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Verkehr Münchner Umland, Grundsatzthema [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 17 Jun 2016, 08:54


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 16297




Nachdem ich kein passendes Thema zum Verkehrsentwicklungsplan und Verkehr im allgemeinen der Gemeinde gefunden habe, habe ich gewagt einen aufzumachen, allerdings für das gesamte Münchner Umland.
In der Süddeutschen steht heute ein Interview mit dem designierten Verkehrsreferenten für Karlsfeld Johann Willibald.
Erstaunlich finde ich eine dermaßen dezidierte pro-Öffi und anti-Auto Position eines CSU Politikers dieser Altersklasse (59).

Ein Vorschlag von ihm finde ich wirklich gut. Die Münchner Straße 3 spurig zu gestalten mit einer Busspur die nach Tageszeit ihre Richtung wechselt.
QUOTE
Ich habe eine Vision. Ich träume von einer Busschnellspur auf der Münchner Straße. Das wird sicherlich im ersten Jahr noch nicht funktionieren und auch nicht im zweiten, aber wenn die Leute mitkriegen, dass der Bus an ihnen vorbeirauscht, steigt ein Großteil irgendwann um. Die Münchner Straße dreispurig, zwei Spuren nach München rein mit Schnellbusspur, eine Spur raus - am Abend dreht man es um, das ist ein Modell, das andere Städte auch schon machen. Warum sollte man es nicht auch mal in Karlsfeld ausprobieren?


Nachdem es um die Leistungen anderer ging, weiter
QUOTE
Und ich muss mit einem Schnellbussystem anfangen und nicht immer nur reden. Das ist das, was mich ärgert.

Diese Einstellung brauchen mehr Politiker in der Region. Der Mann gefällt mir.

Zu guter Letzt noch einen Link auf den Karlsfelder Verkehrsentwicklungsplan.

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Auf unsere Anfrage [MM] hin teilt der Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft, Matthias Korte mit, dass „nach 2030 auf jeden Fall droht, dass das U-Bahnsystem kollabiert“.

Wie wäre es, dann mal was dagegen zu tun?
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 17 Jun 2016, 09:51


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 7872




Was mir in Karlsfeld irgendwie fehlt, ist ein zweiter S-Bahnhof weiter nördlich, näher am eigentlichen Ort dran - zB an der unterführung Bayernwerkstraße.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 17 Jun 2016, 09:54


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 16297




Ich fürchte, die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass das Einfügen zusätzlicher Haltepunkte oft zu negativem NKF führt, da die Fahrgäste von weiter draußen dann länger brauchen.

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Auf unsere Anfrage [MM] hin teilt der Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft, Matthias Korte mit, dass „nach 2030 auf jeden Fall droht, dass das U-Bahnsystem kollabiert“.

Wie wäre es, dann mal was dagegen zu tun?
    
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Elch
  Geschrieben am: 17 Jun 2016, 10:23


Kaiser


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Mitglied seit: 22 Jun 04
Beiträge: 1904




Karlsfeld leidet ganz besonders am Durchgangsverkehr zu MAN, MTU und BMW. Da muss der ganze Landkreis Dachau durch. Daher hat hier inzwischen sogar die CSU erkannt daß der Bau neuer Strassen nicht mehr weiter hilft.
Helfen würde vermutlich nur eine Kombination aus massiver Bevorzugung des ÖPNV und erheblichem Ausbau von selbigem auch im ganzen LK Dachau sowie den angrenzenden Landkreisen mit (Halb-)Tangenten, guten Anschlüssen, attraktiven Takten, kurzen Fahrzeiten und vielen Direktverbindungen Richtung MAN/MTU. Trotz täglichen Staus ist das Auto in fast allen Fällen deutlich schneller 1/3 bis 1/2 der ÖPNV-Fahrzeit und angesichts des oft mieserablen Fahrplanangebotes ("letzter" Bus vor 18h ab S-Bahnstation) auch das einzig sinnvolle Verkehrsmittel. Außerdem braucht es endlich Maßnahmen zur stabilen Anschlusssicherung S-Bahn=>Bus im Regionalverkehr bei selten (=Taktfolge >20 Min) verkehrenden Regionalbussen.

Bearbeitet von Elch am 17 Jun 2016, 10:23

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"Lächle, es könnte schlimmer kommen" Ich lächelte [...] und es kam schlimmer [...]

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ropix
  Geschrieben am: 17 Jun 2016, 10:42


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Chat: ropix 

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QUOTE (Cloakmaster @ 17 Jun 2016, 10:51)
Was mir in Karlsfeld irgendwie fehlt, ist ein zweiter S-Bahnhof weiter nördlich, näher am eigentlichen Ort dran - zB an der unterführung Bayernwerkstraße.

