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Regionalverkehr Baden-Württemberg [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 14 Mar 2019, 21:56


Lebende Forenlegende


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Gerade weil man von Nachfrageschwankungen ausgehen muss, hat das Land für seine Neuverträge ja auch Fahrzeugreserven in Stückzahlen vorgesehen, die der globale Mobilitäzdienstleister DB von alleine niemals anbieten würde (und mangels ausreichend funktionierender Fahrzeuge auch gar nicht anbieten könnte).

Die ganze Diskussion um die Murrbahn wirkt für mich, wie wenn mit aller Gewalt etwas Negatives gesucht und gefunden werden musste. Ja, ist ja schön, wenn theoretisch der Doppelstockzug mit 4 Wagen mehr Kapazitäten anbietet wie 2x Flirt 3 XL, aber die Realität bei DB Regio Württemberg sieht doch eher so aus, dass der Zug (falls er nicht ohnehin defekt ist oder wegen Personalmangel ausfällt) dann durchaus mal auch nur mit 3 Wagen verkehrt oder 1 aus 4 Wagen leer und verschlossen ist. Oder sonstige Defekte, erst heute wieder einen DBpza 751.4 gehabt, wo Heizung als überflüssiges Komfortmerkmal bei der aktuellen Wetterlage nicht angeboten wurde. Insofern sind verlässlich vorhandene 420 Sitzplätze dann doch mehr ein Gewinn als ein Verlust. Und so Nebensächlichkeiten wie das dichteste Zugangebot überhaupt, welches in den letzten Jahrzehnten auf der Murrbahn gefahren wurde, die kann man ja auch wirklich mal kurz verschweigen.

@Jogi übrigens (mal wieder) besten Dank für die fundierte Analyse. smile.gif

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JeDi
  Geschrieben am: 14 Mar 2019, 23:45


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QUOTE (Jogi @ 14 Mar 2019, 14:28)
Haken an der Sache: An den kleineren Halten zwischen Bietigheim und Pforzheim ergänzen RE und S5 sich heute auch an Sonntagen zu einem halbstündlichen Angebot; mit dem neuen Verkehrsvertrag wird hier nur mehr ein Stundentakt angeboten.

M.W. besteht hier am Wochenende derzeit ein 30-30-60-Takt aus 3 Zweistundentakten (S5, RE Heidelberg (bzw. westlich Mühlacker dann ebenfalls S5) und RE Karlsruhe). Die S5 fährt nur Mo-Fr stündlich. Insofern steht hier eine Verbesserung Samstags (=Halbstundentakt konsequent) einer Einstellung der (ohnehin eher mäßig ausgelasteten - es fehlt halt je weiter man in den Osten kommt die Durchbindung bis Stuttgart) S5 alle 2 Stunden gegenüber.

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Jogi
  Geschrieben am: 15 Mar 2019, 11:41


Kaiser


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QUOTE (iStanley @ 14 Mar 2019, 21:17)
Da hatte ich es falsch im Kopf gehabt. Dafür Entschuldige ich mich auch. Leider kann ich den Beitrag nicht mehr korrigieren.

In meinen Augen braucht es dafür keine Entschuldigung. Fehler passieren und dieser ist nun wirklich nicht gravierend. Da ist mein von JeDi dankenswerterweise aufgezeigter Fehler über die zweistündliche S5 an Wochenenden deutlich schlimmer... dry.gif

QUOTE (iStanley @ 14 Mar 2019, 21:17)
Es ist gut möglich, dass die 4 Wagen nicht voll sind, aber 3 nicht ausreichen. Ich kann es schlecht beurteilen, da ich nicht an der Strecke wohne.

Vielleicht hatte ich es nicht klar genug ausgedrückt: Vor den Übergangsverträgen, also Oktober 2016, wurden die RE Stuttgart - Nürnberg mit 6 n-Wagen gefahren, was ca. 530 "echten" Sitzplätzen entsprach (weil wir ein fachbezogenes Forum sind, sei diese Anmerkung gestattet: Manchmal verirrte sich ein Bduu, ein umgebauter Bdm-Wagen mit größerem Fahrradbereich und den damaligen Systemsitzen ausgestattet, in die Verbände, was die "echte" Sitzplatzkapazität mal eben um die Zahl 45 verringerte).
Mit den Übergangsverträgen wurden die Leistungen auf Züge mit 5 n-Wagen umgestellt, was ca. 440 "echten" Sitzplätzen entspricht. Klagen über zu wenig Platz in diesen Zügen sind mir keine bekannt. Gleichwohl ähnelt die Kapazität den vorgesehenen Verbänden mit FLIRT XL.

