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Coradia iLINT [Zur Themenübersicht]
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gmg
  Geschrieben am: 18 Sep 2018, 12:24


Lebende Forenlegende


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Hallo zusammen!

Gibt es zum iLINT eigentlich noch kein Thema?

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Aquí se habla s-bahñol.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 18 Sep 2018, 12:37


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QUOTE (gmg @ 18 Sep 2018, 13:24)
Hallo zusammen!

Gibt es zum iLINT eigentlich noch kein Thema?

Doch die gibts, findet man über die Suchfunktion, wenn man nach iLint sucht wink.gif
    
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gmg
  Geschrieben am: 18 Sep 2018, 20:53


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Die stoße da irgendwie nur auf Beiträge über den herkömmlichen LINT.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 18 Sep 2018, 21:27


Lebende Forenlegende


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QUOTE (gmg @ 18 Sep 2018, 21:53)
Die stoße da irgendwie nur auf Beiträge über den herkömmlichen LINT.

Wenn Du nach iLint suchst bekommst Du Treffer für den Lint?!

Naja wie auch immer, dann schick ich sie halt. Es gab 2 Threads, einer war nur die Erwähnung eines Preises, nix los dort:
https://www.eisenbahnforum.de/index.php?act...c6da217ff032db3

Der länger diskutierte Thread ist der hier:
https://www.eisenbahnforum.de/index.php?act...c6da217ff032db3

    
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gmg
  Geschrieben am: 18 Sep 2018, 21:38


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Danke für Letzteren.
Ich hatte da damals nie reingeklickt, weil ich dachte, da ginge es um Brennstoffzellenautos, die man schon längst hätte herstellen können aber es nie gemacht hat.

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gmg
  Geschrieben am: 20 Sep 2018, 20:49


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Also, ich finde das schon eine krasse Entwicklung in der Geschichte des Wasserstoffantriebes.
Man hat jahrzehntelang dadran herumgetüfftelt aber es immer nur halbherzig betrieben und jetzt ist es so weit.Das ist an sich schon bemerkenswert.

Noch denkwürdiger finde ich es aber, dass es ausgerechnet ein Schienenfahrzeug geworden ist, das als Erstes den H2-Antrieb zur Serienreife gebracht hat. Bei KFZ und Schiffen wäre da IMHO eine viel größere Notwendigkeit.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 20 Sep 2018, 21:11


Lebende Forenlegende


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Seit 2014 ist bei Toyota der Mirai bestellbar, auch in Deutschland (da etwas später).

Toyota spricht von einem Großserienfahrzeug. Ich würde bei 4-stelligen Verkaufszahlen zwar das "Groß" weglassen, aber es ist eindeutig ein Serienfahrzeug und absolut ausgereift.
    
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mmouse
  Geschrieben am: 20 Sep 2018, 22:23


Kaiser


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QUOTE (gmg @ 20 Sep 2018, 20:49)
Noch denkwürdiger finde ich es aber, dass es ausgerechnet ein Schienenfahrzeug geworden ist, das als Erstes den H2-Antrieb zur Serienreife gebracht hat.

Ich finde das zwar auch schön, aber nicht im geringsten verwunderlich.

In Deutschland haben die Autokonzerne den Wasserstoffantrieb jahrelang gezielt ausgebremst. Mercedes war ja (so ca. 2005, siehe Wikipedia) eigentlich schon bei der Serienreife, bevor das Projekt von der Konzernspitze auf Eis gelegt wurde.

Neben Toyota gibt es auch von Hyundai längst ein Serien-Modell, für diesen Sommer hat man meines Wissens die zweite Generation davon angekündigt, der diverse Kinderkrankheiten ausgetrieben wurden und die ganz klar auf Großserien-Produktion ausgelegt ist. Nur Deutschland pennt weiter...

Bearbeitet von mmouse am 20 Sep 2018, 22:56

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Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
    
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Jojo423
  Geschrieben am: 20 Sep 2018, 23:23


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Auch BMW war zur ähnlichen Zeit schon sehr weit. Es hat schon seine Gründe, warum es hat bleiben lassen. Leider hat auch das System Wasserstoff seine großen Nachteile.

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Viele Grüße
Jojo423
#TeamBC100
    
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146225
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 05:14


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QUOTE (Jojo423 @ 20 Sep 2018, 23:23)
Es hat schon seine Gründe, warum es hat bleiben lassen.

So lange als möglich (mit Lug und Betrug) aus altem Krempel Geld rausmelken oder ausnahmsweise mal was moralisch nicht verwerfliches?

