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Stadtbahn Wiesbaden "WiBahn" [Zur Themenübersicht]
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Traminot
  Geschrieben am: 23 Jul 2011, 19:24


Eroberer


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Hallo,

in den letzten Wochen ist in Wiesbaden erneut eine Stadtbahn-Diskussion aufgekommen. Die Stadtbahn-Planungen aus den Neunzigern sind 2001 an der FDP gescheitert. Bisher gibt es noch keine konkreten Pläne, jedoch war aus der Presse zu entnehmen, dass die Aartalbahn erstmal nicht miteinbezogen wird.

Die Wiesbadener Straßenbahn wurde schon 1955 stillgelegt. Auf der anderen Rheinseite wird derzeit intensiv am Ausbau des Straßenbahnnetzes gearbeitet, so wird mittelfristig der größte Teil des Mainzer Astes der Linie 6 (und weitere auf den Lerchenberg) auf Straßenbahnbetrieb umgestellt.

Während die Wiesbadener schon seit Dampfbahnzeiten nicht besonders große Bahnfreunde waren, ist in Mainz schon fast eine kleine Euphorie aufgekommen. So schrieb im März 2010 die Mainzer Allgemeine Zeitung "Hoch lebe die Tram!". In Wiesbaden ist man diesbezüglich - traditionell - etwas zurückhaltender. Hoffen mir mal das Beste für Wiesbaden und vielleicht fährt die Tram in den nächsten Jahrzehnten nochmal über den Rhein und verbindet die beiden so ungleichen Landeshauptstädte. smile.gif

Viele Grüße
    
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Luchs
  Geschrieben am: 23 Jul 2011, 20:40


Kaiser


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Ich glaube nicht, dass ich das noch erleben werden ...

Wiesbaden hat ja den Ruf sowohl als erste deutsche Stadt die Strassenbahn abgeschafft zu haben (was aber nicht ganz gelang, die Vorortlinien nach Erbenheim, Bierstadt und Dotzheim sowie die Verbindungen nach Mainz haben dann doch noch den den 2. Weltkrieg noch überlebt). sowie heute die grösste deutsche stadt ohne SPNV zu sein.

Während andere Städte ihren ÖPNV ausbauen, ist in Wiesbaden seit den 80er nur gekürzt und eingeschränkt worden. Aufgabe der Schnellbuslinien, entfall des 5 Minuten Taktes auf einigen Linien. Man schafft es auch trotz RMV nicht, die vorhandenen Schienenstrecken sinnvoll einzubeziehen (bei den meisten Vorortbahnhöfen sind die Bushaltestellen weit entfernt, Anschlüsse sind sowieso Fehlanzeige).

Man kann also noch viel verbessern, ohne Strassenbahnen zu bauen.
Strassbahnen wären vor allem sinnvoll um damit den relativ weit weg befindlichen Hbf besser an die Innenstadt anzubinden; ein Tunnel für die S-Bahn scheitert aufgrund der Geologie aus. Das heisst aber auch: nur Normalspur. Mainz baut jetzt - wegen der negativen Haltung in Wi - in Meterspur weiter. Dort wäre z.B. die Alzeyer Strecke sinnvoll in die Innenstadt zu verlängern.
Auch gibt es in Wiesbaden nur wenige Strassen, auf der eine Tram auf eigener Trasse überhaupt denkbar wäre - Biebricher Alle, Klarenthaler Str., die vor kurzem gebaute Verbindung nach Klarenthal ist nun auch nicht mit Tram gebaut worden, eventuell noch die Bierstadter Höhe. Dann braucht man aber aufgrund der Topografie auch einige Steilstrecken - die Bierstadter Str. als Beispiel. Heute kann man sich kaum vorstellen, das dort mal eine Tram fuhr. Im Mischverkehr mit IV ist das in München schon bei deutlich geringeren Steigungen undenkbar ...

Na ja, wird wohl wie immer im Wiesbadener Unvermögern zerrieben.

Luchs, Exil-Wiesbadener.



