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Streuselkuchen in Mecklenburg, Ein Wochenende zwischen Spatz und Hügeln [Zur Themenübersicht]
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Entenfang
  Geschrieben am: 17 Jun 2017, 15:29


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Tag 1 Dresden -> Neubrandenburg

Allzu früh starten wir in den Feiertag. Es standen sogar noch viel frühere Abfahrten im Raum, die ich glücklicherweise abwenden und mit diesem Plan überzeugen konnte:

Dresden Hbf................RE 18406......ab 8:50
Ruhland...........................................an 9:57

..................................RE 78952......ab 10:00
Senftenberg.....................................an 10:09

.................................RB 18355.......ab 10:14
Berlin-Lichtenberg.............................an 12:05

.................................RB 61117.......ab 12:51
Oranienburg.....................................an 13:17

.................................RE 3512.........ab 14:09
Neubrandenburg..............................an 15:29

Aufgrund von Bauarbeiten am Karower Kreuz verendet der Regionalverkehr von/nach Rostock und Stralsund bereits in Oranienburg. Dadurch ergeben sich die langen Umsteigezeiten mit der unattraktiven Reisezeit von 6h 39 min für 350 km. Aber vielleicht lässt sich ja was rausholen…

Dresden Hbf...............RE 18406.......ab 8:50
Ruhland...........................................an 9:57

.................................RE 78952 .......ab 10:00
Senftenberg.....................................an 10:09

.................................RB 18355.......ab 10:14
Berlin Ostkreuz................................an 11:59

................................S9...................ab 11:58
Bornholmer Straße...........................an 12:13

................................S1...................ab 12:21
Oranienburg.....................................an 12:55

...............................RE 4358...........ab 13:10
Neustrelitz Hbf.................................an 13:59

...............................RE 13060.........ab 14:03
Neubrandenburg...............................an 14:28

Ja, ihr habt schon richtig gelesen. Die Übergangszeit am Ostkreuz beträgt -1 Minute und ist zudem nicht bahnsteiggleich.


Da der Bus mit +3 angekündigt ist, disponieren wir spontan auf einen Fußmarsch zum Hbf um. Gut, dass ich auf einem Online-Ticket bestanden habe, denn an diesem Morgen sind aufgrund des schönen Wetters unzählige Wandergruppen und Ausflügler unterwegs und alle Fahrkartenautomaten belegt.
Im dreiteiligen Hamster schnappen wir uns einen Vierer. Recht gut gefüllt und mit einigen Fahrrädern startet die Fahrt pünktlich. Im weiteren Verlauf treten geringfügige Verzögerungen durch den üppigen Fahrradtransport auf.
In Großenhain startet dann eine kleine Diskussion mit vier jungen Klischeeossis. Sie sind mit ihren Fahrrädern unterwegs und haben offensichtlich keine Fahrkarte bis Lampertswalde. Die Zub will erstmal die Fahrkarten bis Großenhain sehen und bietet dann den Verkauf der erforderlichen Fahrkarten an. Sie meckern ein wenig herum, doch die Zub klärt sie auf, dass sie ohnehin schon sehr kulant ist, weil die Fahrräder den Fluchtweg blockieren. „Warum haben Sie eigentlich keine Fahrkarte am Automaten gekauft?“ „Naja, der Zug kam und wir mussten dann einsteigen…“ „Sie müssen gar nicht einsteigen…“ Einer der Jungs hat eine Bierflasche in der Hand, ein anderer telefoniert. „Hallo Papa! Ja, wir sind im Zug. … Hab dich lieb, tschüssi!“ Schließlich kaufen sie doch noch ihre Fahrkarten.
Pünktlich wird Ruhland erreicht, Fahrgastmassen wechseln die Bahnsteigseite zum RE Richtung Cottbus. Fußballfans schleppen Bierkästen in den Zug. Der Dreiteiler ist wieder gut gefüllt. Aus nicht erfindlichen Gründen fahren wir erst mit +2 ab, die wir bis Senftenberg behalten. Daher begeben wir uns rechtzeitig zum Türbereich. Andere Fahrgäste tun es uns gleich.
Ein Fußballfan möchte unterdessen zum WC durch, jedoch ohne Erfolg. „Es ist aber dringend“, bittet er die stehenden Fahrgäste. Doch mit den ganzen kreuz und quer stehenden Fahrrädern und Koffern besteht kein Durchkommen. Tja, wer weniger sauft hat weniger Druck.

