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Zukunft des Fernverkehrs?, Gibt es überhaupt eine Zukunft? [Zur Themenübersicht]
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eherl2000
  Geschrieben am: 17 Apr 2019, 18:50


Routinier


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Ich habe noch eine Eisenbahn erlebt, wo man sich am Schalter eine Fahrkarte gekauft hat und mit dem nächsten Zug zu seinem Ziel gefahren ist. Wann man die Fahrkarte gekauft hat, war egal. Es kostete immer das gleiche. Für Rückfahrten innerhalb bestimmter Fristen gab es Ermäßigung. D-Züge und (damals) TEE kosteten einen Zuschlag. Ein einfaches und durchschaubares System.
Die Macher der "neuen" Bahn glaubten, sie müssten es dem Luftverkehr gleichtun und könnten so die Züge gleichmäßiger auslasten und so Leerstände vermeiden. Die Folge war ein Tarifdschungel, bei dem nicht einmal mehr die Mitarbeiter durchblicken. Außerdem sind die Fahrpreise weit mehr gestiegen wie Lebenshaltungskosten und Inflation.
Die Antwort der möglichen Kunden war die Umorientierung zu anderen Verkehrsträgern. Und da hilft die Reduzierung des Fernfahrkartenpreises um 8% auch nichts.
    
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146225
  Geschrieben am: 17 Apr 2019, 18:56


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 17 Apr 2019, 18:44)
@146225: sicherlich ist Auslastungssteuerung durch Preis nicht das beste vom Ei. Allerdings sind die Möglichkeiten der Auslastungssteuerung halt auch beschränkt.
Wie würdest Du denn die Auslastung Deiner Meinung nach steuern.?

Barrieren abbauen. Niemandem mehr vorschreiben, wann und mit welcher Zuggattung und ob er von A nach B links, rechts, oben oder unten herum fährt. Und vor allem: ordentlich leisten. Wenn man Freitag nachmittag um 17 Uhr an einem Großknoten des Fernverkehrs mit +95 und "heute ohne" mit einem halbwegs irgendwie funktionierenden Rest von Zug ankommt, braucht sich niemand wundern, wenn da "Freude" aufkommt. Fast alle großen Fernbahnhöfe haben die Kapazität für 400 m lange Züge, also müssen auch 400 m lange Züge auf den stark nachgefragten Strecken zuverlässig und regelmäßig verkehren, und nicht mal so, mal so, Freitags nur ein Zugteil und Donnerstags bei Nebel sowieso nochmals anders. Nach der Eisenbahn muss man wieder die Uhr stellen können, Anschlüsse dürfen kein Zufallsprinzip mehr und müssen regelmäßig vorhanden sein und die ach so tolle Digitalisierung sollte vielleicht mal eine Software zur Reiseplanung hervorbringen, die die Alternativen auch offensichtlich und simpel vom Benutzer auffinden lässt. Heute ist mancher "bequemere Reiseweg" der sichere Anschlüsse und weniger überfüllte Züge bietet, dem Durchschnittskunden unbekannt, weil das bei Standardeingabe auf bahn.de & Co. gar nicht zu finden war.

Wenn man diese Pflichtübungen mal aus dem ff beherrscht und gleichzeitig die Kapazitäten an Infrastruktur und Fahrzeugen nachhaltig begleitend ausbaut, dann hat man etwas erreicht. Aber auch erst dann. Ich weiß, verdammt viel erwartet für Deutschland.


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Rev
  Geschrieben am: 17 Apr 2019, 19:09


Lebende Forenlegende


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QUOTE


Fast alle großen Fernbahnhöfe haben die Kapazität für 400 m lange Züge, also müssen auch 400 m lange Züge auf den stark nachgefragten Strecken zuverlässig und regelmäßig verkehren


Die 400 m Gleise sind aber halt auch gut belegt... Vermutlich auch ein grund warum man den ice 1 auf 9 wagen kürzt man hat halt nicht genug 400 Meter Bahnsteigkanten
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 17 Apr 2019, 20:43


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 17 Apr 2019, 19:44)
@ Rohrbacher: ich hätte nicht Deine Hausstrecke als Beispiel nehmen sollen smile.gif

