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[M] Seilbahnen für München?, Sammelthema - alle Strecken [Zur Themenübersicht]
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rautatie
  Geschrieben am: 16 Dec 2014, 15:17


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
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Beiträge: 2710

Alter: 52
Wohnort: München


QUOTE (Cloakmaster @ 11 Dec 2014, 19:30)
Wie viele Leute braucht es an Personal an den jeweiligen Endpunkten? Wie hoch ist der Wartungsaufwand, und wie teuer?

Über Wartungskosten bei Seilbahnen weiß ich nichts, aber moderne Anlagen sind meistens sehr personalsparend zu betreiben. Die kontinuierlich umlaufenden Kabinen bewegen sich ja sehr langsam durch die Stationen, öffnen und schließen die Türen automatisch, und das Ein- und Aussteigen gelingt vermutlich wegen des niedrigen Tempos und des fehlenden Niveauunterschieds auch älteren oder behinderten Fahrgästen ohne Hilfe.

Wegen der Höhenangst: es wurde ja schon angemerkt, dass es für alle Verkehrsmittel zugehörige Phobien gibt. Ich habe beispielsweise eine Bekannte, die hat Angst vor Tunnelstrecken, weswegen sie z.T. große Umwege fährt, um mit Oberflächenverkehrsmitteln ans Ziel zu kommen.

Ich persönlich finde Seilbahnen zumindest in bestimmten Fällen sehr praktisch und wundere mich über die oft starke Ablehnung.

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Wo ist das Problem?
    
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Michi Greger
  Geschrieben am: 1 Jan 2015, 21:41


Lebende Forenlegende


Status: Moderator
Mitglied seit: 6 Sep 02
Beiträge: 4173
Chat: MichiG 

Alter: 32
Wohnort: dahoam


Auch in anderen Foren, so im Alpinforum, unterhält man sich über Münchner Seilbahnplanungen:
Alpinforum.com - Förderleistung von urbanen Verkehrsmitteln.
Los ging der Thread mit eher allgemeineren Überlegungen im Leistungsvergleich verschiedener Seilbahntypen gegen U-Bahn/S-Bahn oder Bus; ab dem verlinkten Punkt gehts dann doch recht konkret um München.

Gruß Michi

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Achtung! Entladezeit länger als 1 Minute!
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 2 Jan 2015, 04:57


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 25 Jan 04
Beiträge: 7452




Wenn man sich den Verlauf ansieht, wird klar, das "ThomasK" da einen allgemeinen Themenpad der fast exakt 4 Jahre ruhte, wiederbelebt, offenbar da er irgendiwe an der Untersuchung/Entwicklöung der Messe-Seilbahn beteiligt ist, welche ihm sehr am Herzen liegt, wodurch sich auch die Konzentration auf München/Messe ergibt.

6 Wochen Revisionszeit, auch "nur" alle 6 Jahre finde ich für ein öffentliches Verkehrsmittel schon ziemlich viel. Das und die angenommenen Stunden-Spitzenlesitungen führen bei mir zu der weiteren Überzeugung, daß die Messe-Seilbahn eher nicht kommen wird. Denn FALLS sie käme, sollte man sie als vollständige Doppelseilbahn errichten, um zu Spitzenzeiten die Verkehrsleitung maximieren zu können, und zu Revisionszeiten keinen vollständigen Stillstand zu haben.

Bei der - von mir ja eher bevorzugten - Tierpark-Bahn mag das noch eher mit nur einer Anlage gehen, aber bei Riem-Englschalking sehe ich einmal im Jahr 2 Wochen, und dann alle 6 Jahre 6 Wochen Stillstnad als vollständig inakzeptabel, und damit "KILL"-Kriterium für den Bau an, welcher sich eben nur damit umgehen liesse, von Anfang an 2 Bahnen in Parallelbetreib zu bauen.

Bearbeitet von Cloakmaster am 2 Jan 2015, 05:05
    
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ropix
  Geschrieben am: 2 Jan 2015, 06:12


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Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Apr 04
Beiträge: 14254
Chat: ropix 

Alter: 36
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (Cloakmaster @ 2 Jan 2015, 04:57)
das "ThomasK" da einen allgemeinen Themenpad der fast exakt 4 Jahre ruhte, wiederbelebt, offenbar da er irgendiwe an der Untersuchung/Entwicklöung der Messe-Seilbahn beteiligt ist,

Thomas K = Thomas Kantke?

