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Störungschronik U-Bahn München [Zur Themenübersicht]
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Rathgeber
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 14:05


EF-Pensionist


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QUOTE (mmouse @ 8 Dec 2017, 13:56)
Alles schonmal dagewesen ;-) Hieß Ende der 60er-Jahre U-Bahn-Referat, war meines Wissens direkt dem OB-Büro unterstellt und mit allen Kompetenzen (insbesondere auch in andere Ressorts hinein) ausgestattet. Nur so hat man in acht Jahren einen kompletten Betrieb planen, bauen und eröffnen können. Leider hat man das Referat Ende der 90er(?) aufgelöst, weil man war ja "fertig" mit der U-Bahn. Einer der größten Fehler von Sonnenkönig Ude.

Das U-Bahnreferat habe ich vor allem an der Spitze (Zimniok, Hochmuth) als sehr narzisstsich in Erinnerung. Dass es, nachdem die Innenstadtstrecken fertig und die meisten Außénäste zumindest im Bau waren, nach Schirmers Pensionierung dem Baureferat untergeordnet wurde, war konsequent und logisch.
Und ein spezielles Referat neben der MVG halte ich nicht für hilfreich.

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Tramvent

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Flogg
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 19:08


Tripel-Ass


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QUOTE (mmouse @ 8 Dec 2017, 13:56)
Aber auf der Leitungsebene mag vielleicht langsam ankommen, dass es ein Problem gibt.

Sowas wird vermutlich nicht passieren. Dann müsste man ja was angehen und das kann/schafft heute weder die Politik, erst recht nicht eine MVG. Es wird vieel geredet, passieren tut unterm Strich nicht viel oder gar nichts. Vergleichbar mit der sog. Mietpreisbremse oder dem Neubau bezahlbarer Wohnungen. Da wird auch Jahr für Jahr geredet, geredet, versprochen und versprochen und was kam bisher dabei raus? Nix.

Für die U müssen keine Kunden gewonnen werden, wie das bei privaten Firmen der Fall ist. Vor Jahren schon hat man jedenfalls bei der U3/6 in den Aushängen darum gebeten, diese Linien in der HVZ möglichst zu meiden. Verbesserungen gab es seit dem nicht/kaum. Warum auch und wie? Trotzdem sind die meisten "Kunden", die gegen diese Bitte verstoßen, auf genau diese Bahnen in der HVZ angewiesen. Diese Bitte der Stadtwerke könnte man heute auf alle Linien ausweiten. Wie soll das weitergehen?

Mittlerweile kann man die Leute, die sich über Fahrpreiserhöhungen bei marginalen, oft nur auf dem Papier stehenden, Angebotserweiterungen bei der U aufregen, verstehen. Seit Ewigkeiten kein Ausbau mehr, die gleichen alten Züge und keinerlei Fortschritt. Was kosteten 3 Ringe 2005 und was kosten sie heute?

Glaube nicht, dass sich da in den nächsten Jahren was grundlegendes ändern wird. Wie auch? Außer Gerede ist bisher nichts passiert.
    
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Jean
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 19:13


Lebende Forenlegende


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Solange man nicht die nötigen Fahrzeuge hat...Man hätte schon damals viel mehr C1 Wagen bestellen sollen...

Bearbeitet von Jean am 8 Dec 2017, 19:17

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Welcher Kurs darf heute kommentarlos entfallen?

2% Fahrgastzuwachs bei 4% Bevölkerungszuwachs ist keine Glanzleistung!
    
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Flogg
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 19:41


Tripel-Ass


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QUOTE (Jean @ 8 Dec 2017, 20:13)
Solange man nicht die nötigen Fahrzeuge hat...Man hätte schon damals viel mehr C1 Wagen bestellen sollen...

Oder deren Fahrer findet. Hier wurde ja mal gegen die FDP Stimmung gemacht (was ja teils verständlich ist). Keiner weiß, ob gerade das fahrende Personal bei einer privatisierung weniger verdienen würde und ob sich die Zustände - für alle - nicht positiv verändern würden.

Bearbeitet von Flogg am 8 Dec 2017, 19:46
    
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Jean
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 19:58


Lebende Forenlegende


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Ich sage da mal Großbritannien. Da sieht man was die Privatisierung gebracht hat! Es wurde und wird nun wieder kräftig in das Netz investiert...
Die Briten sind da wohl zeitlich voraus...

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Flogg
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 20:07


Tripel-Ass


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QUOTE (Jean @ 8 Dec 2017, 20:58)
Ich sage da mal Großbritannien. Da sieht man was die Privatisierung gebracht hat! Es wurde und wird nun wieder kräftig in das Netz investiert...
Die Briten sind da wohl zeitlich voraus...

Richtig! Sofern danach (der PrivatisierungI) erkannt wird, dass man schon vorher hätte handeln müssen/können, wäre das wünschenswert. Vielleicht passiert dann was. Politik 2017.
    
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Jean
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 20:14


Lebende Forenlegende


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In 5 bis 10 Jahren würde ich eher sagen...

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Rev
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 20:21


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QUOTE

Ich sage da mal Großbritannien. Da sieht man was die Privatisierung gebracht hat! Es wurde und wird nun wieder kräftig in das Netz investiert...
Die Briten sind da wohl zeitlich voraus...

Ich hoffe mal das ist Ironie... Das Eisenbahnnetz in GB ist durch die Privatisierung so runter gekommen das es massiv zum Verlust vom Menschenleben kam... Da sind die Züge nur so aus den Gleisen gesprungen durch die sparerei... Das Netz wurde zwangs verstaatlicht mehr oder weniger um einen sicheren Betrieb wiederherzustellen...
    
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AK1
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 20:29


Tripel-Ass


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Mir ist jetzt allerdings in Deutschland keine Partei bekannt, die das Schienennetz privatisieren will.
Die FDP will jedenfalls die Infrastruktur in staatlichem Eigentum belassen: https://www.fdp.de/forderung/50-1
Und die Forderung nach mehr Investitionen (auch in die Schiene) kommt gleich drunter.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 20:31


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Keine wirkliche Störung, aber: Die Anzeiger am Bahnsteig haben eben lustige Dinge angezeigt, sodass ich schon von Chaos ausging (Züge nach Garching, als eigentlich einer nach Fröttmaning fahren sollte usw). Läuft aber wohl doch alles.

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Before calling at Jesenice, this train also stops at Faak am See.
    
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Jean
  Geschrieben am: 8 Dec 2017, 20:32


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QUOTE
Die FDP will jedenfalls die Infrastruktur in staatlichem Eigentum belassen:
Wäre ja auch sinnvoll nachdem das meiste mit Steuergeldern bezahlt wurde.

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