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Alles zur Bayerischen Oberlandbahn, war: Zukunft der|vielleicht bald u Strom [Zur Themenübersicht]
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tobster
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:38


Haudegen


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@elba Eine zusätzliche Leistung wurde aber für dieses Jahr z.B. für BOB86770 auch (anscheinend) bestellt, da sehe ich jetzt net das Problem.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:40


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QUOTE (tobster @ 5 Apr 2008, 19:06)
Was ich da allerdings net ganz dran versteh: Wieso will man (zuerst) nach Bayrischzell elektrifizieren? Dann hätte die BOB doch einen Haufen Züge, die ihr eigenes Betriebswerk in Lenggries nicht mehr erreichen können. Oder will man die Züge dann immer mit ner Lok dahinschleppen? Oder gleich auch noch ein neues Betriebswerk bauen?

Meine Theorie: Die Strecke Schaftlach-Tegernsee ist nicht bundeseigen, da Gelder zu bekommen, wird extrem schwierig. Die Zweige Tegernsee und Lenggries hängen stärker zusammen als der nach Bayrischzell. Ausserdem bemüht sich ja die BOB offensichtlich um die Bedienung der Mangfallbahn als Subunternehmer der DB. Vielleicht will man dann ein BW in Holzkirchen aufmachen?

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Iarn
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:48


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Boris Merath @ 5 Apr 2008, 19:32)
Das mag für die HVZ gelten - außerhalb der HVZ wird man aber wohl nicht im Halbstundentakt mit Kurzzügen nach Holzkirchen gondeln, sondern weiterhin nur so wie jetzt im Stundentakt. Hier wäre es schon sinnvoll dass die Züge für die einzelnen Äste nach wie vor untereinander kompatibel sind, ansonsten wäre Umsteigen angesagt, und das machts unattraktiv.

Das gilt vor allem am Wochenende. Habe die letzten Wochen trotz schlechtem Wetter sowohl nach Gmund (Richtung Tegernsee) als auch nach Schliersee nur einen Notsitz bekommen. Was ich mitbekommen habe (fahre recht häufig nach Schliersee) ist im Sommer die jetzige Kapazität um Faktror 2 zu gering. Was morgens in der U2/3/6 gerade noch zumutbar ist, ist im Ausflugsverkehr nicht mit dem Auto konkurrenzfähig.

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elba
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 19:17


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QUOTE (tobster @ 5 Apr 2008, 19:38)
@elba Eine zusätzliche Leistung wurde aber für dieses Jahr z.B. für BOB86770 auch (anscheinend) bestellt, da sehe ich jetzt net das Problem.

Ach, ein kleiner Unterschied zwischen einzelnen Züge und einer annähernden Verdopplung der Zugleistung im Abschnitt bis Holzkirchen besteht schon. Wobei ich nicht sicher bin, ob die BOB das nicht aus Eigeninitiative angeboten hat.

Zudem wird man sich wohl vor einer neuen Ausschreibung nicht auf eine adäquate Einnahmeaufteilung im MVV-Bereich einigen. Schon allein deswegen halte ich das eher für illusorisch.

Edmund


    
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spock5407
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 19:52


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Ich meinte eigentlich hauptsächlich, dass man die elektrischen BOB-Züge dann in den 2. Stammstreckentunnel einfahren lassen sollte.
Von miraus muss da net unbedingt "S" dran stehen.
Man könnte dann auch Zugläufe ab Deisenhofen teilw. über Solln und teilweise über die S5Ost führen und über den Stamm2 verbinden.

Das gäbe dann quasi einen (sehr gedehnten) Ring Holzkirchen-Deisenhofen-Solln-Hbf-Stamm2-Ostbf-Deisenhofen-Holzkirchen.
Damit hätte man am Starnberger Bf wieder 1-2 Gleise mehr zur Verfügung.

