Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Datenschutzerklärung | Hilfe

  Antworten | Neues Thema |
[EST] Elron, Estnische Staatsbahn [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
karhu
  Geschrieben am: 14 Jun 2018, 09:05


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 18 Dec 07
Beiträge: 1111

Wohnort: Tampere (Stuttgart)


Der Personenverkehr in Estland entwickelt sich rassant in eine possitive Richtung, und auch die Pünktlichkeit von 99,15% kann sich sehen lassen. Naja bei dem kleinen Streckennetz ist das auch nicht so schwer zu erreichen.
ERR (English)

Bearbeitet von karhu am 14 Jun 2018, 09:05
    
      Link zum BeitragTop
Garymau
  Geschrieben am: 4 Sep 2018, 16:26


Jungspund


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Nov 05
Beiträge: 12

Wohnort: Vantaa


Ich als Nostalgiker finde es nur schade, dass da jetzt wie überall FLIRT-Garnituren rumfahren.
Bin in Estland bahnmässig nicht Harjumaa rausgekommen, mag aber z.B. den "morbiden Charme" des "Balti jaam".
    
     Link zum BeitragTop
146225
  Geschrieben am: 4 Sep 2018, 19:26


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 14789

Alter: 41
Wohnort: TH


QUOTE (Garymau @ 4 Sep 2018, 16:26)
Ich als Nostalgiker finde es nur schade, dass da jetzt wie überall FLIRT-Garnituren rumfahren.
Bin in Estland bahnmässig nicht Harjumaa rausgekommen, mag aber z.B. den "morbiden Charme" des "Balti jaam".

Wer täglich pendelt oder abseits des Freaktums unterwegs ist, hält nun mal in aller Regel nichts mehr von Ranz und Gammel.

--------------------
Tågskryt!
    
     Link zum BeitragTop
Garymau
  Geschrieben am: 4 Sep 2018, 20:18


Jungspund


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Nov 05
Beiträge: 12

Wohnort: Vantaa


Ach, doch, eigentlich schon.
Bin 2 Jahre lang 4 Stunden pro Tag gependelt, altes
Wagenmaterial, stört mich nicht, solange es seinen Dienst tut.
    
     Link zum BeitragTop
TramBahnFreak
  Geschrieben am: 4 Sep 2018, 20:38


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Oct 09
Beiträge: 10052

Alter: 25
Wohnort: GR


QUOTE (146225 @ 4 Sep 2018, 20:26)
Wer täglich pendelt oder abseits des Freaktums unterwegs ist, hält nun mal in aller Regel nichts mehr von Ranz und Gammel.

"Ranz und Gammel" hat halt nichts mit dem Alter zu tun.

Hier erledigen 50 Jahre alte, top gepflegte Fahrzeuge täglich ihren Dienst im Personenverkehr zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
Bei gewissen Busunternehmen (aus München und Umgebung, du kennst sicher auch andere Beispiele) ist ein Fahrzeug schon nach etwa zwei Jahren mehr oder weniger schrottreif...

--------------------
Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
     Link zum BeitragTop
146225
  Geschrieben am: 4 Sep 2018, 20:56


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 14789

Alter: 41
Wohnort: TH


QUOTE (TramBahnFreak @ 4 Sep 2018, 20:38)
"Ranz und Gammel" hat halt nichts mit dem Alter zu tun.

Hier erledigen 50 Jahre alte, top gepflegte Fahrzeuge täglich ihren Dienst im Personenverkehr zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
Bei gewissen Busunternehmen (aus München und Umgebung, du kennst sicher auch andere Beispiele) ist ein Fahrzeug schon nach etwa zwei Jahren mehr oder weniger schrottreif...

Ich gebe Dir natürlich im Grundsatz da schon Recht, das ist natürlich auch ein sehr deutscher Blickwinkel, wo leider in den letzten Jahren für unwichtige Kleinigkeiten wie "Instandhaltung" oder "Pflege" weder Geld noch Personal (ausreichend) vorhanden sind. Und so entsteht halt das Gesamtbild, wo zum Siff auch noch die x-te Türstörung, dieser oder jener Defekt, kurz: ein mangelhaftes Gesamtbild hinzukommt.

Natürlich muss das nicht automatisch immer und überall so sein. Was dann noch gegen eine (alleinige) freak-artige "ewige" Weiternutzung altbrauchbarer Betriebsmittel spricht ist, dass Dinge wie Barrierearmut und zeitgemäße technische Installationen heutzutage halt doch auch noch irgendwie dazu gehören.

Und ja, so das eine oder andere Beispiel würde mir nicht nur auf Schienen, sondern auch beim Bus auch noch einfallen.

--------------------
Tågskryt!
    
     Link zum BeitragTop
karhu
  Geschrieben am: 1 Dec 2018, 11:09


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 18 Dec 07
Beiträge: 1111

Wohnort: Tampere (Stuttgart)


Eine sehr ausführliche Reportage aus dem Alltag einer Schaffnerin von Elron: ERR (English)
Von Gewalt gegen das Personal ist hier gar keine Rede, und der Bericht recht possitiv.