QUOTE (iStanley @ 14 Mar 2019, 21:17)
[...] Desweiteren ist es ja eine Planung in die Zukunft. Man kann nicht davon ausgehen, dass in 8 Jahren noch die selbe Auslastung auf der Strecke herrscht. Der Verkehrsminister möchte doch, dass mehr Menschen die Züge nutzen. Die Regionen werden wahrscheinlich wachsen und mehr Pendler mitbringen. Die Fahrkarten werden Attraktiver gemacht und die Bürger wären bereit, deren Autos stehen zu lassen und die Bahn zu nutzen.

Ein Fahrgastzuwachs wurde ausdrücklich in den Ausschreibungen des Landes berücksichtigt. In diesem Punkt ist es auch aktiv, man denke beispielsweise an die zweimalige (!) Erhöhung des Fahrzeugbestandes der "Stuttgarter Netze" auf den beschriebenen Stand.

QUOTE (iStanley @ 14 Mar 2019, 21:17)
Da sind Sitzplatzreduzierungen nicht gerade Attraktiv für. Im Zug stehen zu müssen magt ja keiner und da bringt es auch nicht, die Mehrzweckbereiche als Ideale Puffer anzusehen.

Bin ich prinzipiell bei Dir, meine hier geäußerte Kritik über die Kapzitätsverteilung in der Früh-HVZ halte ich nachwievor für gültig.

Mich stört die Fokussierung auf die "500 Sitzplätze" und der daraus gezogene Schluss einer Kapazitätsreduzierung. Faktisch ist das durchaus richtig und kann durchaus kritisiert werden, es bleibt aber übermäßig einseitig.

In meinen Augen der Perspektivwechsel mit bedacht, dem das Land als verantwortlicher Organisator ausgesetzt ist: mit begrenzten Mitteln ein globales Angebot für verschiedene Gruppen gestalten. Nicht nur mit einer bestimmten Menge an Geld, sondern auch mit Restriktionen der Infrastruktur (die genannten Bahnsteiglängen und Eingleisigkeit) und der Fahrpläne. In dieser Globalität gehört nicht nur der Dosto-Zug zum Angebot, sondern das gesamte Netz 3 - und damit sieht die Rechnung anders aus:

Mit den Übergangsverträgen wurden im Zweistundenintervall unter der Woche ca. 350 Sitzplätze (Stunde 1 RE Stuttgart - SHA-Hessental mit 4 n-Wagen - ich hab mal pauschal zehn Klappsitze im Mehrzwechbereich dazu gezählt) und die ominösen 500 Sitzplätze (Stunde 2 RE Stuttgart - Nürnberg mit 4 Dosto) angeboten, zusammen 850 Sitzplätze.

Mit den Netzen 3a und b in Betrieb werden unter der Woche mindestens in Stunde 1 zwei Fahrten mit einem Talent II aus dem Netz 3b (zweimal 215 Sitzplätze), in Stunde 2 jeweils eine Fahrt mit einem Talent II (215 Sitzplätze) und - wahrscheinlich - einer Doppeltraktion FLIRT III XL (420 Sitzplätze) durchgeführt. Ergibt im Zweistundenintervall eine Sitzplatzkapazität von 1065. Das entspricht einem Zuwachs von 25 Prozent. Dabei nicht eingerechnet sind mögliche Doppeltraktionen im Netz 3b (damit wären im Zweistundenintervall theoretisch bis zu 1710 Sitzplätze bei allen vier Fahrten bei vorhandener Infrastruktur möglich) und die erwähnten Kapazitäten an Stehplätzen.

Man kann auf der Murrbahn nicht von einer allgemeinen Kapazitätsreduzierung sprechen. Was nicht einzelne Fahrten ausschließen muss, die heuer eine geringere resp. zu geringe Kapazität aufweisen. Kann man gerne kritisieren, sollte man auch, aber Stehplätze in der HVZ an sich sind beileibe keine Seltenheit. "Enger", wie es in der SWP hieß, geht es zu solchen Zeiten nunmal im ÖPNV zu.

