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Regionalverkehr Baden-Württemberg [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 9 Aug 2017, 06:30


Lebende Forenlegende


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Zu einfach gedacht, zum einen gibt es in Ludwigshafen noch keine 147, und selbst wenn es sie gäbe, bräuchte auch diese Baureihe erst einmal die Zulassung für die Steilstrecke Baiersbronn - Freudenstadt Hbf.

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 9 Aug 2017, 09:45


Tripel-Ass


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QUOTE (146225 @ 9 Aug 2017, 06:10)
Und wir sollten nicht vergessen: nur, weil das im Augenblick weit weg ist und unwahrscheinlich erscheint, ist das keine Garantie dafür, dass es in Baden-Württemberg nie wieder eine Landesregierung geben wird, die sich "gezwungen" sieht, ihre Ausgaben für Nahverkehrsleistungen zu reduzieren. Dann sind "Spaßleistungen" wie die sommerlichen Radzüge, nicht nur dieser, sondern auch der "Enztäler", die Leistungen nach Pfullendorf und Bad Wurzach, der Klosterstadt-Express nach Maulbronn etc. als erstes "fällig" mit der Abbestellung.

Mich hat ja die erste Abbestellungswelle vor Jahren schon gewundert, da Baden-Württemberg doch wirtschaftlich wie Bayern sehr erfolgreich ist und daher eigentlich die Gelder sprudeln müssten.
Vielleicht lag das damals nur am teueren Verkehrsvertrag?
    
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146225
  Geschrieben am: 9 Aug 2017, 17:43


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 9 Aug 2017, 09:45)
Mich hat ja die erste Abbestellungswelle vor Jahren schon gewundert, da Baden-Württemberg doch wirtschaftlich wie Bayern sehr erfolgreich ist und daher eigentlich die Gelder sprudeln müssten.
Vielleicht lag das damals nur am teueren Verkehrsvertrag?

Der teuere Verkehrsvertrag war von derselben Partei und den selben Landespolitikern hausgemacht, die dann später die Abbestellungen für alternativlos gehalten haben. War sehr wohl eine mentale Geschichte.

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Jogi
  Geschrieben am: 4 Sep 2017, 22:57


Kaiser


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Go Ahead hat die Ausschreibung über das Netz 3a (RE-Züge Stuttgart-Nürnberg) nun ganz offiziell gewonnen (VM-PM von heute):

QUOTE
Die Nahverkehrsleistungen auf der Murrbahn im Vergabenetz 3a des Landes Baden-Württemberg sind an die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH („Go-Ahead“) – eine Gesellschaft der britischen Go-Ahead Group plc – vergeben worden. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH als Vertreterin des Freistaates Bayern haben am Montag, den 04. September 2017, den Zuschlag erteilt. Der Einspruch eines Mitbewerbers gegen die geplante Vergabe wurde am 15. August 2016 von der Vergabekammer abgewiesen. Der Mitbewerber verzichtete nun auf weitere rechtliche Schritte.

Die Betriebsaufnahme durch Go-Ahead erfolgt ab Mitte Dezember 2019. Der dann bis Ende 2032 gültige Verkehrsvertrag umfasst insgesamt rund 1,38 Millionen Zugkilometer pro Jahr und bildet damit eines der kleineren Ausschreibungsnetze des Landes Baden-Württemberg, welches gemeinsam mit dem Freistaat Bayern ausgeschrieben worden ist. Wie bisher verkehren die Züge im 2-Stunden-Takt. Durch Überlagerungen mit anderen Netzen ergibt sich auf dem Abschnitt

  • Stuttgart Hbf – Gaildorf West ein 30-Minuten-Takt an Werktagen zusammen mit den Leistungen aus dem Netz 3b
  • Gaildorf West – Schwäbisch Hall-Hessental ein Stundentakt zusammen mit den Verkehrsleistungen aus dem Netz 3b
  • Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim ein Stundentakt zusammen mit den Leistungen aus dem Netz 11
  • Crailsheim – Ansbach ein stündliches Angebot mit der IC-Linie 61
  • Auf dem Abschnitt Ansbach – Nürnberg verkehren zukünftig je drei, im Berufsverkehr 4 Züge pro Stunde zusammen mit den Fahrten der IC-Linie 61 und der S-Bahn Nürnberg.
  • Zwischen Ansbach und Dombühl halten die Züge auch an der neuen Station Leutershausen-Wiedersbach. Zusammen mit der schon Ende dieses Jahres startenden Verlängerung der S-Bahn Nürnberg bis Dombühl ergibt sich für Dombühl und Leutershausen-Wiedersbach eine stündliche umsteigefreie Fahrmöglichkeit nach Ansbach und Nürnberg.
  • Im Abschnitt Crailsheim – Nürnberg Hbf fährt in beiden Richtungen ein zusätzlicher Zug am Abend.
  • Neu eingeführt wird die letzte Abfahrt in Stuttgart Hbf nach Nürnberg um 20:53 Uhr (statt bisher um 18:43 Uhr) und die letzte Abfahrt ab Nürnberg nach Crailsheim um 22:36 Uhr statt um 20:36 Uhr.


