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Fragen und Grundsatzdiskussion zur Münchner S-Bahn [Zur Themenübersicht]
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AK1
  Geschrieben am: 3 Apr 2019, 19:05


Haudegen


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Beiträge: 599

Wohnort: München


Die Knappheit bei Fahrzeugen und Fahrern ist mit ja bekannt... Aber sonst?
Die S3 hat in Deisenhofen eine Wendezeit von 17 Minuten, in Holzkirchen sind es von :26 bis :16 bzw. von :46 bis :36 jeweils 50 Minuten. Insgesamt stehen die Züge damit jede Stunde 117 Minuten rum, oder nicht?
Dann könnte man mit gleichem Fahrzeugeinsatz einen durchgehenden 20-Minuten-Takt mit überschlagender Wende und 3x 30 = 90 Minuten Standzeit fahren oder sogar mit einer Garnitur weniger, wenn man in 10 Minuten wendet.
Nach Kreuzstraße fehlt natürlich die Infrastruktur und die wird auch nächstes Jahr noch fehlen. Der 20-Minuten-Takt war doch da auch nie angekündigt??
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkr...stens-1.4394039
    
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elchris
  Geschrieben am: 3 Apr 2019, 21:22


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 4899




QUOTE (AK1 @ 3 Apr 2019, 20:05)
Die S3 hat in Deisenhofen eine Wendezeit von 17 Minuten, in Holzkirchen sind es von :26 bis :16 bzw. von :46 bis :36 jeweils 50 Minuten. Insgesamt stehen die Züge damit jede Stunde 117 Minuten rum, oder nicht?

Nicht ganz richtig, die S3 hat in Holzkirchen überwiegend nur 10Minuten Wendezeit, im Abendverkehr teilweise 30Minuten. In Deisenhofen wenden sehr wenige Züge wieder normal retour, meist werden hier Fahrzeuge getauscht, z.B. als Übergang von einem Takt10 Zug auf einen Regelkurs oder verkürzte Wendezeit (dann bei längerer Wendezug eines anderen Umlaufs in Holzkirchen) zum Umlauftausch. Würde man nun im Tagesverkehr alle Züge bis Holzkirchen ziehen müssten diese Übergänge anders erfolgen - ausserdem laufen so auch wieder die Kilometer hoch. Der sonntägliche Vollzugbetrieb ist mit ein Grund für die aktuell ständigen Ausfälle von Takt 10.

Es wird seitens BEG nicht bestellt und ist auch tatsächlich nicht wirtschaftlich.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 5 Apr 2019, 07:42


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Gestern Nacht ( bzw heute morgen, war nach Mitternacht) führen die S2 Petershausen/Altomünster und S6 Tutzing zeitgleich auf verschiedenen Gleisen in Laim ab.

Bisher war es doch so, daß es 2 Bahnsteigkanten für stadteinwärts, aber nur eine für auswärts gibt. Hat man da was gedreht?
    
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geminy007
  Geschrieben am: 5 Apr 2019, 08:56


Eroberer


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Beiträge: 70




Auf der S2 sind nachts Bauarbeiten, so dass auf dem Gegengleis gefahren wird.
    
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AK1
  Geschrieben am: 5 Apr 2019, 19:18


Haudegen


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Beiträge: 599

Wohnort: München


QUOTE (elchris @ 3 Apr 2019, 21:22)
Nicht ganz richtig, die S3 hat in Holzkirchen überwiegend nur 10Minuten Wendezeit, im Abendverkehr teilweise 30Minuten. In Deisenhofen wenden sehr wenige Züge wieder normal retour, meist werden hier Fahrzeuge getauscht, z.B. als Übergang von einem Takt10 Zug auf einen Regelkurs oder verkürzte Wendezeit (dann bei längerer Wendezug eines anderen Umlaufs in Holzkirchen) zum Umlauftausch. Würde man nun im Tagesverkehr alle Züge bis Holzkirchen ziehen müssten diese Übergänge anders erfolgen - ausserdem laufen so auch wieder die Kilometer hoch. Der sonntägliche Vollzugbetrieb ist mit ein Grund für die aktuell ständigen Ausfälle von Takt 10.

Es wird seitens BEG nicht bestellt und ist auch tatsächlich nicht wirtschaftlich.

Ah ja, hatte mich auch schon gewundert. Aber von :26 auf :36 bzw. von :46 auf :16 sind es natürlich nur 10 bzw. 30 Minuten. So ist es naheliegend.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 8 Apr 2019, 08:16


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PDF aus Neubiberg zu einem 2018er S-Bahngipfel.

Dort findet man auf Seite 4 Ausbaupläne von 1973 und 1985. Leider wurden diese nie vollständig umgesetzt. Aber es zeigt wie weitsichtig man damals eigentlich war. Traurig ist, dass man auf absehbare Zeit nicht mal den 1973 geplanten Ausbau hinbekommt (2. Gleis bis Herrrsching, Hölle, Höhenkirchen -Siegertsbrunn, 4 Gleise bis Oberschleißheim, selbst der S8 Ost Ausbau war als Flughafen Anschluss schon gestrichelt).

