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Bahnstrecke Ulm-Lindau soll elektrifiziert werden, Alles zur Südbahn [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 26 Mar 2018, 15:46


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 06:30)
Nachdem die RB Friedrichshafen - Radolfzell stündlich in beide Richtungen fährt, warum sollte der IRE dann nicht auch grundsätzlich stündlich reinpassen? unsure.gif
Weil sich die IRE dann irgendwo bei Uhldingen in die Kisten fahren würden, oder besser gesagt - einer einen Betrienshalt einlegen müsste, was sich dann mit den RB-Kreuzungen in Manzell und Ü-Therme nicht mehr ausgeht.

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Jo33
  Geschrieben am: 26 Mar 2018, 18:22


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QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 12:30)
Stimmt, den Bludenzer Zug habe ich vergessen und das Filstal. Ups. Ich war irgendwie auf dem Trip, man macht das wie bei uns im Altmühltal und es gibt nach Eröffnung der SFS nur noch eine RB auf der Altstrecke. laugh.gif

Die Frage ist ja auch, was fährt DB Fernverkehr und was sind dort die Haltewünsche? Da ist ja ebenfalls großes Schweigen bzw. Ratlosigkeit, wieviel ICE und IC fahren je Stunde, bleibt es beim aktuellen Angebot, was fährt über die NBS, was fährt übers Filstal. Da fehlt auch ein schlüssiges Konzept, bzw. eines worauf man sich verlassen kann.
Laut mündlicher Ausssage soll eine IC Linie durchs Filstal bleiben, aber was man von Aussagen seitens DB halten kann, sah man ja schon im Saaletal, oder zuletzt beim ICE Bahnhof Stuttgart Flughafen. Daher die große Unbekannte ist der Fernverkehr, wir sind halt nicht in der Schweiz wo zuerst ein Fahrplanentwurf gemacht wird und dann dazu die passenden Strecken gebaut werden, sondern in D gibts meist ein Flickwerk an neuen Strecken und irgendwie bastelt man dann einen halbwegs passenden Fahrplan.
Wohl der ursprünglich geplante ICE Halbstundentakt Frankfurt - München über Stuttgart wird wohl nicht kommen, da dafür die NBS Mannheim - Frankfurt noch fehlt, es sei den man fährt über Heildelberg - Darmstadt mit entsprechend längerer Fahrzeit, aber will das DB Fernverkehr überhaupt, hat man dafür überhaupt Züge und Personal, wohl kaum, wenn man sich ähnlich ja auch NBS München - Berlin anschaut. Evtl wird die zweitsündliche Hamburgerlinie die in Stuttgart endet, nach München zurück verlängert. Oder fährt evtl. doch ein IC auch von Münchner oder Nürnbergerseite (über Donauwörth) an den Bodensee, bzw. darüber hinaus ins Ausland. Daher Fragen über Fragen, nur keine Antworten, wie passen da dann die Anschlüsse in Ulm, wenn der Zug 25 min früher in Ulm ist bzw. 25 min später abfährt.
Wie sieht es mit der IC Saarbrücken - Vorarlberg aus, kommt dieser ehemalige IR wieder als IC oder bloß heiße Luftnummer bzw. will man dafür Geld sehen haben vom Land damit dieser fährt.
Das Land kann im Grunde nur reagieren, auf den Taktgeber DB Fernverkehr.
Oder da man mit der Leistung von der DB nicht zufrieden ist, bzw. sie kein verlässlicher Partner ist, wird man gar Fernverkehr ausschreiben, zumal dies wohl nicht teurer werden wurde als so Zwitterungen a la Gäubahn IC. Wäre da die ÖBB, die SNCF direkt oder indirekt über die Westbahn evtl. dran interressiert?
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 26 Mar 2018, 18:53


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 06:30)
Weil über Memmingen kein Platz ist?
Für ein Zugpaar ist immer Platz. S. Wiesn'-Verstärker, s. Baustellenumleiter usw. usf.
QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 06:30)
Weil Kißlegg - Aulendorf zusätzlich elektrifiziert werden müsste?
Muss es eh mittelfristig. Und TF - RRZ muss auch, also.
QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 06:30)
Weil Augsburg und Ulm vielleicht noch mehr Fahrgäste generieren?
Nein, weil du den IC in den IRE-Takt integrieren willst, was eine tarifliche - und für die Durchfahrten eine gänzliche Taktlücke verursacht (IC 118/119 sind an W(Sa) bereits leer genug. Drei statt acht Wagen würden locker reichen). und das in der HVZ. Gaaanz toll. rolleyes.gif Dazu den Stuttgart - Lindau Fahrgästen 2x umsteigen auferlegen, in Ulm wäre eine Garnitur zu viel, die für die Rückfahrt ab Lindau fehlt - ne du. Vlt. im Masstab 1:87, aber nicht real. wink.gif
QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 06:30)
Weil da ein zweistündlicher IC-Takt frei ist, der passt und in dem eh schon ein IC-Paar nach Basel via Stuttgart fährt?
Nicht nur die Fahrleitung ist der Grund, waum der via Stuttgart fährt...

