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Flugtaxi /Shuttle Sammelthema [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 12:53


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BR: Flugtaxis ab dem Jahr 2025: Lilium konkretisiert Pläne

Auch wenn ich mit dem Jahr 2025 persönlich sehr skeptisch bin, nimmt das Thema mittlerweile doch Fahrt auf. Zumindestens enstehen relativ große Firmen, mit dem Zweck Flugtaxis herzustellen. Zumindest die Investoren sehen das Thema anscheinend positiv.

Bayern will da vorne mit spielen und so hat man heute verkündet dass die Flughäfen Nürnberg und München zu Pilotprojekten werden sollen. Auch wenn das Wort Taxi in der Überschrift steht, sollen es gemeinschaftlich benutzte Shuttles nach Fahr/Flugplan werden. Von den bayrischen Flughäfen aus sollen zahlreiche benachbarte Städte und Regionen angeflogen werden.

Marktspiegel Nürnberg zum gleichen Thema

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Jean
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 13:50


Lebende Forenlegende


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Paris wollte sowas zu den olympischen Spielen 2024 aufstellen...sehe ich sehr skeptisch...

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
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Iarn
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 14:01


Lebende Forenlegende


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Im Unterschied zu Paris steht man hier ja nicht unter einen Druck eines festen Termins. Wenn es nachher 2030 wird, wäre es in meinen Augen immer noch sportlich.

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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 14:56


Kaiser


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Ohne den Link gesehen zu haben es gibt ein paar Firmen die einen fliegenden Personen Multi Copter gebaut haben.
Das ist einfach nur mehr eine frage der zulassung und der Versicherung. Grob gesagt ob man mit einen Model fliegt oder mit einen (ka) 10m² grossen Personen ist egal die Physikalischen Elemente sind gleich.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 15:22


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 19 Apr 2021, 15:56)
Ohne den Link gesehen zu haben

Finde den Fehler!

QUOTE (BR24-Artikel @ 19.04.2021, 12:22)
Weniger Autos auf den Straßen Richtung Flughafen. Das ist das Ziel des Unternehmens. (...) siebensitzige Elektroflieger

Finde den Fehler!

QUOTE (BR24-Artikel @ 19.04.2021, 12:22)
Der Preis für ein Ticket soll dabei auf dem Niveau der herkömmlichen Verkehrsmittel liegen, heißt es bei Lilium.

Das finde ich richtig lustig. Bisher kostet ein Ticket in einem "Siebensitzer" z.B. von Harle nach Wangerooge 48,50 Euro einfach und liegt damit nicht so ganz im Bereich von dem, was ein DB Flexpreis pro Kilometer kostet. Ich vermute mal die Formulierung "herkömmliche Verkehrsmittel", ohne dies konkret zu benennen, wird eher darauf rauslaufen, dass wir uns auf dem Preisniveau einer allein genutzten Taxifahrt oder eben einem ganz klassischen Linienflug mit einem Kleinflugzeug bewegen und das ganze mit ähnlichen Kilometer-/Stundenpreisen überhaupt gar nichts mit "weniger Autos" zu tun hat, sondern sehr viel mehr damit, dass ein paar geldige VIP nicht mehr mit dem Pöbel im Stau stehen müssen, weil ja "weder der Münchener Flughafen noch der Nürnberger Airport sind bisher gut an das Schienennetz der Bahn angebunden" sind. Dafür gibt's dann immerhin Fluglärm für alle. wink.gif

QUOTE (BR24-Artikel @ 19.04.2021, 12:22)
Darüber hinaus äußern Kritiker immer wieder Zweifel, ob die Elektroflieger (...) sich wirtschaftlich betreiben lassen können.

Huhu, da bin ich. Wenn aus den individuellen Zweisitzern, jetzt schon fahrplanmäßige Siebensitzer werden, also stinknormale Kleinflugzeuge, nur mit E-Antrieb, dann frag ich mich ja, warum es im Erdölzeitalter eigentlich noch keine Linienflüge von Bamberg, Straubing oder Donauwörth mit Cessna & Co. nach München II oder Nürnberg gibt und ob das vielleicht dran liegt, dass es schlicht und einfach nicht wirtschaftlich ist. Schon beim Massenverkehrsmittel Bahn dürften diese Verbindungen eher nicht die ultimativ nachgefragtesten sein und kommen pro Fahrt/Takt vielleicht auf einstellige Nutzerzahlen, wie auch der Flughafenexpress aus Regensburg zeigt, der mit großem Neubauaufwand (vor Corona) kaum mehr Leute befördert hat als man für Strecken prognostiziert, deren Reaktivierung man verweigert.

