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Eisenbahnforum.de > U-Bahn > [M] U6 nach Martinsried


Geschrieben von: philmuc am 18 Nov 2005, 09:35
Da ich zu dem möglichen Südast kein Thema gefunden habe, mach ich mal eins auf.

Die Gemeinde Planegg, zu der MArtinsried gehört, hat nun das Geld für die Planung der möglichen Verlängerung der U6 vom Klinikum nach Martinsried bereitgestellt. Der Bürgermeister Dieter Friedmann dazu: "Wenn wir nichts machen, macht niemand etwas"

Geschrieben von: ET 423 am 18 Nov 2005, 13:38
Wie lange issn das eigentlich schon geplant? Ich habe davon nämlich schon vor Jahren was gehört/gelesen (war es 2001?), als ich mal einen Netzplan erstellte/abänderte, wo ich sämtliche Bauprojekte und Vorhaben versuchte, einzubinden. Schätze mal, diese Idee einer U6 nach Martinsried ist auch so ein Kind, das wohl nie geboren wird (wie auch U5 nach Pasing).

Geschrieben von: philmuc am 18 Nov 2005, 14:12
Nun ja, je nachdem wie die Haushaltslage der Gemeinde Planegg aussieht. Da es außerhalb der Stadt M;ünchen liegt, darf nämlich die Gemeinde berappen. Wenn man nun aber schon Geld für die Planung bereit stellt, scheint man aber ernsthaft daran interessiert zu sein.
Eine Studie vor einigen Jahren beurteilte den Nutzen ja recht gut. Und seit letztem Jahr ist auch noch die Uni nach Martinsried gezogen. Völlig abwegig ist das ganze also nicht.

Geschrieben von: FloSch am 18 Nov 2005, 14:43
QUOTE (ET 423 @ 18 Nov 2005, 13:38)
Wie lange issn das eigentlich schon geplant?

Noch nicht so lang wie U5 nach Pasing / U4 nach Englschalking / U1 zur Großhesseloher Brücke, was wohl alles in absehbarer Zeit nicht kommen wird, das bei der U1-Süd hat die Stadt meines Wissens nach auch ganz fallengelassen, für die anderen beiden Vorhaben ruhen die Planungen "lediglich", was aber auch nur heißt, dass da erstmal nix passiert.

Martinsried hat schon ein paar Punkte, die die anderen Strecken nicht haben: es werden Gebiete erschlossen, die derzeit keinen Schnellbahnanschluss haben, es ist eine verhältnismäßig kurze Strecke, die vermutlich auch nicht sehr aufwendig zu bauen wäre und es gibt wohl sogar nen guten Kosten-Nutzen-Faktor. Wenn die Gemeinde Planegg da hinterher ist, kann das nach U3-Nord zum OEZ / nach Moosach und U6-Nord nach Garching-Forschungsgelände durchaus die nächste Netzerweiterung werden.

Geschrieben von: ropix am 18 Nov 2005, 19:15
Die Konkreten Planungen dürften so um das Jahr 2000 gekommen sein. Seit dem ist man auf dem Weg, den der Landkreis leider nur allzu gerne beschreitet - man plant und lässt planen, nur Bauarbeiten nicht.

Zahlen würde in diesem - wie bei der Garchinger U-Bahn, Bund, Land, Landkreis und dann ganz zum Schluss die eigentlichen Profiteure - die sich dann übrigens vermutlich auch einen U-Bahn-Zug kaufen würden. Die Wappensammlung an unseren C-Wägen könnte also größer werden, vorausgesetzt, die MVG klebt nicht in spontanen Unachtsamkeiten mal wieder überall Münchner Kindl drauf.

Die Situation hingegen ist deutlich besser als die der Verlängerungen auf der dritten Stammstrecke - wie FloSch schon erwähnte, Bebautes Gebiet ohne nennenswerte Erschließung - aber mit Uni und allem was zu einer Landkreis-U-Bahn halt dazugehört.

Aber diese U-Bahn Verlängerung wirft noch ein ganz anderes philosophisches [und nicht so ganz ernst zunehmendes] Problem auf - wohin bitte bindet Nürnberg - die den Münchnern ja alles nachmachen müssen - die U1 Langwasser in eine Gemeinde durch biggrin.gif

Zur U6 nach Martinsried sei noch gesagt - man wollte in die Planungen eine Verknüpfung mit der Stadtumlandbahn haben - deswegen wollte man erst mal deren Planungen abwarten. Nun, an der SUB, die sowieso kaum noh erwähnt wird, plant heute offiziell niemand mehr, insofern bräuchte man hier auf keine Ergebnisse mehr warten - und verliert somit den letzten Verknüpfungspunkt, wo man beide zu verknüpfenden Schienenverkehrsmittel sinnvoll für einander planen kann.

Das geplante Projekt auf http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/dienstleist/u_bahn_netz/martinsried/128965/
und hier im EF wurde das schon mal http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=8&t=3687&hl=martinsried diskutiert

Geschrieben von: Cloakmaster am 18 Nov 2005, 19:51
was mich mal´interessieren würde: wenn das netz grössser wird, sprich Forschungsgelände und OEZ/Moosach fertig sind, dann braucht man ja auch mehr züge, den noch weiter kann man woanders eh nimmer ausdünnen. stehen sie schon im BN rum, oder werden die erst kurz vor eröffnung geliefert?

Geschrieben von: ropix am 18 Nov 2005, 19:54
QUOTE (Cloakmaster @ 18 Nov 2005, 19:51)
was mich mal´interessieren würde: wenn das netz grössser wird, sprich Forschungsgelände und OEZ/Moosach fertig sind, dann braucht man ja auch mehr züge, den noch weiter kann man woanders eh nimmer ausdünnen. stehen sie schon im BN rum, oder werden die erst kurz vor eröffnung geliefert?

Mit 611, 612 und 613 hätten wir drei neue Züge. Bis zur WM sollen das aber noch mehr werden - und die WM ist bekanntermaßen das nächste große Event. Bevor im Oktober 2006 dann die U-Bahn nach Garching und 2007/2010 oder 2011 die U3 fertiggestellt sind. Allredings wird man sich bis dahin auch von ein paar A-Wagen getrennt haben.

Geschrieben von: murxxw am 18 Nov 2005, 20:41
Eine Verlängerung der U6 Süd würde für mich schon einen Sinn ergeben, insbesondere auch für das Gebiet Martinsried, da dort u.a. viele Unternehmen angesiedelt sind, die nur über Regionalbus angebunden sind. Die U4-Verlängerung würde m.E. mehr Sinn machen, wenn sie von Englschalking in die Gartenstadt Johanneskirchen verlängert würde (Gegend um Westerlandanger), da dort ein grosses Wohngebiet und somit potenzielle Kundschaft ist. Oder gleich ab Arabellapark eine lange Linkskurve Richtung Stegmühlstr. - Johanneskirchen Bf. - Gartenstadt Johanneskirchen. So könnte m.E. ein wesentlich grösseres Einzugsgebiet erreicht werden... auch wenn das wohl das Ende der heutigen Linie 184 bedeuten würde. Aber z.B. ein Halt am Cosimapark ist für mich echt überflüssig, das ist ja grad mal um die Ecke vom Bf Arabellapark (1 Bushaltestelle vom Nordausgang zum Krkh).

