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Alles zur Bayerischen Oberlandbahn, war: Zukunft der|vielleicht bald u Strom [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 11:49


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Metropolenbahner @ 26 Jun 2019, 11:20)
Naja, an den Endbahnhöfen gibts doch auch mehr als 1 Gleis, oder? Wenn man dort - wie in Hbf auch ne überschlagene Wende hat, könnte es halbwegs klappen.
Aber auf Dauer wird man sich so oder so auf die HVZ beschränken, schon allein wg. den Kosten.

In den meisten Fällen wird da eh lang gewendet, wenn ich es richtig im Kopf habe.

Will man Stabilität müsste man aus meiner Sicht zusätzliche Ausweichmöglichkeiten bauen.
Natürlich würden auch Geschwindigkeitserhöhungen viel bewirken, auch und gerade wenn man die Knoten so lässt. Nehmen wir die Strecke nach Bayrischzell /Schliersee als Beispiel. Da ist ja Begegnung mit Fahrtrichtungswechsel. Jede Minute, die ein Zug früher nach Schliersee kommt, ist eine Minute mehr Puffer, um den Gegenzug nicht warten lassen zu müssen.
Für alles südlich von Schliersee wäre kein Fahrzeitgewinn aus einer Beschleunigung nördlich von Schliersee spürbar (da der Zug trotzdem zur gleichen Zeit aus Schliersee weiter fahren würde) aber man würde von der Stabilität profitieren, und vice versa.
Wenn die Züge auch im Halbstundentakt Verspätungen abbauen können, wäre auch Luft für einen ganztägigen 30 Minuten Takt da.

--------------------
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front

Unwort des Jahrzehnts: nachfragegerecht
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 12:26


Lebende Forenlegende


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Das Problem ist ja nicht, dass da nicht noch ein Zug mehr in Bayrischzell warten könnte. Der kann nur nicht losfahren, weil es keine Begegnugsabschnitte gibt. Außer der entgegenkommende Zug hat so viel Verspätung, dass er gleich in Schliersee verendet.
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 12:34


Kaiser


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Ist es denn so ein Problem Begegnungsabschnitte zu schaffen?

MMn ist das nur eine Frage des politischen Willens.


Ich bin jetzt kein Experte im Bahnbau, aber aus Laiensicht sollte es doch sowohl in Fischhausen-Neuhaus als auch in Geitau ohne allzugroße Probleme möglich sein die Bahnhöfe um ein zweites Gleis zu erweitern.

Dann hätte man die Strecke Schliersee - Bayrischzell immerhin in drei Abschnitte unterteilt, was deutlich zur Stabilität beitragen würde.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 12:45


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3173




QUOTE (Hot Doc @ 26 Jun 2019, 13:26)
Das Problem ist ja nicht, dass da nicht noch ein Zug mehr in Bayrischzell warten könnte. Der kann nur nicht losfahren, weil es keine Begegnugsabschnitte gibt. Außer der entgegenkommende Zug hat so viel Verspätung, dass er gleich in Schliersee verendet.

Ok, Überzeugt, hatte vergessen, dass das keine Kreuzungspunkte sind. Dann spart man natürlich nur die ~5 min. Wendezeit ein. Wäre dann noch zu erörtern, ob vielleicht Fahrzeitreserven gehoben werden könnten, aber da müsste man die Strecke vermutlich wieder ausbauen, wie Iarn schon schrieb.

@bestia_negra:
Naja irgendeiner muss das zahlen wollen. Hier ein Artikel von 2014, wo man die Gemeinde Fischbauau einen Kreuzungsbahnhof haben wollte:
https://www.merkur.de/lokales/region-miesba...en-3870312.html

Zitat:
QUOTE
Beim Kreuzungspunkt geht er, wenn alles glatt läuft, von etwa fünf Jahren aus. Lechner ergänzte, dass sich die notwendigen Flächen bereits in Gemeindebesitz befinden.

Die 5 Jahre sind jetzt vorbei, es ging da wohl nicht alles "glatt" ...
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 12:55


Kaiser


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Man kann nur hoffen, dass die ganze Klima/Verkehrswendediskussion dafür sorgt, dass mehr Geld für den Bahnausbau bereitgestellt wird.

Die Oberlandstrecken gehören eh elektrifiziert.

Erstens ist das unterm Strich betriebswirtschaftlich günstiger.
Zweitens macht das aus Umweltschutzgründen Sinn.
Und drittens wäre es auch für die Außendarstellung wichtig. Von der Energiewende sprechen und gleichzeitig unter einer Oberleitung quer durch München dieseln ist halt schon irgendwie absurd...


Und wenn man dann schon elektrifiziert, dann sollte man in dem Zuge die Strecken auch gleich für einen angemessenen Takt ertüchtigen, auch im Hinblick darauf, dass man ja die Fahrgastzahlen der Bahn deutlich steigern will.
    