In Estland ist noch recht konservativ, mir ist dort noch kein männlicher Schaffner begegnet und ich hab noch keinen weiblichen Tf gesehen.

Bearbeitet von karhu am 1 Dec 2018, 11:13
    
      Link zum BeitragTop
karhu
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 14:59


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 18 Dec 07
Beiträge: 1111

Wohnort: Tampere (Stuttgart)


Neben Lettland plant auch Estland bis 2028 große Teile des Streckennetzes mit 25kV~ zu elektrifizieren. Anders als in Lettland wo das vorhandene 3kV= Netz umgebaut wird, wird in Estland nur die Strecke nach Aegviidu umgebaut. Sonnst bleibt das 3kv= Netz bestehen.

Quelle: Eesti
    
      Link zum BeitragTop
Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 15:13


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 3302




QUOTE (karhu @ 11 Sep 2019, 15:59)
Neben Lettland plant auch Estland bis 2028 große Teile des Streckennetzes mit 25kV~ zu elektrifizieren. Anders als in Lettland wo das vorhandene 3kV= Netz umgebaut wird, wird in Estland nur die Strecke nach Aegviidu umgebaut. Sonnst bleibt das 3kv= Netz bestehen.

Quelle: Eesti

Naja, macht auch Sinn denke ich. Das bisschen Netz westlich von Tallin ohne weitere Verbindungen zu internat. Strecken kann man quasi unter dem Prädikat "S-Bahn" verbuchen. Interessant wird es dann nur im Knoten Tallin, wie dort die Strecken zw. den beiden Stromsystemen aufgeteilt werden. Notfalls gibts ein neues S-Bahntunnel wink.gif

Nebenbei: Laut Wiki gibts für Aegviidu den dt. Namen Charlottenhof, hätte ich bei dem kleinen Dorf nun wirklich nicht erwartet.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 11 Sep 2019, 15:15
    
     Link zum BeitragTop
Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 18:05


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 May 14
Beiträge: 1427




Die Länder sollten vielleicht auch mal die Verbindungen untereinander verbessern. Teilweise wird die Eisenbahn da ja recht stiefmütterlich behandelt (also noch viel, viel mehr als bei uns).
    
     Link zum BeitragTop
146225
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 18:11


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 14789

Alter: 41
Wohnort: TH


Im Baltikum gibt es allerdings im Gegensatz zu Deutschland noch vernünftiges Entwicklungspotenzial. Ich sehe das schon kommen, dass wir in Sachen Bahnverkehr nicht nur von Staaten südlich und westlich von Deutschland überholt werden, sondern in nicht allzu ferner Zeit auch östlich.

Bearbeitet von 146225 am 11 Sep 2019, 18:11

--------------------
Tågskryt!
    
     Link zum BeitragTop
Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 18:22


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 3302




QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 11 Sep 2019, 19:05)
Die Länder sollten vielleicht auch mal die Verbindungen untereinander verbessern. Teilweise wird die Eisenbahn da ja recht stiefmütterlich behandelt (also noch viel, viel mehr als bei uns).

Na dafür gibts die Rail Baltica. Ist auch in der estnischen Karte als Strichellinie eingezeichnet. Anfangs was die noch als HGV geplant, jetzt eher als Güter/Regio-Strecke mit Vmax160-200.

Problem in dem Eck ist auch die Spurweite, da ist noch alles in russ. Breitspur.
    
     Link zum BeitragTop
Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 20:05


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 May 14
Beiträge: 1427




QUOTE (146225 @ 11 Sep 2019, 18:11)
Im Baltikum gibt es allerdings im Gegensatz zu Deutschland noch vernünftiges Entwicklungspotenzial. Ich sehe das schon kommen, dass wir in Sachen Bahnverkehr nicht nur von Staaten südlich und westlich von Deutschland überholt werden, sondern in nicht allzu ferner Zeit auch östlich.

Wird dir das nicht langsam mal langweilig? Dazu ist es absoluter Unsinn.

In den baltischen Staaten ist der SPV oftmals eine Katastrophe und Entwicklungspotential, ja, das kannst auch bei Island oder Albanien sagen. Lächerlich, aber wirklich.

Bei uns ist ja vieles im Argen und man ist nicht in der Liga A/CH/NL, aber genauso wie die Schönredner nerven, nervst du mit Positionen als wären wir bei der Eisenbahn auf dem Stand von Albanien (beim Mobilfunk sind sie uns ja definitiv überlegen).

Die Abstimmung zwischen den Staaten ist einfach nicht gut und teilweise kommt man nur mit dem Bus da herum oder hat einen 24-Stunden-Takt, hochattraktiv.

