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[M] Mögliche Tram Rosenheimer Str bis Neuperlach [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Mar 2017, 22:43


Lebende Forenlegende


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Das Thema geistert ja seit Jahren herum, nur drohte es wie vieles in München nicht konkret zu werden, da die Politik lieber schiebt als entscheidet.
Allerdings befindet sich die Bahn Brücke über der Rosenheimer Straße in einem desolaten Zustand. Und nun stellt sich die Frage ob man die Sanierung so angehen möchte, dass man auch noch eine Tram durch bekommt. Der Merkur berichtet dazu
QUOTE
Die Planungen sind vergeben, erste Vorplanungen laufen. Der Stadtrat hatte unlängst gebeten, bei dem Konzept auch zu prüfen, wie hoch der Platzbedarf in der Unterführung für eine mögliche Tramverbindung ist. Die Straßenbahn könnte Orleansplatz und Neuperlach verbinden. Dazu muss die Unterführung breiter werden, Stadt und DB untersuchen ein paar Varianten. Auf eine davon festlegen muss sich dann der Stadtrat.


Unverhoffterweise könnte es so bald zu einer Weichenstellung für das Projekt kommen. Natürlich wäre eine Bauvorleistung nicht alles, aber es wäre ein wichtiges Startsignal.

Merkur zur Bahnbrückensanierung

Bearbeitet von Iarn am 20 Mar 2017, 22:45

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Rettet den Bahnausbau! Esst mehr Blauflügelige Ödlandschrecken!
    
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khoianh
  Geschrieben am: 20 Mar 2017, 23:11


Kaiser


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Es wäre zumindest schon einmal wichtig, sich die theoretische Möglichkeit für eine Tramverbindung nicht vorzeitig zu verbauen, und die Rosenheimer Straße nach Westen auf einer Länge von eingen hundert Metern hin zu verbreitern dürfte mangels unmittelbar benachbarter Bebauung eine realistische Option sein. Nördlich der Anzinger Straße beginnt dann ja bereits das unabhängige ehemalige Tramgleis.

Ein Knackpunkt bei der Einschätzung, wie realistisch diese Planungen sind, ist, dass entlang der vorgeschlagenen Strecke nur wenig Neubau stattfindet, der nach dem Neubau einer leisstungsstarken Verkehrsverbindung ruft, mit Ausnahme der Hochäckerstraße. Da werden wohl größere Teile des kommunalen Budgets eher Richtung Freiham und ins Siedlungsgebiet Nordost gehen in den nächsten Jahrzehnten.

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Iarn
  Geschrieben am: 21 Mar 2017, 09:48


Lebende Forenlegende


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Wie schon andernorts geschrieben, ist Neubau nicht der Treiber sondern die Gesamtsituation am Busbahnhof Ostbahnhof. Der ist einfach an der Kapazitätsgrenze, so dass auch aus anderen Stadtteilen da keine Busse mehr hinpassen. Und andere Haltepunkte wie Friedensstraße haben eine sehr suboptimale Umsteigesituation.
Würde man die Busse der Rosenheimer Straße auf Tram umstellen, würde man die Situation am Busbahnhof deutlich entschärfen und Kapazitäten für andere Busse schaffen.

Ich habe nochmal im RIS gewühlt, der Aufwand für die Offenhaltung der Option Tram ist relativ beachtlich
QUOTE
Dazu müssen zwei zusätzliche ÖPNV-Spuren eingeplant werden. Dies vergrößert die bislang angenommene lichte Weite von ca. 26 m auf ca. 35 m, bei einer gleichen lichten Höhe von 4,50 m. Diese Dimensionierung wird der weiteren Planung zugrunde gelegt.

Die aktuelle Durchfahrtshöhe ist aktuell 3,60. Ich gehe davon aus, dass man die Vergrößerung der lichten Höhe wohl auf jeden Fall durchführen wollte. Selbst wenn die Tram nicht kommt, würde natürlich auch der Bus von exklusiven Spuren profitieren. Aber ich hoffe, dass man sich einer großen Lösung verpflichtet fühlt, wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt.