Bearbeitet von Rohrbacher am 19 Apr 2021, 15:24

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Nur echt mit Schachtelsatz.
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 15:40


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Ja, mir erschließt sich auch nicht so recht, wie und warum die Flugtaxis eine wirtschaftliche Lösung für städtische (!) Verkehrsprobleme sein sollen. Neben den schon angesprochenen Aspekten gilt dabei sinngemäß auch https://www.detroittransit.org/wp-content/u...y-car-EV-AV.jpg
    
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Iarn
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 16:08


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QUOTE (Rohrbacher @ 19 Apr 2021, 15:22)
Ich vermute mal die Formulierung "herkömmliche Verkehrsmittel", ohne dies konkret zu benennen, wird eher darauf rauslaufen, dass wir uns auf dem Preisniveau einer allein genutzten Taxifahrt oder eben einem ganz klassischen Linienflug mit einem Kleinflugzeug bewegen und das ganze mit ähnlichen Kilometer-/Stundenpreisen überhaupt gar nichts mit "weniger Autos" zu tun hat, sondern sehr viel mehr damit, dass ein paar geldige VIP nicht mehr mit dem Pöbel im Stau stehen müssen, weil ja "weder der Münchener Flughafen noch der Nürnberger Airport sind bisher gut an das Schienennetz der Bahn angebunden" sind. Dafür gibt's dann immerhin Fluglärm für alle. wink.gif


Huhu, da bin ich. Wenn aus den individuellen Zweisitzern, jetzt schon fahrplanmäßige Siebensitzer werden, also stinknormale Kleinflugzeuge, nur mit E-Antrieb, dann frag ich mich ja, warum es im Erdölzeitalter eigentlich noch keine Linienflüge von Bamberg, Straubing oder Donauwörth mit Cessna & Co. nach München II oder Nürnberg gibt und ob das vielleicht dran liegt, dass es schlicht und einfach nicht wirtschaftlich ist. Schon beim Massenverkehrsmittel Bahn dürften diese Verbindungen eher nicht die ultimativ nachgefragtesten sein und kommen pro Fahrt/Takt vielleicht auf einstellige Nutzerzahlen, wie auch der Flughafenexpress aus Regensburg zeigt, der mit großem Neubauaufwand (vor Corona) kaum mehr Leute befördert hat als man für Strecken prognostiziert, deren Reaktivierung man verweigert.

So interpretiert das auch die Süddeutsche
Zitat Den Bahnanschluss ersetzen kann Lilium freilich nicht: die angestrebten Kilometerpreise ähnlich einer Taxifahrt werden von manchen Experten angesichts des zu erwartenden Energieverbrauches als zu niedrig angesetzt. Aber selbst, wenn die Flüge pro Kilometer nicht teurer würden, gingen sie wegen der langen Strecken für die meisten Urlauber zu sehr ins Geld

Wobei die Autofahrt zumindest zum Münchner Flughafen (in Nürnberg war ich nur wegen einer Schlechtwetter Landung und habe den Flughafen nicht verlassen) natürlich alles andere als Preiswert ist. Komischerweise erstatten die meisten Firmen über ihre Reiseordnung ein Parkticket am Flughafen und zicken wegen Taxi rum, obwohl mit 2-3 Tagen Parkdauer das Parken oft teurer als das Taxi ist.

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spock5407
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 16:38


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Natürlich müssen sich die Investoren optimistisch sehend darstellen (lassen). Sie wollen ja ihr Geld minimum retten.

Wenn man mit einer geringen Akkuleistung/Energiedichte neben Vortrieb zusätzlich permanent der vollen Gravitationskraft entgegenwirken muss (und noch mehr damit die Kiste aufsteigt) anstelle nur die Reibung zu überwinden: viel Spass.
Wird bestimmt ein "Major success". laugh.gif

Bearbeitet von spock5407 am 19 Apr 2021, 16:44

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München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
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Iarn
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 16:48


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QUOTE (spock5407 @ 19 Apr 2021, 16:38)
Wenn man mit einer geringen Akkuleistung/Energiedichte neben Vortrieb permanent der vollen Gravitationskraft entgegenwirken muss (und noch mehr damit die Kiste aufsteigt) anstelle nur die Reibungs zu überwinden: viel Spass.

