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Radverkehr, war: Sind Radfahrer wirklich Rambos? [Zur Themenübersicht]
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Autobahn
  Geschrieben am: 15 Apr 2012, 21:55


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9573




QUOTE
In der Debatte um zunehmende Verkehrsverstöße von Fahrradfahrern schlägt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) höhere Bußgelder und eine Kennzeichnungspflicht für Räder vor. "Ich bin davon überzeugt, dass es leider nur über das Portemonnaie geht", sagte der Vorsitzende Bernhard Witthaut der Deutschen Presse-Agentur.


Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/deutschla...ahrer-1.2793180

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Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
    
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TramPolin
  Geschrieben am: 15 Apr 2012, 22:07


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Ach, herrje, die bösen Radfahrer. Dabei sitzen auf dem Rad auch keine anderen Typen von Menschen als z.B. im Automobil.

Am besten eine Helmpflicht einführen, das senkt die Anzahl der Radfahrer um ein Drittel (siehe Australien), dann hat man schon mal rund 30 % weniger Probleme.

Dann fordere ich große Nummernschilder (die den Luftwiderstand erhöhen, bringt nicht viel, aber schreckt auch wieder ein paar Leutchen ab) und eine Höchstgeschwindigkeit von 12,5 Stundenkilometern, am besten mit technischer Vorrichtung, die man nicht so leicht überlisten kann.



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Bayernlover
  Geschrieben am: 15 Apr 2012, 22:20


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Doch, so schlecht finde ich die Idee gar nicht.

Ich würde allerdings nicht auf höhere Strafen setzen, sondern auf zwingende Schulungen. Viele Radfahrer nehmen am Straßenverkehr teil, ohne wirklich einen Schimmer zu haben, wie man sich dort zu verhalten hat. Und das sind nicht die Kinder, die gucken wenigstens bevor sie blind Spuren wechseln oder aus Seitenstraßen geschossen kommen. Was ich jeden Tag sehen muss und wie oft ich schon Schrecksekunden wegen Radfahrern erleiden musste, kann ich gar nicht mehr zählen. Und da kann man noch so aufmerksam fahren - wenn die "Gegenseite" nicht mitmacht, wird es zwangsweise irgendwann zum Crash kommen. Und das schlimme ist, dass man dann auf jeden Fall eine Teilschuld bekommt.

Also da muss sich auf jeden Fall was ändern, ein guter Anfang wäre schon einmal, mehr Radwege und Fahrradspuren zu bauen. Und dann sollte man diese natürlich auch nicht zuparken rolleyes.gif

(Wobei hier in Berlin ist eh alles zu spät, da werden die Komplexe auf der Straße ausgetragen, und das sowohl auf Radfahrer- als auch auf Autofahrerseite, wirklich beschämend wie sich im Straßenverkehr hier benommen wird)

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Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
    
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TramPolin
  Geschrieben am: 15 Apr 2012, 22:43


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 12222

Alter: 53
Wohnort: Hoch über den Dächern, mit einem anderen Blick auf unser Millionendörfchen (197, N45)


Natürlich gibt es Radl-Rambos. Ob die Zunahme durch die höhere Anzahl an Radfahrern an sich oder eine Verrohung der Sitten begründet ist, wäre noch zu klären. Ich habe hier ja auch immer wieder Radl-Themen angesprochen, etwa den (teilweisen) Wegfall der Fahrradampeln, die Radwegbenutzungspflicht (hier ist in Tempo 30-Zonen vieles besser geworden und die blauen Schilder verschwinden in München, aber die Autofahrer kenne die neuen Regeln oft nicht) oder die Sinnhaftigkeit von Radspuren als Alternative zu Radwegen.

Vieles ist an Regeln nicht sinnvoll. Was ich mir z.B. wünschen würde, dass man kurze Stücke auch auf dem Fahrradweg der Gegenfahrspur zurücklegen darf, auch auf dem Fußweg, wenn weit und breit kein Fußgänger zu sehen ist und folglich niemand behindert wird. Natürlich sollte man da nicht rasen. Das ist unter Umständen einfach sicherer, als zweimal die Fahrbahnseite wechseln zu müssen. Es hätten alle was davon.