Die Umsteigerhorde stürmt durch die Unterführung zur RB Richtung Eberswalde. Der Fünfteiler ist deutlich schwächer ausgelastet und wir wählen die PRM-Sitzgruppe wegen des größeren Sitzabstands. Ja, diese Mülleimer sind wirklich sehr dumm angebracht…
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Mit +3 startet die nächste Fahrt und schon bald müssen wir den Gegenzug im Wald bei Altdöbern am Ende der zweigleisigen Strecke abwarten, weil die Nutzung des zweiten Bahnsteiggleises dort aufgrund der fehlenden Reisendensicherung nicht möglich ist. Die Bahnhöfe entlang der Strecke bieten ein äußerst trauriges Bild, wie fast überall im Osten. Die nun eingesammelten +7 sind schon mal eine äußerst schlechte Voraussetzung für den -1-Minuten-Anschluss. Die vielen Fahrräder verzögern die Fahrt weiter und das durch eine Sitzgruppe verbarrikadierte Mehrzweckabteil sorgt nicht gerade für einen flüssigeren Fahrgastwechsel.
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Glücklicherweise ist der Tf zügig unterwegs, sodass die Verspätung dahinschmilzt. In Berlin-Schöneweide sind wir bereits wieder pünktlich. Als wir uns dem Ostkreuz nähern, überholen wir die gesuchte S9, welche gerade ihren Fahrgastwechsel am Treptower Park beendet hat und uns leicht versetzt folgt. Eine wilde Aufholjagd beginnt. Nahezu zeitgleich rollen die beiden Züge an den Bahnsteig. 100 Bahnbonuspunkte, wer zuerst drüben ist!


DÖÖDÄÄDÖÖ! Rumms. Hurra, mein verrückter Plan ist tatsächlich aufgegangen. In den nächsten Minuten müssen wir erstmal verschnaufen, während die S-Bahn über den Ring rollt und uns erst zur Bornholmer Straße, dann nach Oranienburg bringt. Ohne weitere Überraschungen erreichen wir unser Ziel mit -61.
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Der dat Bus bietet im Sommer täglich Fahrradmitnahmemöglichkeiten und verkehrt zwischen Neubrandenburg und dem Müritzsee.
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Am Nachmittag wird Stadt und Umgebung auf zwei Rädern erkundet. Am Tollensesee tummeln sich zum Männertag zahlreiche Menschenansammlungen aller Altersklassen zum Alkoholkonsum. „Ahh, hier gibt’s die guten Sachen“, kommentiert unser Gastgeber die Shisha der arabischen Jungs.
Außerdem gibt er mir den guten Ratschlag, dass man dieses Verhalten entweder mit Humor nehmen müsse oder mitsaufen sollte, um es zu ertragen.

Beim Tollensesee handelt es sich um einen in der Eiszeit entstandenen Zungenbeckensee. Durch die große Wassertiefe liegt der Grund teilweise unter dem Meeresspiegel. Außerdem wurde er aufgrund seiner Eigenschaften im 2. Weltkrieg als Torpedoversuchsanlage genutzt.
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Zu DDR-Zeiten gab es am östlichen Rand eine Panzerfabrik mit einem Sperrgebiet, in welchem Panzer getestet wurden sowie Panzerfahrschule stattfand. Heute befindet sich auf der Behmshöhe ein Aussichtsturm.
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In den Hallen rechts im Bild vor den Plattenbauten wurden einst Panzer gefertigt. Sie werden nun teilweise abgerissen und durch schicke Villen am See ersetzt.
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Wir werfen einen Blick in die Innenstadt. Echter Altbau ist kaum noch vorhanden, da die Altstadt im Krieg zwar nicht bombardiert wurde, aber nach der Eroberung durch die Rote Armee angezündet wurde. Unverblümt sozialistisch zeigt sich der Marktplatz mit „Kulturfinger“.
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Das aktuelle Streitthema schlechthin ist der Radverkehr in der Fußgängerzone Turmstraße.
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Kürzlich wurde die Nutzung außerhalb der Geschäftszeiten freigegeben. Angesichts des überschaubaren Andrangs (zugebenermaßen entstand das Bild am Feiertag) erscheint es auf jeden Fall sinnvoll. Doch die in der Lokalpresse abgedruckten Leserbriefe lassen darauf schließen, dass Radfahrer keinen guten Ruf genießen, weil sie angeblich trotz des Verbots durch die Fußgängerzone brettern würden. Die Stadt ist nicht besonders fahrradfreundlich, da die Wartezeiten an den Ampeln groß sind und es in der Innenstadt verbreitet böses Kopfsteinpflaster gibt. Grundsätzlich erscheint mir Neubrandenburg ziemlich autogerecht.
Nach der Wende hatte die Stadt mit massivem Einwohnerrückgang zu kämpfen. Von den einst 90.000 Einwohnern sind noch 63.000 geblieben. In den letzten Jahren ist der Rückgang aber weitgehend gestoppt, da zunehmend alte Menschen vom Land aufgrund der besseren Versorgung in die Stadt ziehen. Zahlreiche Plattenbauten wurden abgerissen, weil sie niemand mehr bewohnen wollte und sich viele Menschen den Wunsch nach einem Eigenheim erfüllen konnten.

