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Fernverkehr auf der Gäubahn, war: Eine ICE-Linie wird kompl.eingest., [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 29 Mar 2019, 18:25


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Rev @ 29 Mar 2019, 18:21)
Ja voll schlimm man Dieselt mal einen Umlauf, der Untergang des Abendlandes... rolleyes.gif

Die Fahrleitung ist also Deko? Da will man globaler Mobilitätsdienstleister sein und hat nicht mal eine lumpige E-Lok in Reserve? Doch, das ist peinlich.

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O mia patria, si bella e perduta! (Giuseppe Verdi)
    
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Rev
  Geschrieben am: 29 Mar 2019, 18:44


Lebende Forenlegende


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Alter: 36



Es ist Umlauf für 2-3 Tage. Es wird weder die Anwohner umbringen noch hat es negative Einflüsse auf den Fahrplan.

Und es gibt auch noch so ein paar andere Gründe warum man sowas macht.

Da gibt es andere Sachen bei FV die peinlich sind wenn ich mir so ein paar Baureihen anschaue.
    
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JLanthyer
  Geschrieben am: 29 Mar 2019, 19:10


Kaiser


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Um den Fahrplan halten zu können, brauchen die Züge, abhängig von der Länge (Das Gewicht des Zuges hängt von der Länge ab, nicht nur), passende Loks. Wenn die Züge einige Minuten vor Plan ankommen, dann ist es natürlich gut, so ist die pünktliche Abfahrt auch gewährleistet, daß die Aufenthaltszeit knapp bemessen ist, wenn es blöd kommt, daß mehr ein- und aussteigende Fahrgäste die Aufenthaltszeit des Zuges negativ verlängern.

Ich frage mich, wieso gerade auf der Gäubahn der schweizer IC von 2 218er Loks gezogen wurde... Waren nicht genügend 1116 (Taurus) vorhanden, oder keine passende Ersatzlok, das den Dienst für 1116 übernimmt, für den IC mit 6 Wagen vorhanden?

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Wenn 2 218 einen IC mit 12 oder 13 Wagen statt 6 Wagen, für letzteres der Fahrplan ausgelegt ist, ziehen würde, wäre die Einhaltung des Fahrplan möglich gewesen?

Bearbeitet von JLanthyer am 29 Mar 2019, 19:15
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 30 Mar 2019, 03:36


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 29 Mar 2019, 10:26)
Ist klar. Derartige Belästigung der Reisenden und Anrainer mit vermeidbaren Emissionen sollte strafbar sein. Welch neuerlicher Offenbarungseid für DB Fernverkehr.
Ja, dann lässt man Züge stattdessen ausfallen, und verursacht noch mehr Emissionen, weil die Leute auf die Autobahn ausweichen. Super Idee... rolleyes.gif wacko.gif
QUOTE (146225 @ 29 Mar 2019, 12:25)
Die Fahrleitung ist also Deko? Da will man globaler Mobilitätsdienstleister sein und hat nicht mal eine lumpige E-Lok in Reserve? Doch, das ist peinlich.
Kennst Du den Grund, warum keine E-Lok mehr in Reserve war? Nein? Es soll vorkommen, das auf Reserven auch zurückgegriffen wird. Wenn dann halt mehrere Fälle an einem Tag eintreten, dann kann man nicht einfach eine weitere Lok aus dem Hut zaubern.
Die 101er sind alle verplant, 120er bereits stark reduziert, die NVBW zahlt auch nicht mehr Loks, als unbedingt nötig und Cargo trifft man in TS eher selten an.
Peinlich ist eher die ÖBB, weil deren 1016 033-1 verreckt ist und die ganze Aktion erst verursacht ermöglicht hat.



