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Alles zur Bayerischen Oberlandbahn, war: Zukunft der|vielleicht bald u Strom [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 15:25


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Nachdem die Printmedien in letzter Zeit (SZ 31.3.08, Merkur 31.01.08) in letzter Zeit sowohl von eventueller Taktverdichtung schon vor 2013 (Laufzeit des Vertrages mit der BEG) als auch von eventueller Elektrifizierung (Richtung Bayrischzell) geschrieben wird, wollte ich mal fragen was die Forumsgurus zu dem Thema wissen.
Der Integral wird ja nicht mehr hergestellt und die Idee ist wohl, wenn der Bayerischzell Ast elektrifiziert würde, dann könnte man die Dieselfahrzeuge auf dee anderen Ästen konzentrieren. Elektrotriebwagen sind wohl auf dem Markt zur Zeit besser verfügbar.

Weiterhin gibt es ja Gerüchte, dass die BOB irgendwann die Mangfalltalstrecke bedient http://www.merkur-online.de/mm_alt/regione.../art2778,786352

Bearbeitet von Iarn am 5 Apr 2008, 15:35

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Der Münchner Nahverkehr braucht ein Konzept.
    
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KBS 855
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 16:18


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Wer sagt denn, dass die BOB die Ausschreibung ab 2013 wieder gewinnt? Kann sein, aufgrund des Erfolges, aber es zählt ja in unserer renditegeilen Welt nur noch der Preis (langfristig steigt der eh wieder und man hat viel auf dem Weg dahin zerstört).

Beim Integral gibts Überlegungen die Produktion wieder aufzunehmen, wie realistisch das ist, ist jedoch die andere Frage.

Und ich bin klarer Befürworter einer Elektrifizierung nach Bayrischzell und später (das Öl wird immer teurer) wird man mal dafür dankbar sein. Das kann nur der erste Schritt sein, Lenggries und Tegernsee folgen zu lassen.

Eine kleine OT-Frage am Rande: Wieso führt die Strecke Schaftlach - Bad Tölz wirklich an jedem Ort dazwischen weiträumig vorbei? Ein Anschluss wäre ohne weiteres möglich gewesen, da die Strecke weder großartig höher noch tiefer als Orte wie Waakirchen liegt.
    
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Daniel-Würzburg
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 16:52


Haudegen


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QUOTE (KBS 855 @ 5 Apr 2008, 17:18)
Wer sagt denn, dass die BOB die Ausschreibung ab 2013 wieder gewinnt? Kann sein, aufgrund des Erfolges, aber es zählt ja in unserer renditegeilen Welt nur noch der Preis (langfristig steigt der eh wieder und man hat viel auf dem Weg dahin zerstört).

Niemand behauptet, dass die BOB 2013 die Ausschreibung gewinnt. Angesichts der Erfolgsgeschichte wäre es ihr aber zu gönnen.

QUOTE (KBS 855 @ 5 Apr 2008, 17:18)
Beim Integral gibts Überlegungen die Produktion wieder aufzunehmen, wie realistisch das ist, ist jedoch die andere Frage.

Tatsächlich? Wer überlegt? Doch nicht etwa die Jenbacher Fahrzeugwerkstätten? Die sind doch pleite...
Außerdem haben die großen Hersteller mittlerweile eine Reihe von leistungsfähigen Dieseltriebwagen im Programm, die sich kostengünstig von der Stange ordern lassen. Die BOB hat das gleiche Problem wie VIAS im Odenwald. Bei einer Triebwagenbaureihe, von der nur wenige Fahrzeuge/Serien gebaut wurden, ist eine Nachbestellung weit schwieriger als bei LINT, Talent, Desiro und Co.

QUOTE (KBS 855 @ 5 Apr 2008, 17:18)
Und ich bin klarer Befürworter einer Elektrifizierung nach Bayrischzell und später (das Öl wird immer teurer) wird man mal dafür dankbar sein. Das kann nur der erste Schritt sein, Lenggries und Tegernsee folgen zu lassen.

