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Nächster Triebwagen der S-Bahn München [Zur Themenübersicht]
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Didy
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 14:06


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Neben technischem und finanziellem ist dann immer noch die Frage, ob man es zugelassen bekommt. Karlsruhe wollte seine ET2010 auch mit den alten Zweisystemern traktionsfähig haben und hat es entsprechend ausgelegt. Meines Wissens aber nach wie vor nicht zugelassen.

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Mark8031
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 14:13


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QUOTE (Metropolenbahner @ 11 Feb 2019, 13:47)
Mag sein, aber dafür wäre die BEG später flexibler.

Wenn die BEG die Beschaffung übernimmt. Ansonsten müsste sie es in der Ausschreibung fordern, das gilt dann auch für alle EVUs. Allerdings musst Du da erst einmal den Standard schaffen, nach dem die Fahrzeuge kuppelbar sind (siehe Rohrbachers und Didys Ausführungen), denn auch das muss dann in die Ausschreibung. Und da wir es da ja mit Experten zu tun haben.....

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 14:15


Kaiser


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QUOTE (Metropolenbahner @ 11 Feb 2019, 13:47)
Zumindest die Nachbarn in BaWü hätten so eine Klausel haben müssen, denen gehören die Fahrzeuge selbst und sie haben da mittlerweile nen ziemlichen Zoo aller möglicher NV-Fahrzeuge.

Genau, die haben die Fahrzeuge aus dem Wettbewerb genommen. Aber nicht das Personal und das müsste man auch rausnehmen und direkt beim Land anstellen, wenn man den chronischen Mangel beheben will, als einen Lösungsansatz.
    
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EasyDor
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 14:25


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QUOTE (Mark8031 @ 11 Feb 2019, 14:13)
Wenn die BEG die Beschaffung übernimmt.

Steht das wieder im Raum? Ich dachte bei den neuen Fahrzeugen für die S-Bahn wäre klar dass die BEG diese beschafft?

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Geld ist wie Mist: Wenn alles auf einem Haufen ist stinkt es und lockt Ungeziefer an. Wenn es allerdings auf dem Land verteilt wird sorgt es für blühende Landschaften.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 14:30


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Beiträge: 2812




QUOTE (Mark8031 @ 11 Feb 2019, 15:13)
Wenn die BEG die Beschaffung übernimmt. Ansonsten müsste sie es in der Ausschreibung fordern, das gilt dann auch für alle EVUs.

Genau, so könnte es die BEG machen. Z.B. gabs doch die Idee einen Flughafenexpress an den DIX anzuhängen. Ging aber nicht, weil .. tja.

QUOTE
Allerdings musst Du da erst einmal den Standard schaffen, nach dem die Fahrzeuge kuppelbar sind (siehe Rohrbachers und Didys Ausführungen), denn auch das muss dann in die Ausschreibung. Und da wir es da ja mit Experten zu tun haben.....

Ja irgendwie ist mir jetzt auch nicht klar, was im WTB jetzt spezifiziert ist und was nicht. Wenn wir innerdeutsch mal die MS-Fähigkeit weglassen, müsste das doch zu schaffen sein - wenn man denn wollte.

Bei ETCS gibts doch auch schon nen gemeinsamen Ansatz der Fahrzeugindustrie, wieso sollte bei der Fahrzeugsoftware nicht klappen, was auch beim Zugsicherungssystem funktioniert?
(Klar Geschäftsinteressen / Protektionismus .. aber die müsste man halt knallhart durch Bestimmungen/Gesetze unterbinden)

@Didy:
Ok, jetzt wird es mysteriös, was könnte an kompatibler Software denn auch noch vom EBA abhängen? Außer geänderten Vorschriften, z.B: NBÜ fällt mir da jetzt nichts ein. Aber gut - wenn es da mehr ähnliche Fälle geben sollte, könnte das ein Problem sein.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 14:31


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Beiträge: 2812




QUOTE (EasyDor @ 11 Feb 2019, 15:25)
Steht das wieder im Raum? Ich dachte bei den neuen Fahrzeugen für die S-Bahn wäre klar dass die BEG diese beschafft?

Das auch, bestellen soll die DB AG, aber sie verpflichtet sich entsprechend viel Fahrzeuge später an einen Konkurrenten abzugeben. Stand letztens mal irgendwo, müsste auch im Forum zu finden sein.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 14:39


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Wohnort: ja


QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 11 Feb 2019, 13:47)
Mich wundert dass in Italien (die Wagen laufen jetzt ja auch in Deutschland mit italienischer Zulassung) Wagen ohne Mg mit 200 zugelassen wurden.