(aus den berühmten drei Fragezeichen Baumgartner, Kantke und Schwarz)

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viafierretica
  Geschrieben am: 2 Jan 2015, 08:14


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 12 Jun 04
Beiträge: 2320

Alter: 48



QUOTE (Cloakmaster @ 2 Jan 2015, 04:57)
Wenn man sich den Verlauf ansieht, wird klar, das "ThomasK" da einen allgemeinen Themenpad der fast exakt 4 Jahre ruhte, wiederbelebt, offenbar da er irgendiwe an der Untersuchung/Entwicklöung der Messe-Seilbahn beteiligt ist, welche ihm sehr am Herzen liegt, wodurch sich auch die Konzentration auf München/Messe ergibt.

6 Wochen Revisionszeit, auch "nur" alle 6 Jahre finde ich für ein öffentliches Verkehrsmittel schon ziemlich viel. Das und die angenommenen Stunden-Spitzenlesitungen führen bei mir zu der weiteren Überzeugung, daß die Messe-Seilbahn eher nicht kommen wird. Denn FALLS sie käme, sollte man sie als vollständige Doppelseilbahn errichten, um zu Spitzenzeiten die Verkehrsleitung maximieren zu können, und zu Revisionszeiten keinen vollständigen Stillstand zu haben.

Bei der - von mir ja eher bevorzugten - Tierpark-Bahn mag das noch eher mit nur einer Anlage gehen, aber bei Riem-Englschalking sehe ich einmal im Jahr 2 Wochen, und dann alle 6 Jahre 6 Wochen Stillstnad als vollständig inakzeptabel, und damit "KILL"-Kriterium für den Bau an, welcher sich eben nur damit umgehen liesse, von Anfang an 2 Bahnen in Parallelbetreib zu bauen.

Ob diese Maximalleistung je benötigt wird, sei dahingestellt. Der Verkehr Flughafen - Messe wird stark überbewertet (zumal die häufigste Reisekette ja Flughafen - Hotel - Saufen - Schlafen - Messe - Hotel- Flughafen lautet).
der heutige 183er, da ja Anschluss zu jeder Flughafen-S-Bahn hat, ist eher durch den Schülerverkehr belastet als durch die Milliarden Messebesucher. Selbst bei Großmessen besteht auf der LInie kein Verstärkungsbedarf, d.h. Stundenkapazität = 3*100 = 300 Fahrgäste.

Das große Manko an der Kantke-Planung ist ja, dass er die Stadtentwicklung östlich der S8 komplett ignoriert und damit die Seilbahn leer über die einstigen Neubaugebiete schweben wird.
    
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Sendlinger
  Geschrieben am: 2 Jan 2015, 15:52


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2021

Wohnort: München


QUOTE (ropix @ 2 Jan 2015, 06:12)
Thomas K = Thomas Kantke?

(aus den berühmten drei Fragezeichen Baumgartner, Kantke und Schwarz)

Jawohl, der Meister himself.

Ergibt sich schon aus der Tatsache, dass in den verschiedenen Beitragen dann von "wir", "uns" und "ich" im Zusammenhang mit dem Projekt die Rede ist.

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Stolzes Mitglied der Autonomen Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front


“Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.” - Zitat wird sowohl Mark Twain als auch George Carlin zugeschrieben
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 2 Jan 2015, 16:23


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QUOTE (viafierretica @ 2 Jan 2015, 08:14)
der heutige 183er, da ja Anschluss zu jeder Flughafen-S-Bahn hat, ist eher durch den Schülerverkehr belastet als durch die Milliarden Messebesucher. Selbst bei Großmessen besteht auf der LInie kein Verstärkungsbedarf, d.h. Stundenkapazität = 3*100 = 300 Fahrgäste.

Hier dürfte ein Problem sein, dass der nicht richtig als Messe-Zubringer vermarktet wird.
Welcher auswärtige Messe-Besucher kommt denn auf die Idee, dass gerade von diesem heruntergekommenen "Dorfbahnhof" Daglfing aus eine recht attraktive Verbindung zur Messe besteht?
Hinzu kommt die Tatsache, dass die meisten Auswärtigen allenfalls den Schnellbahnplan anschauen, und da sehen sie nur die S8 zum Hauptbahnhof und von dort die U2, eventuell auch ab Ostbahnhof mit der U5, aber mehr auch nicht.