Im Prinzip nehmen die meisten Radfahrer solche Abkürzungen in Anspruch, aber es ist nicht legal. Dagegen spricht, dass es dann von einigen Radfahrern wieder gleich ausgenutzt werden würde, nach dem Motto, ich darf das ja, und schon werden ein paar Fußgänger gleich fast umgenietet.

Viele Regelungen, speziell an den Ampeln, sind nicht transparent und setzen schon fast eine juristische Ausbildung voraus. Gilt die Fußgängerampel oder gilt die Autoampel? Ist die Fußgängerampel auf der Mittelinsel zu beachten? Manche Radwege enden auf Fußwegen (ohne zwingende oder ganz ohne Abfahrt auf die Fahrbahn!), aber dass man sich nun auf einem Fußweg befindet, sieht man eigentlich erst, wenn man dieselbe Strecke wieder zurückfährt. Da bemerkt man dann, dass das Radwegschild erst viel später kommt. Vieles ist also nicht transparent. Immerhin - und hier ist die Polizei zu loben - sagen die meisten Polizeibeamten da gar nichts, wenn man niemand gefährdet. Es sei denn, ein Beamter hat mal einen schlechten Tag.

Bearbeitet von TramPolin am 15 Apr 2012, 22:46

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DumbShitAward
  Geschrieben am: 15 Apr 2012, 23:13


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


Die Debatte ist eigentlich müßig. Klar gibt es "Radl-Rambos", genauso wie Leute denen das Autofahren mit Androhung standrechtlicher Erschießung verboten werden sollte und Fußgänger, die einfach den Finger nicht aus dem Arsch nehmen.

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Lektion 73 in unserer Serie "Rechtsstaat für Anfänger", heute: §81 StGB

Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder die auf dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
    
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rabauz
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 02:19


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Ach viele Radler sind Switcher: Im Auto schimpfen sie (zurecht) über die Radfahrer und sobald sie auf dem Sattel des Drahtesels sitzen geht das Spiel andersrum.
    
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Rathgeber
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 05:02


EF-Pensionist


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Hat die GdP inzwischen die Öffentlichkeitsarbeit für Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer übernommen?
Liest man solche Nachrichten kann man zumindest den Eindruck gewinnen...

Die Radfahrer scheinen ja wirklich das verkehrspolitische Problem zu sein – neben Fußgängern mit Knopf im Ohr.

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| Kurz gesprochen | Länger gesprochen | Mit Bildern gesprochen |

| Kommentar zum ÖPNV-Ausbauprogramm |
    
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DumbShitAward
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 05:26


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


QUOTE (Rathgeber @ 16 Apr 2012, 06:02)
Hat die GdP inzwischen die Öffentlichkeitsarbeit für Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer übernommen?
Liest man solche Nachrichten kann man zumindest den Eindruck gewinnen...

Die Radfahrer scheinen ja wirklich das verkehrspolitische Problem zu sein – neben Fußgängern mit Knopf im Ohr.

Ich glaube die GdP weiß selbst nicht mehr wen sie vertritt (außer die GdP)... Rechtstaatlichkeit und die Polizei könnens jedenfalls schonmal nicht sein.

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Lektion 73 in unserer Serie "Rechtsstaat für Anfänger", heute: §81 StGB

Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder die auf dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
    
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Musikus
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 14:25


Routinier


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Alter: 36



Von den Boulevardmedien aufgebauschte Schwachsinnsdiskussion.
Verkehrsteilnehmer verhalten sich generell gleich gut oder schlecht, das Missverhalten ist spezifisch. Radler überfahren gerne rote Ampeln, Autofahrer fahren permanent mit 55 km/h durch Tempo-30-Zonen usw....