QUOTE (JLanthyer @ 29 Mar 2019, 13:10)
Ich frage mich, wieso gerade auf der Gäubahn der schweizer IC von 2 218er Loks gezogen wurde... Waren nicht genügend 1116 (Taurus) vorhanden, oder keine passende Ersatzlok, das den Dienst für 1116 übernimmt, für den IC mit 6 Wagen vorhanden?
Es hilft ungemein, auch einmal die Berschreibung der Videos zu lesen ...
QUOTE (JLanthyer @ 29 Mar 2019, 13:10)
Wenn 2 218 einen IC mit 12 oder 13 Wagen statt 6 Wagen, für letzteres der Fahrplan ausgelegt ist, ziehen würde, wäre die Einhaltung des Fahrplan möglich gewesen?
Kann man nicht pauschal beantworten. Kommt auf Fahrzeitreserven, Länge der Standzeiten, Steigungen etc. an. Es ist jedoch unwahrsheinlich, dass selbst die reguläre E-Lok bei 13 statt 6 Wagen das noch pünktlich schaffen würde.
Jedenfalls waren in diesem Fall die 2x218 mit 6 Wagen ohne Restaurant, absolut pünktlich. Selbst nur eine 218 hat das in vorherigen Fällen geschafft.

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 26 Apr 2019, 20:50


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Finanzierung: Gäubahn-Ausbau zwischen Horb und Neckarhausen
Süddeutsche, 26.4.2019:
https://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft...90426-99-979279

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 19 Sep 2019, 18:44


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Wirtschaftsvertreter wollen schnelleren Ausbau der Gäubahn
SZ, 19.9.2019: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verk...90919-99-942577


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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 2 Jul 2020, 14:42


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Fünfjährige Unterbrechung der Gäubahn verhindern, Lok-Report, 29.6.2020:
https://www.lok-report.de/news/deutschland/...verhindern.html

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 2 Jul 2020, 14:44

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JoeGroessl
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 10:12


Eroberer


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Eine Frage in die Runde: Warum werden nicht Alternativen zum 1,5 Milliarden teuren Gäubahntunnel in Erwägung gezogen?
Bisher las ich nur von kaum umzusetzenden Vorschlägen, die Gäubahn direkt in S21 einzufädeln. Ich sehe zwei andere Möglichkeiten:

1. Eine Führung des Fernverkehrs nach Zürich über den Filderbahnhof, Reutlingen, Tübingen und Horb. Dazu müsste man nur die Strecke Tübingen-Horb elektrifizieren und evtl. teilweise zweigleisig ausbauen. Die S-Bahn könnte man im Gegenzug von Herrenberg bis nach Horb verlängern, um gute Verbindungen z.B. von/nach Böblingen herzustellen. Mir ist klar, das würde zu einer Fahrzeitverlängerung des Fernverkehrs von etwa 15 Minuten führen, dafür aber auch zu sinnvollen neuen Direktverbindungen. Außerdem kann man mit einem Bruchteil der gesparten 1,5 Milliarden Euro (plus einige Hundert Millionen für das nun wegfallende dritte Gleis am Flughafen) sicher andere Streckenteile optimieren, u.a. die komplette Gäubahn endlich 2-gleisig ausbauen.

2. Eine Führung des Fernverkehrs nach Zürich über Filderbahnhof, Reutlingen, Tübingen, Balingen, Rottweil. Hierzu benötigt es eine etwa 20 km lange Neubaustrecke von Balingen nach Rottweil. Dadurch könnte man die aktuelle Fahrzeit beibehalten. Dadurch, dass man aber auch die Strecke von Tübingen nach Balingen noch elektrifizieren und ausbauen müsste, sind die gesamten Investitionskosten hier wahrscheinlich unverhältnismäßig hoch.

Gibt es noch andere Ideen?
    
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Iarn
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 11:24


Lebende Forenlegende


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Persönlich bin nicht wirklich vom Sinn von Fernverkehr auf der Gäubahn überzeugt, da es für den Schweizverkehr halt günstigere Trasen gibt und somit der Einzugsbereich halt nur im Wesentlichen der Stuttgarter Raum ist.

Auch wenn ich jetzt Jehova sage:
Wenn man Milliarden in die Hand nehmen will, sollte man alternativ den Querschlag Singen - Aulendorf ins Auge fassen. Zum einen ist die Südbahn wesentlich fernverkehrsfreundlicher trassiert, was den Umweg weitestgehend kompensieren sollte und der weitere Verlauf bis Suttgart ist schon nahezu fertig.
Vorteil hiervon wären neben der besseren Anbindung Ulms an Zürich weiterhin völlig neue Möglichkeiten im Bereich nördlich des Bodensees (vor allem wenn man dann noch Aulendorf Memmingen nachzieht).

