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Zukunft der Bahn im ausuferden Kapitalismus, Ideen für eine Bahn des Volkes [Zur Themenübersicht]
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karhu
  Geschrieben am: 16 Nov 2014, 19:31


Kaiser


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Wohnort: Tampere (Stuttgart)


Ich mache mal das Thema auf, um Gedanken und Ideen auszutauschen wie eine ideale Bahn der Zukunft aussehen könnte.

Momentan wird der Bahnverkehr im interesse des Kapitals und wirtschaftlichen Gewinns betrieben, und von einer Chefetage geleitet die nur von wirtschaftlicher BWL aber nicht vom praktischen Bahnverkehr eine Ahnung hat.

Ich befürworte eine Bahn des Volkes im Staatseigentum, die Eisenbahner als eine große Familie die demokratisch den Vorstand wählen und abwählen können. Stärkung des Zusammenhalts unter den Eisenbahnern, keine Aufsplittung in unzählige Geschäftsbereiche sondern eine Einheit, eine Gemeinschaft.

Stressfreies Arbeiten, denn Stress macht krank, Menschen mit Problemen Depressionen, Born-Out, werden immer mehr auch unter Eisenbahnern. Der ständige Arbeitsdruck, unzählige Überstunden, aber keiner würdigt es mehr wenn man mal sich mehr einsetzt als nach Vorschrift, nein das ist doch selbstverständlich. Das ist der Druck des Kapitalismus der auf allen lastet.

Man sollte nicht immer danach Leben alles auf noch mehr Wachstum und noch immer wirtschaftlicher und schneller und immer aufs Maximale getrimmt. Der ausufererne Kapitalismus macht viele Menschen unsozial, viele handeln nur noch zu ihrem Vorteil. Gerade auch wieder wunderbar zu sehen bei den Streiks. Meiner Meinung nach kein Leben das man in Zukunft leben sollte, man sollte mal wieder einen Gang zurückschalten, das Leben geniesen. Diese Kultur wenn mal die Bahn zu spät kommt geht die Welt unter, und ich muss mich jetzt darüber aufregen......ich verstehe es nicht.

Das waren so paar Gedanken die ich loswerden wollte, jeder kann hier seine Meinung diskutieren, nur sollte es doch großteils bahnspezifes bleiben, deswegen hab ich es nicht in 10vorne gepostet.
    
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Fichtenmoped
  Geschrieben am: 16 Nov 2014, 19:46


Lebende Forenlegende


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Naja - da der Staat nicht unendlich viel Geld haben kann, wird auch eine reine Staatsbahn auf ihr Budget schauen müssen. Mit den heut bekannten Effekten.
Nur wird bei der reinen Staatsbahn der Besitzer ankommen und (un-)populäre Entscheidungen treffen.

Beispiele gefällig für Entscheidungen, die eher politisch bedingt waren?
- Entscheidung für den (Weiter-)Bau der E-Loks BR143 und Ableger
- das Hick-Hack mit dem Traktionswechsel bei der DR
- Eisenbahner aus der DDR bekamen bei der Bundesbahn bei erfolgreicher Republikflucht sofort eine Beamtenstelle, egal ob Bedarf existierte oder nicht
- Beschaffung von Großdieselloks in der Sowjetunion
...

--------------------
Aufgrund von Rostschäden besteht Signaturersatzverkehr!

Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 16 Nov 2014, 20:00


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9769




Hört sich stark nach Blümchen-Romantik an "aber... aber.. ich liebe doch alle Menschen..." dürfte als Zitat wohlbekannt sein.

Arbeiten ohne Stress, ohne Leistungsdruck -> Bummeltempo, morgen ist auch noch ein Tag, was juckt es mich, ob der zug heute noch ankommt, wo er gestern hätte sein sollen?

Fahrplan und Zuglesitugnen streng nach Plan - Bedarf ist zweitrangig, Kosten und Wirtschaftlichkeit sowieso, sind ja nur Steugergelder, die da verbrannt werden.


Kapitalismus schafft Gewinner und Verlierer, ja. Aber Sozialismus allein reicht auch nicht für alle. Dann doch lieber Kapitalismus, Wettbewerb, und damit für jeden . zumindest theoretisch - die Chance, nicht auf der Verliererseite zu landen.
    