Weil sich sonst einer die Mühe macht, ganz konkret (!) Sachargumente auf den Tisch zu legen? Das ist anstrengend, ich weiß. wink.gif

QUOTE (Iarn @ 17 Apr 2019, 19:44)
aber ich denke es wird ein paar andere Strecken geben, wo es eine starke Verlagerung von Ausflugsverkehr auf Fernzüge geben könnte, z.B. München Salzburg

Warum sollte es dort anders sein? Wie schon gesagt: Wenn dann mehr Leute mitfahren, muss man eben die Züge anpassen oder mehr davon fahren. Im Fall von München - Salzburg ist die Sache auch recht einfach, denn dort fahren sicherlich die meisten von München aus nach Rosenheim, Bad Endorf, Prien, Traunstein oder Freilassing und bleiben dort oder steigen um. Einen Railjet wird das kaum betreffen, auch in "meinem" Preismodell wäre der bis einschließlich Bernau am Chiemsee selbst bei der Klassifizierung als IC zuschlagpflichtig. Selbst die Chiemsee-Ausflügler, die NICHT mit dem Bayernticket führen, hätte man also eher nicht drin. Und ich hab nie vorgeschlagen, die Gültigkeit von Sonderangeboten wie dem für solche Ausflüge zu 95% genutzten Bayernticket auf IC/ICE auszuweiten. Selbst im Einheitstarif kann man ja regional, zeitlich oder auf bestimmte Züge beschränkte Angebote machen. Der ICE-Zuschlag wäre ja auch sowas. Oder @TramBahnFreak ich habe auch nichts gegen die Auslastungssteuerung durch Bayernticket, 9-Uhr-Tickets etc. So Sachen wie 1/3 günstigere Sonntagsrückfahrkarten, Gruppenpreise, Angebote unter der Woche "DiMiDo" sind uralte Hüte. Aber man kann sich im Gegensatz zu den Puddingpreisen drauf einstellen und sagen "Listenpreis" von A nach B ist X Euro. Ich hab ja schon gesagt, man stelle sich vor, der MVV würde genauso funktionieren, dann könnten wir die überfüllte Messe-U-Bahn einfach durch ein Drehen an der Preisschraube regeln. Der MVV verdient mehr Geld und man spart sich teure Ausbauten. Warum nicht? Pech gehabt, man muss ja nicht an der Messestadt wohnen.

Mit dem Ausbau über Mühldorf ist ja dann eh die Frage, ob der Ausflugsverkehr im Voralpenland überhaupt noch so sehr mit dem Fernverkehr konkurrieren würde. Von daher, neues Beispiel, bitte. smile.gif Man hat ja immer auch die Möglichkeit das Zugangebot so zu gestalten, dass es zu den Ansprüchen der Fahrgäste passt und nicht andersrum. Dagegen wehre ich mich. Um genau diesen Konflikt zwischen langem Regional- und Fernverkehr zu entschärfen, möchte ich Zuggattungen unterhalb des "echten" ICE gestärkt sehen. Dann braucht das weder der ICE mitbedienen noch muss man Fahrgäste mit mittleren Wegstrecken in Nahverkehrszüge drängen.

Meine Hausstrecke ist auch ein gutes Beispiel. Der MüNüX muss ja, was oft vergessen wird, auch die Aufgabe des IR teilweise mitübernehmen. Das waren oberhalb der RB nördlich Ingolstadt früher mal 5 Dostos alle zwei Stunden nach Nürnberg plus fünf Bimz viermal am Tag nach Würzburg. Heute fahren nördlich von Ingolstadt nur noch sechs Bpmz im Mittel alle zwei Stunden mit aber teilweise großen Taktlücken. Zusammen mit der kurzen Fahrzeit und wenn man bedenkt, dass es keine durchgehenden RE/IR mehr über Augsburg nach Nürnberg gibt, dann ist es sicher nicht der Preis den man anpassen muss!

