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Stausteuer in Grossstädten [Zur Themenübersicht]
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 06:56


Kaiser


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Beiträge: 1700

Alter: 58
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Stausteuern in den USA: Amerika denkt über die Kosten des Autofahrens nach
https://www.nzz.ch/wirtschaft/stausteuern-i...nach-ld.1474055

„Damit wird New York zu den wenigen Städten in der Welt gehören, darunter Singapur, London und Stockholm, die eine Stausteuer eingeführt haben.“

Auch die Stadt Dubai im Erdölstaat Arabische Emirate kennt eine Congestion tax, sie nennen es Maut (Road Toll): https://en.wikipedia.org/wiki/Salik_(road_toll)

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146225
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 07:18


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Beiträge: 14658

Alter: 41
Wohnort: TH


Deutsche Städte können am Verkehr zugrunde gehen - bei uns wären solche Lenkungsmaßnahmen ja "wider den gesunden Menschenverstand".

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Und vergessen Sie nicht: Bevor Sie gehen -
HIER KÖNNTE IHRE WERBUNG STEHEN!
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 07:32


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Sie wären gesetzeswidrig, Wenn Fahrzeuge mit diesen Kennzeichen bezahlen müssen, Fahrzeuge mit jenen aber nicht. Von der Überwachung dessen einmal ganz abgesehen. .

Allerdings haben wir auch keine Städte die 8 Mio Fahrgäste durch ein marodes U-Bahn-System quetschen müssen, und auch die Durchschnittsgewschindigkeit auf den stauanfälligsten Straßen dürfte noch etwas höher liegen. so gesehen ist hierzulande der Leidensdruck einfach noch nicht hoch genug.
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 07:36


Kaiser


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QUOTE (Cloakmaster @ 19 Apr 2019, 07:32)
Sie wären gesetzeswidrig, Wenn Fahrzeuge mit diesen Kennzeichen bezahlen müssen, Fahrzeuge mit jenen aber nicht. Von der Überwachung dessen einmal ganz abgesehen. .

Allerdings haben wir auch keine Städte die 8 Mio Fahrgäste durch ein marodes U-Bahn-System quetschen müssen, und auch die Durchschnittsgewschindigkeit auf den stauanfälligsten Straßen dürfte noch etwas höher liegen. so gesehen ist hierzulande der Leidensdruck einfach noch nicht hoch genug.

Muss ja auch nicht so gemacht werden.

Ausbau des ÖPNV und des Radwegenetzes bei gleichzeitiger Reduzierung von Parkmöglichkeiten und Fahrspuren führt auf lange Sicht auch zu einer Reduzierung des Autoverkehrs.

Dazu müssen Neubauviertel möglichst autoarm oder gar autofrei geplant werden.

Solage zu jeder Wohnung ein TG-Stellplatz gebaut werden muss, sorgt das nicht gerade dafür den Autoverkehr zu reduzieren.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 07:45


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Dann ist es aber keine "Stausteuer" mehr.
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 10:20


Kaiser


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Beiträge: 1174




QUOTE (Cloakmaster @ 19 Apr 2019, 07:45)
Dann ist es aber keine "Stausteuer" mehr.

Richtig.

Aber ein Alternativvorschlag um Staus in Städten ebenfalls zu verringern.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 14:55


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Parkgebühren und Strafen für falsch parken drastisch anheben, Mineralölsteuer und Energiesteuern rauf...

Am wichtigsten bleibt es, erst die Alternative ÖPNV so weit zu verbessern, daß sie erst eine echte Alternative wird.

    
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Lazarus
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 15:06


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QUOTE (bestia_negra @ 19 Apr 2019, 08:36)
Ausbau des ÖPNV und des Radwegenetzes bei gleichzeitiger Reduzierung von Parkmöglichkeiten und Fahrspuren führt auf lange Sicht auch zu einer Reduzierung des Autoverkehrs.


Würde mich auch nicht zum Umsteigen überzeugen, weil weder ÖPNV noch Rad eine brauchbare Alternative darstellen. Dafür ist der Zeitbedarf schlicht zu hoch von Pasing zum Wintrichring.

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 15:10


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Parkgebühren und Strafen für falsch parken drastisch anheben, Mineralölsteuer und Energiesteuern rauf...

Am wichtigsten bleibt es, erst die Alternative ÖPNV so weit zu verbessern, daß sie erst eine echte Alternative wird.

    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 15:15


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QUOTE (Lazarus @ 19 Apr 2019, 16:06)
Würde mich auch nicht zum Umsteigen überzeugen, weil weder ÖPNV noch Rad eine brauchbare Alternative darstellen. Dafür ist der Zeitbedarf schlicht zu hoch von Pasing zum Wintrichring.