Ich bin der letzte der gegen eine Elektrifizierung ist, aber bevor nicht alle wichtigen (Haupt-)Strecken elektrifiziert sind, ist jeder Träumerei von elektrischen Zügen nach Bayrischzell sinnlos. Wenn mal die Marschbahn, die Südbahn und die Sachsen-Franken-Magistrale elektrifiziert sind, ist immer noch genug Zeit für die BOB-Strecken.

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FÜR DEN AUSBAU DER WÜRZBURGER STRASSENBAHN
Wir brauchen neue Straßenbahnstrecken nach Versbach, Lengfeld, Gerbrunn und Höchberg!
    
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 17:08


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Daniel-Würzburg @ 5 Apr 2008, 17:52)
Ich bin der letzte der gegen eine Elektrifizierung ist, aber bevor nicht alle wichtigen (Haupt-)Strecken elektrifiziert sind, ist jeder Träumerei von elektrischen Zügen nach Bayrischzell sinnlos. Wenn mal die Marschbahn, die Südbahn und die Sachsen-Franken-Magistrale elektrifiziert sind, ist immer noch genug Zeit für die BOB-Strecken.

Also die Marschbahn ist im Südteil durchaus elektrifiziert und ob der Norden so einfach elektrifizierbar ist, sei mal dahingestellt. Auf dem Hindenburgdamm sind die Umweltbedingungen doch etwas anspruchsvoller.
Südbahn:welche?
Sachsen-Franken-Magistrale: ich persönlich sehe da keinen politischen Willen.

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Daniel-Würzburg
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 17:33


Haudegen


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QUOTE (Iarn @ 5 Apr 2008, 18:08)
Also die Marschbahn ist im Südteil durchaus elektrifiziert und ob der Norden so einfach elektrifizierbar ist, sei mal dahingestellt. Auf dem Hindenburgdamm sind die Umweltbedingungen doch etwas anspruchsvoller.

Die Strippe bis Itzehoe bringt aber für die NOB-Züge nach Westerland gar nichts, im Gegenteil, sie müssen die knapp 65 km von Hamburg bis Itzehoe und Fahrdraht dieseln. Nur eine Élektrifizierung der Reststrecke wäre sinnvoll, auch für den Hindeburgdamm fände sich sicherlich eine Lösung.

QUOTE (Iarn @ 5 Apr 2008, 18:08)
Südbahn:welche?

Die Württembergische Südbahn, Ulm--Friedrichshafen--Lindau.

QUOTE (Iarn @ 5 Apr 2008, 18:08)
Sachsen-Franken-Magistrale: ich persönlich sehe da keinen politischen Willen.

Ich schon. Insbesondere in Plauen, Hof, Bayreuth und den anderen mittelgroßen Städten im Vogtland und Oberfranken rumort es ganz gewaltig. Die hoffen anscheinend, dass mit der Oberleitung auch der Fernverkehr kommt.
Ich sehe allerdings im Oberland keinen politischen Willen, sondern nur einen Willen von Heino Seeger. cool.gif Seine Äußerungen würde ich eher als eine Träumerei abtun, die wohl jeder EVU-Chef (und Fuzzy) hat. Unlängst sprach der Chef der Westfrankenbahn auch mal davon, die Strecke Aschaffenburg--Miltenberg elektrifizieren zu wollen. Das hätte aber in etwa den gleichen Effekt wie bei der Marschbahn, man hätte eine zum Teil elektrifizierte Strecke, die durchgehenden Züge bis Wertheim oder Crailsheim müssten bis Miltenberg trotzdem dieseln.
Eine Elektrifizierung der Strecke nach Bayrischzell würde sich da noch eher lohnen, da zwischen München und Holzkirchen ohnhein schon die Strippe hängt. Dann könnte man den Bayrischzeller Ast gleich in das Münchner S-Bahn-System aufnehmen... biggrin.gif

Bearbeitet von Daniel-Würzburg am 5 Apr 2008, 17:36

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Boris Merath
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 17:47


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Ne Elektrifizierung nach Bayrischzell find ich jetzt nicht so sinnvoll - wenn dann müsste man schon das gesamte Oberland elektrifizieren, ansonsten muss man entweder das Flügelzugkonzept aufgeben oder braucht mit den VTs kompatible ETs, außerdem denke ich auch gibt es wichtigere Strecken als das Oberland - z.B. das Mühldorfer Netz zuumindest auf den Strecken mit hohem Güteraufkommen.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:00


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Das bisherige Flügelungskonzept auf der Oberlandbahn ist ja am Anschlag angekommen, da man nicht beliebig viele Integrale koppeln kann und ein Integral pro Ziel oft nicht reicht.

