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[M] Mögliche Verlängerung U5 Ottobrunn [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 18 Feb 2020, 22:22


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Süddeutsche Weichen gestellt

QUOTE
Der Kreisausschuss billigt die Übernahme von Planungskosten für Vorhaltemaßnahmen am Bahnhof Neuperlach Süd. Die sind Voraussetzung für eine spätere, unterirdische Verlängerung der U 5 nach Neubiberg


Nachdem der Landkreis nicht unerhebliche Planungskosten (1,2 M¤) für das Projekt beschlossen hat, erlaube ich mir mal das Thema aus der Ideenspielen hinaus in ein eigenes Thema auszugliedern.
Natürlich erwartet der Landkreis in Zukunft auf fleißige FInanzierung von höherer Stelle
QUOTE
"Wir müssen für diese Ausgaben einstehen, streben aber eine Kostenaufteilung mit Freistaat Bayern und Stadt München an, die in etwa jener für die Planung der U-Bahnverlängerung nach Martinsried entspricht", sagte Göbel. Das würde bedeuten, dass "etwa 93 Prozent der Kosten von staatlichen Stellen getragen wird".


Konkret geht es wohl um die Gestaltung der Station Neuperlach Süd
QUOTE
Da die für eine Verlängerung der U 5 notwendigen Umbaumaßnahmen in Neuperlach Süd umfangreich sind, ist auch die Planung entsprechend kompliziert. Es geht darum, den Platz für ein drittes Gleis für die U-Bahn einzurechnen, dabei aber die Auswirkungen auf einen möglichen zweigleisigen Ausbau der S-Bahnlinie 7 nicht außer Acht zu lassen.


Insgesamt redet man über 15-25 Mio Vorhaltekosten.

Im weiteren Verlauf des Artikels geht alles um die Frage die schon Polt stellte, "wer zahlt's?" Dabei Schießt Neubibergs Bürgermeister scharf gegen die MVG
QUOTE
"Die haben aber bei ihren Planungen nichts von unseren Anliegen berücksichtigt und jetzt sollen wir wegen deren schnarchzapfiger Art bezahlen. Das ist ärgerlich", so Heyland.


Bearbeitet von Iarn am 18 Feb 2020, 22:32
    
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Jean
  Geschrieben am: 19 Feb 2020, 06:30


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Anders formuliert: München soll zahlen. Was anderes habe ich nicht erwartet.

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

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Iarn
  Geschrieben am: 19 Feb 2020, 09:41


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Ich lese das so, dass für die Finanzierung nach dem Freistaat gerufen wird. Der Stadt wirft man eher Schlafmützigkeit vor
Einen gewissen Teil könnte München ja mit beisteuern, da die infrastruktur inNeuperlach Süd, die aktuell am Anschlag ist, entlastet wird (weniger Busse und weniger Autos und P&R Bedarf, wenn die Passagiere schon südlicher auf die U-Bahn umsteigen.
    
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Jean
  Geschrieben am: 19 Feb 2020, 09:50


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Wenn man die U-Bahn mit genügend Abstand zur S7 baut (also ca. 2KM) sehe ich sie durchaus gerechtfertigt. So in der Mitte zwischen S3 und S7. Dann würde ich aber auch die freie Fläche bebauen lassen, auch als Voraussetzung zur Finanzierung der U-Bahn.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 19 Feb 2020, 14:42


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Die (höchstwahrscheinlich förderfähige) Tram möchte man aus Eitelkeitsgründen nicht haben und setzt voll auf die U-Bahn, die 10x soviel kostet. Diese Mehrkosten möchte man aber dann bitteschön auch bezahlt bekommen.

Ich bin ja so langsam dafür die Förderungen zu ändern. Einfach den ganzen Fördertopf pro Einwohner oder Arbeitsplatz oder Pendler oder.... auf die Gemeinden und Städten verteilen mit der Maßgabe, es für den ÖPNV auszugeben. Dann muss jeder selber schauen, was er von dem Geld für was ausgibt.

