Das dürfte daher so schnell kein Thema mehr werden

Geschrieben von: elchris am 23 Sep 2008, 11:13
QUOTE (FloSch @ 23 Sep 2008, 11:33)
Aber das ist alles Zukunftsmusik für in 30-40-50 Jahren...

Wenn der Zuzug weiter anhält, müssten wir uns in den genannten Jahren um eine neue Gefässgrösse bei der U kümmern - das dürfte imho auch eher kommen (4-Wagen Züge usw...) als neue Netzausbauten.

Und in Großhadern kann man ja auch "von oben" kommen - gewissermassen 12/16.

Geschrieben von: Iarn am 23 Sep 2008, 11:32
QUOTE (elchris @ 23 Sep 2008, 12:13)
Wenn der Zuzug weiter anhält, müssten wir uns in den genannten Jahren um eine neue Gefässgrösse bei der U kümmern - das dürfte imho auch eher kommen (4-Wagen Züge usw...) als neue Netzausbauten.

Und in Großhadern kann man ja auch "von oben" kommen - gewissermassen 12/16.

Wieso sollen 4-Wagenzüge für die Gefäßgröße von Vorteil sein?

Geschrieben von: Lazarus am 23 Sep 2008, 11:36
QUOTE (elchris @ 23 Sep 2008, 12:13)
Wenn der Zuzug weiter anhält, müssten wir uns in den genannten Jahren um eine neue Gefässgrösse bei der U kümmern - das dürfte imho auch eher kommen (4-Wagen Züge usw...) als neue Netzausbauten.

Und in Großhadern kann man ja auch "von oben" kommen - gewissermassen 12/16.

halt ich für denkbar unwarscheinlich. Denn 4-Wagen-Züge würde ja bedeuten, das man sämtliche Bahnhöfe umbauen muss. Wie soll das bitte, wenn nebendran lauter Betriebsräume liegen. Ein solcher Bahnhofsumbau würde in vielen Fällen vermutlich ohne Schliessung des selbigen garnet gehen. Das stell ich mir z.b. Am Marienplatz oder Hauptbahnhof net grad einfach vor

Geschrieben von: rob74 am 23 Sep 2008, 11:59
QUOTE (Lazarus @ 23 Sep 2008, 12:06)
die Bebauung dieser Wiese ist aber soweit ich weiss zugunsten von Freiham um etliche Jahre zurückgestellt worden. Das dürfte daher so schnell kein Thema mehr werden

Ist scho klar, aber man sollte sich auf jedem Fall die Möglichkeit einer Verzweigung offen halten, sonst schaut man in 20-30 Jahren ziemlich dumm in die Röhre (der Ausdruck passt finde ich in diesem Fall besonders gut wink.gif )

Von der Idee, die U5 gleich über die Blumenau zu führen, will ich nicht wieder anfangen, sonst krieg ich wieder eine aufn Deckel wink.gif

elchris: ach so, Du meinst wohl 8-Wagen-Züge, also Züge, die 4 derzeitigen Kurzzügen entsprechen? Das wird teuer... Was ich mir mit noch vertretbarem Aufwand vorstellen könnte, wäre ein Zug, der der Länge von 7 derzeitigen Wagen entspricht: Der kann dann mit dem Führerstand und einem Teil der Endwägen im Tunnel halten, so dass die erste bzw. letzte Tür genau an den Enden des Bahnsteigs stehen. Abgefertigt wird dann über Monitore. An den Zugenden hat man dann Auffangraum für das Gedränge, das an diesen Stellen immer herrscht. Wobei dieser Zug auch aus 6 Wagen bestehen kann, in München kann man ja bis zu 23 Meter lange Wagen einsetzen...

Geschrieben von: Lazarus am 23 Sep 2008, 12:17
Eine Führung über die Blumenau würde zwar einen minimalen Fahrgastzuwachs bedeuten. Im Gegenzug würden sich die Baukosten aber mehr als verdoppeln, da man für diese Strecke mindest zwei Bahnhöfe mehr benötigen würde. Soweit ich weiss, hat die direkte Strecke immernoch den besten KNF

Geschrieben von: andreas am 23 Sep 2008, 21:44
hat man schonmal überlegt, ob es nicht am günstigsten wäre, die u-bahn ganz ohne die teuren bahnhöfe zu bauen?

Geschrieben von: Iarn am 24 Sep 2008, 08:38
QUOTE (andreas @ 23 Sep 2008, 22:44)
hat man schonmal überlegt, ob es nicht am günstigsten wäre, die u-bahn ganz ohne die teuren bahnhöfe zu bauen?

Ich fürchte, das würde sich negativ auf die Fahrgastzahlen auswirken....

Geschrieben von: rob74 am 24 Sep 2008, 09:39
Nochmal zum Thema Blumenau - wieso soll ich mir die Finger fusselig tippen, wenn ich einfach einen Link setzen kann:

http://www.pro-bahn.de/muenchen/u-bahn/pasing/ sind alle Argumente für die Blumenau-Führung zusammengefasst. Mich zumindest hat's überzeugt. Wohlgemerkt ist da die 2. S-Bahn-Stammstrecke noch gar nicht berücksichtigt...

Geschrieben von: Lazarus am 24 Sep 2008, 16:06
QUOTE (rob74 @ 24 Sep 2008, 10:39)
Nochmal zum Thema Blumenau - wieso soll ich mir die Finger fusselig tippen, wenn ich einfach einen Link setzen kann:

http://www.pro-bahn.de/muenchen/u-bahn/pasing/ sind alle Argumente für die Blumenau-Führung zusammengefasst. Mich zumindest hat's überzeugt. Wohlgemerkt ist da die 2. S-Bahn-Stammstrecke noch gar nicht berücksichtigt...

die Blumenau-Variante hat aber einen entscheidenden Nachteil. Die dringend benötigte Entlastung für die 19er liegt fast bei null

mal davon abgesehen ist die Planung völlig veraltet, da net nur die 2.Stammstrecke fehlt, sondern auch Freiham

Geschrieben von: Iarn am 24 Sep 2008, 16:58
Ich denke ebenfalls nicht, dass eine U-Bahnplanung heute noch eine Chance hätte, bei der Pasing in Nord-Süd Richtung unterfahren wird. Ein durchaus langfristig gewünschter Anschluss Freihams ist damit kaum zu machen.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 24 Sep 2008, 17:47
QUOTE (Lazarus @ 24 Sep 2008, 17:06)
die Blumenau-Variante hat aber einen entscheidenden Nachteil. Die dringend benötigte Entlastung für die 19er liegt fast bei null

Für die Entlastung der 19er brauchts doch nicht extra 'ne U-Bahn - fährt man halt mit größeren Fahrzeugen, oder alle 5 Minuten, oder dann alle 3 wie beim 20er/21er - wenns es denn braucht rolleyes.gif

Wenn die jetzt geplante U5-Verlängerung zu viele Fahrgäste von der 19er abzieht, läufts sie eh Gefahr, entgültig auf Zubringerbusbetrieb umgestellt zu werden, weil sich die Betriebskosten für eine Tram nicht mehr rechnen.

QUOTE (Iarn @ 24 Sep 2008, 17:58 )
Ich denke ebenfalls nicht, dass eine U-Bahnplanung heute noch eine Chance hätte, bei der Pasing in Nord-Süd Richtung unterfahren wird. Ein durchaus langfristig gewünschter Anschluss Freihams ist damit kaum zu machen.

Freiham hat doch schon 2 S-Bahnenhöfe in unmittelbarer Randlage, so weit auseinander sind die nicht. Ein drittes Massenverkehrsmittel, noch dazu ebenfalls nach Pasing Bahnhof, dürfte für die paar Bewohner reichlich übertrieben sein. Da ist es an anderen Stellen - sogar in München viel dringender, für eine ordentliche Anbindung zu sorgen.

Geschrieben von: spock5407 am 24 Sep 2008, 19:02
QUOTE (Lazarus @ 22 Sep 2008, 21:13)
also ich seh da irgendwie keinen Zusammenhang blink.gif

sofern es der Haushalt zulässt, kann man durchaus beides machen

Du selbst erwähnst den Zusammenhang: der Haushalt....

Wenn mans nicht grad wie in USA macht, kann man 1 Euro nur 1* ausgeben....
Und nachdem man Milliarden für die U-Bahn verbetoniert hat, is nun mal die Trambahn
mit neuen Strecken als Invest dran.

Geschrieben von: Lazarus am 24 Sep 2008, 19:14
QUOTE (spock5407 @ 24 Sep 2008, 20:02)
QUOTE (Lazarus @ 22 Sep 2008, 21:13)
also ich seh da irgendwie keinen Zusammenhang blink.gif

sofern es der Haushalt zulässt, kann man durchaus beides machen

Du selbst erwähnst den Zusammenhang: der Haushalt....

Wenn mans nicht grad wie in USA macht, kann man 1 Euro nur 1* ausgeben....
Und nachdem man Milliarden für die U-Bahn verbetoniert hat, is nun mal die Trambahn
mit neuen Strecken als Invest dran.

nunja, aber derzeit baut man ja auch beides. Zum einen wird die U3 in Moosach verlängert, zum anderen baut man den 23er

aber jetzt bitte zurück zum Thema

Geschrieben von: spock5407 am 24 Sep 2008, 19:24
In Pasing mit der U5 is das mit dem Budget aber teilweise eine Konkurrenzgeschichte zwischen Tram und U5.
Stichwort Förderfähigkeit.

=> bin also zurück zum Thema.

Geschrieben von: Lazarus am 24 Sep 2008, 19:41
QUOTE (spock5407 @ 24 Sep 2008, 20:24)
In Pasing mit der U5 is das mit dem Budget aber teilweise eine Konkurrenzgeschichte zwischen Tram und U5.
Stichwort Förderfähigkeit.

=> bin also zurück zum Thema.

in Pasing wird bei der Tram ohnehin nur die Verlängerung zum Bahnhof gebaut. Wann und ob die Tram überhaupt nach Freihanm verlängert wird, steht derzeit überhaupt net fest

Geschrieben von: ubahnfahrn am 24 Sep 2008, 19:53
QUOTE (Lazarus @ 24 Sep 2008, 20:41)
in Pasing wird bei der Tram ohnehin nur die Verlängerung zum Bahnhof gebaut. Wann und ob die Tram überhaupt nach Freihanm verlängert wird, steht derzeit überhaupt net fest

Solange da in Freiham noch nicht massiv gebaut ist, wirds auch noch nichts mit der Tram werden. Da reicht erstmals der Bus nach Aubing, Neuaubing und ggf. zum neuen S-Bahnhof Freiham, der wohl als erstes mal kommen wird, sobald da die ersten Wohnhäuser stehen.

Geschrieben von: Lazarus am 24 Sep 2008, 20:21
QUOTE (ubahnfahrn @ 24 Sep 2008, 20:53)
Solange da in Freiham noch nicht massiv gebaut ist, wirds auch noch nichts mit der Tram werden. Da reicht erstmals der Bus nach Aubing, Neuaubing und ggf. zum neuen S-Bahnhof Freiham, der wohl als erstes mal kommen wird, sobald da die ersten Wohnhäuser stehen.

nur ist der Bus aber heute schon massiv überlastet. Oder willste da demnächst im Minutentakt die Strecke bedienen?

Geschrieben von: Musikus am 12 Jan 2009, 15:41
Also, um nicht im Tramthema weiterdiskutieren zu müssen schreibe ich mal hier.

QUOTE (Lazarus @ 12 Jan 2009, 14:01)
@ Musikus

vergiss diese alten Zahlen

Seit dieser Berechnung hat sich einiges getan, z.b. sind da die Auswirkungen von Freiham noch garnet berücksichtigt. Ausserdem hat man Baumassnahmen in der Blumenau erstmal zugunsten Freihams zurückgestellt

Also, die Einwände halte ich für ziemlich schwach. Aber von Anfang an. Hier ist die Seite, auf die ich mich erst mal beziehe:
http://www.pro-bahn.de/muenchen/u-bahn/pasing/

QUOTE
Im Rahmen der Integrierten ÖPNV-Planung (veröffentlicht: Juli 1989) wurden verschiedene Varianten für die U-Bahn nach Pasing untersucht. Als Ergebnis hatte die damals als "Alternative 1" untersuchte U-Bahn-Linie direkt nach Pasing zusammen mit einer Verlängerung der Trambahn 18 vom Gondrellplatz in die Blumenau ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 0,96 (heute die "Amtstrasse"). Die "Alternative 2" (heute "Alternativtrasse") beinhaltete die Führung der U5 über die Blumenau nach Pasing und hatte ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 0,90.
Die Zahlen sind alt, aber man beachte, der Unterschied beim KNF beträgt nicht gerade große 0,6 Punkte (bzw. Pfennig wink.gif )

QUOTE
Grundannahmen waren in beiden Fällen, daß die S-Bahn nicht verbessert wird, sowie die Straßenbahnlinie 19 zwischen Willibaldplatz und Pasing eingestellt wird. Diese Grundannahmen sind heute falsch: die S-Bahn wird ausgebaut (Unterzeichnung des 520-Millionen-Programms im Dezember 1998) und die Trambahn bleibt erhalten (Beschluß des Münchner Stadtrates vom Juni 1997).

Beim ersten Durchlauf der im März 2000 veröffentlichten standardisierten Bewertung - die von den Rahmenbedingungen der Untersuchung von 1989 entspricht - ergab sich jedoch, daß die Amtsplanung mittlerweile über 0,15 Indikatorpunkte verloren hat und damit weit hinter der Alternativtrasse liegt. Auch wenn die Alternativtrasse über die Blumenau ebenfalls aufgrund des verbesserten Angebotes eine schlechtere Bewertung erhält, so ist eine Neuüberprüfung trotzdem dringend notwendig.
Jetzt wird's schon aktueller, Jahr 2000! Die direkte Führung liegt mittlerweile bei 0,81, die Strecke über die Blumenau wurde offenbar nicht mehr näher untersucht, dürfte aber weniger verloren haben. Was hat sich seitdem noch getan?

- Der 19er wird zum Bahnhof verlängert werden, was die Umsteigesituation enorm verbessert
- Die 2. Stammstrecke wird forciert, und falls sie realisiert wird, ist der Nutzen der U5 als Entlastungs- oder Notfallstrecke endgültig dahin.

Die U5 über die Blumenau erschliest Stadtviertel, die bis heute keinen Schienenanschluss gesehen haben, und eröffnet optimale Möglichkeiten für neue Wohngebiete zwischen Pasing und der Blumenau, die langfristig gebraucht werden.
Was tut direkte Führung? Sie bietet am Bahnhof eine Verbindung, die dort kaum jemand benötigt, weil die sbahnlogo.gif dieselbe schneller schafft (erst recht bei 2.Stamm) und beeinträchtigt zudem die Wirtschaftlichkeit der Tram.
Meiner Meinung nach ist diese Planung ein Relikt aus den Zeiten, in denen man die Tram ersetzten wollte. Man sollte aber nicht den Fehler machen wie in Nürnberg und U-Bahn Strecken entlang eigenlich schon gut funktionierenden Relationen bauen. Großprojekte wie U-Bahnausbauten und Transrapid etc. haben halt ein gewisses Eigenleben, die ein Dahinscheiden lange verhindern können.
Jetzt kommt natürlich wieder das Freiham-Argument.
Aber was ist sinnvoller? Stadtteile ohne Schienenanschluß anbinden oder einen Stadtteil, der bereits 2 S-Bahnstationen in Randlage besitzen wird, und der ohne Probleme eine Tram erhalten könnte, die attraktiven Anschluß an diese Stationen und nach Pasing hinein bieten kann?
blink.gif
Also, für mich ist da der Fall klar.

Geschrieben von: Jojo423 am 12 Jan 2009, 15:48
QUOTE (Musikus @ 12 Jan 2009, 15:41)
Jetzt kommt natürlich wieder das Freiham-Argument.
Aber was ist sinnvoller? Stadtteile ohne Schienenanschluß anbinden oder einen Stadtteil, der bereits 2 S-Bahnstationen in Randlage besitzen wird, und der ohne Probleme eine Tram erhalten könnte, die attraktiven Anschluß an diese Stationen und nach Pasing hinein bieten kann?
blink.gif
Also, für mich ist da der Fall klar.

Ich verstehe gar nicht, wer das Freiham-Argument hier her gebracht hat. Eine S-Bahn Station und ein gutes Busnetz reichen für Freiham meiner Meinung nach vollkommen aus.
Das is halt des Problem von Neuaubing West.(Verlängerung nach hier auch möglich) hat zwar min 4 Bahnhöfe aber in der "mitte" ist nichts.

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Geschrieben von: proÖPNV am 12 Jan 2009, 15:59
Wenn´s in der Blumenau demnächst noch wesentlich bevölkerungsreicher wird, braucht dieses Gebiet die U-Bahn. Andernfalls gibt es überfüllte Busse und umständliche Wege in die Innenstadt, die definitiv Fahrgäste vergrault. Punkt. Ich denke, diese Strecke (also entweder als Abschwenk der U4 zusammen mit einer nach Pasing fahrenden U5 oder die meiner Meinung nach ungünstigere Variante ohne Abzweig mit Umweg über die Blumenau nach Pasing) wird bis 2020 realisiert. Wetten?! tongue.gif tongue.gif Wenn nicht, liegt´s an einer langwierigen Wirtschaftskrise.... oder der Politik wink.gif

Geschrieben von: 168er am 12 Jan 2009, 16:37
QUOTE (proÖPNV @ 12 Jan 2009,15:59)
Wetten?!  Wenn nicht, liegt´s an einer langwierigen Wirtschaftskrise.... oder der Politik 
Sorry,aber die wette hast du bis dahin schon längst vergessen laugh.gif wink.gif Und an der Politik liegts,leider Gottes,immer!

Ich sehe da schon länger Bedarf übrigens(wens interssiert tongue.gif ),weil der 168er(nicht ich sondern die Buslinie) schon recht gut ausgelastet ist und meiner Meinung nach auch durchaus Metrobuswürdig wäre und der 56er ist auch heute schon nicht gerade eine der unwichtigsten Linien!Wenn man da die Fahrgastzahlensteigerung der letzten Jahre betrachtet...!!(da wird mir wird Angst und Bang ph34r.gif)

Geschrieben von: Cloakmaster am 13 Jan 2009, 12:49
Ich finde den Schwenk vom Laimer Platz zur Blumenau irgednwie komisch, und noch komischer wirds mit der Rückführung zum Pasinger Bf. Das wären in meinen Augen eher zwei Linien. Einmal Blumenau-Innenstadt, und einmal Blumenau-Pasing, die dann nur miteinander verbunden wurden.
Eine abstruse, weil nicht finanzierbare Idee wäre, das mit den zwei Linien konsequenter umzusetzen, sprich die Blumenau mit einer Nord/Süd-gerichteten U-Bahn zu erschliessen, welche gar nicht erst in die Innenstadt fährt. Ständig wird gejammert, das Münchner Netz ist zu zentralistisch auf die Innenstadt ausgerichtet, und dann will man genau damit weitermachen?

Natürlich bräuchte es dann eine Betriebsstrecke, um die neue Linie an das Restnetz, und vor allem die technische Basis anzuschliessen, aber das wäre ja auch nicht das erste Mal, das sowas gemacht wird.
Im Extrem-Ausbau könnte ich mir eine U5 Laimer Platz-Pasing Ortskern-Westkreuz Bf-Freiham vorstellen, und eine "U10" Grosshadern-Blumenau-Pasing Ortskern-Pasing Bf-Untermenzing, mit einer Betriebsstrecken-Verzweigung zur U3 Untermenzing-Moosach. Eine 90-Grad Kurve, um die beiden Äste als eine durchgehende Monsterlinie zu betreiben wäre zwar billiger, aber nicht unbedingt sinnvoller.

Geschrieben von: Jean am 13 Jan 2009, 12:56
Das Netz ist Zentrumsorientiert keine Frage...aber ob sich Tangentiale U-Bahnlinien lohnen ist mehr als fraglich...

Geschrieben von: rob74 am 13 Jan 2009, 13:36
QUOTE (Cloakmaster @ 13 Jan 2009, 12:49)
Ich finde den Schwenk vom Laimer Platz zur Blumenau irgednwie komisch, und noch komischer wirds mit der Rückführung zum Pasinger Bf.

Als ob die anderen U-Bahn-Linien alle schnurgerade wären - OK, im Netzplan schon, aber wenn man sie sich im Stadtplan (z.B. im Verkehrslinienplan Stadt) anschaut, machen viele Linien ziemlich große Umwege. z.B. hätte man die U2 (damals U8) deutlich günstiger bauen können, wenn man zwischen Innsbrucker Ring und Fraunhoferstraße eine direktere Führung genommen hätte. Hat man aber nicht, um Giesing besser zu erschließen. Und die U3-Verlängerung zum OEZ kurvt auch wild durch die Gegend, weil man durch die Lage des Bahnhofs Olympiazentrum schon auf eine Richtung für den Weiterbau festgelegt war. Trotzdem hat man die Verlängerung zum OEZ gebaut und nicht wie ursprünglich geplant Richtung Fasanerie, weil es verkehrlich sinnvoller war. Wenn es also verkehrlich sinnvoll ist, ist eine komische oder längere Linienführung kein Gegenargument.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 13 Jan 2009, 14:28
QUOTE (proÖPNV @ 12 Jan 2009, 15:59)
Wenn´s in der Blumenau demnächst noch wesentlich bevölkerungsreicher wird, braucht dieses Gebiet die U-Bahn. Andernfalls gibt es überfüllte Busse und umständliche Wege in die Innenstadt, die definitiv Fahrgäste vergrault. Punkt. Ich denke, diese Strecke (also entweder als Abschwenk der U4 zusammen mit einer nach Pasing fahrenden U5 oder die meiner Meinung nach ungünstigere Variante ohne Abzweig mit Umweg über die Blumenau nach Pasing) wird bis 2020 realisiert. Wetten?! tongue.gif tongue.gif Wenn nicht, liegt´s an einer langwierigen Wirtschaftskrise.... oder der Politik wink.gif

Also in der Blumenau selbst kann es ja eigentlich nicht bevölkerungsreicher werden, da sie ja bereits fertig bebaut ist. Wenn, dann kommt ein Neubaugebiet nördlich der Blumenau (entlang der Blumenauer Straße). Und das wäre durch einen U-Bahnhof "Blumenau" eben wieder nur teilweise erschlossen.

Meiner Meinung nach sollte man den alten 35er wieder aufleben lassen, und zumindest als Werktagsline zwischen Blumenau - Laimer Platz über Willibaldstraße - Gotthardstraße einrichten. So wäre der 168er verstärkt und das derzeit eher schlecht angeschlossene Gebiet an der mittleren Willibaldstraße wieder angebunden. Alternativ oder zusätzlich kann man den 168er noch auf nen 5er-Takt verstärken.

Mein (Traum-) Wunsch wäre allerdings nach wie vor eine Verlängerung des 18ers in die Blumenau, und zwar durch die Senftenauerstraße, die breit genug für eine Tram ist. Die Haltestelle Gondrellplatz würde dann vom Netz abgezwackt. Der 18er hat im Zulauf auf die Westendstraße noch genügend Kapazität.

Geschrieben von: Lazarus am 13 Jan 2009, 14:51
eine Tram in die Blumenau wäre aber aufgrund der längeren Fahrzeit net unbedingt aktraktiver. Diese würde sich nahezu verdoppeln

Geschrieben von: Jean am 13 Jan 2009, 14:56
Versteh dein Argument jetzt nicht Lazarus. Eine Tramverlängerung bräuchte eh nur eine oder zwei Trambahnen mehr und würde der Auslastung der 18er gut tun. Die Linie 168 müsste allerdings weiterhin fahren (vielleicht dann nur noch im 20 Minuten Takt).

Für eine U-Bahn müsstest du am Abend und am Wochenende die U4 von Max-Weber-Platz bis zur Blumenau fahren lassen, was viel teurer wäre, und in diesen Zeiten wird die Linie eh nur mit Normalbussen bedient.

Geschrieben von: Lazarus am 13 Jan 2009, 15:02
QUOTE (Jean @ 13 Jan 2009, 14:56)
Versteh dein Argument jetzt nicht Lazarus. Eine Tramverlängerung bräuchte eh nur eine oder zwei Trambahnen mehr und würde der Auslastung der 18er gut tun. Die Linie 168 müsste allerdings weiterhin fahren (vielleicht dann nur noch im 20 Minuten Takt).

Für eine U-Bahn müsstest du am Abend und am Wochenende die U4 von Max-Weber-Platz bis zur Blumenau fahren lassen, was viel teurer wäre, und in diesen Zeiten wird die Linie eh nur mit Normalbussen bedient.

ich hab kein Wort davon gesagt, das ich da ne U-Bahn haben will

Ganz einfach:

von der Blumenau aus braucht man heute 10 Minuten, um die U-Bahn zu erreichen. Die 18er erreicht die Westendstrasse aber erst nach etwa 20 Minuten Fahrzeit...

