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Zukunft der Bahn, Sammelthema um die Zukunft der Bahn [Zur Themenübersicht]
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Hot Doc
  Geschrieben am: 17 Feb 2020, 12:24


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Sep 07
Beiträge: 7801




Ohne die Relation ist diese Aussage nichts wert!

Also: Es ist eine Steigerung von ca. 10% von 11 Millionen (wie genau auch immer diese Zahl ist) auf 12,2 Millionen Fahrgäste in den ersten 4 Wochen des Jahres.
    
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Supertom
  Geschrieben am: 17 Feb 2020, 22:19


Haudegen


Status: Mitglied
Mitglied seit: 1 Mar 05
Beiträge: 618

Alter: 35
Wohnort: Freising


Da man die 10% zusätzlichen Fahrgäste erstmal ohne Mehraufwand befördert (der Fahrplan wurde ja schon vor der Mehrwertsteuer-Senkung festgelegt), dürfte sich das sehr positiv auf das finanzielle Ergebnis auswirken. Hoffen wir, dass die Mehreinnahmen im Sinne der Fahrgäste für neue Züge, verbessertes Fahrplan-Angebot und eine stabile Preisgestaltung verwendet werden.
Interessant wäre auch, wie sich das auf die Sparpreis-Verfügbarkeit ausgewirkt hat. Hier müsste ja eigentlich mehr Nachfrage höhere Preise bedeuten.

Welchen Anteil an der Steigerung der Fahrgastzahlen hat eigentlich die kostenlose Beförderung von Soldaten? Nach meiner Beobachtung sind signifikant mehr Soldaten in Uniform unterwegs und das Angebot wird gut angenommen. Bekommt die DB dafür eigentlich Kompensationszahlungen vom Bundesministerium für Verteidigung?
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 May 2020, 17:10


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 3996




QUOTE
Der Bund plant eine milliardenschwere Eigenkapitalerhöhung bei der Deutschen Bahn, um wirtschaftliche Folgen infolge der Corona-Krise abzufedern. Außerdem soll die Verschuldungsgrenze angehoben werden. Das geht aus einem Papier hervor, das der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag.

...
Laut Papier ist der Bund bereit, 80 Prozent der Schäden aus der Corona-Pandemie durch eine Eigenkapitalerhöhung bei der Bahn auszugleichen - dies seien derzeit geschätzt 6,9 Milliarden bis 8,4 Milliarden Euro. Dies stehe unter dem Vorbehalt einer beihilferechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission.


....

Außerdem soll in Abstimmung mit dem Haushaltsausschuss des Bundestags die Verschuldungsgrenze von derzeit rund 25 Milliarden Euro ausgeweitet werden. Die Bahn lag vor der Krise knapp darunter.


https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bun...hn-4718482.html

Bearbeitet von Metropolenbahner am 11 May 2020, 17:11
    
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 14:28


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 20145




Heute hat das Bundeskabinett das Investitions Beschleunigungsgesetz beschlossen. Da sind auch einige für die Bahn relevante Dinge drin neben den oft kritisierten Einzelmaßnahmen:

QUOTE
Schneller Bauen an der Schiene

Für bestimmte Baumaßnahmen an der Schiene soll künftig keine Genehmigung durch ein Planfeststellungsverfahren mehr notwendig sein. Dazu gehören:

o die Elektrifizierung von Bahnstrecken,

o die Ausstattung mit digitaler Signal- und Sicherungstechnik,
o der barrierefreie Umbau, die Erhöhung oder Verlängerung von Bahnsteigen,
o die Errichtung von Schallschutzwänden zur Lärmsanierung.

Umweltprüfungen in diesen Fällen werden erleichtert, etwa durch eine Vorprüfung, durch die teilweise die nachfolgenden Prüfungen entfallen können.

Kürzere Verwaltungsgerichtsverfahren

In erster Instanz sollen künftig Oberverwaltungsgerichte oder Verwaltungsgerichtshöfe zuständig sein, z.B. für Landesstraßen, Hafenprojekte oder Windräder.
Das spart eine Instanz und verkürzt die Zeit der Verfahren.
Um Personalknappheit an den Gerichten zu begegnen sollen Richter flexibler eingesetzt und Kompetenzen in Gerichten gebündelt werden können.

Sofortiger Vollzug von Baurecht

Für überregional wichtige Infrastrukturprojekte - wie Projekten aus dem Bundesverkehrswegeplan oder dem Mobilfunkausbau - wird gesetzlich ein Sofortvollzug angeordnet.
Das heißt: Nach Genehmigung durch die zuständige Behörde kann sofort gebaut werden. Die aufschiebende Wirkung von Widersprüchen oder Anfechtungsklagen entfällt in diesen Fällen. Der Weg des einstweiligen Rechtsschutzes im Eilverfahren bleibt erhalten.
Schnellere Prüfung der Raumverträglichkeit

Infrastrukturprojekte werden in Deutschland in der Regel in einem zweistufigen Prozess zugelassen:
1. Raumordnungsverfahren: zur Prüfung der (über)regionalen Auswirkungen eines Projektes.
2. Planfeststellungsverfahren: zur Erteilung der des Baurechts.
Um Doppelarbeiten zu vermeiden, kann künftig auf ein Raumordnungsverfahren verzichtet werden, wenn keine entsprechenden Konflikte zu erwarten sind. Darüber hinaus wird das Verfahren - z.B. durch Online-Veröffentlichungen - stärker digitalisiert.


