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Neuer Zulauf zum Brennerbasistunnel über Mühldorf [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 1 Dec 2015, 13:30


Lebende Forenlegende


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Süddeutsche
QUOTE
Die Deutsche Bahn will München inzwischen links liegen lassen und die Züge über Landshut und Regensburg nach Norden führen. Dies würde zwischen Rosenheim, Wasserburg, Freilassing und Mühldorf einen Trassenausbau im großen Stil nötig machen.

QUOTE
Gerade hat sich ein regionaler Projektbeirat zum ersten Mal getroffen. Parallel dazu soll demnächst ein Streckenplaner die technischen und geologischen Bedingungen im engen Inntal prüfen, durch das neben der bestehenden Bahnlinie unter anderem auch die A 93, eine Staatsstraße und eine transalpine Ölpipeline verlaufen.
Möglichst 2018 will die Bahn die Arbeit beider Seiten zu einem Trassenvorschlag zusammenführen.


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panurg
  Geschrieben am: 2 Dec 2015, 07:10


Routinier


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Wurde hierzuforum nicht auch schon geunkt, dass der zweigleisige Ausbau nebst Elektrifizierung der Strecke Landshut - Mühldorf - Rosenheim noch vor der ABS 38 abgeschlossen sein würde?
Andererseits liest sich der Artikel wieder so, als würde aus einer Notlösung ein neues Traumschloss gebaut, dessen Realisierung dann wieder an der mangelnden Finanzierbarkeit scheitern wird... ph34r.gif
    
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ropix
  Geschrieben am: 2 Dec 2015, 10:53


Lebende Forenlegende


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Naja, für München - Mühldorf - Freilassing wird derzeit schon konkret vorgeplant. Das wird also schneller fertig.

Ansonsten kommt jetzt endlich langsam das worauf ich schon lange gewartet hab - die bayerische Nord-Süd-Strecke von Hof (bis hierher ist das Bahnnetz schon ausgebau)t bis Kufstein (ab hier ist das Bahnnetz schon ausgebaut) mit Zweigästen nach Furth im Wald (bis hierher wird das Bahnnetz ausgebaut) und Salzburg (bis hierher ist das Bahnnetz ausgebaut).

Man sieht schon deutlich dass Bayern kein Verkehrsinteresse hat. Auf dem neuen Ostkorridor ist praktisch an jeder Grenze derzeit Schluss mit lustig, sind alle anderen Strecken wenigstens mal so 1960 bis topmodern herrscht in Bayern stellenweise die Strecke des Jahres 1910 vor. Also noch wie zu Kaisers Zeiten.

Anbindungen des neuen Ostkorridores an München und Nürnberg optional möglich.

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Iarn
  Geschrieben am: 2 Dec 2015, 13:15


Lebende Forenlegende


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QUOTE (ropix @ 2 Dec 2015, 11:53)
Naja, für München - Mühldorf - Freilassing wird derzeit schon konkret vorgeplant. Das wird also schneller fertig.

Das Argument ist hierzulande wackelig. Es gab laut Aussage meiner Eltern und Bekannten schon im Jahr meiner Geburt anno 1975 Grundstücksenteignungen für eine Überführung der Daglfinger Straße über die S-Bahn. Jetzt bin ich 40 und man plant mal wieder was anderes.

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Iarn
  Geschrieben am: 8 Jun 2016, 08:10


Lebende Forenlegende


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Süddeutsche Blamage der Verkehrspolitik

QUOTE
Die Italiener und Österreicher bohren, die Deutschen labern: Die Planungen für den Brennerzulauf haben noch nicht einmal begonnen

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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146225
  Geschrieben am: 8 Jun 2016, 19:30


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QUOTE (Iarn @ 8 Jun 2016, 09:10)
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Eines noch: Das übliche.

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Jean
  Geschrieben am: 8 Jun 2016, 19:42


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Bayern halt...

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Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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viafierretica
  Geschrieben am: 8 Jun 2016, 19:44


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QUOTE (146225 @ 8 Jun 2016, 20:30)
Eines noch: Das übliche.

Noch eines: 400 km weiter östlich genau die gleiche Blamage. Gotthardtunnel ist fertig, im Rheintal sieht es duster aus. Aber immerhin gibt es da auf der anderen Rheinseite (Frankreich) auch eine gut ausgebaute Strecke.
    
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146225
  Geschrieben am: 8 Jun 2016, 20:10


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QUOTE (viafierretica @ 8 Jun 2016, 20:44)
Noch eines: 400 km weiter östlich genau die gleiche Blamage. Gotthardtunnel ist fertig, im Rheintal sieht es duster aus. Aber immerhin gibt es da auf der anderen Rheinseite (Frankreich) auch eine gut ausgebaute Strecke.

