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Idee: "Sparpreis BC100", Idee für eine "Off-Peak BC 100" [Zur Themenübersicht]
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corsa636
  Geschrieben am: 5 Jan 2020, 19:58


Tripel-Ass


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Mitglied seit: 18 Dec 12
Beiträge: 221




Hallo,

möchte hier einfach kurz meine "Tarif-Idee" vorstellen und Eure Meinung dazuhören...

Die Idee ist wie folge eine "Sparpreis BC100" - kann man auch "Off-Peak BC 100" nennen, bei der man in nicht ausgelasteten FV-Zügen (also FV Zügen für die es "wirklich" günstigen Sparpreise gibt) nach getätigter Reservierung kostenlos fahren kann.

Hierfür musste man für die Sparpreise (abhängig vom Preis bzw. der Auslastung) in Kategorien einteilen

Ganz fiktiv:

Kategorie 1: Auslastung < 20% ( < 19,90 ¤)
Kategorie 2: Auslastung < 30% ( < 29,90 ¤)
Kategorie 3: Auslastung < 40% ( < 49,90 ¤)
Kategorie 4: Auslastung < 50% ( < 69,90 ¤)
Kategorie 5: Auslastung < 60% ( < 79,90 ¤)
Kategorie 6: Auslastung >= 60%


Und diese "Sparpreis BC100" würde dann eben berechtigen z.b. Züge der Kategorie 1 - 4 (oder 5.. oder..) ohne weitere Kosten zu Nutzen.
Es ist eine Kostenlose Reservierung erforderlich, damit die Auslastung transparent ist bzw. gesteuert werden kann.

Für höher ausgelastete Züge gibt es einen 50% BC Rabatt mit der neuen BC.
Nahverkehrszüge dürfen mit der BC auch ohne Reservierung kostenlos genutzt werden.

(Die Anzahl der kostenlosen Reservierung könnte man je Montag begrenzen, damit nicht beliebig viele Schattenreservierungen durchgeführt werden können. Wenn der BC Inhaber dann in seinen reservierten Zug kontrolliert wird, wird die Reservierung wieder frei und steht wieder zu Verfügung. Wenn er nicht im Zug ist (bzw. diese durch die Kontrolle nicht "freibuchen" lässt) verfällt die Reservierung)

Preislich würde ich eine solche BC bei ca. 2.000¤ im Jahr für die 2 Klasse sehen.

Wie seht ihr den Vorschlag?
Gibt es so etwas (ähnliches) am Ende schon irgendwo auf der Welt? (Evtl. auch in anderen Bereichen?)
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 5 Jan 2020, 20:03


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9549




Ich halte das für extrem verwirrend und kompliziert. Und erst recht der Name BC100, der nur eine BC 50-100, je nachdem, ob... ist wäre in meinen Augen nicht zutreffend.

Bearbeitet von Cloakmaster am 5 Jan 2020, 20:05
    
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andreas
  Geschrieben am: 5 Jan 2020, 22:30


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6139

Wohnort: 85777


2000 Euro, also quasi den halben Preis einer richtigen BC 100 für so einen Zirkus? Das wird ein Ladenhüter....

Weil wer soviel fährt daß er mit dem ein Geschäft machen kann, der hat mit Sicherheit eine normale BC 100 - und kaum die Zeit und die Lust, sich irgendwelche Züge zu Randzeiten zu suchen, die vielleicht leerer sein könnten...

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Rev
  Geschrieben am: 6 Jan 2020, 02:10


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3116

Alter: 35



QUOTE (andreas @ 5 Jan 2020, 23:30)
2000 Euro, also quasi den halben Preis einer richtigen BC 100 für so einen Zirkus? Das wird ein Ladenhüter....

Weil wer soviel fährt daß er mit dem ein Geschäft machen kann, der hat mit Sicherheit eine normale BC 100 - und kaum die Zeit und die Lust, sich irgendwelche Züge zu Randzeiten zu suchen, die vielleicht leerer sein könnten...

Glaub ich nicht das ding würde vermutlich Verkaufsrekorde brechen... Allein dadurch das die meisten Ihr Streckenabo umstellen würden weil das mit dem NV dann günstiger wäre...




Trotzdem würde nicht funktionieren. Allein weil viele dann einfach auf Verdacht tickets kaufen wäre ja möglich das ich Fahre .... kostet ja nix...
    
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Galaxy
  Geschrieben am: 6 Jan 2020, 06:18


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Beiträge: 3299




QUOTE (Rev @ 6 Jan 2020, 03:10)


Trotzdem würde nicht funktionieren. Allein weil viele dann einfach auf Verdacht tickets kaufen wäre ja möglich das ich Fahre .... kostet ja nix...

Kostenloses buchen, aber mit kosten verbundene Stornierung bzw. nicht Nutzung.
    