Während ich das eindrucksvolle Treptower Tor dokumentiere, pöbeln mich einige angetrunkene Männer an, ich solle sie fotografieren.
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Der Schaffner kommt ins Straucheln und hält sich gerade noch fest, ehe er auf einem Fahrgast landet. „Hoppla. Warum setzt die Neigetechnik eigentlich immer nur bei Männern und nie bei Frauen ein?“
-Im 612er zwischen Kaufbeuren und Kempten
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 17 Jun 2017, 15:29


Lebende Forenlegende


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Blick über die Innenstadt – rechts im Bild ist der Turm der ehemaligen Marienkirche zu sehen. Nachdem die Kirche Jahrzehnte in Trümmern lag, wurde sie 2001 aufgrund ihrer tollen Akustik in einen Konzertsaal umfunktioniert.
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Nach einer Erkundungstour durch den Wald wird ein Blick von der Schönen Aussicht über Raps- und Gerstenfelder geworfen.
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Das schwarze Loch rechts ist ein Toteisloch, welches durch einen abseits des Gletschers liegengebliebenen Eisklotz und dessen späteres Abschmelzen entstand.


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Der Schaffner kommt ins Straucheln und hält sich gerade noch fest, ehe er auf einem Fahrgast landet. „Hoppla. Warum setzt die Neigetechnik eigentlich immer nur bei Männern und nie bei Frauen ein?“
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hmmueller
  Geschrieben am: 17 Jun 2017, 20:39


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Ich bin begeistert, was ich von Dir alles lern - Toteisloch, Konzertsaal, Kulturfinger, und dann noch ein Hl-Signal. Weiter so, bitte!


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Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
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  Geschrieben am: 18 Jun 2017, 11:47


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QUOTE (hmmueller @ 17 Jun 2017, 20:39)
Ich bin begeistert, was ich von Dir alles lern - Toteisloch, Konzertsaal, Kulturfinger, und dann noch ein Hl-Signal. Weiter so, bitte!

Fairerweise sollte ich schon dazusagen, dass mein Wissen über Gletscherlandschaften eher begrenzt ist. Aber nachdem wir einen Experten für glaziale und florale Fragestellungen dabeihatten, konnte ich mein Wissen etwas erweitern und gebe das natürlich auch gerne an die Eisenbahnercommunity weiter wink.gif


Tag 2 Stralsund

Da die Verfügbarkeit von Mama Taxi werktags (Sa) nur sehr eingeschränkt ist, könnten wir doch heute mal den Busverkehr testen. Leider wird daraus nichts, denn das Liniennetz ist nicht nur so unübersichtlich wie es aussieht, sondern wird auch noch durch äußerst unattraktive, irgendwas zwischen 15 und 60 Minuten liegenden Abfahrten ohne Takt und Abstimmung auf die Bahn bedient. Und auf 56 Minuten Umsteigezeit haben wir dann doch keine Lust. (zum Vergleich: Plauen; 65.000 EW; Tram im Takt 12 (!))
Liniennetzplan
Fahrplanbuch

Stattdessen wird Nachbars Taxi engagiert und trotz Proteste meinerseits die Abfahrtszeit auf Punkt 9 Uhr festgelegt. Ich ahne schon, was mir blüht und behalte recht. 25 Minuten vor der Abfahrtszeit stehen wir am Bahnsteig. „Naja, besser als 56 Minuten“, heitert mich Muffo auf.