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front

Zufriedenheit mit U-Bahn, Bus und Bahn in München (Herbstzahlen, gesamt): 2015 80,6% / 2016 73,3 %/ 2017 70,6% / 2018 65,5% / 2019 53,3%
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 8 Apr 2019, 09:17


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Wohnort: München


QUOTE (Iarn @ 8 Apr 2019, 09:16)
PDF aus Neubiberg zu einem 2018er S-Bahngipfel.

Dort findet man auf Seite 4 Ausbaupläne von 1973 und 1985. Leider wurden diese nie vollständig umgesetzt. Aber es zeigt wie weitsichtig man damals eigentlich war. Traurig ist, dass man auf absehbare Zeit nicht mal den 1973 geplanten Ausbau hinbekommt (2. Gleis bis Herrrsching, Hölle, Höhenkirchen -Siegertsbrunn, 4 Gleise bis Oberschleißheim, selbst der S8 Ost Ausbau war als Flughafen Anschluss schon gestrichelt).

Naja weitsichtig, ich weiß nicht. Dafür fehlen in den Plänen solche Ausbauten wie nach Erding oder Buchenau völlig. Die Strecken halte ich dann doch für wichtiger als die S7 sorry.

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Iarn
  Geschrieben am: 8 Apr 2019, 10:50


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 18470




Aus damaliger Zeit sicherlich. Die Freisinger strecke hätte ja schon mal eine deutliche Entlastung, wenn man zumindest südlich von Oberschleißheim getrennte Gleise hätte.

Und damals war von der Siedlungsentwicklung halt die S7 Ost eher stärker als andere Linien.

Bearbeitet von Iarn am 8 Apr 2019, 10:50

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front

Zufriedenheit mit U-Bahn, Bus und Bahn in München (Herbstzahlen, gesamt): 2015 80,6% / 2016 73,3 %/ 2017 70,6% / 2018 65,5% / 2019 53,3%
    
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Christoph
  Geschrieben am: 9 Apr 2019, 15:45


König


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Mitglied seit: 20 Dec 02
Beiträge: 897

Wohnort: An der Lokalbahn nach Aying+Kreuzstraße


QUOTE (Lazarus @ 8 Apr 2019, 10:17)
QUOTE (Iarn @ 8 Apr 2019, 09:16)
PDF aus Neubiberg zu einem 2018er S-Bahngipfel.

Dort findet man auf Seite 4 Ausbaupläne von 1973 und 1985. Leider wurden diese nie vollständig umgesetzt. Aber es zeigt wie weitsichtig man damals eigentlich war. Traurig ist, dass man auf absehbare Zeit nicht mal den 1973 geplanten Ausbau hinbekommt (2. Gleis bis Herrrsching, Hölle, Höhenkirchen -Siegertsbrunn, 4 Gleise bis Oberschleißheim, selbst der S8 Ost Ausbau war als Flughafen Anschluss schon gestrichelt).

Naja weitsichtig, ich weiß nicht. Dafür fehlen in den Plänen solche Ausbauten wie nach Erding oder Buchenau völlig. Die Strecken halte ich dann doch für wichtiger als die S7 sorry.

Ich weiß nicht, wie die Zustände auf der S4 sind, aber die S7 Ost Richtung stadteinwärts ist im Berufsverkehr in der Regel ab Hohenbrunn so voll, dass es keine freien Sitzplätze mehr gibt. Das bedeutet, dass folgenden beiden großen Bahnhöfe mit in Summe rund 40000 Einwohnern im Berufsverkehr immer voll und mit der Aussicht auf 20 Minuten Beförderung im Stehen angefahren werden, attraktiv ist was anderes!

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Pünktlichkeitsquote 1. Halbjahr 2019: 72%, Okt. 2019: 67,5%
    
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elchris
  Geschrieben am: 9 Apr 2019, 16:33


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 3 May 03
Beiträge: 4899




QUOTE (Lazarus @ 8 Apr 2019, 10:17)
Naja weitsichtig, ich weiß nicht. Dafür fehlen in den Plänen solche Ausbauten wie nach Erding oder Buchenau völlig. Die Strecken halte ich dann doch für wichtiger als die S7 sorry.

Bedenke: Die Bilddateien stammen aus einer Zeit in der München noch versucht hat alle Vororte sich einzuverleiben (das wäre dann sogar bis HöSi gegangen, aber mindestens Hohenbrunn), Erding dagegen reichte damals ein 20/40/60 Takt noch völlig aus. Kaum ein Endbahnhof wurde damals alle 20Min angefahren.
    