Geschrieben von: Jean am 13 Jan 2009, 15:06
Es sind 12 Minuten mit dem Bus aber egal. An der Westendstraße hast außerdem die U4 (teilweise). Es geht den Leute nicht immer um den schnellsten U-Bahnanschluss sondern ingesamt um die schnellste Verbindung.

Laut Google wäre nur die Strecke an der Langbehnstraße problematisch...sonst sehe ich da keine Probleme. Und wie gesagt...den 168 würde ich weiter fahren lassen. Zusätzlich müsste auch langfristig die Linie 56 auf Tram umgestellt werden. Die Linie 135 kann in dem Abschnitt eh eingestellt werden (ist eh ein Witz die Linie).

Geschrieben von: Lazarus am 13 Jan 2009, 15:11
den 56er auf Tram umzustellen dürfte sich derzeit noch net lohnen. Zugegeben man hat zwar morgens schon ein enormes Fahrgastpotenzial, was aber noch net reicht

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 13 Jan 2009, 15:32
QUOTE (Lazarus @ 13 Jan 2009, 15:02)
von der Blumenau aus braucht man heute 10 Minuten, um die U-Bahn zu erreichen. Die 18er erreicht die Westendstrasse aber erst nach etwa 20 Minuten Fahrzeit...

So ein Schmarrn. Für die 2,4 Kilometer von der Westendstraße bis zur Senftenauerstraße braucht die Tram heute 7 Minuten. Von der Senftenauerstraße durch selbige in die Blumenau sind es nochmal 1,9 Kilometer, also bei entsprechender Umlegung auf die Fahrzeit 6 Minuten. Vielleicht noch 7, wenn in der Senftenauerstraße teilweise etwas langsamer gefahren werden muß.
Sind unterm Strich 14 Minuten mit der Tram zur U Westendstraße. Das sind zwar 4 Minuten mehr als mit dem Bus zum Laimer Platz, dafür bin ich aber auch schon an der Westendstraße und spare mir so 2 Minuten Fahrzeit mit der U-Bahn. Unterm Strich fast ein Nullsummenspiel, vor allem weil man bis/ab Westendstraße auch mehr U-Bahnen (U4) mit entsprechend kürzerer Wartezeit hat.

Geschrieben von: Cloakmaster am 13 Jan 2009, 15:38
Mich wundert, warum niemand fordert, die U4 ab Westenendstrasse entlang der selbigen Richtung Gondrellplatz/Blumenau zu schicken, und die 18-West dafür einzustellen. Dann kann man der U5 auch den Umweg über die Blumenau ersparen.

Geschrieben von: Jean am 13 Jan 2009, 15:46
QUOTE
Mich wundert, warum niemand fordert, die U4 ab Westenendstrasse entlang der selbigen Richtung Gondrellplatz/Blumenau zu schicken, und die 18-West dafür einzustellen. Dann kann man der U5 auch den Umweg über die Blumenau ersparen.
Zu teuer, zu parallel zur U5.

Geschrieben von: rob74 am 13 Jan 2009, 15:46
Die 18 wäre dann also ähnlich wie die Tram St. Emmeram (und die 23 letztlich auch) ein U-Bahn-Zubringer. Allerdings würden da, genauso wie in der Emmeram-Tram, bestimmt ein paar sitzen bleiben und ins Zentrum fahren, wenn die 18 ab Westendstr. nicht so unglücklich geführt wäre. Die könnte auf der Westendstr. weiter geradeaus fahren und dann über die Barthstraße auf die Landsberger. Das könnte natürlich an der Bahnunterführung und in der Barthstr. etwas eng werden, würde aber die Attraktvität steigern und gleichzeitig Fahrzeuge einsparen - und so stark befahren sind diese Straßen nicht, die können eine Tramlinie glaube ich aushalten.

Geschrieben von: 168er am 13 Jan 2009, 15:51
QUOTE (Oliver-Bergamlaim @ 13 Jan 2009,14:28)
Meiner Meinung nach sollte man den alten 35er wieder aufleben lassen, und zumindest als Werktagsline zwischen Blumenau - Laimer Platz über Willibaldstraße - Gotthardstraße einrichten
Genau! Das wäre für das Gebiet sehr gut,vllt. auch über ne alternative Fahrtroute ,Camerloher- und Agricolastr. oder so ähnlich.
QUOTE (Oliver-Bergamlaim @ 13 Jan 2009,14:28)
Alternativ oder zusätzlich kann man den 168er noch auf nen 5er-Takt verstärken.
Ja bitte! (Aber vllt. nur Mo-Fr,sonst wirds ein bissl viel laugh.gif tongue.gif
QUOTE (Jean @ 13 Jan 2009,14:56)
Die Linie 168 müsste allerdings weiterhin fahren (vielleicht dann nur noch im 20 Minuten Takt).
Nein bitte nicht! Auch mit Verlängerung der 18er wird der 168er kaum eine Einbuße haben,denn er erschließt ja nicht nur die Blumenausondern auch das ,was östlich davon liegt,und von der Blumenau werden wahrscheinlich einige bis viele Leute trotzdem den 168er nehmen um zur U-Bahn ,oder zur S-Bahn.oder vllt. zur 19er zu kommen,weil er ja direkter fährt.

Geschrieben von: TramPolin am 12 Feb 2009, 10:30
Bei der geplanten U5 nach Pasing tut sich nun was - Lazarus wird sich freuen (hoffentlich)

Jetzt endlich ist es so weit, die Planer können mir ihrer Arbeit beginnen. Vorgestern fasste der Bauausschuss einstimmig einen Beschluss, die Planungen für die Verlängerung der U5 vom Laimer Platz nach Pasing einer Überarbeitung zu unterziehen. Die Pläne, den U-Bahnhof Pasing unterhalb der S-Bahn-Gleise am Pasinger Bahnhof zu platzieren, wurden verworfen. Stattdessen soll untersucht werden, ob der Bahnhof unterhalb des Bahnhofvorplatzes gebaut werden kann, es wird aber auch eine oberirdische Einfädelung in die Bahngleise in Erwägung gezogen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 12. Februar 2009, Seite 59, Stadtausgabe

Geschrieben von: Cloakmaster am 12 Feb 2009, 10:36
Verlegung unter den Bahnhofsvorplatz, oberirdische Lösung, klingt ganz nach verzweifeltem Versuch, ein aus Kostengründen verlorenes Projekt doch noch retten zu wollen. Wobei ich mir einmal mehr die Frage stelle, ob es an dem Projekt oder an dessen Berechnungsmethode hapert.

Geschrieben von: TramPolin am 12 Feb 2009, 10:45
QUOTE (Cloakmaster @ 12 Feb 2009, 10:36)
Verlegung unter den Bahnhofsvorplatz, oberirdische Lösung, klingt ganz nach verzweifeltem Versuch, ein aus Kostengründen verlorenes Projekt doch noch retten zu wollen. Wobei ich mir einmal mehr die Frage stelle, ob es an dem Projekt oder an dessen Berechnungsmethode hapert.

Der letzte Stand war doch, dass man ganz knapp über den standardisierten Bewertungsfaktor von 1 kam, wenn mich nicht alles täuscht. Allerdings hat man dazu auf alle oder einen Teil der Rolltreppen verzichtet. Das kann es ja auch nicht sein.

Schaun mer mal, ob die neue Streckenführung hier noch was einspart.

Geschrieben von: spock5407 am 12 Feb 2009, 14:24
Wobei ich eher eine Nordsüd-Ausrichtung für sinnvoll halte. Ein Ausgang Ri Bahnhof, einer Ri Marienplatz.
Gut, das verbaut natürlich ne Freiham-Option.

Eine Einfädelung in die Bf-Gleise hätte den Vorteil, ggf. die U5 mal entlang der S5 (oder mit Mehrsystemwagen
gar auf den S5-Gleisen) bis Freiham oder weiter zu führen. Die S5 könnte dann z.B. Express Germering-Pasing fahren.
Allerdings glaub ich, bringt das verkehrlich wenig bis nix.

Eigentlich bin ich nich so ein U5 nach Pasing-Fan, andererseits könnte man dort dann wirkungsvoll S-Bahn, Regio+Fernbahn,
U5, 19er und Busse zu verknüpfen.
Andererseits gibts halt am Pasinger Bf schon ne leistungsfähige Schnellbahn. Der 5er wäre nur eine Netzverknüpfung West,
brächte aber keine wesentlichen Flächenerschliessungen.

Geschrieben von: Iarn am 12 Feb 2009, 14:31
Sollte man die Ubahnhof oberirdisch machen können, spart man sich natürlich einiges an Aufwand, ohne dass die Umsteigewege zu lang werden. Eine Nord-Süd Ausrichtung macht in meinen Augen auch ohne die Einbeziehung der Option Freiham keinen Sinn, man kommt von Osten, alles ausser O-W ist länger und teurer.

Geschrieben von: 168er am 12 Feb 2009, 14:47
QUOTE (spock5407 @ 12 feb 2009,14:24)
Eigentlich bin ich nich so ein U5 nach Pasing-Fan
ich auch nicht wink.gif Deshalb war ich froh,dass das Projekt eigentlich gestorben war und jetzt graben se den Dreck wieder aus! Ich finde ,da gibt es wesentlich bessere Möglichtkeiten sein Geld anzulegen. ich sag nicht ,dass das Projekt generell unsinnig ist,finde aber ,dass man es noch für einige Jährchen in den Schublädchen für bessere Zeiten aufheben sollte.

Geschrieben von: rob74 am 12 Feb 2009, 17:36
QUOTE (TramPolin @ 12 Feb 2009, 10:30)
Bei der geplanten U5 nach Pasing tut sich nun was - Lazarus wird sich freuen (hoffentlich)

Ich glaube eher weniger, dass Lazarus Grund zur Freude hat. Eine Umplanung heißt ja, dass auch der KNF neu berechnet wird, und zwar diesmal (hoffentlich) unter Einbeziehung der 2. S-Bahn-Stammstrecke. Und dann kann man soviel sparen wie man will, man wird den Faktor nicht positiv kriegen.
QUOTE (TramPolin @ 12 Feb 2009, 10:30)
Die Pläne, den U-Bahnhof Pasing unterhalb der S-Bahn-Gleise am Pasinger Bahnhof zu platzieren, wurden verworfen. Stattdessen soll untersucht werden, ob der  Bahnhof unterhalb des Bahnhofvorplatzes gebaut werden kann, es wird aber auch eine oberirdische Einfädelung in die Bahngleise in Erwägung gezogen.

Da hat mal wieder einer (Cloakmaster) quer gelesen und die anderen haben sich seiner Meinung angeschlossen: Da steht nix von einem oberirdischen Bahnhof (den Platz für eine Rampe und einen oberirdischen Bahnhof müsste man jetzt erstmal finden, nachdem man alle Freiflächen mit Pasing Arcaden und Nordumgehung zugepflastert hat), sondern nur was von einer Einfädelung in die Bahngleise nach dem Bahnhof. Das macht das Projekt nur teurer, nicht billiger. OK, der Nutzen steigt vielleicht auch etwas...

Geschrieben von: TramPolin am 12 Feb 2009, 18:18
QUOTE (rob74 @ 12 Feb 2009, 17:36)
Da hat mal wieder einer (Cloakmaster) quer gelesen und die anderen haben sich seiner Meinung angeschlossen: Da steht nix von einem oberirdischen Bahnhof (den Platz für eine Rampe und einen oberirdischen Bahnhof müsste man jetzt erstmal finden, nachdem man alle Freiflächen mit Pasing Arcaden und Nordumgehung zugepflastert hat), sondern nur was von einer Einfädelung in die Bahngleise nach dem Bahnhof. Das macht das Projekt nur teurer, nicht billiger. OK, der Nutzen steigt vielleicht auch etwas...

Also, ich habe nur das (mit eigenen Worten) wiedergegeben, was da stand. smile.gif In diesem Fall ist es vertretbar, mal einen ganzen Satz zu zitieren. Die SZ schreibt wörtlich:

QUOTE
Stattdessen werden ein Halt unter dem Bahnhofsvorplatz oder eine oberirdische Einschleifung in die Bahngleise geprüft.


So, wie ich das lese, bedeutet das "oder", dass die zweite (rechte) Variante nicht unterhalb des Bahnhofsvorplatzes liegt. Die Frage ist dann, wo sonst. Das "oberirdisch" bringt einem dann zur Annahme, dass der Bahnhof oberirdisch ist. Von einer Einfädelung nach dem Bahnhof lese ich zumindest hier nichts.

Ich glaube aber trotzdem, dass da kein oberirdischer Bahnhof geplant ist. Hier hat möglicherweise die SZ missverständlich bzw. falsch formuliert. Das soll jetzt aber kein billiges Herausreden sein (man sollte ja immer alles mit einer weiteren Quelle abgleichen (die von der ersten Quelle abgeschrieben hat biggrin.gif ), bevor man was veröffentlicht).

Geschrieben von: Boris Merath am 12 Feb 2009, 18:23
Nachdem den Artikel nicht der Hutter geschrieben hat sondern irgendwer, der wohl im Bereich ÖPNV nicht so drin ist, warte ich mal die Veröffentlichung des Beschlusses ab - mein letzter Stand nämlich war, dass man den KNF untersucht, um festzustellen ob man das Projekt überhaupt noch weiterhin in der mittelfristigen Planung lässt oder endgültig beerdigt. Mich würds wundern wenn man jetzt auf einmal tatsächlich anfängt zu bauen, weil die Verlängerung schon ein ziemlich ungeliebtes Kind ist.

Geschrieben von: Boris Merath am 12 Feb 2009, 18:24
QUOTE (TramPolin @ 12 Feb 2009, 18:18)
Das soll jetzt aber kein billiges Herausreden sein (man sollte ja immer alles mit einer weiteren Quelle abgleichen (die von der ersten Quelle abgeschrieben hat biggrin.gif ), bevor man was veröffentlicht).

Wäre erstmal die Frage, in wie weit eine Zeitung überhaupt eine Quelle ist...

Geschrieben von: Lazarus am 12 Feb 2009, 18:26
für einen oberirdischen Bahnhof gibts in Pasing nirgendwo Platz, das ist Humbug. Selbst für eine Rampe wird man sich schon mühen müssen, den Platz dafür zu finden


Ausserdem halte ein ein Führung in die Bahngleise für absoluten Nonsens. Das bringt garnix

Geschrieben von: Lazarus am 12 Feb 2009, 18:42
QUOTE (Boris Merath @ 12 Feb 2009, 18:23)
Nachdem den Artikel nicht der Hutter geschrieben hat sondern irgendwer, der wohl im Bereich ÖPNV nicht so drin ist, warte ich mal die Veröffentlichung des Beschlusses ab - mein letzter Stand nämlich war, dass man den KNF untersucht, um festzustellen ob man das Projekt überhaupt noch weiterhin in der mittelfristigen Planung lässt oder endgültig beerdigt. Mich würds wundern wenn man jetzt auf einmal tatsächlich anfängt zu bauen, weil die Verlängerung schon ein ziemlich ungeliebtes Kind ist.

beerdigen wird man die erst können, wenn man die 2.Stammstrecke in trockenen Tüchern hat. Und das wird bei den explodierenden Baukosten mehr als schwer. Ausserdem würde die U5 der geliebten Tram fahrgastmässig den Garaus machen.Dazu muss man kein grosser Prophet sein

Geschrieben von: TramPolin am 12 Feb 2009, 18:46
QUOTE (Lazarus @ 12 Feb 2009, 18:42)
Ausserdem würde die U5 der geliebten Tram fahrgastmässig den Garaus machen.Dazu muss man kein grosser Prophet sein

Deswegen ist auch auf dem 17er usw. fahrgastmäßig nichts los, da dieser ja angeblich parallel zu U- und S-Bahn fährt.

Geschrieben von: Lazarus am 12 Feb 2009, 18:50
QUOTE (TramPolin @ 12 Feb 2009, 18:46)
Deswegen ist auch auf dem 17er usw. fahrgastmäßig nichts los, da dieser ja angeblich parallel zu U- und S-Bahn fährt.

in meinen Augen net vergleichbar

die U1 fährt ja nur auf einem relativ kurzen Stück wirklich paralell und biegt dann Richtung Norden ab, während die U5 auf ganzer Strecke relativ nah liegt und ab Westbad sogar direkt unter der Tram ist


Geschrieben von: Iarn am 12 Feb 2009, 20:18
Nun muss erst mal die Ubahn kommen (da die 2. Stamm zur Zeit nicht schlecht darsteht eher unwahrscheinlich). Dann kann die SL19 ne gewisse Entlastung sicher verkraften.
Wenn alles nicht hilft kann man sie entweder zum Willibaldplatz zurücknehmen oder was für mich Charme hätte von dort zur Blumenau führen und U-Bahnzubringer spielen lassen.

Geschrieben von: Lazarus am 12 Feb 2009, 20:33
QUOTE (Iarn @ 12 Feb 2009, 20:18)
Nun muss erst mal die Ubahn kommen (da die 2. Stamm zur Zeit nicht schlecht darsteht eher unwahrscheinlich). Dann kann die SL19 ne gewisse Entlastung sicher verkraften.
Wenn alles nicht hilft kann man sie entweder zum Willibaldplatz zurücknehmen oder was für mich Charme hätte von dort zur Blumenau führen und U-Bahnzubringer spielen lassen.

mit einer Führung zur Blumenau könnt ich mich auch anfreunden, zumal man ja in der Weinberger Str einen Ersatz für den dann entfallenden Metrobus brauchen kann.

was den Stamm zwei betrifft

glaubst du ernsthaft, das man mit den 1,6 Mrd wirklich auskommen wird? Das dürfte genauso laufen wie mit dem TR, da wollte man es auch lange Zeit net wahrhaben......

Geschrieben von: Iarn am 12 Feb 2009, 20:48
Lazarus, wenn ich mir die letztes Zeil Interviews durchlese, kommt folgender Trend raus:
Der Tunnel kommt zwar deutlich teurer als bei dem ex Milchmädchen
ABER der Nutzen ist deutlich stärker gestiegen, der NKF ist mittlerweile bei 1,25

Ein Grund für letzteres sind wohl (Spekulation) stark gestiegene Bevölkerungsprognosen verstärkt durch eine spätere Fertigstellung sowie der Ohnefall Trara, welcher ja der S1 und S8 einige Passagiere abgejagt hätte. Sollte der Ringschluss die S2 mit anderen Mitteln aufwerten, wären auch hier deutlcihe Einsparungen zu erzielen.

Geschrieben von: spock5407 am 12 Feb 2009, 21:07
Vielleicht wird die U5 aber auch nur als Finte ausgegraben, um den Druck auf Stamm2 zu erhöhen...

Geschrieben von: ropix am 12 Feb 2009, 21:26
QUOTE (spock5407 @ 12 Feb 2009, 21:07)
Vielleicht wird die U5 aber auch nur als Finte ausgegraben, um den Druck auf Stamm2 zu erhöhen...

Naja. Es gab schon immer die klare Aussage, dass man die U5 nochmal untersuchen will. Der Ausgang ist ja völlig offen. Allerdings liegen die Erfolgsaussichten wohl nicht bei 50 / 50.

Hm... - jetzt hat der Spock so brav seine Signatur angepasst und ich sag mal, momentan siehts sehr schlecht aus für die U5. Irgendwas ging grad schief.

Naja. So wie beim zweiten Tunnel kann man vielleicht auch bei der U5 ein wenig tricksen. Klar ist, es ist und bleibt die einzige Umleiterstrecke wenn mal zwischen Pasing und Laim gesperrt ist. Das macht zwar die Strecke nicht rentabler, aber für viele isses an manchen tagen doch die Lebensrettung. Oder zumindest die des Feierabends.

Ansonsten bleibt fürchte ich nur die Verbindungsfunktion von Laim nach Pasing. Wird halt sehr spannend ob man mit nur einem Zwischenbahnhof und einem "billigen" Endbahnhof so viel sparen kann dass sich zumindest der Bau rentiert...

Geschrieben von: spock5407 am 12 Feb 2009, 21:50
Wobei ich den U-Bf an der Willibaldstr. eh für nen Witz halt denn Ri Westen is nur Kleingartenkram...

Geschrieben von: Lazarus am 12 Feb 2009, 22:24
QUOTE (spock5407 @ 12 Feb 2009, 21:50)
Wobei ich den U-Bf an der Willibaldstr. eh für nen Witz halt denn Ri Westen is nur Kleingartenkram...

der soweit ich weiss als Bauland ausgewiesen werden soll....

Edit:

Landsberger Hof exestiert net mehr und demnächst wird wohl auch der Flachbau auf der anderen Seite dran glauben müssen laugh.gif

Geschrieben von: MAM am 12 Feb 2009, 22:48
Wenn münchen 2018 die olympischen Winterspiele bekommen sollte, dann wird es ganz schnell gehen mit der Verlängerung der U5 bis nach Freiham und dem 2. S-Bahn-Tunnel. Denn dann wird das mit Sicherheit gebaut. War ja auch 1972 bei den olympischen Sommerspielen so, das aufeinmal die S- und Bahn gebaut wurde.

Geschrieben von: Fastrider am 12 Feb 2009, 23:58
QUOTE (MAM @ 12 Feb 2009, 22:48)
Wenn münchen 2018 die olympischen Winterspiele bekommen sollte, dann wird es ganz schnell gehen mit der Verlängerung der U5 bis nach Freiham und dem 2. S-Bahn-Tunnel. Denn dann wird das mit Sicherheit gebaut. War ja auch 1972 bei den olympischen Sommerspielen so, das aufeinmal die S- und Bahn gebaut wurde.

Glaube ich nicht. Zwar wird es schnell gehen mit dem zweiten Tunnel, der dann aber der U5 nach Pasing endgültig den Garaus macht. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nur entweder oder geben wird. Auch mit olympischen Spielen.

Geschrieben von: FloSch am 13 Feb 2009, 12:47
Vielleicht baut man ja rein zufällig in Freiham ein paar Sportstätten und hat dann auch gleich eine gute Begründung, warum die U5 unbedingt gleich bis dahin verlängert werden muss mit Olympia-Fördergeldern :-D

Geschrieben von: spock5407 am 13 Feb 2009, 13:10
Stamm2 hat IMO klar die größere Wirkung. Auf der anderen Seite ist es halt schon so, dass die U5 am Laimer Platz irgendwie a bissl "verhungert".

Geschrieben von: ubahnfahrn am 13 Feb 2009, 13:24
Auch eine Führung einer S-Bahn-Linie im Takt10 über den Südring dürfte für die U5 nicht garade förderlich sein, da dann ja sogar schon am Heimeranplatz und nicht erst am Stachus sich die Strecken wieder treffen.
Da dürfte der zweite Tunnel weniger negativen Einfluß haben, insbesondere wenn er nur mit den Expresszügen betrieben wird.

Geschrieben von: Lazarus am 13 Feb 2009, 13:36
QUOTE (ubahnfahrn @ 13 Feb 2009, 13:24)
Auch eine Führung einer S-Bahn-Linie im Takt10 über den Südring dürfte für die U5 nicht garade förderlich sein, da dann ja sogar schon am Heimeranplatz und nicht erst am Stachus sich die Strecken wieder treffen.
Da dürfte der zweite Tunnel weniger negativen Einfluß haben, insbesondere wenn er nur mit den Expresszügen betrieben wird.

es wird auf dem Südring sicher keine S-Bahn geben, das hat man zugunsten von Stamm2 begraben. Der Rest sind eher Wunschträume....

Mal jetzt abgesehen von Leerfahrten, die es immer wieder gibt

Geschrieben von: ubahnfahrn am 13 Feb 2009, 13:51
QUOTE (Lazarus @ 13 Feb 2009, 13:36)
QUOTE (ubahnfahrn @ 13 Feb 2009, 13:24)
Auch eine Führung einer S-Bahn-Linie im Takt10 über den Südring dürfte für die U5 nicht garade förderlich sein, da dann ja sogar schon am Heimeranplatz und nicht erst am Stachus sich die Strecken wieder treffen.
Da dürfte der zweite Tunnel weniger negativen Einfluß haben, insbesondere wenn er nur mit den Expresszügen betrieben wird.

es wird auf dem Südring sicher keine S-Bahn geben, das hat man zugunsten von Stamm2 begraben. Der Rest sind eher Wunschträume....

Mal jetzt abgesehen von Leerfahrten, die es immer wieder gibt

Sicher ist im Moment auch mit dem Tunnel2 der S-Bahn noch gar nichts. Es gibt ja auch neuerdings wieder 90+1 Planungsvarianten für eine bessere Flughafenanbindung rolleyes.gif

Geschrieben von: spock5407 am 13 Feb 2009, 15:25
Vielleicht kommt ja sogar jemand auf die Idee, den Schweber wieder auszupacken....als Konjukturpaket III. ph34r.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 13 Feb 2009, 15:33
QUOTE (spock5407 @ 13 Feb 2009, 15:25)
Vielleicht kommt ja sogar jemand auf die Idee, den Schweber wieder auszupacken....als Konjukturpaket III. ph34r.gif

Als U5-Bahn-Ersatz ?