So viel näher am Ort ist das aber auch nicht. Un dafür rentiert sich ein Abstand von 1,6 Kilometern derzeit nicht. Zumal an der Unterführung selber derzeit keine Wohnbebauung ist?

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Mark8031
  Geschrieben am: 17 Jun 2016, 14:41


Kaiser


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Beiträge: 1888

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Wohnort: Maisach


QUOTE (Cloakmaster @ 17 Jun 2016, 10:51)
Was mir in Karlsfeld irgendwie fehlt, ist ein zweiter S-Bahnhof weiter nördlich, näher am eigentlichen Ort dran - zB an der unterführung Bayernwerkstraße.

Den hat die Staatsregierung erfolgreich aus dem Landesentwicklungsplan genommen.

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Rev
  Geschrieben am: 17 Jun 2016, 14:52


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Alter: 34



Für MTU/MAN/T-Systems könnte man vom Karlsfelder Bahnhof eine unglaublich gute Anbindung via der alten industriebahn machen... Die dann noch nach Feldmoching oder Fasanerie verlängern und man hätte ne schöne Tangente die Wohnungen, Arbeitsplätze und Erholungsgebiet erschießt

Bearbeitet von Rev am 17 Jun 2016, 14:53
    
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Mark8031
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 08:19


Kaiser


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Heute im Merkur: ÖV-Tangenten: MVV verbindet S-Bahn-Stationen mit Bussen

  • Expressbusse statt Stadt-Umland-Bahn
  • X900 ist ein Erfolg, man überlegt zu verdichten
  • Neue Buslinien in Planung: Sauerlach-Höhenkirchen, Garching-Dachau, Garching-Haar
  • Expressbus Fürstenfeldbruck-Dachau scheitert derzeit am Lkr. Dachau
  • Wolfratshausen-Deisenhofen entscheidet sich am 20. Juli, droht aber zu scheitern



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ropix
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 11:48


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Naja, der Bus wird über kurz oder lang halt nach einer Schienenverbindung schreien. Da werden sie alle nicht drumrum kommen. Für München muss man irgendwann noch zig Milliarden in die Hand nehmen und ob es dann passt oder nicht - dafür die soundsovielte Ortsumgehung irgendwo bei Hof dann auch streichen.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 11:53


Lebende Forenlegende


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Klar doch, es gibt ja keine Buslinien, die im Takt 10, teilweise dichter fahren, und nicht auf Schiene umgestellt werden. Da wird man eine Takt60-Linie, welche evtl auf Takt 30 verdichtet wird, ganz weit oben auf der Agenda stehen.
    
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ropix
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 12:05


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Das tut nur nicht wirklich was zur Sache. Der Bus braucht eigene Fahrspuren und die lassen sich nur als Schiene realisieren. -> man kommt um die Bahn nicht drumrum.

Ansonsten bleibts dabei dass es mehr Autos sind als gesetzlich erlaubt und da erwarte ich dass innerhalb weniger Jahren dann halt durchgegriffen wird. Dann käme zwar der Bus pünktlich, nur leider braucht es auf einmal so 10 bis 20 Busse. Hat man die nicht wird's wieder nix mit der Pünktlichkeit.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 12:13


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Es gibt ein gesetzliches Limit, wie viele Autos es es geben darf? BMW, VW, sind verpflichtet, die Produktion einszutellen ? Zwangsversteigerung privater Kfz, bis die Quote wieder erreicht ist?

So kommst du nie auf einen grünen Zweig.
    
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ropix
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 12:38


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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


Es darf beliebig viele Autos geben, nur dürfen die eben nicht beliebig fahren.

Letztlich ist es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen dass die ganzen Umweltgrenzwerte nicht überstiegen werden und wenn das nur mit generellem Fahrverbot für Autos funktioniert darf kein Weg mehr dran vorbei führen das dann auch zu erzwingen. Alles andere ist gegen das Gesetz und muss dazu führen dass a) die Gesetzesbrecher entsprechend verurteilt werden und b) eben das generelle Fahrverbot doch durchgesetzt wird.

Eigentlich ganz einfach smile.gif

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 12:51


Lebende Forenlegende


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Demnächst gibt es doch eh nur noch Elektroautos, womit die Umweltgrenzwerte nicht mehr das Problem darstellen.
    
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ropix
  Geschrieben am: 23 Jun 2016, 13:52


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Bis dein demnächst eintritt feiert die Stadtumlandbahn halt leider ihr Hundertjähriges smile.gif

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