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Mark8031
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 12:57


Lebende Forenlegende


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Geld alleine ist es ja nicht. Bei Mehrverkehr kommt irgendjemand aus dem Loch gekrochen und klagt wegen Lärm, hast Du Lärmschutz klagt irgendwer weil ihm die Wand zu hässlich ist oder es klagt irgendeiner weil Bahn sowieso böse und er kommt doch mit seinem SUV wunderbar überall hin.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 13:27


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Mark8031 @ 26 Jun 2019, 13:57)
Geld alleine ist es ja nicht. Bei Mehrverkehr kommt irgendjemand aus dem Loch gekrochen und klagt wegen Lärm, hast Du Lärmschutz klagt irgendwer weil ihm die Wand zu hässlich ist oder es klagt irgendeiner weil Bahn sowieso böse und er kommt doch mit seinem SUV wunderbar überall hin.

Naja, das wäre in dem Spezialfall nicht das Problem. Im alten Merkurartikel stand ja, dass das Hauptärgernis die lauten Pfiffe an den unbeschrankten Übergängen wären, die man bei nem Ausbau mit Schranken einsparen würde. Außerdem besteht auf der Strecke kein Güterverkehr, der Widerstand sollte deshalb eher gering sein.

@bestia_negra:
Ja das Gute an den bestellten 6 Dieselzügen ist jetzt, dass die auch für nen engeren Takt reichen würden, d.h. ein Problem wäre damit schon mal behoben - es fehlt nur der Ausbau. Von daher hat man jetzt ne Ausrede weniger. Man sollte die Kreuzung in Fischbauau dann jetzt mal in die Hand nehmen und diesmal wirklich in 5 Jahren durchdrücken. Wäre auch wichtig, um zu verhindern, dass die OL-Bauern Masten ins benötigte Planum eines 2. Gleises rammen. So etwas soll ja auch ab und zu vorkommen ...
    
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MVG-Wauwi
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 15:02


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


QUOTE (Metropolenbahner @ 26 Jun 2019, 14:27)
Naja, das wäre in dem Spezialfall nicht das Problem. Im alten Merkurartikel stand ja, dass das Hauptärgernis die lauten Pfiffe an den unbeschrankten Übergängen wären, die man bei nem Ausbau mit Schranken einsparen würde. Außerdem besteht auf der Strecke kein Güterverkehr, der Widerstand sollte deshalb eher gering sein.


Dann sind es wahlweise oder in Kombination die störenden akustischen BÜ-Signale oder das die Insekten killende Ampelsignal. Und wenn erst einmal eine Oberleitung hängt, hat man sich mittels Sudelfeld-Basistunnel rüber ins Inntal dann auch ganz schnell eine internationale Gütermagistrale ins idyllische Leitzachtal geholt. Dass wir diese Nimby-Argumentationskette noch kennen lernen werden, darauf würde ich glatt wetten ph34r.gif....

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Gruß vom Wauwi
    
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Fahrleitung
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 16:15


Jungspund


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Beiträge: 8




Das Problem ist, dass die Staatsregierung in München eigentlich nicht viel Geld in die Hand nehmen will. Gut, sie haben jetzt die Planung der Elektrifizierung vorfinanziert. Aber wenn aus Berlin kein Geld kommt, kann man in München auf Berlin zeigen und sagen: die böse SPD mit ihrem Finanzminister stellt kein Geld für Elektrifizierungsprogramme zur Verfügung. Wo bitte bleibt die Durchschlagskraft der CSU wie bei der Maut? So lange da nicht auch der Freistaat mitfinanziert kann man lang auf irgendwelche Kreuzungsgleise oder Oberleitungen warten. Frau Aigner geht es hauptsächlich um Symbolpolitik für ihren Stimmkreis. Die neuen Fahrzeuge kündigt auch groß die CSU an, obwohl sie nur die 6 zusätzlichen Fahrzeuge mitfinanzieren. Die anderen zahlt die Transdev.
Der Deutschland-Takt sieht übrigens einen Halbstundentakt nur nach Lengries und Tegernsee vor, nicht aber auf dem Schlierseer-Bayrischzeller Ast.
Bei der Elektrifizierung gibt es übrigens massiven Widerstand in Schliersee. Dort hat sich eine Gruppe gegründet, die gegen die elektromagnetischen Strahlungen kämpft und mit Landschaftsverschandelung argumentiert. Wahnsinn, mit was die Leute kommen, wenn es um kleine Veränderungen zugunsten der Allgemeinheit geht.
Und diese Dinge sind genau deutsche Probleme. In der Schweiz kommt so was aus einem Guss und ist selbstverständlich mit ordentlich Finanzmittel hinterlegt. Dort empfindet man die Bahn auch nicht als Störfaktor, sondern als modernes Mobilitätsmittel, das immer mit den Bedürfnissen mitwächst.
    