Fahrradfahrer haben zusätzlich das Problem, dass ihre Infrastruktur völlig unzureichend und oft katastrophal schlecht ausgebaut ist und die Rechtslage bescheuerte Unklarheiten und Konflikte produziert. (Welche Ampel gilt? Benutzungspflichtige Radwege vs. Nicht-Benutzungspflichtige usw.).

Laut der Tabelle des Statistischen Bundesamtes Verkehrsunfälle 2010, 3.1.1. waren bei PKW/Rad-Unfällen Hauptverursacher:

in 9900 Fällen: Radfahrer
in 29000 Fällen: PKW-Fahrer

Bei den LKW/Rad-Unfällen ist das Verhältnis noch krasser.
Na sowas, wer hätte das gedacht?

Bei Fußgänger/Radfahrern waren Hauptverursacher:

in 2030 Fällen: Radfahrer
in 1300 Fällen: Fußgänger

Man sieht also, der Stärkere scheint generell eher der "Rambo" zu sein, mit dem wichtigen Unterschied, dass ein Mensch auf einem Fahrrad keine ausgewachsene potentielle Tötungsmaschine aufbietet wie ein PKW-Fahrer. ph34r.gif
    
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DumbShitAward
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 14:41


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


QUOTE (Musikus @ 16 Apr 2012, 15:25)
Von den Boulevardmedien aufgebauschte Schwachsinnsdiskussion.
Verkehrsteilnehmer verhalten sich generell gleich gut oder schlecht, das Missverhalten ist spezifisch. Radler überfahren gerne rote Ampeln, Autofahrer fahren permanent mit 55 km/h durch Tempo-30-Zonen usw....

Fahrradfahrer haben zusätzlich das Problem, dass ihre Infrastruktur völlig unzureichend und oft katastrophal schlecht ausgebaut ist und die Rechtslage bescheuerte Unklarheiten und Konflikte produziert. (Welche Ampel gilt? Benutzungspflichtige Radwege vs. Nicht-Benutzungspflichtige usw.).

Laut der Tabelle des Statistischen Bundesamtes Verkehrsunfälle 2010, 3.1.1. waren bei PKW/Rad-Unfällen Hauptverursacher:

in 9900 Fällen: Radfahrer
in 29000 Fällen: PKW-Fahrer

Bei den LKW/Rad-Unfällen ist das Verhältnis noch krasser.
Na sowas, wer hätte das gedacht?

Bei Fußgänger/Radfahrern waren Hauptverursacher:

in 2030 Fällen: Radfahrer
in 1300 Fällen: Fußgänger

Man sieht also, der Stärkere scheint generell eher der "Rambo" zu sein, mit dem wichtigen Unterschied, dass ein Mensch auf einem Fahrrad keine ausgewachsene potentielle Tötungsmaschine aufbietet wie ein PKW-Fahrer. ph34r.gif

Die Statistik ist leider ein wenig trügerisch, da die Schuldfrage (leider? zum Glück?) auch daran festgemacht wird, wer der "stärkere" Verkehrsteilnehmer ist. Hiermit meine ich aber nicht das Thema "Motor angelassen -> Teilschuld"

Nehmen wir einmal den Fall an ein Fahrradfahrer quert die Straße an einem Fußgängerüberweg ohne wie vorgeschrieben abzusteigen und zu schieben (afaik darf er das sogar, hat aber keinen Vortritt mehr, könnte mich da aber auch irren). Dabei wird er von einem Auto angefahren.

Unter'm Strich sind beide Schuld: der Autofahrer weil er den Radler über den Haufen gefahren hat (und zumindest §1 StVO "mit den Fehlern anderer ist zu rechnen" nicht beachtet hat), der Fahrradfahrer aber genauso, weil er (egal wie das jetzt geregelt ist, stimmt in beiden Fällen) die Vorfahrtsregelung missachtet hat.

Darfst einmal raten wer im Endeffekt die Hauptschuld bekommen wird.

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Lektion 73 in unserer Serie "Rechtsstaat für Anfänger", heute: §81 StGB

Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder die auf dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
    
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Bayernlover
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 15:04


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Welch sinnloser Vergleich. Wieviel Prozent der Kilometer werden durch Radfahrer zurückgelegt, wieviele durch PKW?