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spock5407
  Geschrieben am: 6 Jan 2020, 09:44


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Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 13049




zu o.g. Konzept:

1. Zu kompliziert. Das verstehen verschiedene Reisende nicht => der Ärger und negatives Medienecho damit ist potentiell groß
2. Was ist "Auslastung"? Wann und wo wird sie gemessen? Wie kann ein Reisender das nachhalten/prüfen? Was ist mit spontan unterwegs stattfindenden Ereignissen? Was ist mit Blindbuchungen, wie werden die erfasst?
Wie wird das bei Verbindungen mit mehreren Zügen zwischen den Fahrtteilen aufgeteilt/gemittelt?
3. Auslastungssteuerung funktioniert nur zu einem kleinen Teil. Du verschiebst damit keine Feiertage, keinen Ferienanfang oder -Ende, keinen Wochenend-Pendlerverkehr. Letzerer kann nicht Dienstagabend heim und
Donnerstagnachmittag zurückfahren. Tägliche Fernpendler mit BC100, die eh schon nicht allzu häufig sind, haben nichts davon.
Der Rest der Effekte verteilt nur die variablen Betriebskosten zwischen den Tarifen.

=> Viel zu kompliziert. Viel zu kleines Kundenpotential. => gnampf.

Bearbeitet von spock5407 am 6 Jan 2020, 09:48

--------------------
München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
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rautatie
  Geschrieben am: 7 Jan 2020, 09:08


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Also, für mich wäre so eine Off-Peak-BC100 nicht interessant, zumindest nicht für den vorgeschlagenen Preis. Der wichtigste Aspekt der BC100 ist für mich ja gerade die Flexibilität, bei der ich eben nicht schauen muss, welche Züge ich nehmen darf oder nicht. Und manchmal fahre ich eben doch zur Hauptverkehrszeit, z.B. am Freitag Nachmittag. Es wäre umständlich, wenn ich dann für diese Fahrten doch wieder separate Tickets müsste. Abgesehen davon hätte ich keine Lust, für jede Fahrt reservieren zu müssen.

Wie sollte das Konzept überhaupt im "Nahverkehr" aussehen, wo man ja meistens sowieso nicht reservieren kann?

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Wo ist das Problem?
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 7 Jan 2020, 12:13


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 29 Sep 07
Beiträge: 7397




Ich denke da kann man schon drüber nachdenken (der Name passt allerdings nicht).

Ich würde es so gestalten: BC100 nur für Nahverkehr ohne Reservierung nutzbar (wer reservieren will, kann das ja tun), dazu ist jeder Sparpreis unter Wert x über die BC kostenlos buchbar, ein Zug für den es keinen Sparpreis (oder nur einen über x Euro gibt) ist halt nicht nutzbar (oder ggf. zum halben Preis als BC50).

Das ist halt was für Vielfahrer, die aber keinen spontanen fixen Zeitplan haben.
    
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reinhold_by
  Geschrieben am: 7 Jan 2020, 22:20


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Mitglied seit: 7 Jun 05
Beiträge: 40




Und hier noch ein paar Ideen:
BC100NV wäre auch was denkbares, also Freifahrt wie angedacht nur im Nahverkehr. Den Preis so anlegen dass es 'etwas teurer' wird als die lokale Verbundnetz Karte, aber eben doch noch preislich genügend weit weg von der BC100. Das wäre wenigstens ein Stück näher dran am Schweizer GeneralAbonnement.
In Deutschland gibt es das sogar schon für 120 Euro pro Jahr, aber nur für Inhaber eines SchwerbehindertenAusweises.

Das Problem dürfte tatsächlich daran liegen dass dei Preisdifferenz zwischen BC100 und den lokalen Netzkarten ( ca. 2000 Euro pro Jahr?) kaum Platz lässt für ein Produkt dazwischen. Einzig dass die BC100 im 'echten' Nahverkehr (die lokalen Busse ausserhalb der City) gerade NICHT gilt.

Ich würde eher von unten her ansetzen:
- Jeder Kauf einer (evtl. personengebundenen) Fahrkarte wird auf der Bonuskarte addiert, und bei erreichen des nötigen Umsatzes dann für Folgekäufe der BC-Rabatt angewendet. Damit würde man Gelegenheitsfahrer dazu bringen es zumindest zu probieren. BC25 oder gar BC50 Kauf machen doch etliche nicht weil sie denken, ich komme nicht auf den nötigen Umsatz und zahle dann noch drauf. Und der Abo-Zwang ist psychologisch gesehen eine versuchte Abzocke so wie bei den Handyvertägen. (Kündigung vergessen und schon zahlt man wieder auch wenn man es gerade vielleicht nicht braucht)

- Für die Eisenbahnfans unter den Kunden: Mit jeder (Nicht Probe-)BC50 (oder gar BC25 :-) gibt es einmal pro Jahr die ICE 1-Tages Netzkarte als Geschenk dazu. Sie ist ja gerade nicht käuflich erwerbbar, Ihr Wert entsprechend der Bonus-Punktetabelle aber mit ca. 50 Euro ansetzbar.

Mal schauen ob die eine oder andere Idee in der DB-Führung ankommt.
Ich fand es ja auch schade dass es dieses Jahr kein Lidl-Ticket gab, allerdings ist das ja auch immer unattraktiver geworden mit der Zugbindung.