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spock5407
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:03


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Wenn hier weiter verdichtet werden soll, würde ich wirklich auch Fahrdraht spannen und die BOB-Strecke in eine potentielle Express-S-Bahn integrieren.

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tobster
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:06


Haudegen


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Das Problem im Oberland ist denke ich hauptsächlich das Kapazitätsproblem der BOB. Als die BOB angefangen hat, wurde mit bis zu 5000 Fahrgästen pro Tag gerechnet. Inzwischen gibts Tage mit 15000 Fahrgästen. In den letzten Sommern gabs immer Mal wieder Beschwerden von Ausflüglern/Touristen, die über 2 Stunden warten mussten bis eine BOB kam, in die sie und ihr Fahrrad auch reingepasst haben (und das jetzt weil Züge ausgefallen sind oder verspätet waren, sondern weil die Züge schlichtweg voll waren).
Theoretisch würde sich der Integral wohl nachproduzieren lassen. Das ist allerdings exterm unwirtschaftlich, weil die BOB nur eine Hand voll Züge mehr bräuchte.
Andere Dieselfahrzeuge, die mit dem Integral mithalten können gibts auch net so viele. Mithalten bedeutet 140 fahren können, sich schnell flügeln lassen, und winterfest sein. Man sieht das ja z.B. an den drei BOB-Talenten, die nur 120 fahren und im Winter deutlich mehr Probleme machen, und der BOB damit Probleme machen im Fahrplan. Mir würde da nur der 612er einfallen als Lösung (wobei ich da nichts zur Winterfestigkeit weiß).
Daher kam dann wohl die Idee der Elektrifizierung auf, damit man mehr Auswahl an Zügen hat.
Was ich da allerdings net ganz dran versteh: Wieso will man (zuerst) nach Bayrischzell elektrifizieren? Dann hätte die BOB doch einen Haufen Züge, die ihr eigenes Betriebswerk in Lenggries nicht mehr erreichen können. Oder will man die Züge dann immer mit ner Lok dahinschleppen? Oder gleich auch noch ein neues Betriebswerk bauen?


edit: @spock Im Endeffekt ist die BOB jetzt schon eine Express-S-Bahn meiner Meinung nach. Was würdest du denn da noch anders machen?

Bearbeitet von tobster am 5 Apr 2008, 18:08
    
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rob74
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:14


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Beiträge: 2332




QUOTE (Daniel-Würzburg @ 5 Apr 2008, 17:52)
Tatsächlich? Wer überlegt? Doch nicht etwa die Jenbacher Fahrzeugwerkstätten? Die sind doch pleite...
Außerdem haben die großen Hersteller mittlerweile eine Reihe von leistungsfähigen Dieseltriebwagen im Programm, die sich kostengünstig von der Stange ordern lassen.

Connex bzw. Veolia bzw. die BOB (ich weiß jetzt nicht genau wer) hat die Rechte erworben, den Integral zu bauen. Sie haben allerdings noch keinen Partner gefunden, der ihn auch bauen will. So schlecht ist der Integral gar nicht. Da sind viele innovative Ideen drin (die sich natürlich auch in heftigen Kinderkrankheiten geäußert haben, aber die sind mittlerweile ausgestanden). Außerdem, und das ist für die BOB besonders wichtig, haben die SchaKus eine Abdeckung, was ich bisher bei keinem Diseltriebwagen (OK, außer dem ICE-TD wink.gif ) gesehen habe. Sonst wäre das Flügelkonzept im Winter im Oberland gar nicht machbar.
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 5 Apr 2008, 17:52)
Ich bin der letzte der gegen eine Elektrifizierung ist, aber bevor nicht alle wichtigen (Haupt-)Strecken elektrifiziert sind, ist jeder Träumerei von elektrischen Zügen nach Bayrischzell sinnlos. Wenn mal die Marschbahn, die Südbahn und die Sachsen-Franken-Magistrale elektrifiziert sind, ist immer noch genug Zeit für die BOB-Strecken.