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 26 Mar 2018, 19:04


Lebende Forenlegende


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QUOTE (218 466-1 @ 26 Mar 2018, 18:53)
Nicht nur die Fahrleitung ist der Grund, waum der via Stuttgart fährt...

Aber stattdessen über Bad Waldsee fahren wollen... ne du, vielleicht in 1:160, aber nicht edeka. wink.gif

QUOTE (218 466-1 @ 26 Mar 2018, 18:53)
Nein, weil du den IC in den IRE-Takt integrieren willst

Wenn du Beiträge auch lesen würdest statt sie nur zu zerpflücken, hättest du sicherlich gesehen, dass ich fälschlicherweise vom Entfall des IRE ausgegangen war. rolleyes.gif

QUOTE (218 466-1 @ 26 Mar 2018, 18:53)
Muss es eh mittelfristig.

Es muss gar nichts. Erfahrungsgemäß.

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MfG
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 26 Mar 2018, 19:14


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 13:04)
Aber stattdessen über Bad Waldsee fahren wollen...
... was eben die schnellste Variante wäre.
QUOTE (Rohrbacher @ 26 Mar 2018, 13:04)
Wenn du Beiträge auch lesen würdest statt sie nur zu zerpflücken, hättest du sicherlich gesehen, dass ich fälschlicherweise vom Entfall des IRE ausgegangen war. rolleyes.gif
Der entfällt ja auch, aber du hast den falschen Takt gewählt. Ulm ab 16:05 statt erst 16:13. Tja, aber dafür reicht halt die Wendezeit nicht.

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Lobedan
  Geschrieben am: 26 Mar 2018, 19:41


Kaiser


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QUOTE (Jo33 @ 26 Mar 2018, 18:22)
Wohl der ursprünglich geplante ICE Halbstundentakt Frankfurt - München über Stuttgart wird wohl nicht kommen, da dafür die NBS Mannheim - Frankfurt noch fehlt, es sei den man fährt über Heildelberg - Darmstadt mit entsprechend längerer Fahrzeit, aber will das DB Fernverkehr überhaupt, hat man dafür überhaupt Züge und Personal, wohl kaum, wenn man sich ähnlich ja auch NBS München - Berlin anschaut. Evtl wird die zweitsündliche Hamburgerlinie die in Stuttgart endet, nach München zurück verlängert. Oder fährt evtl. doch ein IC auch von Münchner oder Nürnbergerseite (über Donauwörth) an den Bodensee, bzw. darüber hinaus ins Ausland. Daher Fragen über Fragen, nur keine Antworten [...]

Doch, ich habe welche: Im Rahmen von S21/NBS Stuttgart-Ulm war gar doch kein 30-Minutentakt Frankfurt-München geplant, ich kenne nur Aussagen zu einem 30-Minutentakt Stuttgart-München. Zum bestehenden ICE-Stundentakt soll dafür die IC-Linie 60 in eine ICE-Linie umgewandelt werden. Für die dann noch zweistündige Lücke gab es zuletzt Szenarien zwischen Verlängerung einer in Stuttgart endenden ICE-Linie nach München, über Verlängerung des RJ von München nach Stuttgart, bis hin zu Verlängerung des TGV von Stuttgart nach München. Für all diese Züge braucht man keine zusätzlichen Kapazitäten nördlich von Stuttgart.

Inwieweit ein sauberer 30er Takt aber überhaupt fahrbar ist, solange Ulm-Augsburg noch nicht ausgebaut ist, steht aber auf einem anderen Blatt. Sowohl im Zulauf nach Ulm als auch nach Augsburg hat man dort ab Mitte der 2020er zwei bis vier Regionalzüge/"S-Bahnen" pro Stunde, da bleibt nicht mehr so viel Platz für schnelle Züge.
    