    
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glemsexpress
  Geschrieben am: 24 Jul 2011, 13:21


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Trotz allem hat Wiesbaden mit 15% noch einen sehr ansehnlichen Modal-Split Anteil, zur erinnerung, Karlsruhe hat 18%...
Un Tram-Städte wie Braunschweig haben nur 14% ÖV-Anteil. Also alles nicht so einfach.
Quelle (beide Zahlen): http://www.karlsruhe.de/b3/verkehr/verkehr.../ZZkZWZti1J9FXm
    
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Traminot
  Geschrieben am: 24 Jul 2011, 14:39


Eroberer


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Beiträge: 52




Der Nahverkehrsplan von 2008 für Wiesbaden sagt sogar 16 %. Der MIV hat allerdings einen Verkehrsanteil von 65 % uns das ist für eine Großstadt erschreckend viel. Zudem waren die Fahrgastzahlen von ESWE Verkehr in den letzten Jahren zeitweise rückläufig. Die Mainzer Verkehrsgesellschaft ist auf gutem Weg ESWE Verkehr fahrgastzahlenmäßig bald zu überholen.
    
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glemsexpress
  Geschrieben am: 24 Jul 2011, 15:00


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QUOTE (Traminot @ 24 Jul 2011, 15:39)
Zudem waren die Fahrgastzahlen von ESWE Verkehr in den letzten Jahren zeitweise rückläufig.

In HD waren die fahrgastzahlen die letzten Jahre auch rückläufig, trotz neuner S-Bahn und neuer Straßenbahnstrecken.
Trotzdem ist der MIV-Anteil in den letzten jahren um 5% gesunken, währen der ÖV auch um 3% einbrach.

M.E. muss mach sich um den MIV zu bekämpfen vor allem auch um die nicht motorisierten Verkehre kümmern. Zahlreiche Beispiele zeigen dies.

http://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo005...9&voselect=4267
Dann auf die PDFs rechts oben klicken
    
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Traminot
  Geschrieben am: 24 Jul 2011, 15:46


Eroberer


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Die mögliche Lösung für den städtischen Verkehr sind, meiner Meinung nach, Fahrradleihsysteme. Linksrheinisch von Wiesbaden wurde im jetzigen Monat beispielsweise damit begonnen (MVGmeinRad). Wenn das Radwegenetz gut ausgebaut ist sicherlich auch attraktiv für Autofahrer. So kann man dem MIV sicherlich ein paar Prozentpunkte abluchsen. Trotzdem kommt man an einem attraktiven Nahverkehr nicht vorbei und der besteht im Optimalfall halt mal aus einem Schienenverkehrsmittel. smile.gif
    
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Xenon
  Geschrieben am: 24 Jul 2011, 15:48


König


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QUOTE (Traminot @ 24 Jul 2011, 16:46)
Die mögliche Lösung für den städtischen Verkehr sind, meiner Meinung nach, Fahrradleihsysteme. Linksrheinisch von Wiesbaden wurde im jetzigen Monat beispielsweise damit begonnen (MVGmeinRad). Wenn das Radwegenetz gut ausgebaut ist sicherlich auch attraktiv für Autofahrer. So kann man dem MIV sicherlich ein paar Prozentpunkte abluchsen.

Es kann aber auch passieren, dass man eher die Fahrgäste vom Nahverkehr abzieht, während der MIV unverändert bleibt.
    
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glemsexpress
  Geschrieben am: 24 Jul 2011, 16:42


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QUOTE (Traminot @ 24 Jul 2011, 16:46)
Die mögliche Lösung für den städtischen Verkehr sind, meiner Meinung nach, Fahrradleihsysteme.

M.E. ist sowas eine gute "Einstiegsdroge" die eben zeigen soll dass es auch andere Verkehrsmittel gibt.

