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Streckrückbau, Reaktivierung.... [Zur Themenübersicht]
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Mühldorfer
  Geschrieben am: 13 Jul 2020, 13:57


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 11 Dec 10
Beiträge: 901




Erhaltungsaufwendugen von Bestandsstrecken und Kostenersparniss.......

Z.B. Die Wesertalbahn Löhne-Hameln war mal 2-gleisig, wurde auf Eingleisigkeit zurückgebaut, konnten damit den real Kosten eingespart werden, als Beispiel?

Oder anders gefragt, 2 Richtungsgleise die jeweils täglich mit je 3000t Güterzug plus 100 Achsen Personenverkehr befahren werden oder ein Gleis das dann mit 6000t und 200 Achsen befahren wird, ist das EINE doppelt belastete Gleis trotzdem billiger im Unterhalt als 2 Gleise mit halber Nutzung? Mit EINEM Gleis müssen dann auch ja Weichen an Kreuzugnsstellen öfter gestellt werden..

Oder Mühldorf-Rosenheim, Kreuzungsstellen wurden abgebaut. Sind Weichen im Unterhalt so teuer die man ggf. mal Monate nicht stellt, aber nur für Kreuzungen von Umleiterzügen bei Netzstörungen braucht? Radreifen und Verriegelung und Herzstückverschleiß bei weit weit überwiegend befahren in Stellung geradeaus?
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 13 Jul 2020, 17:42


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Sep 07
Beiträge: 7513




Ob du die Weichen oft oder selten stellst ist glaube ich nicht so ausschlaggebend. Warten musst du die trotzdem und die Belastungen sind ja auch da.
Im Gegenteil, wenn man die Weichen immer nur einseitig abfährt, ist das glaub ich auch nicht so gesund.

Is vielleicht was anderes, wenn man ne Weiche zu nem Industriegleis hat, wo man mit Schrittgeschwindigkeit drüberzuckelt und zur Not mit dem Brecheisen nochmal nachhelfen kann, wenn was klemmt. Aber im Personenbetrieb ab und zu als Ausweiche genutzte Weichen müssen halt immer einwandfrei funktionieren.

Und Schotterunterbau setzt sich halt auch über die Jahre und auch durch die Witterung. Bei selten genutzten Gleisen musst du halt trotzdem alle Jahre aufschottern, selbst wenn die Gleise nicht so dramatisch abgefahren sind.
Das wird halt die Kosten ausmachen. Zudem Signaltechnik und schon ein paar mehr Weichen. Für einen kompletten Gleiswechsel, von beiden Seiten je auf das andere Gleis, brauchst du ja schon 4 Weichen - und wieder zurück nochmal 4 Weichen. In einer eingleisigen Strecke mit Ausweiche reichen 2 Weichen.

Auch wenn ich Rückbauten schade finde und dadurch viel kaputt gespart wurde. Dass sich was sparen läßt, glaub ich leider schon.
    
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Pauline366
  Geschrieben am: 13 Jul 2020, 18:11


Doppel-Ass


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Mitglied seit: 7 Jun 19
Beiträge: 142




Was gerade in Bayern an Infrastruktur zerstört wurde kann für das Geld nicht wieder hergestellt werden. Nimm die KBS 930 zwischen Regensburg & Freising. Es wurde vielfach der GWB eingeführt, aber im Gegenzug durch Weichenausbau z.B. Mirskofen, Bruckberg oft 20 km lange eingleisige Abschnitte. Wenn in Moosburg Gleis 2 bzw. 4 (jetzt wieder 3, weil der Bahnsteig auf dem eigentlichen Gleis 3 steht) geht der eingleisige Abschnitt von Landshut bis Langenbach fast 28 km lang.
Nimm dir Wallersdorf. Wenn man sich die Signalbezeichnungen vor dem Umbau BMW Logistikzentrum anschaut, war A Esig von Landau, H von Plattling/Otzing
Gleis 2/3 Richtung Landau B bzw. C. In der Gegenrichtung F/G; d.h. es mußte ein Gleis 1 mit D bzw. E gegeben haben. Warum baut man den Anschluß BMW Logistik nicht als Kreuzungsbahnhof mit 800m Gleislänge für Güterzüge aus.

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Wir sind alle Menschen & bleiben wir auch in dieser schwieriger Situation menschlich mit Anstand & Abstand.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Jul 2020, 18:17


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 25 Jan 04
Beiträge: 9585




In Bremen (Havemannstraße) wurde eine ca 150 Meter lange, häufig genutzte Ausweich- und Umleitungsstrecke Der Tram (ok leicht verfehlt hier) von zweigleisig auf Eingleisigkeit zurück gebaut. Momentan ist mal wieder Baustelle, so daß derzeit 2 Linien im 10-Minuten-Takt plus Verstärker, also 5 Fahrten in 10 Minuten je Richtung diesen Abschnitt nutzen. Und das nun auch noch im Begegnungsverkehr. Aber dafür hat es jetzt einen hübschen Grünstreifen neben dem verbliebenen Gleis.

Bearbeitet von Cloakmaster am 13 Jul 2020, 18:18
    
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Mühldorfer
  Geschrieben am: 13 Jul 2020, 19:39


König


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Mitglied seit: 11 Dec 10
Beiträge: 901




Hallo,
zwischen Bückeburg und Minden gab es früher mal 2 aussenliegende Überholgleise, Hauptgleise gerade durchgehend, jeweils rechts daneben die "Parkbucht". Als Buben gingen wir dorhin, Rückfahrt vom Bückeburger Bergbad mit Fahrrad nch Minden und dann auf der Brücke bei Evensen/Petzen von anfahrenden 44er eindampfen zu lassen. Ich füuhr dort neulich im iCE, die Gleise gibt es nicht mehr....
    
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4 Antworten seit 13 Jul 2020, 13:57 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken

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