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[M] Seilbahnen im ÖPNV - in München? , war[M]Seilbahn zw.Thalkirchen&Harlaching [Zur Themenübersicht]
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Rathgeber
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 15:12


EF-Pensionist


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Beiträge: 7203

Wohnort: Unter der Bavaria


Die Fraktion der Grünen im BA Untergiesing-Harlaching schlägt als Lösung für das Verkehrsproblem zwischen Thalkirchen und Harlaching eine Seilbahn vor. Für die AZ ist es eine "irre Politiker-Idee".

Ich sehe das anders: Schweben statt stehen

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| Kurz gesprochen | Länger gesprochen | Mit Bildern gesprochen |

| Kommentar zum ÖPNV-Ausbauprogramm |
    
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rautatie
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 15:18


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Ich bin ja sowieso recht "seilbahn-affin" und fände so eine Seilbahn gut. Und anderswo sind innerstädtische Seilbahnen inzwischen ja schon mehrfach realisiert worden (ich bin erst im letzten Jahr mit der neuen Themseseilbahn in London gefahren).

Allerdings bin ich mir fast sicher, dass sowas in München nicht realisiert wird. Zur Not wird sich schon eine Bürgerinitiative finden, die massiv dagegen sein wird... (Verschandelung des Isartals, Umweltschutzgründe, Geldverschwendung,...)

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Wo ist das Problem?
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 15:24


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Beiträge: 17822

Wohnort: München


Halte das für durchaus überlegenswert. Allerdings sollte die dann auch mit MVV-Tickets zu benutzen sein.

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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rautatie
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 15:30


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Lazarus @ 28 Aug 2013, 16:24)
Halte das für durchaus überlegenswert. Allerdings sollte die dann auch mit MVV-Tickets zu benutzen sein.

Und wichtig wäre eine direkte Umsteigebeziehung zu den MVV-Haltestellen (das ist in London ungünstig gelöst: auf einer Seite muss man recht weit laufen bis zur Underground-Station).

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Wo ist das Problem?
    
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Jean
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 16:07


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Beiträge: 11757

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Die Idee ist gar nicht mal so daemlich!

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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Iarn
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 17:17


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Beiträge: 17982




Ich denke die Idee steht und fällt mit der Frage ob man damit über Privatgrundstücke hinweg gondelt oder nicht.

Über öffentlichem Grund ist so was realisierbar, über Privatgrund ist so was denke ich mal weder rechtlich noch politisch durchsetzbar.

Falls das technisch möglich wäre und wie o.g. ohne Privatgrundstücke, könnte ich der Sache im Gegensatz zur Messeanbindung etwas abgewinnen.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 17:55


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Beiträge: 5299

Alter: 25
Wohnort: München


Typisch, dass die AZ das als "kühe Idee" (sic!) bezeichnet. Ohne echte Visionen für den ÖPNV wird man in München aber nicht mehr weit kommen. Zumindest eine vernünftige Untersuchung ist das auf jeden Fall wert, anstatt wieder gleich alles mit Sinnlos-Argumentationen zu vernichten.

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Für ein Ende der Ausschreibungen und für eine integrierte Eisenbahn - Netz und Betrieb sind untrennbar.
SBS kollidiert mit Baum wegen mangelhafter Vegetationspflege von DB Netz - Kompletteinstellung der SBS ohne Vorankündigung wegen Rechtsstreitigkeiten - Ausfall "einzelner" Züge bei der OPB und Alex Nord wegen Personalmangel - Totalausfall Alex Immenstadt - Oberstdorf vom 20.07. bis 09.09 wegen Personalmangel - Urlaub für die BRB zwischen Kaufering und Landsberg vom 29.07. bis 08.09. wegen Personalmangel - Zahlreiche Zugausfälle bei der BRB wegen Personalmangel - Massive Einschränkungen bei der BOB im Januar wegen nicht geräumter Gleise
    
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spock5407
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 18:23


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Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 12800

Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


Warum nicht, wenn sich ein brauchbarer Businesscase ergibt. Wenn es wirklich ÖPNV sein soll und nicht nur ne Touri-Attraktion über den Tiernpark, dann ist MVV-Gültigkeit Pflicht.

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München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
#zpool create poolname raidz2 /dev/da0 /dev/da1 /dev/da2 /dev/da3 /dev/da4 /dev/da5
    
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rabauz
  Geschrieben am: 28 Aug 2013, 18:52


Routinier


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Mitglied seit: 25 Jun 07
Beiträge: 419




Für die AZ war ja auch die Trambahn durch den Englischen Garten eine irre Idee... allerdings sehe ich hier nicht wirklich einen Netzwerkeffekt und einen erheblichen Umsteigewiderstand. Aber mal sehen, wenn London das hat, und Köln ...
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 29 Aug 2013, 00:15


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Beiträge: 17991
Chat: BorisM 

Alter: 34
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Wenn dann würde das nur gehen, wenn die Seilbahn im MVV integriert wäre, oder es zumindest sehr preisgünstige Monatskarten gäbe. pro Fahrt 3 Euro wird sicher kein Pendler zahlen.