Und sorry, mir ist auch völlig egal, wenn man sich entscheiden muss, ob man mit einem 200- oder einem 400-m-Zug fährt. Dass ich kein Fan von so derart unflexiblem Zugmaterial bin, dürfte bekannt sein. Wenn ich die Eisenbahn gebaut hätte, gäbe es natürlich 300 km/h schnelle Velaros für die ICE. Alles was bei mir IC oder IR heißt, hätte aber erheblich flexibler und günstiger zu sein. Es geht ja nicht nur drum, wie viele Wagen ein Zug am Ende der Wagenliste hat. Manchmal braucht man mehr oder weniger 1. Klasse, manchmal tut's ein Bistro, manchmal braucht's einen Speisewagen, manchmal hab ich Geschäftsreisende, manchmal oder an anderen Wagen nimmt man am besten einen Dduu zusätzlich mit. Manchmal brauche ich viel Traktion, manchmal nicht so. Manchmal bietet sich ein Zugteil einer ausländischen Bahn an, manchmal Kurswagen. Ich sag ja nicht, dass man die Züge in jedem Bahnhof aufwändig umbilden muss, aber man kann die Züge heute so gut wie nicht mehr an den Bedarf anpassen. Genauso wie ein Flugzeug, wo man auch das Tarifsystem her hat. Blöderweise ist Zug- und Flugverkehr strukturell kaum vergleichbar.

Bearbeitet von Rohrbacher am 17 Apr 2019, 20:45

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 17 Apr 2019, 21:14


Kaiser


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QUOTE (Rohrbacher @ 17 Apr 2019, 16:10)
Ich denke nicht, dass nach einer MwSt-Senkung ein Ticket für 19,90 Euro dann wirklich nur noch 17,90 Euro kosten würde. Es ist zu vermuten, dass die DB dann 2,00 Euro mehr dran verdient. Zustände wie 1995 wären damit abgewendet. Win-Win. wink.gif


Wenn es das System Schiene so wirtschaftlicher macht, so ist da viel geholfen. Die Sonderpreistickets werden sicher nicht günstiger, die normalen Preise eher schon, aber vielleicht durch die nächste Preiserhöhung aufgefressen (wir sind ja immer noch nicht so weit, die Preise drastisch zu senken, ich denke da an 50%).

Das haben Bahnverbände und alle die der Eisenbahn nahe stehen schon lange gefordert. Ich weiß nicht warum das jetzt in Eisenbahnforen so mies gemacht wird, obwohl das einer der Bausteine der Wettbewerbsverzerrung gegenüber der Eisenbahn sind.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 18 Apr 2019, 02:17


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 17 Apr 2019, 22:14)
Das haben Bahnverbände und alle die der Eisenbahn nahe stehen schon lange gefordert. Ich weiß nicht warum das jetzt in Eisenbahnforen so mies gemacht wird, obwohl das einer der Bausteine der Wettbewerbsverzerrung gegenüber der Eisenbahn sind.

Ja, wenns auch kein Riesenschritt ist, es wäre Einer in die richtige Richtung.

Nächste Baustelle wäre dann Strom-/Dieselsteuer.

Durch die fehlende Kerosinsteuer verliert der Dt. Staat nur wg. den innerdt. Flügen mehrere 100 Mio, rechnet man noch die Auslandsflüge dazu sinds 5 Milliarden. Da sollte man doch die 12% Mehrwertsteuer doch gut gegenfinanzieren können wink.gif

Edit: Der Ausfall bei der Bahn-MwSt beliefe sich auf 400 Mio ... also das sind ja echt Peanuts.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 18 Apr 2019, 02:20
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 18 Apr 2019, 02:51


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Wohnort: ja


QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 17 Apr 2019, 22:14)
Wenn es das System Schiene so wirtschaftlicher macht

Dann wäre das super. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht dagegen. Aber wie in vergleichbaren Fällen sollten die Verbraucherpreise nicht sinken, sondern die Unternehmen höhere Gewinne machen. Vielleicht kurzzeitig, die nächste Preiserhöhung oder Verfügbarkeit von Sparpreisen wird dann entsprechend sein. Stichwort Möwenpick. Beim Fernverkehr handelt es sich zudem um einen Sonderfall. Bei einem Marktanteil von 99% kann Herr Scheuer sich dann natürlich hinstellen, selbst wenn kein einziger Fahrgast vom Auto oder Flieger umgestiegen wäre, und die damit viel schöneren Zahlen der bundeseigenen DB Fernverkehr samt der allgemein steigenden Fahrgastzahlen und natürlich sich selbst loben und das Geld anschließend über die Dividende wieder für den Bundeshaushalt abschöpfen. (Und dann damit E-Highways oder Flugtaxis fördern.) Viel politischer Effekt, null Kosten und eben bis auf ein bisserl PR nahezu null Nutzen für die Eisenbahn.

