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Radverkehr, war: Sind Radfahrer wirklich Rambos? [Zur Themenübersicht]
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AK1
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 20:28


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 7 Mar 16
Beiträge: 769

Wohnort: München


Anmerkung dazu: es gibt jede Menge unzulässig benutzungspflichtiger Radwege in München. Ich kenne da welche, bei denen mir das auch schon von Seiten der Stadt bestätigt wurde (Zweirichtungsradwege mit weniger als 2 m), aber da passiert trotzdem nichts.
Wie mir 2018 mitgeteilt wurde, erfolgt seit 2010 eine systematische Prüfung, die aufgrund personeller Engpässe länger unterbrochen war und im Idealfall 2023 (!) abgeschlossen sein sollte.
Möglicherweise geht etwas voran, wenn jetzt die aufgrund des Radentscheides einzustellenden Mitarbeiter mal da sind. Aber auf jeden Fall ist esgut, dass da mal jemand geklagt hat!!
    
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mgka
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 20:47


Doppel-Ass


Status: Mitglied
Mitglied seit: 8 Jun 08
Beiträge: 136

Wohnort: München-Perlach


Dein Wort in wessen Ohr auch immer... diese Prüfung der Benutzungspflicht hätte laut Vorgabe 1998(!) abgeschlossen sein müssen und nicht 25 Jahre später. Und das mit dem „wir sind an der Überprüfung dran“ höre ich seit mindestens zehn Jahren.
Ohne Klage passiert da einfach nix.

Bearbeitet von mgka am 12 Aug 2020, 20:48

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"Große Geister sprechen über Ideen, durchschnittliche Geister sprechen über Ereignisse, Kleingeister über Personen." (Eleanor Roosevelt)
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 13 Aug 2020, 11:19


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 27 Aug 12
Beiträge: 6140

Alter: 26
Wohnort: München


QUOTE (Hot Doc @ 12 Aug 2020, 11:08)
Ja, peinlich für die Stadt und natürlich ein Sommerlochfüller.

War auch mein erster Gedanke.

QUOTE (Hot Doc @ 12 Aug 2020, 11:08)
denn durch das Gewusel dort ist die Gefahrenlage offensichtlich

Wobei ich mir da schon die Frage stelle, ob das Gewusel auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn schlimmer ist...

QUOTE (Pasinger @ 12 Aug 2020, 15:31)
Seh ich das richtig: Du findest es geil, weil die Stadt einen Rüffel bekommen hat, weil sie den doch zugegebenermaßen viel besseren und erheblich sicheren Radweg auf einer Länge von 150 Meter als solchen ausgewiesen hat. Ansonsten hätten sich die Radler für eben diese 150 Meter zwischen Autos, Bussen, Taxlern ihren Weg suchen müssen und wären gefährdeter gewesen als auf dem vorhandenen und, so wie es jetzt festgestellt wurde, falsch ausgezeichneten Radweg. Waren die Radler damit benachteiligt oder einer Gefahr ausgesetzt? Nein, sie waren sicherer.

Ich glaube, bei dir liegt, wie offenbar vielen anderen auch, ein Missverständnis vor. Wird die Benutzungspflicht aufgehoben, muss doch kein Radfahrer auf der Fahrbahn fahren! Und ehrlich gesagt gehe ich sogar davon aus, dass die meisten den Abbau des Schildes gar nicht mitbekommen hätten. Die meisten werden, ob mit oder ohne Benutzungspflicht, weiter auf dem Radweg fahren. Ich kapiere nicht so ganz, warum viele Menschen offenbar Radfahrern grundsätzlich die Fähigkeit absprechen, ihr Fahrzeug angemessen zu führen und selbst Gefahren einzuschätzen. Wer sich auf dem Radweg sicherer fühlt, fährt auf dem Radweg. Wer sich auf der Fahrbahn sicherer fühlt, fährt auf der Fahrbahn. Fertig.

Und warum die Stadt die Benutzungspflicht unbedingt beibehalten will und versucht hat, sich bis 2022 rauszureden? Da erscheint mir ein Zusammenhang mit der Altstadtringtunnelsanierung, die ja dann abgeschlossen sein soll, äußerst plausibel. Vermutlich geht es darum, dass dann die LSA an der Kreuzung Ludwig-/Von-der-Tann-Str. im Falle einer Aufhebung der Benutzungspflicht angepasst werden müsste, weil die Radfahrer ja heute früher Rot bekommen als die Autos. Fährt man auf der Fahrbahn, gilt aber die normale Ampel und die Räumzeiten sind für Autos berechnet und nicht für Radfahrer, sodass die Rotphase für den Altstadtring mutmaßlich länger werden würde. Ist zwar nur eine Vermutung meinerseits, aber am Ende geht es dann doch immer darum, den MIV nicht zu sehr zu behindern und nicht um die Sicherheit des Radverkehrs. Oder warum sind rein zufällig mit der Vollsperrung des Altstadtringtunnels Fahrräder verboten-Schilder am Oskar-von-Miller-Ring westwärts aufgetaucht?

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Schön, dass Sie da sind. Mit gesundem Menschenverstand kommen Sie auch in schwierigen Zeiten an Ihr Ziel. Schützen Sie sich und Söders Kanzlerkandidatur. Halten Sie den Mindestabstand zu Verschwörungstheoretikern und Moralaposteln ein. Tragen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckung im gesamten Intimbereich. Nutzen Sie die gesamte Breite an Experten zur Information und Desinformation. Werden Sie vernünftig.
    
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