Du hast doch nicht mehr alle! - was jetzt keine Neuigkeit darstellt.
Ich fahr (fast) jeden Tag Pasing - Moosach mit dem Rad. Das ist genauso schnell - in der HVZ sogar schneller - als mit dem Auto.
Selbst mit dem MVV (130er + S-Bahn) ist es schneller und (von mir aus) sogar ne Kurzstrecke.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 15:22


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QUOTE (Hot Doc @ 19 Apr 2019, 16:15)
Du hast doch nicht mehr alle! - was jetzt keine Neuigkeit darstellt.
Ich fahr (fast) jeden Tag Pasing - Moosach mit dem Rad. Das ist genauso schnell - in der HVZ sogar schneller - als mit dem Auto.
Selbst mit dem MVV (130er + S-Bahn) ist es schneller und (von mir aus) sogar ne Kurzstrecke.

Wieviel Müll kann man eigentlich schreiben? laugh.gif laugh.gif

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 15:32


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Beiträge: 8765




Wenn man Pasinger ist, eine ganze Menge.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 15:45


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Wohnort: ja


QUOTE (Cloakmaster @ 19 Apr 2019, 15:55)
Am wichtigsten bleibt es, erst die Alternative ÖPNV so weit zu verbessern,  daß sie erst eine echte Alternative wird.

Das Argument lass ich am Dorf zählen, wo dreimal am Tag ein Bus wohinfährt, wo man gar nicht hinwill, in den meisten Städten eher nicht. Das ist meistens vorgeschoben, wie man auch hier wieder sieht. Selbst wenn die U-Bahn alle zwei Minuten fährt, wird es ausreichend Leute geben, die es einfach aus Prinzip, Faulheit und Gewohnheit nicht als "echte" Alternative ansehen, wenn die U-Bahnstation 100 m weit weg ist oder das Auto drei Minuten schneller ist und man in der U-Bahn nicht mindestens einen Vierer für sich alleine hat. Siehe Lazarus' Kommentar... ph34r.gif

Es wird mit Recht ein Ausbau des ÖPNV gefordert, wenn der dann ganz konkret da ist, kommt halt als Argument ein "Trotzdem". Ich denke, das wird sich nur über den natürlichen Lebenszyklus der Bevölkerung aus den Köpfen rausbringen lassen. Die Leute, die den Zusammenhang zwischen Gewalt und ein bisschen Frau und Kinder schlagen nicht begriffen haben, sind ja auch erheblich weniger geworden. Die Forderung nicht mehr zu fliegen bringen viele auch nicht in Zusammenhang mit ihrem eigenen Urlaubsverhalten, weil ja immer nur die anderen das Problem sind, nie man selbst. Das geht schon aus der Formulierung man "Ich steh im Stau" hervor, das ist sprachlich recht passiv wie ein Naturereignis, das über einen kommt wie "Ich steh im Regen." Dabei ist jeder einzelne Teil des Staus und damit des Problems. Ich mag bekanntlich Autos, aber irgendwo hört der Spaß eben auch auf.

Bearbeitet von Rohrbacher am 19 Apr 2019, 15:46

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Ja mei...
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 19:33


Kaiser


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Beiträge: 1174




QUOTE (Rohrbacher @ 19 Apr 2019, 15:45)
Das Argument lass ich am Dorf zählen, wo dreimal am Tag ein Bus wohinfährt, wo man gar nicht hinwill, in den meisten Städten eher nicht. Das ist meistens vorgeschoben, wie man auch hier wieder sieht. Selbst wenn die U-Bahn alle zwei Minuten fährt, wird es ausreichend Leute geben, die es einfach aus Prinzip, Faulheit und Gewohnheit nicht als "echte" Alternative ansehen, wenn die U-Bahnstation 100 m weit weg ist oder das Auto drei Minuten schneller ist und man in der U-Bahn nicht mindestens einen Vierer für sich alleine hat. Siehe Lazarus' Kommentar... ph34r.gif

Natürlich ist das vorgeschoben.

Aber dann muss man das Autofahren eben anderweitig unattraktiv machen.

Wenn man am gewünschten Zielort nicht parken kann, dann fährt man da eher nicht mit dem Auto hin.


Ansonsten verweise ich auf Cloakmasters Beitrag:

QUOTE
Parkgebühren und Strafen für falsch parken drastisch anheben, Mineralölsteuer und Energiesteuern rauf...

Am wichtigsten bleibt es, erst die Alternative ÖPNV so weit zu verbessern, daß sie erst eine echte Alternative wird.



Diesem möchte ich aber noch hinzufügen, dass man eine Lösung finden sollte diese Verteuerungen des Autofahrens in erster Linie auf Privatfahrten und Pendler anzuwenden.

Handwerker und Co sollten davon verschont bleiben.

Eine neue Badewanne oder einen Zählerschrank liefert man nunmal nicht mit der U-Bahn...

Bearbeitet von bestia_negra am 19 Apr 2019, 19:33
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 19:46


Lebende Forenlegende


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QUOTE (bestia_negra @ 19 Apr 2019, 20:33)
Aber dann muss man das Autofahren eben anderweitig unattraktiv machen.

Wenn man am gewünschten Zielort nicht parken kann, dann fährt man da eher nicht mit dem Auto hin.



Ja klar. Weil ein paar Öko Freaks am Rad drehen, fahre ich doch nicht knapp zwei Stunden mit den Öffentlichen... rolleyes.gif

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