Geschrieben von: Tequila am 18 Nov 2005, 23:18
Cosimapark würde ich auch fallenlassen. Zumal da "in ferner Zukunft" die Tram nach St. Emmeram fahren soll, das wäre Wasser auf den Mühlen für die Tramgegner von wegen Parallelverkehr. Die U4 nach/über Englschalking bzw. Johanneskirchen wäre jedoch sinnvoll, da ein Verknüpfungspunkt mit der S8 entsteht - sozusagen als "Backupstrecke", falls es mal im Stamm knirscht.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 18 Nov 2005, 23:36
Wenn die U4 nach Englschalking schon gebaut werden muß (Gott bewahre), würde ich die Zwischenbahnhöfe Cosimapark und Fideliopark weglassen. Vorteile: kürzere Fahrzeit (-> dadurch wird evtl. ein Kurs weniger benötigt) und deutlich geringere Bau- und Instandhaltungskosten. Zudem befürchte ich eins: wenn die U4 mit diesen beiden Zwischenbahnhöfen gebaut wird, hat das Busnetz erheblich darunter zu leiden. Man würde die Linien 184 und 189 wohl zur Linie 189 Westerlandanger - Fideliopark (U) - Daglfing sbahnlogo.gif - Messestadt West (U) zusammenlegen (gleiches Takt- und Platzangebot haben die Linien ja schon heute) und die Linie 154 zwischen Bruno-Walter-Ring und Arabellapark einstellen. Und der 59er könnte ja am Cosimapark mitten auf der Kreuzung wenden und würde damit die kürzeste Linie Münchens werden. Die Haltestellen Krankenhaus Bogenhausen, Wilhelm-Dieß-Weg, Bruno-Walter-Ring und Knappertsbuschstr. würden komplett entfallen.

Die Leidtragenden: die Schüler des Hausenstein-Gymnasiums, die entlang des jetzigen 184ers und 189ers wohnen und künftig am Fideliopark für eine Station in die U-Bahn umsteigen müßten... der Schmarrn erinnert mich an das, was die Michaeli-Gymnasler aus Trudering seit 1999 mitmachen müssen. Auch das Krankenhaus und der Arabellapark (Ärzte, Geschäfte, Stadtbücherei, Kino) wären für Fahrgäste aus dem Einzugsgebiet des 184ers und 189ers nicht mehr direkt zu erreichen.

Fazit: wie bei allen bisherigen U-Bahn-Eröffnungen würde unglaublich viel Oberflächen-Infrastruktur kaputtgemacht werden und für alle, die "nur" Strecken innerhalb ihres Stadtbezirks zurücklegen möchten, würden sich die Fahrzeiten durch aufgezwungenes Umsteigen in die U-Bahn oder lange Fußwege zu dieser erheblich verlängern.

Geschrieben von: LugPaj am 21 Nov 2005, 14:21
Die LMU wird auch ueber die naechsten Jahre immer mehr in der Innenstadt aufgeben und nach Martinsried verlagern. Ohne dass ihnen halbwegs ein UBahnanschluss zugesichert wurde, wuerden die das glaub ich nicht machen. Wichtig ist vor allem meiner Meinung nach auch die direkte verbindung zwischen den Campi, der LMU-Martinsried, LMU-Innenstadt, TU-Garching, da viele Studenten zwischen diesen 3 pendeln muessen.


meiner meinung nach ist diese Erweiterung ziemlich sicher nur eine Frage der Zeit....

Die Gemeinde Garching hat soviel ich weiss weniger als 10% der Gesamtkosten getragen, das duerfte bei Planegg aehnlich sein.

Geschrieben von: gmg am 21 Nov 2005, 15:51
QUOTE (LugPaj @ 21 Nov 2005, 14:21)
Die LMU wird auch ueber die naechsten Jahre immer mehr in der Innenstadt aufgeben und nach Martinsried verlagern. Ohne dass ihnen halbwegs ein UBahnanschluss zugesichert wurde,

Ach ja? Ich weiß nur, dass die Bio- Fakultät nach und nach nach Martinsried umzieht. Welche Fakultäten sind denn da noch betroffen?

Was mir nicht ganz klar ist, ist die Streckenführung. Auf den letzten Stationen fährt die U6 nämlich nach Süden. Martinsried ist aber, wenn ich mich nicht täusche west-nordwestlich vom Klnikum Großhadern. Demnach müsste die U- Bahn zum Schluß dann eine ziemlich scharfe Kurve Richtung Westen machen und vieleicht sogar nach Nordwesten.

Geschrieben von: LugPaj am 21 Nov 2005, 16:29
QUOTE (gmg @ 21 Nov 2005, 15:51)
Ach ja? Ich weiß nur, dass die Bio- Fakultät nach und nach nach Martinsried umzieht. Welche Fakultäten sind denn da noch betroffen?

Was mir nicht ganz klar ist, ist die Streckenführung. Auf den letzten Stationen fährt die U6 nämlich nach Süden. Martinsried ist aber, wenn ich mich nicht täusche west-nordwestlich vom Klnikum Großhadern. Demnach müsste die U- Bahn zum Schluß dann eine ziemlich scharfe Kurve Richtung Westen machen und vieleicht sogar nach Nordwesten.

Die Physik zB (derzeit Schellingstrasse und Theresienstrasse, noerdlich der Modernen Pinakothek) kommt zwischen 2010 bis 2015 nach Martinsried. Ich habe mal mit einem Physikprofessor darueber gesprochen...dabei hiess es auch, dass noch einiges nach Martinsried kommen soll, so dass eigtl nur das Stammgelaende um die beiden Springbrunnen herum + Mensa in der Innenstadt bleibt....wie sicher das ist, kann ich aber nicht sagen.

Geschrieben von: ropix am 21 Nov 2005, 16:31
QUOTE (LugPaj @ 21 Nov 2005, 16:29)
QUOTE (gmg @ 21 Nov 2005, 15:51)
Ach ja? Ich weiß nur, dass die Bio- Fakultät nach und nach nach Martinsried umzieht. Welche Fakultäten sind denn da noch betroffen?

Was mir nicht ganz klar ist, ist die Streckenführung. Auf den letzten Stationen fährt die U6 nämlich nach Süden. Martinsried ist aber, wenn ich mich nicht täusche west-nordwestlich vom Klnikum Großhadern. Demnach müsste die U- Bahn zum Schluß dann eine ziemlich scharfe Kurve Richtung Westen machen und vieleicht sogar nach Nordwesten.

Die Physik zB (derzeit Schellingstrasse und Theresienstrasse, noerdlich der Modernen Pinakothek) kommt zwischen 2010 bis 2015 nach Martinsried. Ich habe mal mit einem Physikprofessor darueber gesprochen...dabei hiess es auch, dass noch einiges nach Martinsried kommen soll, so dass eigtl nur das Stammgelaende um die beiden Springbrunnen herum + Mensa in der Innenstadt bleibt....wie sicher das ist, kann ich aber nicht sagen.

Dürfte genauso sicher sein, wie die TU nichts außer den Laberfächern am Stammgelände belässt biggrin.gif

Geschrieben von: alf16 am 21 Nov 2005, 16:32
QUOTE (gmg @ 21 Nov 2005, 15:51)
Was mir nicht ganz klar ist, ist die Streckenführung. Auf den letzten Stationen fährt die U6 nämlich nach Süden. Martinsried ist aber, wenn ich mich nicht täusche west-nordwestlich vom Klnikum Großhadern. Demnach müsste die U- Bahn zum Schluß dann eine ziemlich scharfe Kurve Richtung Westen machen und vieleicht sogar nach Nordwesten.

Nein nein das paßt schon. Klinikum Großhadern ist schon grob in der Richtung nach Martinsried.

Geschrieben von: ropix am 21 Nov 2005, 16:33
QUOTE (alf16 @ 21 Nov 2005, 16:32)
Nein nein das paßt schon. Klinikum Großhadern ist schon grob in der Richtung nach Martinsried.

Hm... - die Abstellung ist doch in einer Kurve - nur welche Richtung war das gleich nochmal *grübel*

Geschrieben von: alf16 am 21 Nov 2005, 17:06
Laut der Hompage vom Baureferat paßt die Richtung.
http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/dienstleist/u_bahn_netz/martinsried/128965/index.html

Gruß

alf16

Geschrieben von: Moskau am 21 Nov 2005, 17:37
QUOTE (LugPaj @ 21 Nov 2005, 16:29)
QUOTE (gmg @ 21 Nov 2005, 15:51)
Ach ja? Ich weiß nur, dass die Bio- Fakultät nach und nach nach Martinsried umzieht. Welche Fakultäten sind denn da noch betroffen?