Nebenbei, die NVBW könnte es sich auch ganz einfach machen, die Sitzplatzzahl zu erhöhen: Einfach die Talente so vollstellen mit Sitzgestühl wie die BEG beim "Franken-Thüringen-Express". Macht sie aber nicht; während ein vierteiliger Talent II des FTX über 250 Plätze verfügt (davon 16 erstklassig), gibt's auf Murr- und Gäubahn 215 Sitzplätze (acht erstklassig) je Fahrzeug. Das gleiche Muster dürfte auch im FLIRT XL gehen, so dass die hochgehaltene Kapazität zumindest auf ähnlichem Niveau erreicht würde.

QUOTE (iStanley @ 14 Mar 2019, 21:17)
Wenn der Bereich dann voll ist, dann lassen die neuen Fahrradfahrer ihre Fahrräder am Türbereich stehen. Das ist ja nicht der Sinn dahinter.

Das ist dann aber auch die Eigenverantwortung der Fahrgäste. Das Ding heißt nunmal Mehrzweckbereich und nicht - sage ich als geschädigter Nutzer der S-Bahn Stuttgart mit Fahrrad - Kurzzeitsitzplätze für Leute, die keinen Vierer aufsuchen wollen oder Standing Only Area. Der begrenzte Platz bringt es naturgemäß mit sich, dass die verschiedenen Nutzer sich arrangieren müssen, wenn der Platz knapp wird. Dazu zähle ich auch ausdrücklich, dass ein Radler ggf. auf die Mitfahrt verzichten sollte, wenn partout kein Platz mehr im Zug ist.

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QUOTE (JeDi @ 15 Mar 2019, 00:45)
M.W. besteht hier am Wochenende derzeit ein 30-30-60-Takt aus 3 Zweistundentakten (S5, RE Heidelberg (bzw. westlich Mühlacker dann ebenfalls S5) und RE Karlsruhe). Die S5 fährt nur Mo-Fr stündlich.

Das ist in der Tat so und ein deutlicher Fehler in meiner Auflistung. Danke für den Hinweis und die mitgelieferte Korrektur!

QUOTE (JeDi @ 15 Mar 2019, 00:45)
Insofern steht hier eine Verbesserung Samstags (=Halbstundentakt konsequent) einer Einstellung der (ohnehin eher mäßig ausgelasteten - es fehlt halt je weiter man in den Osten kommt die Durchbindung bis Stuttgart) S5 alle 2 Stunden gegenüber.

Auch diese Beurteilung scheint mir zutreffend - mit dem wiederholten Hinweis, dass die S5 in BiBi immerhin einen kurzen Übergang von/zur täglichen und stündlich verkehrenden RB Stuttgart - Neckarsulm aufweist. Mit dem "Stuttgarter Netz" findet nicht nur ein Tausch der Taktlagen statt, sondern auch eine Vorverlegung der Zwischentakte (ab BiBi i.d.R. xx.32 statt xx.08), wodurch kein Anschluss von/zur RB Stuttgart - Heilbronn gegeben ist. Zubringer ist dann wie geschrieben der RE Stuttgart - Würzburg, der mit zweiten Halbjahr 2019 noch nicht stündlich verkehrt.
Allerdings, mit dieser Vorverlgegung der RB17A-Zwischentakte wird die Korrespondenz in Vaihingen mit dem IRE1-Zwischentakt ermöglicht. Mit JeDis Verweis auf die eher mäßige Nachfrage kann das IMO durchaus positiv gesehen werden.

Bearbeitet von Jogi am 15 Mar 2019, 11:50
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 23 Mar 2019, 07:05


Lebende Forenlegende


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ZAB TT-TSIG: Auch "HzL" SWEG-650 von Problemen der Radsatzachsen (bekannt von den DB-650 im Württ. Allgäu) betroffen. Die NVBW stellt die künftigen Tfz über die SFBW selbst.