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Ohweia, sieht ja aus wie bei Streik, könnte man meinen. Die Vermarktung der Anfang 2016 mit dem Ersatz der 628er durch Lint „Stadttore-Linie“ getaufte Strecke Lübeck – Stettin ist wohl so wichtig, dass man den Kunstnamen mit Verspätungsinformation gleichsetzt. Mir wurde das ganze so beschrieben:
+++ Stadttore-Linie +++ Stadttore-Linie +++ Heute von Gleis 3 +++ Stadttore-Linie +++ ach übrigens, Verspätung ca. 30 Minuten +++ Stadttore-Linie +++

Zunächst sieht es eher nach einem trüben Tag aus und ich nutze die frühe Ankunft zu einem Rundumblick.
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Der Bahnhof Neubrandenburg wird derzeit umgebaut. Die Unterführung wird verlängert, um einen Zugang von beiden Seiten zu ermöglichen und erhält außerdem Aufzüge. Die Bahnsteige werden modernisiert (und natürlich bei der Gelegenheit gleich auf das Mindestmaß von 140 m verkürzt).

Etliche Bahngebäude sind nicht mehr in Benutzung.
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Bis wir Stralsund erreicht haben, ist keine Wolke mehr am Himmel zu sehen.
Die Altstadt ist vom Krieg verschont geblieben und daher weitgehend im ihrem ursprünglichen Zustand.
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Wir statten dem Meeresmuseum und dem Ozeaneum einen Besuch ab. Letzteres finden wir durchaus ein Beispiel eines gelungenen Neubaus, wenn ich auch finde, dass er gleißend helle Klotz so gar nicht zum Altbau passt.
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Das einzig brauchbare Bild aus dem Aquarium ist wegen der Lichtverhältnisse dieser Seeigel geworden.
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Deutlich leichter umzusetzen sind die Humboldtpinguine auf der Dachterrasse.
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Besonders eindrucksvoll finde ich die lebensgroßen Wale aus Kunststoff.
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Der Schaffner kommt ins Straucheln und hält sich gerade noch fest, ehe er auf einem Fahrgast landet. „Hoppla. Warum setzt die Neigetechnik eigentlich immer nur bei Männern und nie bei Frauen ein?“
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  Geschrieben am: 18 Jun 2017, 11:48


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Der ursprüngliche Plan, nun noch ans Meer nach Rügen zu fahren, wird aufgrund der aufgetretenen Müdigkeit verworfen. Stattdessen ein genauer Blick zur sicherungstechnisch interessanten Klappbrücke im Hafen.
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Zwischen Klappbrücke und Sh2-Tafel besteht wohl eine Schlüsselabhängigkeit. Das Öffnen ist nur möglich, wenn die Tafel in der Haltstellung verschlossen ist. In der Tat steckt ein Schlüssel im Schlüsselwerk. Im Brückenwärterhäuschen entdecke ich auch die „Gegenschlüssel“.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof wird die St. Marienkirche hinter dem Knieperteich verewigt.
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Obwohl die Umsteigezeit zum Bus jetzt nur 16 Minuten beträgt, werde ich wiederum überstimmt. Aus „Komfortgründen“ wird abermals Mama Taxi gerufen. Im Gegensatz zum Bus verkehrt es aber bereits um 19:30 Uhr nur nach Voranmeldung.
Zum Abschluss des Tages hätte ich noch ein Hl-Signalbild zu bieten:
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Der Schaffner kommt ins Straucheln und hält sich gerade noch fest, ehe er auf einem Fahrgast landet. „Hoppla. Warum setzt die Neigetechnik eigentlich immer nur bei Männern und nie bei Frauen ein?“
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  Geschrieben am: 19 Jun 2017, 18:34


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Tag 3 Einmal um den See und noch viel mehr

Samstagmorgen, 6 Uhr

Tocktock. Tschilptschilp.

Keine Reaktion unsererseits.

Tocktocktock. Tschilp!

Ich drehe mich auf die andere Seite und nehme die Geräusche nur am Rande wahr.

Flatter. Tschilp. Hüpf.

Hmm?

Flatter. Hüpf. Tschilp.

Hngrmpfgnapf. Ich erwache mit einem Vogel im Gesicht.

Kschksch. Geh zu Muffo.

Flatterflatter. Hüpf. Tschilp!

„Oh nein, sag mir jetzt bitte nicht, dass der Spatz ernsthaft in meinem Gesicht herumläuft!?“
Oh doch.

Nachdem wir ihn noch zweimal hin und her gescheucht haben, wird er etwas penetranter. Der Spatz begnügt sich nicht mehr damit, nur in unserem Gesicht herumzuspringen und zu tschilpen, sondern klopft auch noch mit seinem Schnabel auf meine Wange. Muffo gibt zuerst nach und spendiert ihm sein Frühstück – mmmmhhmm, Mehlwürmer mit Haferflocken!
Dann schlafen wir weiter.