Rail-Baltica hört man seit Jahren und ist ja auch wirklich wichtig und gut, wenn es denn irgendwann mal kommt, aber heute existieren auch schon Strecken und da ist meist nur der SPNV um die größeren Städte gut.
    
     Link zum BeitragTop
146225
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 20:15


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 14789

Alter: 41
Wohnort: TH


QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 11 Sep 2019, 20:05)
Wird dir das nicht langsam mal langweilig? Dazu ist es absoluter Unsinn.


Warte einfach mal ein Jahrzehnt ab und schau an, wie viel Unsinn dann noch in der Realität steckt. In Deutschland haben in der selben Zeit gefühlte 472 Bürgerinitiativen wegen Schwarzbau und ähnlichem viele geplante Ausbauten zunächst in Grund und Boden geklagt. Ist das besser? Bei aller unbedingten Befürwortung des Rechtsstaates, aber das heisst nun wirklich, sich selbst ins Knie zu schießen.

Okay, vielleicht habe ich Unrecht und östlich der Oder bis an Russlands Grenzen passiert viel zu wenig. Möglich. Schade wenn. Die reine Möglichkeit an sich rechtfertigt aber noch lange nicht, dass die deutsche Position viel zu oft reflexhaft nur so vor Überheblichkeit strotzt, nur weil etwas (süd-)östlich von uns auf der Landkarte ist.

EDIT: Und stimmt, in Alba(h)nien ist die Eisenbahn schlechter aufgestellt als in Deutschland. Serbien auch. Die Frage ist nur, wie viel weitere Länder kommen von da bis Deutschland noch, und wo stünden diese Länder wohl, hätten sie die Möglichkeiten der deutschen Volkswirtschaft?

Bearbeitet von 146225 am 11 Sep 2019, 20:18

--------------------
Tågskryt!
    
     Link zum BeitragTop
Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 11 Sep 2019, 20:31


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 May 14
Beiträge: 1427




QUOTE

Warte einfach mal ein Jahrzehnt ab und schau an, wie viel Unsinn dann noch in der Realität steckt. In Deutschland haben in der selben Zeit gefühlte 472 Bürgerinitiativen wegen Schwarzbau und ähnlichem viele geplante Ausbauten zunächst in Grund und Boden geklagt. Ist das besser? Bei aller unbedingten Befürwortung des Rechtsstaates, aber das heisst nun wirklich, sich selbst ins Knie zu schießen.


Da wird man auf jeden Fall Gesetze ändern müssen. Vielleicht so wie in den Niederlanden. Laut DSO-Beitrag zahlen die zwar hohe Entschädigungen, aber es wird schnell mal enteignet und Projekte schneller durchgezogen. Betuwe ist ja auch längst fertig.

QUOTE

Okay, vielleicht habe ich Unrecht und östlich der Oder bis an Russlands Grenzen passiert viel zu wenig. Möglich. Schade wenn. Die reine Möglichkeit an sich rechtfertigt aber noch lange nicht, dass die deutsche Position viel zu oft reflexhaft nur so vor Überheblichkeit strotzt, nur weil etwas (süd-)östlich von uns auf der Landkarte ist.


Diese Überheblichkeit hast du überall, wo anders wird das durch gesteigerten bis zu nervigem Patriotismus ausgedrückt, der bei uns ja eher nicht so möglich ist.

Es passiert viel östlich der Oder, aber halt wenig bei der Eisenbahn, weil auch da das Auto und die Straße die klare Nummer 1 ist.
Wobei es in Polen nach vielen Jahren des Abbaus und der Stilllegungen ja schon wieder besser wird für die Eisenbahn seit ein paar Jahren.

QUOTE

Und stimmt, in Alba(h)nien ist die Eisenbahn schlechter aufgestellt als in Deutschland. Serbien auch. Die Frage ist nur, wie viel weitere Länder kommen von da bis Deutschland noch, und wo stünden diese Länder wohl, hätten sie die Möglichkeiten der deutschen Volkswirtschaft?


Dann würden dort viele, viele Autobahnen gebaut. Glaubst du ernsthaft da hätte man dann eine bessere Eisenbahn? So wie das jetzt ist müsste es nämlich nicht sein, weder in Albanien noch in den ehemaligen jugoslawischen Staaten.

Halten wir doch fest, dass außer NL, CH, AT und vielleicht BE und LUX die Lage der Eisenbahn in Europa nicht die beste ist. Da sind wir also im Vergleich noch gut aufgestellt.
Man stelle sich nur die volkswirtschaftlichen Möglichkeiten in Frankreich vor und den super Bahnverkehr abseits von Paris und TGV. Vielleicht wird das ja mit der Regionalisierung und das Streckennetz abseits HGV ist auch oft katastrophal.

Aber das geht jetzt vom Thema weg.
    
     Link zum BeitragTop
Thema wird von 0 Benutzer gelesen (0 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
14 Antworten seit 14 Jun 2018, 09:05 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken

<< Back to Bahn International
Antworten | Neues Thema |