Eisenbahngesellschaft Unruhige Schienenzeiten: Land ist im Zug-Zwang

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Donaubahn / Schwarzwaldbahn TU-RDO: Weitgenderer Stundentakt kommt im Dez 2019.
Im Artikel sorgt man sich um die Infrastruktur und Kreuzungsbahnhöfe im Oberen Donautal. Mit TSIG und TFD, Reseve THAT geht sich das aus. Die sollten sich lieber darum Gedanken machen, wie die RAB die zusätzlichen Züge nicht nur als zusätzliche Ausfälle (nicht) fahren wird. ph34r.gif

[Deutsche] Bahn kündigt mehrere zusätzliche Zugverbindungen an

Bearbeitet von 218 466-1 am 23 Mar 2019, 07:23

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 23 Mar 2019, 16:07


Kaiser


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Warum hat das EBA hier Probleme mit den 650? Die laufen jetzt insgesamt über 20 Jahre (die ersten) und warum soll das auf einmal unsicher sein?
Natürlich, je früher diese Busse auf Schienen weg sind, desto besser und durch richtige Züge (am Besten ET) ersetzt werden.

Schlimm ist, dass nur bis Albstadt-Ebingen elektrifiziert werden soll. Wieso eine kleine Lücke lassen? Sollen die Leute dann umsteigen oder will man sich für die paar Kilometer teure Batterie-Hybrid-Züge leisten?

Wieso elektrifiziert das Land hier nicht die Strecken auf eigene Kosten? Geht doch nur zu Lasten des Länderfinanzausgleichs, kann dem Land doch egal sein oder man macht lauter GVFG-Projekte daraus.
Es dauert jedenfalls viel, viel zu lange. Es ist bereits nach 12. Der Diesel muss weg und zwar durch Vollelektrifizierung der deutschen Eisenbahn in wenigen Jahren (also ein Wert von über 90% sollte angestrebt werden).
    
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146225
  Geschrieben am: 23 Mar 2019, 16:35


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 23 Mar 2019, 16:07)
Wieso elektrifiziert das Land hier nicht die Strecken auf eigene Kosten? Geht doch nur zu Lasten des Länderfinanzausgleichs, kann dem Land doch egal sein oder man macht lauter GVFG-Projekte daraus.

Weil dann endgültig sicher ist, dass es aus Berlin nie wieder auch nur einen Cent gibt und das Auswirkungen in viele Bereiche haben kann, wenn der Bund lernt, dass die Länder all die Aufgaben, die er nicht anpackt, selber erledigen. Schamgefühl ist da ja ein Fremdwort, also bleibt noch mehr liegen, gut für die "schwarze Null".

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Naseweis
  Geschrieben am: 23 Mar 2019, 21:59


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QUOTE (Jogi @ 14 Mar 2019, 15:28)

*Die Anzahl der genannten Fahrzeuge bezieht sich auf den gesamten Verkehrsvertrag, wenn im Juni 2020 alle Leistungen umgestellt sein werden.

Los 1 „Neckartal“:
(...) Eingesetzt werden sollen* insgesamt 52 Talent II mit 600 Millimetern Einstiegshöhe: 26 dreiteilig (163 Sitzplätze, 24 Fahrräder), 26 fünfteilig (273 Sitzplätze, 39 Fahrräder)

Los 2 „Rems-Fils“
(...) Eingesetzt werden* FLIRT III mit 600 Millimeter Einstiegshöhe: 14 dreiteilig (164 Sitzplätze, 24 Fahrräder), 18 fünfteilig (272 Sitzplätze, 42 Fahrräder).

Los 3 „Franken-Enz“
(...) Eingesetzt werden* FLIRT-III-Züge mit 600 Millimeter Einstiegshöhe: 9 vierteilig (217 Sitzplätze, 33 Fahrräder), 14 sechsteilig (348 Sitzplätze, 51 Fahrräder).


Schön, da konnte ich mal diese (neuen) Fahrzeugzahlen mit den 2016 geplanten vergleichen. Zusammengetragen wurden die Zahlen damals in zwei Themen auf Drehscheibe und ICE-Treff, bzw. ich hatte damals noch meine Mutmaßungen für den Einsatz auf den einzelnen Linien aufgestellt. Zahlen neu, in Klammern alte Zahlen.