Bearbeitet von spock5407 am 5 Apr 2008, 19:53

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Jean
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 19:54


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Einfädeln in der zweiten Stammstrecke? Wie denn? Donnersbergerbrücke wird da nicht bedient!

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spock5407
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 20:38


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sad.gif mist.

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Tegernseebahn
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 22:32


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Ein BW müsste ja nicht unbedingt neu gebaut werden, in Rosenheim steht ja noch das alte BW, die Halle müsste lang genug sein.

Die Chance für den Neubau des Integrals sehe ich nur dann, wenn z. B. die Ausschreibung für das Dieselnetz Nordfranken gewonnen werden würde, aber nachdem ja nicht mal für das Augsburger Netz der Integral bestellt wurde, schaut es da eher schlecht aus.

Den Integral würde es ja auch ( zumindest theoretisch) auch als ET geben, wenn nötig auch als DoSto-Ausführung, aber ob sich da noch jemand die Weiterentwicklung antut, das Konzept wäre ja nicht schlecht.

Die Jenbacher Werke sind übrigens nicht pleite, die haben nur die Fertigung von Schienenfahrzeugen eingestellt.

Mfg tegernseebahn
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 23:03


Kaiser


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QUOTE (Tegernseebahn @ 5 Apr 2008, 23:32)
Ein BW müsste ja nicht unbedingt neu gebaut werden, in Rosenheim steht ja noch das alte BW, die Halle müsste lang genug sein.

Es ist aber fraglich, ob die Anlagen für die BOB zur Verfügung stünden...


QUOTE (Tegernseebahn @ 5 Apr 2008, 23:32)
Die Chance für den Neubau des Integrals sehe ich nur dann, wenn z. B. die Ausschreibung für das Dieselnetz Nordfranken gewonnen werden würde, aber nachdem ja nicht mal für das Augsburger Netz der Integral bestellt wurde, schaut es da eher schlecht aus.

Mal ganz abgesehen von der Herstellersituation war der Integral in der Anschaffung relativ teuer. Solange also nicht eine Ausschreibung genau die Stärken des Integrals (Flügelzugbildung, hohe v/max, relativ große Kapazität) verlangt, wäre der Triebwagen für ein EVU die Garantie, aus Kostengründen aus dem Ausschreibungsverfahren zu fallen.
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 6 Apr 2008, 01:09


Kaiser


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QUOTE (KBS 855 @ 5 Apr 2008, 17:18)
Eine kleine OT-Frage am Rande: Wieso führt die Strecke Schaftlach - Bad Tölz wirklich an jedem Ort dazwischen weiträumig vorbei? Ein Anschluss wäre ohne weiteres möglich gewesen, da die Strecke weder großartig höher noch tiefer als Orte wie Waakirchen liegt.

Im 19. Jahrhundert wurden Bahnhöfe oft bewußt weit außerhalb der Orte angelegt. Das trifft nicht nur für Reichersbeuern, sondern eigentlich für alle Stationen zwischen Holzkirchen und Bad Tölz inklusive der beiden Endbahnhöfe zu: Auch der Bahnhof Holzkirchen liegt weit nördlich des im 19. Jhd. bestehenden Orts, ditto der alte Bahnhof Bad Tölz am nördlichen (!) Ortsrand.

Speziell zwischen Schaftlach und Tölz liegen außer Reichersbeuren nur Waakirchen und Greiling, (damals) beides deutlich kleinere Orte als das eh schon kleine Reichersbeuren, und die scheint man nicht so arg wichtig genommen zu haben...
    
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tobster
  Geschrieben am: 6 Apr 2008, 01:34


Haudegen


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Wenn ich das richtig im Kopf habe, durften damals, als die Strecke gebaut wurde, die Holzkirchner selber entscheiden wie nah sie die Bahn am Ortskern haben wollen. Ich nehme an, dass es in anderen Gemeinden ähnlich war.
    