Geschrieben von: TramPolin am 13 Feb 2009, 16:09
QUOTE (ubahnfahrn @ 13 Feb 2009, 15:33)
Als U5-Bahn-Ersatz ?

Das vielleicht nicht, aber es gab doch mal die gspinnerte Idee, den Trara nach Garmisch zu verlängern, um die Sportstätten zu den Olympischen Spielen besser anzubinden.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 13 Feb 2009, 16:12
QUOTE (TramPolin @ 13 Feb 2009, 16:09)
Das vielleicht nicht, aber es gab doch mal die gspinnerte Idee, den Trara nach Garmisch zu verlängern, um die Sportstätten zu den Olympischen Spielen besser anzubinden.

Aber dann wohl mit Zwischenstop in Wolfratshausen wink.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 17 Feb 2009, 00:28
Inzwischen ist der Beschluss online.

Wie ich vermutet habe geht es dabei darum, festzustellen, ob ein Bau volkswirtschaftlich rentabel ist oder nicht, also die Nutzen-Kosten-Untersuchung zu wiederholen.

Das Ergebnis wird sicher interessant, allzu viele Hoffnungen sollte man sich aber nicht machen. Insbesondere wird in dem ANtrag darauf hingewießen, dass man bei der ursprünglichen Untersuchung die 2. Stammstrecke nicht berücksichtigt hat, außerdem sind seit der letzten Untersuchung die Brandschutzvorkehrungen verschärft worden, was sich auch auf die Baukosten auswirkt. Von daher ist nichts mit feiern o.ä., das Ergebnis ist absolut offen.

Eine Verknüpfung von U- und S-Bahn ist im Antrag definitiv ausgeschlossen (alles andere hätte mich auch gewundert), der Satz in der Bildzeitung kommt von einem Vorschlag eines Bezirksausschusses, man könne doch wenn man den Südring baut die S20 über die Stammstrecke führen, und dann die Gleise 1 und 0 für die U-Bahn nutzen und dabei Kosten sparen. Dieser Vorschlag soll nach dem Antrag auch untersucht werden.
Ich halte das aber auch für unrealistisch, momentan hat keiner vor den Südring zu bauen, und selbst wenn man ihn baut - ob man da dann die S20 drüber führen will? Ich glaubs ehrlich gesagt nicht, dann hätte man ja auf dem Abschnitt wieder nen glatten 2er-Takt, und den will man ja eigentlich loswerden.

Geschrieben von: Hot Doc am 17 Feb 2009, 03:45
QUOTE (Boris Merath @ 17 Feb 2009, 00:28)
...momentan hat keiner vor den Südring zu bauen...

"Keiner hat vor eine Mauer zu bauen!"

N bisserl erinnert mich das daran. Ich bin mal gespannt wie schnell das beim Südring geht. wink.gif

Geschrieben von: Fastrider am 17 Feb 2009, 11:51
QUOTE (Boris Merath @ 17 Feb 2009, 00:28)
Eine Verknüpfung von U- und S-Bahn ist im Antrag definitiv ausgeschlossen (alles andere hätte mich auch gewundert), der Satz in der Bildzeitung kommt von einem Vorschlag eines Bezirksausschusses, man könne doch wenn man den Südring baut die S20 über die Stammstrecke führen, und dann die Gleise 1 und 0 für die U-Bahn nutzen und dabei Kosten sparen. Dieser Vorschlag soll nach dem Antrag auch untersucht werden.

Nicht machbar, da Gleis 1 für die NUP geopfert wird.

Geschrieben von: rob74 am 17 Feb 2009, 12:07
QUOTE (Fastrider @ 17 Feb 2009, 11:51)
Nicht machbar, da Gleis 1 für die NUP geopfert wird.

Meinst Du Gleis 0? An Gleis 1 hält nach wie vor die S20, und daran soll sich soweit ich weiß auch nix ändern...

Geschrieben von: Boris Merath am 17 Feb 2009, 12:45
QUOTE (Fastrider @ 17 Feb 2009, 11:51)
Nicht machbar, da Gleis 1 für die NUP geopfert wird.

Weder Gleis 1 noch Gleis 0 werden geopfert. die NUP befindet sich da wo heute Brachland und vor vielen Jahrzehnten mal der Pasinger Bahnhof war.

Geschrieben von: Lazarus am 17 Feb 2009, 12:58
welches Gleis 0? blink.gif

in den letzten Planungen gabs das jedenfalls net

Gleis 1 bleibt so wie es ist

Geschrieben von: Boris Merath am 17 Feb 2009, 13:04
QUOTE (Lazarus @ 17 Feb 2009, 12:58)
welches Gleis 0? blink.gif

Gleis 0 wäre das zweite Gleis für die S20 - konkret geplant ist es nicht, taucht aber immer mal wieder auf.

Geschrieben von: Lazarus am 17 Feb 2009, 13:05
QUOTE (Boris Merath @ 17 Feb 2009, 13:04)
Gleis 0 wäre das zweite Gleis für die S20 - konkret geplant ist es nicht, taucht aber immer mal wieder auf.

ahso jetzt wirds klar

danke Boris

Geschrieben von: ropix am 17 Feb 2009, 23:21
QUOTE (Hot Doc @ 17 Feb 2009, 03:45)
"Keiner hat vor eine Mauer zu bauen!"

N bisserl erinnert mich das daran. Ich bin mal gespannt wie schnell das beim Südring geht. wink.gif

so schnell wie die Mauer wieder weg war.

Geschrieben von: Cloakmaster am 19 Feb 2009, 08:25
QUOTE (ropix @ 17 Feb 2009, 23:21)
QUOTE (Hot Doc @ 17 Feb 2009, 03:45)
"Keiner hat vor eine Mauer zu bauen!"

N bisserl erinnert mich das daran. Ich bin mal gespannt wie schnell das beim Südring geht.  wink.gif

so schnell wie die Mauer wieder weg war.

Das wären ja nur 28 Jahre. Wie lange geht das Gezerre um den Südring schon?

Geschrieben von: ET 423 am 19 Feb 2009, 08:30
QUOTE (Cloakmaster @ 19 Feb 2009, 08:25)
Das wären ja nur 28 Jahre. Wie lange geht das Gezerre um den Südring schon?

Hmm, ich würde sagen, mindestens seitdem die zweite Stammstrecke konkret geplant ist. Zuerst hörte ich davon im Jahr 2002, was aber nicht heißt, daß der 2. Stamm nicht schon vorher thematisiert wurde. rolleyes.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 Feb 2009, 08:59
QUOTE (Cloakmaster @ 19 Feb 2009, 08:25)
Wie lange geht das Gezerre um den Südring schon?

Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/S-Bahn_M%C3%BCnchen#Alternativplanung_S.C3.BCdring

Geschrieben von: FloSch am 19 Feb 2009, 12:17
QUOTE (Cloakmaster @ 19 Feb 2009, 08:25)
Wie lange geht das Gezerre um den Südring schon?

Bei der Planung der U6 in den 1960er Jahren wurde der nachzubauende Bahnhof "Zenettistraße" (heute Poccistraße) bereits um einige hundert Meter nach Süden verlegt, um ihn mit einem eventuellen S-Bahnhof am Südring zu verknüpfen.... Das ist also schon einige Zeit im Gespräch...

Geschrieben von: andreas am 19 Feb 2009, 12:48
Warum baut man nicht eine U-bahn nach Freiham - also direkt Willibaldstraße - Weinbergerstraße - Universität Erziehungswissenschaft - freiham und eine Abzweigstrecke - Weinbergerstraße - Pasing Bahnhof - dann käme man schön im rechten Winkel nach Pasing und könnte den Bahnhof ideal zwischen Pasinger Marienplatz und Bahnhof einfügen - und man würde keinen direkten Paralellverkehr zur S-bahn nach Freiham bauen und die Strecke mit der U-bahn von Pasing zur Innenstadt dürfte nicht sehr viel länger werden.
Die Erschließungswirkung ist auf jeden Fall besser und den Abschnitt Weinbergerstraße - Freiham kann man ja erstmal als Option lassen.
Zudem würde diese U-bahnergänzung nicht von vornherein eine Verlängerung der Trambahn Pasing - Freiham auschließen.
Im Maximalfall hätte man dann quasi neben der bestehenden S-bahn Pasing - Freiham noch die U-bahn aus der Stadt ohne den Umweg über Pasing und die Trambahn von Pasing.

und für Lazarus: ja, ich weiß, wird keiner Zahlen können und es ist bekannt daß du sowieso grundsätzlich alles, was irgendwas ändern würde ablehnst weil zu teuer oder was weiß ich. das entsprechende Posting kannst du dir hiermit sparen.

Geschrieben von: ET 423 am 19 Feb 2009, 12:58
QUOTE (andreas @ 19 Feb 2009, 12:48)
Warum baut man nicht eine U-bahn nach Freiham

Weil man schon die U-Bahn nach Pasing nicht finanziert bekommt? Und nach Freiham wirste, was die Kosten betrifft, auch nicht billig davon kommen. Der berühmte Kosten-Nutzen-Faktor fällt nochmal geringer aus, wenn man betrachtet, daß dort eine S-Bahnlinie verkehrt, die durch die Verstärker sogar noch Platz bietet.

Ich bin zwar nicht Lazarus und du hast auch Recht, daß er prinzipiell alles als zu teuer bezeichnet, aber gerade mit Freiham hat er leider Recht.

Geschrieben von: Fastrider am 19 Feb 2009, 14:32
QUOTE (ET 423 @ 19 Feb 2009, 12:58)
Weil man schon die U-Bahn nach Pasing nicht finanziert bekommt? Und nach Freiham wirste, was die Kosten betrifft, auch nicht billig davon kommen. Der berühmte Kosten-Nutzen-Faktor fällt nochmal geringer aus, wenn man betrachtet, daß dort eine S-Bahnlinie verkehrt, die durch die Verstärker sogar noch Platz bietet.

Ich bin zwar nicht Lazarus und du hast auch Recht, daß er prinzipiell alles als zu teuer bezeichnet, aber gerade mit Freiham hat er leider Recht.

Hängt ganz davon ab, was aus dem zweiten Tunnel wird. Kommt er nict, platzt die S-Bahn aus allen Nähten und man wird um jede Entlastung froh sein. Sonst fahren wir eines Tages noch mit Schnellbussen von Freiham zum Stachus.

Geschrieben von: Lazarus am 19 Feb 2009, 14:41
eine U-Bahn nach Freiham hat in meinen Augen überhaupt nur eine Chance, wenn man sie genau in das relativ unerschlossene Gebiet mittig zwischen die beiden S-Bahn-Linien baut. Eine Tramverlängerung wäre damit allerdings dann gestorben

Geschrieben von: ET 423 am 19 Feb 2009, 15:10
QUOTE (Fastrider @ 19 Feb 2009, 14:32)
Hängt ganz davon ab, was aus dem zweiten Tunnel wird. Kommt er nict, platzt die S-Bahn aus allen Nähten und man wird um jede Entlastung froh sein. Sonst fahren wir eines Tages noch mit Schnellbussen von Freiham zum Stachus.

Den Zusammenhang zwischen zweitem Tunnel und Freiham mußt du mir mal erklären. rolleyes.gif In Freiham wird definitiv ein neuer Bahnsteig (ok, für die Erbsenzähler: zwei Seitenbahnsteige biggrin.gif) gebaut. Ob nun ein zweiter Tunnel gebaut wird oder nicht, ändert nichts an der Lage in Freiham, daß hier in der HVZ ein 10min Takt angeboten wird und das sogar nur mit Vollzügen. Es gäbe also die Möglichkeit, Langzüge zu fahren, was ab diesem Fahrplanwechsel wohl unabhängig davon eh realisiert werden wird.

Geschrieben von: Fastrider am 19 Feb 2009, 16:05
QUOTE (ET 423 @ 19 Feb 2009, 15:10)
Den Zusammenhang zwischen zweitem Tunnel und Freiham mußt du mir mal erklären. rolleyes.gif In Freiham wird definitiv ein neuer Bahnsteig (ok, für die Erbsenzähler: zwei Seitenbahnsteige biggrin.gif) gebaut. Ob nun ein zweiter Tunnel gebaut wird oder nicht, ändert nichts an der Lage in Freiham, daß hier in der HVZ ein 10min Takt angeboten wird und das sogar nur mit Vollzügen. Es gäbe also die Möglichkeit, Langzüge zu fahren, was ab diesem Fahrplanwechsel wohl unabhängig davon eh realisiert werden wird.

Ganz einfach. Die S-Bahn wird dann ans Ende ihrer Kapazitäten kommen und den Freihamer Zusatzverkehr nicht mehr bewältigen können, wenn der zweite Tunnel nicht kommt.

Geschrieben von: Lazarus am 19 Feb 2009, 16:23
QUOTE (Fastrider @ 19 Feb 2009, 16:05)
Ganz einfach. Die S-Bahn wird dann ans Ende ihrer Kapazitäten kommen und den Freihamer Zusatzverkehr nicht mehr bewältigen können, wenn der zweite Tunnel nicht kommt.

naja schon leicht übertrieben rolleyes.gif

mal davon abgesehen könnte man alle Züge in der HVZ auf der S5 West (später S8)auch als Langzüge einsetzen, was das Platzangebot nochmal deutlich steigert

Geschrieben von: ET 423 am 19 Feb 2009, 16:30
QUOTE (Fastrider @ 19 Feb 2009, 16:05)
Ganz einfach. Die S-Bahn wird dann ans Ende ihrer Kapazitäten kommen und den Freihamer Zusatzverkehr nicht mehr bewältigen können, wenn der zweite Tunnel nicht kommt.

*rofl* Wenn du wüßtest, was die S-Bahn alles kann, wenn man sie läßt. Der "Freihamer Zusatzverkehr" stellt da noch das geringste Problem dar. Wie schon einmal erläutert, ist in den Verstärkern noch genügend Platz vorhanden und sollte man an Grenzen stoßen, fährt man halt mehr Langzüge.

Geschrieben von: andreas am 20 Feb 2009, 07:34
QUOTE (ET 423 @ 19 Feb 2009, 15:10)
Den Zusammenhang zwischen zweitem Tunnel und Freiham mußt du mir mal erklären. rolleyes.gif In Freiham wird definitiv ein neuer Bahnsteig (ok, für die Erbsenzähler: zwei Seitenbahnsteige biggrin.gif) gebaut. Ob nun ein zweiter Tunnel gebaut wird oder nicht, ändert nichts an der Lage in Freiham, daß hier in der HVZ ein 10min Takt angeboten wird und das sogar nur mit Vollzügen. Es gäbe also die Möglichkeit, Langzüge zu fahren, was ab diesem Fahrplanwechsel wohl unabhängig davon eh realisiert werden wird.

und was hilft das, wenn die S-bahn ständig verspätet ist und wegen ständiger Störungen unzuverlässig wie blöde? (ich bin gottseidank nur Gelegenheitsfahrer, aber ich bevorzuge lieber die U6 ab Garching für meine Fahrt nach München anstatt der S1 von Eching)

das einzige, wovon sich die U-bahnplaner verabschieden müssen meiner Meinung nach bei einer U-bahn Führund nach Freiham ist der Weg über Pasing Bahnhof.

Geschrieben von: andreas am 20 Feb 2009, 07:36
QUOTE (ET 423 @ 19 Feb 2009, 16:30)
*rofl* Wenn du wüßtest, was die S-Bahn alles kann, wenn man sie läßt. Der "Freihamer Zusatzverkehr" stellt da noch das geringste Problem dar. Wie schon einmal erläutert, ist in den Verstärkern noch genügend Platz vorhanden und sollte man an Grenzen stoßen, fährt man halt mehr Langzüge.

warum läßt man sie dann nicht? warum läßt man sich mit ständigen Störungen kämpfen, wenn sie sovieles können würde?
ich weiß vieles, was die U-bahn besser kann als die S-bahn

Geschrieben von: ET 423 am 20 Feb 2009, 12:08
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 07:34)
und was hilft das, wenn die S-bahn ständig verspätet ist und wegen ständiger Störungen unzuverlässig wie blöde?

Ja, das ist ein prinzipielles Problem, da hast du Recht. Da wäre der 2. Stamm in der Tat eine gute Entlastung. Allerdings (und ich glaube, wir drehten uns im Kreis) läßt sich der Halt in Freiham auch ohne die 2. Stammstrecke realisieren.

QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 07:36)
warum läßt man sie dann nicht? warum läßt man sich mit ständigen Störungen kämpfen, wenn sie sovieles können würde?
ich weiß vieles, was die U-bahn besser kann als die S-bahn

Ein Blick in die Störungschronik zeigt, wo die meisten Probleme liegen und die Gründe dafür liegen nicht bei uns. Aber interessant finde ich deinen versuchten Vergleich U-Bahn <=> S-Bahn. Ich wollte so einen Vergleich nicht starten. rolleyes.gif

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 12:23
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 07:34)

das einzige, wovon sich die U-bahnplaner verabschieden müssen meiner Meinung nach bei einer U-bahn Führund nach Freiham ist der Weg über Pasing Bahnhof.

das wird man garantiert net machen, weil Pasing BF der zweitwichtigste Umsteigeknoten im MVV-Netz ist. Ausserdem gibt es fahrgasttechnisch hier keine Alternative

Geschrieben von: andreas am 20 Feb 2009, 14:19
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 12:23)
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 07:34)

das einzige, wovon sich die U-bahnplaner verabschieden müssen meiner Meinung nach bei einer U-bahn Führund nach Freiham ist der Weg über Pasing Bahnhof.

das wird man garantiert net machen, weil Pasing BF der zweitwichtigste Umsteigeknoten im MVV-Netz ist. Ausserdem gibt es fahrgasttechnisch hier keine Alternative

doch, die S-bahn. warum soll man einen direkten Paralellverkehr bauen, wenns nicht sein muß.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 14:42
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 14:19)
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 12:23)
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 07:34)

das einzige, wovon sich die U-bahnplaner verabschieden müssen meiner Meinung nach bei einer U-bahn Führund nach Freiham ist der Weg über Pasing Bahnhof.

das wird man garantiert net machen, weil Pasing BF der zweitwichtigste Umsteigeknoten im MVV-Netz ist. Ausserdem gibt es fahrgasttechnisch hier keine Alternative

doch, die S-bahn. warum soll man einen direkten Paralellverkehr bauen, wenns nicht sein muß.

nur hat man südlicher noch weniger Fahrgäste und schafft erst recht keinen posivtiven KNF. Siehe z.b. die untersuchte Führung über die Blumenau

Geschrieben von: Boris Merath am 20 Feb 2009, 14:53
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 14:19)
doch, die S-bahn. warum soll man einen direkten Paralellverkehr bauen, wenns nicht sein muß.

Trotzdem ist Pasing Bahnhof ein zu wichtiger Knoten - auch wenn ich die U5 nach Pasing recht kritisch sehe, wenn man weiter bis Freiham gehen sollte, kann man den Bahnhof nicht auslassen - und zwar um die Freihammer zum Pasinger Bahnhof zu bekommen.

Geschrieben von: MadMax am 20 Feb 2009, 15:11
QUOTE
keinen posivtiven KNF


Ich muss da wieder einschreiten (zum wiederholten Mal, weils halt einfach wehtut beim Lesen): Ein positiver Kosten-Nutzen-Faktor bedeutet, dass die Kosten höher als die Nutzen sind. Daher muss man in diesem Zusammenhang von einem positiven Nutzen-Kosten-Faktor (NKF) sprechen. Der Nutzen muss die Kosten übersteigen!!! Basta...

Geschrieben von: andreas am 20 Feb 2009, 15:13
QUOTE (Boris Merath @ 20 Feb 2009, 14:53)
Trotzdem ist Pasing Bahnhof ein zu wichtiger Knoten - auch wenn ich die U5 nach Pasing recht kritisch sehe, wenn man weiter bis Freiham gehen sollte, kann man den Bahnhof nicht auslassen - und zwar um die Freihammer zum Pasinger Bahnhof zu bekommen.

das mag ja alles sein, aber baut man die u-bahn über pasing nach freiham, dann baut auf der ganzen länge viel zu nah an der S-bahn (und nach CSU Motto müßte man ja eines davon dann wegen unrentablen Paralellverkehr einstellen) und hat eigentlich in Pasing keine Erschließungswirkung

Geschrieben von: Boris Merath am 20 Feb 2009, 15:14
QUOTE (MadMax @ 20 Feb 2009, 15:11)

Ich muss da wieder einschreiten (zum wiederholten Mal, weils halt einfach wehtut beim Lesen): Ein positiver Kosten-Nutzen-Faktor bedeutet, dass die Kosten höher als die Nutzen sind. Daher muss man in diesem Zusammenhang von einem positiven Nutzen-Kosten-Faktor (NKF) sprechen. Der Nutzen muss die Kosten übersteigen!!! Basta...

Und außerdem muss er nicht positiv sein sondern größer 1 - auch das ist ein Unterschied :-) Ein negativer NKF wäre schon ziemlich heftig :-)

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 15:26
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 15:13)
das mag ja alles sein, aber baut man die u-bahn über pasing nach freiham, dann baut auf der ganzen länge viel zu nah an der S-bahn (und nach CSU Motto müßte man ja eines davon dann wegen unrentablen Paralellverkehr einstellen) und hat eigentlich in Pasing keine Erschließungswirkung

nur wird eine U-Bahn die net über Pasing bf geht grösstenteils heisse Luft transportieren

auch wenn du das anscheinend net begreifen willst

Geschrieben von: Antares am 20 Feb 2009, 17:16
QUOTE (Boris Merath @ 20 Feb 2009, 15:14)
Und außerdem muss er nicht positiv sein sondern größer 1 - auch das ist ein Unterschied :-) Ein negativer NKF wäre schon ziemlich heftig :-)

Richtig - ein "positiver" NKF ist ein NKF>1, d.h. der Nutzen übersteigt die Kosten. Ein "negativer" NKF ist kleiner 1, aber größer 0, d.h. die Kosten übersteigen den Nutzen. Ein tatsächlich negativer NKF hieße, dass der Nutzen negativ ist - oder dass man beim Bau noch Geld rausbekommt ;-) So viel zu Mathe...

Geschrieben von: andreas am 20 Feb 2009, 17:24
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 15:26)
nur wird eine U-Bahn die net über Pasing bf geht grösstenteils heisse Luft transportieren

auch wenn du das anscheinend net begreifen willst

wer sagt denn das? Nur weil du dir das einbildest muß das ja nicht stimmen. Die S-bahn von Harthaus braucht heute schon 20 Minuten zum HBF, das schafft eine U-bahn dann auch und ist somit interessant für Direktfahrer - und was wollen denn die meisten in Pasing? Umsteigen Richtung City. Die U-bahn von der Willibaldstraße direkt zu führen mit zwei zusätzlichen Bahnhöfen in Pasing bringt mehr Fahrgästen nutzen als die Führung über Pasing Bhf - die nur anderen Verkehrsmitteln die Fahrgäste abzieht.
Und auch die von Pasing BH Richtung Freiham fährt man dann ja in direkter Konkurrenz zur S-bahn.
die U4 im Westen hat man ja auch knapp am Ostbahnhof vorbeifahren lassen und das wäre ja auch ein wichtiger Umsteigeknoten für die Leute aus Bogenhausen gewesen....

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 17:29
und wo in Freiham willste die U-Bahn dann enden lassen?

Geschrieben von: MAM am 20 Feb 2009, 17:41
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 17:29)
und wo in Freiham willste die U-Bahn dann enden lassen?

Ich würde die nirgendwo in Freiheim enden lassen wollen, vielleicht direkt dann nach Planegg weiter zum S-Bahnhof oder gar nach Germering-Unterpfaffenhofen zum Bahnhof und dann nach Planegg weiter.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 17:44
QUOTE (MAM @ 20 Feb 2009, 17:41)
Ich würde die nirgendwo in Freiheim enden lassen wollen, vielleicht direkt dann nach Planegg weiter zum S-Bahnhof oder gar nach Germering-Unterpfaffenhofen zum Bahnhof und dann nach Planegg weiter.

oh man rolleyes.gif

Geschrieben von: Jojo423 am 20 Feb 2009, 17:53
QUOTE (MAM @ 20 Feb 2009, 17:41)
Ich würde die nirgendwo in Freiheim enden lassen wollen, vielleicht direkt dann nach Planegg weiter zum S-Bahnhof oder gar nach Germering-Unterpfaffenhofen zum Bahnhof und dann nach Planegg weiter.

ne U-Bahn nach unterpfaffing? Gar net so schlecht biggrin.gif

Geschrieben von: TramPolin am 20 Feb 2009, 17:55
QUOTE (MAM @ 20 Feb 2009, 17:41)
Ich würde die nirgendwo in Freiheim enden lassen wollen, vielleicht direkt dann nach Planegg weiter zum S-Bahnhof oder gar nach Germering-Unterpfaffenhofen zum Bahnhof und dann nach Planegg weiter.

