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Ruhrgebiet: Bus und Bahn vergleichsweise schlecht, Studie für Rhein-Ruhr [Zur Themenübersicht]
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Autobahn
  Geschrieben am: 20 May 2008, 15:24


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9573




Nach einer Studie der Universität Duisburg-Essen landet der öffentliche Nahverker der Region bei einem internationalen Vergleich auf dem letzten Platz. "Sieger" ist London vor München, Berlin und Amsterdam.

Hier steht mehr:

http://www.wdr.de/studio/essen/nachrichten/#TP1976699

Bearbeitet von Autobahn am 20 May 2008, 15:25

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Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
    
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VT 609
  Geschrieben am: 20 May 2008, 15:29


Unregistered









Ich habe mir erlaubt, den Thementitel um das Wort "Ruhrgebiet" zu ergänzen.
    
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Autobahn
  Geschrieben am: 20 May 2008, 15:31


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9573




QUOTE (VT 609 @ 20 May 2008, 16:29)
Ich habe mir erlaubt, den Thementitel um das Wort "Ruhrgebiet" zu ergänzen.

Stand doch schon im Untertitel wink.gif

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Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 May 2008, 15:37


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 17115




Ich denke München kann mit dem 2. Platz nach London gut leben. biggrin.gif

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der populären Front
    
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elba
  Geschrieben am: 20 May 2008, 18:39


Unregistered









Die WDR-Meldung ist ein wenig dürftig. Wie fast immer lohnen sich die 3 Klicks, die nötig sind um die Originalquelle zu finden:

Pressemeldung:
http://static.business.metropoleruhr.de/fi...et_pk080508.pdf

Studie (Kurzfassung):
http://static.business.metropoleruhr.de/fi...fassung_ppp.pdf

Edmund
    
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ruhri
  Geschrieben am: 20 May 2008, 19:57


Kaiser


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Habt ihr es bemerkt? Wir haben zu wenige Autobahnen im Revier!

Komisch, oder? Mit mehr Autobahnen wird der Anteil des ÖPNV eher noch sinken.

Ob aber diese Metropolbusse einen Sinn machen würden? Käme wohl auf einen Versuch an. An einigen Stadtgrenzen gibt es so etwas natürlich schon längst, wie etwa SB20 oder SB67.

Bearbeitet von ruhri am 20 May 2008, 19:58
    
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Larry Laffer
  Geschrieben am: 22 May 2008, 10:59


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2601

Alter: 35
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Zumindest existieren an den Stadtgrenzen oftmals Bruchstellen. Stadtgrenzen, die nur über Ortseingangs/ausgangsschilder zu erkennen sind, hier wäre es sicher sinnvoll, wenn mehr lokale Verkehrsbetriebe gemeinsame Umsteigepunkte betreiben würden.

Das Problem im Ruhrgebiet ist aber, daß der VRR stark unterfinanziert ist, weswegen S-Bahnen und SPNV für die Metropolregion viel zu dünn sind. Dazu kommt ein stark überbezahlter Verkehrsvertrag, den die Verantwortlichen sich haben andrehen lassen und fertig ist das Dilemma. Die nicht mal annähernd so großen Großräume Berlin, Hamburg oder München haben da um ein vielfaches bessere ÖPNV/SPNV-Systeme als wir.

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Kunden - Ein bei der DBAG völlig unbekannter Begriff für "Beförderungsfälle"
    
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ruhri
  Geschrieben am: 23 May 2008, 12:50


Kaiser


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Ja natürlich es gibt einige ganz deutliche Bruchstellen. Daran muss man arbeiten. Die angedachten Straßenbahnverlängerungen sollten auch nicht automatisch an den Stadtgrenzen zu Ende sein. Für das gesamte Ruhrgebiet braucht es aber definitiv mehr.

Man kann z.B. die U35 nach Oberbarmen verlängern, muss man aber nicht. Eine S-Bahn, die direkt zwischen Bochum und Wuppertal verkehren könnte, wäre aber vermutlich die bessere Lösung.

Eines scheint mir aber sicher: Wenn Berlin den Nahverkehr hätte, den es sich leisten könnte, würden S-Bahnen und Busse alle 30 Minuten fahren und die U-Bahnen höchstens alle 15. Manche Verbindung (über heutige Verbindungen wie F1 hinaus) würde dann vielleicht sogar nur stündlich gefahren werden.
    