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karhu
  Geschrieben am: 16 Nov 2014, 20:38


Kaiser


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Beiträge: 1210

Wohnort: Tampere (Stuttgart)


Ich habe eine kapitailismuskritische Meinung, allerdings denke ich auch das reiner Sozialismus sich nicht finanzieren lässt. Und nein in der DDR war kein Sozialismus sondern ein diktatorisches Einparteiensystem das keine Kritik zuließ. Also nicht dass das Bild aufkommt ich währ ein DDR-Nostaliger oder so.

Nur die Richtung in der der heutige Kapitalismus sich bewegt das macht mir Sorgen für die Zukunft. Man sollte schon aber offen darüber, auch bei der Bahn, diskutieren in welche Richtung man sich in Zukunft bewegen sollte. Eisenbahner sind die Experten des Systems Bahn, sie wissen am besten wie und wo Bedarf besteht, deswegen bin ich für das demokratisch-sozialitische Modell das die Eisenbahner frei ihren Vorstand wählen und abwählen können. Auch bei der Bundesbahn gab es dass nicht.

Gerade auch im Bahnbereich sollte man sich schon Gedanken machen ob immer noch mehr Leistungsdruck wirklich auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Menschen mit physichen Problemen nehmen zu, sie stehen für das Arbeitsleben einige Zeit oder überhaubt nicht mehr zu Verfügung, haben Schwierigkeiten sich zu motivieren. Immer mehr Menschen sehen sich oder sind die Verlierer des Kapitalismus.
    
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Balduin
  Geschrieben am: 16 Nov 2014, 22:57


Kaiser


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Mitglied seit: 7 Mar 10
Beiträge: 1203




Hat ja einer schon jemand treffend im Ukraine-Thread geschrieben: der bislang beste Zustand der je erreicht wurde war in der alten West-BRD (inkl. Bundesbahn) und den anderen Ländern Westeuropas. Wenn man so will einen "Kapitalismus mit menschlichen Antlitz". Was aber auch nur hauptsächlich wegen der ständigen militärischen Bedrohung durch den Ostblocks klappte.

Vielleicht wäre da ein neuer kalter Krieg nicht so schlecht. Dann besinnen wir uns zumindest hier wieder auf das was einst so gut funktionierte. Dann hätte Genosse Putin zumindest einmal auch etwas gutes bewirkt. ph34r.gif

Bearbeitet von Balduin am 16 Nov 2014, 22:58

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Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Europe is falling apart: In the absence of war we are questioning peace
    
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146225
  Geschrieben am: 16 Nov 2014, 22:59


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Ob ich mit aller Gewalt die Verkehrspolitik der 1960er zurück will, muss ich mir aber noch schwer überlegen. Das muss ja nicht heißen, den Mist der heute gebaut wird, unabänderlich behalten zu wollen.

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Unmündig nennt man uns, und Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht!
    
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TravellerMunich
  Geschrieben am: 16 Nov 2014, 23:08


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QUOTE (146225 @ 16 Nov 2014, 23:59)
Ob ich mit aller Gewalt die Verkehrspolitik der 1960er zurück will, muss ich mir aber noch schwer überlegen. Das muss ja nicht heißen, den Mist der heute gebaut wird, unabänderlich behalten zu wollen.

Die Ideen der Bahn in den 1980er-Jahren waren aber gar nicht mal so übel.
Schon damals begann eine innere Modernisierung mit neuen Produkten.

Und sowohl die InterCity-Systeme (jede Stunde, jede Klasse) als auch die Interregios waren wegweisend.

Und warum inzwischen selbst Kreisstädte keine bemannten Bahnhöfe mehr haben sondern nur noch Automaten, ist mir ein Rätsel.

Ach, und das Tramper-Monatsticket war auch genial...

    
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Galaxy
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 05:11


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Beiträge: 3301




QUOTE (karhu @ 16 Nov 2014, 20:31)


Momentan wird der Bahnverkehr im interesse des Kapitals und wirtschaftlichen Gewinns betrieben,


Uhm.... der Gewinn der DB AG wird benutzt um den Staat zu finanzieren, das hat mit Interesse des Kapitals nichts zu tun.

QUOTE

und von einer Chefetage geleitet die nur von wirtschaftlicher BWL aber nicht vom praktischen Bahnverkehr eine Ahnung hat.


Es gibt einen Betriebswirt im Vorstand der DB AG, und der sitzt an der richtigen Stelle (Controlling und Finanzen), es gibt 2 Rechtsanwälte (Rechtsabteilung, und Personalabteilung) die anderen sind alle Ingenieure.