Warum nicht gleich von Planegg noch einen Ringschluss zum (noch nicht existenten) Martinsried/U6? Man kann es auch übertreiben und Gebiete überversorgen... wink.gif

Mir erscheint es vordringlicher, Pasing an das U-Bahnnetz anzuschließen (wenn überhaupt), wo die meisten S-Bahnlinien ohnehin durchfahren, als noch mal zusätzlich ein paar S-Bahnstationen weiter südwestlich einen weiteren Umsteigebahnhof zur selben U-Bahnlinie zu schaffen.

Geschrieben von: Boris Merath am 20 Feb 2009, 18:27
QUOTE (MAM @ 20 Feb 2009, 17:41)
Ich würde die nirgendwo in Freiheim enden lassen wollen, vielleicht direkt dann nach Planegg weiter zum S-Bahnhof oder gar nach Germering-Unterpfaffenhofen zum Bahnhof und dann nach Planegg weiter.

Also das ist dann wirklich Parallelverkehr erster Güte....

Geschrieben von: andreas am 20 Feb 2009, 19:17
QUOTE (Boris Merath @ 20 Feb 2009, 18:27)
Also das ist dann wirklich Parallelverkehr erster Güte....

auch nicht schlimmer als pasing - freiham mit der U-bahn.

Und grad das Gebiet rund um die Gräf- und Weinbergstraße dürfte von einer U-bahnführung über die Weinbergstraße mehr haben als von der Paralellführung zur Tram - und auch ein U-bahnhof in der Nähe des Pasinger Krankenhauses dürfte den Pasingern mehr bieten als auch noch die U-Bahn am Pasinger Bahnhof.

Ich finde die U-bahn zum Pasinger Bahnhof übers Knie nutzlos wie nochmal was - wenn schon nach Pasing Bf, dann wenigstens nicht direkt auf der Trambahntrasse - wenn man von der Willibaldstraße grad aus weiter baut , einen Bahnhof Gräfstraße Ecke Bäckerstraße baut und dann zum Bahnhof Pasing baut, dann hat man den Pasingern wenigstens was gutes getan.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 19:26
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 19:17)


Und grad das Gebiet rund um die Gräf- und Weinbergstraße dürfte von einer U-bahnführung über die Weinbergstraße mehr haben als von der Paralellführung zur Tram - und auch ein U-bahnhof in der Nähe des Pasinger Krankenhauses dürfte den Pasingern mehr bieten als auch noch die U-Bahn am Pasinger Bahnhof.

Ich finde die U-bahn zum Pasinger Bahnhof übers Knie nutzlos wie nochmal was - wenn schon nach Pasing Bf, dann wenigstens nicht direkt auf der Trambahntrasse - wenn man von der Willibaldstraße grad aus weiter baut , einen Bahnhof Gräfstraße Ecke Bäckerstraße baut und dann zum Bahnhof Pasing baut, dann hat man den Pasingern wenigstens was gutes getan.

damit würde man aber wiederum das Westbad net erschliessen....

ich bleibe dabei, die gewählte Strecke ist schon gut

notfalls könnte man ja die Tram Richtung Blumenau führen

Geschrieben von: Fastrider am 20 Feb 2009, 19:53
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 19:26)
notfalls könnte man ja die Tram Richtung Blumenau führen

Das ist vielleicht auch gut so. Denn wenn die U-Bahn übers Knie geht, halte ich die Einstellung des 19-ers für sinnvoll. Der verläuft dann bis zur Lautensackstrasse nirgends mehr als 300 m von der U-Bahn entfernt.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 20:02
QUOTE (Fastrider @ 20 Feb 2009, 19:53)
Das ist vielleicht auch gut so. Denn wenn die U-Bahn übers Knie geht, halte ich die Einstellung des 19-ers für sinnvoll. Der verläuft dann bis zur Lautensackstrasse nirgends mehr als 300 m von der U-Bahn entfernt.

verstehst mich falsch

bis Westbad bleibt der 19er natürlich, dann weiter durch die Weinbergerstrasse und Blumenauer Str

Geschrieben von: Iarn am 20 Feb 2009, 20:05
Also wenn würde ich die Tram ab Willibaldplatz durch die Willibaldstraße zur Blumenau führen.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 20:16
QUOTE (Iarn @ 20 Feb 2009, 20:05)
Also wenn würde ich die Tram ab Willibaldplatz durch die Willibaldstraße zur Blumenau führen.

geht nur, wenn du die Strecke eingleisig baust biggrin.gif

für zwei ist die leider zu schmal

Geschrieben von: Dark Angel am 20 Feb 2009, 20:25
Es gibt auch Planungen, die Silberdistelstraße zu komplettieren und das Feld mit Wohngebäuden zuzukleistern. Da wäre im Moment sehr viel Platz um eine Tram hinzubauen. Immer noch besser, als bestehende Straßen aufzureißen und einzuengen.

Geschrieben von: Iarn am 20 Feb 2009, 20:34
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 20:16)
geht nur, wenn du die Strecke eingleisig baust biggrin.gif

für zwei ist die leider zu schmal

Diesen komischen Parkstreifen könnte man ja opfern ph34r.gif

Geschrieben von: ropix am 20 Feb 2009, 21:11
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 19:26)
ich bleibe dabei, die gewählte Strecke ist schon gut

Und in Realität bleibts dabei. Die aktuelle Trambahn bleibt auf ihrer alten Trasse.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 21:20
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 21:11)
Und in Realität bleibts dabei. Die aktuelle Trambahn bleibt auf ihrer alten Trasse.

äh kommt die Verlängerung zum Bahnhof jetzt doch net? ph34r.gif

Geschrieben von: TramPolin am 20 Feb 2009, 21:30
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 21:20)
äh kommt die Verlängerung zum Bahnhof jetzt doch net? ph34r.gif

Doch, die alte Trasse bleibt, wird aber verlängert. tongue.gif O.k., einige wenige Meter des Schleifchens werden geopfert.

Geschrieben von: ropix am 20 Feb 2009, 21:42
QUOTE (TramPolin @ 20 Feb 2009, 21:30)
Doch, die alte Trasse bleibt, wird aber verlängert. tongue.gif O.k., einige wenige Meter des Schleifchens werden geopfert.

gut, wenn man Trasse auf den Meter genau definiert dann bleibts eventuell (ich kenn den letzten Stand jetzt gar nicht) nicht bei der alten. Aber ich hab mit Trasse jetzt die Straße gemeint. Und da bleibts in der aktuellen Straße.

Und wieso wollen hier eigentlich immer alle auf Teufel komm Raus die Blumenau mit MVG-SPNV erschließen. Warum nicht Denning, Menzing, Perlach, Feldmoching (gut, die ham ne U-Bahn), Föhring, Allach oder Lochhausen?

Is von der Bebauung auch nix anderes tongue.gif

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 21:48
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 21:42)
gut, wenn man Trasse auf den Meter genau definiert dann bleibts eventuell (ich kenn den letzten Stand jetzt gar nicht) nicht bei der alten. Aber ich hab mit Trasse jetzt die Straße gemeint. Und da bleibts in der aktuellen Straße.

Und wieso wollen hier eigentlich immer alle auf Teufel komm Raus die Blumenau mit MVG-SPNV erschließen. Warum nicht Denning, Menzing, Perlach, Feldmoching (gut, die ham ne U-Bahn), Föhring, Allach oder Lochhausen?

Is von der Bebauung auch nix anderes tongue.gif

weil die Blumenau bisher nur Busanschluss hat?


zur 19er:

mein letzter stand war, das die 19er ab der Bäckerstrasse zum Bahnhof fahren soll. Dort endet sie und fährt dann durch die Gleichmannstrasse zurück auf die Landsberger

Geschrieben von: Fastrider am 20 Feb 2009, 21:52
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 21:42)
Und wieso wollen hier eigentlich immer alle auf Teufel komm Raus die Blumenau mit MVG-SPNV erschließen.

Weil man hier eine U-Bahn hat, die im Nichts endet. Wenn sie verlängert wrd, wird der Tram das Wasser abgegraben. Dann braucht man eine neue Aufgabe für die Tram.

Übrigens war früher geplant, die U-Bahn ab der Friedenheimer Str. durch die Agnes-Bernauer-Str. fahren zu lassen.

Geschrieben von: ropix am 20 Feb 2009, 22:03
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 21:48)
zur 19er:

mein letzter stand war, das die 19er ab der Bäckerstrasse zum Bahnhof fahren soll. Dort endet sie und fährt dann durch die Gleichmannstrasse zurück auf die Landsberger

Dein letzter Stand beantwortet doch auch sicherlich die Frage ob man die Trambahn in ihrer jetztigen Lage auf den Millimeter beibehält oder ob man sie um 2 Meter verschiebt um eine gleichmäßig aufgeteilte Fahrbahn zu haben. Mit zu der Antwort ist auch gleich zu sagen obs dafür nun ne Ausnahmegenehmigung oder gar gleich ein ganz neues Planfeststellungsverfahren ab Knie braucht. Was der aktuelle Stand dieser Frage ist ist mir nicht bekannt.

Deine Antwort hingegen ist eine glatte Themaverfehlung auf mein Unwissen.

QUOTE (Fastrider @ 20 Feb 2009, 21:52)
Weil man hier eine U-Bahn hat, die im Nichts endet. Wenn sie verlängert wrd, wird der Tram das Wasser abgegraben. Dann braucht man eine neue Aufgabe für die Tram.

Kannst du die Aussage eigentlich irgendwie belegen?

Ist Laim nichtser als Freiham. Bau ma jetzt Pasing um um das dann in 10 Jahren wieder abzureißen (wenns in 5 fertig ist)

Braucht die Trambahn wirklich ne neue Aufgabe, oder bekommt sie sowieso eine?

Fragen über Fragen...

Auch was jetzt mit den ganzen anderen Stadtteilen ist. Die U5 in Laim würd schon mal 3 davon erreichen, die U4 im Osten auch noch ein paar...

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 22:13
die Tram braucht auf jeden Fall Verstärkung. Wenn die Entwicklung so anhält, bleiben nämlich in einigen Monaten wirklich Fahrgäste an den Haltestellen zurück. Aber das scheint die MVG ja net zu kümmern mad.gif

Geschrieben von: andreas am 20 Feb 2009, 22:24
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 21:42)
gut, wenn man Trasse auf den Meter genau definiert dann bleibts eventuell (ich kenn den letzten Stand jetzt gar nicht) nicht bei der alten. Aber ich hab mit Trasse jetzt die Straße gemeint. Und da bleibts in der aktuellen Straße.

Und wieso wollen hier eigentlich immer alle auf Teufel komm Raus die Blumenau mit MVG-SPNV erschließen. Warum nicht Denning, Menzing, Perlach, Feldmoching (gut, die ham ne U-Bahn), Föhring, Allach oder Lochhausen?

Is von der Bebauung auch nix anderes tongue.gif

weil da ein nicht unerheblicher teil schon eine S-bahn hat (Perlach, Allach, Lochhausen, Menzing)

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 22:31
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2009, 22:24)
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 21:42)
gut, wenn man Trasse auf den Meter genau definiert dann bleibts eventuell (ich kenn den letzten Stand jetzt gar nicht) nicht bei der alten. Aber ich hab mit Trasse jetzt die Straße gemeint. Und da bleibts in der aktuellen Straße.

Und wieso wollen hier eigentlich immer alle auf Teufel komm Raus die Blumenau mit MVG-SPNV erschließen. Warum nicht Denning, Menzing, Perlach, Feldmoching (gut, die ham ne U-Bahn), Föhring, Allach oder Lochhausen?

Is von der Bebauung auch nix anderes tongue.gif

weil da ein nicht unerheblicher teil schon eine S-bahn hat (Perlach, Allach, Lochhausen, Menzing)

Obermenzing hat sogar Tramanschluss biggrin.gif biggrin.gif

Geschrieben von: ropix am 20 Feb 2009, 22:31
Och - Freiham hat die auch schon. Gut, die Blumenau ist von der S-Bahn unterversorgt. Aber um die geht es hier nicht. Es geht darum warum man unbedingt in die Blumenau ne Trambahn bauen soll. Und warum vor allem wenns laut diesem Forum doch ach so gar nötig ist es von seiten der Stadt dann so wenig Bestrebungen dahingehend gibt smile.gif

Geschrieben von: ropix am 20 Feb 2009, 22:44
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 22:31)
Obermenzing hat sogar Tramanschluss biggrin.gif  biggrin.gif

darf ich dich fragen - unter Berücksichtigung http://www.openstreetmap.org/?lat=48.16571&lon=11.48944&zoom=16&layers=B000FTF wo?

Gut, die 3 Meter die die Trambahn jetzt nicht in Obermenzing liegt lassen streiten. Aber die Blumenau liegt auch recht dicht am Gondrellplatz http://www.openstreetmap.org/?lat=48.12583&lon=11.48849&zoom=16&layers=B000FTF

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 22:54
auf einer offziellen Einladung zum Bezirksausschuss Pasing Obermenzig Aubing stand unter Tramlinien jedenfalls 2

Geschrieben von: FloSch am 20 Feb 2009, 23:01
QUOTE (Fastrider @ 20 Feb 2009, 21:52)
Übrigens war früher geplant, die U-Bahn ab der Friedenheimer Str. durch die Agnes-Bernauer-Str. fahren zu lassen.

Das war zu einer Zeit, als noch eine weitere Stammtrecke geplant war - anschließend hat man U5, U6 und U3 noch etwas besser im Südwesten verteilt.

Geschrieben von: ropix am 20 Feb 2009, 23:29
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 22:54)
auf einer offziellen Einladung zum Bezirksausschuss Pasing Obermenzig Aubing stand unter Tramlinien jedenfalls 2

Tja. Welche Linien stand aber nicht zufällig dabei?

Geschrieben von: Lazarus am 20 Feb 2009, 23:44
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 23:29)
Tja. Welche Linien stand aber nicht zufällig dabei?

leider nein

kann aber nur der 17er und 19er gemeint, da der Gondrellplatz ja noch weiter weg ist

Geschrieben von: ropix am 20 Feb 2009, 23:51
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 23:44)
leider nein

kann aber nur der 17er und 19er gemeint, da der Gondrellplatz ja noch weiter weg ist

oder der mal existente 29 oder 39er. Jaja.

Ganz abgesehen davon. Wer sagt denn dass die 2 stimmt smile.gif

Geschrieben von: Flo_K am 21 Feb 2009, 00:10
QUOTE (Lazarus @ 20 Feb 2009, 22:54)
auf einer offziellen Einladung zum Bezirksausschuss Pasing Obermenzig Aubing stand unter Tramlinien jedenfalls 2

Den BA Pasing Obermenzing Aubing gibt es nicht...

Und auf den letzten Einladung des BA 21 Pasing-Obermenzing stand immer eine 1. Insofern ist das wohl ein fehler, wenn es sich um diesen Bezirk handelt

Geschrieben von: Fastrider am 21 Feb 2009, 00:23
QUOTE (FloSch @ 20 Feb 2009, 23:01)
Das war zu einer Zeit, als noch eine weitere Stammtrecke geplant war - anschließend hat man U5, U6 und U3 noch etwas besser im Südwesten verteilt.

Das war auch schon in der Anfangszeit des 3 Stammstreckennetzes. Aber mit der Detailplanung beschloss man dann, U9 und U 5 nicht bem Heimeranplatz oder der Westendstrasse zu verzweigen, sondern erst jenseits des Laimer Platzes.

Geschrieben von: Fastrider am 21 Feb 2009, 00:32
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 22:03)
Ist Laim nichtser als Freiham. Bau ma jetzt Pasing um um das dann in 10 Jahren wieder abzureißen (wenns in 5 fertig ist)

Braucht die Trambahn wirklich ne neue Aufgabe, oder bekommt sie sowieso eine?

Wenn die U-Bahn gebaut wird, wird man sowieso wieder ganz Pasing umgraben müssen. Zumindest der Bahnhof wird in offener Bauweise gebaut werden. Eine längere Betriebsunterbrechung der Tram wird es auch mit dem Bau des U-Bahnhofs Westbad/Knie geben. Viele fahren nur mit dem 19-er in die Innenstadt, weil der keine U-Bahnverknüpfung hat.

Geschrieben von: Lazarus am 21 Feb 2009, 00:38
QUOTE (Fastrider @ 21 Feb 2009, 00:32)
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 22:03)
Ist Laim nichtser als Freiham. Bau ma jetzt Pasing um um das dann in 10 Jahren wieder abzureißen (wenns in 5 fertig ist)

Braucht die Trambahn wirklich ne neue Aufgabe, oder bekommt sie sowieso eine?

Wenn die U-Bahn gebaut wird, wird man sowieso wieder ganz Pasing umgraben müssen. Zumindest der Bahnhof wird in offener Bauweise gebaut werden. Eine längere Betriebsunterbrechung der Tram wird es auch mit dem Bau des U-Bahnhofs Westbad/Knie geben. Viele fahren nur mit dem 19-er in die Innenstadt, weil der keine U-Bahnverknüpfung hat.

wo ist das Problem? Der 19er wendet halt dann für die Bauzeit am Willibaldplatz

Geschrieben von: ropix am 21 Feb 2009, 10:29
QUOTE (Fastrider @ 21 Feb 2009, 00:32)
Wenn die U-Bahn gebaut wird, wird man sowieso wieder ganz Pasing umgraben müssen. Zumindest der Bahnhof wird in offener Bauweise gebaut werden. Eine längere Betriebsunterbrechung der Tram wird es auch mit dem Bau des U-Bahnhofs Westbad/Knie geben. Viele fahren nur mit dem 19-er in die Innenstadt, weil der keine U-Bahnverknüpfung hat.

Aha?

Geschrieben von: Rohrbacher am 21 Feb 2009, 10:40
QUOTE (ropix @ 21 Feb 2009, 10:29)
Aha?

Ne, also Aha ist ein bissl weit für die U-Bahn. Obwohl... die U5 bis in den Schwarzwald, warum nicht? wink.gif

Geschrieben von: Auer Trambahner am 21 Feb 2009, 10:49
Solang niemand auf die Idee kommt, nach Oha verlängern zu wollen...

Geschrieben von: ropix am 21 Feb 2009, 10:56
QUOTE (Rohrbacher @ 21 Feb 2009, 10:40)
Ne, also Aha ist ein bissl weit für die U-Bahn. Obwohl... die U5 bis in den Schwarzwald, warum nicht? wink.gif

Wieso Schwarzwald im "befeindeten" Ausland?

ein Aha haben wir in Bayern schon auch, siehe http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&q=Aha,+91710+Gunzenhausen,+Wei%C3%9Fenburg-Gunzenhausen,+Bayern&sll=51.151786,10.415039&sspn=11.753648,27.641602&ie=UTF8&cd=1&geocode=FSon7QIdiACkAA&split=0&ll=49.098459,10.748105&spn=0.01197,0.026994&t=h&z=15

Geschrieben von: Auer Trambahner am 21 Feb 2009, 10:58
QUOTE (Fastrider @ 21 Feb 2009, 00:32)
Zumindest der Bahnhof wird in offener Bauweise gebaut werden.

Worauf stützt sich diese Aussage?

Geschrieben von: FloSch am 21 Feb 2009, 11:07
QUOTE (Fastrider @ 21 Feb 2009, 00:23)
Das war auch schon in der Anfangszeit des 3 Stammstreckennetzes. Aber mit der Detailplanung beschloss man dann, U9 und U 5 nicht bem Heimeranplatz oder der Westendstrasse zu verzweigen, sondern erst jenseits des Laimer Platzes.

Hast du dafür irgendeine Quelle?
Denn bereits im Liniennetz, das 1965 beschlossen wurde und noch vier Stammstrecken vorsah, liegt die "U9" bereits grob so, wie sie heute liegt - nicht unter der Agnes-Bernauer.
Siehe z.B. S.34 in "U-Bahn für München - U-Bahn Linie 8/1" von 1980.

Geschrieben von: Fastrider am 21 Feb 2009, 13:19
QUOTE (FloSch @ 21 Feb 2009, 11:07)
Hast du dafür irgendeine Quelle?

Nur einen Presseartikel aus dem Jahre 1969 oder 1970. Kann natürlich sein, dass das auch der Phantasie des Journalisten entsprungen ist.

Geschrieben von: Fastrider am 21 Feb 2009, 13:23
QUOTE (Auer Trambahner @ 21 Feb 2009, 10:58)
Worauf stützt sich diese Aussage?

Wenn man eh schon Probleme mit den Kosten hat, dann wird man sich nicht noch den Luxus eines in geschlossener Bauweise gebauten Bahnhofes leisten. Ein in geschlossener Bauweise erstellter Bahnhof ist erheblich teurer. Zumal ich in der SZ gelesen habe, dass die U-Bahn nach Pasing nur eine Chance, wenn sie zu einem grossen Teil in offener Bauweise erstelt werden kann. Dann wird man wohl nicht ausgerechnet in Pasing einen Bahnhofin geschlossener Bauweise erstellen.

Geschrieben von: Lazarus am 21 Feb 2009, 13:35
QUOTE (Fastrider @ 21 Feb 2009, 13:23)
Wenn man eh schon Probleme mit den Kosten hat, dann wird man sich nicht noch den Luxus eines in geschlossener Bauweise gebauten Bahnhofes leisten. Ein in geschlossener Bauweise erstellter Bahnhof ist erheblich teurer. Zumal ich in der SZ gelesen habe, dass die U-Bahn nach Pasing nur eine Chance, wenn sie zu einem grossen Teil in offener Bauweise erstelt werden kann. Dann wird man wohl nicht ausgerechnet in Pasing einen Bahnhofin geschlossener Bauweise erstellen.

naja als Luxus würd ich geschlossene Bausweise heut nimmer bezeichnen. Man darf namlich net übersehen, das bei offener Bauweise auch net unerhebliche Kosten für die Wiederherstellung der Oberfläche anfallen. Wenn dann wie im Fall Pasing Bahnhof auch noch die Wiederherstellung einer Tram zu machen ist, kann das auch richtig teuer werden

Geschrieben von: Fastrider am 21 Feb 2009, 15:04
QUOTE (Lazarus @ 21 Feb 2009, 13:35)
naja als Luxus würd ich geschlossene Bausweise heut nimmer bezeichnen. Man darf namlich net übersehen, das bei offener Bauweise auch net unerhebliche Kosten für die Wiederherstellung der Oberfläche anfallen. Wenn dann wie im Fall Pasing Bahnhof auch noch die Wiederherstellung einer Tram zu machen ist, kann das auch richtig teuer werden

Gerade Bahnhöfe sind in geschlossener Bauweise erheblich teurer, wegen der grösseren Querschnite als bei Streckengleisen. Zudem wirds dann getrennte Röhren geben wie am Marienplatz, Sendlinger Tor, Karlsplatz, Odeonsplatz und Lehel.

Geschrieben von: FloSch am 21 Feb 2009, 15:08
In München baut man schon lang keine Bahnhöfe mehr in wirklich offener Bauweise. In aller Regel kommt die Deckelbauweise zum Einsatz, bei der die Oberfläche nur mäßig in Mitleidenschaft gezogen wird, da dir meiste Zeit während der Bauarbeiten der Platz an der Oberfläche nur leicht eingeschränkt ist. Die Deckelbauweise ist nur wenig teurer aber deutlich oberflächen- und anwohnerschonender.
Diese Bauweise kann man durchaus unter "geschlossene Bauweise" bezeichnen, was Fastrider meint ist eher bergmännische Bauweise. Die benutzt man nur, wo es sich nicht anders lösen lässt.

Geschrieben von: ropix am 21 Feb 2009, 17:06
QUOTE (Lazarus @ 21 Feb 2009, 13:35)
Man darf namlich net übersehen, das bei offener Bauweise auch net unerhebliche Kosten für die Wiederherstellung der Oberfläche anfallen.
Das sind im Vergleich zum bergmännisch aufgefahrenen Bahnhof Peanuts
QUOTE
Wenn dann wie im Fall Pasing Bahnhof auch noch die Wiederherstellung einer Tram zu machen ist, kann das auch richtig teuer werden

Wenn, ja wenn. Aber was, wenn die Trambahn auch nach der neuen Planung nicht so wie der 20er genau da rumliegt wo die U-Bahn-Baustelle hinkommt?

Man kann ja weder die Nordtangente die Pasing bis zu einem vielleicht U-Bahn-Bau hat sperren, noch kann man großflächig den Bahnhofsvorplatz dichtmachen. Es muss also im Zweifelsfalle sowieso ne Lösung her die die Baustelle etwas verkehrsstromverträglicher macht.

