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[M] Tramsichtungen, von garnicht so ungewöhnlichen Trams [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 13 Aug 2019, 17:43


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 18118




In dem Verein würde ich mich auch sofort anmelden. Mal ganz ehrlich bei Dir und Jojo ist es doch genau anders herum. Ihr klammert Euch an jede Hypothese, die irgendwie erklären könnte, wieso die arme MVG unschuldig sein könnte. Wenn es um die Verteidigung der MVG geht, kommt dann sogar von eigentlich politisch Linken das Argument, die Löhne im Fahrdienst wären doch mehr als angemessen.

Selbst wenn die MVG auch mal unschuldig an einem Schlamassel sein sollte, sie haben es sich selber eingebrockt. Wie Wildwechsel sagte, da ist in der Vergangenheit zu viel Porzellan zerbrochen. Ganz ehrlich wer wie die MVG Ausfälle von bis zu 75% auf einer Linie als "vereinzelt" abtut, verarscht doch seine Kunden und verdient, "gebasht" zu werden.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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andreas
  Geschrieben am: 13 Aug 2019, 17:49


Lebende Forenlegende


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Wohnort: 85777


QUOTE (Hot Doc @ 13 Aug 2019, 17:35)
Jean und du können ja mal die AgegenMVG gründen. Einfach mit simplen Lösungen und ohne Argumente immer drufkloppen!

Ich sag überhaupt nicht, dass nicht viel schieß gelaufen ist und dass man nicht manches besser machen könnte, müsste und sollte. Aber einfach nur rumnölen und ohne wirklich Alternativen zu nennen, das ist mir einfach zu billig.

EDIT: Und nein, die Durchbindung auf die 27 reicht nicht als Alternative aus. Da möchte ich schon wissen, wo dann die 18 endet, wie das mit dem Fahrplan von 28 und 12 passt und wer dann alles das Sendlinger Tor verstopft. Zudem wären Fahrgastzahlen der 3 Linien auch nett. (Gibts wahrscheinlich irgendwo im weiten Netz.)

Das Problem war aber so zu erwarten und die MVG ist durch Geiz und Dummheit sehendes Auges in das reingelaufen. Man bestellt 2 Teiler für Traktion - schön. Man bestellt Dreiteiler auch für diese Traktion.
Lässt sich natürlich erst die Zweitteiler liefern und muß dann diese quasi überall im Netz einsetzen, obwohl man genau weiß, daß die Zweiteiler für jede Linie zu klein sind.
Und hat bis heute wohl keine Zulassung für Traktion und wer die TAB kennt, weiß, wann die zu erwarten ist - wenn man wenigstens zuerst Dreiteiler und Vierteiler hätte liefern lassen und sobald man die Zulassung für Traktion hat, dann die Zweiteiler....

Bearbeitet von andreas am 13 Aug 2019, 17:49

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 13 Aug 2019, 17:51


Tripel-Ass


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QUOTE (Hot Doc @ 13 Aug 2019, 16:35)
EDIT: Und nein, die Durchbindung auf die 27 reicht nicht als Alternative aus. Da möchte ich schon wissen, wo dann die 18 endet, wie das mit dem Fahrplan von 28 und 12 passt und wer dann alles das Sendlinger Tor verstopft. Zudem wären Fahrgastzahlen der 3 Linien auch nett. (Gibts wahrscheinlich irgendwo im weiten Netz.)

Beispielsweise mit einem Liniennetz wie bis Ende 2017. Es ist mittlerweile nachweislich auf allen drei Linien 16/17/18 ein geringerer "Großraumwagenanteil" als vor der Umstellung. Besonders die Arnulfstraße leidet darunter, dazu natürlich Giesing, aber belastbar hat sich nach St. Emmeram nichts verbessert. Anfänglich hat man den guten Willen noch gezeigt, die Wagen dann aber auch durch den Linienverbund auf der Linie 12 verballert. Mittlerweile sind insgesamt weniger Kurse tatsächlich Großraumwagen, als vor der Umstellung es NUR auf der Linie 17 waren.
    
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spock5407
  Geschrieben am: 13 Aug 2019, 17:55


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Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


@andreas: Die 2- und 3-Teiler wurden parallel geliefert. Das Problem hat(te) eine Sequenz von drei Großbuchstaben, die mit T anfängt.

Yup, vor dem Fahrplan 2018 gabs Phasen, da waren die Mehrheit der Kurse am 17er S und T1. Sogar eine "Premiumlinie" sollte der 17er sein.
Aber 2020 wird eh soooo viel Umschmeissen mit der Sperrung Bahnhofplatz, da isses eh schon fast wurscht.


PS: Der vor-2018 17er war mir von der Linienführung schon sehr gelegen. Was ich vom 2022/23-Netz gar nicht mehr behaupten kann. Aber mei, is halt so.