Gibt's eine Regel, die besagt, dass das nicht geht, nur weil die alte DB ab den 70ern bei ihren Schnellzugwagen mit Mg-Bremsen um sich geworfen hat? Zum Beispiel ein Taurus darf solo außerhalb der LZB auch nur 145 km/h fahren, weil die Bremsleistung für mehr nicht ausreicht. Erst zusammen mit einem ausreichend gebremsten Wagenverband darf die Lok dann überhaupt unter PZB mit 160 km/h fahren. Das kann man mit den Wagen genauso machen, wenn man genug andere hat, die's ausgleichen können. Sonst bringt einem die Vmax halt nix. Deswegen stehen die lauftechnische Höchstgeschwindigkeit und die Bremsgewichte ja getrennt an den Loks und Wagen dran. Man ist es nur nicht mehr so gewöhnt, dass Bremshundertstel auch mal fehlen wie dem 423 im Herbst, dem 425 zwischen 140 und 160 km/h außerhalb der LZB oder dem ICE3 ab 140 km/h ohne LZB und Wirbelstrombremse. Ups... kommt als doch ganz schön häufig vor. smile.gif

Andersrum gab's das auch schon. Außer ggf. den Prototypen haben n-Wagen bremsseitig immer schon 140 km/h vertragen, durften aber zum Teil lange nur 120 km/h wegen der nur dafür ausgelegten Achsgeneratoren.

QUOTE (Didy @ 11 Feb 2019, 15:06)
Meines Wissens aber nach wie vor nicht zugelassen.

Das muss aber nix technisches sein. Da reicht heute schon, dass ein Wagen brandschutzrechtlich ein bisserl anders ist als der andere. ph34r.gif

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Ja mei...
    
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Didy
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 15:11


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QUOTE (Rohrbacher @ 11 Feb 2019, 15:39)
Das muss aber nix technisches sein. Da reicht heute schon, dass ein Wagen brandschutzrechtlich ein bisserl anders ist als der andere. ph34r.gif

Richtig. Oder irgend eine Steuerfunktion des Altfahrzeuges nicht mehr nach neuen Regeln zulassbar wäre.

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143
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 15:16


König


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160 statt 140 km/h bedeutet eben rund 30% mehr zu dissipierende Energie. Bedeutet dann vielleicht (teurere) Stahl- statt Grauguß-Bremsscheiben wenn man auf die Mg verzichtet. Irgendwann ist man eben auch an der thermischen Grenze der Bremsscheiben angelangt. Nicht zu vergessen die Putzwirkung der Mg (wird zwar bremstechnisch nicht angerechnet, bringt aber meistens was für die Radbremse) Glaube alles in allem nicht, daß die neuen Fahrzeuge bei 160 km/h Vmax ohne Mg auskommen werden.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 15:55


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Und wo außer Ismaning-Hallbergmoos und Hallbergmoos-Abzweig Flughafen will man die 160 ausfahren?

Man könnte sich ja bei den DoSto beim zweiten Versuch nicht in Holland, sondern in Paris umsehen - oder auch, sich etwas eigenes einfallen lassen: Mit 2 Stockwerken und trotzdem auch reichlich Türen.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 15:59


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QUOTE (143 @ 11 Feb 2019, 16:16)
160 statt 140 km/h bedeutet eben rund 30% mehr zu dissipierende Energie. Bedeutet dann vielleicht (teurere) Stahl- statt Grauguß-Bremsscheiben wenn man auf die Mg verzichtet. Irgendwann ist man eben auch an der thermischen Grenze der Bremsscheiben angelangt.

Naja, da geht der Trend ja zu stärkeren E-Motoren samt E-Bremse. Dürfte jetzt nicht das Problem sein.

QUOTE
Nicht zu vergessen die Putzwirkung der Mg (wird zwar bremstechnisch nicht angerechnet, bringt aber meistens was für die Radbremse)

Haha, wir wärs, wenn man stattdessen neben dem Schienenräumer noch nen rotierenden Besen anbrächte, der Laub oder Schnee wegfegen würde?

QUOTE
Glaube alles in allem nicht, daß die neuen Fahrzeuge bei 160 km/h Vmax ohne Mg auskommen werden.

Naja, kommt drauf an, wo die 160 gefahren werden sollen. Viele Strecken gibts eh nicht (siehe Cloakmaster) und wenn die Strecke kein LZB hat, dann braucht es in jedem Fall Mg, anders ginge es ja gar nicht.

    
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143
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 16:46


König


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Alter: 30



QUOTE (Metropolenbahner @ 11 Feb 2019, 16:59)
Naja, da geht der Trend ja zu stärkeren E-Motoren samt E-Bremse. Dürfte jetzt nicht das Problem sein.