  • Los 1: 52 (43) Talent-II --- 26 (??) dreiteilig, 26 (??) fünfteilig
  • Los 2: 32 (26) FLIRT-III --- 14 (11) dreiteilig, 18 (15) fünfteilig
  • Los 3: 23 (19) FLIRT-III --- 9 (9) vierteilig, 14 (10) sechsfteilig


Grobe Abschätzung:
  • Los 1 „Neckartal“:

    - 30-min-Takt Stuttgart - Mühlacker - Pforzheim = 5 Umläufe, 5 ETs
    - 30-min-Takt Stuttgart - Mühlacker - Bruchsal = 7 Umläufe, 7 ETs

    - 60-min-Takt Stuttgart - Heilbronn - Sinsheim/Eberbach - Mannheim = 5 Umläufe, 10 ETs
    - 60-min-Takt Stuttgart - Heilbronn - Osterburken = 4 Umläufe, 8 ETs

    - 30-min-Takt Stuttgart - Tübingen = 5 Umläufe, 10 ETs
    - 120-min-Takt Stuttgart - Tübingen = 2 Umläufe, 4 ETs (überschlagene Wenden Tübingen nötig)

    Bei diesen Umläufen wären weiterhin viele Kurzwenden mit dabei.
    Damit wären z.B. 44 von 52 Fahrzeugen verplant.
    Je min. eine weiterer Verstäkerzug von Heilbronn und Tübingen (+ 4 ETs) sollte nötig sein.
    Die RE-Verlängerung Bruchsal-Heidelberg habe ich erstmal weggelassen, wäre wohl + 1 ET.

  • Los 2 „Rems-Fils“

    - 30-min-Takt Stuttgart - Aalen = 6 Umläufe, 12 ETs
    - 60-min-Takt Aalen - Ellwagen/Crailsheim = 2 Umläufe, 2 ETs

    - 30-min-Takt Stuttgart - Geislingen = 6 Umläufe, 12 ETs
    - 60-min-Takt Geislingen - Ulm = 2 Umläufe, 2 ETs

    Damit wären 28 von 32 Fahrzeuge im Einsatz.
    In Aalen und Geislingen müssten man Stärken/Schwächen.

    Los 3 „Franken-Enz“

    - 120-min-Takt Karlsruhe - Stuttgart - Aalen = 3 Umläufe, 6 ETs
    - 60-min-Takt Karlsruhe - Stuttgart = 3 Umläufe, 6 ETs

    - 60-min-Takt Stuttgart - Heilbronn - Lauda - Würzburg = 5 Umläufe, min. 5 ETs

    Damit wären 17 von 23 ETs verplant.
    Insbesondere beim Würzburger RE sind Doppeltraktionen zur HVZ hier noch nicht eingerechnet.


Gruß, naseweiß

Bearbeitet von Naseweis am 23 Mar 2019, 22:02

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146225
  Geschrieben am: 3 Apr 2019, 18:53


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Bildergalerie aus der Südwestpresse zu den neuen SWEG-622 für die Brenz- und Donautalbahn.

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218 466-1
  Geschrieben am: 4 Apr 2019, 05:49


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QUOTE (146225 @ 3 Apr 2019, 12:53)
Bildergalerie aus der Südwestpresse zu den neuen SWEG-622 für die Brenz- und Donautalbahn.
34 Bilder, von denen mich 31 die Züge für einen LINTwurm ganz ok finden lassen würden. Aber was ich auf den Bildern 21-23 sehe, geht garnicht. dry.gif

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146225
  Geschrieben am: 4 Apr 2019, 07:42


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QUOTE (218 466-1 @ 4 Apr 2019, 05:49)
Aber was ich auf den Bildern 21-23 sehe, geht garnicht. dry.gif

Wahrscheinlich wieder zu komfortabel - dann geh' Vareo-LINT mit Legebatterie-Bestuhlung fahren. ph34r.gif

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 4 Apr 2019, 10:30


Kaiser


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Man muss ja nicht auf total unkomfortabel verweisen, um damit unkomfortabel zu rechtfertigen.

Wieso nicht Zwischentüren einbauen, um es wohnlicher zu machen? Komfortable Sitze, am besten verstellbar usw.

Die Aufgabenträger müssen einfach höheren Komfort vorgeben und Züge sollten innen so komfortabel wie möglich ausgestattet werden, will man gegen den MIV bestehen, der immer komfortabler wird.

