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Eisenbahnforum.de > Güterverkehr > Wettbewerb im europäischem Schienen - Güterverkehr


Geschrieben von: Sbahnman am 1 Apr 2003, 09:55
http://www.bahnnews.de/

zu finden unter Archiv April - Juni 2003

Sbahnman

Geschrieben von: Matthias1044 am 1 Apr 2003, 10:10
QUOTE
Denn bisher ist es so, dass auch ausländische Wettbewerber auf dem deutschen Schienenetz fast alles dürfen, während andere Staaten sich gegen den Wettbewerb auf der Schiene total abschotten.


Diese Kritik richtet sich insbesondere gegen Frankreich, nachdem die französische Connex mit ihren vielen Tochtergesellschaften der DB zu schaffen macht und andererseits Frankreich bisher erfolgreich den Schienenverkehrsmarkt für ausländische und private Anbieter abschottet.

Geschrieben von: Flok am 1 Apr 2003, 10:11
Bis 2008 erst?? Naja, immerhin- es tut sich was. Wurde aber auch Zeit. Kann ja nicht sein das Deutschland mal wieder das Land ist, das alles zulässt, und z.B. Frankreich sich strikt weigert andere Unternehmen aufs Netz zu lassen! Andere Läder fangen ja zum Glück auch schon an ihr Netz freizugeben, wie zum Beispiel Holland.
Ich befürchte aber wieder die unfähigkeit unseres Unternehmens (trotz Stinnes-Rückkauf).

Geschrieben von: Matthias1044 am 1 Apr 2003, 10:23
QUOTE
Ich befürchte aber wieder die Unfähigkeit unseres Unternehmens

Die DB hat durchaus Interesse für den französischen Markt. Man holte sich im letzten Jahr den ehemaligen ÖBB Chef Helmut Draxler als Cargo Lobbyisten auch für den Frankreichverkehr ins Boot. Dieser Mann machte aus den ÖBB ein für den Güterverkehr erfolgreiches und profitables Unternehmen. Unter deutschen Verhältnissen wird er zwar keine Wunder vollbringen können, aber vielleicht ein paar kleine Schritte.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 1 Apr 2003, 10:35
OH, schön! Man kann diesem Mann nur ganz viel Glück und wenig "Deutsche Hindernisse" wünschen!! Hoffentlich erreicht ein Großverdiener in diesem Konzern mal was sinnvolles, ohne auf das Personal loszugehen :-) .
Mal ernst: ich bewundere Österreich im Güterverkehr! Die Österreicher haben es verstanden: Maut für LKW´s, und das Ökopunktesystem sind ein richtiger Schritt zur verlagerung auf die Schiene. Sie haben es auch verstanden das ein Güterzug aus Wägen besteht, und das sie irgentwoher kommen müssen. Deshalb pflegt man den Einzelwagenverkehr. Man kann durchaus auch in Deutschland rentablen Einzelwagenverkehr durchführen, wie es etliche Private mit ihren "Ringzügen" bewiesen haben.

Geschrieben von: Matthias1044 am 1 Apr 2003, 10:58
[QOUTE]Deshalb pflegt man den Einzelwagenverkehr. [/QOUTE]
Und das obwohl, der Einzelwagenverkehr in Österreich auch personalintensiv ist. Die Sammler sind noch immer mit einem extra Wagen für die Verschubmannschaft unterwegs. Wann wurde derartiges bei uns abgeschafft? Wie man dort trotzdem Geld verdienen kann, sieht man gleich hinter der Grenze: trotz kleiner Orte und kleine Bahnhöfe überall funktionierende Laderampen und sogar elektrifizierte Gleisanschlüsse. Fährt man am Sonntag Morgen mit dem Zug ins Inntal, so ist selbstverständlich der Abrollberg in Wörgl voll in Betrieb, während um diese Zeit in München Nord der Ablaufbetrieb eingestellt ist und gähnende Leere herrscht...

Matthias

Geschrieben von: Flok am 1 Apr 2003, 11:20
Wohl gemerkt in MÜNCHEN NORD !! Ist ja nicht unbedingt der kleinste Rangierbahnhof!
In der Schweiz ist es übrigens genau das gleiche. Die haben auch so eine Art Sammler. Und an jedem größeren Bahnhof steht irgentein Gefährt, mit dem man von einem Güterzug die Wägen abzieht und zustellt.
Also mal ehrlich: Als DB Cargo Cheffe würde ich mich in Grund und Boden schämen "Umweltfreundliche und moderne Bahn"!
Hmmm, solangsam vom Thema abrutsch!
Es wird Zeit das die Länder ihre Netze freigeben, das alle gleich berechtigt sind. Mich würde da aber interesieren, ob dann die Zusammenarbeit zwischen den ehem. Staatsbahnen noch genauso gut funktioniert. Zum Beispiel ÖBB und DB. Denn wenn alle Netze offen sind, könnte ja jeder eigentlich sein Zeug selbst fahren. Wie sich das wohl entwickelt?

Geschrieben von: Matthias1044 am 1 Apr 2003, 11:52
QUOTE
Mich würde da aber interesieren, ob dann die Zusammenarbeit zwischen den ehem. Staatsbahnen noch genauso gut funktioniert. Zum Beispiel ÖBB und DB. Denn wenn alle Netze offen sind, könnte ja jeder eigentlich sein Zeug selbst fahren. Wie sich das wohl entwickelt?