Ja, der aus dem Nest gefallene und liebevoll aufgezogene Spatz war für mich das Highlight des Wochenendes schlechthin. Und mal im Ernst. Wer kann diesem Vogel schon böse sein?
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Nach dem Frühstück starten wir zur Fahrradtour um den Tollensesee.
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Blick in den Bruchwald
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So, jetzt aber schnell weiter, ehe uns die Stechmücken fressen…

Wer sich die Region flach wie ein Brett vorstellt, könnte nicht weiter danebenliegen. In der Moränenlandschaft folgt Berg auf Tal auf Berg auf Tal – mehr als die Hälfte des Weges verläuft in diesem Stil:
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Die Landschaft ähnelt eben einem Streuselkuchen. Erst quält man sich einen Streusel hinauf, um dann ins nächste Butterloch hinabzusausen.

Natur pur
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Perspektivenwechsel
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Bei dem heißen Wetter kann man sich schon mal eine Abkühlung auf den Fliesen gönnen, …
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…wir entscheiden uns aber für die Abkühlung in der Eisdiele ein Kaff weiter. Nur unschön, dass man dafür schon wieder einen Berg hochstrampeln muss. So habe ich mir Mecklenburg nicht vorgestellt…

Ich stelle erschreckt fest, dass an diesem Wochenende noch kein richtiges Bahnbild entstanden ist. Selbst wenn der öffentliche Verkehr angesichts der tierischen Highlights ein wenig in den Hintergrund treten muss, kann ich das nicht auf mir sitzen lassen und mobilisiere trotz der bereits zurückgelegten 40 Kilometer meine Kräfte. 623 022 begegnet mir bei Chemnitz
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Ich strample wieder bergauf in das gleichnamige Dorf.
Es hat eine sehr gemütliche Bushaltestelle mit sehr wenigen Abfahrten zu bieten.
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Gerade findet das MSR-Radrennen statt. 300 km über die Mecklenburgische Seenplatte, bergauf, bergab.

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  Geschrieben am: 19 Jun 2017, 18:35


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Es scheint das Event schlechthin in der Region zu sein. Vermutlich passiert hier sonst wenig Aufregendes. Ansonsten könnte ich mir nicht erklären, warum so viele Menschen an ihrem Gartenzaun stehen und den vorbeistrampelnden Rennradfahrern zujubeln. Manche haben sogar Trommeln, Vuvuzelas und anderes Equipment vorbereitet, sodass jeder lautstark begrüßt wird. Einerseits herrscht fast schon Volksfeststimmung, andererseits bekomme ich mal wieder die typisch deutsche Mentalität zu spüren. Zufällig führt meine geplante Route nämlich ein Stück entlang der MSR, allerdings in Gegenrichtung. Es sei noch angemerkt, dass ich aufgrund meines Hollandrades zweifelsfrei als Nicht-Teilnehmer erkennbar bin. „Hey! Falsche Richtung!“, ruft mir ein Anwohner zu. Ich ignoriere ihn.
„Falsche Richtung! Du fährst in die falsche Richtung!“, pöbeln mich zwei Frauen an. Was haben die denn eigentlich für ein Problem?
„Hey, da geht’s lang!“, brüllt ein Mann. Allmählich reicht es mir. Nichts nehmen Deutsche übler als Bevormundung. Egal ob es ein Tempolimit auf Autobahnen oder der Veggie-Day ist. Gleichzeitig lieben Deutsche nichts mehr, als andere zu bevormunden. Und als ich erläutere, dass ich sehr genau selbst wisse, wohin ich gerne fahren möchte, ist auch ziemlich schnell Ruhe im Karton.

Große Enttäuschung folgt am nächsten Fotopunkt. Inzwischen ist die Strecke an das ESTW angeschlossen und die Formsignale verschwunden.
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Auf dem Rückweg pausiere ich kurzzeitig an einer Viehtränke.
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  Geschrieben am: 20 Jun 2017, 13:13


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Tag 4 Rückreise

Und schon ist es Sonntag und damit an der Zeit, die Rückfahrt anzutreten. Da es sich gerade anbietet, investieren wir zusätzliche 12,50€ für eine Sonderzugfahrkarte des Kirchentag-Shuttlezuges Lutherstadt Wittenberg – Dresden. So sieht der Plan aus:

Neubrandenburg........RE 13057.....ab 11:30
Neustrelitz Hbf...............................an 11:56

................................RE 4359........ab 12:00
Oranienburg...................................an 12:45

................................S1.................ab 12:51
Berlin Friedrichstraße......................an 13:35

................................S7.................ab 13:41
Berlin Ostkreuz..............................an 13:53