Das schlimmste Lint-Problem ist jedoch die Klimaanlage, direkt am Fenster zieht es und das vom ersten Lint bis heute. Das kriegt Alstom entweder nicht in den Griff oder ist für den Preis nicht in den Griff zu bekommen.
    
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146225
  Geschrieben am: 4 Apr 2019, 10:50


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 4 Apr 2019, 10:30)
Man muss ja nicht auf total unkomfortabel verweisen, um damit unkomfortabel zu rechtfertigen.

Der Landesstandard BW ist für Nahverkehr schon ganz ordentlich. Es muss ja auch noch "strapazierfähig" bleiben.

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218 466-1
  Geschrieben am: 4 Apr 2019, 13:35


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QUOTE (146225 @ 4 Apr 2019, 01:42)
Wahrscheinlich wieder zu komfortabel - dann geh' Vareo-LINT mit Legebatterie-Bestuhlung fahren.  ph34r.gif
Ewwww (Bilder 2+3/15) Da sind ja Trambahnen bequemer. ohmy.gif
QUOTE (146225 @ 4 Apr 2019, 04:50)
Der Landesstandard BW ist für Nahverkehr schon ganz ordentlich.
Jo, leider ist das im Bundesweiten Vergleich noch ... nennen wir es einmal am wenigsten unbequem.
Das ganze Zeug mit WiFi, FIS, Klima, Tiefeinstieg (der aber wieder Treppen im Zug selbst verursacht), geräumige Toilette usw. ist ja ganz schön. Aber warum muss man dann die Züge mit so kleinen, harten Stühlen mit ganz wenig Polsterung und nahezu senktechter Rückenlehne vermasseln? Man spürt an jeder Weiche den "Schlag" und auch sonst jede Unebenheit 1-1 in den Knochen, da absolut nichts abgefedert wird.
Und gerade im Donautal mit längeren Abschnitten ohne Halt, konnte (bzw. noch kann man) sich in die weichen Sitzbänke der n-Schachteln praktisch fallen lassen und die Fahrt geniessen und je nach Laune, die Landschaft ansehen oder ein Nickerchen machen. Im LINT heisst es dann schön brav aufrecht sitzen und im schlimmsten Fall der grauen Farbe an der Wand beim trocknen altern zuzusehen, weil das WiFi in der Gegend wohl eher so funktionieren dürfte, wie DB heuer generell und daher auch das iphone keine Alternative sein wird.
QUOTE (146225 @ 4 Apr 2019, 04:50)
Es muss ja auch noch "strapazierfähig" bleiben.
Die Fahrgäste müssen auf den Sitzen auch "strapazierfähig" sein. ph34r.gif

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146225
  Geschrieben am: 4 Apr 2019, 15:17


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Ja, früher war alles besser. Und aus Holz.

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 5 Apr 2019, 12:26


Kaiser


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Früher waren auch die Autos weniger komfortabel.
Heute protestieren Schüler am Freitag und ein großer Teil davon lässt sich dann im SUV vom Elterntaxi ins Klassenzimmer fahren. Weil es so schön bequem ist.

Die Tschechische Bahn beweist ja, dass man zwischen den Triebwagenteilen Türen einbauen kann und dann mit wenig Aufwand eine wohnlichere Atmosphäre schaffen kann.
Auch in Frankreich sind die Züge bisher bequemer, was sich natürlich in Zukunft ändern könnte.

Es braucht wirklich bequemere Züge (zumindest bei langlaufenden Zügen ab 100 km oder mehr als 1 Stunde Reisezeit) um die Leute aus dem MIV zu kriegen und da muss man als Aufgabenträger das eben vorgeben.
Hier könnte das was geboten wird vielleicht sogar taugen. Ich mache mir eher um die armen Kundinnen und Kunden sorgen, ob der katastrophalen Lint-Klimaanlage, wo am Fenster immer ein eiskalter Wind weht, der einen unangenehm anbläst und Alstom bekommt das scheinbar nicht in den Griff. Bei den Preiswünschen wohl auch alternativlos.

Insgesamt darf man hoffen dass das die letzte Dieseltriebwagenbestellung in Baden-Württemberg war. Man muss weg vom Diesel, am besten (und da ist der Bund gefordert) mit einem schnellen Vollelektrifizierungsprogramm, denn auch die Strecken in Ulm, um Ulm und um Ulm herum gehören komplett elektrifiziert.
    
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