Sinnlos ist das bestimmt nicht. Schließlich wird auch die Linie A nach Altomünster elektrifiziert, und warum? Um sie besser ins S-Bahnsystem zu integrieren. Die Überlegungen für das Oberland-Netz haben wahrscheinlich einen ähnlichen Grund. Allerdings würde ich sagen: wenn, dann alle 3 Äste auf einmal. Oder man integriert den elektrifizierten Teil ins S-Bahnsystem (statt der S27), und die zwei anderen Äste kriegen die derzeitigen Trassen der BOB. Sonst wären das statt einem BOB-Zug immer zwei, und dann noch eine Taktverdichtung würde glaube ich die Kapazitäten der S7-Strecke sprengen.
    
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elba
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:20


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QUOTE (KBS 855 @ 5 Apr 2008, 17:18)
Wer sagt denn, dass die BOB die Ausschreibung ab 2013 wieder gewinnt?

Ich denke, das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Auslöser der Überlegungen sind ja nicht die Tatsache, daß da ein bestimmtes EVU fährt, sondern die Kapazitätsprobleme. Das Flügelungskonzept der BOB hat natürlich gewisse Maßstäbe gesetzt, hinter die auch andere nicht so einfach zurückkönnen. Und da ist dann die Idee, die Mangfalltalstrecke mit einzubinden und mit der Bayrischzeller zu koppeln, sozusagen EVU-übergreifend naheliegend. Die Frage ist eher, kann man die nächste Ausschreibung so fassen, daß sie BOB-Strecken plus Mangfaltalbahn umfasst.

QUOTE
Beim Integral gibts Überlegungen die Produktion wieder aufzunehmen, wie realistisch das ist, ist jedoch die andere Frage.

Halte ich inzwischen für nicht mehr relevant und fernab einer Realisierungschance. Die Leute, die über sowas nachdenken, sind nicht die, die da wirklich mitspielen könnten. Die BOB hat sich jedenfalls von solchen Ideen inzwischen verabschiedet.

Edmund
    
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Daniel-Würzburg
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:20


Haudegen


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Also die Vision der BOB sieht ja wohl vor,
* Integral-Triebwagen von München über Holzkirchen nach Schaftlach, Flügelung nach Tegernsee und Lenggries. Durch die Aufteilung auf nur noch zwei Streckenäste könnten dann Tegernsee und Lenggries mit jeweils zwei Integralen bedient werden (also vier Einheiten nördlich Schaftlach)
* E-Triebwagen (welcher Art auch immer) auf dem Bayrischzeller Ast. Diese Triebwagen könnten später mit einem zusätzlichen Zugteil für die Mangfalltalbahn bestückt werden, der in Holzkirchen abgekuppelt wird.

Das Konzept ließe sich aber in ähnlicher Form schon jetzt verwirklichen. Es gäbe lediglich keine E-Triebwagen, sondern Dieseltriebwagen von der Stange. Die BOB könnte eine Reihe zusätzlicher Talente ordern, die meines Wissens für bis zu 160 km/h angeboten werden. Auch eine "winterfeste" Ausführung dürfte es geben, da die Talente in großer Anzahl auch in Österreich fahren. Möglicherweise hat die BOB lediglich wegen möglichst kleiner Typenvielfalt innerhalb des Veolia-Konzerns keine Triebwagen bekommen, die auf ihr Einsatzgebiet zugeschnitten sind.

Bearbeitet von Daniel-Würzburg am 5 Apr 2008, 18:23

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elba
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:30


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QUOTE (Daniel-Würzburg @ 5 Apr 2008, 19:20)
Also die Vision der BOB sieht ja wohl vor,
* Integral-Triebwagen von München über Holzkirchen nach Schaftlach, Flügelung nach Tegernsee und Lenggries. Durch die Aufteilung auf nur noch zwei Streckenäste könnten dann Tegernsee und Lenggries mit jeweils zwei Integralen bedient werden (also vier Einheiten nördlich Schaftlach)
* E-Triebwagen (welcher Art auch immer) auf dem Bayrischzeller Ast. Diese Triebwagen könnten später mit einem zusätzlichen Zugteil für die Mangfalltalbahn bestückt werden, der in Holzkirchen abgekuppelt wird.

