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Regionalverkehr Bayern [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 16 Jan 2020, 08:44


Lebende Forenlegende


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QUOTE (AK1 @ 15 Jan 2020, 15:27)
QUOTE (Iarn @ 15 Jan 2020, 10:27)
So soll ab der Neuvergabe alle 2 Stunden umsteigefrei ziwschen München und Innsbruck durchgefahren werden statt bisher alle vier.
Sehr schön, wie damals mit den Silberlingen...
Wiki zur Bahnstrecke München - Garmisch sagt mir, dass es den 2-Stunden-Takt von 1994 bis 2013 gegeben hat.
Das kann ich bestätigen. Die RB München - Innsbruck kam bei München-Laim auf "Gleis Garmisch" alle 2h den ebenfalls im 2h Takt fahrenden RE (Freiburg -) Aulendorf - München entgegen bzw. umgekehrt. BR 111 mit bis zu neun Flachwagen, neben denen der "Kleber-Express" mit seinen vier Schachteln verblasste.
Das ist typisch BEG. Erst das Angebot still und heimlich verschlechtern, damit man hinterher angebliche Verbesserungen stolz präsentieren kann (die in Wirklichkeit nur die Widerherstellung des ursprünglichen Zustands sind). rolleyes.gif

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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rautatie
  Geschrieben am: 16 Jan 2020, 08:58


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 7 Aug 08
Beiträge: 3196

Alter: 54
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Was die Außerfernstrecke betrifft, habe ich neulich bei einer Fahrt festgestellt, dass jetzt der Streckenabschnitt von Reutte bis zur Grenze bei Pfronten ebenfalls elektrifiziert worden ist. Allerdings hört die Oberleitung an der deutschen Grenze auf. Ich fragte mich, ob das so bleiben soll, oder ob man auch den deutschen Streckenabschnitt bis Kempten elektrifizieren will? Welchen Sinn hat diese Elektrifizierung momentan bzw. welche Züge sollen sie nutzen? Weiß da jemand Bescheid?

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Wo ist das Problem?
    
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JeDi
  Geschrieben am: 16 Jan 2020, 09:02


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QUOTE (218 466-1 @ 16 Jan 2020, 08:44)
Sehr schön, wie damals mit den Silberlingen...
Wiki zur Bahnstrecke München - Garmisch sagt mir, dass es den 2-Stunden-Takt von 1994 bis 2013 gegeben hat.[/QUOTE] Das kann ich bestätigen. Die RB München - Innsbruck kam bei München-Laim auf "Gleis Garmisch" alle 2h den ebenfalls im 2h Takt fahrenden RE (Freiburg -) Aulendorf - München entgegen bzw. umgekehrt. BR 111 mit bis zu neun Flachwagen, neben denen der "Kleber-Express" mit seinen vier Schachteln verblasste.
Das ist typisch BEG. Erst das Angebot still und heimlich verschlechtern, damit man hinterher angebliche Verbesserungen stolz präsentieren kann (die in Wirklichkeit nur die Widerherstellung des ursprünglichen Zustands sind). rolleyes.gif

Der Umsteigezwang alle 4 Stunden in Garmisch liegt aber an der österreichischen Seite, die gerne im Naturalausgleich fahren wollte. Hätte es da keine Einigung gewesen, hätte bei jeder Verbindung in Mittenwald umgestiegen werden müssen.

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trans Revolution! Fight the Cistem!
    
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JeDi
  Geschrieben am: 16 Jan 2020, 09:04


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QUOTE (rautatie @ 16 Jan 2020, 08:58)
Was die Außerfernstrecke betrifft, habe ich neulich bei einer Fahrt festgestellt, dass jetzt der Streckenabschnitt von Reutte bis zur Grenze bei Pfronten ebenfalls elektrifiziert worden ist. Allerdings hört die Oberleitung an der deutschen Grenze auf. Ich fragte mich, ob das so bleiben soll, oder ob man auch den deutschen Streckenabschnitt bis Kempten elektrifizieren will? Welchen Sinn hat diese Elektrifizierung momentan bzw. welche Züge sollen sie nutzen? Weiß da jemand Bescheid?

Derzeit nutzt die Elektrifizierung dem Güterverkehr, die RCA spart sich, die 2016 übern Berg zu schleppen, sondern kann elektrisch bis Vils fahren. Auf deutscher Seite wird die Strippe zunächst bis Pfronten-Steinach verlängert, dann erfolgt der Umstieg von Hamster zu Desiro dort statt in Reutte.