Und ein Halt am Tiergarten - puh. Der ist halt eigentlich schon sehr nah an der U-Bahn. Aber generell - ich wäre dafür das näher zu untersuchen.

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user posted image
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Wildwechsel
  Geschrieben am: 29 Aug 2013, 09:11


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Mitglied seit: 21 Jan 03
Beiträge: 6967

Wohnort: München


QUOTE (Iarn @ 28 Aug 2013, 18:17)
Ich denke die Idee steht und fällt mit der Frage ob man damit über Privatgrundstücke hinweg gondelt oder nicht.

Über öffentlichem Grund ist so was realisierbar, über Privatgrund ist so was denke ich mal weder rechtlich noch politisch durchsetzbar.

Falls das technisch möglich wäre und wie o.g. ohne Privatgrundstücke, könnte ich der Sache im Gegensatz zur Messeanbindung etwas abgewinnen.

Wenn man die Seilbahn zum Tiroler Platz führen will, kommt man kaum drum herum, die Bahn über den Tierpark zu führen. Ob das die dortigen "Bewohner" mögen? Alternativ (und in meinen Augen sinnvoller) wäre eine Trasse zur Südtiroler Straße über die dortige Sportanlage hinweg. Generell gehört in der Ecke ziemlich viel Grund der Stadt, insofern sollte man da recht gut um Privatgrund herum kommen. Allerdings wird man einiges an Baumbestand opfern müssen.

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Beste Grüße usw....
Christian


Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
    
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Wildwechsel
  Geschrieben am: 29 Aug 2013, 09:14


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Beiträge: 6967

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QUOTE (rabauz @ 28 Aug 2013, 19:52)
allerdings sehe ich hier nicht wirklich einen Netzwerkeffekt und einen erheblichen Umsteigewiderstand.

Wie kommst Du südlich der Brudermühlbrücke (Metrobus 54) noch öffentlich über die Isar? Mit der S27 via Deisenhofen oder mit einer Buslinie von Grünwald nach Höllriegelskreuth. Dazwischen gibt es keine Querverbindung.

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Beste Grüße usw....
Christian


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rautatie
  Geschrieben am: 29 Aug 2013, 09:30


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Beiträge: 3086

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QUOTE (Wildwechsel @ 29 Aug 2013, 10:11)
Allerdings wird man einiges an Baumbestand opfern müssen.

Es sei denn, man baut die Seilbahn einfach hoch genug, dann muss man eigentlich nur höchstens für die Stationen und die Stützen Bäume opfern müssen. Die Londoner Seilbahn verläuft beispielsweise in sehr großer Höhe, da passen selbst die höchsten Bäume in Bayern noch drunter.

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Wo ist das Problem?
    
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Iarn
  Geschrieben am: 29 Aug 2013, 10:38


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QUOTE (Boris Merath @ 29 Aug 2013, 01:15)
Wenn dann würde das nur gehen, wenn die Seilbahn im MVV integriert wäre, oder es zumindest sehr preisgünstige Monatskarten gäbe. pro Fahrt 3 Euro wird sicher kein Pendler zahlen.

Und ein Halt am Tiergarten - puh. Der ist halt eigentlich schon sehr nah an der U-Bahn. Aber generell - ich wäre dafür das näher zu untersuchen.

Also ich sehe in dem Projekt eine sehr starke Ausflug/Freizeit/Tourismus Komponente. Insofern ist ein Halt am Zoo quasi erst die Daseinsberechtigung.

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hmmueller
  Geschrieben am: 29 Aug 2013, 11:11


König


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QUOTE (rabauz @ 28 Aug 2013, 19:52)
... wenn London das hat ...

Nur weil ich grad gestern mit der "Emirates Air Line" in London gefahren bin: Meine Beobachtungen dort waren:

a) An diesem Werktag waren definitiv keine Pendler unterwegs, sondern nur Touristen.
b) Schon allein die Wartezeiten ("Schilift-Anstellerei") von 20 Minuten führen die Route eher ad absurdum - man ist mit DLR und Jubilee mit einmal Umsteigen vermutlich gleich schnell.
c) Man kriegt zwar einen Nachlass mit Oyster card oder Day Travelpass, aber muss noch immer separat zahlen.

Das ist aber kein Argument gegen Seilbahnen im ÖPNV - siehe Bozen -, sondern nur dafür, dass man sich den "Business Case" genau überlegen muss - in London war er offensichtlich nicht "ÖPNV".

H.M.



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Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
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