Geschrieben von: Wildwechsel am 21 Feb 2009, 18:03
QUOTE (ropix @ 21 Feb 2009, 10:56)
ein Aha haben wir in Bayern schon auch, siehe http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&q=Aha,+91710+Gunzenhausen,+Wei%C3%9Fenburg-Gunzenhausen,+Bayern&sll=51.151786,10.415039&sspn=11.753648,27.641602&ie=UTF8&cd=1&geocode=FSon7QIdiACkAA&split=0&ll=49.098459,10.748105&spn=0.01197,0.026994&t=h&z=15


Wieso München verlassen? Nimm doch das http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=48.1603,11.4872&sll=48.16035,11.486673&sspn=0.002358,0.004807&ie=UTF8&ll=48.160305,11.487131&spn=0.00059,0.001202&t=k&z=20.

Geschrieben von: ropix am 22 Feb 2009, 00:50
QUOTE (Wildwechsel @ 21 Feb 2009, 18:03)

Wieso München verlassen?

Weils nur da das echte Aha-Erlebnis gibt.

Geschrieben von: Fastrider am 22 Feb 2009, 01:00
QUOTE (ropix @ 21 Feb 2009, 17:06)
Man kann ja weder die Nordtangente die Pasing bis zu einem vielleicht U-Bahn-Bau hat sperren, noch kann man großflächig den Bahnhofsvorplatz dichtmachen. Es muss also im Zweifelsfalle sowieso ne Lösung her die die Baustelle etwas verkehrsstromverträglicher macht.

Die Nordtangente sperren ist unrealistisch, aber den Bahnhofsplatz kann man schon dichtmachen. Der ist ja dann Fussgängerzone. Und Fussgängerströme lassen sich sehr leicht umleiten. So lange man nicht den Platz wirklich komplett aufgräbt. Und im Notfall kann man immer noch hölzerne Stege über der Baugrube errichten.

Geschrieben von: Wildwechsel am 23 Feb 2009, 08:16
QUOTE (ropix @ 20 Feb 2009, 22:44)
Gut, die 3 Meter die die Trambahn jetzt nicht in Obermenzing liegt lassen streiten.

105 Meter sinds von der Wendeschleife an der Amalienburgstraße bis Obermenzing. biggrin.gif Aber gib doch mal einen Tip ab, in welcher Gemarkung liegt die Wendeschleife denn? rolleyes.gif tongue.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 23 Feb 2009, 08:24
QUOTE (Wildwechsel @ 23 Feb 2009, 08:16)
105 Meter sinds von der Wendeschleife an der Amalienburgstraße bis Obermenzing. biggrin.gif Aber gib doch mal einen Tip ab, in welcher Gemarkung liegt die Wendeschleife denn? rolleyes.gif tongue.gif

Machma a Quiz draus ?
I sog moi Nymphenburg unsure.gif

Geschrieben von: Auer Trambahner am 23 Feb 2009, 08:57
Ich würd fast mal Neulustheim sagen. Hartmanshofen eher nicht.

Geschrieben von: Wildwechsel am 23 Feb 2009, 13:10
Also, lösen wir mal auf: Moosach ist richtig.

Im Kreuzungsbereich Nibelungen-/Gunther-/Arnulfstraße überquert der 17er die Grenze von Neuhausen nach Nymphenburg und bleibt dann in Nymphenburg bis auf eben die Wendeschleife (ungefähr ab da, wo die Gleise sich beginnen aufzuweiten), die liegt in Moosach.
Neulustheim und Hartmannshofen sind keine eigenen Gemarkungen.
Das ist übrigens ein nettes Beispiel, wo die historisch gewachsenen Gemarkungsgrenzen und die eher politisch motiviert gezogenen Stadtbezirksgrenzen voneinander abweichen. Denn stadtbezirksmäßig gehört die Wendeschleife ja gerade noch zu Neuhausen-Nymphenburg.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 23 Feb 2009, 13:17
QUOTE (Wildwechsel @ 23 Feb 2009, 13:10)
Das ist übrigens ein nettes Beispiel, wo die historisch gewachsenen Gemarkungsgrenzen und die eher politisch motiviert gezogenen Stadtbezirksgrenzen voneinander abweichen. Denn stadtbezirksmäßig gehört die Wendeschleife ja gerade noch zu Neuhausen-Nymphenburg.

Die Aufteilung der Stadtbezirke in München finde ich ja nach wie vor nicht nachvollziehbar. Auf der einen Seite hat man Mini-Bezirke wie Berg am Laim, auf der anderen Seite Mammuts wie Ramersdorf-Perlach, wo dann die Stadtrand-Stadtteile wie Waldperlach mit den fast schon am Ostbahnhof gelegenen Wohnbauten am Karl-Preis-Platz politisch im gleichen Stadtbezirk sind. Das verwässert auch jegliche statistische Aussagekraft. Sinnvoller wäre m.E. die Aufteilung z.B. in Ramersdorf-Berg am Laim und Neuperlach-Waldperlach-Altperlach gewesen. Historisch korrekter wäre es auch, da Ramersdorf und Berg am Laim schon Anfang der 1930er Jahre de facto zusammengewachsen sind (Siedlung Neuramersdorf, die halb auf Berg am Laimer Gebiet liegt).

Geschrieben von: TramPolin am 23 Feb 2009, 13:27
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 23 Feb 2009, 13:17)
Die Aufteilung der Stadtbezirke in München finde ich ja nach wie vor nicht nachvollziehbar. Auf der einen Seite hat man Mini-Bezirke wie Berg am Laim, auf der anderen Seite Mammuts wie Ramersdorf-Perlach, wo dann die Stadtrand-Stadtteile wie Waldperlach mit den fast schon am Ostbahnhof gelegenen Wohnbauten am Karl-Preis-Platz politisch im gleichen Stadtbezirk sind. Das verwässert auch jegliche statistische Aussagekraft. Sinnvoller wäre m.E. die Aufteilung z.B. in Ramersdorf-Berg am Laim und Neuperlach-Waldperlach-Altperlach gewesen. Historisch korrekter wäre es auch, da Ramersdorf und Berg am Laim schon Anfang der 1930er Jahre de facto zusammengewachsen sind (Siedlung Neuramersdorf, die halb auf Berg am Laimer Gebiet liegt).

Man will doch schon seit Urzeiten die Stadtbezirke neu einteilen. Kleine Stadtbezirke sollen verschmelzen und große wie Ramersdorf-Perlach aufgeteilt werden. Entsprechend sollte Perlach ein eigener Stadtbezirk werden, eventuell sogar Neuperlach ein eigener. Es gab hier vor ein paar Jahren mindestens einen ernst zu nehmenden Vorstoß. Nur irgendwie ist hier nichts daraus geworden, ich habe zumindest in letzter Zeit nichts mehr davon gehört. Kennt hier jemand einen aktuellen Stand?

Geschrieben von: Musikus am 23 Feb 2009, 13:49
Achtung, 00000689.gif
Ich glaube, derzeit sieht man dazu keinen Grund, wozu auch, die Arbeit der BA ist nicht von weltbewegender Bedeutung, und weiterhin hat Rot-Grün in den meisten BA die Mehrheit und würde sich z.B. mit einem eigenständigen Bezirk Waldperlach eine eher CSU lastige Ecke schaffen, oder?

Geschrieben von: TramPolin am 23 Feb 2009, 14:02
QUOTE (Musikus @ 23 Feb 2009, 13:49)
Achtung,  00000689.gif
Ich glaube, derzeit sieht man dazu keinen Grund, wozu auch, die Arbeit der BA ist nicht von weltbewegender Bedeutung, und weiterhin hat Rot-Grün in den meisten BA die Mehrheit und würde sich z.B. mit einem eigenständigen Bezirk Waldperlach eine eher CSU lastige Ecke schaffen, oder?

Hmm, ich habe in Erinnerung, dass die Aufteilung schon mal als recht sicher galt. Zu Perlach: Es muss ja kein eigener Stadtbezirk Waldperlach werden, aber ein paar große Stadtbezirke sollte man schon in zwei Hälften teilen, dafür winzig kleine zusammenlegen, das ist doch effizienter, oder?

Aber eine Neuordnung der Münchner Stadtbezirke ist wohl offenbar so wenig aussichtsreich wie eine Neuordnung der Bundesländer (man denke an so kleine Länder wie Bremen mit 0,66 Millionen Einwohnern) oder neue Eingemeindungen im Münchner Raum (wahrscheinlich nicht nur dort).

Daher muss alles für die Ewigkeit so bleiben. Wenn man bedenkt, wie klein Perlach früher war und wie groß es heute ist, ist das Festhalten an dem immer Gleichen nicht so besonders sinnvoll.

Geschrieben von: Lazarus am 23 Feb 2009, 14:26
Dabei ist Perlach noch net mal der grösste ph34r.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 23 Feb 2009, 14:55
QUOTE (Lazarus @ 23 Feb 2009, 14:26)
Dabei ist Perlach noch net mal der grösste ph34r.gif

Einwohnermassig schon.

Geschrieben von: scharl am 23 Feb 2009, 21:21
Daß man Stadtbezirke wieder aufteilt, halte ich für eher unwahrscheinlich, nachdem die momentane Einteilung ja erst durch Zusammenlegungen entstanden ist. Laut http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stadtbezirke_Münchens soll das 1992 geschehen sein. Vorher gab es 41 Bezirke.

Geschrieben von: christian85 am 18 Apr 2010, 15:41
Zur U5 nach Pasing hätte ich mal folgenden Vorschlag:

Warum gestaltet man nicht ein Betriebskonzept, dass eine "U35" in der HVZ von Fürstenried West über Implerstraße zur Schwanthalerhöhe über Laimer Platz bis Pasing Bahnhof fahren lässt, im 10-Minutentakt? Die U5 rollt dann eben auch im 10 Minuten-Takt nach Pasing, und die U4 muss halt zumindest alle 10 Minuten an der Theresienwiese wenden.

Was das ganze bringt?

Es ist eine Art "halber Südring". Wer von Westen kommend in den Süden will, müsste nicht mehr durch die Innenstadt, sondern könnte in Pasing umsteigen, dass sollte auch dem NKF was bringen aufgrund der Verkürzung der Reisezeit. Außerdem stellt es eine bessere Verbindung vom Süden in den Westen von München dar. Außerdem gibt es den Betriebstunnel schon, konstet also nichts. Die Eingleisigkeit ist zwar nicht ideal, für einen 10-Minuten Takt sollte das aber schon reichen (Man braucht vielleicht 2-3 Minuten zum Durchfahren des Tunnels, sollte also noch gehen.

Ich stelle mir das so vor:

Auf dem Westast der U4/U5 endet während der HVZ eine U4 an der Thersesienwiese. In diese Lücke fährt die U35 hinein.
Die andere U4 endet an der Westendstraße, die U5 abwechselnd Laimer Platz, Pasing Bhf. Auf dem U3 Ast fahren U35 und eine U3 (10 Minuten) bis Fürstenried West, die andere U3 entweder bis Brudermühlstraße oder bis Forstenrieder Allee (geht das, war früher mal Endpunkt) Etwas "eng" würde es zugegebenermaßen an der Implerstraße stadtauswärts werden, weil es hier nur ein Gleis stadtauswärts für 5 Züge gibt. Sollte aber noch gehen, weil es ja wirklich nur die Station ist, danach fahren die U-Bahnen ja in andere Richungen. Und ich finde, die Verbindung bringt wirklich was, weil sie den Südring zumindest im Südwestteil vollständig ersetzt und somit attraktive Verbindungen vom Westen in den Münchner Süden schafft. Es schafft Reisezeitersparnis und bringt dem NKF der U-Bahn nach Pasing was, was der NKF wohl auch dringend nötig hat, könnte auch manche zusätzliche Fahrgäste anziehen.

Die U9 könnte man dann übrigens nur auf dem Abschnitt Hauptbahnhof-Münchner Freiheit bauen. Ich versteh eigentlich sowieso nicht, wieso die unbedingt bis zur Implerstraße gehen muss. Die U2 Nord und U3/U6 Nord kann man auch so entlasten, ohne vollständige Verbindung. Die U3/U6 Süd würde durch meinen Vorschlag wohl auch etwas entlastet werden, da Fahrgäste aus dem Süden zum Westast der U5 nicht mehr über die Innenstadt müssen, und ein Teil der Fahrgäste mit Ziel Stachus, Hauptbahnhof und U4/U5 Ost steigen dann an der Schwanthalerhöhe bahnsteigleich zum Hauptbahnhof um (halt in die andere Richtung). Wahrscheinlich geht das sogar etwas schneller als bis zum Sendlinger Tor und dann zur U1/U2. Außerdem wird do auch der Umsteigebahnhof Sendlinger Tor entlastet (und die Schwanthalerhöhe belastet, was aber kein Problem ist).

Warum untersucht man das eigentlich nicht? Da hat man so einen schönen Betriebstunnel, und benutzt ihn nicht. Ich versteh nicht wieso. So könnte man die U5 nach Pasing vielleicht sogar noch über den NKF 1 bringen.

Geschrieben von: Bayernlover am 18 Apr 2010, 15:58
QUOTE (christian85 @ 18 Apr 2010, 16:41)
Warum gestaltet man nicht ein Betriebskonzept, dass eine "U35" in der HVZ von Fürstenried West über Implerstraße zur Schwanthalerhöhe über Laimer Platz bis Pasing Bahnhof fahren lässt, im 10-Minutentakt? Die U5 rollt dann eben auch im 10 Minuten-Takt nach Pasing, und die U4 muss halt zumindest alle 10 Minuten an der Theresienwiese wenden.

Weil es heiße Luft bedeutet?

QUOTE
Was das ganze bringt?

Eigentlich nichts.

QUOTE
Es ist eine Art "halber Südring". Wer von Westen kommend in den Süden will, müsste nicht mehr durch die Innenstadt, sondern könnte in Pasing umsteigen,

Ja, in den 56er, der auf jeden Fall schneller sein sollte und heute auch schon verkehrt.

QUOTE
Außerdem stellt es eine bessere Verbindung vom Süden in den Westen von München dar. Außerdem gibt es den Betriebstunnel schon, konstet also nichts.

Betriebstunnel ist aber leider eingleisig und ewig ohne Halt.

QUOTE
Die Eingleisigkeit ist zwar nicht ideal, für einen 10-Minuten Takt sollte das aber schon reichen (Man braucht vielleicht 2-3 Minuten zum Durchfahren des Tunnels, sollte also noch gehen.

Und bei einer Verspätung? Wartezeiten wie bei einer Schmalspurbahn?

QUOTE
Etwas "eng" würde es zugegebenermaßen an der Implerstraße stadtauswärts werden, weil es hier nur ein Gleis stadtauswärts für 5 Züge gibt.

"Etwas" ist gut. Außerdem verkehrt die U3/U6 schon alle 2 Minuten, wo will man denn den zusätzlichen Zug noch dazwischenquetschen?

QUOTE
Und ich finde, die Verbindung bringt wirklich was, weil sie den Südring zumindest im Südwestteil vollständig ersetzt und somit attraktive Verbindungen vom Westen in den Münchner Süden schafft.

Südring ersetzt? Der hat doch ganz andere Aufgaben? Und, wer von Richtung Westen in den Süden will, wird trotzdem über Marienplatz fahren, weil es alle 2 Minuten geht und nicht alle 10 wie in Pasing.

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Es schafft Reisezeitersparnis und bringt dem NKF der U-Bahn nach Pasing was, was der NKF wohl auch dringend nötig hat, könnte auch manche zusätzliche Fahrgäste anziehen.

Aber wohl kaum genug, um solch eine Heiße-Luft-Linie zu rechtfertigen. Wie gesagt, Betriebstunnel müsste ausgebaut werden.

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Die U9 könnte man dann übrigens nur auf dem Abschnitt Hauptbahnhof-Münchner Freiheit bauen. Ich versteh eigentlich sowieso nicht, wieso die unbedingt bis zur Implerstraße gehen muss. Die U2 Nord und U3/U6 Nord kann man auch so entlasten, ohne vollständige Verbindung.

Warum? Weil keiner die U6 meiden wird, wenn er umsteigen muss. Deshalb muss die Verbindung aus dem Münchner Norden durchgehend in den Süden gehen, weil sie sonst sinnlos ist. Mehr dazu im Nordtunnel-Thema.

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dann an der Schwanthalerhöhe bahnsteigleich zum Hauptbahnhof um (halt in die andere Richtung).

Na, ob das mal funktioniert.

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Warum untersucht man das eigentlich nicht?

Weil es Käse ist? laugh.gif

Geschrieben von: christian85 am 18 Apr 2010, 16:58
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QUOTE (christian85 @ 18 Apr 2010, 16:41)
Warum gestaltet man nicht ein Betriebskonzept, dass eine "U35" in der HVZ von Fürstenried West über Implerstraße zur Schwanthalerhöhe über Laimer Platz bis Pasing Bahnhof fahren lässt, im 10-Minutentakt? Die U5 rollt dann eben auch im 10 Minuten-Takt nach Pasing, und die U4 muss halt zumindest alle 10 Minuten an der Theresienwiese wenden.


Weil es heiße Luft bedeutet?


In der HVZ bestimmt nicht. Noch dazu im 10 Minuten Takt. In der NVZ würde es die nicht geben.

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Es ist eine Art "halber Südring". Wer von Westen kommend in den Süden will, müsste nicht mehr durch die Innenstadt, sondern könnte in Pasing umsteigen, 


Ja, in den 56er, der auf jeden Fall schneller sein sollte und heute auch schon verkehrt.


Fragt sich nur, wohin konkret. Laut Fahrplanauskunft ist die schnellste Verbindung von Pasing Richtung Implerstraße/Brudermühlstraße/Thalkirchen/Obersendling sowieso schon über den Marienplatz. Bei Forstenrieder Allee/Machtlfinger Straße/Aidenbachstraße empfiehlt er manchmal Bus/Tram/S-Bahn/U-Bahn Gemisch, manchmal über den Marienplatz. Meine Bahn hätte bestimmt 10 Minuten Zeitersparnis gegenüber der Innenstadtvariante, also würde die dann auch für diese Stationen die beste Verbindung werden. Für Basler Straße und Fürstenried West hätte wohl der Bus immernoch den Vorzug. Bei immerhin 7 Stationen aber nicht, da würde es was bringen.

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Betriebstunnel ist aber leider eingleisig und ewig ohne Halt.

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Die Eingleisigkeit ist zwar nicht ideal, für einen 10-Minuten Takt sollte das aber schon reichen (Man braucht vielleicht 2-3 Minuten zum Durchfahren des Tunnels, sollte also noch gehen.


Und bei einer Verspätung? Wartezeiten wie bei einer Schmalspurbahn?


Wo ist das Problem, dass es keinen Halt gibt? Die Thersienwiese ist nicht bebaut, und 200m neben der Schwanthalerhöhe oder Poccistraße braucht man keinen zusätzlichen Halt. Haltestellen bringen den NKF nicht unbedingt was, wegen den Kosten und der längeren Reisezeit. Wie gesagt, ein eingleisiger Betrieb geht im 10-Minuten Takt noch. 98% der Züge sind pünktlich, im Notfall gäbe es da drinnen noch eine Ausweichmöglichkeit, dann verzögert sich halt die Fahrt um 30-60 Sekunden, so lange sind die eingleisigen Abschnitte nicht. Außerdem sind Verspätungen hier wohl eher unwahrscheinlich, da die Linie eher kurz ist, und keine Innwenstadtbahnhöfe anfährt, bei denen die Leute die Leute ewig zum Ein- und Aussteigen brauchen (z. B. Marienplatz).

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Etwas "eng" würde es zugegebenermaßen an der Implerstraße stadtauswärts werden, weil es hier nur ein Gleis stadtauswärts für 5 Züge gibt.


"Etwas" ist gut. Außerdem verkehrt die U3/U6 schon alle 2 Minuten, wo will man denn den zusätzlichen Zug noch dazwischenquetschen?


Alle 2-3 Minuten kommt eine U-Bahn, nicht alle 2 Minuten eine U-Bahn. Eine U-Bahn geht also noch. Die Züge stehen an der Implerstraße ja auch nicht so lange wie am Marienplatz, danach trennen sich sowieso die Wege. Es wäre zwar ausgelastet, sollte aber noch gehen.

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Südring ersetzt? Der hat doch ganz andere Aufgaben? Und, wer von Richtung Westen in den Süden will, wird trotzdem über Marienplatz fahren, weil es alle 2 Minuten geht und nicht alle 10 wie in Pasing.


Aufgaben des Südrings: 1) Entlastung von Stamm 1 (kann auch von Stamm 2 erreicht werden)
2) Tangentialverbindung über Heimeranplatz, Poccistraße, Kolumbusplatz

Aufgabe 2 erfüllt eine U35 zumindest teilweise. (Ja, den Kolumbusplatz fährt man nicht an, schon klar)
Zur Brudermühlstraße musst du am Marienplatz schon bis zu 5 Minuten warten. Durchschnittliche Wartezeit Pasing 5 Minuten, Marienplatz 2,5 Minuten, wegen dem ganzen Gedrängel rechne ich jetzt mit 2 Minuten längere Wartezeit in Pasing. Demgegenüber stehen wohl gut Minuten Zeitersparnis bei der Fahrtzeit gegenüber.

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Wie gesagt, Betriebstunnel müsste ausgebaut werden.


Vielleicht 2 Weichen einbauen, um im Verspätungsfall (selten) ausweichen zu können. Sollte noch bezahlbar sein.

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Die U9 könnte man dann übrigens nur auf dem Abschnitt Hauptbahnhof-Münchner Freiheit bauen. Ich versteh eigentlich sowieso nicht, wieso die unbedingt bis zur Implerstraße gehen muss. Die U2 Nord und U3/U6 Nord kann man auch so entlasten, ohne vollständige Verbindung.


Warum? Weil keiner die U6 meiden wird, wenn er umsteigen muss. Deshalb muss die Verbindung aus dem Münchner Norden durchgehend in den Süden gehen, weil sie sonst sinnlos ist. Mehr dazu im Nordtunnel-Thema.


Hier hast du definitiv nicht recht. Warum sollte ich von den S-Bahnen vom Westen, U4/U5 vom Westen, U1 Nord, und auch U1/U2 Ost/Süd denn nicht am Hauptbahnhof umsteigen, um zur Münchner Freiheit (oder so) gelangen??? (Bei U1/U2 Ost erscheint mir die Variante über Hbf statt über Sendlinger Tor in etwa gleichwertig, da einerseits kürzere Fahrzeit über Hbf, andererseits längere Umstiegswege am Hbf). Am Hbf gibt es übrigens noch RE/RB und alles mögliche, die steigen in die U9 auch so ein.

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dann an der Schwanthalerhöhe bahnsteigleich zum Hauptbahnhof um (halt in die andere Richtung).


Na, ob das mal funktioniert


Es geht nicht darum, dass zeitgleich an der Schwanthalerhöhe ein Zug nach der U35 nach Westen und einer der U4/U5 nach Osten fährt, es geht darum, hier nur kurze Wartezeiten zu haben, also z. B. eine U5 nach Osten 1 Minuten nach der U35 in die Schwanthalerhöhe einfahren zu lassen.

Geschrieben von: Taschenschieber am 18 Apr 2010, 17:43
QUOTE (christian85 @ 18 Apr 2010, 17:58)
Alle 2-3 Minuten kommt eine U-Bahn, nicht eine U-Bahn. Eine U-Bahn geht also noch.

Äh, wie meinen?

Geschrieben von: Fastrider am 18 Apr 2010, 19:11
Wenn die Westtangente fertig ist, wird die viel abnehmen.

Geschrieben von: christian85 am 18 Apr 2010, 20:13
QUOTE
Wenn die Westtangente fertig ist, wird die viel abnehmen.


Da stimme ich eingeschränkt zu, aber nur teilweise.
Wie viel schneller wird die sein im Vergleich zum heute existenten Bus?
Fakt ist: Geb ich in der Fahrplanauskunft zum Beispiel Pasing-Aidenbachstraße an, bringt er mir nie den Bus mit Umsteigen in Laim. Den krieg ich nur, wenn ich Laim-Aidenbachstraße angeb, dann fällt aber auch Warte- und Umsteigzeit weg, weil ich dann halt direkt in Laim starte, was aber nur wenige tun. Von Pasing aus leitet mich die Fahrplanauskunft entweder über die Innenstadt, manchmal noch über sie S20, und manchmal zur BOB, mehrheitlich aber zum Marienplatz. Da würde wohl so eine U-Bahn die Fahrtzeit verkürzen. Die Tramtangente nützt dann auch nur was, wenn man direkt zur Aidenbachstecke oder Machtlfinger Straße will. Muss man nochmal umsteigen (Obersendling, Forstenrieder Allee), bringt das von der Fahrzeit her nix mehr.