Gute Frage, die ehmalige Zusammenarbeit der ehemaligen Staatsbahnen dürfte in der bisherigen Form bald Geschichte sein. Die Entwicklung ist in Einzelfällen schon jetzt völlig verschieden.
Einige Beispiele:

Niederlande: DB Cargo beteiligte sich an NS Cargo (ehemalige Güterverkehrssparte der niederländischen Staatsbahn) und gründete Railion Benelux, an der inzwischen noch andere (ex)Bahnen beteiligt sind.

Schweiz: SBB Cargo entwickelte sich vom ehemaligen Partner zum scharfen Konkurrenten von DB Cargo. SBB Cargo fand in Deutschland eine Partnergesellschaft (HGK Köln) und gründete eine Tochtergesellschaft in Deutschland und ist seitdem auch im deutschen Binnenverkehr aktiv. Im Gegenzug beteiligte sich DB Cargo bei der BLS und ist nun indirekt in der Schweiz aktiv.

Italien: Die Schweiz wollte zusammen mit der FS im Güterverkehr fusionieren, aber aufgrund der doch sehr gegensätzlichen Arbeitsweisen und Vorstellungen ist die Sache wohl gescheitert. SBB Cargo hat nun eine eigene Tochtergesellschaft in Italien geründet und wird auch dort schon in diesem Jahr massiv der FS konkurrenz machen.
Die Position von DB Cargo für den Italienverkehr ist noch ungewiss. Entweder verstärkt DB Cargo seine Zusammenarbeit mit Lokomotion/RTC oder gründet dort eine eigene Bahngesellschaft. Die bisherige Zusammenarbeit zwischen DB und FS steht aufgrund der schlampigen Arbeitsmoral der FS im Güterverkehr ziehmlich unter Druck.

Österreich: Wirklich schwer zu spekulieren, was hier im Güterverkehr zwischen DB und ÖBB passieren wird. Für den wichtigen Transitmarkt über den Brenner wurde eine Gesellschaft gegründet (Brenner Cargo Traction), die zwischen DB, ÖBB und FS vermitteln soll. Ansonsten herrscht zwischen ÖBB und DB momentan Waffenstillstand rolleyes.gif

Matthias

Geschrieben von: Flok am 1 Apr 2003, 21:56
Das mit der SBB ist so eine Sache, die ich nicht ganz verstehe! Warum sucht sich so ein großes Unternehmen wie SBB Cargo ein etwas "noch" kleines Unternehmen wie die HGK? Nichts gegen die HGK, soll ja eine Firma mit guten Arbeitsumfeld und Bedingungen sein. Aber ich glaube das eine intensivierung der Zusammenarbeit mit DB Cargo weit mehr Erfolg gebracht hätte. Naja, da haben wir wohl alle etwas zu wenig Einblick.
Aber wenns schon so laufen muss, finde ich es gut das wir die BLS an unserer Seite haben. Das Unternehmen wächst meines wissens nach auch immer mehr.
Bei der FS darf es niemanden wundern, das die keiner zum Partner will. Da drüben gehts ja zu, katastrophal! Da regen sich die Deutschen auf weil angeblich ihre Eisenbahn nicht funktioniert > reise mit der FS machen! Ich glaube, das die Ausweitung über Lokomotion mit der RTC am sinnvollsten ist.
Ich glaube auch das das mit der ÖBB so bleiben wird. Der Verkehr ist nämlich gut verzahnt, daher gibts ja so eine gute zusammenarbeit.

Was ja auch noch kommt ist der Verkehr in den Ostteil Europas. Das wird noch spannend!

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 11:59
QUOTE
Das mit der SBB ist so eine Sache, die ich nicht ganz verstehe! Warum sucht sich so ein großes Unternehmen wie SBB Cargo ein etwas "noch" kleines Unternehmen wie die HGK?

Vielleicht ganz bewußt. Wer weiss, wie sich Verhandlungen mit der umständlichen DB Cargo hingezogen haben.
Die HGK Köln war eine schlanke und finanziell gesunde Anschlußbahn mit einem goßen eigenen Streckennetz im Kölner Raum, die sich gerade anschickte auf den Gleisen der DB und in die Niederlande zu expandieren. Soetwas kam der SBB sicher gerade recht, schließlich konnte man sich an der Expansion beteiligen und eine eigene deutsche Tochtergesellschaft gründen. Beide Bahnen bedienen auf der Rheinschiene zwischen Rotterdam - Köln - Basel - Italien denselben attraktiven Kundenstamm, warum sich also nicht zusammentun.

Im Binnenverkehr konnte die HGK Köln der DB Cargo einige Verkehre abnehmen (leider) und fahren inzwischen auch bis München. Vielleicht hast du die SBB Reihe 482 (das sind die 185 mit dem großen SBB Cargo Logo an der Seite) schon gesehen. Die fahren mit HGK Kesselzügen für ESSO bis nach München Milbertshofen, wobei die 482 an die HGK für diese Leistungen vermietet sind.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 12:20
Da könntest du natürlich recht haben. Die HGK bzw SBB Maschinen habe ich schon für Shell am Münchner Flughafen gesehen. Ich glaub das der Mineralölverkehr bei uns ziemlich weniger geworden ist, oder? HGK und KEG haben da glaub einiges weggemopst.

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 12:34
QUOTE
HGK und KEG haben da glaub einiges weggemopst.