QUOTE (Traminot @ 24 Jul 2011, 16:46)
Trotzdem kommt man an einem attraktiven Nahverkehr nicht vorbei und der besteht im Optimalfall halt mal aus einem Schienenverkehrsmittel. smile.gif

Natürlich braucht man, vor allem für die größeren Entfernungen, auch einen ÖV, aber man muss eben auch kucken dass man die ganzen kurzstrecken-MIV-Fahrten in den Griff bekommt. Und dabei ist der ÖV wegen der für Kurzstrecken zu großen Maschenweite, einfach ungeeignet. Die Heidelberger haben ja gezeigt dass es funktioniert MIV auf Fuß- und Radverkehr zu verlagern.

Und vor allem für die Relation Wiesbaden-Innenstadt - Mainz-Kastell - Mainz wäre eine Tram sicher angebracht.

QUOTE (Xenon @ 24 Jul 2011, 16:48)
Es kann aber auch passieren, dass man eher die Fahrgäste vom Nahverkehr abzieht, während der MIV unverändert bleibt. 

Natürlich wird man auch Fahrgäste vom ÖV auf Fuß- und Radverkehr verlagern, wenn man diese Verkehrsarten nachhaltig fördert. Aber man wird trotzdem auch am MIV-Anteil nagen, vor allem da GUTE Radverkehrsinfrastruktur Platz vom Autoverkehr wegnimmt, seien es Parkplätze oder Fahrspuren.
    
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Luchs
  Geschrieben am: 24 Jul 2011, 17:47


Kaiser


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Na ja, Fahrradfahren war in Wi schon immer was besonderes, kann ich aus Erfahrung bestätigen :-). Zu meiner Zeit wirklich was für Überzeugte. Wobei ich dort in Gegensatz zu München *nie* angehupt oder blöd angemacht wurde. Iinzwischen gibt es auch Fahrradwege. Aber die Reliefenerigie ist halt schon recht hoch und nicht zu ändern - da haben Städte wie München oder Münster entscheidende Vorteile.

Der Wiesbadener ÖPNV galt in den 80er als sehr gut, die Busse fuhren häufig und ins Zentrum recht schnell. Man hatte auch miit der Einführung einer Vorrangschaltung angefangen - von der auch heute (zumindest gefühlt) nicihts realisiert ist, ich habe nirgendwo jemals Fahrzeitverkürzungen entdecken können.

Dass man in den letzten Jahren Anteile verloren hat, verwundert mich nicht, da wie gesagt das Angebot (fast) nur verschlechtert wurde. Umwege durch Zusammenlegung von Linien, Aufgabe der Schnellbusse, längere Takte - all das, was Fahrgäste als Verbesserung empfinden. ph34r.gif

Und dass man lange Zeit sonntags tagsüber zum Teil seltener fuhr als sonst im Abendverkehr ...

Luchs.
    
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Traminot
  Geschrieben am: 25 Jul 2011, 09:04


Eroberer


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QUOTE (Xenon @ 24 Jul 2011, 16:48)
Es kann aber auch passieren, dass man eher die Fahrgäste vom Nahverkehr abzieht, während der MIV unverändert bleibt.


Ersteres ist bei MVGmeinRad sogar so vorgesehen (Aussage der Projektleiterin). Der Nahverkehr soll entlastet werden und der ein odere andere überzeugt werden das Auto lieber stehen zu lassen. Nicht umsonst bietet ein Nahverkehrsunternehmen die Dienstleistung an (soweit ich weis deutschlandweit einzigartig).

QUOTE (Luchs)
Der Wiesbadener ÖPNV galt in den 80er als sehr gut


Wenn man dem Wiesbadener Tagblatt Glauben schenken darf, ist er das heute noch:

QUOTE (Wiesbadener Tagblatt @ 23.07.2011)
Die hessische Landeshauptstadt hat ein gut ausgebautes Bussystem, um das die Kommune von anderen Städten und Regionen durchaus beneidet wird.


Kann man drüber streiten. rolleyes.gif
    
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Catracho
  Geschrieben am: 25 Jul 2011, 09:08


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2887

Alter: 36



QUOTE
Wenn man dem Wiesbadener Tagblatt Glauben schenken darf, ist er das heute noch:
QUOTE
Die hessische Landeshauptstadt hat ein gut ausgebautes Bussystem, um das die Kommune von anderen Städten und Regionen durchaus beneidet wird.