Die mir wichtigste Idee allerdings wäre beim QDL-Ticket die Single-Variante zu verbessern:
Die 9-Uhr Sperre als Lenkungsinstrument beschränkt sich auf zwei Personen und mehr, Einzelreisende sollten damit OHNE Sperrzeit unterwegs sein. Der Preis von 45 Euro sollte hier angemessen sein. Immerhin gibt es Spartickets ohne BC jetzt ab 18 Euro, mit BC25 kommt man mit den genannten 45 Euro auch schon durch halb Deutschland. Es soll mir also keiner behaupten das die QDL-Single für die Bahn ein Draufzahlgeschäft wäre.

Das wärs vorerst mit meinen 2Cent...
    
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Rev
  Geschrieben am: 8 Jan 2020, 00:54


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Das Problem bei einer Bahncard 100 NV ist da es sich die Bahn vermutlich nicht leisten kann eine solche Auszugeben.... Jedes kleine 2 Triebwagen EVU möchte nämlich seinen Anteil daran wenn man das Kärtchen Akzeptiert. Wenn man jetzt eine Karte auf den Markt bringt die aber genau diese NV Züge fokusiert wollen die natürlich ein gutes Stück mehr haben. Weil bei um die 3000¤ das ding vermutlich gar nicht mal so unbeliebt wäre. Und viel leute Ihr Meridan, HEX, BOB oder Metronom Abbo für das sie 2132,35¤ Zahlen Kündigen würden.

Bevor man den Nahverkehr "verbessert" äh ich mein Privatisiert hat war das noch egal ob der Kunde jetzt jeden Tag im RB von Rosenheim nach München oder Hamburg Kiel sitzt. Das Geld ist im gleichen Topf geladet und die Ausgaben auch...

Das es überhaupt noch eine BC100 gibt dürfte am Fernverkehr liegen in dem die Kunden mit BC halt viel Zeit verbringen und der zu 100% von einem Unternehmen erbracht wird. Sowas könnte es auch im Nahverkehr geben wäre das das Problem mit der Aufteilung der Gelder nicht... Klar da werden jetzt einige Dagegen reden aber hat sich schon mal jemand gefragt warum ein Bayernticket Singel 26¤ kostet man aber mit ner BC 100 für 10¤ am Tag durch die gegend fährt? Das ding ist so gesehen vermutlich irgendwas um die 1000% teuer als eine BC am Tag kostet...


Die Lösung mit der Jährlich begrenzung finde ich dagegen Klasse. Ich hatte schon öfter das Problem das ich vor der wahl stand bc 100 oder einzel Tickets. Lief dann auf die einzeltickets raus war ab und an billier manchmal auch nicht. Da eine BC aber schon eine gewisse Investition ist scheut man dann meist doch davor zurück.

Bearbeitet von Rev am 8 Jan 2020, 00:56
    
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JeDi
  Geschrieben am: 8 Jan 2020, 07:48


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Schau dir mal bitte an, wie Einnahmenaufteilung im C-Tarif funktioniert. Sowas wie einen Einnahmentopf, der aufgeteilt wird, gibt es nicht...

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rautatie
  Geschrieben am: 8 Jan 2020, 09:16


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QUOTE (Rev @ 8 Jan 2020, 01:54)

Die Lösung mit der Jährlich begrenzung finde ich dagegen Klasse. Ich hatte schon öfter das Problem das ich vor der wahl stand bc 100 oder einzel Tickets. Lief dann auf die einzeltickets raus war ab und an billier manchmal auch nicht. Da eine BC aber schon eine gewisse Investition ist scheut man dann meist doch davor zurück.

Das ist bei mir auch so, dass ich mit Einzeltickets und BC50 in etwa auf dieselben jährlichen Ausgaben komme wie mit einer BC100 - mal mehr und mal weniger. Es lässt sich vorher immer nur schwer abschätzen. Ich habe mich aber jetzt aus Komfortgründen für die BC100 entschieden, weil dann die ständige Ticketkauferei wegfällt. Außerdem bin ich wesentlich flexibler und kann jederzeit auf Störungen reagieren und auch Umwege fahren.

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Wo ist das Problem?
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 8 Jan 2020, 12:21


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Interessant.
Wenn ich vorher weiss, dass es eine knappe Kiste werden könnte, entscheide ich mich sicher für die Netzkarte. Selbst wenn Einzeltickets geringfügig günstiger wären - die Flexibilität ist es mir wert.

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A revair!
    
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Rev
  Geschrieben am: 8 Jan 2020, 18:00


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QUOTE (JeDi @ 8 Jan 2020, 08:48)
Schau dir mal bitte an, wie Einnahmenaufteilung im C-Tarif funktioniert. Sowas wie einen Einnahmentopf, der aufgeteilt wird, gibt es nicht...

Dann bitte erleuchtet uns...
    
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JeDi
  Geschrieben am: 8 Jan 2020, 20:36


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QUOTE (Rev @ 8 Jan 2020, 18:00)
Dann bitte erleuchtet uns...

Das verbieten mir die Forenregeln (§2(5) usw). Mit einer kleinen Googlerecherche kannst du aber relativ viel zu dem Thema finden, unter anderem Muster-Kooperationsverträge.

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