Bearbeitet von Iarn am 21 Mar 2017, 10:21

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Rathgeber
  Geschrieben am: 21 Mar 2017, 12:15


EF-Pensionist


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Wohnort: Unter der Bavaria


Man kann nur hoffen, dass sich die Stadt an den Mehrkosten beteiligt sonst wird das nix.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 21 Mar 2017, 12:20


Lebende Forenlegende


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Ich gehe davon aus, dass die Stadt alle Mehrkosten gegenüber einer Amtslösung tragen muss. Und eine Amtslösung ist eine Erneuerung plus gegebenenfalls eine Anpassung an gestiegene Sicherheitsnormen. Bei den Mehrkosten ob der Erhöhung der lichten Höhe könnte es sein, dass die Kosten auf alle Beteiligten umgeschlagen wird.

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christian85
  Geschrieben am: 18 Apr 2017, 21:24


Kaiser


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Beiträge: 1103




Braucht man unbedingt in beide Richtungen eine separate Trasse? Zumindest stadtauswärts könnte die Tram doch auch auf der linken Spur geführt werden - Stau ist in der Unterführung hauptsächlich stadteinwärts.

Neben der Hochäckerstraße wird der Ortskern Ramersdorf auch aufgewertet und nachverdichtet. Entlang der Ottobrunnerstraße wurde auch immer wieder etwas nachverdichtet. Ein freies Feld gibt es dort noch immer. Nicht zu vergessen der Ostbahnhof (Rund um den Ostbahnhof) selbst - ich meine, das Planungsgebiet geht bis zur Rosenheimerstraße (und teils bis zur Anzingerstraße), also auch nahe der Tramtrasse.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Apr 2017, 03:16


Lebende Forenlegende


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Stadtauswärts staut es sich jedes Mal ein wenig wenn jemand nach links in die Friedesnstraße abbiegen will. Ich nehme an, dass mit dem Neubaugebiet die Zahl der Linksabbieger drastisch steigen wird. Will man da die Tram im Verkehr mitschwimmen lassen, müsste man das Linksabbiegen verbieten, das würde die Rosenheimer Straße zwar deutlich entlasten, aber ich weiß nicht, ob das gewünscht ist.

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Oliver-BergamLaim
  Geschrieben am: 20 Apr 2017, 16:39


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 21 Mar 2017, 10:48)
Wie schon andernorts geschrieben, ist Neubau nicht der Treiber sondern die Gesamtsituation am Busbahnhof Ostbahnhof. Der ist einfach an der Kapazitätsgrenze, so dass auch aus anderen Stadtteilen da keine Busse mehr hinpassen. Und andere Haltepunkte wie Friedensstraße haben eine sehr suboptimale Umsteigesituation.

Da möchte ich mal eine andere Lösung in den Raum stellen: warum müssen eigentlich alle Busse aus der Rosenheimer Straße zum Ostbahnhof? Warum nicht 55er oder 145er ab Haltestelle Orleansstraße geradeaus über die Rosenheimer Straße mit Halt am Rosenheimer Platz weiterführen bis Isartor oder zu einem anderen, innenstadtnahen Endpunkt?

Denkbar wäre auch, weitere am Ostbahnhof durchfahrende Linien aus dem Busbahnhof rauszunehmen und am Fahrbahnrand der Orleansstraße halten zu lassen, wenn man sich für diese "externen" Haltepositionen eine barrierefreie Lösung mit Wartehäuschen überlegt. Also z.B. den 54er bzw. den baldigen 148/150/58 mit Haltepositionen analog 148er.

Ebenso in den Raum stellen möchte ich die Wendung von ein oder zwei Linien über das Orleansplatz-Rondell, was wohl auch für den X30 angedacht war, als dieser vom Max-Weber-Platz zum Ostbahnhof verkürzt wurde, aber letztlich wurde dann auch noch der X30 auf den ohnehin schon überbelegten Busbahnhof gelegt.
Und zu guter Letzt: 213er und 9410er raus aus dem Busbahnhof. Diese Linien kann man problemlos an der Friedenstraße wenden lassen, wie teilweise während der U5-Fugensanierung schon geschehen.

Fazit: es gäbe mehrere Möglichkeiten, relativ kurzfristig mindestens ein Drittel der Busse aus dem Busbahnhof rauszunehmen, aber in München will man halt einfach wieder mal nicht - des hamma ja no nia so gmacht!
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 20 Apr 2017, 17:32


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 20 Apr 2017, 17:39)
Fazit: es gäbe mehrere Möglichkeiten, relativ kurzfristig mindestens ein Drittel der Busse aus dem Busbahnhof rauszunehmen, aber in München will man halt einfach wieder mal nicht - des hamma ja no nia so gmacht!