Stimmt, beteiligt ist dann auch noch die BCB. Und nach Freiham werden die Kesselzüge mit dänischen Nohabs bespannt, welche Bahngesellschaft mit diesen antiquierten Dingern rumgurgt, hab ich auch noch nicht rausbekommen.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 12:41
Die NOHABS sind Leihloks von Lokomotion Capital Leasing. Fahren tut sie die KEG, aber nur übergangsweise bis die Blue Tiger geliefert werden.
Stimmt, die BCB hab ich auch schon in Laim gesehen.

Geschrieben von: jadefalcon am 3 Apr 2003, 13:02
Fährt die KEG nicht auch einige ex-ostdeutsche V 100 (DR 202 und Co.)? Ich meine, dass ich diese Maschinen hier um Ffm öfter mal rumdieseln sehe...



Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 13:42
QUOTE
Die NOHABS sind Leihloks von Lokomotion Capital Leasing.

Danke für den Tipp. Eine der beiden angemietetden Maschinen (V170 1143), die mit den aufgemalten dänischen Kronen, ist schon ein schmuckes Teil. Die Nohabs standen vor ein paar Jahren in Holzkirchen rum, und sollten für die BOB Regionalzüge im Oberland fahren, bis jemanden aufgefallen ist, dass die Loks keine elektrische Heizung besitzen biggrin.gif . Naja und die dazu angemieteten historischen Wagen vom EisenbahnKurier Zug wären wohl auch ned das richtige Material für einen modernen Nahverkehr gewesen...
Inzwischen scheinen die Loks eine Odyssee bei verschiedenen Bahngesellschaften hinter sich zu haben.
QUOTE
Fährt die KEG nicht auch einige ex-ostdeutsche V 100 (DR 202 und Co.)?

Stimmt, die KEG hat alles Mögliche gekauft (auch Großdiesel und StreckenELoks von der Dracula Rail aus Transsilvanien biggrin.gif ), und daneben auch ein paar ex DRV100.

Matthias

Geschrieben von: jadefalcon am 3 Apr 2003, 13:48
Ja, die NOHABs gefallen mir auch sehr gut biggrin.gif .


Moment...transsilvanische ( wink.gif ) E-Loks? Fahren sie im Vampirland nicht mit 25 kV, 50 Hz?



Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 14:05
QUOTE
Moment...transsilvanische E-Loks? Fahren sie im Vampirland nicht mit 25 kV, 50 Hz?

Hmm, ich glaube auch. Die Loks sollten nach diversen Umbaumaßnahmen in Deutschland laufen, im vorletzten Jahr wurden sie sogar auf der Innotrans in Berlin vorgestellt. Bisher haben sie noch keine EBA Zulassung und seitdem hat man von diesen Loks nichts mehr gehört. Für genauere Infos müßte ich erst 1000de Zeitschriften durchwühlen, aber das schaff ich heute nicht mehr wink.gif

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 14:52
Hä? Welche Loks aus welchem Land??? Hab ich da in meiner Kindheit irgentwas verpasst, oder stehe ich grad nur auf dem Schlauch??

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 15:04
QUOTE
Hä? Welche Loks aus welchem Land??? Hab ich da in meiner Kindheit irgentwas verpasst,

Also wenn du nicht weißt, in welchem Land Dracula wohnt, hast du in deiner Kindheit tatsächlich etwas im Erdkundeunterricht verpaßt oder zu wenig RTL geschaut biggrin.gif .
Und aus diesem Land hat die KEG vor etwa zwei Jahren E-Loks gekauft.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 15:13
Hmmm, ich kenne eigentlich nur die Rumänen-Importe als Diesel und E-Loks. Kommt Dracula wirklich aus Rumänien? Muss gestehen, der Knaller hat mich noch nie richtig interessiert *bisschenpeinlichist*

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 15:23
QUOTE
und E-Loks

Darum gings.
QUOTE
Kommt Dracula wirklich aus Rumänien?

Der kommt tatsächlich aus Rumänien. Das Ganze ist nicht mal so viel Phantasie, den Grafen Dracula gab es tatsächlich. Dessen Schloß steht noch heute in Transsilvanien und wird zur Zeit für den Tourismus aufgemöbelt. Also gleich ein Tipp für die nächste Zugreise rolleyes.gif .

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 15:34
:-)) Ahhh, diese Dinger meint ihr! Stimmt, von denen hört man garnichts mehr. Aber sind die nicht schon mal mit KEG Kesselzügen rumgegurkt? Hmm, war vielleicht eine interne Abnahmefahrt.
Ist eigentlich ein Privatbahn-Kollege im Forum unterwegs??

Geschrieben von: jadefalcon am 3 Apr 2003, 15:34
Nur ob er tatsächlich vampirische Neigungen hatte oder nicht, ist nicht 100%ig geklärt wink.gif ...wenngleich zahlreiche Legenden aus dieser Region ihm dies nachsagen.



Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 20:43
Noch so. weil´s zum Thema passt: Die R4C fährt seit neuem nach Polen -> R4C Polska. Die HGK kooperiert nach Österreich mit der LTE, nach Holland mit der Short Lines, und wie bekannt mit SBB Cargo in der Schweiz. Fährt die KEG eigentlich über Deutschland hinaus??