Da steht ja nicht welche Städte und Regionen. Ich denke im Vergleich zu Kabul, Kinshasa, Managua oder Mogadischu schneidet der ÖPNV in Wiesbaden immer noch gut ab. Allerdings ist zu bezweifeln dass man in Kabul, Kinshasa, Managua oder Mogadischu überhaupt schon mal etwas von Wiesbaden, geschweige denn vom örtlichen Nahverkehr, gehört hat.

Mfg
Catracho

Bearbeitet von Catracho am 25 Jul 2011, 09:10

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Theirs not to reason why, theirs but to do and die. - Alfred Tennyson
    
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Electrification
  Geschrieben am: 17 Jan 2012, 22:06


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Beiträge: 3975




Es gibt Neuigkeiten vom Wiesbadener Tagblatt mit folgender Überschrift:

Ohne Stadtbahn kein Zug ins Aartal
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 18 Sep 2020, 09:44


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Beiträge: 6206

Alter: 26
Wohnort: München


*Puuust*

Knapp 10 Jahre später heißt das Projekt nicht mehr WiBahn sondern CityBahn, umgesetzt ist es aber immer noch nicht. Und wenn man Straßenbahnen nicht mag, schlägt man halt den Bau einer U-Bahn oder Seilbahn oder den Einsatz von Flugtaxis vor - oder noch besser - den Einsatz eines Perpetuum Mobiles, der alle Verkehrsprobleme lösen wird, da ja für paar 100¤ pro Fahrzeug alle Busse mit einer Brennstoffzelle nachgerüstet werden können, die aus der ebenfalls in der Fahrzeug ablaufenden Elektrolyse gespeist werden soll. Alles klar? laugh.gif

Wollen wir hoffen, dass die Mehrheit bei der Volksabstimmung am 1.11. nicht an solche Märchen glaubt.

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Schön, dass Sie da sind. Mit gesundem Menschenverstand kommen Sie auch in schwierigen Zeiten an Ihr Ziel. Schützen Sie sich und Söders Kanzlerkandidatur. Halten Sie den Mindestabstand zu Verschwörungstheoretikern und Moralaposteln ein. Tragen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckung im gesamten Intimbereich. Nutzen Sie die gesamte Breite an Experten zur Information und Desinformation. Werden Sie vernünftig.
    
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Jean
  Geschrieben am: 18 Sep 2020, 10:09


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 14189

Alter: 38
Wohnort: München


QUOTE (Entenfang @ 18 Sep 2020, 10:44)
*Puuust*

Knapp 10 Jahre später heißt das Projekt nicht mehr WiBahn sondern CityBahn, umgesetzt ist es aber immer noch nicht. Und wenn man Straßenbahnen nicht mag, schlägt man halt den Bau einer U-Bahn oder Seilbahn oder den Einsatz von Flugtaxis vor - oder noch besser - den Einsatz eines Perpetuum Mobiles, der alle Verkehrsprobleme lösen wird, da ja für paar 100¤ pro Fahrzeug alle Busse mit einer Brennstoffzelle nachgerüstet werden können, die aus der ebenfalls in der Fahrzeug ablaufenden Elektrolyse gespeist werden soll. Alles klar? laugh.gif

Wollen wir hoffen, dass die Mehrheit bei der Volksabstimmung am 1.11. nicht an solche Märchen glaubt.

Hoffen wir mal, dass die Wähler nicht auf den Schwachsinn rein fallen. Denn sonst gibt es nichts...also weiterhin Bus halt. Alle "innovativen" Verkehrsmittel wurden nie gebaut.

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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spock5407
  Geschrieben am: 18 Sep 2020, 11:51


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 13122




Die Erfahrungen der Vergangenheit verschiedener Projekte zeigt, dass es hierzulande in der Regel keine gute Idee ist, über Infrastrukturprojekte abstimmen zu lassen.

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München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
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