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 13:51


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QUOTE (Iarn @ 23 Sep 2020, 12:24)
Persönlich bin nicht wirklich vom Sinn von Fernverkehr auf der Gäubahn überzeugt, da es für den Schweizverkehr halt günstigere Trasen gibt und somit der Einzugsbereich halt nur im Wesentlichen der Stuttgarter Raum ist.

Naja, das könnte man ja verbessern, indem man Nürnberg-Stuttgart ausbaute. Dann hätte man VDE8-Anschluss nach Berlin. Will man aber halt irgendwie nicht.

QUOTE
Wenn man Milliarden in die Hand nehmen will, sollte man alternativ den Querschlag Singen - Aulendorf ins  Auge fassen. Zum einen ist die Südbahn wesentlich fernverkehrsfreundlicher trassiert, was den Umweg weitestgehend kompensieren sollte und der weitere Verlauf bis Suttgart ist schon nahezu fertig.
Vorteil hiervon wären neben der besseren Anbindung Ulms an Zürich weiterhin völlig neue Möglichkeiten im Bereich nördlich des Bodensees (vor allem wenn man dann noch Aulendorf Memmingen nachzieht).

Uh aber Stuttgart-Ulm sind doch schon fast 100km Umweg, im Süden dürfte es ähnlich sein. Also das wäre zu viel. Nehmen wir mal an es wären ~160km insgesamt, dann betrüge der Fahrzeitaufschlag mit 160 km/h immer noch knapp ne volle Stunde.

Also damit kämst Du auch auf keinen grünen Zweig. Wenn man Milliarden hätte, würde man wohl ne NBS an der A81 bauen. im Vergleich zur Gäubahn ist die ja so gut wie kerzengerade.

In ner ersten Phase könnte man erstmal Ergenzingen-Rottweil bauen, damit wäre der schlimmste Abschnitt mit Vmax 90-110 umgangen, der Rest wäre wenigstens schon um 120-140 und nicht so schlimm.

Ergenzingen-Rottweil ist aktuell per Bahn 55km lang, Fahrtdauer mit ICE laut Trassenfinder ohne Beschleunigung/Abbremsphasen 36min. Über die Autobahn und einer Einfädelung nördlich Reutlingen käme man auf 48km Gesamtstrecke, die mit 200 km/h in ca. 15 min zu fahren wären, Ersparnis dementsprechend: ~20 min. Für nur 50km NBS doch ganz nett wink.gif

Bearbeitet von Metropolenbahner am 23 Sep 2020, 14:00
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 24 Sep 2020, 03:33


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 23 Sep 2020, 05:24)
Persönlich bin nicht wirklich vom Sinn von Fernverkehr auf der Gäubahn überzeugt, da es für den Schweizverkehr halt günstigere Trasen gibt und somit der Einzugsbereich halt nur im Wesentlichen der Stuttgarter Raum ist.
Ohne Schweiz ist die Gäubahn nichts anders, als die Donautalbahn. Von echten Fernverkehr ist sie eh bald befreit, wenn nur noch Teppich-RE fahren.
QUOTE (Iarn @ 23 Sep 2020, 05:24)
Auch wenn ich jetzt Jehova sage:
Wenn man Milliarden in die Hand nehmen will, sollte man alternativ den Querschlag Singen - Aulendorf ins  Auge fassen. Zum einen ist die Südbahn wesentlich fernverkehrsfreundlicher trassiert, was den Umweg weitestgehend kompensieren sollte und der weitere Verlauf bis Suttgart ist schon nahezu fertig.
Vorteil hiervon wären neben der besseren Anbindung Ulms an Zürich weiterhin völlig neue Möglichkeiten im Bereich nördlich des Bodensees (vor allem wenn man dann noch Aulendorf Memmingen nachzieht).
Der Vorschlag wurde schonmal hier verbreitet, damals von Ravensburg nach Singen. Er wird nicht sinnvoller, egal wie ihr das dreht. rolleyes.gif Wegen einer einzigen Linie eine NBS zu bauen, um mit Ravensburg und Friedrichshafen zwei der wichtigsten Halte der Bestandsroute abzuschneiden, ist schlicht Schwachfug Hoch 10. Der Zeitgewinn steht in keinem Verhältnis zum verschwendeten Fahrgastpotential an de Strecke.
Die Lücke zw. der ABS 48 und der Südbahn (TKG - TAU) muss dagegen geschlossen werden. Das wird man nach kurzer Zeit merken, wenn zuletzt häufig genutze Umleitungen nicht mehr funktionieren.
Auch TF - RRZ muss elektrifiziet werden. Dann wären einmal Verbindungen München - Basel möglich - und diesmal sinnvoller als 1990 über TBWA statt TWW wodurch der Richtungswchsel in Lindau entfällt und gesamt mindestens 15 Minuten Zeit gespart wird.
Und für Stuttgart - Zürich wären die Milliaren in einen "Schwarzwald-Basis-Tunnel" von Oberndorf nach Elzach mit anschlissender ABS nach Denzlingen, besser investiert. ph34r.gif