Was mir nicht ganz klar ist, ist die Streckenführung. Auf den letzten Stationen fährt die U6 nämlich nach Süden. Martinsried ist aber, wenn ich mich nicht täusche west-nordwestlich vom Klnikum Großhadern. Demnach müsste die U- Bahn zum Schluß dann eine ziemlich scharfe Kurve Richtung Westen machen und vieleicht sogar nach Nordwesten.

Die Physik zB (derzeit Schellingstrasse und Theresienstrasse, noerdlich der Modernen Pinakothek) kommt zwischen 2010 bis 2015 nach Martinsried. Ich habe mal mit einem Physikprofessor darueber gesprochen...dabei hiess es auch, dass noch einiges nach Martinsried kommen soll, so dass eigtl nur das Stammgelaende um die beiden Springbrunnen herum + Mensa in der Innenstadt bleibt....wie sicher das ist, kann ich aber nicht sagen.

Also mir is nix davon bekannt, dass die Physik nach Martinsried kommt. Ist auch nicht sehr wahrscheinlich, da das GEbäude nördlich der Pinakothek unter Denkmalschutz steht.

Geschrieben von: gmg am 21 Nov 2005, 19:18
QUOTE (Moskau @ 21 Nov 2005, 17:37)
QUOTE (LugPaj @ 21 Nov 2005, 16:29)
QUOTE (gmg @ 21 Nov 2005, 15:51)
Ach ja? Ich weiß nur, dass die Bio- Fakultät nach und nach nach Martinsried umzieht. Welche Fakultäten sind denn da noch betroffen?

Was mir nicht ganz klar ist, ist die Streckenführung. Auf den letzten Stationen fährt die U6 nämlich nach Süden. Martinsried ist aber, wenn ich mich nicht täusche west-nordwestlich vom Klnikum Großhadern. Demnach müsste die U- Bahn zum Schluß dann eine ziemlich scharfe Kurve Richtung Westen machen und vieleicht sogar nach Nordwesten.

Die Physik zB (derzeit Schellingstrasse und Theresienstrasse, noerdlich der Modernen Pinakothek) kommt zwischen 2010 bis 2015 nach Martinsried. Ich habe mal mit einem Physikprofessor darueber gesprochen...dabei hiess es auch, dass noch einiges nach Martinsried kommen soll, so dass eigtl nur das Stammgelaende um die beiden Springbrunnen herum + Mensa in der Innenstadt bleibt....wie sicher das ist, kann ich aber nicht sagen.

Also mir is nix davon bekannt, dass die Physik nach Martinsried kommt. Ist auch nicht sehr wahrscheinlich, da das GEbäude nördlich der Pinakothek unter Denkmalschutz steht.

Jetzt mal immer mit der Ruhe! Nur weil die Physik möglicherweise umzieht, heißt das ja nicht gleich, dass ihr altes Gebäude abgerissen wird.
QUOTE
Laut der Hompage vom Baureferat paßt die Richtung.
http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/dienstl...8965/index.html

Dann ist es mir klar. Ich wusste jetzt nur nicht, dass der Großteil dieser Kurve nach Westen schon zwischen Großhadern und Klnikum GH gefahren wird. Ich bin ja davon ausgegangen, dass die geradeaus fährt, so tut es nämlich der Bus (und auch alle anderen Autos) wenn er von einer der beiden besagten Stationen zur andren fährt.

Nachtrag: Mir fällt jetzt aber noch ein, dass wenn die U- Bahn nach Garching in Großhadern einfährt, sie aus einer Rechtskurve kommt, was aber dem Plan auf dem Link von alf16 widerspricht. Komisch!

Geschrieben von: bumsschlumpf am 21 Nov 2005, 19:19
QUOTE (Moskau @ 21 Nov 2005, 17:37)
QUOTE (LugPaj @ 21 Nov 2005, 16:29)
QUOTE (gmg @ 21 Nov 2005, 15:51)
Ach ja? Ich weiß nur, dass die Bio- Fakultät nach und nach nach Martinsried umzieht. Welche Fakultäten sind denn da noch betroffen?

Was mir nicht ganz klar ist, ist die Streckenführung. Auf den letzten Stationen fährt die U6 nämlich nach Süden. Martinsried ist aber, wenn ich mich nicht täusche west-nordwestlich vom Klnikum Großhadern. Demnach müsste die U- Bahn zum Schluß dann eine ziemlich scharfe Kurve Richtung Westen machen und vieleicht sogar nach Nordwesten.

Die Physik zB (derzeit Schellingstrasse und Theresienstrasse, noerdlich der Modernen Pinakothek) kommt zwischen 2010 bis 2015 nach Martinsried. Ich habe mal mit einem Physikprofessor darueber gesprochen...dabei hiess es auch, dass noch einiges nach Martinsried kommen soll, so dass eigtl nur das Stammgelaende um die beiden Springbrunnen herum + Mensa in der Innenstadt bleibt....wie sicher das ist, kann ich aber nicht sagen.

Also mir is nix davon bekannt, dass die Physik nach Martinsried kommt. Ist auch nicht sehr wahrscheinlich, da das GEbäude nördlich der Pinakothek unter Denkmalschutz steht.

Das Gebäude nördlich der Pinakothek ist die Mathe-Fakultät, nicht Physik.

Geschrieben von: Moskau am 21 Nov 2005, 19:22
Das is Physik, Meteo usw. Und da drinnen kannst nix Museumsmäßiges einrichten.

Geschrieben von: LugPaj am 21 Nov 2005, 23:18
1) arbeite ich bei der Physik LMU (allerdings Schellingstr. ) und 2) habe ich das wie gesagt unter anderem von einem Physik Professor, der sein Buero im besagten Bau noerdlich der Modernen Pina hat.
Die Physik zieht komplett aus der Stadt weg, aber wie gesagt noch in etwas weiterer Zukunft....

Geschrieben von: Boris Merath am 22 Nov 2005, 02:23
QUOTE (bumsschlumpf @ 21 Nov 2005, 19:19)
Das Gebäude nördlich der Pinakothek ist die Mathe-Fakultät, nicht Physik.

QUOTE (Moskau @ 21 Nov 2005, 19:22)
Das is Physik, Meteo usw. Und da drinnen kannst nix Museumsmäßiges einrichten.


Einigen wir uns vielleicht auf Mathematik, Teil der Physik samt Meteorologie und Mineralogie? :-)

Geschrieben von: Wildwechsel am 22 Nov 2005, 08:34
QUOTE (gmg @ 21 Nov 2005, 19:18)
Nachtrag: Mir fällt jetzt aber noch ein, dass wenn die U- Bahn nach Garching in Großhadern einfährt, sie aus einer Rechtskurve kommt, was aber dem Plan auf dem Link von alf16 widerspricht. Komisch!

Also, fangen wir mal gedanklich in Großhadern an: Die U-Bahn macht zuerst eine leichte Linkskurve, in der die Weichenverbindung von Gleis 2 zu Gleis 1 liegt. Mit dieser Linkskurve holt die Trasse quasi aus, um dann die Rechtskurve besser zu kriegen. wink.gif Dann beginnt die lange Rechtskurve. Wenige Meter nach Beginn der Rechtskurve, etwa in Höhe des Hauses Sauerbruchstraße 41, liegt der Punkt, in dem die Trasse dann exakt in Nord-Süd-Richtung verläuft. Diese Rechtskurve endet etwa nach den Weichenstraßen der Wendeanlage hinter der Station Klinikum Großhadern. Die Station Klinikum Großhadern liegt also noch voll in der Kurve, wenn auch schon tendenziell mehr in Ost-West- als in Nord-Süd-Richtung. Die Wendeanlage selbst liegt in der Geraden (wie gesagt außer den Weichen und allenfalls vielleicht noch die allerersten Meter). Wenn man nun am Ende der Wendeanlage exakt nach Westen weiterbauen will, muss man noch einen kurzen Rechtsbogen von etwa 10° (geschätzt, hab gerade kein Geodreieck zur Hand) anhängen. Dass man an die Wendeanlage mit einer Kurve anschließt, dürfte sich ohnehin anbieten, da die Röntgenstraße in Martinsried schon wieder leicht nach Norden verläuft. Die somit insgesamt notwendige Kurve dürfte in der Summe aber nicht mehr als etwa 30° ausmachen.

