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[M] Warum gibt es Kostendeckung nur bei MVG?, alle anderen Sädte wohl nicht [Zur Themenübersicht]
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Mark8031
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 13:27


Kaiser


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So, schlagt Euch hier mal die Köpfe ein, warum das Mantra der 100% Kostendeckung nur in München gilt. Ob von MVG gesteuert und gewollt oder steckt vielleicht doch die Stadtregierung dahinter?

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Lazarus
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 14:01


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Vermutung, man will sich keinen Ausschreibungen stellen. Da fährt man lieber weniger, wofür die Fahrgeldeinnahmen weitgehend reichen.

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 15:22


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aus dem C2.11 Thema
QUOTE (Boris Merath @ 5 Dec 2017, 14:55)
Damit will ich nicht abstreiten dass es bei der MVG Probleme gibt - die gibt es definitiv, sind aber zumindest teilweise auch politisch bedingt. Wenn ihr wirklich Verbesserungen wollt, dann werdet politisch aktiv. Macht z.B. Druck auf den Stadtrat, dass der öffentliche Nahverkehr stärker finanziell unterstützt wird. Das löst nicht die Probleme mit den Zulassungen und auch keine technischen Probleme, aber wenn man das Geld hätte um z.B. die A-Wagen wieder adäquat zu warten und eine ausreichend hohe Fuhrparkreserve vorzuhalten, dann würden die paar fehlenden C2 nicht weiter auffallen und drastisch weniger Fahrzeugstörungen auftreten.

Persönlich sehe ich das Hauptproblem bei der Finanzierung der MVG, dass diese nicht mehr Geld will. Solange die MVG auf der 100% Kostendeckung besteht, frage ich mich wieso man sich als Bürger engagieren soll.


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Auf unsere Anfrage [MM] hin teilt der Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft, Matthias Korte mit, dass „nach 2030 auf jeden Fall droht, dass das U-Bahnsystem kollabiert“.

Wie wäre es, dann mal was dagegen zu tun?
    
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Jojo423
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 15:27


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QUOTE (Iarn @ 5 Dec 2017, 15:22)
aus dem C2.11 Thema

Persönlich sehe ich das Hauptproblem bei der Finanzierung der MVG, dass diese nicht mehr Geld will.

Diese Aussage ist falsch. Die Stadt bezuschusst einzelne Linien ja. Insofern ist es der MVG nicht egal, mehr Geld zu verdienen.

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Viele Grüße

Jojo423
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 15:30


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QUOTE (Jojo423 @ 5 Dec 2017, 15:27)
QUOTE (Iarn @ 5 Dec 2017, 15:22)
aus dem C2.11 Thema

Persönlich sehe ich das Hauptproblem bei der Finanzierung der MVG, dass diese nicht mehr Geld will.

Diese Aussage ist falsch. Die Stadt bezuschusst einzelne Linien ja. Insofern ist es der MVG nicht egal, mehr Geld zu verdienen.

Aus meiner Sicht kommt man erst aus dem Flickenteppich aus klein Posten erst raus, wenn man die Abkehr der 100% Kostendeckung angeht. Erst dann kann man an die wirklich strukturellen Probleme ran.



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Auf unsere Anfrage [MM] hin teilt der Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft, Matthias Korte mit, dass „nach 2030 auf jeden Fall droht, dass das U-Bahnsystem kollabiert“.

Wie wäre es, dann mal was dagegen zu tun?
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 15:30


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QUOTE (Iarn @ 5 Dec 2017, 15:22)
Persönlich sehe ich das Hauptproblem bei der Finanzierung der MVG, dass diese nicht mehr Geld will. Solange die MVG auf der 100% Kostendeckung besteht, frage ich mich wieso man sich als Bürger engagieren soll.

Sehe ich genauso. Der Stadtrat kann nur das bewilligen, was seitens der MVG auch beantragt wird.

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Iarn
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 15:37


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Ein weiterer Punkt der aktuell die Einbringung des Bürgers bremst, hat indirekt mit der 100% Kostendeckungsfrage zu tun. Wäre die 100% Kostendeckung weg, wäre auch der Einfluss der Politik auf und damit mittelbar der Bürger auf Dinge wie Fahrplangestaltung höher.
Aktuell schafft man es vielleicht mal, einen BA zu überzeugen, etwas zu fordern. Das kommt dann bei der Anhörung zur nächsten Fahrplanperiode im Stadtrat auf den Tisch, die MVG lehnt ab weil "nicht bedarfsgerecht" und das war es dann.
Mit der Finanzierung käme auch die Deutungshoheit um die Bedarfsgerechtigkeit wieder Richtung Politik, die der Bürger eher beeinflussen kann als die MVG. Der der der MVG mal geschrieben hat und eine Standardantwort bekommen hat, weiß die ist weit weg. Das kann sich kaum ein Politiker leisten.