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Jo33
  Geschrieben am: 24 Sep 2020, 10:24


Eroberer


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QUOTE (Metropolenbahner @ 23 Sep 2020, 13:51)
Uh aber Stuttgart-Ulm sind doch schon fast 100km Umweg, im Süden dürfte es ähnlich sein. Also das wäre zu viel. Nehmen wir mal an es wären ~160km insgesamt, dann betrüge der Fahrzeitaufschlag mit 160 km/h immer noch knapp ne volle Stunde.

Wie kommst du auf die zusätzliche volle Stunde?
Nur weil die Strecke länger ist, einen großen Umweg bedeutet, muss sie nicht die selbe Fahrzeit aufweisen, da man dort eben im Durschnitt mehr als doppelt so schnell als über die Gäubahn fahren kann.

Die aktuelle Fahrzeiten Stuttgart - Singen über Ulm beträgt mit ICE Stuttgart - Ulm 55 min, IRE Ulm - Singen 1 h 56 min.
Also bereits ohne die aktuellen Aus- und Neubauten bist du über den langen Umweg nur eine knappe Stunde langsamer als über die Gäubahn.

Mit dem schon laufenden Ausbauten und Neubauten zwischen Bodensee und Stuttgart. Bist du in Zukunft bei einem durchgehenden Zug welcher auf der NBS mit 250km/h ohne Zwischenhalt fährt, mit Halt in Ulm in ca. 1 Stunde von Stuttgart in Aulendorf.

Aber auch ich halte eine Neubaustrecke von Aulendorf nach Singen, für nicht rentabel, da zu teuer für zu wenig Züge/Fahrgäste. Topografisch sehr anspruchsvoll und deshalb eben auch sehr teuer, das würde wohl gute 2 Mrd. Euro kosten und man wurde damit das Zentrum des Schussentals von Baienfurt bis Bodensee, die gut 150.000 Einwohner, im wahrsten Sinne des Wortes links liegen lassen, was eben auch Fahrgastpotenzial bietet, insbesondere eben auch zahlungskräftige Geschäftskunden.