................................RB 18360......ab 13:58
Calau.............................................an 15:14

...............................RE 18392.......ab 15:22
Falkenberg.....................................an 15:58

...............................E 28534.........ab 16:10
Dresden Hbf...................................an 17:01

Unspektakulär starten wir in Neubrandenburg mit einem hier startenden Hamster nach Neustrelitz. Dort ist auf dem Bahnsteig Richtung Oranienburg ganz schön viel los. Merkwürdig.
Die fünf Dostos rollen pünktlich an den Bahnsteig. Mehr und mehr junge Leute mit großen Rucksäcken strömen aus der Unterführung und blockieren die Türen. „Machen Sie bitte die Türen frei, wir würden dann gerne abfahren“, ertönt es aus den Lautsprechern. Der Zug hat sich nun gut gefüllt und mit +2 wird die Fahrt fortgesetzt. Da wir mit dem Berlin-Brandenburg-Ticket, welches stets für 5 Personen gilt, nur zu dritt unterwegs sind, bieten wir die freien Plätze an, als die Diskussion bei den zugestiegenen Fahrgästen aufkommt. Einer nimmt unser Angebot an und bezahlt sogleich ungefragt seinen Anteil von 7,50€. Wir erfahren, dass in Neustrelitz ein Festival stattgefunden hat und genauso sehen die Leute auch aus. Eine Frau mit einem riesigen Rucksack quält sich durch den Gang. „Kann ich mich bitte hinsetzen?“, fragt sie krächzend jemanden. „Alles gut“, beruhigt eine andere Frau sie. „Nein, nichts ist gut. Ich hab nen Sonnenstich.“ Sie setzt ihren Rucksack ab und findet einen Sitzplatz. „So, jetzt ist alles gut“, meint sie stöhnend.
Am nächsten Halt stehen schon +4 auf dem Zähler. „Hat jemand Wasser für mich?“, krächzt die Frau. Ein Mann antwortet. „Ich kann mal schauen, ob ich was in meinem Rucksack habe.“ Er macht aber keinerlei Anstalten, seinen Worten auch Taten folgen zu lassen. „Bitteeee, ich brauch Wasser.“ Er hält sie noch eine Weile hin, ohne etwas zu tun. Schließlich reicht ihr jemand anders eine Wasserflasche.
In Dannenwalde stehen wir bei +6, in Gransee schließlich bei +7. Wir haben genug gesehen und wollen uns trotz des hohen Füllungsgrades nach hinten durchkämpfen, weil die Unterführung in Oranienburg am Zugschluss ist.
Trotz einiger Rucksäcke im Gang und Fahrgästen auf den Treppen schaffen wir es. Auf halbem Wege treffen wir die Zub. Ich weise daraufhin, dass der vierte Mann auf unserem Ticket im Steuerwagen oben sitzt. Sie stutzt einen Moment. „Steuerwagen? Sind Sie Eisenbahner?“ Ja, sowas in der Art. Ob sie uns vielleicht den Anschluss an die S-Bahn vormelden könne? „Nein, die wartet nicht. Und außerdem schleichen wir nachher bei Nassenheide wegen der Baustelle eh ewig rum. Den erwischen Sie nicht mehr.“
Wir versuchen es trotzdem und finden im letzten Wagen sogar noch zahlreiche freie Sitzplätze. Es sieht jedoch schlecht aus, die Verspätung steigt weiter und wir müssen auf der wegen Bauarbeiten eingleisigen Strecke auch noch einen Güterzug abwarten. Oranienburg erreichen wir schließlich mit +10, die S-Bahn ist längst weg. Damit sind auch unsere zuggebundenen Fahrkarten für den Sonderzug nutzlos geworden und wir ändern unsere Reiseroute.

Berlin Hbf.............RE 63978........ab 14:35
Cottbus......................................an 15:59

...........................RB 78983........ab 16:07
Ruhland......................................an 16:50

...........................RE 18293........ab 17:02
Dresden Hbf................................an 18:06

Wir steigen in die inzwischen eingefahrene S-Bahn. „Ihh, hier stinkts ja“, stellt ein Mädchen beim Einsteigen fest. „Ja, nach Pommes und Fett“, definiert die Mutter den Gestank näher. Einen Vierer weiter futtert eine Frau genüsslich Currywurst mit Pommes, willkommen zurück in Berlin. Wir bleiben gleich bis zum Brandenburger Tor sitzen, damit ich auch mal Dora-Wagen fahren kann, wenn man die Zeit eh schon hat.
„Du stehst im Weg“, meint Muffo, während er ein Bild von mir macht und deutet auf den brav außerhalb des Fotos wartenden U-Bahnfahrer. Ich möchte diesen natürlich keinesfalls von seinen betrieblichen Aufgaben abhalten und räume den Weg frei. „Zu großzügig“, meint er spitz.
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Vielleicht sollte man zur Bekämpfung des Wagenmangels in Berlin mal in Pjöngjang nachfragen, ob diese einem Rückkauf der Dora-Wagen zustimmen?