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 26 Mar 2018, 21:00


Kaiser


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Radolfzell - Friedrichshafen muss unbedingt auch elektrifiziert werden. Es wäre verrückt diese Strecke als Insel zu belassen und in die Bedeutungslosigkeit zu verfrachten, da alle Direktverbindungen wegfallen würden. Ebenso ist das in Zeiten der Elektromobilität nicht mehr vermittelbar.

Allerdings sollte man Friedrichshafen - Radolfzell mit zweigleisigen Inseln versehen (es ist klar dass das aus Platzgründen nicht überall möglich ist), dort wo es strategisch günstig ist, so dass Plattstehen am Bahnhof zur Kreuzung wegfällt und damit Fahrzeiten gekürzt werden können (bzw. ein Verspätungspuffer vorhanden ist).
    
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corsa636
  Geschrieben am: 21 Apr 2018, 22:26


Tripel-Ass


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Eine Frage kam mir Gerade in den Sinn:
Gibt oder gab es Ideen/ Konzepte für eine Eisenbahnbrücke über den Bodensee?

Wie könnte eine solche Brücke aussehen? (Wäre womöglich ein Tunnel besser/ günstiger?)
Wie beurteilt Ihr solche ggf. vorhandenen Konzepte?
Welche Vorteile würden damit einhergehen?
Um wieviel könnten z.b. Züge von Stuttgart und/ oder München nach Zürich beschleunigt werden?

Bearbeitet von corsa636 am 21 Apr 2018, 22:38
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 21 Apr 2018, 22:56


Lebende Forenlegende


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QUOTE (corsa636 @ 21 Apr 2018, 23:26)
Gibt oder gab es Ideen/ Konzepte für eine Eisnebahnbrücke über den Bodensee?

Nein, nicht ernsthaft. Okay, in den 60ern gab's sowas mal, natürlich als Straßenbrücke, aber damals wollte man auch Stadtautobahnen über den Viktualienmarkt bauen.

QUOTE (corsa636 @ 21 Apr 2018, 23:26)
Wie könnte eine solche Brücke aussehen?

In jedem Fall furchtbar.

QUOTE (corsa636 @ 21 Apr 2018, 23:26)
(Wäre womöglich ein Tunnel besser/ günstiger?)

Der See ist halt mal tief. Sehr tief. 254 Meter maximal, in der Mitte selten mal wo weniger als 120 Meter und am Rand könnte man ja einfach drumrum fahren statt teuer einen Tunnel bauen. Zum Vergleich: Der Fehmarnbelt hat an der tiefsten Stelle 30 Meter, der Ärmelkanal im Bereich des Eurotunnels etwa 50 Meter.

QUOTE (corsa636 @ 21 Apr 2018, 23:26)
Wie beurteilt Ihr solche ggf. vohandenen Konzepte?

Meist sitzend.

QUOTE (corsa636 @ 21 Apr 2018, 23:26)
Welche Vorteile würden damit einhergehen?

Der Bodensee hätte einen Siphon.

QUOTE (corsa636 @ 21 Apr 2018, 23:26)
Um wieviel könnten z.b. Züge von Stuttgart und/ oder München nach Zürich beschleunigt werden?

Gar nicht. Beide Strecke verkehren heute schon nicht über den Bodensee, die Stuttgarter Verbindung schneidet den See nichtmal in der Luftlinie und von München kommend kommen beide breiten Hauptbahnen in Lindau = am Rand des Sees raus, also kein Grund nicht einfach wie bisher drumrum zu fahren.

Bearbeitet von Rohrbacher am 21 Apr 2018, 23:00

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Jo33
  Geschrieben am: 22 Apr 2018, 11:57


Foren-Ass


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Beiträge: 80




QUOTE (corsa636 @ 21 Apr 2018, 22:26)
Eine Frage kam mir Gerade in den Sinn:
Gibt oder gab es Ideen/ Konzepte für eine Eisenbahnbrücke über den Bodensee?

Wie könnte eine solche Brücke aussehen? (Wäre womöglich ein Tunnel besser/ günstiger?)
Wie beurteilt Ihr solche ggf. vorhandenen Konzepte?
Welche Vorteile würden damit einhergehen?
Um wieviel könnten z.b. Züge von Stuttgart und/ oder München nach Zürich beschleunigt werden?