Geschrieben von: gmg am 22 Nov 2005, 14:35
QUOTE (Boris Merath @ 22 Nov 2005, 02:23)


Einigen wir uns vielleicht auf Mathematik, Teil der Physik samt Meteorologie und Mineralogie? :-)

Tut mir Leid, wir müssen weiter verhandeln. Die Mineralogie befindet sich (teilweise oder ganz) nämlich mit der Paläontologie und dem dazugehörigen Museum in einem Gebäude.

@Wildwechsel: Das mit dem Ausholen um die Kurve besser zu kriegen, erklärt dann Einiges. Ich habe auch gestern die Zeit als ich auf die U- Bahn gewartet habe, noch genutzt um mir das auf dem Stadtplan genau anzusehen. Entgegen dem, was ich gestern geschrieben hatte, macht auch die Straßenverbindung zwischen den beiden U- Bahnhöfen eine Kurve.

Geschrieben von: Boris Merath am 22 Nov 2005, 18:28
QUOTE (gmg @ 22 Nov 2005, 14:35)
Tut mir Leid, wir müssen weiter verhandeln. Die Mineralogie befindet sich (teilweise oder ganz) nämlich mit der Paläontologie und dem dazugehörigen Museum in einem Gebäude.

Na dann lass uns mal weiter verhandeln :-) In wie weit ein Teil der Mineralogie noch wo anders ist, kann ich nicht sagen, zumindest einT eil ist definitiv in der Theresienstraße:

[QUOTE=http://www.verwaltung.uni-muenchen.de/studenten/download/mineral.htm]Department für Geo- und Umweltwissenschaften, Sektion Mineralogie, Petrologie und Geochemie, Theresienstraße 41, 80333 München, 3. Stock, Tel. 2180-4250[/QUOTE]


Geschrieben von: gmg am 23 Nov 2005, 12:26
Heute war ich wieder in Großhadern und habe mir die Tunnel und den Umgebungsplan angesehen. Das Gleis macht stadtauswärts kommend sowohl vor als auch nach dem Bahnhof eine deutliche Rechtskurve. Auf dem Umgebungsplan hingegen ist die Strecke ganz gerade eingezeichnet.

Auf dem MVV- Linienplan ist sie übrigens auch an dieser Stelle ganz gerade laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: FloSch am 23 Nov 2005, 12:33
QUOTE (gmg @ 23 Nov 2005, 12:26)
Auf dem Umgebungsplan hingegen ist die Strecke ganz gerade eingezeichnet.

Vergiss die Umgebungspläne, die sind was sowas (und vieles andere) betrifft absolut ungenau. Die Gleislage ist wohl eines der Dinge, die am seltensten stimmt auf den Plänen.

Geschrieben von: philmuc am 30 Jun 2006, 13:30
Letzte Woche stand im Planegger Gemeinderat die mögliche Verlängerung der U6 nach Martinsried zur Debatte.
Lothar Eicher vom Baureferat München, Abteilung U-Bahn-Bau, stellte hier den Planungsstand vor, den die Gemeinde Planegg durch eine Finanzierung in Höhe von etwa 100.00 euro ermöglicht hatte.
Demnach werden in den nächsten Wochen geologische Untersuchungen durchgeführt, unter anderem um den Grundwasserstand festzustellen und dadurch eine detaillierte Kostenaufstellung zu ermöglichen. Ersten Zahlen zufolge wird die Strecke etwa 50 Millionen Euro kosten, von denen die Gemeinde Planegg mindestens 10 Millionen aufbringen wird müssen, ganz abgesehen von den jährlichen Betriebskosten.
Für diese plant man bei Realisierung der Strecke einen privaten Investor zu werben, der dann den Bahnhof von der Gemeinde least und Zuschüsse von Landkreis und Freistaat bekommt.
Die Entscheidung, ob die strecke gebaut wird, will man im Herbst fällen, wenn die Untersuchungsdaten vorliegen. Für einen möglichst hohen Zuschuss soll die Strecke dank Universität als "landespolitsch bedeutend" eingestuft werden, was höhere Zuschüsse einbringen würde. Bei einer postitiven Entscheidung könnte die strecke in 7 Jahren in Betrieb gehen, die Station soll entgegen ursprünglichen Planungen nun südlich der Bio-Fakultät liegen, etwa auf Höhe des Max-Planck-Instituts, und damit ein ganzes stückchen weiter weg vom eigentlichen Ort, allerdings immer noch relaitv gut erreichbar. Auch eine oberirdische Streckenführung wird geprüft, ersten Planungen zufolge käme diese aber genauso teuer wie die unteriridische Variante. Der wirtschaftliche Nutzenfaktor der Strecke liegt übrigens bei 2,00 (zum Vergleich: die 2. S-Bahn-Stammstrecke kommt auf magere 1,08).
Die Baugenehmigung für weitere Vorhaben der LMU in Martinsried hat die Gemeinde übrigens schon vor zwei Jahren an die Bedingung geknüpft, dass die U-Bahn gebaut wird.
Die Regionalbuslinie 266, die die Strecke momentan ganztägig im 10 Minuten Takt bedient, wird im Laufe des Herbstes, spätestens aber zum Fahrplanwechsel, wegen Überfüllung der Busse auf Gelenkbusse umgestellt. Eine Testfahrt auf der Strecke bewies, dass auch ein Gelenkbus problemlos durch die zum Teil sehr enge und kurvenreiche Linienführung kommt.

Geschrieben von: ropix am 30 Jun 2006, 14:31
Also 2,0 lässt doch sehr hoffen auf eine weitere Verlängerung - das ist ja fast schon "abartig hoch", wenn man an so manch andere Bauvorhaben denkt. Da wird man sicher (sofern der Wert stimmt) auch Investoren für finden. smile.gif

Geschrieben von: profimaulwurf am 1 Jul 2006, 16:13
Planegg ist eine seeeehr reiche Gemeinde, denke doch, daß die U-Bahn entsprechend verlängert wird.
Ich habe zur Sicherheit unter den Kollegen schonmal Teelöffel verteilt. Für den Fall, daß wir weitergraben sollen

Geschrieben von: 3247 am 2 Jul 2006, 12:50
Ich vermute, dass Planegg - oder zumindest der Stadtteil Martinsried - zuvor eingemeindet wird; die U-Bahn sozusagen als "Bestechung" für die Eingemeindung gebaut wird.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 2 Jul 2006, 12:54
QUOTE (3247 @ 2 Jul 2006, 13:50)
Ich vermute, dass Planegg - oder zumindest der Stadtteil Martinsried - zuvor eingemeindet wird; die U-Bahn sozusagen als "Bestechung" für die Eingemeindung gebaut wird.

Ich weiß nicht, ob das ernst gemeint ist. Eingemeindungen gab es doch seit Urzeiten keine mehr.

Eine Eingemeindung wird es deshalb schon einmal nicht geben, weil die Gewerbesteuer in München allgemein höher ist als im Outback. Da dürften entsprechend die Firmen nicht mitmachen...

Geschrieben von: ropix am 2 Jul 2006, 13:06
QUOTE (3247 @ 2 Jul 2006, 13:50)
Ich vermute, dass Planegg - oder zumindest der Stadtteil Martinsried - zuvor eingemeindet wird; die U-Bahn sozusagen als "Bestechung" für die Eingemeindung gebaut wird.

Nein, die Zeiten der Eingemeindungen sind vorbei.