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JeDi
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 15:19


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QUOTE (DumbShitAward @ 16 Apr 2012, 15:41)
Nehmen wir einmal den Fall an ein Fahrradfahrer quert die Straße an einem Fußgängerüberweg ohne wie vorgeschrieben abzusteigen und zu schieben (afaik darf er das sogar, hat aber keinen Vortritt mehr, könnte mich da aber auch irren). Dabei wird er von einem Auto angefahren.

Genau. Hier argumentiert die Rechtssprechung aber gerne damit, dass in dem Moment, wo der Radfahrer absteigt, er absoluten (!) Vorrang hat, und der Autofahrer damit ja zu rechnen hatte.

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Bat
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 15:42


Kaiser


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Ich möchte mal einen typischen PKW-Radfahrer-Unfall, in dem bereits vom Gericht geurteilt wurde, mittels Vorführung von, bis dahin ungenutzten, Videoaufnahmen erneut beurteilen lassen können ... . ph34r.gif

Bearbeitet von Bat am 16 Apr 2012, 15:43

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Doofheit und Ignoranz verpflichten nicht zu Postings!
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 15:47


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Chat: BorisM 

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QUOTE (Bayernlover @ 16 Apr 2012, 16:04)
Welch sinnloser Vergleich. Wieviel Prozent der Kilometer werden durch Radfahrer zurückgelegt, wieviele durch PKW?

Das ist irrelevant, da die Statistik ja nur die Unfälle zwischen Radfahrern und Autofahrern betrachtet.

QUOTE (Bayernlover @ 15 Apr 2012, 23:20)
Ich würde allerdings nicht auf höhere Strafen setzen, sondern auf zwingende Schulungen.

"Schulungen"? Warum im Plural?

QUOTE (TramPolin @ 15 Apr 2012, 23:43)
Vieles ist an Regeln nicht sinnvoll. Was ich mir z.B. wünschen würde, dass man kurze Stücke auch auf dem Fahrradweg der Gegenfahrspur zurücklegen darf, auch auf dem Fußweg, wenn weit und breit kein Fußgänger zu sehen ist und folglich niemand behindert wird.

Da bin ich ehrlich gesagt dagegen. Die Aussage "wenn niemand behindert wird" ist zwar gut und schön, aber da werden sich viele nicht dran handeln. Bisher fahren die meisten wenn sie auf dem Gehweg fahren sehr langsam und vorsichtig, wenn man das langsam und vorsichtig fahren legalisiert führt das doch nur dazu dass schneller gefahren wird.

Und Radfahrer die auf einem normalen Radweg in Gegenrichtung fahren sind in meinen Augen sehr problematisch - auf den meisten Radwegen ist Überholen an sich schon ein Problem, wenn einem dann auch noch laufend ein anderer Radfahrer entgegenkommt - nein danke.

Bearbeitet von Boris Merath am 16 Apr 2012, 15:58

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Martin H.
  Geschrieben am: 16 Apr 2012, 15:48


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 6 Jan 10
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Wohnort: München


QUOTE (TramPolin @ 15 Apr 2012, 23:43)
Vieles ist an Regeln nicht sinnvoll. Was ich mir z.B. wünschen würde, dass man kurze Stücke auch auf dem Fahrradweg der Gegenfahrspur zurücklegen darf, auch auf dem Fußweg, wenn weit und breit kein Fußgänger zu sehen ist und folglich niemand behindert wird. Natürlich sollte man da nicht rasen. Das ist unter Umständen einfach sicherer, als zweimal die Fahrbahnseite wechseln zu müssen.

Aber bitte nur da, wo der Radweg breit genug ist, es gibt schon genügend Geisterfahrer, wo man nicht mehr weiß, wohin.

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das Dass
Forenanleitung
auf der Ignorierliste: Politisches
Bis Anfang März nur sporadisch hier, zu viel zu tun.
    
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