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146225
  Geschrieben am: 23 May 2008, 16:50


Lebende Forenlegende


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Ja, liebe Ruhrpottler...

ihr haltet doch immer große Stücke auf eure "Anpacker"- Mentalität, also Butter bei die Fische, und los gehts ! Natürlich ist genug Potenzial für mindestens 25 Jahre harter Arbeit vorhanden, aber, mal ehrlich, was habt ihr zu verlieren ? Solche Dinge gehören sachlich (nicht wie derzeit) in Medien und Wahlkämpfe gezerrt, nimmermüde...



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ruhri
  Geschrieben am: 23 May 2008, 17:23


Kaiser


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Ah ja, das ist natürlich richtig. Vielleicht sollten wir die Landeshauptstadt ins Ruhrgebiet verlegen? Man hat manchmal das Gefühl, dass in Düsseldorf nie Geld für uns übrig ist.

Allerdings sind wir natürlich Deutsche, was bedeutet, dass wir sehr gut im Motzen sind. In einem Zeitungsartikel stand vor einigen Wochen, dass der Verkehr eigentlich sogar recht gut funktioniere. Natürlich sind die Züge auf bestimmten Strecken morgens und abends voll, und die Autobahnen auch. Allerdings kommt man trotz Stau noch einigermaßen gut dorthin, wohin man möchte. Es gibt also tatsächlich noch schlimmere Gegenden.

Die Verkehrsbetriebe arbeiten inzwischen auch teils recht gut zusammen. HCR, Vestische, DSW21 und Bogestra tauschen Erfahrung und Werkstattleistungen untereinander aus und bestellen zusammen neue Busse. Einige kleinere Betriebe sind assoziierte Partner der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR). Evag, MVG und StOAG haben Meoline gegründet. Die Oberhausener sind zwar weitgehend ausgestiegen, doch die Firma existiert immer noch. Inzwischen gibt es eine weitere Zusammenarbeit, nämlich DVG, MVG und EVAG als KOMED. Es ist also keineswegs so, dass im Ruhrgebiet nichts passieren würde. Auf der IGVP-Seite gibt es auch viele beantragte Projekte. Die meisten Schienenausbaupläne wurden aber leider abgelehnt.

Und natürlich ist es politisch unerwünscht, über eine Reduzierung der Unterstützung für den Osten nachzudenken.

Bearbeitet von ruhri am 23 May 2008, 17:25
    
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146225
  Geschrieben am: 23 May 2008, 17:53


Lebende Forenlegende


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QUOTE (ruhri @ 23 May 2008, 18:23)
Ah ja, das ist natürlich richtig. Vielleicht sollten wir die Landeshauptstadt ins Ruhrgebiet verlegen? Man hat manchmal das Gefühl, dass in Düsseldorf nie Geld für uns übrig ist.

laugh.gif

So traurig die Tatsache an sich ja ist, aber da muß ich doch mal lachen. Tut gut, nicht alleine in Deutschland zu sein. Denn hier in Baden-Württemberg ist außer für Stuttgart21 - also für Oettingers verqueren Traum des "Provinzkellerbahnhöfles Herzinfarkt" - auch für nix anderes Geld übrig, nicht in Hohenlohe, nicht in Südbaden oder auch nicht in Oberschwaben. Nirgends.

So lasset uns solidarisch gemeinsam die Stimme erheben und für mehr und bessere Bahn unnachgiebig streiten - im Ruhrpott, hier im Süden, und anderswo auch !

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ruhri
  Geschrieben am: 23 May 2008, 19:18


Kaiser


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QUOTE (146225 @ 23 May 2008, 18:53)
So traurig die Tatsache an sich ja ist, aber da muß ich doch mal lachen. Tut gut, nicht alleine in Deutschland zu sein. Denn hier in Baden-Württemberg ist außer für Stuttgart21 - also für Oettingers verqueren Traum des "Provinzkellerbahnhöfles Herzinfarkt" - auch für nix anderes Geld übrig, nicht in Hohenlohe, nicht in Südbaden oder auch nicht in Oberschwaben. Nirgends.

So lasset uns solidarisch gemeinsam die Stimme erheben und für mehr und bessere Bahn unnachgiebig streiten - im Ruhrpott, hier im Süden, und anderswo auch !