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EasyDor
  Geschrieben am: 3 Jul 2019, 00:37


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Alter: 36
Wohnort: [M] Schwabing


Ich wusste jetzt nicht welchen Thread mit 5000+ Beiträgen ich nehmen soll, aber ein eigener lohnt dafür glaube ich nicht... wink.gif

Es ist ja bekannt, dass die Klimatisierung der 423 so ihre Grenzen hat und je nach Wartungszustand von ganz ordentlich kühlen bis hin zu gar nicht alles drin ist - und die Wartung geht ja einigermaßen.
Was sie aber gar nicht abkann sind lange offene Türen bzw. offene Fenster... Daher frage ich mich warum gerade am Ostbahnhof so oft zentrales Öffnen verwendet wird obwohl die Abfahrt z.B. erst in 3 Minuten ist?
Abgesehen davon, dass der Fahrgastwechsel um 16:30 Uhr noch erträglich ist versagt dabei aber jede Klima bei einer Außentemperatur von 35 Grad...

Genauso ist es mit offenen Fenstern... Heute wieder einen Zug gehabt in dem die Klima super ging, allerdings ein Fenster offen war und bestimmt die Hälfte nicht abgeschlossen.
Das Problem ist ja, dass man in so einem Fall das Fenster gerne schließen würde aber die Leute einfach zu doof sind zu verstehen dass es erst dann kühler wird.... sad.gif
Woran liegt das? Klar, dass bei ausgefallener Klima aufgeschlossen werden muss, aber wenn diese wieder geht muss auch wieder abgeschlossen werden... Oder wie ist hier derzeit die Anweisung?

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Geld ist wie Mist: Wenn alles auf einem Haufen ist stinkt es und lockt Ungeziefer an. Wenn es allerdings auf dem Land verteilt wird sorgt es für blühende Landschaften.
    
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uferlos
  Geschrieben am: 3 Jul 2019, 04:27


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 8 Sep 02
Beiträge: 6075
Chat: uferlos 




Die Fenster sind geschlossen zu halten und nur bei Klimaausfall zu öffnen.
Leider halten sich die Fahrgäste nicht dran und öffnen eigenmächtig die abgesperrten Fenster.

Seit dem Redesign und den mittigen Haltestangen, laufe ich auch nicht mehr innen durch beim Wenden. Ist ein Fenster auf, dann ist es halt so... Man hat bei den knappen Wendezeiten auch kaum die Zeit auf das zu achten.

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mfg Daniel
    
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gmg
  Geschrieben am: 3 Jul 2019, 09:02


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 14 Oct 04
Beiträge: 4397

Wohnort: M-Hasenbergl


QUOTE (uferlos @ 3 Jul 2019, 05:27)
Die Fenster sind geschlossen zu halten und nur bei Klimaausfall zu öffnen.

Oft ist ja auch nur in einem Wagen die Klimaanlage ausgefallen und im selben Zugteil geht sie einen Wagen weiter.
Wenn man dann im klimatisierten Wagen sitzt, merkt man oft gar nicht, dass es bei den Nachbarn wärmer ist

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Aquí se habla s-bahñol.
    
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imp-cen
  Geschrieben am: 3 Jul 2019, 09:47


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 18 Jan 08
Beiträge: 1563

Wohnort: [M] ON


QUOTE (uferlos @ 3 Jul 2019, 05:27)
Die Fenster sind geschlossen zu halten und nur bei Klimaausfall zu öffnen.
Leider halten sich die Fahrgäste nicht dran und öffnen eigenmächtig die abgesperrten Fenster.

Dann sollte man den üblichen Vierkantschlüssel (oder was auch immer da verbaut ist) gegen ein richtiges Schloss mit Schlüssel ersetzen.

--------------------
Für die dauerhafte werktägliche U8
sommerzeitfreier Lebensstil
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 3 Jul 2019, 11:34


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 29 Sep 07
Beiträge: 6774




Kosten <-> Nutzen?!

Irgendwo muss mal ein Rest an Realismus bleiben.
Man könnte evtl. den bekannten 4-Kant mit einem Torx-mit-Loch o.ä. ersetzen. Zumindeste bei Neufahrzeugen. Aber heute ist sowieso alles im Internet zu bekommen und auch so Schlüssel werden nach kurzer Zeit im Umlauf sein.

Eher erschreckt mich die Antwort von uferlos. Dass man bei knapper Wende mal eben den Zug entlang joggt, ok. Dass man wegen Haltestangen den üblichen Kontrollgang wegläßt, aus meiner Sicht nicht ok. (Ich weiß nicht, was der Arbeitgeber da vorschreibt, daher kann ich nicht über richtig oder falsch entscheiden. Allerdings hatte ich bisher schon erwartet, dass eben ein Kontrollgang bei der Wende schon dazu gehört. Eben gerade um solche "Kleinigkeiten" auf dem kurzen Dienstweg beheben zu können.)
    
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