Aktuell lassen sich manchem laute Gemeinden den Arsch golden pudern und der Rest schaut in die Röhre.
    
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andreas
  Geschrieben am: 19 Feb 2020, 17:46


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QUOTE (Iarn @ 19 Feb 2020, 10:41)
Ich lese das so, dass für die Finanzierung nach dem Freistaat gerufen wird. Der Stadt wirft man eher Schlafmützigkeit vor
Einen gewissen Teil könnte München ja mit beisteuern, da die infrastruktur inNeuperlach Süd, die aktuell am Anschlag ist, entlastet wird (weniger Busse und weniger Autos und P&R Bedarf, wenn die Passagiere schon südlicher auf die U-Bahn umsteigen.

man kritisiert wohl die Planung für den Betriebshof in Neuperlach, der für die Fantasiestrecke da keine Vorleistungen enthält...

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Valentin
  Geschrieben am: 19 Feb 2020, 20:21


Kaiser


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QUOTE (andreas @ 19 Feb 2020, 17:46)
QUOTE (Iarn @ 19 Feb 2020, 10:41)
Ich lese das so, dass für die Finanzierung nach dem Freistaat gerufen wird. Der Stadt wirft man eher Schlafmützigkeit vor
Einen gewissen Teil könnte München ja mit beisteuern, da die infrastruktur inNeuperlach Süd, die aktuell am Anschlag ist, entlastet wird (weniger Busse und weniger Autos und P&R Bedarf, wenn die Passagiere schon südlicher auf die U-Bahn umsteigen.

man kritisiert wohl die Planung für den Betriebshof in Neuperlach, der für die Fantasiestrecke da keine Vorleistungen enthält...

Zumindest ist der Landkreis bereit, die zusätzlichen Planungskosten zu übernehmen [MM]. Auch wenn dabei noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde.
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 19 Feb 2020, 23:46


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QUOTE (Jean @ 19 Feb 2020, 10:50)
Wenn man die U-Bahn mit genügend Abstand zur S7 baut (also ca. 2KM) sehe ich sie durchaus gerechtfertigt. So in der Mitte zwischen S3 und S7. Dann würde ich aber auch die freie Fläche bebauen lassen, auch als Voraussetzung zur Finanzierung der U-Bahn.

Wahrscheinlichste weil günstigste Trasse ist ja am Westrand von Ottobrunn. Nur: Da ist halt fast nichts. Für Ottobrunn selber bringt die Trassenführung wenig. Wenn dann müsste man daneben ordentlich bebauen - aber so viel Platz ist da dann auch wieder nicht. Wenn dann müsste ein schienengebundenes Nahverkehrsmittel in meinen Augen durch die Mitte von Ottobrunn durchführen.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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andreas
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 05:25


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wenn man nicht unter der Rosenheimer Landstraße baut dann kann mans ja eigentlich gleich bleiben lassen oder?

vor allem Dingen gehört das alles nicht mehr zu Ottobrunn - Ottobrunn hat ja kaum mehr freie Flächen - es gibt im Gemeindebereich noch genau drei Felder rund ums Eisstadion und nördlich des Gewerbegebiets am Haidgraben ein bissl was - und das wars - ob da soviel Verdichten kann, daß man Fahrgäste für die U.bahn herbekommt?

Bearbeitet von andreas am 20 Feb 2020, 05:28

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Jean
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 07:14


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QUOTE (andreas @ 20 Feb 2020, 05:25)
wenn man nicht unter der Rosenheimer Landstraße baut dann kann mans ja eigentlich gleich bleiben lassen oder?

vor allem Dingen gehört das alles nicht mehr zu Ottobrunn - Ottobrunn hat ja kaum mehr freie Flächen - es gibt im Gemeindebereich noch genau drei Felder rund ums Eisstadion und nördlich des Gewerbegebiets am Haidgraben ein bissl was - und das wars - ob da soviel Verdichten kann, daß man Fahrgäste für die U.bahn herbekommt?