Dauerhaft noch effektiver wäre es daher, wenn eine Kerosin- und CO2-Steuer dazukäme, ebenso wie ein Zuschlag auf Kurzstreckenflüge, ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, eine Gewichts- und Sitzplatz-/Nutzflächenkomponente bei der Kfz-Steuer (statt des Hubraums) sowie die Wiedereinführung und mengenmäßige Begrenzung von Konzessionen im Straßengüterfernverkehr, versehen mit einer jährlichen Abwärtsdynamik. Dann hätt's allein schon ein Ende, dass reihenweise große Lkw in einem aufgebähten Markt fast leer fahren, einfach nur weil's geht. Ach und das mit den "innovativen" Fahrdiensten der Marke "Afrikanisches Sammeltaxi - nur mit App" sollte er auch lassen. Was nutzt ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man anderswo drei in die andere macht? Die Eisenbahn ist ja außerhalb der Kreise der Eisenbahnfreunde kein Selbstzweck, sondern eigentlich nur das vermutlich einzige Mittel im großen Stil, um Mobilität und die Begrenzung des Klimawandels irgendwie in Einklang zu bringen.

Bearbeitet von Rohrbacher am 18 Apr 2019, 02:54

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218 466-1
  Geschrieben am: 18 Apr 2019, 05:40


Lebende Forenlegende


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QUOTE (TramBahnFreak @ 17 Apr 2019, 12:40)
Es ist doch durchaus legitim, Reisen zu Zeiten, in denen Kapazitäten "über" sind, günstiger zu machen als dann, wenn eh alles aus allen Nähten platzt und überall schon das Maximum gefahren wird und jede Kapazitätserhöhung auf der Angebotsseite ungleich teurer wird.
Aber genau da ist das Problem. Warum kommt es zu Situationen, wo alles aus allen Nähten platzt? Das liegt daran, dass DB einfach nicht genug Kapazitäten anbieten kann.
In solchen Fällen müssten Trassen für Entlastungszüge frei sein und natürlich genug einastzfähige Fahrzeuge vorhanden sein, um diese zusätzlchen Züge zu fahren. Es muss nicht zwangsläufig 400m sein. x2 200m oder 400+200m geht auch.
Der Preis darf aber nicht mehr vom Zeitpunkt der Buchung abhängen. Es ist einfach Schwachfug, wenn der Fahrgast am Sitz direkt daneben z.T. bis zu €130 weniger für die gleiche Fahrt gezahlt hat, nur weil er schon ein halbes Jahr vorher gebucht hat und der andere eben erst 5. Min vor Abfahrt und aus Terningründen keine Alternative hat.
Angebote für Schwachlastzeiten sind legitim. Aber mit willkürlichen Wucherpreisen die Leute zur Fahrt mit anderen Zügen nahezu schon zu nötigen, ist ein Armutszeugnis von DB.
QUOTE (TramBahnFreak @ 17 Apr 2019, 12:40)
Und der Bäcker, der in der Stunde vor Feierabend sein Brot zum halebn Preis verkauft, macht im Grunde auch nichts anderes
Nicht ganz. Weil wenn Bäcker genau wie DB wirtschaften, dann müsste der Bäcker auch den Preis für die Brote verfünffachen, die schon am Vormittag fast ausverkauft sind. wacko.gif
Der Unterschied ist halt, dass die Kunden dem Bäcker den Vogel zeigen und zum nächsten Konkurrenten gehen würden, während DB mangels direkter Konkurrenz sagen kann, friss oder strib.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 18 Apr 2019, 12:00


Routinier


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Beiträge: 467




Hat jemand von euch stern TV im Nazi Sender RTL Austria angeschaut?
Natürlich würde die Westbahn nicht ein einziges mal erwähnt! dry.gif

Und lügen tut der Typ da auch noch SELBSTVERSTÄNDLICH zahlen Fernbusse Maut so wie JEDER der die Autobahn benutzt!!! mad.gif
Man zahlt keine "Schienenmaut" sondern Trassengebühren!