Mit dem antriebsstarken Triebfahrzeug vom Typ FLIRT der Firma Stadler kommt ein modernes und komfortables Fahrzeug der neuesten Baureihe dieses sehr zuverlässigen SPNV-Fahrzeugtyps zum Einsatz. Die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge beträgt 160 km/h. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit zwischen Stuttgart Hbf und Schwäbisch-Hall-Hessental um 5 Minuten. Für den Abschnitt Stuttgart Hbf nach Crailsheim ergibt sich eine Beschleunigung der Reisezeit um 10 bis 15 Minuten. Neben großzügigen Mehrzweckbereichen, klimatisierten Innenräumen, Abstellflächen für Fahrräder (bis zu 30 Fahrräder können pro Fahrzeug mitgenommen werden) verfügen alle Fahrzeuge über barrierefreie Einstiegsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Reisende mit Kinderwagen an allen Bahnsteigen mit einer Höhe von 76 cm. An Bahnsteigen mit einer Höhe von 55 cm ist der niveaugleiche Einstieg über manuelle Rampen in unmittelbarer Nähe der sog. Universaltoilette (eine für alle Fahrgäste uneingeschränkt nutzbare Toilette) vorgesehen.

Alle Fahrzeuge sind mit einem für die Fahrgäste kostenfreien WLAN-Zugang, Steckdosen und Klapptischen an den Sitzen mit Reihenbestuhlung ausgerüstet. An ausgewählten Sitzgruppen verfügen die Fahrzeuge über Tische mit ausreichenden Arbeitsflächen für die Fahrgäste. Neben einer Videoaufzeichnung in den Fahrzeugen werden alle Fahrten zukünftig mit Zugbegleitern besetzt werden, um dem Sicherheitsbedürfnis der Fahrgäste entgegenzukommen.

Die erwähnte Reisezeitverkürzung von Stuttgart nach Crailsheim (und weiter bis Nürnberg) soll bereits zum kommenden Fahrplan umgesetzt werden: neue Abfahrtsminute in Stuttgart (zumindest Mo-Fr) dann 53 (statt 40), neue tägliche Ankunftsminute 03 (statt 18). In dem Kontext dürfte sich auch die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Schwäbisch Hall um die erwähnten fünf Minuten verkürzen.
    
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146225
  Geschrieben am: 12 Sep 2017, 05:12


Lebende Forenlegende


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DB Regio gewinnt die Ausschreibung für das Netz 19, die RB Singen <-> Schaffhausen mit gebrauchten 426. Es gibt einen Halbstundentakt mit den Bonsaiquietschies, die Finanzierung der Leistungen erfolgt vom Land Baden-Württemberg in Gemeinschaft mit dem Landkreis Konstanz und dem Schweizer Kanton Schaffhausen. Damit ist quasi ein Tausch vollbracht, Thurbo fährt komplett die innerschaffhauserischen Regio-Leistungen zwischen Schaffhausen und Erzingen, DB Regio komplett die grenzüberschreitende Linie, nicht wie bisher jeder einen Anteil.

Ich finde das ja interessant, dass man sich seitens DB Regio auf diese Leistungen weit weg vom Heimatwerk (Plochingen) der 426 beworben hat, ohne zukünftig die Möglichkeit zu haben, diese Fahrzeuge als Planleistung auf der Gäubahn hin- und her zu überführen (weder an die IC2 noch an 3442/3443 lässt sich ein 426 so richtig gut anfügen). Nun, wir werden es ja mitbekommen, wenn DB Regio (Württemberg) hier in das aktuelle Leistungsniveau aus- bzw. verfällt.

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 12 Sep 2017, 09:49


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 12 Sep 2017, 06:12)
Ich finde das ja interessant, dass man sich seitens DB Regio auf diese Leistungen weit weg vom Heimatwerk (Plochingen) der 426 beworben hat, ohne zukünftig die Möglichkeit zu haben, diese Fahrzeuge als Planleistung auf der Gäubahn hin- und her zu überführen (weder an die IC2 noch an 3442/3443 lässt sich ein 426 so richtig gut anfügen).

Die werden oft genug als irgendwelche Ersatzleistungen für ausgefallene Planzüge die Möglichkeit haben, Richtung Stuttgart zu kommen... ph34r.gif

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Aus Gründen...

Keine Einstellung der Busverbindung durch den Englischen Garten!
    
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146225
  Geschrieben am: 12 Sep 2017, 18:15


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QUOTE (TramBahnFreak @ 12 Sep 2017, 09:49)
Die werden oft genug als irgendwelche Ersatzleistungen für ausgefallene Planzüge die Möglichkeit haben, Richtung Stuttgart zu kommen... ph34r.gif

Tja, wer anderswo 4 Dosto mit einem Solo-650 ersetzt, dem traut man auch so was zu, nicht wahr? Aber doch bitte nicht als IC2-Ersatz, das ist ja mit DB FV eine gaaanz andere Firma.

Wieso nur befürchte ich, dass bei diesem Vertrag auch der übliche Schlendrian einfallen könnte, und die Züge ausfallen? ph34r.gif

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