Haha, wir wärs, wenn man stattdessen neben dem Schienenräumer noch nen rotierenden Besen anbrächte, der Laub oder Schnee wegfegen würde?


So abwegig ist das gar nicht: In Frankreich braucht es (bei Loks zumindest, woanders weiß ich nicht) einen extra "Putzklotz". Quasi ein kleiner Bremsklotz aus Gummi, der das Rad putzt. Ist aber soweit ich weiß wegen Gleisfreimeldeanlage ...


E-Bremse darf übrigens zulassungstechnisch nicht angerechnet werden (bzw. nur sehr restriktiv, s. Velaro novo mit redundanten Bremswiderständen und Bremsrechnern etc.). Fürs EBA gibts bremstechnisch einfach keine E-Bremse...
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 17:08


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Wohnort: ja


QUOTE (Cloakmaster @ 11 Feb 2019, 16:55)
Man könnte sich ja bei den DoSto beim zweiten Versuch nicht in Holland, sondern in Paris umsehen - oder auch, sich etwas eigenes einfallen lassen: Mit 2 Stockwerken und trotzdem auch reichlich Türen.

Barrierefrei? biggrin.gif

Und die 160 km/h kommen mehr oder weniger automatisch. Wenn man den neuen Zug mit Mg-Bremse ordert, damit der auch bei 60-140 km/h besser bremst, dann hat man die 160 km/h heute bei sämtlichen ET-Baukästen eigentlich automatisch mit dabei. Da wird man nicht extra Geld in die Hand nehmen, um vorhandene Komponenten umzukonstruieren. Außerdem muss der Zug nicht nur jetzt bzw. nach 2025 ausreichen, sondern bis nach 2055. Hätte man schon den 420 an seinen Vorgängern orientiert, die für das klassische Personenzugtempo von ca. 90 km/h ausgelegt waren, hätte man heute echt Freude. biggrin.gif

Ich sehe keinen Grund, warum man die im besten Fall zweigleisigen S-Bahn-Außenstrecken mit teilweise längeren Haltabschnitten oder für Express-Züge nicht innerhalb dieses Zeitraums für 160 km/h freigeben/ausbauen sollte. Als die Ausbauten z.B. auf der S2 Petershausen oder der S3 Mammendorf geplant wurden, waren die 120 km/h eben noch Standard. Zu der Zeit fuhr man zum Teil auch noch Nahverkehrszüge mit langsameren Loks der Baureihen 140, 144, 150, 211, 212 und mit Triebwagen wie dem 798. Das sollte sich aber in Zeiten, wo jeder Überland-ET ohne Bedarfsprüfung 160 km/h kann, weil der Hersteller es gar nicht mehr anders baut, ohne weiteres zumindest im Außenbereich korrigieren lassen. In den 90ern dachte man eben noch, man hätte einen Vorteil, wenn man 423-426 ein bisschen grenzwertiger auslegt. Sowas macht man nur noch bei Dieseltraktion, wo eben alles ein bisschen limitierter und tatsächlich auslegungsmäßig mehr auf Kante genäht ist. Die BEG wird wissen, dass die Forderung von 160 km/h eine ist, die nix kostet. Das ist wie wenn du ins Autohaus gehst und einen Pkw haben willst, der 130 km/h kann.

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Ja mei...
    
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Iarn
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 17:51


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QUOTE (Cloakmaster @ 11 Feb 2019, 15:55)
Und wo außer Ismaning-Hallbergmoos und Hallbergmoos-Abzweig Flughafen will man die 160 ausfahren?

Z.B. Kaufering - Buchloe, Althegenberg - Mering, auf der S21X dürften auch einige 160 km / h Abschnitte sein. Mittelfristig dürften noch einige weitere Expresse dazu kommen.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 Feb 2019, 17:57


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QUOTE (Iarn @ 11 Feb 2019, 18:51)
Z.B. Kaufering - Buchloe, Althegenberg - Mering, auf der S21X dürften auch einige 160 km / h Abschnitte sein. Mittelfristig dürften noch einige weitere Expresse dazu kommen.

Ja, wobei die Expresszüge aber doch auch Toiletten bekommen dürften, oder? Worauf ich hinaus will: Da muss man die Flotten dann sowieso mehr oder minder trennen und sich dadurch auch die Mg-Bremse bei den nicht Expressen sparen.

@Rohrbacher:
QUOTE
Die BEG wird wissen, dass die Forderung von 160 km/h eine ist, die nix kostet. Das ist wie wenn du ins Autohaus gehst und einen Pkw haben willst, der 130 km/h kann.

Naja, also komplett für umsonst wirds die Mg-Bremse nun nicht geben.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 11 Feb 2019, 17:58
    
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