Die ODEG fährt gut gefüllt ein, aber wir finden noch ausreichend freie Sitzplätze. Mit leichter Verspätung wird Berlin zurückgelassen, doch Cottbus wird mit -2 erreicht. Dann habe ich also noch die Möglichkeit, mich ganz entspannt beim Bäcker mit Proviant einzudecken und einen Blick auf dieses hübsche Kunstwerk zu werfen.
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Pünktlich geht es in einem gut gefüllten Hamster nach Ruhland. Der RE kommt bereits leicht verspätet aus Hoyerswerda und angesichts der Trubels auf dem Bahnsteig stoppe ich die Fahrgastwechselzeit -sie dauert satte fünfeinhalb Minuten statt der vorgesehenen Minute. Als endlich die Schiebetritte einfahren, hängen die Rennräder teilweise an den Haltestangen über dem Mehrzweckbereich. Die beiden jungen Klischeeossis mit Bierflasche in der Hand räumen auf meine Aufforderung hin äußerst widerwillig zumindest einen der zwei mit Gepäckstücken blockierten Sitze ihres Vierers frei. Nahezu formschlüssig stehen die Menschen im Eingangsbereich, aber auf dem Drehgestell sind immer noch 2 Sitzplätze „frei“. Im nächsten Wagen ist die Klimaanlage defekt.
Gegenüber sitzt eine Frau mit irgendwelchen Papierbögen in der Hand. Ob sie wohl Fahrgastzählung macht? „Fahrgastbefragung“, klärt sie mich auf, „aber wie soll ich denn hier Fahrgäste befragen?“ Sie scheint nicht besonders motiviert zu sein, denn zumindest im näheren Umkreis hätten sich problemlos mindestens 10 Beförderungsfälle evaluieren lassen. Dieser Vorfall bringt mich zum Nachdenken, ob die hohen Zufriedenheitswerte bei Fahrgastbefragungen einfach daher kommen, dass überfüllte Fahrten gar nicht evaluiert werden (können). Das wäre natürlich ein grober Stichprobenfehler und auch ein Grund, warum völlig überfüllte Zugleistungen den Verantwortlichen möglicherweise lange verborgen bleiben.

Mit +7 wird die Fahrt also fortgesetzt und an jedem Halt kommt noch eine Bonusminute sowie drei Fahrräder dazu. Schließlich ist der Druck im Eingangsbereich so groß, dass die Fahrgäste doch auf das Drehgestell gedrückt werden und die beiden freien Sitzplätze besetzen. Um den letzten in meinem Vierer entbrennt nochmal ein harter Kampf. „Es wäre schön, wenn Sie bei so vollen Zügen vielleicht den Sitz freiräumen“, meint ein Mann. „Ja wöhin söll ich die denn hintun?“ Wie wär´s mit der Gepäckablage oder unter dem Sitz? Nur mal so ein Vorschlag von meiner Seite. „Näää, ich lass den nicht aus den Augen!“ Unter dem Sitz hast du ihn doch im Blick… Nicht ohne Protest wird dann doch der Sitz freigeräumt. „Alder, das ist ja nicht mehr feierlich!“, murrt einer der beiden und nimmt einen Schluck Bier. Ich bin mir sicher, dass die 50 eingepferchten stehenden Fahrgäste alle mit ihm tauschen wollen würden…
Unsere Wasservorräte gehen zur Neige, als wir uns Dresden nähern. Kondenswasser strömt in den engen Bögen vom Dach herab. Endlich erreichen wir mit +11 unser Ziel und haben damit insgesamt +76 auf dem Plan. Die eingesparte Stunde auf der Hinfahrt ist wie gewonnen, so zerronnen.


Nachbemerkung

Inzwischen ist das eingereichte FGR-Formular bearbeitet worden. Die Rückerstattung beträgt 0,00€, da es sich nicht um eine durchgehende Fahrkarte handelt. Aber sie war ja auch gar nicht durchgehend buchbar…


Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei den Beteiligten für das kurzweilige Wochenende sowie die Gastfreundschaft und Taxidienste bedanken.