Tatsächlich haben die meisten Konzepte eine relativ kurze Startphase in der man der Gravitation entgegen wirkt, danach wird ja wie bei klassischen Flugzeugen der induzierte Auftrieb im Geradeausflug genutzt.

Insofern dürfte im Streckenflug eher die Energiebilanz eines relativ leichten Streckenflugzeugs gelten. Ich finde jetzt keine vollständigen Parametersätze um das mal Gegenrechnen zu können, aber die Rechnung kann schon aufgehen (muss aber nicht), zumindest im Vergleich zu einem klassischen Verbrennertaxi mit einem Passagier und einer halbwegs sinnvollen Flugstrecke. Da Strom in Deutschland verglichen mit Diesel eine preiswerte Energieform ist, denke ich die Energiekosten werden die Wirtschaftlichkeit kaum beeinflussen.
Die wird durch die Wartungskosten pro Flug bestimmt und das ist ein Punkt, zu dem es als Außenstehender fast unmöglich ist, seriöse Aussagen zu treffen.



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Hot Doc
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 18:25


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Dadurch dass man im Kurzstreckenflug bleibt und wohl auch bei der Geschwindigkeit noch im halbwegs überschaubaren Bereich, kann man natürlich einige Abstriche bei der Konstruktion und damit beim Gewicht machen. Druckdichtigkeit braucht man nicht. Fenster und Rumpf sollten halbwegs leicht konstruierbar sein. Bremsen und Lenkung (Am Boden) kannst du auf ein Minimum reduzieren.
Ich glaube schon, dass man da im Vergleich zu einem Kurz- bis Mittelstreckenjet einiges rausholen kann. Ne Cessna kostet auch nur knapp über 100.000 Euro, sowas kann man schon erreichen und liegt damit wahrscheinlich auch nicht so extrem weit über einem voll ausgestatteten (Großraum-)Taxi.

Die spannende Frage wird eher, wer fliegt das Ding? Autopilot sehe ich noch lange nicht ohne Backup durch die Lüfte schippern. Vielleicht als Feldversuch auch einer komplett beschränkten Strecke. Eine Pilotenausbildung ist halt dann doch etwas teurer und minimal komplizierter als n Taxischein.....
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 19 Apr 2021, 23:37


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Keine Frage, ich bin mir sicher, dass so ein leichter Tiefflieger pro Platz sicherlich günstiger ist als ein großer Jet. Nur wie gesagt: Warum gibt's dann die Ultrakurzstreckenfliegerei nicht schon im Cessna-Zeitalter jenseits der Inselfliegerei? Warum soll sich ein neuer Verkehrsbedarf ergeben, nur weil ein Leichtflugzeug plötzlich nicht mehr mit Sprit sondern mit Strom fliegt? Die Emissionen haben bisher nie gestört. Geflogen wurde und wird jeder Quark, solange er wirtschaftlich ist. Warum sollen Anschlussflüge Nürnberg - Straubing plötzlich wirtschaftlich sein? Die Flüge nach Wangerooge beispielsweise sind ja nur deswegen wirtschaftlich, weil der Kundenkreis sich durch die fehlende Straßenanbindung und den tideabhängigen, sehr viel länger langsameren Fähr- und Inselbahnverkehr massiv vergrößert. Könnte man einfach mit'm Auto, Linienbus oder dem Zug hinfahren, gäb's sicher keine Flüge. Das Umsteigen in U-Bahn bzw. S-Bahn zu den beiden großen bayerischen Flüghäfen mag nicht ganz so schön sein wie mit dem Fernbahnhof unter'm Terminal, aber verstärkten Linienflugverkehr mit Kleinflugzeugen oder Helis zu anderen ggf. nicht direkt erreichbaren Zielen sehe ich an Land dennoch nicht, selbst in geldigeren Kreisen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Geschichte hier günstiger wird als das Fliegen mit einem klassischen Heli oder Kleinflugzeug. Allenfalls kann ich mir vorstellen, dass sowas Kreise nutzen, die jetzt auch schon allein oder in Kleingruppen geflogen werden. Wobei denen meistens aufgerundete 300 km nicht reichen, und bei so kurzen Strecken bleiben die gleich in der S-Klasse sitzen und sparen sich das Umsteigen, oder? wink.gif

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Nur echt mit Schachtelsatz.
    