Das Konzept ließe sich aber in ähnlicher Form schon jetzt verwirklichen. Es gäbe lediglich keine E-Triebwagen, sondern Dieseltriebwagen von der Stange. Die BOB könnte eine Reihe zusätzlicher Talente ordern, die meines Wissens für bis zu 160 km/h angeboten werden. Auch eine "winterfeste" Ausführung dürfte es geben, da die Talente in großer Anzahl auch in Österreich fahren. Möglicherweise hat die BOB lediglich wegen möglichst kleiner Typenvielfalt innerhalb des Veolia-Konzerns keine Triebwagen bekommen, die auf ihr Einsatzgebiet zugeschnitten sind.

Die BEG müßte aber die zusätzlichen Zugleistungen bestellen. Das ist aber nach Ausschreibung und bei Einbindung der Mangfalltalbahn deutlich wahrscheinlicher als einfach nur so.

Edmund
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:32


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 5 Apr 2008, 19:00)
Das bisherige Flügelungskonzept auf der Oberlandbahn ist ja am Anschlag angekommen, da man nicht beliebig viele Integrale koppeln kann und ein Integral pro Ziel oft nicht reicht.

Das mag für die HVZ gelten - außerhalb der HVZ wird man aber wohl nicht im Halbstundentakt mit Kurzzügen nach Holzkirchen gondeln, sondern weiterhin nur so wie jetzt im Stundentakt. Hier wäre es schon sinnvoll dass die Züge für die einzelnen Äste nach wie vor untereinander kompatibel sind, ansonsten wäre Umsteigen angesagt, und das machts unattraktiv.

QUOTE (tobster @ 5 Apr 2008, 19:06)
edit: @spock Im Endeffekt ist die BOB jetzt schon eine Express-S-Bahn meiner Meinung nach. Was würdest du denn da noch anders machen?

Nein, ist sie nicht. Eine Express-S-Bahn wäre sie, wenn sie in Deisenhofen, Sauerlach und Otterfing auch noch halten würde. Das wiederum würde die Fahrzeit ins Oberland verlängern, außerdem zweifle ich etwas an dass es Sinn macht noch mehr Fahrgäste in die BOB reinzuquetschen - es ist schon sinnvoll wenn man die Express-S-Bähn von der Regionalbahn trennt.

QUOTE (rob74 @ 5 Apr 2008, 19:14)
Außerdem, und das ist für die BOB besonders wichtig, haben die SchaKus eine Abdeckung, was ich bisher bei keinem Diseltriebwagen (OK, außer dem ICE-TD wink.gif ) gesehen habe. Sonst wäre das Flügelkonzept im Winter im Oberland gar nicht machbar.

Problem bei den Bugklappen ist, dass der Bugklappenmechanismus nicht so gut beheizt wie die Schaku ist, deswegen fährt die BOB im Winter gerne mit offener Bugklappe.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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lekomat
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:32


Routinier


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QUOTE
* E-Triebwagen (welcher Art auch immer) auf dem Bayrischzeller Ast. Diese Triebwagen könnten später mit einem zusätzlichen Zugteil für die Mangfalltalbahn bestückt werden, der in Holzkirchen abgekuppelt wird.


So in die Richtung gehen meine Gedanken auch! In Rosenheim hätte man (noch) genug Platz für ein Betriebswerk!

Aber die DB will die Mangfalltalbahn ja nicht abgeben, wir ham ja eh schon oft einen 30 Minuten Takt und sonst eigentlich einen Stundentakt zumindest bis Kreuzstraße! Außer man will weiter abbauen, Rosenheim - Kufstein - (Innsbruck) wird eh von ÖBB gefahren, Rosenheim - Mühldorf von der SOB!

Bearbeitet von lekomat am 5 Apr 2008, 18:34

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**** 09.02.2016 - Ein schwarzer Tag ****
    
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