Ja, man will zu Recht nicht. weil sämtliche Vorschläge schlicht eine extreme Verschlechterung für die Fahrgäste darstellen würden.
(Auf die Spitze getrieben könnte man auch sagen, wenn man jede zweite Linie einstellt hat man wieder Platz im Busbahnhof...)

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Aus Gründen...

Keine Einstellung der Busverbindung durch den Englischen Garten!
    
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P-fan
  Geschrieben am: 20 Apr 2017, 17:58


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 20 Apr 2017, 04:16)
Stadtauswärts staut es sich jedes Mal ein wenig wenn jemand nach links in die Friedesnstraße abbiegen will. Ich nehme an, dass mit dem Neubaugebiet die Zahl der Linksabbieger drastisch steigen wird. Will man da die Tram im Verkehr mitschwimmen lassen, müsste man das Linksabbiegen verbieten, das würde die Rosenheimer Straße zwar deutlich entlasten, aber ich weiß nicht, ob das gewünscht ist.

Man könnte es so lösen wie beispielsweise an der Mauerkircherstraße auswärts (gemeint ist die Einmündung der Straße, nicht die Haltestelle), wo bei Annäherung einer Tram der Gegenverkehr "rot" bekommt und die Linksabbieger eine verlängerte Grünphase solange, bis die Tram "vorne" ist. Funktioniert hervorragend, wie ich fast täglich sehe.

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Symmetrische Fahrpläne: Voraussetzung für gute Anschlüsse in beiden Richtungen Symmetrieminute
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Apr 2017, 18:58


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 20 Apr 2017, 17:39)
Da möchte ich mal eine andere Lösung in den Raum stellen: warum müssen eigentlich alle Busse aus der Rosenheimer Straße zum Ostbahnhof? Warum nicht 55er oder 145er ab Haltestelle Orleansstraße geradeaus über die Rosenheimer Straße mit Halt am Rosenheimer Platz weiterführen bis Isartor oder zu einem anderen, innenstadtnahen Endpunkt?

Das ist hochklassiges Staugebiet und dürfte die Linien im Berufsverkehr zu einem Glücksspiel machen.

Ich finde die Lösung der Entschärfung an der Engstelle der Bahnbrückr und dann zu Ostbahnhof ganz gut. Zumal am Ostbahnhof gerade zukünftig einiges mehr hält als an Rosenheimer Platz und Isartor.

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Flo
  Geschrieben am: 27 Apr 2017, 20:44


Kaiser


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Wohnort: An der S3 und ein paar Buslinien


Ottobrunner Bürgermeister setzt auf S7 Ausbau und Busse ph34r.gif ph34r.gif

Bearbeitet von Flo am 27 Apr 2017, 20:44
    
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Christoph
  Geschrieben am: 27 Apr 2017, 21:05


Haudegen


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Mitglied seit: 20 Dec 02
Beiträge: 633

Wohnort: An der Lokalbahn nach Aying+Kreuzstraße


Nett... Nur ist der S7-Ausbau leider jenes tote Pferd, denn dieser wird auch in den nächsten 30 Jahren nicht kommen. Insofern wäre es durchaus sinnvoller, auf die MVG anstatt auf die Bahn zu setzen.
    
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Flo
  Geschrieben am: 27 Apr 2017, 21:11


Kaiser


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Beiträge: 1666

Alter: 34
Wohnort: An der S3 und ein paar Buslinien


Genauso wird man da die U5 auch die nächsten 30 Jahre nicht verlängern, also kurz gesagt: Da draußen ändert sich an den Verhältnissen die nächsten Jahrzehnte nix. Die U5 würde sich bloß lohnen wenn man da in Brunnthal an der A8 so ein Park and Ride Parkhaus wie in Fröttmaning hin stellt

Bearbeitet von Flo am 27 Apr 2017, 21:13
    
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146225
  Geschrieben am: 27 Apr 2017, 21:14


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 11503

Alter: 39
Wohnort: TH


QUOTE (Flo @ 27 Apr 2017, 21:11)
Genauso wird man da die U5 auch die nächsten 30 Jahre nicht verlängern, also kurz gesagt: Da draußen ändert sich an den Verhältnissen die nächsten Jahrzehnte nix.

Geh komm, vielleicht gibts ja Buszüge eines Tages.

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