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Iarn
  Geschrieben am: 16 Jan 2020, 09:07


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Beiträge: 18952




QUOTE (rautatie @ 16 Jan 2020, 08:58)
Was die Außerfernstrecke betrifft, habe ich neulich bei einer Fahrt festgestellt, dass jetzt der Streckenabschnitt von Reutte bis zur Grenze bei Pfronten ebenfalls elektrifiziert worden ist. Allerdings hört die Oberleitung an der deutschen Grenze auf. Ich fragte mich, ob das so bleiben soll, oder ob man auch den deutschen Streckenabschnitt bis Kempten elektrifizieren will? Welchen Sinn hat diese Elektrifizierung momentan bzw. welche Züge sollen sie nutzen? Weiß da jemand Bescheid?

Würde ab diesem Posting im Außerfern Thema diskutiert
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 16 Jan 2020, 15:12


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 12317

Wohnort: ja


QUOTE (JeDi @ 16 Jan 2020, 10:02)
Der Umsteigezwang alle 4 Stunden in Garmisch liegt aber an der österreichischen Seite, die gerne im Naturalausgleich fahren wollte. Hätte es da keine Einigung gewesen, hätte bei jeder Verbindung in Mittenwald umgestiegen werden müssen.

Das waren noch Zeiten, wo man einfach ein paar Züge bis München mit einer 1044 bespannt hat. Die ÖBB wollte es, der DB war's lokmangelmäßig sicher auch ganz recht. wink.gif

QUOTE (rautatie @ 16 Jan 2020, 09:58)
Allerdings hört die Oberleitung an der deutschen Grenze auf. Ich fragte mich, ob das so bleiben soll, oder ob man auch den deutschen Streckenabschnitt bis Kempten elektrifizieren will? Welchen Sinn hat diese Elektrifizierung momentan bzw. welche Züge sollen sie nutzen?

Dass Fahrleitungen (und im folgenden Fall auch der doppelgleisige Ausbau) an der Grenze aufhören, hast du ja in Erzingen an der Hochrheinbahn auch. Dort wollte der schweizer Kanton Schaffhausen den innerschweizerischen DB-Dieselbetrieb nicht mehr, auf der Außerfernbahn wollte das Land Tirol seine letzten Bahnkilometer elektrifizieren. Deutschland ist da eher nicht so interessiert, wir setzen bekanntlich andere Prioritäten. Im Beispiel Erzingen wollte Deutschland seit Jahrzehnten lieber die Autobahn A98 (heute teilweise als A81-Fortsatz an der Grenze endend) über schweizer Gebiet führen, was ja überraschend nicht geklappt hat.

Auf der Außerfernbahn verlegt Tirol den Umstieg Richtung Kempten, wie schon erwähnt wurde, künftig von Reutte nach Pfronten-Steinach an die Grenze. Das hat abgesehen vom Güterverkehr dann gewissermaßen den Vorteil, dass man die Diesel-RB aus Kempten nun rein innerdeutsch fahren kann und aus dem gesamten Tirol betreffenden Gebiet elektrisch via Garmisch-Partenkirchen nach München oder ggf. Innsbruck. Das wird sicherlich viele Jahre, eher Jahrzehnte so bleiben, vermute ich, da Kempten Hbf - Pfronten-Steinach sicherlich auch dann als letztes elektrifiziert würde, wenn man die Strecken von Kempten nach Ulm, Hergatz, Oberstdorf, Buchloe im Rahmen einer elektrischen 612-Nachfolge elektrifizieren würde. Da hat's ja letztens von der BEG geheißen, dass man an der Neigetechnik festhalten wolle, alternative Antriebe wie Brennstoffzellen oder Akkus dafür aber bisher wegen der zu geringen Leistungsfähigkeit und Reichweite nicht in Frage kämen und eine Elektrifizierung die wirtschaftlichste Lösung sei. Wegen des Prinzips der kritischen Masse würde es sich aus meiner Sicht in dem Fall dann allerdings nicht dauerhaft lohnen, nur für die dann entstehende E-Netzlücke Außerfernbahn in einem dann ansonsten vollständig elektrifizierten Netz spezielle Akku- oder Wasserstoff-Züge samt deren Wartung vorzuhalten und z.B. durchaus interessante Durchläufe wie Kempten - Garmisch-Partenkirchen - Innsbruck zumindest sehr zu erschweren. Die Außerfernbahn sollte aus meiner Sicht bis Kempten in einem deutsch-österreichischen Netz München/Kempten - Innsbruck betrieben werden.

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