Du kannst doch nicht für so eine "ordinäre" U-Bahn die ganze Verwaltung umkrempeln - zumal das letztendlich nicht arg viel billiger wäre.

Und München profitiert in keinster Weise von so einer Eingemeindung, die Industrie ist sofort weg[TM], weils 3 Kilometer daneben wesentlich billiger ist. Und die Summen um die es hier geht sind grad für den Mittelstand - also alle, die keine Auslandsverluste geltend machen können - immens.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 2 Jul 2006, 17:33
QUOTE (philmuc @ 30 Jun 2006, 14:30)
Die Regionalbuslinie 266, die die Strecke momentan ganztägig im 10 Minuten Takt bedient, wird im Laufe des Herbstes, spätestens aber zum Fahrplanwechsel, wegen Überfüllung der Busse auf Gelenkbusse umgestellt.

Interessant. Wenn ich mich recht erinnere, wollte man die Linie 266 zum Fahrplanwechsel 2005 auf einen 20-Minuten-Takt umstellen - was dann zum Glück noch kurzfristig gekippt wurde.

Geschrieben von: philmuc am 2 Jul 2006, 17:40
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 2 Jul 2006, 18:33)
Interessant. Wenn ich mich recht erinnere, wollte man die Linie 266 zum Fahrplanwechsel 2005 auf einen 20-Minuten-Takt umstellen - was dann zum Glück noch kurzfristig gekippt wurde.

Nicht wirklich gekippt. Die Mittel für den 10 Minuten Takt wurden tatsächlich gestrichen, statt dessen zahlt nun die Gemeinde Planegg deutlich mehr, um den 10 Minuten Takt aufrecht zu erhalten.
Allerdings ging es hier nur um die Zeit abseits des Berufsverkehrs.

Geschrieben von: gmg am 3 Jul 2006, 13:57
QUOTE (philmuc @ 30 Jun 2006, 14:30)
Die Regionalbuslinie 266, die die Strecke momentan ganztägig im 10 Minuten Takt bedient, wird im Laufe des Herbstes, spätestens aber zum Fahrplanwechsel, wegen Überfüllung der Busse auf Gelenkbusse umgestellt.

so voll ist der auch wieder nicht! Ich fahre öfters mit dem. Nur wenn gerade eine größere vorlesung zuende gegangen ist, ist der voll.

Geschrieben von: philmuc am 3 Jul 2006, 15:00
Doch. Ich fahre jeden Tag mit dem Bus, und in den Spitzenzeiten morgens und abends ist das Ding wirklich überfüllt. Kommt halt drauf an, in welche Richtung man will, wo auf der Strecke man fährt, und wann.

Geschrieben von: gmg am 3 Jul 2006, 19:36
QUOTE (philmuc @ 3 Jul 2006, 16:00)
Doch. Ich fahre jeden Tag mit dem Bus, und in den Spitzenzeiten morgens und abends ist das Ding wirklich überfüllt. Kommt halt drauf an, in welche Richtung man will, wo auf der Strecke man fährt, und wann.

Ja aber wann denn?? Ich bin sowohl aus Großhadern als auch aus Plannegg kommend schon oft zum Biozentrum gefahren, nicht selten auch morgens. Und ich habe, wie gesagt, den bus nur dann voll erlebt, wenn gerade eine große vorlesung nachmittags zu Ende gegangen ist.

Nachtrag:Ach, könnt ihr mir mal erklären, was es mit diesem Nutzenfaktor auf sich hat? Wie errechnet man den und was sagt er aus? Und wo lernt man sowas?

Geschrieben von: philmuc am 22 Feb 2007, 08:51
Die Regierung von Oberbayern bzw. der Bayr. Landtag wird demnächst abstimmen, ob bestimmte Einrichtungen der LMU nach Martinsried ziehen oder woandershin. Dies knüpft man als Bedingung für die Unterstützung für die Verlängerung der U6. Die Gemeinde Planegg hingegen will es genau andersrum, zunächst die Zusicherung zum U-Bahnbau und danach erst die Baugenehmigung für den Uni-Campus.
Eigentlich wollte man sich bereits letztes Jahr entschieden haben, jetzt geht man von einer Eröffnung frühestens 2021 aus. Die Bauzeit für das kurze Stück wird mit 8 Jahren veranschlagt.

http://www.wuermtal.net/service/oav10/artikel.asp?lnr=5749

http://www.merkur-online.de/763810

http://www.merkur-online.de/762135

Geschrieben von: Moskau am 22 Feb 2007, 22:32
8 Jahre Bauzeit, wieso das? In Garching hat man ja auch nur 5,5 gebraucht...

Geschrieben von: Step_3 am 23 Feb 2007, 00:55
8 Jahre ??? Für ein bißchen Strecke und einen Bahnhof ??? Hat man nicht seinerzeit in dem Zeitraum ganze Stammstrecken gebaut ???

Geschrieben von: FloSch am 23 Feb 2007, 01:09
Wo steht das mit den 8 Jahren eigentlich? Entweder hab ich's überlesen oder das ist in den Merkur-Artikeln, für die man sich registrieren muss.

Geschrieben von: andreas am 23 Feb 2007, 08:45
QUOTE (Step_3 @ 23 Feb 2007, 00:55)
8 Jahre ??? Für ein bißchen Strecke und einen Bahnhof ??? Hat man nicht seinerzeit in dem Zeitraum ganze Stammstrecken gebaut ???

hab ich auch schon oft bei öffentlichen Projekten gefragt, die Antwort ist:

es wird jedes Jahr die Summe X zur Verfügung gestellt und die wird verbaut - und wenn man das Geld für den kompletten Bau nun über 8 Jahre verteilt zur Verfügung stellt, dann dauerts halt 8 Jahre.
Gibts das Geld für 5 Jahre, würds auch in 5 gehen - und wenn man die Vorarbeiten anständig macht und das Geld keine Rolle spielt würds wohl auch ohne Mühe in 2 Jahren gehen, einen km U-bahn zu bauen und in Betrieb zu nehmen.

krasses Beispiel ist ja z.b. die ICE Strecke Erfurt - Nürnberg - für ein paar Brücken war das Geld da, die stehen jetzt fertig in der Landschaft....

Geschrieben von: JeDi am 23 Feb 2007, 12:53
QUOTE (andreas @ 23 Feb 2007, 08:45)
krasses Beispiel ist ja z.b. die ICE Strecke Erfurt - Nürnberg - für ein paar Brücken war das Geld da, die stehen jetzt fertig in der Landschaft....

Daher kommen also die Soda-Brücken da hinten...

Ich kaufe ein n

Geschrieben von: philmuc am 24 Mar 2007, 12:25
Das bayer. Kabinett hat sich nun entschlossen, das neue Biomedizinische Zentrum der LMU nach Martinsreid zu vergeben. Baubeginn des 150 Millionen Euro teuren Projektes soll 2009 sein.
Des weiteren möchte man den Bau der U-Bahn an das Gelände "aktiv vorantreiben". Dazu will man sich auch mit der Gemeinde Planegg vertraglich festlegen.

Summa Summarum: Die U-Bahn nach Martinsried wird gebaut, bis es soweit ist, wird sich die Welt aber noch ein gutes Stück weiterdrehen.

Hier auch ein Artikel aus dem Merkur:
http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/art2848,777347.html

Geschrieben von: Cloakmaster am 24 Mar 2007, 13:00
Ich glaube, daß die U6 nach Martinsried ein wichtier und richtiger Schritt ist - und das Martinsried nicht ewig Endhaltestelle bleiben wird. bis nach Planegg Bf ist es dann auch nicht mehr weit...

Geschrieben von: Jean am 24 Mar 2007, 15:32
QUOTE
Ich glaube, daß die U6 nach Martinsried ein wichtier und richtiger Schritt ist - und das Martinsried nicht ewig Endhaltestelle bleiben wird. bis nach Planegg Bf ist es dann auch nicht mehr weit...
Günstiger wäre die Umlandbahn, diese ist aber wohl gestorben. Man könnte ja die U-Bahn nur zwei bis drei Stationen gönnen, so dass immer noch ein Bus (Trambahn) notwendig ist...