QUOTE
wenn eine Kerosin- und CO2-Steuer dazukäme
Co2 brauchen die Pflanzen. rolleyes.gif ...
Wieso sollen die Airlines noch mehr zahlen als jetzt schon?
Airline Industrie = ausgelegt auf 100% Effizienz
Bahn Industrie = alles scheiss egal Hauptsache fettes Gehalt auf Staatskosten
QUOTE
ebenso wie ein Zuschlag auf Kurzstreckenflüge
Gibts eh schon!
Kurzstrecke 7€
Mittelstrecke 15€
Langstrecke 35€
QUOTE
in allgemeines Tempolimit auf Autobahnen
Gibts eh schon!
QUOTE
um Mobilität und die Begrenzung des Klimawandels irgendwie in Einklang zu bringen.
Und deswegen fährt man mit Diesel unter den Fahrdrath. rolleyes.gif
QUOTE
Es ist einfach Schwachfug, wenn der Fahrgast am Sitz direkt daneben z.T. bis zu €130 weniger für die gleiche Fahrt gezahlt hat, nur weil er schon ein halbes Jahr vorher gebucht hat und der andere eben erst 5. Min vor Abfahrt und aus Terningründen keine Alternative hat.
Das Problem sind hier die "Grundpreise". Wenn der KM 10€ kostt mit der Begründung "es gibt ja X Tarife das es günstiger" wird braucht man sich halt nicht aufregen. Und wieso man für einen ICE der den selben Komfort eines Regionalzug hat X fach mehr zahlen muss erschliesst sich mir auch nicht. Oft hat man keine andere wahl den nehmen zu müssen. Ist das nicht als schon sachwucher?
QUOTE
dann müsste der Bäcker auch den Preis für die Brote verfünffachen, die schon am Vormittag fast ausverkauft sind.
FALSCH!
Das würde bedeuten der Bäcker verkauft das Brot für 10€ pro Stück aber weil heute "super Wetter Donnerstag" ist kostet das Brot jetzt 1x Woche nur 2€. Vor Feiertage und so weiter laufen diese Aktionen aus. Daher Verteuert er NICHTS! Genauso arbeiten die Bahnen!

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🚨 Nur ein kleines Forum. Nichts spezielles. Einfach ignorieren. 🚨
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 17:18


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2966




DB AG zu Scheuers Steuervorschlag, Artikel in der SZ:


https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn...-lutz-1.4416357

QUOTE

    Für den Fall niedrigerer Steuern auf Tickets geht der Konzern von einem starken Anstieg der Passagierzahlen um 5 Mio aus.
    Deutlich weniger Verspätungen verspricht die Bahn erst in drei bis vier Jahren.
    Der Konzern will nach dem jüngsten Terrorverdacht noch mehr in Sicherheit investieren.


Interessantes auch am Schluss:
QUOTE
Die Bahn profitiere von offenen Grenzen und stehe im europäischen Verkehr "vor einer Renaissance. Der internationale Verkehr wächst seit Jahren sogar überproportional stark", sagte Lutz. "2018 waren 7,5 Prozent mehr Reisende in den grenzüberschreitenden Zügen unterwegs".
Hätte ich ja jetzt nicht erwartet,, da beim grenzüberschreitenden Verkehr der Flieger ja besonders stark ist.
    
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146225
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 17:50


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Alter: 41
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Was heißt grenzüberschreitender Verkehr? Leute wie unsereiner, die mit der Eisenbahn schon bis Spanien, Weissrussland oder Süditalien waren, wohl weniger. Wenn jemand mit dem EC von Stuttgart bis Salzburg oder mal mit dem ICE von Köln nach Brüssel/Amsterdam fährt, zählt das halt auch schon in diese Kategorie.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 18:12


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Beiträge: 11791

Wohnort: ja


QUOTE (146225 @ 19 Apr 2019, 18:50)
Was heißt grenzüberschreitender Verkehr? Leute wie unsereiner, die mit der Eisenbahn schon bis Spanien, Weissrussland oder Süditalien waren, wohl weniger. Wenn jemand mit dem EC von Stuttgart bis Salzburg oder mal mit dem ICE von Köln nach Brüssel/Amsterdam fährt, zählt das halt auch schon in diese Kategorie.