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 20:56
Ja, die HGK fährt mit eigenen (deutschen) Lokführern bis nach Holland.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 21:52
Ui! Das ist ja aus ihrer Sicht am anderen Ende von Deutschland oder? Das würde mich sowieso mal interessieren wie das die Privatbahnen machen. Wie kommt zum Beispiel ein HGK oder KEG-Lokführer nach München? Fahren die mit Beimann oder gleich ohne Pause? Oder haben die ihr Personal auf den befahrenen Strecken in ganz Deutschland verteilt? Ein R&T Kollege sah mal einen MEV-Lokführer mit REISEKOFFER eine Dispomaschine aus dem Haus (BW Hauptbahnhof) holen. Man hört und liest ja viel, aber obs wirklich stimmt?? In einer Gewerkschaftszeitung stand neulich: Privatbahnlokführer ohne Pause von Stuttgart bis Budapest!

Geschrieben von: jadefalcon am 3 Apr 2003, 22:22
QUOTE (Flok @ 3 Apr 2003, 21:52)
Ein R&T Kollege sah mal einen MEV-Lokführer mit REISEKOFFER eine Dispomaschine aus dem Haus (BW Hauptbahnhof) holen.

Wie läuft das eigentlich mit diesen Dispoloks? Hat da im Prinzip jede Bahngesellschaft drauf Zugriff, sofern sie für die Nutzung aufkommt?


QUOTE
In einer Gewerkschaftszeitung stand neulich: Privatbahnlokführer ohne Pause von Stuttgart bis Budapest!



Himmel - wie viele Stunden muss der denn unterwegs gewesen sein?! ohmy.gif ohmy.gif ohmy.gif



Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 22:41
QUOTE
Ein R&T Kollege sah mal einen MEV-Lokführer mit REISEKOFFER eine Dispomaschine aus dem Haus (BW Hauptbahnhof) holen. Man hört und liest ja viel, aber obs wirklich stimmt??

MEV hat mehrere Stützpunkte in Deutschland verteilt. Die Lokführer fahren in einer Schicht oft längere Strecken, kommen dafür in der Regel nicht mehr nach Hause, sondern übernachten dann im Hotel etc.
Bei solchen Diensten wie Arbeitszüge oder örtliche Rangierdienste übernachten die Kollegen ebenfalls im Hotel und melden sich in der Regel per Telefon zum Dienst.
QUOTE
Wie läuft das eigentlich mit diesen Dispoloks? Hat da im Prinzip jede Bahngesellschaft drauf Zugriff, sofern sie für die Nutzung aufkommt?

Die Maschinen der Dispolok GmBH sind in der Regel durch feste und längere Verträge an bestimmte Bahngesellschaften gebunden. Dazu gibt es noch einige Dispo "Rollier"Lokomotiven, die bei Ausfällen die Planloks ersetzen. Wir haben z.B. bei Lokomotion zur Zeit die ES64U2-027 als Ersatzlok bis unsere Planloks wieder vollständig sind.

Matthias




Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 22:43
Wie lang der gefahren ist, ist schwer zu sagen, weil weder Bahngesellschaft noch irgentwas anderes dabeigestanden hat. Muss aber schon ein kleines Stück gewesen sein.
Diese Dispoloks kann man im Fullservice mieten, d.h. die Bahngesellschaft fährt mit den Dingern nur. Wartung und Betreuung übernimmt Siemens/KrausMaffei. Wenn eine größere Störung auftritt, kommen die sogar an Ort und Stelle und versuchen ihr bestes. Fällt eine Lok länger aus, wird der Bahn eine Ersatzlok gestellt. Diese kann dann auch von einer anderen Bahn sein und deren Werbung tragen.
zzz, immer diese überschneidungen...
Dann ist das also doch so mit den Kollegen. Das sind ja zustände wie auf der Straße!

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 22:54
QUOTE
Wartung und Betreuung übernimmt Siemens/KrausMaffei.

Nicht unbedingt. Bei der Flex werden die Dispoloks in der eignene Werkstatt mit eignenem Personal gewartet. Siemens hat den Wartungsauftrag quasi weiterdelegiert und das örtliche Personal eingewiesen.
QUOTE
Fällt eine Lok länger aus, wird der Bahn eine Ersatzlok gestellt. Diese kann dann auch von einer anderen Bahn sein

Du sagst es. Im Falle von Lokomotion ist die Ersatzlok sogar schon mehrmals von DB Cargo gewesen....

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 22:56
Drum sag ich ja "kann" :-)
... tja, Cargo ist halt doch nicht so unflexiebel und schlecht wie viele meinen ...

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 23:01
QUOTE
... tja, Cargo ist halt doch nicht so unflexiebel und schlecht wie viele meinen ... 

So isses. Wenn sich früh um 3.00 Uhr so eine gelbe Dispolok nicht mehr aufrüsten läßt, so ist kurzfristig bei Cargo schneller eine Ersatzlok organisiert als bei den Siemens Leuten....

Matthias

Geschrieben von: Flok am 3 Apr 2003, 23:10
Vor ca. 4 Wochen soll angeblich die Dispolok eines NetLog-BMW Zuges aufgegeben haben. Der Zug muss ungefähr 8 Stunden im Münchner Umland auf Ersatz gewartet haben- BMW freute sich anscheinend garnicht darüber, und möchte ANGEBLICH ab Dez. die Regensburger BMW-Züge wieder von Cargo fahren lassen. Hast du da was mitbekommen Matthias?