Doch es gab vor etwa 30 Jahren mal seitens der Schweiz Untersuchungen wie man das Schweizerschienennetz besser an die damals hoch angepriesene europäische Hochgeschwindigkeitachse Paris - Budapest besser anschliessen könnte.
Dabei hat man eine Projktstudie gemacht bei dem man als Resultat heraus kam: Ein Projekt was ca. 1,2-1,5 Mrd DM bzw. CHF gekostet hätte, damals war der Wechselkurs DM und CHF etwa 1 zu 1, ähnlich wie heute EUR und CHF. Aber man musste wohl schnell feststellen das Deutschland an so etwas kein Interresse hat, insbesondere wenn man dazu selbst Geld beisteuern hätte sollen, davon geblieben ist nun teils die bekannten zukünftig verwirklichten Lösungen, die ebenfalls wohl ohne Geldgeschenke und Druck seitens der Schweiz in D, nie in absehbarere Zeit realsisiert worden wären.

Man merke in der Schweiz macht man zuerst den Fahrplan und schaut dann was dafür an Neu-, Kunst und Ausbauten nötig sind:
Man sah auf der schweizer Seite eine Fahrzeit Zürich - Konstanz von knapp 1 Stunde vor, dazu wurde man eine kleinen Seerückentunnel zwischen Konstanz und Frauenfeld benötigen um den nötigen Fahrzeiten zu erzielen.
Die nächste Etappe wäre eine Fahrzeit Konstanz - Ulm von ebenfalls knapp einer Stunde:
Dazu wäre dann vorgesehen gewesen einen einröhrigen Tunnel etwas westlich von Konstanz unter dem Überlingersee bis westlich von Meersburg, ab dort dann über Meersburg eine NBS nach Ravensburg etwa entlang der B33 nach Ravensburg, mit einem kleinen Tunnel, und ab Ravensburg dann die Südbahn auf Vmax. 200 km/h zu bringen und natürlich zu elektrifizieren.
Ab Ulm dann die damals bereits ebenfalls schon fest geplanten aber noch nicht gebauten Projekte, Neu und Ausbauten nach Stutgart und München.
Womit am Ende eine Fahrzeit Stuttgart - Zürich von ca. 2,5 Stunden realisiert werden sollte und Zürich - München von ca. 3 Stunden.
Jedenfalls gabs da schon konkrete Planungen, die Schweizer haben die Südbahn dazu sogar extra vermessen lassen von Fachleuten vor Ort, und waren eher erstaunt wie leicht, billig man die Strecke auf Vmax. 200 km/h bringen kann und sich eher gefragt warum Deutschland da nicht schon lange Geld investiert hat, für schweizer Verhältnisse unverständlich, sieht man ja auch an der Bodenseegürtelbahn im Vergleich zu den Fahrzeiten die auf ähnlicher Infrastruktur mit etwas Ausbau möglich sind auf der schweizer Seite Realittät sind.

Heute wurden wohl wenn etwas kommen sollte wohl eher eine Brücke und wohl auch immer in Verbindung mit Straße kommen. Der Bodensee so schön er auch ist, ist aber eben auch ein Hinderniss, dass man nicht leicht über- oder unterqueren kann, direkt da wo die Fähre Meersburg - Konstanz im dichten Takte verbindet, ist der See immer noch über 4 km breit und immer noch 150 m tief, erst westlicher davon wird er flacher je weiter nach westen man geht werden Tunnel oder Brücken billiger, allerdings spart man dann auch weniger Fahrzeit am Ende ein, was so ein Projekt ebenfalls wieder unattraktiver werden lässt. Aber möglich denke ich wäre so ein Projekt schon, insbesondere wenn man Mautgebühren in ähnlihcer Höhe wie aktuell die Fährpreise sind verlangen wurde. Allerdings sind auch Brücken hierbei nicht unproblematisch, da der Boden des Bodensees nicht flach oder eben ist, sondern gerade im Bereich um Überlingen rum auch sehr zerklüftet ist, mit Steilhängen von teils über 50 m, also ein ständiges Hoch und Tief was jährlich meheren Tauchern das Leben kostet.

Wobei sich die Fahrzeiten mit einer Führung über Schaffhausen, anstatt über Konstanz und sich so den Bodenseetunnel oder die -Brücke spart, wohl in ähnlicher Form realisieren lassen würde, wenn man die angestrebten Aus- und Neubauten in Deutschland wie damals vorgeschlagen unternehmen wurde. Allerdings hört Deutschland für Berliner Verhältnisse normalerweise mit Stuttgart und München auf, südlich davon ist Niemandsland, daher sollte man auf eine solche Realisierung wohl nicht hoffen, sie wird wohl ein Wunschtraum eine Vision bleiben, wenn nicht irgend ein Wunder geschieht.