Bearbeitet von spock5407 am 13 Aug 2019, 18:07

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Lazarus
  Geschrieben am: 13 Aug 2019, 17:56


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Mitglied seit: 6 Aug 06
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Anderer Vorschlag:

Wenn man schon nicht den 27er verlängern will, warum nimmt man nicht den 19er und schickt dafür den 18er nach BaL? Dort dürften die R2 derzeit noch durchaus reichen.

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Iarn
  Geschrieben am: 13 Aug 2019, 18:00


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Aber sagen wir es mal so: man hätte bei den bekannten Problemen mit der TAB und der allgemeinen Wagenknappheit erst mal genug 4 Teiler ordern sollen und dann zum Testen ein Pärchen 2 und 3 Teiler. Und erst nach deren Zulassung die komplette Bestellung abschicken.

Und die These man hätte erst 4 Teiler kaufen sollen vertrete ich seit dem Tag als ich das erste Mal von der Idee der Doppeltraktion gelesen habe.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 09:08


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Beiträge: 6687




QUOTE (Iarn @ 13 Aug 2019, 18:43)
In dem Verein würde ich mich auch sofort anmelden. Mal ganz ehrlich bei Dir und Jojo ist es doch genau anders herum. Ihr klammert Euch an jede Hypothese, die irgendwie erklären könnte, wieso die arme MVG unschuldig sein könnte.

Das ist ein sehr schönes Beispiel, dass bei einigen hier nicht mehr rational, sondern ab einem gewissen Punkt nur noch emotional diskutiert wird.

Ich klammere mich an überhaupt keine Hypothese, sondern beschreibe halt, dass bei der Bestellung für die letzten Trambahnen, keiner die Misere in der Hauptwerkstätte voraussehen konnte.
Inwieweit die MVG das durch verpasste Wartung selber zu verschulden hat, ist eine legitime Frage - mein letzter offizieller Stand ist, dass man bei der vorhergehenden Prüfung keine wesentlichen Mängel hat feststellen können.
Selbst wenn die MVG da selber schuld ist, ändert das nichts an der Entscheidung für oder gegen irgendwelche Trams.

QUOTE
Wenn es um die Verteidigung der MVG geht, kommt dann sogar von eigentlich politisch Linken das Argument, die Löhne im Fahrdienst wären doch mehr als angemessen.
Auch hier bitte die Kirche im Dorf lassen. Dass der Lohn gering ist, gerade um in München zu leben, ist jedem hier klar. Aber dass er im Vergleich zu anderen, aus meiner Sicht komplexeren Berufen, immer noch recht ordentlich ist, ist ebenso ein Faktum. Mit Zulagen sollte man sogar auf einen Lohn kommen, der über dem deutschen Durchschnitt liegt. Welche 50% aller Tätigkeiten sollen denn deiner Meinung nach geringer bezahlt werden, als ein Busfahrer?

QUOTE
Selbst wenn die MVG auch mal unschuldig an einem Schlamassel sein sollte, sie haben es sich selber eingebrockt.
§1 Die MVG ist immer Schuld.
§2 Falls die MVG einmal nicht schuld sein sollte, tritt automatisch §1 in Kraft.

QUOTE
Wie Wildwechsel sagte, da ist in der Vergangenheit zu viel Porzellan zerbrochen.
Sehr sachliches Argumtent. Du stehst also ganz offen dazu, einfach draufzuhauen, egal ob einer Schuld ist oder nicht. Nur weil er früher mutmaßlich öfter schuld war.
Sowas hätte ich vielleicht von Autoverbot oder JLanthyer erwartet....

QUOTE
Ganz ehrlich wer wie die MVG Ausfälle von bis zu  75% auf einer Linie als "vereinzelt" abtut, verarscht doch seine Kunden und verdient, "gebasht" zu werden.
Es ist eine Verstärkerlinie. Auch wenn die von manchen hier als die wichtigste U-Bahnlinie in ganz München gehyped wird. Ich hätte die Linie schon längst komplett gekeult und bei genügend Fahrzeugen einfach unplanmäßige Verstärker rausgeschickt. Und dass das "vereinzelt" wahrscheinlich von einem Computerprogramm kommt, ist euch auch allen klar. Aber jetzt muss schon ein Wort als Rechtfertigung für Euren Hass herhalten. Die Parallele zur AfD ist, Gott bewahre, nicht bei der Gesinnung!, aber bei der Argumentationsweise und bei dem Fanatismus nicht zu weit hergeholt.