QUOTE

Ich befürworte eine Bahn des Volkes im Staatseigentum, die Eisenbahner als eine große Familie die demokratisch den Vorstand wählen und abwählen können. Stärkung des Zusammenhalts unter den Eisenbahnern, keine Aufsplittung in unzählige Geschäftsbereiche sondern eine Einheit, eine Gemeinschaft.


Dann ist es so wie bei der Politik, es werden die gewählt die am besten Geschichten erzählen können. Es werden selten Profis gewählt.

Du kannst eine derart riesige Organisationen wie die DB nicht effizient zentral managen. Der Staat splittet ja auch. Ein Amt ist für ein Ministerium ungefähr das was DB Fernverkehr für die DB AG ist.

Staatseigentum finde ich nur Sinnvoll wenn sich ein Monopol nicht vermeiden lässt. Deshalb finde ich auch Privatisierungen von z.B. Stromnetze falsch. Trotzdem ist auch ein staatliches Monopol nur das geringste alle Übel. Ein Unternehmen muss sich immer in der Lage befinden das die Kunden es vernichten können. Das ist bei der Bahn Unternehmen oft nicht nicht der Fall. Die Schienen sollten im Staats Besitz bleiben, die Züge nicht.

QUOTE

Stressfreies Arbeiten, denn Stress macht krank, Menschen mit Problemen Depressionen, Born-Out, werden immer mehr auch unter Eisenbahnern. Der ständige Arbeitsdruck, unzählige Überstunden, aber keiner würdigt es mehr wenn man mal sich mehr einsetzt als nach Vorschrift, nein das ist doch selbstverständlich. Das ist der Druck des Kapitalismus der auf allen lastet.


Burn out gab es schon immer, es hatte in der Vergangenheit nur keinen Namen, und es hatte früher keinen interessiert. Ich finde Begriffe wie Stress werden heute inflationär benutzt. Es gibt Leute deren Probleme ich gerne hätte die permanent, immer davon reden wie viel Stress sie haben.

Komplett ohne Druck geht ab gar nichts. Das fängt schon in der Schule an. Wenn man den Schülern nicht eine Deadline setzt und mit der 6 droht wenn die nicht eingehalten wird, werden die wenigsten etwas machen.

QUOTE

man sollte mal wieder einen Gang zurückschalten, das Leben geniesen.


Das kann man ja machen. Ein Freund von mir hat seine Arztpraxis aufgegeben und ist eine Gemeinschaftspraxis beigetreten weil er sich überlastet fühlte. Er verdient jetzt zwar 20% weniger, muss dafür aber nur 40-45 Stunden die Woche arbeiten und nicht 60+.

    
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JeDi
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 12:35


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QUOTE (TravellerMunich @ 17 Nov 2014, 00:08)
Und sowohl die InterCity-Systeme (jede Stunde, jede Klasse) als auch die Interregios waren wegweisend.

...um den defizitären Nahverkehr loszuwerden und im Fernverkehr Geld zu verdienen sicherlich. Ist nur die Frage, ob das der Sinn einer Eisenbahn sein sollte.
QUOTE
Und warum inzwischen selbst Kreisstädte keine bemannten Bahnhöfe mehr haben sondern nur noch Automaten, ist mir ein Rätsel.

Mmmh. Wüsste hier in meiner Umgebung jetzt keine Kreisstadt mit Bahnhof, ohne Reisezentrum.

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JeDi
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 12:37


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QUOTE (Fichtenmoped @ 16 Nov 2014, 20:46)
Naja - da der Staat nicht unendlich viel Geld haben kann, wird auch eine reine Staatsbahn auf ihr Budget schauen müssen. Mit den heut bekannten Effekten.

Jein, viele der heutigen Effekte sind darauf zurückzuführen, dass dem Bahneigentümer Bund eben nicht ausreicht, dass die Bahn sich selbst trägt, sondern dass sie Gewinne machen soll. Man will ja schließlich eine Dividende.

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guru61
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 13:14


König


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QUOTE (Balduin @ 16 Nov 2014, 23:57)
Vielleicht wäre da ein neuer kalter Krieg nicht so schlecht. Dann besinnen wir uns zumindest hier wieder auf das was einst so gut funktionierte. Dann hätte Genosse Putin zumindest einmal auch etwas gutes bewirkt. ph34r.gif

Bravo!
Meine Worte!