Dann halt Unterhaching. Wenn man die U5 entlang der Ottobrunner Hautpstraße baut ist sie zu nahe an der S-Bahn dran (gleiches Problem wie Freiham). Dann würde ich eher die S7 ausbauen und vielleicht noch ein Zwischenhalt irgendwo einbauen.

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Iarn
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 07:17


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QUOTE (Boris Merath @ 19 Feb 2020, 23:46)
Wahrscheinlichste weil günstigste Trasse ist ja am Westrand von Ottobrunn. Nur: Da ist halt fast nichts. Für Ottobrunn selber bringt die Trassenführung wenig. Wenn dann müsste man daneben ordentlich bebauen - aber so viel Platz ist da dann auch wieder nicht. Wenn dann müsste ein schienengebundenes Nahverkehrsmittel in meinen Augen durch die Mitte von Ottobrunn durchführen.

Ich halte die Westtrasse nicht für am wahrscheinlichsten. Dir ist zwar die billigste aber die mit dem niedrigsten NKF. Die Osttrassen sind zwar teurer, haben aber den größten NKF. Zwar nicht 1 aber deutlich näher dran.

Bearbeitet von Iarn am 20 Feb 2020, 07:17
    
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Christoph
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 09:02


König


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QUOTE (Jean @ 20 Feb 2020, 08:14)
QUOTE (andreas @ 20 Feb 2020, 05:25)

Dann halt Unterhaching. Wenn man die U5 entlang der Ottobrunner Hautpstraße baut ist sie zu nahe an der S-Bahn dran (gleiches Problem wie Freiham). Dann würde ich eher die S7 ausbauen und vielleicht noch ein Zwischenhalt irgendwo einbauen.

Die S7 und insbesondere der Bahnhof Ottobrunn sind viel zu weit süd-östlich gelegen, für Ottobrunn selber würde ein Ausbau der S7 nicht viel bringen.

Eine U5, die dem Verlauf der Rosenheimer Landstraße folgt, hätte einen viel größeren Einzugsbereich, insbesondere die Großsiedlung rund um die Robert-Koch-Straße, die von der S7 mehr oder weniger abgehängt ist.

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Pünktlichkeitsquote S-Bahn 2019: 75%, Jan 2020: 79%, Feb 2020: 61%
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 13:37


Lebende Forenlegende


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Da bin ich mal gespannt, wie man das finanzieren will ohne Förderung. Weil wenn es schon für Freiham nicht reicht, dann reicht es für Ottobrunn zweimal nicht.

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 13:39


Routinier


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Das wird recht einfach: Dem Freistaat ist die Stadtgrenzen überschreitende Linie nach Ottobrunn wichtiger, allein schon wegen Söders Weltraumbahnhof. Und dann wird er sich halt für eine von beiden entscheiden. Noch ist Ottobrunn schwarz geführt, mit U-Bahn könnte das so bleiben.
    
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Jean
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 13:45


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QUOTE (Tram-Bahni @ 20 Feb 2020, 13:39)
Das wird recht einfach: Dem Freistaat ist die Stadtgrenzen überschreitende Linie nach Ottobrunn wichtiger, allein schon wegen Söders Weltraumbahnhof. Und dann wird er sich halt für eine von beiden entscheiden. Noch ist Ottobrunn schwarz geführt, mit U-Bahn könnte das so bleiben.

Vor allem was auch dafür spricht, dass die Ottobrunner Verlängerung eher kommt als die Freihamer: Söder will ja diese komische Uni dort bauen, ist also Chefsache. Dies ist ein gewaltiger Bonuspunkt. Und ganz ehrlich: die Verlängerung nach Ottobrunn ist 1000% sinnvoller als nach Freiham. Übrigens hat die Stadt noch mal explizit betont Süddeutsche, dass jedes Projekt genau geprüft werden soll.

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