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noebi
  Geschrieben am: 6 Apr 2008, 10:28


Routinier


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Beiträge: 414




Es sollte doch kein Problem sein, die BOB im Halbstundentakt vom hbf nach Holzkirchen fahren zu lassen. Die Fahrzeit zwischen Donnersbergerbrücke und Siemenswerke ist ja annähernd gleich.

Z.B. so: Abfahrt Harras:
3 S7
8 S20
13 S17
18 BOB
23 S7
28 S27
33 S17
38 S20
43 S7
48 BOB
53 S17
58 S27

Es wäre sogar noch möglich, eine S17 als S7-Verstärker bis Hbf-Nord fahren zu lassen und die S20 und S27 jeweils im Halbstundentakt fahren zu lassen. Oder überseh ich da jetzt einen wichtigen Grund, warum das nicht so funktionieren sollte?? (OK, damit die S20 so fahren kann, ist ein Vollausbau der Sendlinger Spange nötig. Da war die Wahl von Harras als Referenzpunkt schlecht. Ich hätte genauso Siemenswerke nehmen können...)
Die BOB könnte sogar noch Zeit gutmachen gegenüber den S-Bahnen, wenn sie am Hbf. und an der Donnersbergerbrücke nicht 5 sondern 6 oder 7 Minuten später als die S-Bahn abfährt und dann bis Solln die nächste S-Bahn 'einholt'.

Eine Diesel-BOB könnte dann nach Lenggries und Tegernsee fahren mit nur einer Teilung. Die E-BOB nach Rosenheim und Bayerischzell mit auch nur einer Teilung. Wenn der zweite Innenstadt-Tunnel fertig ist, könnte die E-BOB über Giesing in diesen einfahren. Ein Problem dabei könnte sein, dass man auf eine langsamere S-Bahn aufläuft.

Schöne Grüße,
Nöbi.
    
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ropix
  Geschrieben am: 6 Apr 2008, 10:30


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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


Also in Bayern sind schon Strecken elektrifiziert worden auf denen am Tag 5 Güterzüge verkehren. Insofern wäre eine Oberleitung nach Bayrischzell auch nicht so besonders. Das Problem der großen Strecken sind ja immer gleich die Kosten, die ein Ausbau verschlingt. Und grad nach Mühldorf kann man gar nicht anfangen. Weil da muss schon 2 Gleise, 200 Km/H und Oberleitung gleichzeitig her. Ansonsten muss sich irgendjemand anhören dass er wieder nur halbherzig gebaut hat. Also lieber mal gar nix tun smile.gif (oder abwarten, mit Ringschluss und Ausbau Ampfing sofern er denn doch kommt muss ja dann irgendwann irgendwas geschehen.)

Oberleitung Richtung Tegernsee hat halt noch das kleine Problem einer armen Privatbahn die sich nicht mal eben so den Strick geben kann.

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spock5407
  Geschrieben am: 6 Apr 2008, 11:15


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Connex oder wer auch immer kann sich ja die Tegernseer Lokalbahn einverleiben.

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elba
  Geschrieben am: 6 Apr 2008, 11:31


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QUOTE (spock5407 @ 6 Apr 2008, 12:15)
Connex oder wer auch immer kann sich ja die Tegernseer Lokalbahn einverleiben.

Die TAG ist in erster Line eine Immobilien-Holding. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/TAG_Tegernsee...und_Beteiligung

Aber es ist sicher verhandelbar, inwieweit BOB/Veolia auf Pachtbasis in die Strecke investieren. Bzw. wenn TAG da Oberleitung hinstellen lässt, wie sich dadurch die Preise für die Streckennutzung durch die BOB erhöhen. Falls Veolia in die EIU-Rolle schlüpft, ist das halt auch zusätzlicher Aufwand. Aber das hätte man ja auch schon 1998 haben können, und irgendwie scheinen beide Seiten mit dem jetzigen Zustand nicht unzufrieden zu sein.

Edmund
    
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