Quelle BMVI
Zugehörige PK auf Phoenix

Ich finde das richtig und wichtig. Man muss ja nicht bauen wie in China aber selbst im Vergleich zu mustergültigen Demokratien fallen wir durch wesentlich längere Vorlaufzeiten bei Bahnprojekten auf.

Bearbeitet von Iarn am 12 Aug 2020, 14:29

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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146225
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 17:06


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 15265

Alter: 42
Wohnort: TH/EDBU


Da steht überall "soll" und "sollen" - das heisst noch gar nix.

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Unmündig nennt man uns, und Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht!
    
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imp-cen
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 19:05


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 18 Jan 08
Beiträge: 1804

Wohnort: [M] ON


Tankstelle für Wasserstoff-Bahn entsteht im Industriepark Frankfurt-Höchst
QUOTE
27 Züge mit brennstoffzellenelektrischem Antrieb sollen ab 2022 nicht elektrifizierte Bahnstrecken im Taunus bedienen. Sie bekommen nun eine H2-Tankstelle.


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Für die dauerhafte werktägliche U8
sommerzeitfreier Lebensstil
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 20:53


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 5 Apr 18
Beiträge: 1537




Die frage ist wie wird das erzeugt? Aus Erdgas? wink.gif

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🚨 Nur ein kleines Forum. Nichts spezielles. Einfach ignorieren. 🚨
    
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Valentin
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 21:48


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 31 May 15
Beiträge: 1739




QUOTE (einen_Benutzernamen @ 27 Oct 2020, 20:53)
Die frage ist wie wird das erzeugt? Aus Erdgas? wink.gif

Wenn der Wasserstoff statt im Kraftwerk verbrannt zu werden, einen vergleichsweise ineffizienten Dieselmotor im Zug ersetzt, kann so doch unabhängig von der Herkunft CO2 eingespart werden?.

Preisfrage wird aber sein/werden, wie standfest die Brennstoffzellen inzwischen sind.





    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 21:52


Lebende Forenlegende


Status: Admin
Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 18252
Chat: BorisM 

Wohnort: München


QUOTE (Valentin @ 27 Oct 2020, 21:48)
Wenn der Wasserstoff statt im Kraftwerk verbrannt zu werden, einen vergleichsweise ineffizienten Dieselmotor im Zug ersetzt, kann so doch unabhängig von der Herkunft CO2 eingespart werden?.

Die Speicherung von Wasserstoff ist aber jetzt auch nicht unbedingt das effizienteste, deswegen überlegt man ja auch Wasserstoff in Erdgas zu verwandeln.

Wenn man einen Zug mit Erdgas als Primärenergieträger antreiben will wäre es wohl naheliegender den Zug dann auch mit Erdgas zu betanken.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Iarn
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 22:03


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 20145




Wobei dann die Frage ist ob man nicht gleich den Schritt mittels Fischer-Tropsch-Synthese zu konventionellen Kraftstoffen macht, dann spart man sich die Gas Infrastruktur und kann einen Vielstoffmotor verwenden.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 22:06


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 25 Jan 04
Beiträge: 9744




Also gewinnen wir aus Wasser Wasserstoff, um diesen in Erdgas zu wandeln, welches zu einem Flüssigtreibstoff gewandelt wird, der dann in einem relativ "gewöhnlichen" Verbrennungsmotor verbrannt wird? Tolle Entwicklung.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 22:18


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 20145




Am sinnvollsten sollte meiner Meinung nach die Elektrifizierung sein. Power to gas sehe ich für die Stromgewinnung als interessante Speichermöglichkeit aber bei der Bahn bin ich der Meinung alles oder nichts sprich, entweder Elektrifizieren oder die Infra so lassen (um sie später dann zu elektrifizieren). Ich halte wenig davon Ressourcen in Übergangs Infrastruktur zu stecken.

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143
  Geschrieben am: 27 Oct 2020, 22:32


König


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Mitglied seit: 18 Jul 10
Beiträge: 918




QUOTE (einen_Benutzernamen @ 27 Oct 2020, 20:53)
Die frage ist wie wird das erzeugt? Aus Erdgas? wink.gif

Hab mal gehört dort wird im benachbarten Chemiepark ohnehin anfallender und anderenfalls abgefackelter Wasserstoff verwendet...
    
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