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O mia patria, si bella e perduta! (Giuseppe Verdi)
    
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 08:27


Kaiser


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Gab es da nicht erst etwas mit Absprachen von Daimler, BMW und VW, um umweltfreundliche Technologien auszubremsen, was man so im Radio gehört hat?
Wie immer sind die Japaner (und jetzt dann auch Südkoreaner) beim Wasserstoff weit voraus und im Straßenverkehr halte ich Wasserstoff für eine sinnvolle Technologie und besser als E-Fahrzeuge. Man müsste die Infrastruktur ausbauen.
Der Bund lässt sich einfach von den Automobilkonzernen auf der Nase herumtanzen ist mein Eindruck. Dabei könnte man mit den neuen Technologien wirklich punkten, denn die Ingenieure sind immer noch mit weltweit die besten, man muss sie nur ranlassen.

Im Eisenbahnverkehr ist Wasserstoff einfach der unwirtschaftlichste Antrieb zum Ersatz des Diesels (und da müssen wir schnell raus, im Sinne der Umweltmarktführerschaft der Eisenbahn).
Wasserstoff ist nicht kompatibel mit elektrifizierten Netzen, so dass unter Umstünden unter Draht gewasserstofft werden muss. Was für eine unsinnige Energieverschwendung. Außerdem verweise ich auf eine BEG-Studie, da schneidet Wasserstoff total schlecht ab. Oftmals ist eine Vollelektrifizierung wirtschaftlicher als Wasserstoff und wo nicht, da schneidet Akku-Hybrid meistens deutlich besser als Wasserstoff ab, da man in Teilen eben dann den Fahrdraht mitnutzen kann.
Niedersachen macht das natürlich um das Werk Salzgitter zu unterstützen.
Hessen ist unverständlich, da die RMV-Wasserstoffstrecken von lauter Fahrdraht umgeben sind und bis zu einer Vollelektrifizierung hier Akku-Hybrid die bessere Lösung gewesen wäre, gerade auch bei Durchbindungen nach Frankfurt, Wiesbaden oder wo auch immer hin.

Baden-Württemberg macht das mittlerweile recht ergebnisoffen, gerade was die Ortenau betrifft und da merkt man schon dass da ein relativ gutes Verkehrsministerium besteht (so wie hoffentlich ab Oktober in BY in gleicher Hand).

Hier die Studie: Innovative Antriebe im SPNV
    
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mmouse
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 10:02


Kaiser


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 21 Sep 2018, 08:27)
Im Eisenbahnverkehr ist Wasserstoff einfach der unwirtschaftlichste Antrieb zum Ersatz des Diesels (und da müssen wir schnell raus, im Sinne der Umweltmarktführerschaft der Eisenbahn).
Wasserstoff ist nicht kompatibel mit elektrifizierten Netzen, so dass unter Umstünden unter Draht gewasserstofft werden muss.

Hä?

Ich glaube, Du musst die Antriebsart von der Energie-Speicherung/-Gewinnung unterscheiden...

Egal ob Wasserstoff, Diesel-elektrisch oder normale E-Lok: Es ist immer ein Elektromotor drin.

Aus welchem Grund sollte man also, entsprechende Technik in der Lok vorausgesetzt, nicht auf einer Nebenstrecke mit Brennstoffzelle und Akku-Zwischenspeicherung fahren können, während man unter Oberleitung direkt mit Netzstrom fährt und nebenbei noch den Akku wieder auflädt?



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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 11:02


Kaiser


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Kannst dir die Studie mal durchlesen und wer außer Alstom setzt auf Wasserstoff?
Alles anderen bieten richtige Hybride an und das ist eindeutig der bessere Weg.
    
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146225
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 16:45


Lebende Forenlegende


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Ich finde es trotzdem gut und auch technologisch wichtig, dass es - wo schon seit Jahr(zehnt)en von der Brennstoffzelle medial berichtet wird - es nach dem einen oder anderen Versuchsträger - jetzt von Alstom endlich ein Serienfahrzeug gibt, fertig und im Einsatz. Die reden nicht mehr die nächsten 20 Jahre weiter drüber, die haben das tatsächlich gebaut. Zack, Tatsachen die "erfahrbar" sind. Nur so kommen wir weiter. Ob die Technik am Ende flächendeckend unterwegs sein wird, das steht noch auf einem anderen Blatt.

Einen ET mit Zusatzakku baut dir Alstom auf Wunsch sicherlich auch, das dürfte kein unüberwindbares Problem sein.

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mmouse
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 17:07


Kaiser


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QUOTE (146225 @ 21 Sep 2018, 16:45)
Einen ET mit Zusatzakku baut dir Alstom auf Wunsch sicherlich auch, das dürfte kein unüberwindbares Problem sein.

So eine Brennstoffzelle ist ziemlich träge im Hochfahren und mag überhaupt keine Lastspitzen. Es wird also ziemlich sicher im iLint schon serienmäßig ein ordentlicher Akku verbaut sein. Ladeelektronik hat man damit auch schon, fehlt eigentlich nur noch der Stromabnehmer und das bordeigene Umspannwerk cool.gif (ok, und ein bisschen Steuerungstechnik ist auch noch notwendig)

Bearbeitet von mmouse am 21 Sep 2018, 17:08

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