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Apr 2003, 23:22
Von der Sache mit dem liegengebliebenen BMW Zug habe ich nicht gehört, aber die Gerüchte gibt es schon seit Sommer 2002. Man sollte erwähnen, dass BMW nicht direkt die Züge an die Privaten vergeben hat, sondern der Deal von dieser Firma eingefädelt wurde ( Name fällt mir grad nicht ein), die auch die Autotransportwagen besitzt.
Vorerst werden sich die Gerüchte nicht bestätigen und TX Logistik wird weiterhin die BMW Züge bespannen.

Gruß Matthias

Geschrieben von: tauRus am 3 Apr 2003, 23:41
Die Autofirma heisst wohl Altmann (ATG) oder so ...

Die Kesselzüge werden nicht nur mit 482 bespannt ...
Gestern z.B. waren 3 Kesselzüge im Bf MMBH gestanden mit Hupac-Taurus (heute auch wieder da), HGK-145 und einer mit der BCB-Ost V100 (ebenfalls heute wieder)

Eine Zeit lang wurde auch mit Class 66 gefahren.
Die Autozüge fahren i.d.R. mit Dispo-Tauri von Netlog oder Netlog- 185, rangiert werden diese Züge von einer blauen "Rent-a-rail" Ost-V60

Geschrieben von: jadefalcon am 4 Apr 2003, 09:14
QUOTE (tauRus @ 3 Apr 2003, 23:41)
Die Kesselzüge werden nicht nur mit 482 bespannt ...
Gestern z.B. waren 3 Kesselzüge im Bf MMBH gestanden mit Hupac-Taurus (heute auch wieder da), HGK-145 und einer mit der BCB-Ost V100 (ebenfalls heute wieder)

Hat die V100 so viel Schmackes, oder war das nur ein kurzer Kesselzug? blink.gif



Geschrieben von: Flok am 4 Apr 2003, 09:59
Richtig, das ist ARS Altmann aus Pfaffenhofen.
GRRR, schade! Wäre aber schon logisch gewesen. Wo sollen die auf die schnelle eine Ersatzlok herbekommen.
Den HUPAC Stier hab ich auch scho am Flugahfen gesehen. Ich glaub, da fährt sowieso alles hin was Räder hat :-))

Geschrieben von: Matthias1044 am 4 Apr 2003, 11:12
QUOTE
Wo sollen die auf die schnelle eine Ersatzlok herbekommen.

Darüber macht man sich wohl die wenigsten Gedanken. Die Philosophie bei Siemens Dispolok ist ja, nur hochmoderne Lokomotiven im Bestand zu haben, deren vom Hersteller garantierte Ausfallquote sehr gering ist. Normalerweise ist sie das bei den Tauruslokomotiven auch. Normalerweise...
QUOTE
Den HUPAC Stier hab ich auch scho am Flugahfen gesehen. Ich glaub, da fährt sowieso alles hin was Räder hat :-)) 

Angefangen hat die KEG übrigens mit BR 220 (Taigatrommel!) und BR 228 (dicke Babelsberger). Mit den Dingern sind die vor ein paar Jahren noch über dem Ostbahnhof und durch den S-Bahn Tunnel in Ismaning zum Flughafen gefahren unsure.gif

Matthias

Geschrieben von: Flok am 4 Apr 2003, 11:34
Um mal wieder auf das Thema zurückzukommen: Ich denke mal das es in Deutschland in ein paar Jahren so ist, das die kleinen Eisenbahnen von den größeren geschluckt werden (kleine Ausnahmen wirds sicher geben), wie überall in der Wirtschaft. Den Verkehr werden sich dann nur noch Großbahnen wie DB, Connex, HGK, NetLog und KEG teilen.
So denke ich wird das laufen.

Geschrieben von: jadefalcon am 4 Apr 2003, 11:58
QUOTE (Matthias1044 @ 4 Apr 2003, 11:12)
Angefangen hat die KEG übrigens mit BR 220 (Taigatrommel!) und BR 228 (dicke Babelsberger). Mit den Dingern sind die vor ein paar Jahren noch über dem Ostbahnhof und durch den S-Bahn Tunnel in Ismaning zum Flughafen gefahren unsure.gif



Uuuuh...muss ziemlich laut gewesen sein, oder? ohmy.gif



Geschrieben von: Matthias1044 am 4 Apr 2003, 14:03
QUOTE
Ich denke mal das es in Deutschland in ein paar Jahren so ist, das die kleinen Eisenbahnen von den größeren geschluckt werden (kleine Ausnahmen wirds sicher geben), wie überall in der Wirtschaft. Den Verkehr werden sich dann nur noch Großbahnen wie DB, Connex,

Wobei die DB jetzt die Möglichkeit hätte, Connex zu kaufen. Der Connex Mutterkonzern Vivendi hat durch Mißwirtschaft große Verluste gemacht und ihm Rahmen der Neuordnung des Konzerns soll die Verkehrssparte verkauft werden.

Im Grunde hast du recht, es wird sicherlich noch ein Konsolidierungsprozeß stattfinden. Nur muß man da vielleicht ein wenig europäischer denken. Von den ehemaligen Staatsbahnen werden wohl auch nicht alle langfristig in der jetzigen Bedeutung bestehen bleiben. Es werden wohl nur ein paar wirklich große Bahngesellschaften übrigbleiben und die übriggebliebenen "Kleinen" werden teils Zubringerfunktionen oder Lohnkutscher sein. Zumindest wird dies alles wohl für den Güterverkehr zutreffen.
Im regionalen Reiseverkehr wird es weiterhin mehrere Bahngesellschaften geben. Zusammengefasst: Langfristig haben wir in Europa amerikanische Verhältnisse.