Geschrieben von: ET 423 am 24 Mar 2007, 16:12
QUOTE (Jean @ 24 Mar 2007, 15:32)
Günstiger wäre die Umlandbahn

laugh.gif Es dürfte wohl günstiger sein, eine vorhandene Linie zu verlängern, als ein neues System (Umlandbahn) aufzubauen, oder? rolleyes.gif

QUOTE
Man könnte ja die U-Bahn nur zwei bis drei Stationen gönnen, so dass immer noch ein Bus (Trambahn) notwendig ist...


Und wozu soll das gut sein?

Geschrieben von: Jean am 24 Mar 2007, 16:15
QUOTE
Und wozu soll das gut sein?
U-Bahn als schnelle Verbindung.
cool.gif

Geschrieben von: ET 423 am 24 Mar 2007, 16:20
QUOTE (Jean @ 24 Mar 2007, 16:15)
U-Bahn als schnelle Verbindung.
cool.gif

Aha! Und darum schreibste, daß man ja die U-Bahn nicht so weit bauen müßte, so daß immer noch ein Bus oder eine Trambahn notwendig wäre. Muß man nicht verstehen, diese Logik, oder?

Geschrieben von: Jean am 24 Mar 2007, 16:42
QUOTE
Aha! Und darum schreibste, daß man ja die U-Bahn nicht so weit bauen müsste, so dass immer noch ein Bus oder eine Trambahn notwendig wäre. Muß man nicht verstehen, diese Logik, oder?
Nein, da habe ich mich wohl schlecht ausgedrückt. Ich meinte damit einen höheren Haltestellenabstand. In Garching wurde auch mit hohem Haltestellenabstand gebaut.

Geschrieben von: ET 423 am 24 Mar 2007, 16:46
Achso. Das kommt der Sache ja schon näher, danke. smile.gif

Geschrieben von: philmuc am 4 Apr 2007, 09:35
In Kürze finden Probebohrungen statt:

http://www.merkur-online.de/regionen/bayern/art2778,781095.html?fCMS=8957f58f24edf50492779a7d74e3e184

Geschrieben von: ubahnfahrn am 4 Apr 2007, 09:56
Also ich hab ja früher schonmal eine Fertigstellung im Jahre 2013 angedacht - könnte ja fast was werden laugh.gif

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 3 Nov 2007, 22:34
Wie steht´s mit der U6 nach Martinsried (-Planegg) derzeit???
Wie ist denn die Kosteneinschätzung?? Die Probeborungen sind ja schon vor einem halben Jahr passiert da muss man doch schon was wissen!

Geschrieben von: Boris Merath am 3 Nov 2007, 22:37
sowas dauert...

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 3 Nov 2007, 22:39
Ab wann könnte eigentlich ungefähr die erste U6 nach Martinsried rollen, wenn man morgen anfangen würde zu bauen?

Geschrieben von: philmuc am 3 Nov 2007, 22:44
Man rechnet derzeit mit einer reinen Bauzeit von 3-4 und der Eröffnung im Jahr 2023!

Geschrieben von: Boris Merath am 3 Nov 2007, 23:03
Die Bauzeit ist immer nur der kleinste teil - die Planungen machen einen weit größeren Teil eines solchen Projektes aus.

Geschrieben von: eightyeight am 3 Nov 2007, 23:27
Und in Deutschland verschlingen auch Genehmigungen einen ganzen Teil der Zeit.

Geschrieben von: Fastrider am 4 Nov 2007, 00:11
QUOTE (ropix @ 2 Jul 2006, 13:06)
Nein, die Zeiten der Eingemeindungen sind vorbei.

Sind sie nicht. In sämtlichen neuen Bundesländern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz gibt es schon Pläne für die nächste Gebietsreform. Danach sollen Gemeinden künftig mindestens 30'000 Einwohner haben, Landkreise sogar 300'000. Es wird also wieder Bewegung in die Sache kommen.


Gruss, Fastrider

Geschrieben von: ET 423 am 4 Nov 2007, 00:26
QUOTE (eightyeight @ 3 Nov 2007, 23:27)
Und in Deutschland verschlingen auch Genehmigungen einen ganzen Teil der Zeit.

Und einen nicht gerade kleinen Teil des Geldes, denn der Bürokratenhengst will ja auch genährt werden. rolleyes.gif

Geschrieben von: ropix am 4 Nov 2007, 01:49
QUOTE (Fastrider @ 4 Nov 2007, 00:11)
Sind sie nicht. In sämtlichen neuen Bundesländern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz gibt es schon Pläne für die nächste Gebietsreform. Danach sollen Gemeinden künftig mindestens 30'000 Einwohner haben, Landkreise sogar 300'000. Es wird also wieder Bewegung in die Sache kommen.


Gruss, Fastrider

Naja - das war auch eher auf München bezogen, wo die umliegenden Gemeinden und Städte ja alle mittlerweile beachtliche Bevölkerungszahlen aufweisen...

Geschrieben von: FloSch am 4 Nov 2007, 02:45
QUOTE (ropix @ 4 Nov 2007, 01:49)
Naja - das war auch eher auf München bezogen, wo die umliegenden Gemeinden und Städte ja alle mittlerweile beachtliche Bevölkerungszahlen aufweisen...

Na ja, die 30.000 überschritten haben die wenigsten direkt angrenzenden Umlandgemeinden. Aber ich glaube auch nicht, dass die erwähnte Zahl für das Münchner Umland relevant ist.

Geschrieben von: TramPolin am 4 Nov 2007, 02:58
QUOTE (Fastrider @ 4 Nov 2007, 00:11)
Sind sie nicht. In sämtlichen neuen Bundesländern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz gibt es schon Pläne für die nächste Gebietsreform. Danach sollen Gemeinden künftig mindestens 30'000 Einwohner haben, Landkreise sogar 300'000. Es wird also wieder Bewegung in die Sache kommen.
Also dass in nächster Zukunft Gemeinden im Münchner Umland von der Stadt München geschluckt werden, weil es eine Verordnung so vorschreibt, kann ich mir nicht vorstellen. Die Proteste wären zu groß. Selbst Garching, das Stadtrechte erhalten hat, hat übrigens nur 15.000 Einwohner. Hier und anderswo setzt man auf Eigenständigkeit und tritt oft mit geringeren Gewerbesteuern als Konkurrenz zu München auf.

Auch wenn es in einigen Bundesländern solche Gebietsreformen gibt, heißt das noch lange nicht, dass die CSU sich an das Thema rantraut. Und selbst wenn, dann heißt das noch lange nicht, dass München in irgendeiner Weise davon betroffen ist. Die CSU hat in letzter Zeit viele unpopuläre Dinge angegangen. Dass man sich dem nächsten Proteststurm aussetzt, halte ich selbst langfristig für ziemlich unwahrscheinlich. Denn neben Eigenständigkeit und Identität werden ja auch Gestaltungs- und Wirkungsmöglichkeiten für die betroffenen Gemeinden reduziert. Das Argument von Kostensenkungen dürfte nicht ausreichen, dass man hier Mehrheiten findet.

Geschrieben von: Fastrider am 4 Nov 2007, 12:02
QUOTE (TramPolin @ 4 Nov 2007, 02:58)
Auch wenn es in einigen Bundesländern solche Gebietsreformen gibt, heißt das noch lange nicht, dass die CSU sich an das Thema rantraut. Und selbst wenn, dann heißt das noch lange nicht, dass München in irgendeiner Weise davon betroffen ist. Die CSU hat in letzter Zeit viele unpopuläre Dinge angegangen. Dass man sich dem nächsten Proteststurm aussetzt, halte ich selbst langfristig für ziemlich unwahrscheinlich.