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Lobedan
  Geschrieben am: 20 Jun 2017, 18:14


Routinier


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QUOTE (Entenfang @ 20 Jun 2017, 14:13)
Die ODEG fährt gut gefüllt ein, aber wir finden noch ausreichend freie Sitzplätze. Mit leichter Verspätung wird Berlin zurückgelassen, doch Cottbus wird mit -2 erreicht. Dann habe ich also noch die Möglichkeit, mich ganz entspannt beim Bäcker mit Proviant einzudecken und einen Blick auf dieses hübsche Kunstwerk zu werfen.
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RE 2 mit -2? Willst du etwa andeuten, der Zug könnte vor der Zeit in Cottbus ankommen? Pass auf, dass der Linie deswegen nicht noch ein paar Minuten in Berlin geklaut werden, damit sie wieder unpünktlich wird. ph34r.gif
Nagut, Spaß.

Das Kunstwerk hängt am Hausbahnsteig, oder? Ich habe jetzt eine Weile gerätselt, aber solch eine Mauer gibt es in Bahnhofsnähe nur dort. Details, die in ein Bahnhofsporträt gehören!
Hattest du zufällig auch Gelegenheit, dir den Baufortschritt auf dem Vorplatz anzuschauen? Ich kann es leider nur über die Webcam, bin dort aber erstaunt, wie schnell es vorangeht. Schade, dass sie für den Umbau der Gleise und Weichen auf der Kreuzung dreimal so lange brauchen ...


Aber genug Cottbus.
Vielen Dank für diese Eindrücke aus dem Norden. Einige richtig tolle Naturfotos hast du uns da mitgebracht. Und die Gegend um Neubrandenburg kenne ich auch noch gar nicht. Mit dem Streuselkuchen meiner Oma kann sie allerdings nicht konkurrieren, der gleicht eher einer Mittelgebirgslandschaft. laugh.gif
    
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  Geschrieben am: 20 Jun 2017, 20:37


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QUOTE (Lobedan @ 20 Jun 2017, 18:14)
RE 2 mit -2? Willst du etwa andeuten, der Zug könnte vor der Zeit in Cottbus ankommen?

Soll vorkommen tongue.gif

QUOTE
Das Kunstwerk hängt am Hausbahnsteig, oder?

Ja, das ist richtig.

QUOTE
Hattest du zufällig auch Gelegenheit, dir den Baufortschritt auf dem Vorplatz anzuschauen?

Ich habe zwar einen ganz kurzen Blick aus dem Empfangsgebäude geworfen und ein Baustelle am Rande wahrgenommen, mich aber aufgrund der knappen Zeit nicht näher damit befasst (und auch keine Bilder davon gemacht).

QUOTE
Mit dem Streuselkuchen meiner Oma kann sie allerdings nicht konkurrieren, der gleicht eher einer Mittelgebirgslandschaft.

Freut mich, dass die Bilder geschmeckt haben. wink.gif Ach, Mittelgebirge zum Hochstrampeln habe ich um und zu Dresden wirklich genug... dry.gif

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Der Schaffner kommt ins Straucheln und hält sich gerade noch fest, ehe er auf einem Fahrgast landet. „Hoppla. Warum setzt die Neigetechnik eigentlich immer nur bei Männern und nie bei Frauen ein?“
-Im 612er zwischen Kaufbeuren und Kempten
    
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Lobedan
  Geschrieben am: 20 Jun 2017, 20:58


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QUOTE (Entenfang @ 20 Jun 2017, 21:37)
Soll vorkommen  tongue.gif

Ich kenne mindestens einen DSOler, der das nicht glauben würde. huh.gif

QUOTE (Entenfang @ 20 Jun 2017, 21:37)
Ich habe zwar einen ganz kurzen Blick aus dem Empfangsgebäude geworfen und ein Baustelle am Rande wahrgenommen, mich aber aufgrund der knappen Zeit nicht näher damit befasst (und auch keine Bilder davon gemacht).

Es liegen schon Gleise!

QUOTE (Entenfang @ 20 Jun 2017, 21:37)
Freut mich, dass die Bilder geschmeckt haben. wink.gif Ach, Mittelgebirge zum Hochstrampeln habe ich um und zu Dresden wirklich genug...  dry.gif

Ulm hat auch ein paar nette Hügel. Nachdem ich letztens mal zur Uni rauf geradelt bin, bewundere ich all diejenigen, die sich dort jeden Tag hoch kämpfen.
    
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