Gruß Matthias

Geschrieben von: jadefalcon am 4 Apr 2003, 14:08
Wäre es vielleicht auch realistisch denkbar, dass einmal einige der ehemaligen Staatsbahnen fusionieren? Was wäre zum Beispiel - ich greif jetzt mal ins Blaue - , wenn DB und ÖBB "heiraten" würden?



Geschrieben von: Wildwechsel am 4 Apr 2003, 14:09
QUOTE (Flok @ 3 Apr 2003, 21:52)
In einer Gewerkschaftszeitung stand neulich: Privatbahnlokführer ohne Pause von Stuttgart bis Budapest!

Wo ist das Problem, für was gibts schließlich die Sifa? wink.gif

Geschrieben von: jadefalcon am 4 Apr 2003, 14:17
QUOTE (Wildwechsel @ 4 Apr 2003, 14:09)
Wo ist das Problem, für was gibts schließlich die Sifa? wink.gif

Hab eben mal in den Atlas geschaut...in der Luftlinie sind das ca. 815 km von Stuttgart nach Budapest ohmy.gif . Auf der Schiene dann sicherlich noch ein Stück mehr...1000 bis 1200 würde ich mal schätzen...



Geschrieben von: Flok am 4 Apr 2003, 14:17
Bei der Hochzeit zwischen DB und Connex hätte wohl das Kartellamt was dagegen. Aber cool wärs schon :-))

Geschrieben von: Matthias1044 am 4 Apr 2003, 14:25
QUOTE
Wäre es vielleicht auch realistisch denkbar, dass einmal einige der ehemaligen Staatsbahnen fusionieren? Was wäre zum Beispiel - ich greif jetzt mal ins Blaue - , wenn DB und ÖBB "heiraten" würden?

Nein, die exStaatsbahnen im Ganzen werden und dürfen rein gesetzlich auf dem Markt nicht zu haben sein. Die Aufteilung von Netz und Betrieb ist von der EU her festgeschrieben und wird mehr oder weniger schnell verwirklicht. Die weitere Divisionalisierung von mindestens in Güterverkehr und Reiseverkehr wird von den meisten ex Staatsbahnen ebenfalls angestrebt und ist im Grunde auch sinnvoll. Und genau (nur) diese Sparten können Allianzen bildenden oder fusionieren. Beispiele dazu wurden weiter oben schon genannt.

Gruß Matthias

Geschrieben von: jadefalcon am 4 Apr 2003, 14:38
Das heißt, DB Cargo und das Gegenstück z.B. bei der ÖBB dürften?



Geschrieben von: Matthias1044 am 4 Apr 2003, 19:20
Richtig, DB Cargo und Rail Cargo Austria dürften.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 4 Apr 2003, 22:42
Heute habe ich mal wieder die Köf der MWB in Augsburg Oberhausen bei der zustellung der "ABX-Möbelwagen" gesehen. Nur so, weils grad um 10 Ecken passt . . . :-)

Geschrieben von: jadefalcon am 4 Apr 2003, 23:03
Das heißt, dass bei den Privatbahnen wohl immer noch viel Second-Hand-Material landet, wenn man mal z.B. von den Tauri, 182/Re 482ern und Sheds mal absieht? wink.gif


Geschrieben von: Flok am 4 Apr 2003, 23:47
Jup! Warum auch nicht? Viele Maschinen laufen bei richtiger Pflege noch ewig. Wobei auch bei den guten alten Loks irgendwann der Zeitpunkt erreicht ist, an dem sich das nicht mehr rentiert. Aber ich kenne jetzt auf Anhieb keine Privatbahn, die nicht mit gebrauchten Material angefangen hat. . . . . doch: NetLog glaube ich, hat schon immer das neueste vom neuesten gefahren.

Geschrieben von: jadefalcon am 5 Apr 2003, 08:30
Sag ich ja auch gar nix dagegen wink.gif - ist ja bei Fluggesellschaften wie Ryanair auch nicht anders gewesen. Welche Privatbahnen fahren eigentlich noch Ost-V200?



Geschrieben von: Flok am 5 Apr 2003, 10:39
Hmm, also da fallen mir mal spontan die PEG, WAB und ITL ein.
Und die OHE fuhren/fahren auch mit Ost V200.

Geschrieben von: jadefalcon am 5 Apr 2003, 11:21
Das sind wahrscienlich auch ostdeutsche (äh, mitteldeutsche, da legte unser Geschi-Lehrer immer Wert drauf wink.gif ) Bahngesellschaften, oder?

Warum bloß hat die DB die Ost-V200 ausgemustert? Ich meine, ein sehr großer Dieselfan bin ich zwar nicht, aber so abgefahren waren diese Maschinen doch sicher noch nicht, oder? Und ich könnte mir vorstellen, dass die z.B. auch im Regionalverkehr noch sehr nützlich hätten sein können - zur Entlastung und Ergänzung der West-V160 - , auch wenn man sie dafür vielleicht mit Zugheizungen hätte ausrüsten müssen. Frage ist halt, was hätte das gekostet?