Mit dem Ende das kalten Krieges verlor auch der Kapitalismus jede Hemmung.
Denn nun gab es kein konkurrierendes System mehr.
Nun, irgendwann gehen wir wieder auf die Stasse und skandieren "Wir sind das Volk"
Gruss Guru
    
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JeDi
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 13:34


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Wobei dann neu Putin der Kapitalist und wir die Sozialisten sind?

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DSG Speisewagen
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 13:51


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QUOTE (JeDi @ 17 Nov 2014, 13:37)
Jein, viele der heutigen Effekte sind darauf zurückzuführen, dass dem Bahneigentümer Bund eben nicht ausreicht, dass die Bahn sich selbst trägt, sondern dass sie Gewinne machen soll. Man will ja schließlich eine Dividende.

Genau das ist der Punkt, vor allem da diese Gewinne nur durch Ausbeutung des Netzes möglich sind (also Infrastruktur die niemals nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden dürfte) und dadurch ein Teufelskreis entsteht, da Netz dazu verleitet wird die Trassengebühren anzuheben, womit aber auch der SPNV vielerorts gefährdet ist, da die steigenden Trassengebühren nicht mehr mit Einsparungen finanziert werden können.



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Trassengebühren halbieren! Schwerverkehrsabgabe ab 3,5t für Lkw und Busse einführen! Infrastrukturausbau, Knotenausbau, Kapazitätsausbau! Verminderter Mehrwertsteuersatz für alle Zugfahrkarten! Fahrgastrechte für alle Verkehrsträger gleich!
    
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guru61
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 15:27


König


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QUOTE (JeDi @ 17 Nov 2014, 14:34)
Wobei dann neu Putin der Kapitalist und wir die Sozialisten sind?

Was ist eigentlich so Böse am Putin?

Wenn man sich vergewärtigt, was die Amerikaner für einen Aufstand machten, als die Russen ein paar Raketchen auf Kuba stationierten, dann ist die Reaktion der Russen auf die Ankündigung, dass die Ukraine in die Nato gehen will, nur als sehr moderat zu bezeichnen.

An dem Beispiel kann man auch ablesen, was Sanktionen bringen: Das Embargo in Kuba besteht seit 1959 und hat es nicht fertiggebracht, Kuba in die Knie zu zwingen. Im Gegenteil, das war die beste Unterstützung für Castro. Denn er hatte immer einen Sündenbock!

Zu glauben, dass Russland als eines der rohstoffreichsten Länder sich auf diese Art beeindrucken lässt, ist naiv!
Da diese Sanktionen nicht von der UNO ausgesprochen sind, also völkerrechtswidrig sind, werden die Russen mit den Asiaten handeln. Und da wir je so bereitwillig unsere Technologien nach China auslagern (und uns dann wundern, dass der ICE und der Transrapid nachgebaut werden) wird er auch an moderne technologien herankommen, um die Rohstoffe abzubauen.

Ich rate jedem mal, sich in der Ukraine umzuhören, was das einfache Volk spricht. Mich wundern die Ergebnisse der Abstimmung im Osten nicht!
Auch wenn man die Abstimmungen völkerrechtskonform abgehalten hätte, wäre der Ausgang nicht wesentlich anders gewesen.

Wers nicht glaubt kann ja mal ins Theresiental, nach Ust-Tschorna reisen, dort spricht man deutsch. Hier wird man sicher aufgeklärt, wie das dort so aussieht.


Und ich wünsche alle EU Nettozahlern viel Spass, wenn die Ukraine mit der EU assoziiert wird.
Ich glaube, dass dies nur um Gelder gehen kann, und es sollte auch klar sein, wer da am meisten zur Kasse kommen wird!

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08...ukraine-treffen

Gruss Guru
    
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JeDi
  Geschrieben am: 17 Nov 2014, 15:36


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QUOTE (guru61 @ 17 Nov 2014, 16:27)
Wenn man sich vergewärtigt, was die Amerikaner für einen Aufstand machten, als die Russen ein paar Raketchen auf Kuba stationierten, dann ist die Reaktion der Russen auf die Ankündigung, dass die Ukraine in die Nato gehen will, nur als sehr moderat zu bezeichnen.

Ungefähr die selbe Aufregung, die bei den Russen herrschte, als die USA Raketen in der Türkei platziert haben? Ich bin sicherlich kein USA-Freund, und würde mir engere Beziehungen zu Russland sogar wünschen, sehe aber nicht, dass das mit diesem Präsidenten Tragbar ist.

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