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Auf unsere Anfrage [MM] hin teilt der Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft, Matthias Korte mit, dass „nach 2030 auf jeden Fall droht, dass das U-Bahnsystem kollabiert“.

Wie wäre es, dann mal was dagegen zu tun?
    
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Jojo423
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 15:50


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QUOTE (Iarn @ 5 Dec 2017, 15:37)
Ein weiterer Punkt der aktuell die Einbringung des Bürgers bremst, hat indirekt mit der 100% Kostendeckungsfrage zu tun. Wäre die 100% Kostendeckung weg, wäre auch der Einfluss der Politik auf und damit mittelbar der Bürger auf Dinge wie Fahrplangestaltung höher.
Aktuell schafft man es vielleicht mal, einen BA zu überzeugen, etwas zu fordern. Das kommt dann bei der Anhörung zur nächsten Fahrplanperiode im Stadtrat auf den Tisch, die MVG lehnt ab weil "nicht bedarfsgerecht" und das war es dann.
Mit der Finanzierung käme auch die Deutungshoheit um die Bedarfsgerechtigkeit wieder Richtung Politik, die der Bürger eher beeinflussen kann als die MVG. Der der der MVG mal geschrieben hat und eine Standardantwort bekommen hat, weiß die ist weit weg. Das kann sich kaum ein Politiker leisten.

Wenn der Stadtrat will, kann er alles finanzieren. Das stellt kein Problem dar.

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Viele Grüße

Jojo423
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 15:53


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QUOTE (Jojo423 @ 5 Dec 2017, 15:50)
Wenn der Stadtrat will, kann er alles finanzieren. Das stellt kein Problem dar.

Und die Angst vor der bösen EU?

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Jojo423
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 16:02


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QUOTE (Iarn @ 5 Dec 2017, 15:53)
Und die Angst vor der bösen EU?

Die MVG bekommt pro Jahr mehrere Millionen von der Stadt. Sonst gäbe es solche Spaßlinien wie den 158er nicht. Oder die Nachtlinien, die zum Großteil auch von der Stadt finanziert werden.

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Viele Grüße

Jojo423
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 16:09


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Beiträge: 16297




Ich gebe offen zu, dass ich nicht mal im Ansatz verstehe, bei welchen Zuwendungen die MVG nun Angst hat und warum. Alle bisherigen Äußerungen zu dem Thema waren aus meiner Sicht extrem diffus.

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Auf unsere Anfrage [MM] hin teilt der Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft, Matthias Korte mit, dass „nach 2030 auf jeden Fall droht, dass das U-Bahnsystem kollabiert“.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 16:51


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Beiträge: 7872




Ich verstehe nicht, warum nur die MVG eine solche Angst hat, und andere städtische Betriebe wie zB die BSAG nicht.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 17:22


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QUOTE (Cloakmaster @ 5 Dec 2017, 17:51)
Ich verstehe nicht, warum nur die MVG eine solche Angst hat, und andere städtische Betriebe wie zB die BSAG nicht.

Möglicherweise wegen bei der MVG höheren Subquoten, womit das Thema Eigenerbringung unter Umständen nicht in Frage kommt.

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Before calling at Jesenice, this train also stops at Faak am See.
    
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Didy
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 19:22


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Beiträge: 3303




Mal ein Blick in die Hauptstadt:

QUOTE (https://www.berlinjournal.biz/31-milliarden...hnen-und-trams/ @ )
Bedingung für den neuen Verkehrsvertrag ab 2020 zwischen BVG und Berlin, bei dem Berlin jährlich aus dem Haushalt 600 Millionen Euro plus Raten für die neuen U-Bahnen und Trams übernimmt, ist jedoch, dass die BVG sicherstellt, dass es seine Kosten stets zu 55 Prozent aus eigenen Einnahmen, vor allem also aus dem Verkauf von Tickets, deckt.

Direktvergabe bei 55% Kostendeckung. Wobei die Stadt die neuen Fahrzeuge auch noch direkt finanziert (bzw. zumindest den Kredit dafür abbezahlt).

Inwiefern das Argument von Jedi mit den Subunternehmern zieht, kann ich aber nicht einschätzen.

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Jean
  Geschrieben am: 5 Dec 2017, 19:30


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Beiträge: 10672

Alter: 36
Wohnort: München


Die 55% schafft die MVG locker!

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Welcher Kurs darf heute kommentarlos entfallen?

2% Fahrgastzuwachs bei 4% Bevölkerungszuwachs ist keine Glanzleistung!
    
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