Sollte von Oberbayern aus eher in Richtung Westen sein, aber das Prinzip hält. Klar, deutsche Peinlichkeit ist wenigstens gründlich (doof). wink.gif

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ropix
  Geschrieben am: 8 Jun 2016, 21:30


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Ach, östlich passt schon, dann fehlen halt ein paar Nullen biggrin.gif

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DSG Speisewagen
  Geschrieben am: 8 Jun 2016, 21:50


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QUOTE (Jean @ 8 Jun 2016, 20:42)
Bayern halt...

Was hat das mit Bayern zu tun (wobei ich dir jetzt nicht einen Hass unterstellen will mit umgerechnet rassistischen Tendenzen, aber es nervt!)? Das ist deutsche Verkehrspolitik, denn zwar kamen die letzten Lkw-und Straßenminister aus Bayern, aber Tiefensee, Krause oder gar der heutige Auto-Lobbyist Wissmann so gar nicht, dennoch haben sie alle eine bahnfeindliche Verkehrspolitik betrieben.
Das wird jetzt sogar vom Europäischen Rechnungshof beschieden, der gezielt sagt dass Deutschland zu wenig in die Bahn investiert und total straßenlastig. Auch Umweltbundesamt und Bundesrechnungshof erkennen die völlig falschen Anreize des BVWP und schon komisch dass Deutschland überall die Emissionen gesenkt hat, nur beim Verkehr sind sie gestiegen, dennoch wird wider besseren Wissens die Straße bevorteilt, so können Lkw z. B. 90% der Straßen kostenlos nutzen, zahlen auch keine EEG-Umlage usw.

Peinlich was sich der Bund hier wieder liefert, nichts wird gelingen, weder im Rheintal, noch im Brennerzulauf oder auf der Fehmarnbelttrasse. Betuwe-Fortsetzung wäre ein weiteres Beispiel des Versagens.

Man muss aber auch ehrlich sagen dass andere schlafen. Italien mag hier gut im Plan sein. Beim Gotthardzulauf versagen sie auch gnadenlos und südlich von Mailand ist nichts ausgebaut und vorbereitet, so dass Züge großteils in Mailand enden und auf Lkw umgeladen werden müssen. So neulich bei der Eröffnung verkündet.

Bearbeitet von DSG Speisewagen am 8 Jun 2016, 21:51

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Trassengebühren halbieren! Schwerverkehrsabgabe ab 3,5t für Lkw und Busse einführen! Infrastrukturausbau, Knotenausbau, Kapazitätsausbau! Verminderter Mehrwertsteuersatz für alle Zugfahrkarten! Fahrgastrechte für alle Verkehrsträger gleich!
    
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146225
  Geschrieben am: 9 Jun 2016, 04:52


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QUOTE (DSG Speisewagen @ 8 Jun 2016, 22:50)
Man muss aber auch ehrlich sagen dass andere schlafen. Italien mag hier gut im Plan sein. Beim Gotthardzulauf versagen sie auch gnadenlos und südlich von Mailand ist nichts ausgebaut und vorbereitet, so dass Züge großteils in Mailand enden und auf Lkw umgeladen werden müssen. So neulich bei der Eröffnung verkündet.

Ist auch nur ein schwacher Trost oder eine schwache Relativierung für das Nicht-Handeln von Deutschland. Und müsste ich eine Prognose abgeben, wer seine Versäumnisse früher behoben hat, würde ich auf Italien setzen.

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viafierretica
  Geschrieben am: 9 Jun 2016, 07:05


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QUOTE (146225 @ 9 Jun 2016, 05:52)
Ist auch nur ein schwacher Trost oder eine schwache Relativierung für das Nicht-Handeln von Deutschland. Und müsste ich eine Prognose abgeben, wer seine Versäumnisse früher behoben hat, würde ich auf Italien setzen.

Italien hat z.B. eine komplette und durchgehende Schnellfahrstrecke von Turin bis Salerno, also rund 1.000 Kilometer, und einen sehr dichten und pünktlichen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Da kann Deutschland nur neidisch sein. Von Mailand nach Genua entsteht eine weitere Schnellfahrstrecke, so dass vor Genua künftig 6 Gleise !!! liegen.
Verona - Bologna (Brennerzulauf) wurde zweigleisig komplett neu gebaut und hat eine hohe Streckenkapazität.
Die Versäumnisse liegen allenfalls im direkten Zulauf zum Tessin auf der Strecke entlang des Lago Maggiore (eingleisig) - aber wer die Gegend kennt, viel Spass beim Ausbau: das ist ein komplett unterirdischer Neubau.