Geschrieben von: Fastrider am 18 Apr 2010, 20:42
QUOTE (christian85 @ 18 Apr 2010, 21:13)
Wie viel schneller wird die sein im Vergleich zum heute existenten Bus?

Gut 5 Minuten. Rechnen wir mal mit 5 Minuten Fahrzeitverkürzung. Bis Thalkichen wird man trotzdem schneller über die Innenstadt sein.

Geschrieben von: Lazarus am 18 Apr 2010, 20:51
also das das Fahrgastaufkommen zwischen Pasing und Fürstenried wirklich so hoch ist, das man da gleich ne eigene Linie braucht, kann ich mir ehrlichgesagt nur schwer vorstellen. So überlastet ist der 56er auch wieder net. Mal abgesehen vielleicht von der morgendlichen Rushhour.

Geschrieben von: christian85 am 18 Apr 2010, 20:56
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QUOTE (christian85 @ 18 Apr 2010, 21:13)
QUOTE
Wie viel schneller wird die sein im Vergleich zum heute existenten Bus? 


Gut 5 Minuten. Rechnen wir mal mit 5 Minuten Fahrzeitverkürzung. Bis Thalkichen wird man trotzdem schneller über die Innenstadt sein.


Vielleicht auch noch bis Obersendling. Dann lohnt sich mein Vorschlag zumindest noch für Obersendling, Thalkirchen, Brudermühlstraße und Thalkirchen. Und es bringt auch eine Verbindung des bestehenden U4/5 Astes zur U3 Süd (durchaus auch noch U6 Süd), die derzeit etwas ungünstig ist (entweder Odeonsplatz Umstieg, na ja, oder Sendlinger Tor und Hbf. Mein Vorschlag würde halt die Innenstadt entlasten. Ich finde, nicht jede Linie muss durch die Innenstadt gehen.

Geschrieben von: christian85 am 18 Apr 2010, 21:05
QUOTE (Lazarus @ 18 Apr 2010, 20:51)
also das das Fahrgastaufkommen zwischen Pasing und Fürstenried wirklich so hoch ist, das man da gleich ne eigene Linie braucht, kann ich mir ehrlichgesagt nur schwer vorstellen. So überlastet ist der  56er auch wieder net. Mal abgesehen vielleicht von der morgendlichen Rushhour.


Es geht auch mehr um den Abschnitt Obersendling-Implerstraße, wo es derzeit über die Innenstadt schneller geht. Der Bus zieht übrigens nicht so viele Fahrgäste an wie eine U-Bahn. Außerdem haben wir die Strecke ja schon, da muss man andere Maßstäbe ansetzen. Man sollte es halt im Zusammenhang mit der U5 nach Pasing sehen, und dem Südringvorschlägen, da diese Tangentialverbindung auch so verwirklicht werden kann.

Geschrieben von: Boris Merath am 18 Apr 2010, 21:56
Die Strecke Richtung Laimer Platz ist mit U4 und U5 eh überbedient, da brauchts nicht noch ne dritte Linie. Mal davon abgesehen: Nein, ein 10er-Takt ist nicht stabil fahrbar, als mal wegen Bauarbeiten Regelzüge durchgingen hat eine Runde ca 12 Minuten gedauert - wenn die Wendezeit wegfällt, also ziemlich exakt 10 Minuten, also vergiss das mal besser wieder.

Geschrieben von: Hot Doc am 18 Apr 2010, 23:10
Also mir gefällt die Idee prinzipiell.
Auch wenn ich nicht für die U-Bahn nach Pasing bin, wäre das - wenn man dann baut - tatsächlich eine Möglichkeit neue Fahrgäste zu gewinnnen. Dass die U4/5 im Westen nicht wirklich gut ausgelastet ist, wissen wir alle. Aber das liegt halt auch u.a. daran, dass erstmal beide Linien zusammen in die Innenstadt führen, in die auch die nahe S-Bahn und die Tram 18/19 fahren.
Mit der U35 würde man komplett andere Fahrgäste ansprechen und vor allem ein Frühzeitiges Umsteigen in Pasing zur U3 Süd (und vielleicht auch der U6 Süd) forcieren und damit gleichzeitig den Marienplatz entlasten.

Der stabilste, wenn auch der langsamste Betrieb wäre mit einem Treffen in der Betriebsanlage unter der Theresienwiese. Hierzu müßte man in beiden Richtungen mit ein bisschen Extrazeit planen um Verpätungen aufzufangen, aber die mögliche Zeit bis zum erneuten Einfahren in die Eingleisige Strecke halbiert sich dadurch fast.

Geschrieben von: Fastrider am 18 Apr 2010, 23:27
QUOTE (Hot Doc @ 19 Apr 2010, 00:10)
Auch wenn ich nicht für die U-Bahn nach Pasing bin, wäre das - wenn man dann baut - tatsächlich eine Möglichkeit neue Fahrgäste zu gewinnnen. Dass die U4/5 im Westen nicht wirklich gut ausgelastet ist, wissen wir alle.

Ich wäre immer noch dafür, den 19er einen Umweg zum Laimer Platz fahren zu lassen. In meinen persönlichen Fahrten bin ich schon oft genung am Hauptbahnhof Süd auf die U4/5 umgestiegen, weil es vorher keine Berührung gab. Selbst Richtung Münchner Freiheit spart man bei Umstieg am Hauptbahnhof 5 Minuten im Vergleich zur Theatinerstrasse. Ich hatte mal 2 Wochen Gelegenheit das auszuprobieren bei einer Weiterbildung. Beim Wechsel am Hauptbahnhof auf die U4/5 war ich eine U6 eher dran (HVZ). Dabei hab ich mir am Hauptbahnhof sogar noch eine Breze gekauft.

Geschrieben von: Lazarus am 18 Apr 2010, 23:39
QUOTE (Hot Doc @ 19 Apr 2010, 00:10)

Der stabilste, wenn auch der langsamste Betrieb wäre mit einem Treffen in der Betriebsanlage unter der Theresienwiese. Hierzu müßte man in beiden Richtungen mit ein bisschen Extrazeit planen um Verpätungen aufzufangen, aber die mögliche Zeit bis zum erneuten Einfahren in die Eingleisige Strecke halbiert sich dadurch fast.

das ist alles andere als stabil, weil schon ein verspäteter Zug reicht, um das Ganze wie ein Kartenhaus zusammenfallen zu lassen.

Geschrieben von: Lazarus am 18 Apr 2010, 23:42
QUOTE (Fastrider @ 19 Apr 2010, 00:27)
Ich wäre immer noch dafür, den 19er einen Umweg zum Laimer Platz fahren zu lassen. In meinen persönlichen Fahrten bin ich schon oft genung am Hauptbahnhof Süd auf die U4/5 umgestiegen, weil es vorher keine Berührung gab. Selbst Richtung Münchner Freiheit spart man bei Umstieg am Hauptbahnhof 5 Minuten im Vergleich zur Theatinerstrasse. Ich hatte mal 2 Wochen Gelegenheit das auszuprobieren bei einer Weiterbildung. Beim Wechsel am Hauptbahnhof auf die U4/5 war ich eine U6 eher dran (HVZ). Dabei hab ich mir am Hauptbahnhof sogar noch eine Breze gekauft.

wozu?

wenn ich zum Laimer Platz will, nehm ich den 57er. Da brauchts net auch noch ne Tram.

Geschrieben von: Jean am 19 Apr 2010, 07:31
Erst mal muss das Wendehammer Westendstraße wieder aufgebaut werden. Sollten mal wieder genug Trambahnen vorhanden sein kann man ja immer noch über eine HVZ Linie Pasing - Westendstraße reden...Wobei selbst an der Westendstraße lohnt sich meist der Umstieg in der U-Bahn nicht!

Geschrieben von: Iarn am 19 Apr 2010, 08:28
Also bevor man eine U-Bahn Spange baut, dann lieber ne Tram Pasing - Aidenbachstraße. Und selbst für die ist das Potential fraglich.

Geschrieben von: Lazarus am 19 Apr 2010, 09:10
QUOTE (Iarn @ 19 Apr 2010, 09:28)
Also bevor man eine U-Bahn Spange baut, dann lieber ne Tram Pasing - Aidenbachstraße. Und selbst für die ist das Potential fraglich.


ach und du weisst das? ph34r.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 19 Apr 2010, 09:31
QUOTE (Lazarus @ 19 Apr 2010, 10:10)
QUOTE (Iarn @ 19 Apr 2010, 09:28)
Also bevor man eine U-Bahn Spange baut, dann lieber ne Tram Pasing - Aidenbachstraße. Und selbst für die ist das Potential fraglich.


ach und du weisst das? ph34r.gif

Stimmt, solche Aussagen fallen in dein Fachgebiet. Meistens aber dann eher etwas schärfer, eher so: "Das kannste vergessen, dass sich das jemals lohnt!"

Geschrieben von: Iarn am 19 Apr 2010, 09:53
QUOTE (Hot Doc @ 19 Apr 2010, 10:31)
QUOTE (Lazarus @ 19 Apr 2010, 10:10)
QUOTE (Iarn @ 19 Apr 2010, 09:28)
Also bevor man eine U-Bahn Spange baut, dann lieber ne Tram Pasing - Aidenbachstraße. Und selbst für die ist das Potential fraglich.


ach und du weisst das? ph34r.gif

Stimmt, solche Aussagen fallen in dein Fachgebiet. Meistens aber dann eher etwas schärfer, eher so: "Das kannste vergessen, dass sich das jemals lohnt!"

Du hast §2 vergessen:
Sollte es sich um Pasing drehen, dann lohnt sich alles, weil man dort vor Menschenmassen schon heute nicht mehr auf den Bahnsteig kommt.

Geschrieben von: DumbShitAward am 19 Apr 2010, 11:02
Bei der Dauerbaustelle wundert das auch nicht biggrin.gif (frage mich nach wie vor, warum das so exorbitant lange dauert)

Geschrieben von: christian85 am 20 Apr 2010, 21:19
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Nein, ein 10er-Takt ist nicht stabil fahrbar, als mal wegen Bauarbeiten Regelzüge durchgingen hat eine Runde ca 12 Minuten gedauert - wenn die Wendezeit wegfällt, also ziemlich exakt 10 Minuten, also vergiss das mal besser wieder.


Wie lang ist der Tunnel eigentlich? Wie lange braucht man zum einfachen Durchfahren des Tunnels? Fahren die da nur 25km/h?
Durch kleinere Bauarbeiten (Kurvenradius? Signale? Weichenlänge?)eventuell steigerbar? Notfalls entweder "Begegnung" im mehrgleisigen Abschnitt oder Takt 15 (auch wenn ich weiß, wie beliebt Takt 15 bei manchen ist)

QUOTE
Die Strecke Richtung Laimer Platz ist mit U4 und U5 eh überbedient, da brauchts nicht noch ne dritte Linie.


Na ja, früher fuhr die U4 auch bis Laimer Platz, also kein Weltuntergang. Im Übrigen kann man doch nicht erwarten, dass eine U-Bahn an einer Endhaltestelle ohne besondere Ausstrahlung (keine S-Bahn, keine andere wichtige Einrichtung) so voll ist. Würde sie in Pasing enden, gäbe es Umsteiger aus dem Westen zumindest Richtung Westend/südliches Laim, und mit U35 auch in Teile des Münchner Südens. Ist zwar nicht so attraktiv wie zum Beispiel Umsteigen in Feldmoching oder Giesing, aber: Selbst wenn in Pasing nur 5% Umsteigen würden, und in Feldmoching wären es 20%, dafür sind es 4 LInien, sowie Regionalverkehr aus drei Richtungen (und ein bisschen Fernverkehr). Ergäbe durchaus schon eine gewisse Auslastung, die auch mehr als einen 10 Minuten Takt (HVZ) rechtfertigt.
Im Übrigen ist man früher nach Neuperlach auch im 2,5 Minuten Takt zur HVZ gefahren. Hier reicht ja auch ein 5 Minuten Takt. Hat man aber trotzdem nicht gemacht. (Hätte die U2 ja Innsbrucker Ring oder Neuperlach Zentrum enden lassen können.)

Was ich halt generell sagen: Wie man an der S-Bahn Stammstrecke sieht, wird der NKF durch das Betriebskonzept maßgeblich beeinflusst. Dann könnte so was den NKF ja steigern.

Geschrieben von: FloSch am 6 May 2010, 21:56
Viel Text, wenig neues:

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/stadt-plant-wieder-pasinger-u-bahn-750952.html

Geschrieben von: Hot Doc am 6 May 2010, 22:12
Die oberirdische Variante wird - nicht ganz zu Unrecht - wieder die Befürworter der U5 als 2te Stammstrecke und U5 weiter als S-Bahn auf den Plan rufen.

Geschrieben von: Lazarus am 6 May 2010, 22:20
die oberirdische Variante hat aber den entscheidenden Fehler, das man die NUP kreuzen müsste. Vorallem wohin bitte mit der Tunnelrampe?

Geschrieben von: Martin H. am 6 May 2010, 22:49
Wieso Rampe? Einfach einen großen Aufzug hinstellen und während die Fahrgäste wechseln, schweben Zug und Bahnsteig eine Etage höher/tiefer biggrin.gif

Geschrieben von: TramPolin am 6 May 2010, 23:03
QUOTE (Martin H. @ 6 May 2010, 23:49)
Wieso Rampe? Einfach einen großen Aufzug hinstellen und während die Fahrgäste wechseln, schweben Zug und Bahnsteig eine Etage höher/tiefer biggrin.gif

So was gibt's doch in Berlin schon mit der U55, also ein alter Hut biggrin.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 7 May 2010, 19:25
QUOTE (Lazarus @ 6 May 2010, 23:20)
die oberirdische Variante hat aber den entscheidenden Fehler, das man die NUP kreuzen müsste. Vorallem wohin bitte mit der Tunnelrampe?

Macht doch wirklich kaum was, ob ich nun ne alte Straße aufreiße um ne U-Bahn drunter u bauen, oder ob ich ne relativ neue Straße aufreiße. Abgesehen davon, bis das soweit ist, hat die NUP auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Und die Rampe, ja die braucht man, wie an anderen Stellen auch schon. Da ist aber Zwischen Bahnhof und der Stell wo man unter der Nup etwa untendurch müßte genug Platz.

Geschrieben von: Lazarus am 7 May 2010, 20:06
QUOTE (Hot Doc @ 7 May 2010, 20:25)
Macht doch wirklich kaum was, ob ich nun ne alte Straße aufreiße um ne U-Bahn drunter u bauen, oder ob ich ne relativ neue Straße aufreiße. Abgesehen davon, bis das soweit ist, hat die NUP auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Und die Rampe, ja die braucht man, wie an anderen Stellen auch schon. Da ist aber Zwischen Bahnhof und der Stell wo man unter der Nup etwa untendurch müßte genug Platz.

zwischen NUP und Bahnanlagen ist aber nirgendwo Platz für eine solche Tunnelrampe. Das ist das Problem. Ausserdem würde eine eventuelle oberirdische Ausführung eine mögliche Verlängerung nach Freiham zunichte machen.

Daher favoriesiere ich ganz klar den ursprünglich geplannten unterirdischen Bahnhof!

Geschrieben von: andreas am 7 May 2010, 20:27
QUOTE
Eine neue Genehmigung zu bekommen, sei aber „nicht übermäßig aufwändig“, so Wulf, sondern innerhalb eines halben Jahres zu realisieren.


achja, unsere Politik....

ein halbes Jahr ist nicht übermäßig aufwendig....

das Geld, das man für diesen Paralellverkehr verschwendet könnte man echt sinnvoller verwenden.

Wo waren eigentlich in der Nichtsparversion die eingesparten Bahnhöfe angedacht?

Geschrieben von: rob74 am 9 May 2010, 06:24
QUOTE (Lazarus @ 6 May 2010, 23:20)
die oberirdische Variante hat aber den entscheidenden Fehler, das man die NUP kreuzen müsste. Vorallem wohin bitte mit der Tunnelrampe?

Sachmal, liest Du die verlinkten Artikel auch mal? Da steht doch drin, wie die Planer sich die Sache vorstellen:
QUOTE
Erste Möglichkeit: die U-Bahn fährt oberirdisch in den Pasinger Bahnhof ein. Über den Haupttunnel des Pasinger Bahnhofs könnten die Fahrgäste dann barrierefrei zum Bahnsteig an Gleis 1 und Gleis 0 gelangen. [...] Richtung Laim würde die Bahn oberirdisch auf einer Brücke über die Offenbachstraße geführt und dann mit einer Neigung von 40 Promille in den Untergrund abtauchen. Unter drei Privatgrundstücken nimmt sie Fahrt auf bis zum geplanten Bahnhof „Am Knie“, danach ginge es weiter Richtung Willibaldplatz.

Offensichtlich wollen sie Gleis 0 (für das es scheinbar trotz NUP eine Freihaltung geben wird) und Gleis 1 von der Bahn "klauen". Dann wäre auch der Platz für die Tunnelrampe kein Problem mehr. Die Frage ist, ob die Bahn auf Gleis 0/1 verzichten will? Wenn ich mich recht erinnere, sah der Vollausbau der Sendlinger Spange ja eine Einführung in die S-Bahn-Gleise vor, was Gleis 0/1 für die S20 entbehrlich machen würde. Allerdings erscheint mir ein Vollausbau der Sendlinger Spange im Moment noch viel unwahrscheinlicher als ein Weiterbau der U5, und es ist nicht wirklich vertrauenserweckend, wenn die Realisierung eines utopisches Projekts von der Realisierung eines noch utopischeren Projekts abhängt laugh.gif

Geschrieben von: rob74 am 9 May 2010, 06:34
QUOTE (andreas @ 7 May 2010, 21:27)
Wo waren eigentlich in der Nichtsparversion die eingesparten Bahnhöfe angedacht?

Im Artikel steht nix von eingesparten Bahnhöfen. Das einzige, was zur Debatte steht, ist ob der U-Bf. Pasing oberirdisch (Gleis 0/1 - da, wo jetzt die S20 hält) oder unterirdisch (unter der Promenade, also südlich der Pasing Arcaden, die gerade gebaut werden, bzw. unter dem Bahnhofsvorplatz) gebaut wird. Die anderen beiden Bahnhöfe werden dadurch nicht tangiert: Am Knie (ungefähr da, wo jetzt die Haltestelle "Knie" der 19 ist) und Willibaldstr. (östlich der Kreuzung Gotthardstr./Willibaldstr.). Der Bf. Willibaldstraße sollte eigentlich laut der offiziellen Planung ein Abzweigebahnhof für die U4 Richtung Blumenau werden - also dreigleisig. Ob man daran immer noch festhält, weiß ich allerdings nicht.

http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/serviceleistungen/u_bahn_netz/pasing/128963/index.html gibt's einen Plan mit den geplanten Bahnhöfen.

Geschrieben von: imp-cen am 9 May 2010, 07:48
QUOTE (rob74 @ 9 May 2010, 07:34)
Der Bf. Willibaldstraße sollte eigentlich laut der offiziellen Planung ein Abzweigebahnhof für die U4 Richtung Blumenau werden - also dreigleisig. Ob man daran immer noch festhält, weiß ich allerdings nicht.

Selbst wenn man den aus Kostengründen nur zweigleisig plant (der Abzeig der U4 wird doch immer nur als unwirtschaftlich angesehen, warum sollte man also eine Vorleistung in der Größe erstellen) wäre das immerhin eine "offizielle" Verzweigungsmöglichkeit.
Man könnte doch bitte für etwas Geld zwei Tunnelstutzen von 50-100m Länge bauen, damit man sich die Möglichkeit nicht für in 20-50 Jahren nimmt, falls man dann diese, oder eine andere Linienführung doch noch bauen möchte.
(Ich sag nur Ausfädeln an der Münchner Freiheit auf der Südseite sad.gif )

Geschrieben von: Meikl am 9 May 2010, 08:37
QUOTE (imp-cen @ 9 May 2010, 08:48)
Selbst wenn man den aus Kostengründen nur zweigleisig plant (der Abzeig der U4 wird doch immer nur als unwirtschaftlich angesehen, warum sollte man also eine Vorleistung in der Größe erstellen) wäre das immerhin eine "offizielle" Verzweigungsmöglichkeit.
Man könnte doch bitte für etwas Geld zwei Tunnelstutzen von 50-100m Länge bauen, damit man sich die Möglichkeit nicht für in 20-50 Jahren nimmt, falls man dann diese, oder eine andere Linienführung doch noch bauen möchte.
(Ich sag nur Ausfädeln an der Münchner Freiheit auf der Südseite sad.gif )

Also an der Willibaldstraße würde das sicher für Berliner Verhältnisse sorgen: jede Menge Bauvorleistungen, die wahrscheinlich nie wieder jemand brauchen wird.

Geschrieben von: Jean am 9 May 2010, 08:47
Interessant wenn der Bahnhof Willibaldstraße als Abzweigunsbahnhof geplant ist. Ob nun langfristig eine U-Bahn oder eine Trambahn nach Blumenau fährt ist nicht so relevant, Hauptsache das Gebiet dort wird besser angeschlossen! Einen sinnvolles Ende im Westen fehlt zur Zeit definitiv bei der U4!

Geschrieben von: andreas am 9 May 2010, 09:05
QUOTE (rob74 @ 9 May 2010, 07:34)
Im Artikel steht nix von eingesparten Bahnhöfen. Das einzige, was zur Debatte steht, ist ob der U-Bf. Pasing oberirdisch (Gleis 0/1 - da, wo jetzt die S20 hält) oder unterirdisch (unter der Promenade, also südlich der Pasing Arcaden, die gerade gebaut werden, bzw. unter dem Bahnhofsvorplatz) gebaut wird. Die anderen beiden Bahnhöfe werden dadurch nicht tangiert: Am Knie (ungefähr da, wo jetzt die Haltestelle "Knie" der 19 ist) und Willibaldstr. (östlich der Kreuzung Gotthardstr./Willibaldstr.). Der Bf. Willibaldstraße sollte eigentlich laut der offiziellen Planung ein Abzweigebahnhof für die U4 Richtung Blumenau werden - also dreigleisig. Ob man daran immer noch festhält, weiß ich allerdings nicht.

http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/serviceleistungen/u_bahn_netz/pasing/128963/index.html gibt's einen Plan mit den geplanten Bahnhöfen.

die Sparversion gibts ja schon länger - ursprünglich müssen glaub ich sogar zwei Bahnhöfe mehr geplant worden sein, die man dann gestrichen hat, um billiger zu werden (der heilige KNF läßt grüßen)

Geschrieben von: Lazarus am 9 May 2010, 09:25
Soweit ich weiss, soll der Bahnhof Willibaldstrasse nur noch zweigleisig werden, da die U4 in die Blumenau mittlerweile aufgegeben wurde.

Zu Pasing Bahnhof:

Hier gehts nur noch um die Frage, ob man oberirdisch baut oder unterirdisch unter der Kafkastrasse. Den Standort südlich der Pasing Arcaden hat man glaub ich aufgrund der langen Fusswege aufgegeben.

Geschrieben von: imp-cen am 9 May 2010, 12:17
QUOTE (Lazarus @ 9 May 2010, 10:25)
Soweit ich weiss, soll der Bahnhof Willibaldstrasse nur noch zweigleisig werden, da die U4 in die Blumenau mittlerweile aufgegeben wurde.

Zu Pasing Bahnhof:

Hier gehts nur noch um die Frage, ob man oberirdisch baut oder unterirdisch unter der Kafkastrasse. Den Standort südlich der Pasing Arcaden hat man glaub ich aufgrund der langen Fusswege aufgegeben.

Wie ich gerade auf dem Gleisplan der SWM aus 10/2003 sehe, ist in der Verlängerungsvariante mit drei Bhf. der Bhf. Willibaldstr. zweigleisig und nur eine Ausfädelungsmöglichkeit nach ihm vorgesehen.
Von einem dreigleisigen Bahnhof hat man sich also vermutlich schon länger verabschiedet.

Geschrieben von: Boris Merath am 9 May 2010, 14:19
QUOTE (rob74 @ 9 May 2010, 07:24)
Allerdings erscheint mir ein Vollausbau der Sendlinger Spange im Moment noch viel unwahrscheinlicher als ein Weiterbau der U5

Das denke ich auch - vorallem, weil auf den S-Bahn-Gleisen in Pasing so langsam eh kein Platz mehr für ne S20 ist. Darüber hinaus wird die Gleisnumerierung schon an das "Gleis 0" in Pasing angepasst und im Oktober um eins erhöht, so dass das bisherige Gleis 1 denn das Gleis 2 ist.

Geschrieben von: christian85 am 31 Oct 2010, 16:28
Mal ne Frage:

Warum kann man die Tram 19 nicht nach "Westbad" über die Gräfstraße und Georg Habel Straße fahren lassen statt über das "Knie" und dann hätte man mehr Stadtgebiet erschlossen und das "Knie" der U-Bahn überlassen und somit Parallelverkehr vermieden.