Geschrieben von: Matthias1044 am 5 Apr 2003, 15:26
QUOTE
Warum bloß hat die DB die Ost-V200 ausgemustert? Ich meine, ein sehr großer Dieselfan bin ich zwar nicht, aber so abgefahren waren diese Maschinen doch sicher noch nicht, oder? Und ich könnte mir vorstellen, dass die z.B. auch im Regionalverkehr noch sehr nützlich hätten sein können - zur Entlastung und Ergänzung der West-V160 - , auch wenn man sie dafür vielleicht mit Zugheizungen hätte ausrüsten müssen. Frage ist halt, was hätte das gekostet?

Schon bei der Ludmilla hatte man anfänglich Probleme, eine funktionierende E-Heizung einzubauen. Bis man soweit war, erhielt die DR vorübergehend 130 und 131.
Ob nun eine E Heizung in der technisch noch weitaus älteren Taigatrommel so einfach möglich ist, da habe ich wirklich ganz starke Zweifel. Die elektrischen Antriebselektronik wie Traktionsgenerator, Traktionsgleichrichter usw. sind auf den Zweitaktdieselmotor abgestimmt. Wenn man dort noch einen Heizgenerator mitsamt elektronischen Regelungsbauteilen zwischenkuppeln möchte, käme es wohl einem Neubau des elektrischen Antriebes gleich. Desweiteren sollte man nicht vergessen, dass durch die E Heizung ein Teil der Antriebsenergie verloren geht (etwa 1/3).
Die Höchstgeschwindigkeit der Taigatrommel beträgt nur 100 km/h und der mechanische und elektronische Antrieb ist für schnelles Anfahren nicht geeignet. Die V200 wurden zu DR Zeiten im schweren Güterverkehr wirklich geschliffen, schon Ende der 80er Jahre begann man bei der DR die ersten Trommeln abzustellen.

Wenn man wirklich die V160 Familie entlasten wollte, so hätte man es leicht mit der geeigneteren Ludmilla machen können. Stattdessen wurden diese Loks inzwischen zu Hunderten ausgemustert, sogar die 140 km/h schnellen 234 dürfte es bald nicht mehr geben.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 11 May 2003, 19:49
Ich quetsch das jetzt mal hier her:

In MOR ist mir jetzt schon öfter die SiemensDispolok ME 26 aufgefallen, die dem BoXXpress-Zug (mit ES 64 U2) ein gutes Stück Containerwagen zustellt. Weiß jemand von den Cargonauten wo dieser Zugteil mit dem Großdiesel herkommt?

Geschrieben von: EiB München am 11 May 2003, 19:59
Man sollte die Bahn wieder verstaatlichen, denn seit dieser Laden privat ist, geht es nur noch Berg ab. Oder ist es nicht so?

biggrin.gif cu Eib München biggrin.gif

Geschrieben von: tauRus am 11 May 2003, 21:48
Nur so ne Vermutung @Flok: MMF?

Geschrieben von: ET 423 am 11 May 2003, 22:06
QUOTE (jadefalcon @ 4 Apr 2003, 15:17)
Hab eben mal in den Atlas geschaut...in der Luftlinie sind das ca. 815 km von Stuttgart nach Budapest ohmy.gif . Auf der Schiene dann sicherlich noch ein Stück mehr...1000 bis 1200 würde ich mal schätzen...

Oh mein Gott?!?! Und so lange ist ein TF ohne Pause durchgefahren? Na danke! sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif

Geschrieben von: jadefalcon am 11 May 2003, 22:14
Ja...auf einem ICE hätte er wenigstens ein Nickerchen halten können (zumindest auf LZB-bestückten Strecken) wink.gif ...



Geschrieben von: Matthias1044 am 11 May 2003, 22:17
QUOTE
In MOR ist mir jetzt schon öfter die SiemensDispolok ME 26 aufgefallen, die dem BoXXpress-Zug (mit ES 64 U2) ein gutes Stück Containerwagen zustellt.

In MOR findet ein Austausch von Wagengruppen zwischen dem boxxpress und dem Containerzug (ehemalige Cargo Leistung) nach Burghausen statt. Das Ganze kann man früh gegen 8.00 Uhr und abends gegen 19.00 Uhr beobachten. Die Gleise in MOR sind durch die Umbauarbeiten nur eingeschränkt nutzbar, so kommt es dort jetzt fast jeden Abend zu einem Stau von Güterzügen....
Tagsüber fährt die Dieseldispo ME 26 nach Burghausen.

Gruß Matthias

Geschrieben von: Flok am 12 May 2003, 16:37
Ahh, dankeschön! Seit wann hat NetLog die Leistung nach Burghausen übernommen? Hab davon noch garnix gehört?!

Geschrieben von: Matthias1044 am 12 May 2003, 22:12
Das ist noch nicht so lange, erst seit Anfang April.