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Galaxy
  Geschrieben am: 20 Apr 2021, 06:51


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Rohrbacher @ 19 Apr 2021, 23:37)
Warum gibt's dann die Ultrakurzstreckenfliegerei nicht schon im Cessna-Zeitalter jenseits der Inselfliegerei?

Weil ein-motorige Flugzeuge fur einen kommerziellen Linienflug in den meisten Regionen der welt nicht zugelassen sind. Die EU ist eine Ausnahme. Die EASA hat 2017 den rechtlichen Rahmen geschaffen um ein motorige Flugzeuge in Regelbetrieb einzusetzen. Allerdings mit der Einschränkung das die Flugzeuge per Turbine, und nicht Kolbenmotor angetrieben sein müssen. Die Basis Cessnas fallen also raus. Die billigste Cessna Propellermaschine die per Turbine angetrieben wird ist die Cessna Denali, und die liegt bei ~$2800 pro Flugstunde. Fur den Liliumjet mit seinen 36 (!) Triebwerken ist das nicht relevant.

Charterflüge werden anders behandelt, darunter werden auch die Inselflüge fallen.

Bearbeitet von Galaxy am 20 Apr 2021, 06:55
    
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reinhold_by
  Geschrieben am: 20 Apr 2021, 08:01


Eroberer


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Ich finde es ja faszinierend dass hier Nürnberg und München als schlecht angebunden dargestellt werden. Die U2 hat eine Netto-Fahrzeit von 13min, man ist also ab Bahnsteig Hbf in ca. 20 Minuten am Schalter. Das dauert in Frankfurt länger (wegen dem längeren Fussweg vom Fernbahnhof rüber zu den Schaltern, zumindest für jemand der von Frankfurt Hbf kommt).
Das mit der Erreichbarkeit gilt also bestenfalls für MUC, mit den 40min Netto-Fahrzeit ab Hbf.
    
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Jean
  Geschrieben am: 20 Apr 2021, 08:04


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QUOTE (reinhold_by @ 20 Apr 2021, 09:01)
Ich finde es ja faszinierend dass hier Nürnberg und München als schlecht angebunden dargestellt werden. Die U2 hat eine Netto-Fahrzeit von 13min, man ist also ab Bahnsteig Hbf in ca. 20 Minuten am Schalter. Das dauert in Frankfurt länger (wegen dem längeren Fussweg vom Fernbahnhof rüber zu den Schaltern, zumindest für jemand der von Frankfurt Hbf kommt).
Das mit der Erreichbarkeit gilt also bestenfalls für MUC, mit den 40min Netto-Fahrzeit ab Hbf.

Wollte man nicht eh eher kleinere Flughäfen schließen? Nürnberg würde ich definitiv dazu zählen!
Fluftaxis zum Preis von normalen Taxis? Klingt für mich wie den Transrapid... rolleyes.gif

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Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 20 Apr 2021, 08:41


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9914




Will man nicht vor allem mit den Flugtaxis in die Innenstädte? Das Hauptproblem (aus Luftfahrtsicht) ist, daß Linien- oder Taxiflüge per Helikopter hierzulande weitestgehend verboten sind, auch müssen selbst Hubschrauber-Landeplätze eine gewisse Mindestgröße haben, Mindestabstände einhalten etc, pp, und natürlich genehmigt sein. Landeplätze auf Gebäudedächern sind heutzutage nicht mehr genehmigungsfähig, auch so mancher Hubschrauber-Landeplatz auf Krankenhäusern hat schon weichen müssen - der Heli landet nun eben auf der hierfür betonierten Betonfläche im Klinikgarten, der Patient muss ins Haus transportiert, und von dort auch nach oben gefahren werden. Meist wurden die OP-Säle darum wieder vom obersten Stockwerk weg, und in das ebenerdige verlegt.

Diese neuartigen "Flugtaxis" sollen als "neuartiges Fluggerät" behandelt werden, um nicht unter die Regelung für Helikopter zu fallen.

Nürnberg zählt zu gen mittelgroßen Flughäfen in Deutschland, in Bayern ist er bekanntlich der zweitgrößte.

Bearbeitet von Cloakmaster am 20 Apr 2021, 08:46
    
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