Und nun stellen wir uns einmal kurz vor, wir wären ein zentralistisch organisiertes Land... wacko.gif

Nun gut, in Frankreich ist ja tatsächlich auch noch ein bisschen Geld übrig für Straßenbahnen in Nantes, Bordeaux oder sonstwo. Ihr in BW habt ja trotzdem noch so einiges auf die Beine stellen können, wenn man etwa an die Karlsruher sbahnlogo.gif(tadtbahn) denkt. Hierzulande brauchen wir meiner Meinung nach mehr SPNV wie den Rhein-Ruhr-Express, der mit einer Vielzahl von Linien zwischen Dortmund und Duisburg alle 15 und von dort nach Köln (über Düsseldorf!) etwa alle 10 Minuten fahren soll. Manche unken auch schon, dass dieses Zugkonzept niemals fahren wird, aber wie gesagt: Die Landeshauptstadt Düsseldorf profitiert ebenfalls davon!

Jetzt gibt es Wikipedia nicht nur einen Beitrag zum Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr im allgemeinen, sondern auch zu denen der Städte Bochum, Dortmund, Düsseldorf und Essen. Vor kurzem hat sich eine mitleidige Seele erbarmt und einen Beitrag über Duisburg verfasst. Ein früher Stand dieses Artikels beklagte, dass Dortmund sich sein Netz habe fast vollständig vom Land finanzieren lassen. Das ist so natürlich nicht ganz korrekt! Wahr ist aber, dass die Dortmunder genauso wie die Stuttgarter immer einen Plan in der Schublade gehabt haben, und sie konnten auch immer ihren Eigenanteil aufbringen. Die Duisburger haben dies nicht geschafft, und das Ergebnis sieht man heute.

Allerdings muss man dazu festhalten, dass Dortmund sich zwar ein recht ordentliches Schienennetz hingesetzt hat, auf dem teilweise im Durchschnitt alle 2,5 Minuten eine Bahn kommt und weite Teile des Stadtgebiet abdeckt, der Busverkehr in der Innenstadt auf extrem niedrigen Niveau liegt und das Busnetz insgesamt auf Zubringerdienste hin ausgelegt ist, aber letztlich eine Anbindung an Nachbargemeinden praktisch nicht stattfindet. Lediglich die U41 (8 Linien insgesamt) fährt nach Lünen-Brambauer, und das auch nur im 20-Minuten-Takt. Die Netze vom gleich großen Essen oder vom kleineren Bochum sind bei weitem nicht so gut ausgebaut, aber in Essen fahren 4 von 10 Linien und in Bochum sogar 5 von 6 über die Stadtgrenzen. (In Duisburg fahren übrigens alle 3 regulären Linien auch in die Nachbarstadt!) Ich lasse es jetzt mal dahingestellt, was das Ruhrgebiet am Ende wirklich braucht.

Bearbeitet von ruhri am 23 May 2008, 20:03
    
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Autobahn
  Geschrieben am: 23 May 2008, 21:35


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9573




Ein wichtiger Satz in diese Studie lautet:

QUOTE
Besonderes Merkmal der Metropole Ruhr, auch im Vergleich mit anderen Metropolregionen,
sind die zersplitterten Verwaltungszuständigkeiten der Region: eine übergeordnete,
für die Flächennutzungsplanung zuständige Behörde gibt es nicht. Zuständig
sind vielmehr drei Bezirksregierungen und zwei Landschaftsverbände. Gewerbe und
Industrie werden durch sechs Industrie- und Handelskammern vertreten. So ergibt sich
das Bild einer im Kirchturmsdenken befangenen Region ohne klare Zielrichtung.


Ähnliches habe ich ja schon (ohne Studie biggrin.gif ) an anderer Stelle hier im Forum geschrieben.

--------------------
Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
    
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ruhri
  Geschrieben am: 23 May 2008, 22:51


Kaiser


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Nun ja, man könnte sicherlich das Ruhrgebiet als eigenen Regierungsbezirk aufziehen und ihn nur noch einem Landschaftsverband zuschlagen, vielleicht sogar einem ganz neuen, aber was bleibt denn dann noch in NRW übrig? Das dürfte der wichtigste Grund sein, warum es bislang nie geändert wurde. Sechs Industrie- und Handelskammern ist aber doch gar nicht mal so schlecht, gibt es doch wesentlich mehr Städte im Revier.

Übrigens, wisst ihr, was an den Herner Polizeiwachen geschrieben steht? Dort steht allen Ernstes „Polizeipräsidium Bochum“!
    
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Autobahn
  Geschrieben am: 24 May 2008, 05:27


Lebende Forenlegende


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QUOTE (ruhri @ 23 May 2008, 23:51)
Übrigens, wisst ihr, was an den Herner Polizeiwachen geschrieben steht? Dort steht allen Ernstes „Polizeipräsidium Bochum“!

Und in Mülheim a.d.Ruhr steht: "Polizeipräsidium Essen" wink.gif

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