Und wäre es auch denkbar, die U5 am Ende oberirdisch nur eingleisig zu führen und dann mit der S20 den Bahnsteig zu teilen. Ist zwar eine absolute Sparvariante, aber z. B. zum OEZ fährt die U3 ja jetzt auch Takt 10 und am Schluss eingleisig, also ist sowas prinzipiell betrieblich stabil durchführbar.

Geschrieben von: viafierretica am 31 Oct 2010, 16:32
QUOTE (Lazarus @ 9 May 2010, 09:25)
Soweit ich weiss, soll der Bahnhof Willibaldstrasse nur noch zweigleisig werden, da die U4 in die Blumenau mittlerweile aufgegeben wurde.

Zu Pasing Bahnhof:

Hier gehts nur noch um die Frage, ob man oberirdisch baut oder unterirdisch unter der Kafkastrasse. Den Standort südlich der Pasing Arcaden hat man glaub ich aufgrund der langen Fusswege aufgegeben.

Du meinst sicher die Kaflerstraße :-)

Geschrieben von: spock5407 am 31 Oct 2010, 17:39
QUOTE (christian85 @ 31 Oct 2010, 16:28)
Warum kann man die Tram 19 nicht nach "Westbad" über die Gräfstraße und Georg Habel Straße fahren lassen statt über das "Knie" und dann hätte man mehr Stadtgebiet erschlossen und das "Knie" der U-Bahn überlassen und somit Parallelverkehr vermieden.

Ne du, das wird nix. Die Georg Habel Straße ist viel zu eng und auch die Kurven kaum zu schaffen. Ausserdem rentiert die Wohnungsdichte da keine Neutrassierung.

Geschrieben von: christian85 am 31 Oct 2010, 17:51
Und über die Bäckerstraße (und evtl. Josef-Retzer-Straße)?

Geschrieben von: spock5407 am 31 Oct 2010, 18:03
Ginge wohl vom Platz, wenn Du jedem Anwohner dort seinen Parkplatz nimmst. Lass die Tram, wo sie ist.

Geschrieben von: andreas am 31 Oct 2010, 19:40
eben, dann baut man halt da die U-bahn, anstatt mit der U-bahn die Trasse der Trambahn zu übernehmen.
Ich finds sowieso dermaßen bescheuert, da Milliarden für eine U-bahn auszugeben, die so gut wie keinerlei neue Erschließung bringt.
Ich würde ja die Planung nach Pasing endlich aufgeben und die U5 verlängern ab Laimerplatz über Willibaldstraße, Westbad, weiter unter der Gräfstaße mit Bahnhof etwa im Kreuzungsbereich Gräfstraße/Josef-Retzer-Straße, weiter zum Klinkum Pasing, Westkreuz, weiter nach Neuaubing.
da würde man einiges erschließen, das bisher ÖPNV mäßig eher bescheiden erschlossen ist.

und ja, für alle Lazarusse dieses Forums, mag sein, daß das Kleingeiste sich nicht vorstellen können, aber ich halte das nunmal für tausendmal sinnvoller als die momentan geplante U5 nach Pasing. (man könnte ja von der Theorie irgendwo eine Zweigstrecke einbauen nach Pasing Bahnhof, aber dafür ist ja die Tram da, das sollte reichen, vor allem, wenn man eine Freiham Tram baut, die man dann z.b. am Westkreuz an die U-bahn anbinden kann, was wohl für viele Umsteiger interessant sein dürfte)

Geschrieben von: christian85 am 31 Oct 2010, 20:36
QUOTE
wenn man eine Freiham Tram baut, die man dann z.b. am Westkreuz an die U-bahn anbinden kann, was wohl für viele Umsteiger interessant sein dürfte)


Aber so wie von dir beschrieben, hätte man dann westlich Westkreuz 100% Parallelverkehr Tram/U-Bahn

Geschrieben von: andreas am 31 Oct 2010, 20:42
QUOTE (christian85 @ 31 Oct 2010, 20:36)

Aber so wie von dir beschrieben, hätte man dann westlich Westkreuz 100% Parallelverkehr Tram/U-Bahn

wieso? die U-bahn fährt Neuaubing West, die Tram Freiham, also hätte man nur zwischen zwei Bahnhöfen Paralellverkehr, danach biegt die Trambahn ab Richtung Freiham

Geschrieben von: Iarn am 3 Nov 2010, 10:52
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/ausbau-der-s-bahn-stammstrecke-finanzierung-fuer-den-zweiten-tunnel-stockt-1.1018805

QUOTE
So wurde laut Entwurf die Verlängerung der U5 nach Pasing neu aufgenommen (geschätzte Kosten: 240 Millionen Euro), ebenso die Verlängerung der U4nach Englschalking (beide in der Kategorie C).

Geschrieben von: Martin H. am 8 Nov 2010, 12:09
QUOTE (andreas @ 31 Oct 2010, 19:40)
(man könnte ja von der Theorie irgendwo eine Zweigstrecke einbauen nach Pasing Bahnhof, ...

Also ein sinnvolles Ende der U4? Auch nicht schlecht.

Geschrieben von: Lazarus am 8 Nov 2010, 13:05
QUOTE (andreas @ 31 Oct 2010, 19:40)
eben, dann baut man halt da die U-bahn, anstatt mit der U-bahn die Trasse der Trambahn zu übernehmen.
Ich finds sowieso dermaßen bescheuert, da Milliarden für eine U-bahn auszugeben, die so gut wie keinerlei neue Erschließung bringt.
Ich würde ja die Planung nach Pasing endlich aufgeben und die U5 verlängern ab Laimerplatz über Willibaldstraße, Westbad, weiter unter der Gräfstaße mit Bahnhof etwa im Kreuzungsbereich Gräfstraße/Josef-Retzer-Straße, weiter zum Klinkum Pasing, Westkreuz, weiter nach Neuaubing.
da würde man einiges erschließen, das bisher ÖPNV mäßig eher bescheiden erschlossen ist.

und ja, für alle Lazarusse dieses Forums, mag sein, daß das Kleingeiste sich nicht vorstellen können, aber ich halte das nunmal für tausendmal sinnvoller als die momentan geplante U5 nach Pasing. (man könnte ja von der Theorie irgendwo eine Zweigstrecke einbauen nach Pasing Bahnhof, aber dafür ist ja die Tram da, das sollte reichen, vor allem, wenn man eine Freiham Tram baut, die man dann z.b. am Westkreuz an die U-bahn anbinden kann, was wohl für viele Umsteiger interessant sein dürfte)

Fakt ist aber, das man mehrere Trassenvarianten untersucht hat und die gewählte hat nunmal den besten KNF. Abgesehen davon brauchts weder nach Neuaubing noch nach Freiham ne U-Bahn sorry. Da dürfte man das Potienzial die nächsten 20 Jahre sicher net erreichen.

Geschrieben von: andreas am 8 Nov 2010, 13:43
QUOTE (Lazarus @ 8 Nov 2010, 13:05)
QUOTE (andreas @ 31 Oct 2010, 19:40)
eben, dann baut man halt da die U-bahn, anstatt mit der U-bahn die Trasse der Trambahn zu übernehmen.
Ich finds sowieso dermaßen bescheuert, da Milliarden für eine U-bahn auszugeben, die so gut wie keinerlei neue Erschließung bringt.
Ich würde ja die Planung nach Pasing endlich aufgeben und die U5 verlängern ab Laimerplatz über Willibaldstraße, Westbad, weiter unter der Gräfstaße mit Bahnhof etwa im Kreuzungsbereich Gräfstraße/Josef-Retzer-Straße, weiter zum Klinkum Pasing, Westkreuz, weiter nach Neuaubing.
da würde man einiges erschließen, das bisher ÖPNV mäßig eher bescheiden erschlossen ist.

und ja, für alle Lazarusse dieses Forums, mag sein, daß das Kleingeiste sich nicht vorstellen können, aber ich halte das nunmal für tausendmal sinnvoller als die momentan geplante U5 nach Pasing. (man könnte ja von der Theorie irgendwo eine Zweigstrecke einbauen nach Pasing Bahnhof, aber dafür ist ja die Tram da, das sollte reichen, vor allem, wenn man eine Freiham Tram baut, die man dann z.b. am Westkreuz an die U-bahn anbinden kann, was wohl für viele Umsteiger interessant sein dürfte)

Fakt ist aber, das man mehrere Trassenvarianten untersucht hat und die gewählte hat nunmal den besten KNF. Abgesehen davon brauchts weder nach Neuaubing noch nach Freiham ne U-Bahn sorry. Da dürfte man das Potienzial die nächsten 20 Jahre sicher net erreichen.

es braucht auch nach Pasing keine U-bahn, wenn man deiner Argumentation folgen würde.

Der Punkt ist und bleibt, KNF hin und her, daß man mit der geplanten Strecke so gut wie keine Neuerschließung schafft.

Und man kann für die Zukunft nur hoffen, daß das mit dem blödsinnigen KNF abgeschafft wird. Ich mein, schaut man heute 30 oder 40 Jahre zurück und schaut, was für Projekte da gebaut wurden und mit welchen Fahrgastmengen z.b. bei der S-bahn gerechnet wurde und was für Mengen man heute hat, dann kann man eigentlich klar sagen, daß man nie einen sinnvollen KNF berechnen wird können, weil man die künftige Nutzung nur raten kann.

Die U-bahnplaner in den 60ern haben sicher nie damit gerechnet, daß die U3/6 Stammstrecke so überlastet sein wird, daß man eine Entlastungsstrecke braucht.

Oder Stamm 2, die ganze Planung krankt daran, daß man unbedingt einen positiven KNF hinbasteln will an einer Strecke, die ja eigentlich für sowas gar nicht geeignet ist. Stamm 2 kann eigentlich keinen positiven KNF bekommen, weil das ja eigentlich nur als Entlastungsstrecke für die Stamm 1 gedacht ist - und eventuell als Platz für HVZ Verstärker - das kann ja eigentlich nichts werden mit posivitven KNF und trotzdem wirds in 20 Jahren so sein, wie konnten wir nur je an Stamm 2 zweifeln.

Der KNF steht Projekten mehr im weg als er nutzt.

Geschrieben von: imp-cen am 8 Nov 2010, 21:38
QUOTE (andreas @ 8 Nov 2010, 13:43)
Und man kann für die Zukunft nur hoffen, daß das mit dem blödsinnigen KNF abgeschafft wird. Ich mein, schaut man heute 30 oder 40 Jahre zurück und schaut, was für Projekte da gebaut wurden und mit welchen Fahrgastmengen z.b. bei der S-bahn gerechnet wurde und was für Mengen man heute hat, dann kann man eigentlich klar sagen, daß man nie einen sinnvollen KNF berechnen wird können, weil man die künftige Nutzung nur raten kann.

Die U-bahnplaner in den 60ern haben sicher nie damit gerechnet, daß die U3/6 Stammstrecke so überlastet sein wird, daß man eine Entlastungsstrecke braucht.

Eigentlich hat man doch grade eben die damalige U-Bahn-Planung mit 4 Stammstrecken aufgegeben, um Kosten zu senken und den Nutzen der verbleibenden 3 Stammstrecken zu erhöhen.

Also auch schon doofer KNF...

QUOTE
Eine Untersuchung ergab für das neue Netz eine eine erhebliche Reduzierung der Gesamtlängeund damit der Kosten bei einer insgesamt besseren Auslastung und Wirtschaftlichkeit.

(aus "U-Bahn für München U-Bahn-Linie 8/1")

Geschrieben von: andreas am 18 Nov 2010, 12:14
Interessanterweise war die U-Bahn nach Pasing in allen alten Planungen nicht übers Knie, sondern von der Gotthardstraße geradeaus weiter und dann wohl unter der Bäckerstraße bis Pasing Bahnhof.
Ein Jammer, daß man das nicht gebaut hat, als man noch Geld für die U-bahn hatte und nicht alles dem heiligen KNF unterordnen mußte

Geschrieben von: Lazarus am 18 Nov 2010, 12:52
QUOTE (andreas @ 18 Nov 2010, 12:14)
Interessanterweise war die U-Bahn nach Pasing in allen alten Planungen nicht übers Knie, sondern von der Gotthardstraße geradeaus weiter und dann wohl unter der Bäckerstraße bis Pasing Bahnhof.
Ein Jammer, daß man das nicht gebaut hat, als man noch Geld für die U-bahn hatte und nicht alles dem heiligen KNF unterordnen mußte

Denk mal, das der Hauptgrund das Westbad war. Man darf net vergessen, als man die letzte Plannung gemacht hat, wollte man die Tram noch einstellen.

Geschrieben von: Autoverbot am 15 Mar 2011, 00:15
Gibt es immer noch Gründe gegen eine Verlängerung der U-Bahn nach Pasing?
Dieser Bypass wäre jetzt dringendst nötig - kaum ein Tag ohne Störungen der Stammstrecke!

Ich muss diese Thema wieder anschneiden, da auch Merkel und Co jetzt ganz plötzlich eine andere Meinung zu AKW-Laufzeitverklängerungen haben wink.gif

Geschrieben von: GSIISp64b am 15 Mar 2011, 00:19
QUOTE (Autoverbot @ 15 Mar 2011, 00:15)
Gibt es immer noch Gründe gegen eine Verlängerung der U-Bahn nach Pasing?

Ja. Sie ist scheißteuer und unnötig.

QUOTE
Dieser Bypass wäre jetzt dringendst nötig - kaum ein Tag ohne Störungen der Stammstrecke!


Vor allem, weil die Pasinger U-Bahn die derzeitigen Störungen kurzfristig beheben kann. Außerdem gibt es doch zumindest noch eine Tram nach Pasing? Und Regionalzüge zum Hauptbahnhof von Pasing aus noch und nöcher?

Geschrieben von: Lazarus am 15 Mar 2011, 00:20
QUOTE (Autoverbot @ 15 Mar 2011, 00:15)
Gibt es immer noch Gründe gegen eine Verlängerung der U-Bahn nach Pasing?

Das wird von der rotgrünen Stadtregierung net gewünscht, weil man lieber auf die Tram setzt.

Geschrieben von: GSIISp64b am 15 Mar 2011, 00:23
QUOTE (Lazarus @ 15 Mar 2011, 00:20)
Das wird von der rotgrünen Stadtregierung net gewünscht, weil man lieber auf die Tram setzt.

Was ja auch völlig sinnvoll ist. Schließlich hat die Stadt München auch keinen Geldscheißer im Keller, und Pasing ist über eine Tram, mehrere S-Bahn-Linien und Regionalzüge im Abstand von wenigen Minuten schon überdurchschnittlich gut an die Innenstadt angebunden.

Geschrieben von: Autoverbot am 15 Mar 2011, 00:26
Na ich kann det nicht nachvollziehen.
Es gibt Verknüpfungen S-Bahn/U-Bahn in Feldmoching, Moosach, Neuperlach - neuerdings ist auch Englschalking wieder in Gespräch - jedoch der viertgrößte Bahnhof Bayerns soll davon verschont werden?
Die Tram ist nun wirklich keine Alternative bei Störungen, es müssten dann minütlich Langzüge zwischen Pasing und Innenstadt bereitgestellt werden, dat kann man nun wirklich niemanden zumuten. Übrigends fuhr auch kein Regionalzug als der Strom weg war...

Geschrieben von: Lazarus am 15 Mar 2011, 00:29
QUOTE (Autoverbot @ 15 Mar 2011, 00:26)

Die Tram ist nun wirklich keine Alternative bei Störungen, es müssten dann minütlich Langzüge zwischen Pasing und Innenstadt bereitgestellt werden, dat kann man nun wirklich niemanden zumuten. Übrigends fuhr auch kein Regionalzug als der Strom weg war...

Grossraumzüge wovon träumst? 2/3 auf der 19 sind immernoch R2.2 bei einem Takt alle 5-19 Minuten. Je nach dem wieviel Glück du grad hast.

Geschrieben von: Autoverbot am 15 Mar 2011, 00:30
Ich weiss wink.gif

Geschrieben von: Einsamer_Wolf86 am 15 Mar 2011, 00:33
QUOTE (Lazarus @ 15 Mar 2011, 00:29)
QUOTE (Autoverbot @ 15 Mar 2011, 00:26)

Die Tram ist nun wirklich keine Alternative bei Störungen, es müssten dann minütlich Langzüge zwischen Pasing und Innenstadt bereitgestellt werden, dat kann man nun wirklich niemanden zumuten. Übrigends fuhr auch kein Regionalzug als der Strom weg war...

Grossraumzüge wovon träumst? 2/3 auf der 19 sind immernoch R2.2 bei einem Takt alle 5-19 Minuten. Je nach dem wieviel Glück du grad hast.

nur 2/3? das sind doch deutlich weniger huh.gif Zieht man an 20/21 ab, lass es 3 beim 27er sein, bleiben nimmer viel fürn 19er über

Geschrieben von: christian85 am 15 Mar 2011, 01:06
Mich würde noch was interessieren: Wie ist denn eigentlich so die Fahrgastaufteilung bei Störungen im Osten? Nur die U5 wird, zumindest in der Morgen-HVZ, den Fahrgastmassen wohl kaum noch her. Wie ist es mit der U2, wo man ja in Giesing+Trudering wechseln kann? Die Tram 19, spürt man da auch die Störung (hinsichtlich Fahrgastzahlen)? Und nicht zu vergessen die RB/REs zum Hauptbahnhof, und die Dostos haben auch noch deutliche Kapazitäten, falls in der U-Bahn kein Platz mehr ist.

Geschrieben von: Systemfehler am 15 Mar 2011, 10:15
QUOTE (Autoverbot @ 15 Mar 2011, 00:26)
Es gibt Verknüpfungen S-Bahn/U-Bahn in Feldmoching, Moosach, Neuperlach - neuerdings ist auch Englschalking wieder in Gespräch - jedoch der viertgrößte Bahnhof Bayerns soll davon verschont werden?

Ja, aber die S-Bahnen, die Regionalbahnen und deine Wunsch-U-Bahn verkehren alle parallel, München Hbf - Pasing.
Das tun die anderen von dir genannten S-U-Verknüpfungen nicht. Schon mal was von kannibalisierenden Verkehren gehört? Da schneidet sich der MVV doch ins eigene Fleisch...

Und wenn schon der viertgrößte Bahnhof Bayerns, dann bitteschön der viertgrößte PERSONENbahnhof Bayerns!!
(An was gemessen eigentlich? Gleise? Bahnsteiggleise? Fläche? Fahrgäste? Zugfahrten?)

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 15 Mar 2011, 10:30
QUOTE (Systemfehler @ 15 Mar 2011, 10:15)
Und wenn schon der viertgrößte Bahnhof Bayerns, dann bitteschön der viertgrößte PERSONENbahnhof Bayerns!!
(An was gemessen eigentlich? Gleise? Bahnsteiggleise? Fläche? Fahrgäste? Zugfahrten?)

Soweit ich mich erinnere, wird das an der Anzahl der täglichen Fahrgäste festgemacht.

Geschrieben von: Systemfehler am 15 Mar 2011, 10:38
Apropos Pasing, ich weiß zwar nicht, obs da irgendwelche Auswirkungen bisher gegeben hat oder noch gibt, aber heute ist die Eröffnung der Pasing Arcaden, und ich hab vorhin mim Radl an der Ampel den Nmg neben mir stehen gehabt, der war grad auf dem Weg nach Pasing, Luftballon in der Oberleitung.

Geschrieben von: Autoverbot am 16 Mar 2011, 08:46
http://www.merkur-online.de/aktuelles/muenchen-west/pasing-arcaden-neueroeffnung-meta-1162314.html

Wenn das kein Argument für die U-Bahn ist...

Ebenfalls gerade gefunden:
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/mvv_lk_muc_28seiter_081210.pdf

Hervorzuheben sind die Verkehrsströme im Würmtal (Seite 21), der Abschnitt Fürstenried-Planegg!
Lieber U-Bahn und Bus als S-Bahn wink.gif

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 10:34
Ich war gestern bei den Pasing Arcaden, die kann ich jedem nur empfehlen. Aber ich fände es auch schöner, wenn dort eine U-Bahn hinfährt.
Sicher, es fahren auch Regionalzüge usw. von Pasing zum Hauptbahnhof, aber wer will wirklich von Pasing zum Hauptbahnhof? Die meisten wollen doch eher Richtung Innenstadt bzw. zu den dortigen U-Bahn-Linien. Hätte man in Pasing direkt eine U-Bahn, ist man schneller in der Innenstadt und kann auch an Punkten wie Hauptbahnhof, Odeonsplatz oder Innsbrucker Ring zu den anderen U-Bahnen umsteigen.

Das Würmtal wird denke ich vom Verkehrsfluss entlastet, wenn du U6 vom Klinikum Großhadern bis Martinsried verlängert wird. Wobei ich spektisch bin, dass sich diese Strecke rentiert. Das Stück kann man auch gut in 5-10 Minuten zu Fuß gehen.
Das Geld, was man hier investiert, ist viel besser in der U5 investiert.

Geschrieben von: Systemfehler am 16 Mar 2011, 11:56
Hm... nur mal so ein paar lose Gedanken von mir:

Vmax U-Bahn: 80
Vmax S-Bahn: 120 bzw. 140

Und mit der S-Bahn kommt man von Pasing ja leider nicht in die Innenstadt, die S-Bahn hält das letzte Mal am Hauptbahnhof und fährt dann durch bis zum Ostbahnhof, ohne Halt am Stachus, Marienplatz und Isartor.
Von daher ist eine U-Bahn von Pasing in die Innenstadt (zum Stachus direkt mit der U5, zum Marienplatz muss man umsteigen) absolut gerechtfertigt.

S-Bahn-Fahrzeit Pasing - Stachus: 11min
S-Bahn-Fahrzeit Pasing - Marienplatz: 13min

U-Bahn-Fahrzeit Laimer Platz - Stachus: 9min
U-Bahn-Fahrzeit Laimer Platz - Marienplatz: 14-17min, mit Bus sogar 23min

Zwischen Laimer Platz und Pasing Bahnhof sind (Luftlinie) nochmal ca. 3,3km zurückzulegen, also verlängert sich die Fahrzeit zusätzlich nochmal um geschätzte 5min (Rotkreuzplatz - Hbf sind wohl auch an die 3km, Fahrzeit 5min).

Laimer Platz - Stachus: 8 Stationen mit der U-Bahn
Laimer Platz - Pasing: geschätzte 2-3 zusätzlich, also:
Pasing - Stachus: 10-11 Stationen mit der U-Bahn
Pasing - Stachus: 6 Stationen mit der S-Bahn


Und jetzt erklär mir bitte nochmal, wer mit einer U-Bahn von Pasing in die Innenstadt fährt, um da auf andere U-Bahnen umzusteigen, wenn mit der S-Bahn ALLE U-Bahnlinien in der Innenstadt (U1/U2 am Hbf, U4/U5 am Stachus, U3/U6 am Marienplatz) schneller und direkter erreicht werden können?!

Geschrieben von: Lazarus am 16 Mar 2011, 12:23
Lieber in eine leere U-Bahn einsteigen als in vollkommen überfüllte S-Bahnen...

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 12:28
Sicher wird nicht jeder von der S-Bahn in Pasing auf die U-Bahn umsteigen.

Aber ich finde, U-Bahn und S-Bahn haben andere Konzepte: Die S-Bahn soll die Menschen aus dem Umland in die Innenstadt bringen, die U-Bahn die Menschen in der Stadt von A nach B bringen.

Und wenn man sich ansieht, welche Stationen auf der U5 liegen, halte ich durchaus für denkbar, dass einige umsteigen: Theresienwiese mit Frühlingsfest, Wintertollwood und natürlich dem Oktoberfest schaffen bei Großveranstaltungen gezielt Entlastung, da nicht mehr jeder bis zur Hackerbrücke fährt und den Rest zu Fuß geht bzw. erst zum Hauptbahnhof/Karlsplatz fährt und dort in die U5 umsteigt.
Am Odeonsplatz gibt es Umsteigemöglich in Richtung Stadion/Garching bzw. zum Olympiazentrum mit diversen Veranstaltungen in der Olympiahalle.
Nicht zu vergessen der Innsbrucker Ring, wo man bahnsteiggleich zur Messe umsteigen kann.

Ich wüsste auch nicht, wo man hier noch 2-3 Stationen bauen sollte, ich würde höchstens noch eine Haltestelle am Knie bauen, aber sonst durchfahren.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 13:40
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 12:28)
Theresienwiese mit Frühlingsfest, Wintertollwood und natürlich dem Oktoberfest schaffen bei Großveranstaltungen gezielt Entlastung, da nicht mehr jeder bis zur Hackerbrücke fährt und den Rest zu Fuß geht bzw.

Hast Du Dir den Bahnhof Theresienwiese mal zur Wiesn angeschaut? Der lacht sich über die paar Fahrgäste an der Hackerbrücke tot. Entlastung zur Wiesn über die U5? Nicht wirklich...