Gruß Matthias

Geschrieben von: tauRus am 18 May 2003, 11:07
Ich hoffe ja dass diese Loks noch einmal nach MMBH kommen - Bis jetzt war da wirklich alles was die Privaten zu bieten haben (232 und V200 DR mal ausgenommen) aber keine Nohab *g*

Geschrieben von: Flok am 4 Mar 2004, 16:49
Bei den Privaten gehts weiterhin aufwärts:

Transportleistung der Mitglieds­unternehmen des Netzwerks Privat­bahnen wuchs 2003 um 39% auf 4,3 Mrd. Tonnenkilometer

www.netzwerk-privatbahnen.de

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Geschrieben von: Flok am 3 May 2004, 14:59
Alpentransit: Das Geld liegt auf der Schiene

ftd.de

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Geschrieben von: Flok am 3 May 2004, 15:39
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Geschrieben von: Flok am 11 May 2004, 15:34
aus urheberrechtlichen Gründen wurde das Zitat gelöscht

Ich finde es sehr interessant, dass man den komplexen und komplizierten Schienenmarkt mit dem Markt von Telefonstrippen und Stromkabeln vergleicht (also Kommunikations- u. Energieanbieter).
Ausserdem wird es immer Barrieren in Bezug auf die Technik geben. Es gibt halt nun mal in den unterschiedlichen Ländern auch unterschiedliche Stromsysteme, Profilbegrenzungen und Signaltechniken (die Liste könnte man sicher noch fortsetzen). Auch Vorschriften beziehen sich -gerade in der Signaltechnik- auf die in den jeweiligen Ländern üblichen Infrastruktur.
Da sieht man mal wieder, dass die Leute, die solche Dinge feststellen und irgendwie EU-gerecht "reformieren" wollen, keine Ahnung von der realen Eisenbahnwelt haben. Man kann einfach nicht von heute auf morgen eine "Europäische Eisenbahn" machen.

Aber grundsätzlich denke ich mal, braucht sich in Deutschland keiner über fehlenden Wettbewerb beschweren.

Geschrieben von: Flok am 24 May 2004, 20:51
Privatbahnen auf Expansionskurs in Europa:

Verkehrsrundschau.de

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Geschrieben von: Tigerente290 am 24 May 2004, 22:25
Ich weiß zwar nicht, ob es hier schon steht, aber im aktuellem EK steht, das Railion germany die schwedische Green Cargo AB aufkaufen will. Seitens der Bahn hält man sich mit dieser Aussage zurück...

Geschrieben von: Flok am 25 May 2004, 04:51
Wenn des funzt, ließt man dann in kürze:

"Aus Green Cargo...wird Railion Sverige.!" laugh.gif

Geschrieben von: Matthias1044 am 25 May 2004, 10:04
QUOTE
Aus Green Cargo...wird Railion Sverige

Green Cargo... hmm, hat das was mit den Stahlwagen zu tun, mit denen wir hier auch im Süden rumkutschen?

Geschrieben von: Flok am 25 May 2004, 12:59
unsure.gif Weiß nicht so genau...um was handelt es sich da genau? Wie du meine?

Geschrieben von: Südostbayer am 25 May 2004, 13:25
QUOTE (Matthias1044 @ 25 May 2004, 11:04)
Green Cargo... hmm, hat das was mit den Stahlwagen zu tun, mit denen wir hier auch im Süden rumkutschen?

Hmm, meinst Du vielleicht die (grün/grauen) "Ewals Cargo"-Planenwagen, die mit Stahlladung unterwegs sind?

Green Cargo ist der größte (und eigentlich einzige) Güterverkehrsanbieter in Schweden.

Geschrieben von: Flok am 25 May 2004, 13:53
Wenn mich nicht alles täuscht, ist "Ewals Cargo Care" aber ein niederländisches Unternehmen?. In FMB steht auch immer ein Ewals-Zug rum, der von uns gefahren wird...der andere (ich seh ihn immer nur durchrauschen) wird von "ERS" mit einer Class66 gefahren.

Geschrieben von: Südostbayer am 25 May 2004, 14:13
QUOTE (Flok @ 25 May 2004, 14:53)
Wenn mich nicht alles täuscht, ist "Ewals Cargo Care" aber ein niederländisches Unternehmen?

Die sind aus Belgien, glaube ich. Das war nur mein erster Gedanke bei "...Cargo" und "grüne Stahlwagen".

Geschrieben von: Flok am 25 May 2004, 15:23
Habe mal http://www.ewals.com hingeklickt, und festgestellt, dass "Ewals" in ganz Europa zuhause ist laugh.gif
Grüne Planenwagen erinnern mich eher an "B-Cargo" wink.gif

Geschrieben von: Tigerente290 am 25 May 2004, 19:31
För Green Cargo Godsvagnar kan du läsa http://www2.sjgods.sj.se/godsvagnar/index.html

Läs mer om http://www.greencargo.com/

Geschrieben von: Flok am 22 Jun 2004, 19:25
Railion erhöht Druck auf private Güterbahnen

logistik-inside.de

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Geschrieben von: Flok am 24 Sep 2004, 12:45
Spiegelbild für fairen Wettbewerb auf Deutschlands Schienennetz:

www.mylogistics.de

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Geschrieben von: Flok am 2 Oct 2004, 18:13
AEG-Novelle: Förderung des Bahn-Wettbewerbs bleibt umstritten

www.eurailpress.de

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Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 3 Aug 2018, 05:11
Beim alpenquerenden Güterverkehr durch die Schweiz transportiert die Bahn 2/3, 1/3 der Tonnage wird von LKWs transportiert. Können technische Neuerungen, die Eröffnung des Ceneri-Tunnels SBB Cargo in die schwarzen Zahlen bringen? SBB-Chef Meyer rechnet mit Fertigstellung Karlruhe-Basel erst 2035. Lob für Italien? Tadel für Deutschland.
Siehe SRF Tagesschau vom 2.8.18: https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/82534728-9833-4e73-947b-b1b4160f8446, 4. Beitrag

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