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143
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 19:27


König


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QUOTE (Hot Doc @ 26 Jun 2019, 10:05)
blink.gif Zu spät???? Was ist daran denn bitte zu spät? Klar gibt es immer den einen oder anderen Frühaufsteher, aber für die meisten Menschen ist das eher zu früh! Und es bleibt eben die Frage, ob die Bahn alle Verkehrsbedürfnisse abdecken muss, oder ob es eben ein Massenverkehrsmittel bleibt.
Ja, auf die Dauer sollte man zumindest immer mehr abdecken, aber da sehe ich im Moment eher andere Zeitfenster als prioritär und eben z.B. Ausbauten für einen dichteren Takt oder Elektrifizierungen.

Also was jetzt? Frühere Züge, die dann halt noch viel früher in München losfahren oder doch später abfahren und dafür von überall erreichbar sein? Oder natürlich die Maximalforderung, zusätzlich zu früheren Zügen noch frühere S-Bahnen?

Bitte nicht falsch verstehen. Von mir aus sollten die Züge auch nachts zumindest stündlich fahren. Ebenso alles von S-Bahn bis ICE. Aber solange die Politik dafür kein Geld bereit ist auszugeben, muss man eben mit dem was da ist haushalten und da finde ich deine Forderungen an der Masse der Bedürfnisse weit vorbeigehend.

Bergsteigen geht man eben nicht erst um halb 8 los, sondern bestenfalls um 6 oder noch früher.
Wenn Du mal den ersten Zug nach Garmisch nimmst wirst das auch feststellen. Würde man besagten ersten Zug sogar von allen S-Bahnen aus erreichen wären noch mehr Leute drin. S2 zB ist aber gerade so, daß man von Norden kommend die RB genau nicht mehr erreicht (geht um etwa 10-15 Minuten).
Ist es nun zuviel verlangt die ersten S-Bahnen auf die ersten Regionalbahnen aus München raus abzustimmen?
Der Punkt ist doch der: Brauch ich für solche Freizeit-Aktivitäten und vielleicht noch für Einkäufe oder andere Kleinigkeiten immer ein Auto schaffe ich mir eins an und wenn ich erstmal eins habe fahre ich überhaupt nicht mehr Bahn.
Mobilitätswende geht anders wink.gif
    
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AK1
  Geschrieben am: 26 Jun 2019, 19:44


Haudegen


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Wohnort: München


Für welche Tour an der Bayrischzeller Strecke geht "man" denn bitte um 6 Uhr los? Wenn man auf einen Gletscher geht, ist sowas zweckmäßig, aber da sind mir jetzt nicht so viele bekannt in der Gegend...
Im 7-Uhr-Zug kriege ich immer nen Sitzplatz, da sind noch nicht so viele unterwegs, eine Stunde früher dürfte es noch deutlich überschaubarer sein. Noch früher wird man die potentiellen Fahrgäste wahrscheinlich recht gut in einem Pkw unterbringen.
    
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143
  Geschrieben am: 20 Jul 2019, 08:48


König


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Beiträge: 883




QUOTE (AK1 @ 26 Jun 2019, 20:44)
Für welche Tour an der Bayrischzeller Strecke geht "man" denn bitte um 6 Uhr los? Wenn man auf einen Gletscher geht, ist sowas zweckmäßig, aber da sind mir jetzt nicht so viele bekannt in der Gegend...
Im 7-Uhr-Zug kriege ich immer nen Sitzplatz, da sind noch nicht so viele unterwegs, eine Stunde früher dürfte es noch deutlich überschaubarer sein. Noch früher wird man die potentiellen Fahrgäste wahrscheinlich recht gut in einem Pkw unterbringen.

Es ging um die Strecke nach Garmisch. Kannst Dir ja mal anschauen wann zB die letzte Bahn von der Zugspitze oder Alpspitze fährt. Aber auch in Bayrischzell gibt es genügend Wanderungen die einen frühen Start voraus setzen um der Mittagshitze (incl. etwaigen Gewittern) und dem Touristenanstrom zu entgehen. Viele gehen schon um 5 los sobald es hell wird. Aber die reisen eben mit dem Auto an üblicherweise.
Angebot schafft in dem Falle eben die Nachfrage (wobei freilich saisonal beschränkt).
    
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143
  Geschrieben am: 20 Jul 2019, 08:50


König


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Beiträge: 883




Hat man hiervon eigentlich schon was gehört:

https://tegernseerstimme.de/wahnsinn/


Ob der Integral schwerer beschädigt worden ist? Weiß einer mehr?
    
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Jean
  Geschrieben am: 20 Jul 2019, 09:15


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 11603

Alter: 37
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QUOTE (143 @ 20 Jul 2019, 09:50)
Hat man hiervon eigentlich schon was gehört:

https://tegernseerstimme.de/wahnsinn/


Ob der Integral schwerer beschädigt worden ist? Weiß einer mehr?

Besonders schnell scheint der Güterzug aber nicht gewesen zu sein...und genau im interessanten Moment wurde aufgehört zu filmen. Also nur billigstes Journalismus?

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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143
  Geschrieben am: 20 Jul 2019, 10:05


König


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naja die Frage ist ob die Schaku was abgekriegt hat....
    
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