Man darf in Italien nie die Topographie unterschätzen: ausser der Poebene besteht das Land fast nur aus Gebirge, und ist auf den besiedelbaren Flächen sehr dicht besiedelt. Und ein zweigleisiger Ausbau bedeutet in der Regel einen kompletten Neubau im Tunnel - siehe den derzeitigen Ausbau Genua - Ventimiglia, oder die ausgebaute Pontebbana. Das ist finanziell und bautechnisch eine komplett andere Größenordnung als ein zweites Gleis nach Mühldorf.

Bearbeitet von viafierretica am 9 Jun 2016, 07:06
    
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Auer Trambahner
  Geschrieben am: 9 Jun 2016, 08:08


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QUOTE (Iarn @ 8 Jun 2016, 09:10)
Süddeutsche Blamage der Verkehrspolitik


Dem ist nichts hinzuzufügen.

DOCH!

z.B. Nachrichten.it:

QUOTE
2016-05-18
Gemeinden fordern mehr Tempo bei BBT-Zulaufstrecken

Die Zulaufstrecken für den Brennerbasistunnel treffen weit mehr Südtiroler als der Tunnel selbst.
Das haben die SVP-Bezirksobleute Bozen Stadt und Land bei einem Treffen mit Vertretern des Landes betont.
Die betroffenen Gemeinden kritisieren vor allem, dass der Brennerbasistunnel fertig gebaut wird, die Zulaufstrecken südlich von Waidbruck dagegen noch nicht.

R-Ton:

Die Anwohner entlang der Brennerachse befürchten, dass die Zulaufstrecken zum Brennerbasistunnel noch auf sich warten lassen.
Sie fordern deshalb die politischen Vertreter in Rom auf, sich stärker für die Zukaufstrecken einzusetzen anstatt Lobbyarbeit für den Tunnel selbst zu betreiben.
Kritisch sehen die SVP-Bezirksvertreter die Tatsache, dass das Projekt für die Umfahrung von Bozen und für den Abschnitt der Zulaufstrecke zwischen Kardaun und Branzoll erst in der Anfangsphase ist.
Die Umfahrung von Bozen ist im Bauleitplan der Gemeinde Branzoll noch gar nicht eingetragen.
Würde der Brennerbasistunnel fertiggestellt sein, an der Umfahrung aber noch gebaut werden, dann würde der gesamte Verkehr auf der heutigen Trasse laufen, das wäre für die Bevölkerung nicht zumutbar, so die SVP-Bozen-Land.
Für den Landesgeologen Volkmar Mair ist klar, dass aus geologischer Sicht die gewählte unterirdische Trasse für die Zulaufstrecke im Unterland eindeutig die Beste ist.
Zweifel an einer Gefahr für das Wasser räumte Mair aus.


QUOTE
2016-05-02
BBT-Zulaufstrecke im Unterland muss im Berg verlaufen
Die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel im Unterland sorgt für Diskussionen.
Mehrere Gemeinden haben Bedenken, dass die Trasse im Berg die Trinkwasserversorgung in Gefahr bringten könnte.
An der unterirdischen Zulaufstrecke wird aber nicht mehr gerüttelt.
Davon ist Edmund Lanziner überzeugt, Präsident der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland.
Denn eine Trasse an der Oberfläche ist keine Alternative: O-Ton.
In den nächsten Wochen sollen weitere Treffen zwischen den Gemeinden folgen, die um ihr Trinkwasser fürchten.
Betroffen sind Montan, Neumarkt, Auer und auch Salurn.


Und das Baulos "Mauls 2+3" ist auch erst im März vergeben worden.

Bearbeitet von Auer Trambahner am 9 Jun 2016, 08:09

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Der mit dem Ölkännchen tanzt!
    
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DSG Speisewagen
  Geschrieben am: 9 Jun 2016, 10:21


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3618




Im Inntal könnte man die neue Strecke doch mit der A 93 bündeln und beide in Ortsbereichen etwa einhausen, deckeln oder tiefer legen (wofür es bei der A 93 ja zu spät ist).
Wo besteht da das Problem? Lauter als die Autobahn ist die NBS doch nicht und wenn man beide bündelt ist es doch optimal. Als Lärmschutz kommt da notfalls nur ein Wall, keine Wand in Frage, es geht auch um die Optik in diesem Urlaubsgebiet.

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