Für viele hier gilt sogar schon Freiham - Harthaus als grenzüberschreitend, für besondere bereits Pasing - Laim. ph34r.gif

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 18:23


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QUOTE (146225 @ 17 Apr 2019, 19:47)
@TBF: Das, was du da beschreibst ist auch nicht verwerflich. Aber würde der von dir zitierte Bäcker so handeln wie die DB es tut, würde er dir nur gegen Brotbindung am Dienstag zwischen 17 und 18 Uhr ein Brot zu einem reellen bis günstigen Preis anbieten, während Du am Samstag um 9 Uhr entweder kein Kontingent mehr bekämest oder deutlich mehr als einen reellen Preis bezahlen würdest. Klar, warum kein Bäcker so doof ist? Vor allem auch, weil der Kunde, würde er es versuchen, beim nächsten Mal den Wettbewerber 2 Straßen weiter frequentiert. Und wie ernst nimmst du eigentlich einen Bäcker, wo Du heute 0,50 € für den Laib Brot bezahlst und morgen 4,80 €?

Sonderangebote sind eine Sache, daran ist nix verwerflich. In Maskierung der eigenen Unfähigkeit, adäquate Angebote zu machen, bewusst dem Kunden über den Preis vorschreiben wollen, was er zu tun oder zu lassen hat, ist anmaßend. Es sind die Details, die hier das Spiel bestimmen.
Vielleicht könne wir uns ja im Folgenden treffen: smile.gif

Finanzielle Anreize für Fahrten zu schwächer nachgefragten Zeiten sind ein durchaus probates Mittel.
Wichtig ist eine im Vorhinein klar erkennbare und verlässliche Struktur.
Was zur Zeit bei der Bahn abläuft ist abenteuerlich und vollkommen übers Ziel hinausgeschossen.


QUOTE (218 466-1 @ 18 Apr 2019, 06:40)
Aber genau da ist das Problem. Warum kommt es zu Situationen, wo alles aus allen Nähten platzt? Das liegt daran, dass DB einfach nicht genug Kapazitäten anbieten kann.
Auf der Wiesn ist das Bier auch teurer als im Februar, dienstags um 14 Uhr in meiner Stammkneipe.
Auf der Wiesn ist trotzdem mehr los.
Kapazität ist einfach irgendwann erschöpft.

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Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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146225
  Geschrieben am: 19 Apr 2019, 18:56


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QUOTE (TramBahnFreak @ 19 Apr 2019, 18:23)
[/QUOTE] Vielleicht könne wir uns ja im Folgenden treffen: smile.gif

Finanzielle Anreize für Fahrten zu schwächer nachgefragten Zeiten sind ein durchaus probates Mittel.
Wichtig ist eine im Vorhinein klar erkennbare und verlässliche Struktur.
Was zur Zeit bei der Bahn abläuft ist abenteuerlich und vollkommen übers Ziel hinausgeschossen.

Zustimmung! smile.gif

Es spricht wirklich nix dagegen, z.B. am Mittwochvormittag bestimmte Relationen zu Sonderpreisen anzubieten - das sollte halt dann aber schon jeden Mittwoch (wenn nicht gerade Weihnachten ist oder so) verlässlich auf dieselbe Weise transparent angeboten werden. Nicht heute so, morgen ganz anders, und die Aktion von letzter Woche gab es nur für Großmütter über 90 bei Vollmond.

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Rev
  Geschrieben am: 20 Apr 2019, 11:14


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Also ganz ehrlich wenn ich hier lese das Brot (ein Produkt) mit einer Dienstleistung (Bahnfahren) verglichen wird dann kann ich mir eigentlich nur noch an den Kopf fassen...

Vieleicht sollte hier mal ein paar Leute bei Wikipedia vorbei schauen warum man das nicht kann....




Das man Züge per auslastungssteuerung befüllen will ist völlig richig. Das Problem ist hier eher das es da noch keine vernünftigen Methoden gibt... So wurde ich über ein günstigeres Ticket schon in einen übervollen EC zwischen RM und KK gelots. Wärend der ICE über KRM praktisch ne Leerfart hatte... Generell wäre das mit den günstigen Tickets über Spaarpreise auch nicht so das Problem wenn man genug Kapazitäten hätte... die hat man aber leider nicht also verwaltet man wie überall nur den Mangel.
    
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