Diese Reformen sind in anderen Bundesländern auch unpopulär. In Mecklenburg wurde sie voerst sogar durch das Landesverfassungsgericht gestoppt. Jetzt wird nachgebessert.

Aber wenn genügend andere Länder das machen, kann Bayern bequem nachziehen und die Schuld kann nach Berlin abgeschoben werden. Bei der Reform in den 1970-ern waren auch einige Vorreiter und andere Nachzügler. Der ganze Reformprozess erstreckte sich deutschlandweit über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Selbst bei der Einführung des achtstufigen Gymnasiums wurde die Schuld teilweise auf andere Länder abgeschoben, die vollendete Tatsachengeschaffen haben.

Gruss, Fastrider

Geschrieben von: Rathgeber am 4 Nov 2007, 12:12
QUOTE (Fastrider @ 4 Nov 2007, 12:02)
Selbst bei der Einführung des achtstufigen Gymnasiums wurde die Schuld teilweise auf andere Länder abgeschoben, die vollendete Tatsachengeschaffen haben.

Na ja, Schulpolitik ist auch Ländersache...

Geschrieben von: Luchs am 4 Nov 2007, 13:29
Vor allem haben die anderen Länder das ganze nicht so dillettantisch von heute auf morgen eingeführt ...

Luchs.

Geschrieben von: LugPaj am 4 Nov 2007, 15:35
QUOTE (TramPolin @ 4 Nov 2007, 02:58)
Also dass in nächster Zukunft Gemeinden im Münchner Umland von der Stadt München geschluckt werden, weil es eine Verordnung so vorschreibt, kann ich mir nicht vorstellen. Die Proteste wären zu groß. Selbst Garching, das Stadtrechte erhalten hat, hat übrigens nur 15.000 Einwohner. Hier und anderswo setzt man auf Eigenständigkeit und tritt oft mit geringeren Gewerbesteuern als Konkurrenz zu München auf.

Gerade deshalb weil manche Gemeinden im Muenchner Umland, wie die Maden im Speck leben, werden die sich mit aller Macht gegen eine Eingemeindung in Muenchen straeuben. Unterfoehring hat zb ueber 100 Millionen Euro auf der hohen Kante durch die vielen Steuereinnahmen des grossen Gewerbeparks. Von diesen Firmen im Gewerbepark wuerden sicher auch einige wieder umziehen, wenn sie von Muenchen eingemeindet werden wuerden, da Muenchen nun mal den hoechst-moeglichen Gewerbesteuerhebelsatz erhebt, die Umlandgemeinden nun mal bisher nicht.

Wenn es zu solch eine Reform kommen wuerde, wuerde ich eher davon ausgehen, dass Umlandgemeinden sich zusammenschliessen, als dass sie in Muenchen mitreinkommen.

Geschrieben von: 3247 am 4 Nov 2007, 16:15
Ich glaube auch weniger, dass Gemeinden mit Stadtrecht von München geschluckt werden (Pech gehabt, Haar); eher werden wohl diese Gemeinden entweder selbst wachsen oder sich Teile der Nachbargemeinden einverleiben.

Aber zurück zum Thema...

ich könnte mir gut vorstellen, dass die Eingemeindung von Planegg und Neuried mit einer U-Bahn "erkauft" wird. Bessere Infrastruktur ist ein guter Grund, seine Unabhängigkeit aufzugeben.

Claus

Geschrieben von: spock5407 am 4 Nov 2007, 16:44
Naja, ein "Groß-München" kann ich mir eher nicht vorstellen. Warum sollten wohlhabende "schwarze" Landkreis-Gemeinden einer klammeren "rotgrünen" Stadt beitreten? laugh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 4 Nov 2007, 16:47
QUOTE (spock5407 @ 4 Nov 2007, 16:44)
Naja, ein "Groß-München" kann ich mir eher nicht vorstellen. Warum sollten wohlhabende "schwarze" Landkreis-Gemeinden einer klammeren "rotgrünen" Stadt beitreten? laugh.gif

seh ich genauso, zumal es Planegg mit dem Martinsrieder Gewerbegebiet net grade schlecht geht. Da müsste München schon ein wenig mehr bieten

Geschrieben von: Rathgeber am 4 Nov 2007, 16:51
QUOTE (spock5407 @ 4 Nov 2007, 16:44)
Warum sollten wohlhabende "schwarze" Landkreis-Gemeinden einer klammeren "rotgrünen" Stadt beitreten? laugh.gif

Sowohl Planegg als auch Unterföhrung sind eben nicht "schwarz"...

Geschrieben von: eurostarter am 4 Nov 2007, 17:01
QUOTE (spock5407 @ 4 Nov 2007, 16:44)
Naja, ein "Groß-München" kann ich mir eher nicht vorstellen. Warum sollten wohlhabende "schwarze" Landkreis-Gemeinden einer klammeren "rotgrünen" Stadt beitreten? laugh.gif

Seit wann ist München denn "klamm"? Die Schulden mögen zwar hoch sein, aber dafür hat München sein gesamtes "Tafelsilber" behalten: Die Stadtwerke, die Verkehrsbetriebe, seine Wohnungen, die Müllabfuhr, Beteiligungen am Flughafen.. die Liste lässt sich ewig fortsetzen.

Geschrieben von: Lazarus am 4 Nov 2007, 17:03
das HKW Nord net zu vergessen, welches immer gute Gewinne abwirft

Geschrieben von: Netman am 4 Nov 2007, 17:18
QUOTE (eurostarter @ 4 Nov 2007, 17:01)
Seit wann ist München denn "klamm"? Die Schulden mögen zwar hoch sein, aber dafür hat München sein gesamtes "Tafelsilber" behalten: Die Stadtwerke, die Verkehrsbetriebe, seine Wohnungen, die Müllabfuhr, Beteiligungen am Flughafen.. die Liste lässt sich ewig fortsetzen.

[offtopic] Naja, die Verkehrsbetriebe zum Tafelsilber zu zählen ist dann doch etwas viel der Schmeichelei. Schließlich wird der Verein nicht unerheblich von den SWM "gefördert"... Ohne die reiche Tante SWM würde die MVG ziemlich darben. Alles andere ist ja eher positiv in der Jahresbilanz... wie es sich für echtes Tafelsilber auch gehört tongue.gif [/offtopic]

Geschrieben von: TramPolin am 4 Nov 2007, 18:24
QUOTE (3247 @ 4 Nov 2007, 16:15)
Ich glaube auch weniger, dass Gemeinden mit Stadtrecht von München geschluckt werden (Pech gehabt, Haar); eher

Meines Wissens hatte Haar Stadtrecht beantragt, aber es wurde abgelehnt. Haar blieb eine Gemeinde. Aber das nur so am Rande (im wahrsten Sinne des Wortes, am Stadtrad smile.gif ).

Geschrieben von: spock5407 am 5 Nov 2007, 22:35
Bupps, das ist mir entgangen dass Ri Planegg nicht schwarz ist. Ein Stachel im Landkreis? laugh.gif

Geschrieben von: philmuc am 6 Feb 2008, 08:43
Letztes Jahr wurden ja Probebohrungen durchgeführt, das Ergebnis liegt jetzt vor.
Demnach kostet die Strecke etwa 50 Millionen Euro, Probleme, etwa durch einen erhöhten Grundwasserspiegel sind nicht zu erwarten.
Nach Kalkulation des beauftragten Ingenieurbüros könnte man 2010 mit dem Bau beginnen.
Alles was fehlt ist die Finanzierung.
Die Gemeinde Planegg will sich erst nach der Gemeinderats- und Brügermeisterwahl Anfang März mit dem Thema befassen. Allerdings betreiben alle 5 antretenden Parteien Wahlkampf mit dem Thema schnellem U-Bahn Ausbau.


http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/Martinsried-Planegg-U-Bahn-Eicher-Gemeinderat;art8868,886990

Geschrieben von: Boris Merath am 6 Feb 2008, 15:12
50 Millionen für einen Kilometer inklusive Bahnhof - das ist günstig...