Geschrieben von: Bayernlover am 16 Mar 2011, 13:44
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 16 Mar 2011, 13:40)
Hast Du Dir den Bahnhof Theresienwiese mal zur Wiesn angeschaut? Der lacht sich über die paar Fahrgäste an der Hackerbrücke tot. Entlastung zur Wiesn über die U5? Nicht wirklich...

Möglicherweise hört dann aber das "aus-dem-Westen-kommen-bis-Hbf-fahren-und-dann-mit-der-U5-zurückfahren" auf - wenn der halbe Westen von Pasing kommt und sich schon an der Schwanthalerhöhe entleert.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 13:44
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 10:34)
Wobei ich spektisch bin, dass sich diese Strecke [U6 Martinsries] rentiert. Das Stück kann man auch gut in 5-10 Minuten zu Fuß gehen.
Das Geld, was man hier investiert, ist viel besser in der U5 investiert.

Ich glaube kaum, dass Planegg die Münchner U5 nach Pasing zahlen würde. Und in 10 Minuten zu Fuß kommst auch vom Pasinger Bahnhof ein gutes Stück in Richtung Innenstadt...

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 14:02
Wer sagt denn, dass Planegg für die verlängerte U5 zahlen soll? Die zahlen nur für die U6 vom Klinikum nach Martinsried und das auch nur, weil die U-Bahn die Stadtgrenze (wie im Norden bei Garching) verlässt. Im Gegensatz dazu ist Pasing ein Münchner Stadtteil, somit müsste die Stadt München die Kosten tragen.

Ich meinte auch weniger, dass der Bahnhof Theresienwiese zur Wiesn entlastet wird, sondern dass sich die Massen teilen: die eine Hälfte Richtung Innenstadt/Osten, der Rest Richtung Pasing/Westen; dadurch gibt es nicht mehr so übervolle U-Bahnen auf der einen Seite und fast leere auf der anderen Seite.
Außerdem wird so der Abschnitt Theresienwiese-Laimer Platz-Pasing (nicht nur zur Wiesn) ertüchtigt, der bisher nicht übermäßig frequentiert ist, weshalb die U4 auch nur noch zur Westendstraße/Theresienwiese fährt.

Geschrieben von: Münchner Kindl am 16 Mar 2011, 14:06
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 16 Mar 2011, 13:44)
Und in 10 Minuten zu Fuß kommst auch vom Pasinger Bahnhof ein gutes Stück in Richtung Innenstadt...

Wie meinst Du das? Zu Fuß vom Bahnhof bin ich doch in zehn Minuten bestenfalls am Westbad?

Geschrieben von: Xenon am 16 Mar 2011, 14:07
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 12:28)
Aber ich finde, U-Bahn und S-Bahn haben andere Konzepte: Die S-Bahn soll die Menschen aus dem Umland in die Innenstadt bringen, die U-Bahn die Menschen in der Stadt von A nach B bringen.

Dieses Konzept funktioniert in München nicht, da es sehr aufwändig ist, parallel zu der S-Bahn noch weitere U-Bahn Linien zu bauen.

Eher sollte es das Konzept so lauten:
S-Bahn: Umland + Stadtverkehr
U-Bahn: Umland + Stadtverkehr

Die U5 wäre sehr viel wirtschaftlicher, wenn sie auf den S-Bahn-Gleisen weiter ins Umland fahren könnte und so die 2. Stammstrecke überflüssig machen würde.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 14:11
QUOTE (Münchner Kindl @ 16 Mar 2011, 14:06)
Wie meinst Du das? Zu Fuß vom Bahnhof bin ich doch in zehn Minuten bestenfalls am Westbad?

Es ging mir nur um die Tatsache dass Pasing »unbedingt die U-Bahn braucht« und die Martinsrieder »ruhig laufen können«.

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 14:15
Ich habe nie gesagt, dass das eine das andere ausschließt, nur dass das Geld in die U5 besser investiert ist, als in die U6.
Jedoch hat Planegg bereits eine S-Bahn-Station und die geplante U-Bahn-Station in Martinsried ist in erster Linie für das MPI und die LMU gedacht. Und aus eigener Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die Strecke vom U-Bahnhof Klinikum Großhadern bis zum MPI bzw. zur LMU wirklich minimal ist.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Mar 2011, 18:30
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 14:02)
Wer sagt denn, dass Planegg für die verlängerte U5 zahlen soll?
Du!
QUOTE
Die zahlen nur für die U6 vom Klinikum nach Martinsried und das auch nur, weil die U-Bahn die Stadtgrenze (wie im Norden bei Garching) verlässt. Im Gegensatz dazu ist Pasing ein Münchner Stadtteil, somit müsste die Stadt München die Kosten tragen.

[...]

Eben; aber das Geld, das Planegg durch den Nichtbau der U-Bahn spart, bringt - wie du selber schon erwähnt hast - der U5Pasing nicht viel!

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 16 Mar 2011, 19:04
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 12:28)
Am Odeonsplatz gibt es Umsteigemöglich in Richtung Stadion/Garching bzw. zum Olympiazentrum mit diversen Veranstaltungen in der Olympiahalle.

Achso, kann man am Marienplatz von der S-Bahn nicht in die U3/6 umsteigen? Wäre mir aber neu, nachdem ich diese Umsteigemöglichkeit auch ab und zu nutze....
Generell wäre eine U-Bahn für Pasing wirklich nicht schlecht, aber deine Argumente für diese Verlängerung sind einfach unsinnig formuliert.

QUOTE
Nicht zu vergessen der Innsbrucker Ring, wo man bahnsteiggleich zur Messe umsteigen kann.


Mobilitätseingeschränkte Personen können doch auch einfach am Hauptbahnhof den Lift von der S-Bahn zur U-Bahn nutzen, klar, nicht ganz so komfortabel, aber gibts wirklich
so viele Gehbehinderte die zu Messen fahren?
Fahren denn von Pasing überhaupt viele Messebesucher weg oder kommen die in der Regel doch eher auch von wo anders her?
Und selbst wenn das alles zutrifft, in einigen Jahren könnte es von Pasing aus ja auch mal einen bahnsteiggleichen Umstieg in Richtung Messegelände geben.
Voraussetzung wäre natürlich die Verschwenkung der S2-Ost im Bereich Riem, mit Haltepunkt am Nordeingang der Messe.

Aber jetzt ist hier in der "Störungschronik" schon genug von dir rumgespamt worden, finde ich......

Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Mar 2011, 19:11
QUOTE (S-Bahn 27 @ 16 Mar 2011, 19:04)
[...]

Aber jetzt ist hier in der "Störungschronik" schon genug von dir rumgespamt worden, finde ich......

Da bist du nicht der erste, und auch nicht der einzige wink.gif

Geschrieben von: Martin H. am 16 Mar 2011, 19:19
QUOTE (S-Bahn 27 @ 16 Mar 2011, 19:04)
...aber gibts wirklich
so viele Gehbehinderte die zu Messen fahren?...

Fachmesse für Rollis, Krücken, Treppenlifter, wie ist denn da der Oberbegriff?

Ich hätte von einer U5 Pasing mit Heimatbahnhof Friedenheimer Straße durchaus was, würde mir jeden Tag einen haufen Zeit sparen, aber bitte nicht am Oktoberfest, da ist´s immer so schön leer. Auch wenn das die letzten Jahre auch gestiegen ist.

Willibaldplatz oder so sollte man auch noch halten, Laimer Platz-Knie ist doch schon weit und Knie-Pasing nicht mehr wirklich.

Rechnest Du den Fußweg ab der Stadtteilgrenze oder ab dem Bahnhof? Ich bezweifle, dass man da in zehn Minuten am Westbad ist, ich selber bin gesamt schon drei Mal von Pasing aus heim gegangen. Ebenso vom Hbf bzw. Lothstraße und von der Maßmannstraße einmal nach Allach, da war die Schule viel zu früh aus und irgendwas musste ich mit der Zeit ja anfangen.

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 19:36
Willibaldplatz könnte man noch als Haltestelle vor dem Knie einfügen, aber mehr als zwei Zwischenhalte sind unsinnig.
Zur Messe fahren bestimmt nicht lauter Omas mit ihren Gehwägen, das bahnsteiggleiche Umsteigen wäre auch nur ein positiver Nebeneffekt.

Aber um wieder zum Thema S-Bahn-Störungen zu kommen: wenn mal wieder Müll im Tunnel brennt, es eine Signalstörung gibt, eine Weichenstörung oder was weiß ich was alle paar Tage für eine Störung ist, enden die S-Bahnen in Pasing und am Ostbahnhof und man fährt einfach mit der U-Bahn weiter.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Mar 2011, 19:38
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 19:36)
Willibaldplatz könnte man noch als Haltestelle vor dem Knie einfügen, aber mehr als zwei Zwischenhalte sind unsinnig.
Zur Messe fahren bestimmt nicht lauter Omas mit ihren Gehwägen, das bahnsteiggleiche Umsteigen wäre auch nur ein positiver Nebeneffekt.

Aber um wieder zum Thema S-Bahn-Störungen zu kommen: wenn mal wieder Müll im Tunnel brennt, es eine Signalstörung gibt, eine Weichenstörung oder was weiß ich was alle paar Tage für eine Störung ist, splittet man die S-Bahnen in Pasing und am Ostbahnhof und fährt einfach mit der U-Bahn weiter.

Klar, weilst n paar S-Bahn-Langzüge auch locker mit der U5 wegkriegst, mit der ja sowieso normalerweise niemand unterwegs is.

Mal im Ernst: Wie weit hinterm Mond lebst du eigentlich? huh.gif mad.gif

Geschrieben von: Martin H. am 16 Mar 2011, 19:39
Er schrieb von splitten, dann einen Kurzzug an jede U-Bahn anhängen und fertig.

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 19:42
Dann fährt eben sowohl die U5 als auch die U4 im 5-Minuten-Takt (die U4 dann natürlich auch als Langzug) macht im Schnitt einen 2,5-Minuten-Takt. Wo ist da das Problem?
Außerdem, wie oft fahren denn Langzüge (von der S8 zwischen Airport und Pasing mal abgesehen)?

Geschrieben von: Bayernlover am 16 Mar 2011, 19:43
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 19:42)
Dann fährt eben sowohl die U5 als auch die U4 im 5-Minuten-Takt (die U4 dann natürlich auch als Langzug) macht im Schnitt einen 2,5-Minuten-Takt. Wo ist da das Problem?

Dass man dort die ganzen U-Bahn-Fahrgäste eh schon hat und dass man nicht einfach mal so ein paar U-Bahnen aus der Luft zaubern kann.

Geschrieben von: Martin H. am 16 Mar 2011, 19:44
Die As der ersten Serie noch länger behalten wub.gif

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 19:47
Ich erwarte von der MVG so viel Flexibilität, dass man auch umdisponieren kann. Z.B. nimmt man dann einfach Verstärkerzüge der U3/U6, die können auch gleich von der Implerstraße zur Schwanthalerhöhe fahren.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Mar 2011, 19:48
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 19:42)
Dann fährt eben sowohl die U5 als auch die U4 im 5-Minuten-Takt (die U4 dann natürlich auch als Langzug) macht im Schnitt einen 2,5-Minuten-Takt. Wo ist da das Problem?

Ein C bei der U-Bahn ist 114m lang - ein 423er ist 66,4m lang -> schon bei nem gut gefüllten Volzug Probleme, die Leut in der U-Bahn unterzukriegen; von Langzügen ganz zu schweigen;
Und ganz nebenbei: die stammstrecke wird mit nem 2-min-Takt bedient; viel spaß in der HVZ!

Edit: U4 am Ostbahnhof??? huh.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 16 Mar 2011, 19:49
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 19:47)
Ich erwarte von der MVG so viel Flexibilität, dass man auch umdisponieren kann. Z.B. nimmt man dann einfach Verstärkerzüge der U3/U6, die können auch gleich von der Implerstraße zur Schwanthalerhöhe fahren.

Och bitte, fang doch mal an logisch zu denken. Wo sollen dann die Fahrgäste der U3/U6 hin? Es müssen neue Kapazitäten geschaffen werden, nicht irgendeine "geht-grade-so"-Lösung!

Abgesehen davon ist das hier so dermaßen Off-Topic.

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 19:55
Das war auch nur ein Beispiel, man kann auch die U1 nehmen, zwischen Sendlinger Tor und Rotkreuzplatz braucht es wirklich keinen 5-Minuten-Takt.

Geschrieben von: Bayernlover am 16 Mar 2011, 20:01
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 19:55)
Das war auch nur ein Beispiel, man kann auch die U1 nehmen, zwischen Sendlinger Tor und Rotkreuzplatz braucht es wirklich keinen 5-Minuten-Takt.

Woher nimmst Du diese fundierte Information?

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 20:08
Weil ich recht häufig mit der U-Bahn fahre und die U1 ist die mit Abstand leerste zur HVZ. Am vollsten sind meiner Beobachtung nach U6 (Sendlinger Tor-Kieferngarten), U2 (Hauptbahnhof-Messestadt Ost) und U5 (Theresienwiese-Odeonsplatz)

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 20:08
QUOTE (Bayernlover @ 16 Mar 2011, 20:01)
Woher nimmst Du diese fundierte Information?

Steht in seiner Brockhaus-Ausgabe, gleich nach "Die Erde ist eine Scheibe" und "Pasing ist das Zentrum des Universums".

Geschrieben von: TravellerMunich am 16 Mar 2011, 20:14
QUOTE (TramBahnFreak @ 16 Mar 2011, 19:38)
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 19:36)
Willibaldplatz könnte man noch als Haltestelle vor dem Knie einfügen, aber mehr als zwei Zwischenhalte sind unsinnig.
Zur Messe fahren bestimmt nicht lauter Omas mit ihren Gehwägen, das bahnsteiggleiche Umsteigen wäre auch nur ein positiver Nebeneffekt.

Aber um wieder zum Thema S-Bahn-Störungen zu kommen: wenn mal wieder Müll im Tunnel brennt, es eine Signalstörung gibt, eine Weichenstörung oder was weiß ich was alle paar Tage für eine Störung ist, splittet man die S-Bahnen in Pasing und am Ostbahnhof und fährt einfach mit der U-Bahn weiter.

Klar, weilst n paar S-Bahn-Langzüge auch locker mit der U5 wegkriegst, mit der ja sowieso normalerweise niemand unterwegs is.

Mal im Ernst: Wie weit hinterm Mond lebst du eigentlich? huh.gif mad.gif

Also, nicht jeder Störfall läuft während der Hauptverkehrszeit ab, nicht jede S-Bahn ist brechendvoll und nicht jede S-Bahn verkehrt über Pasing.
Wie sieht denn jetzt die Störfallalternative ab Pasing aus?
Tram 19, ja genau - im Takt 10!
Meines Wissens nach übersteigt die Kapazität eines U-Bahn-Zuges die Kapazität eines R3 schon ein wenig.

Und was meinst Du, was ohne U5 nach Pasing aber einer Tram 19 bis zum Pasinger Bahnhof bei einer S-Bahn-Störung passiert...
Ja genau, viel Spaß!

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 20:24
Warum wird eigentlich immer auf die Tram 19 verwiesen, obwohl wir auch Regionalzüge haben, die gar nicht mal so selten fahren?

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 20:26
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 20:08)
Weil ich recht häufig mit der U-Bahn fahre und die U1 ist die mit Abstand leerste zur HVZ.

Das mag für den Abschnitt Kolumbusplatz-Mangfallplatz richtig sein, aber mit Sicherheit nicht für den monierten Abschnitt zum Rotkreuzplatz (und darüber hinaus — die Verschiebung zum Westfriedhof hatte durchaus ihre Gründe)

Geschrieben von: Autoverbot am 16 Mar 2011, 20:26
Ich dachte, im Forum wird pro ÖPNV debattiert, langsam habe ich hier den Eindruck, hier wird nur contra U-Bahn gemauert. Das Argument, es verkehren ja schon so viele S-Bahnen und Regios (sogar der ICE) zur Stadtmitte und man braucht da keine weiteren Kapazitäten, kann man auch so um-münzen --> gerade weil es soviele Fahrgasströme gibt, deswegen braucht man bei Störungen eine Bypass-Lösung!
Eben weil von Pasing soviele Streckenäste ausgehen ins Umland, muss man von der Wies'n wirklich erst zum HBF?

Geschrieben von: Lazarus am 16 Mar 2011, 20:28
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 19:36)
Willibaldplatz könnte man noch als Haltestelle vor dem Knie einfügen, aber mehr als zwei Zwischenhalte sind unsinnig.
Zur Messe fahren bestimmt nicht lauter Omas mit ihren Gehwägen, das bahnsteiggleiche Umsteigen wäre auch nur ein positiver Nebeneffekt.


Wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser das Maul net so weit aufreissen. Der U-Bahnhof wird aus gutem Grund in der Gotthardstrasse geplant und net am Willibaldplatz. Der U-Bahnhof soll dann vermutlich Willibaldstrasse heissen.

Geschrieben von: Flo_K am 16 Mar 2011, 20:29
Naja also es geht ja hier eher um die Argumente eines Forenmitglieds, die zweifelhaft sind und nicht in erster Linie um das allgemeine Thema U5 nach Pasing ja oder nein.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 20:29
Ich mauer nicht kontra U-Bahn, es geht mir nur gegen den Strich, dass es scheinbar der einzige Zweck der U-Bahn sein soll, eine Notfalloption für den Ausfall der S-Bahn darzustellen. Und wenn beim Ausfall des Stamms jeder auf die volle Tram meckert, mag der Hinweis auf den Regionalverkehr zum Hauptbahnhof durchaus angebracht sein.

Geschrieben von: Rohrbacher am 16 Mar 2011, 20:30
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 16 Mar 2011, 20:24)
Warum wird eigentlich immer auf die Tram 19 verwiesen, obwohl wir auch Regionalzüge haben, die gar nicht mal so selten fahren?

Pssst! Das ist ein Geheimtipp!
Vor allem der ALEX, vor allem den darf ja mit S-Bahnfahrscheinen nicht nutzen. Ist ja ein "Zug" und dann auch noch ein "privater". biggrin.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 16 Mar 2011, 20:33
QUOTE (Autoverbot @ 16 Mar 2011, 20:26)
Ich dachte, im Forum wird pro ÖPNV debattiert, langsam habe ich hier den Eindruck, hier wird nur contra U-Bahn gemauert. Das Argument, es verkehren ja schon so viele S-Bahnen und Regios (sogar der ICE) zur Stadtmitte und man braucht da keine weiteren Kapazitäten, kann man auch so um-münzen --> gerade weil es soviele Fahrgasströme gibt, deswegen braucht man bei Störungen eine Bypass-Lösung!


Die aber in Form von der 2. Stammstrecke mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt.

QUOTE
Eben weil von Pasing soviele Streckenäste ausgehen ins Umland, muss man von der Wies'n wirklich erst zum HBF?

Der U-Bahnhof Theresienwiese ist zum Oktoberfest noch stärker überlastet als die Hackerbrücke - man wird also alles dafür tun die Fahrgäste der S-Bahn nicht auch noch in die U-Bahn zu bekommen.

Geschrieben von: Autoverbot am 16 Mar 2011, 20:33
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 16 Mar 2011, 20:29)
Ich mauer nicht kontra U-Bahn, es geht mir nur gegen den Strich, dass es scheinbar der einzige Zweck der U-Bahn sein soll, eine Notfalloption für den Ausfall der S-Bahn darzustellen. Und wenn beim Ausfall des Stamms jeder auf die volle Tram meckert, mag der Hinweis auf den Regionalverkehr zum Hauptbahnhof durchaus angebracht sein.

Oder hat man im Rathaus Angst davor, wenn erstmal die U-Bahn nach Pasing geht ist das Tor für eine Verlängerung nach Freiham offen? wink.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 16 Mar 2011, 20:35
QUOTE (Boris Merath @ 16 Mar 2011, 20:33)
Der U-Bahnhof Theresienwiese ist zum Oktoberfest noch stärker überlastet als die Hackerbrücke - man wird also alles dafür tun die Fahrgäste der S-Bahn nicht auch noch in die U-Bahn zu bekommen.

Schwanthalerhöhe ist das Zauberwort smile.gif

Geschrieben von: Flo_K am 16 Mar 2011, 20:36
Leute wollt ihr das nicht mal in den U5 Pasing Thread verschieben. Das ist hier sowas von OT

Geschrieben von: Lazarus am 16 Mar 2011, 20:40
QUOTE (Autoverbot @ 16 Mar 2011, 20:33)
Oder hat man im Rathaus Angst davor, wenn erstmal die U-Bahn nach Pasing geht ist das Tor für eine Verlängerung nach Freiham offen? wink.gif

Null Chance für eine U-Bahn nach Freiham, weil kein KNF von 1 erreichbar

Geschrieben von: Autoverbot am 16 Mar 2011, 20:42
QUOTE (Flo_K @ 16 Mar 2011, 20:36)
Leute wollt ihr das nicht mal in den U5 Pasing Thread verschieben. Das ist hier sowas von OT

Find ich nicht. Ein Kollege oder auch Auto-Verneiner aus Olching bekommt jedesmal ein mulmiges Gefühl, sobald er sich hinter Gröbenzell Pasing nähert. Komme ich heute pünktlich zur Arbeit? Gibt es wieder ein Chaos? Warum trifft es immer die Guten wink.gif

Geschrieben von: GSIISp64b am 16 Mar 2011, 20:42
QUOTE (Autoverbot @ 16 Mar 2011, 20:26)
Ich dachte, im Forum wird pro ÖPNV debattiert, langsam habe ich hier den Eindruck, hier wird nur contra U-Bahn gemauert.

Contra U-Bahn nach Pasing. DA brauchts nämlich echt keine. Und wenn man das einsieht, hat man auf einmal Geld für verkehrspolitisch wesentlich wichtigere Dinge.

Geschrieben von: Lazarus am 16 Mar 2011, 20:49
QUOTE (GSIISp64b @ 16 Mar 2011, 20:42)
Contra U-Bahn nach Pasing. DA brauchts nämlich echt keine. Und wenn man das einsieht, hat man auf einmal Geld für verkehrspolitisch wesentlich wichtigere Dinge.

Woher willst du das wissen?

Geschrieben von: GSIISp64b am 16 Mar 2011, 20:50
QUOTE (Lazarus @ 16 Mar 2011, 20:49)
Woher willst du das wissen?

Woher will ich was wissen? Dass Pasing keine U-Bahn braucht? Daher, dass es da schon ne S-Bahn, x Regionalzüge und ne Tram hat. Dass man Geld spart, wenn man die U-Bahn nach Pasing nicht baut? Das sagt der gesunde Menschenverstand.

Geschrieben von: Fahrgast1990 am 16 Mar 2011, 20:52
Man kann den 2. Stamm nicht mit der verlängerten U5 vergleichen. Der 2. Stamm ist genau wie der jetzige ein Bahnprojekt, sodass weiterhin Störungen zu erwarten sind.
Die U-Bahn ist ein städtisches Projekt, da wird man besser rechnen, als wenn der Bund die zusätzlichen Baukosten übernimmt. Dass die Bahn unfähig ist zu rechnen, hat man schon oft genug gesehen.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 16 Mar 2011, 20:54
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 20:52)
Der 2. Stamm ist genau wie der jetzige ein Bahnprojekt, sodass weiterhin Störungen zu erwarten sind.

Na dann. Die Stadt kauft die S-Bahn, schreibt ein U drauf und schon gibts nie wieder Störungen.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Mar 2011, 20:55
QUOTE (Fahrgast1990 @ 16 Mar 2011, 20:52)
Man kann den 2. Stamm nicht mit der verlängerten U5 vergleichen. Der 2. Stamm ist genau wie der jetzige ein Bahnprojekt, sodass weiterhin Störungen zu erwarten sind.
Die U-Bahn ist ein städtisches Projekt, da wird man besser rechnen, als wenn der Bund die zusätzlichen Baukosten übernimmt. Dass die Bahn unfähig ist zu rechnen, hat man schon oft genug gesehen.

Wie kann man soviel Blödsinn in sowenig Text packen?

Geschrieben von: Autoverbot am 16 Mar 2011, 20:58
Ich hab mal früh 08:00 Uhr (zum besten Berufsverkehr) die S-Bahn von Haar zum Ostbahnhof genommen, nach Truderung war dann die halbe Bahn leer.
Preisfrage: wohin sind die Leute bloß?

Ich konnte in den GEsichtern ableseb, jetzt bloss zur U-Bahn, wer weiß, wann und wo wir sonst noch ankommen, steigen wir jetzt nicht aus.

Spaß beseite - die Akzeptanz der S-Bahn geht gegen null, falls alternativ ein anderes Verkehrsmittel zur Verfügung steht. Stamm2 ist Geldverschwendung! In der Nebenzeit ist Stamm2 eine leere Geisterbahn!

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