Zusätzlich dürfte auch noch ein Problem sein, dass der 189er, wenn die Messe ihre Pforten schließt, auch selbst relativ schnell auf dem betreffenden Teilstück den Betrieb einstellt (wie lange man im Rahmen der Nachverdichtung dieses Betriebskonzept noch aufrechterhalten können wird, sei mal dahingestellt...), sodass auf der fraglichen Relation nach 21 Uhr keine Fahrmöglichkeit mehr besteht – wochenends sogar noch früher...

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Aus Gründen...

Wenn man sämtliche Aktivitäten der MVG unter dem Ziel des maximalen Fahrgast-Trollens betrachtet, geht's eigentlich...
    
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rautatie
  Geschrieben am: 7 Jan 2015, 14:55


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Beiträge: 2710

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QUOTE (Cloakmaster @ 2 Jan 2015, 04:57)
6 Wochen Revisionszeit, auch "nur" alle 6 Jahre finde ich für ein öffentliches Verkehrsmittel schon ziemlich viel. Das und die angenommenen Stunden-Spitzenlesitungen führen bei mir zu der weiteren Überzeugung, daß die Messe-Seilbahn eher nicht kommen wird. Denn FALLS sie käme, sollte man sie als vollständige Doppelseilbahn errichten, um zu Spitzenzeiten die Verkehrsleitung maximieren zu können, und zu Revisionszeiten keinen vollständigen Stillstand zu haben.

Interessanter Einwand. Da würde mich mal interessieren, wie das bei anderen städtischen Seilbahnen gehandhabt wird...

Übrigens bin ich vor kurzem darüber gestolpert, dass auch im Regierungssitz Boliviens La Paz ein Seilbahnnetz für den öffentlichen Nahverkehr geplant und eingeführt wird. Eine Linie ist schon in Betrieb:
http://www.miteleferico.bo/teleferico/


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Wo ist das Problem?
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 11 Jul 2018, 21:02


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Beiträge: 4607

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Von da

QUOTE (Didy @ 11 Jul 2018, 19:45)
Anderes Thema: Seilbahn entlang Frankfurter Ring.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/verkeh...ommen-1.4048366


QUOTE
Der Ring ist oft verstopft, so dass Busse gerne im Stau stehen.

Busspur einrichten ist noch viel billiger und schneller als die Quersumme von Seilbahn, Tram und U-Bahn rolleyes.gif

QUOTE
Er möge gerne Trambahnen, sagte Reiter. Aber auch sie hätten den Nachteil, dass es viel länger dauere, bis sie realisiert seien, und dass sie viel teurer kämen als jede Seilbahn.

Ohne Förderung kommt die Seilbahn die Stadt ganz sicher nicht günstiger als die Tram. Und schneller... Ich wette dagegen.

[In Aigners Broschüre] ist zu lesen, dass
QUOTE
Eine Buslinie dagegen, selbst wenn sie im Fünf-Minuten-Takt verkehre, schaffe in derselben Zeit nur 720 Personen.

Allein daran ist schon erkennbar, was man von ihrer Kompetenz halten sollte.

Liebe Politiker, hört auf, Luftschlösser zu planen. In München mangelt es nicht an Ideen zur Lösung der Verkehrsprobleme, sondern am Umsetzungswillen. mad.gif

Bearbeitet von Entenfang am 11 Jul 2018, 21:04

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"Die S-Bahn rollt wie ein Uhrwerk."

Frankfurter Abendpost am 29.5.1978, dem Tag nach der Inbetriebnahme des Frankfurter S-Bahntunnels
    
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Iarn
  Geschrieben am: 16 Jul 2018, 12:49


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Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 15581




Süddeutsche noch mal zum Thema mit einem Kommentar.

Schwerpunkt ist hier die Würdigung des Willens zur Zusammenarbeit sowohl innerhalb des Stadtrates als auch zwischen Stadt und Land.

Gut das ist ein Aspekt, den man nach Jahrzehnten des Gegeneinanders zumindest würdigen kann.

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Moderate nachfragegerechte Kapazitätsreduzierung
Mein Highlight des MVG Leisfungsprogramms 2019
    
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