QUOTE
Und die These man hätte erst 4 Teiler kaufen sollen vertrete ich seit dem Tag als ich das erste Mal von der Idee der Doppeltraktion gelesen habe.
Wenn du mir den Beitrag zeigst, in dem du das forderst, mit dem Hinweis auf die geringe Werkstattkapazität aufgrund einer baufälligen Hauptwerkstatt, bin ich für einen Monat ruhig. Alles andere ist nur "Glück gehabt!" und "Nachher ist man immer klüger!" Es gab zig Stimmen gegen die Doppeltraktion, aber keine mit der Begründung. Auch 9 4-Teiler hätten am Wagenmangel nix geändert. Im Gegenteil, sollten die 3-Teiler, wie einst mal angekündigt, im September einzeln auf die Strecke gehen, hätten wir sogar weniger Züge.
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 09:33


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Chat: BorisM 

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QUOTE (Hot Doc @ 14 Aug 2019, 10:08)
Es ist eine Verstärkerlinie. Auch wenn die von manchen hier als die wichtigste U-Bahnlinie in ganz München gehyped wird.

Die U7 ist genauso sehr eine Verstärkerlinie wie die U3 oder U6. Fällt die U7 aus, wird das Fahrzeugangebot zwischen Hauptbahnhof und OEZ um 50% auf einen 10-Minuten-Takt reduziert.

Zusammen mit dem Dauerausfall der 2-Minuten-Takt-Verstärker reduziert sich sogar die Zugzahl zwischen Hauptbahnhof und Kolumbusplatz von eigentlich vorgesehenen 5 Zügen pro 10 Minuten auf 3 Züge pro 10 Minuten.

Zwischen Kolumbusplatz und Neuperlach Zentrum gebe ich Dir recht, da ist der Ausfall der U7 nicht ganz so tragisch, hier reduziert sich die Kapazität ja nur um 33%. In dem Bereich fährt die U7 aber ja momentan sowieso nicht.

Das ist schon etwas mehr als "nur eine Verstärkerlinie". Nur weil die HVZ-Verstärker der U1 im südlichen Abschnitt (theoretisch) auf eine andere Linie dann tatsächlich als Verstärkerlinie übergehen und daher eine andere Liniennummer haben sind die Verstärkerzüge auf der U1 nicht weniger wichtig als z.B. auf der U5.

Bearbeitet von Boris Merath am 14 Aug 2019, 09:36

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Jean
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 09:38


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Der Beitrag von Hot Dog klingt schon so als solle man froh sein, dass die MVG was fährt. Der Fahrgast wird als Bittsteller gesehen! Dann muss man sich aber nicht wundern wenn der Anteil vom MIV weiter steigt! blink.gif mad.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

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Lazarus
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 09:40


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Von der Arnulfstr war gerade wieder eine Mini Tram Richtung Osten unterwegs. Linie konnte ich nicht erkennen.

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Iarn
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 09:52


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@Hot Doc: ich antworte von einem Mobilgerät also ohne Einzelzitate

Wenn jemand zu oft die Unwahrheit gesagt hat, dann glaubt man ihm nicht. Diesen Faktor magst Du Emotionalität nennen, ich nenne es lernen aus Erfahrung. Insofern ist für mich auvh irrelevant, was die offizielle Erklärung zur Unerwartbarkeit der baulichen Schäden ist. Wer Grippe im Winter und Hitze im Sommer versucht als höhere Gewalt hinstellt hat für mich keine Glaubwürdigkeit und bei fehlender Glaubwürdigkeit kommen wir zum Thema Fahrzeugausfälle.
Es ist völlig egal, ob die U7 eine Verstärker Linie ist oder nicht. Das Wort "vereinzelt" ist bei 75% Ausfallrate schlicht und einfach gelogen, auf der U4 hätten wir im Übrigen auch vor ein paar Tagen 3 von 7 Ausfällen und die waren nach der Bahnsteiganzeige mit 30 Minuten wohl auch noch direkt hintereinander.
Und im Nachklapp zu Boris, wenn quasi alle U7 ausfallen, dann fehlt auf der U1 Nord dann auch fast jeder 2. Kurs und dafür ist die Strecke deutlich zu voll. Wer so etwas als vereinzelt abtut, hat keine Glaubwürdigkeit mehr. Und wer unglaubwürdig ist, muss damit rechnen, nicht ernst genommen zu werden, wenn er mal die Wahrheit sagt. Auch ein Donald Trump wird mal die Wahrheit sagen und dafür kritisiert, aber das hat er sich wie die MVG selbst zuzuschreiben.

Auf das mit den Löhnen wird schon ganz richtig beschrieben, Du betreibst perfektes Whataboutism. Einfach mal nach dem Begriff googlen, falls nicht bekannt.

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Jean
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 09:55


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Noch mal zur Klarstellung: die Kritik richtet sich nicht gegen die Fahrer oder das Werkstattpersonal. Die Fehlentscheidungen werden viel höher getroffen!