Aber was ich schonmal eingebracht habe, ein kurzes Stück NBS Ravensburg - Markdorf mit Vmax 160 km/h. Spart ca. 15 min Fahrzeit ein, als der Schlenker über Friedrichshafen. Wie auch der mittlerweile recht günstig zu habende weitere Ausbau auf 200 km/h zumindest zwischen Biberach und Donautal, da nur noch 4 Bahnübergänge beseitig werden müssten, die Oberleitung soll schon 200 km/h erlauben, etwas stopfen und ETCS, spart zumindest 2-3 min Fahrzeit ein. Somit wären Stuttgart - Singen, über Ulm und Ravensburg in gut 1,5 Stunden Fahrzeit möglich mit Fernverkehrs-Neigetechnikfahrzeugen, welche es für den Abschnitt Salem - Singen bräuchte, sonst verlängert sich die Fahrzeit um ca. 10 min.
Wobei die Neigetechnikzüge auf der Gäubahn ja auch nicht verkehrt wären und auch dort, Fahrzeit einparen könnten.
Bei der Variante über Ravensburg würde man aber die Fahrgäste von Friedrichshafen wohl eher mitnehmen können, als bei der Lösung über Aulendorf, da erstens die Fahrzeit Friedrichshafen - Ravensburg mit Halt in Meckenbeuren in Zukunft nur noch 12 min braucht, und damit doch wesentlich kürzer wäre als die angestrebten 24 min nach Aulendorf mit Zwischenhalten, zumal die Fahrgäste aus Ravensburg dann ebenso in Aulendorf umsteigen müssten und je mehr Umstiege es bei einer Fahrt gibt, umso unwahscheinlicher wird meist die Wahl dieser Verbindung.
Zusätzliche Wirtschaftlichkeit könnte die NBS Ravensburg - Markdorf wegen Güterzügen und Nahverkehr bringen, welche ebenfalls durch diese neue Verbindung, den kürzeren Streckenabschnitt profitieren würden und auch eine Entlastung der B33.

Aber dass Umwege grundsätzlich eine längere Fahrzeit haben ist falsch, es kommt eben auf die jeweilige Strecke und deren Trassierung an, welche Geschwindigkeiten dort gefahren werden können.
    
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  Geschrieben am: 24 Sep 2020, 10:45


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Jo33 @ 24 Sep 2020, 10:24)
Aber dass Umwege grundsätzlich eine längere Fahrzeit haben ist falsch, es kommt eben auf die jeweilige Strecke und deren Trassierung an, welche Geschwindigkeiten dort gefahren werden können.

Das ist schon klar - aber in meinen Augen macht es keinen Sinn, NBS bewusst so zu planen, dass die einen Umweg für die wichtigsten Relationen bedeuten. Schau dir einfach mal vergleichsweise an, wie das französische HGV-Netz ausgelegt ist und wie die deutschen ICE-Strecken. Allein schon München-Berlin via Erfurt ist ein Umweg von über 100 km gegenüber der Luftlinie. Selbst bei einem Schnitt von 200 bedeutet das eine Fahrzeitverlängerung von einer halben Stunde!

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218 466-1
  Geschrieben am: 24 Sep 2020, 21:39


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QUOTE (Jo33 @ 24 Sep 2020, 04:24)
Aber was ich schonmal eingebracht habe, ein kurzes Stück NBS Ravensburg - Markdorf mit Vmax 160 km/h. Spart ca. 15 min Fahrzeit ein, als der Schlenker über Friedrichshafen (...)
Zusätzliche Wirtschaftlichkeit könnte die NBS Ravensburg - Markdorf wegen Güterzügen und Nahverkehr bringen, welche ebenfalls durch diese neue Verbindung, den kürzeren Streckenabschnitt profitieren würden und auch eine Entlastung der B33.
Das ist und bleibt Schwachsinn! Eine 60.000 Einwohner Stadt mit Anschluss aus Richtung Lindau scheidet niemand für 15 Minuten ab und schon garnicht für eine einzige zweitündliche Linie. Der Halt in Friedrichshafen bringt Fahrgäste, wärend die 15 Min. ohne alternaiven Halt überhaupt keinen Fahrgast bringen.rolleyes.gif
Das wäre politisch auch garnicht vertretbar.
Güterverkehr gibt es zw. Ravensburg und Markdorf planmässig überhaupt nicht mehr. Letzter Zug war Bertani von Einsingen b. Ulm nach Milano und der ist auch längst weg.

QUOTE (Jo33 @ 24 Sep 2020, 04:24)
zumal die Fahrgäste aus Ravensburg dann ebenso in Aulendorf umsteigen müssten
In Aulendorf halten die IRE-Sprinter nicht bzw. würden ECE Stuttgart - Zürich auch nicht halten. Anders als in Friedrichshafen wo sie sehr wohl halten würden. wink.gif

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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 24 Sep 2020, 22:13


Kaiser


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Wo startet und endet die Strecke das Ich es besser Visualisieren kann?

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