Bearbeitet von Jo33 am 22 Apr 2018, 12:01
    
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Iarn
  Geschrieben am: 22 Apr 2018, 12:47


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Auch wenn ich jetzt Jehovas sage, aus Deutscher Sicht ist die Schweiz als Verknüpfung im international Fernverkehr nicht wirklich Priorität.
Ich denke erst mal sollte Deutschland die EU Partner vernünftig anschließen, bevor man sich über die Schweiz Gedanken macht. Alles andere wäre auch außenpolitisch eher grotesk.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 22 Apr 2018, 13:33


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QUOTE (Iarn @ 22 Apr 2018, 13:47)
Auch wenn ich jetzt Jehovas sage, aus Deutscher Sicht ist die Schweiz als Verknüpfung im international Fernverkehr nicht wirklich Priorität.
Ich denke erst mal sollte Deutschland die EU Partner vernünftig anschließen, bevor man sich über die Schweiz Gedanken macht. Alles andere wäre auch außenpolitisch eher grotesk.

1.) Es gab mal Zeiten, da fuhren Züge Stuttgart/München - Zürich - Mailand. München - Zürich ist ja Luftlinie grad mal so weit wie München - Würzburg. 2.) Der Flughafen Zürich wird von mehr als drei EU-Bürgern meist deutscher Herkunft am Tag genutzt. 3.) Mei, EU... Die Eisenbahn hat schon viele Bündnisse, Freunde und Feinde kommen und gehen sehen. Verkehrswege würde ich nach verkehrlichen Gesichtpunkten bauen und betreiben, nicht nach politischen. Zumal die Schweiz quasi für den EU-Binnenverkehr BeNeLux-Deutschland-Italien einen tollen Tunnel gebaut hat. Man muss unsere Anti-Eisenbahn-Haltung schon sehr verdrehen, um bei deiner Sichtweise zu landen.

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146225
  Geschrieben am: 22 Apr 2018, 13:36


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Das eine tun heisst ja nicht das andere lassen - natürlich muss man aus deutscher Sicht gerade mehr dafür tun, dass die Blamage im Hinblick auf die Verbindungen nach Österreich und Dänemark nicht unnötig noch größer wird als sie ohnehin schon ist, auch zum Thema Frankreich haben wir noch Bringschulden, und was Polen und die Tschechische Republik angeht, sind auch noch Potenziale offen. Alles gut, kann man machen.

Hinsichtlich der Schweiz sollte man mal den Allerwertesten hochkriegen - sollten wir es schaffen, die Oberrheinstrecke Mannheim-Basel ohne ein zweites Rastatt-Desaster noch erkennbar vor 2040 fertig zu bekommen, wäre das sicher kein negatives Auffallen - zugleich würde das eigene Land ja auch noch davon profitieren.

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O mia patria, si bella e perduta! (Giuseppe Verdi)
    
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Iarn
  Geschrieben am: 22 Apr 2018, 16:29


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Leute bleibt mal auf den Teppich, der Vorschlag war eine Bodensee Querung.
So was wäre ein eindeutig politisches Projekt und keine verkehrlich notwendige Maßnahme.
Und so was kann man erst angehen wenn man Fehmarn und Brenner vernünftig angebunden hat.

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Naseweis
  Geschrieben am: 22 Apr 2018, 16:49


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QUOTE (Iarn @ 22 Apr 2018, 17:29)
Leute bleibt mal auf den Teppich, der Vorschlag war eine Bodensee Querung.
So was wäre ein eindeutig politisches Projekt und keine verkehrlich notwendige Maßnahme.

Ziemlicher Unfug. Eisenbahn-Projekte für die Region Bodensee:

Bereits in Bau, hohe Priorität:

- Südbahn Ulm-Lindau elektrifizieren (Thema hier!)
- Allgäu-Route München-Zürich elektrifizieren

Danach:

- Bodenseegürtelbahn elektrifizieren/ausbauen (+ Bodensee-S-Bahn)
- Gäubahn-Route Stuttgart-Zürich wieder beschleunigen

Langfristig wäre wieder nationaler Fernverkehr zum Bodensee, etwa auf den alten IR-Routen, denkbar:

- über die Schwarzwaldbahn nach Konstanz
- über die Südbahn nach Lindau

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Für gnadenlose Vertaktung und strategische Ausbauten!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
    
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