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Iarn
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 10:06


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QUOTE (Jean @ 14 Aug 2019, 09:55)
Noch mal zur Klarstellung: die Kritik richtet sich nicht gegen die Fahrer oder das Werkstattpersonal. Die Fehlentscheidungen werden viel höher getroffen!

Denen gebührt im Gegenteil höchste Anerkennung, sich jeden Tag den Hintern aufzureißen für eine suboptimale Bezahlung. Und diejenigen im Fahrgastbetrieb bekommen wohl auch einiges an Kundenunmut ab, auch wenn sie nichts dafür können. Es gibt ja Leute die meinen, sich beim Fahrer beschweren zu müssen, wenn der vorhergehende Kurs ausgefallen ist, als ob der was dafür kann.

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EasyDor
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 10:18


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QUOTE (Iarn @ 14 Aug 2019, 09:52)
Wenn jemand zu oft die Unwahrheit gesagt hat, dann glaubt man ihm nicht. Diesen Faktor magst Du Emotionalität nennen, ich nenne es lernen aus Erfahrung. Insofern ist für mich auvh irrelevant, was die offizielle Erklärung zur Unerwartbarkeit der baulichen Schäden ist. Wer Grippe im Winter und Hitze im Sommer versucht als höhere Gewalt hinstellt hat für mich keine Glaubwürdigkeit und bei fehlender Glaubwürdigkeit kommen wir zum Thema Fahrzeugausfälle.

Hier ist in der Tat sehr viel Emotionalität drin die ich selbst auch absolut verstehen kann.
Nur ist die MVG zu groß um irgendwie personifiziert zu werden. Wenn es es kleine Firma mit einem Geschäftsführer wäre der alle oberen Führungsebenen als Person abdeckt dann mögen all diese Argumente stimmen, aber dem ist nicht so.

Um klar bei den Fakten zu bleiben hatte die MVG einen Geschäftsführer namens König der - zusammen mit seinem Kumpel OB Ude - mehr daran interessiert war den Laden und vor allem die Kosten zu optimieren als den Fahrbetrieb.
Ungefähr so wie es Mehdorn damals mit der großen Bahn gemacht hat. Und dieser spitze Bleistift bedeutet nunmal dass man irgendwann auf Verschleiß fährt...
Und um das zu Verschleiern gibt man regelmäßig etwas Geld für spektakuläre Dinge wie Traktionen etc aus.

Wie viel Schaden da angerichtet wurde kommt eben immer erst hinterher ans Licht. Und eine neue Führung hat dann zwei Probleme:
1. Immer die Frage warum jetzt doch wieder mehr Geld benötigt wird, es "ging doch vorher auch". (Dieses Problem hat die MVG gottseidank nicht weil man die Probleme überall und jeden Tag sieht - auch als Politiker)
2. Die Managementebenen direkt unter der höchsten Ebene. Die bleiben erstmal auch wenn es ganz oben einen Personalwechsel gab.... Und da wurden natürlich unter einem "Optimierer" auch entsprechende ausführende Optimierer eingestellt...

Die guten Entscheidungen die die MVG im letzten Jahr getroffen hat fallen zwar noch nicht so auf, aber es gab doch einige. Unter anderem das Verhältnis mit der TAB (die war nur zur Hälfte schuld), die absolut vernünftige Großbestellung an T4, die Entscheidung die A- und B-Wagen wieder auf Bestand zu warten etc.

Gerade an den T4 sehe ich, dass die neue Führung eben schon den Fahrbetrieb im Auge hat und nicht ob die entsprechende PM zu vielen Schlagzeilen geführt hat - die Presse hat sich eigentlich gar nicht dafür interessiert....
Aber man hat eben sehr sehr viel Sand im Getriebe den man nur langsam los wird - die baufällige Werkstatt ist mit Sicherheit auch einem Budgetplan anzulasten. Und sei es nur, dass statt einem staatlich geprüften Gutachter nur ein Dachdecker beauftragt wurde einmal im Jahr sich das Dach anzusehen....

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Geld ist wie Mist: Wenn alles auf einem Haufen ist stinkt es und lockt Ungeziefer an. Wenn es allerdings auf dem Land verteilt wird sorgt es für blühende Landschaften.
    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 14 Aug 2019, 11:30


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Einer der besten Beiträge der letzten Zeit. smile.gif

Gleichzeitig mühen sich wieder zwei Minis auf dem großen Linienwechsler durch die ganze Stadt ab, mit zweistelligen Verspätungen, zahlreichen „mit ins Verderben“ gezogenen Straßenbahnen dahinter und natürlich wie immer defekten Rollstuhlliften. Vielleicht sollten Leute wie Hot Doc und Jojo mal mit den täglich davon betroffenen Fahrgästen reden, anstatt „besser TZ2 als Ausfall“ zu faseln.

Bearbeitet von Tram-Bahni am 14 Aug 2019, 11:33
    
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