Geschrieben von: Iarn am 6 Feb 2008, 15:22
QUOTE (Boris Merath @ 6 Feb 2008, 15:12)
50 Millionen für einen Kilometer inklusive Bahnhof - das ist günstig...

Wenn es sich in der Gegend so günstig baut, sollte man auch untersuchen, was es kosten würde, bis Planegg Banhhof zu bauen. Schöne Netzwirkung und die Planegger Bürger hätten auch mehr davon.

Geschrieben von: elba am 6 Feb 2008, 15:25
QUOTE (Boris Merath @ 6 Feb 2008, 15:12)
50 Millionen für einen Kilometer inklusive Bahnhof - das ist günstig...

Das wird sicher noch etwas teurer werden ... wink.gif

Geschrieben von: elba am 6 Feb 2008, 15:27
QUOTE (Iarn @ 6 Feb 2008, 15:22)
Wenn es sich in der Gegend so günstig baut, sollte man auch untersuchen, was es kosten würde, bis Planegg Banhhof zu bauen. Schöne Netzwirkung und die Planegger Bürger hätten auch mehr davon.

Allein schon von der Topographie her sollte klar sein, dass eine Würmquerung dann doch ein anderes Kaliber hat, als bis Martinsried über recht unbebautes Gelände.

Im Übrigen ist das alles Theorie, solange niemand sagt "Ich zahle". Momentan ist kaum absehbar, wer das sein sollte.

Edmund

Geschrieben von: 3247 am 6 Feb 2008, 23:59
QUOTE (elba @ 6 Feb 2008, 15:27)
Im Übrigen ist das alles Theorie, solange niemand sagt "Ich zahle". Momentan ist kaum absehbar, wer das sein sollte.

Vielleicht springt ja der Freistaat Bayern ein, weil er unbedingt die naturwissenschaftlichen Fakultäten der LMU in Großhadern/Martinsried konzentrieren will.

Claus

Geschrieben von: Lazarus am 7 Feb 2008, 00:26
die Finanzierung steht mittlerweile

Lediglich muss es Planegg noch im Gemeinderat verabschieden, was man aber vor der Komunalwahl net mehr tun will

Geschrieben von: philmuc am 7 Feb 2008, 08:55
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 00:26)
die Finanzierung steht mittlerweile

Lediglich muss es Planegg noch im Gemeinderat verabschieden, was man aber vor der Komunalwahl net mehr tun will

Was du wieder für einen Scheißdreck verzapfst - nenn doch wenigstens mal die Quelle dafür. Langsam regst du mich echt auf. Anstatt 20 Beiträge am Tag zu verfassen, in denen nur Müll drinsteht, solltest du dich auf 2 bis 3 beschränken die auch stimmen.

Finanziell steht noch überhaupt nix. Der Freistaat hat lediglich schon vor einem Jahr eine diffuse Absichtserklärung abgegeben, man werde das Vorhaben unterstützen. Das heißt noch lange nicht, dass sies auch bezahlen. Und die Gemeidne alein hat nicht soviel Geld.

Geschrieben von: Lazarus am 7 Feb 2008, 10:16
Planegg und kein Geld?? Ist ja wohl ein schlechter Scherz, die gehören zu den reichsten Gemeinden im ganzen MVV-Gebiet. Zu der Gemeinde gehören zwei ziemlich grosse Gewerbegebiete (Martinsried und Steinkirchen)

Geschrieben von: elba am 7 Feb 2008, 10:32
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 10:16)
Planegg und kein Geld?? Ist ja wohl ein schlechter Scherz, die gehören zu den reichsten Gemeinden im ganzen MVV-Gebiet. Zu der Gemeinde gehören zwei ziemlich grosse Gewerbegebiete (Martinsried und Steinkirchen)

Also die reichsten Gemeinden im MVV haben ihr Geld schon vergraben (S-Bahn-Tunnel in Unterföhring und Ismaning) oder sind kurz davor (Straßentunnel Grünwald und Starnberg). Ich würde mal vermuten, das Steueraufkommen von Planegg ist auf dem Niveau von Unterschleißheim oder drunter.

Garching hat den U-Bahn-Bau nur stemmen können, weil es wegen der TU Sondermittel vom Freistaat gab, und weil der Landkreis mit (damals nur leisem) Murren, seinen Teil übernahm. Trotzdem hat sich die kommunale Ebene leicht verhoben und der Landkreis konnte nur über einen Grundstücksdeal ruhiggestellt werden (was die U-Bahn wg. mehr Tunnel insgesamt verteuerte - der Freistaat als Hauptzahler hat es schweigend erduldet und an die Steuerzahler weitergegeben).

Die Invest- und Betriebskosten der Garchinger U-Bahn stehen in einem absolut schlechtem Verhältnis zu der Gesamtsumme, die für alle anderen ÖV-Maßnahmen im Landkreis München ausgegeben werden (S-Bahn, wo der Betrieb vom Freistaat gezahlt wird, nicht mitgerechnet). Das sind die Vorzeichen, unter denen außerhalb von München finanziell geplant werden muß.

Edmund

Geschrieben von: philmuc am 7 Feb 2008, 10:36
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 10:16)
Planegg und kein Geld?? Ist ja wohl ein schlechter Scherz, die gehören zu den reichsten Gemeinden im ganzen MVV-Gebiet. Zu der Gemeinde gehören zwei ziemlich grosse Gewerbegebiete (Martinsried und Steinkirchen)

Na und? 50 Millionen Euro sind auch für ein reiche Gemeinde bei gerademal 10000 einwohnern alles andere als leicht zu stemmen. Hinzukommen die Betriebskosten.
Nebenbei lag der Haushalt 2007 in Planegg gesamt bei 30 Mio Euro, die Ausgaben in etwa gleich. Wie du hier mal eben 50 Mio für eine Ubahn abzwacken willst, ohne alle anderen elementaren Kosten einzustellen, erklärst du mir mal bitte.

Die Quelle für deinen Schwachsinn hast du auch immer noch nicht präsentiert.

Geschrieben von: Iarn am 7 Feb 2008, 10:46
QUOTE (elba @ 7 Feb 2008, 10:32)
Die Invest- und Betriebskosten der Garchinger U-Bahn stehen in einem absolut schlechtem Verhältnis zu der Gesamtsumme, die für alle anderen ÖV-Maßnahmen im Landkreis München ausgegeben werden (S-Bahn, wo der Betrieb vom Freistaat gezahlt wird, nicht mitgerechnet). Das sind die Vorzeichen, unter denen außerhalb von München finanziell geplant werden muß.

Wo wir wieder beim Thema sind, ob alle Fahrgäste oder Verkehrswege gleich sind und da sagen ich mal wieder nein. genauso wie bei Messe und Flughafen hat der Freistaat ein eklatantes legitimes Interesse an einer guten Verkehrsanbindung. Die beiden Münchner Unis gehören zu den wenigen, die international nicht völlig hinten runterfallen und damit sie das bleiben müssen die einzelnen Fakultäten gut erreichbar sein.
Insofern ist sowohl von Investitionsseite als auch vom Betrieb der Univerkehr zu priorisieren.

Geschrieben von: Boris Merath am 7 Feb 2008, 11:30
QUOTE (Iarn @ 7 Feb 2008, 10:46)
Wo wir wieder beim Thema sind, ob alle Fahrgäste oder Verkehrswege gleich sind und da sagen ich mal wieder nein. genauso wie bei Messe und Flughafen hat der Freistaat ein eklatantes legitimes Interesse an einer guten Verkehrsanbindung.

Mal davon abgesehen war die alte Anbindung per Bus unter aller Sau und eine Zumutung angesichts der Massen die da transportiert werden mussten. Nachdem der Freistaat die Fakultäten da raus verlagert hat, war er IMHO in der Pflicht auch eine vernünftige ÖPNV-Anbindung da raus zu realisieren. UNd wenn man heute sieht wie voll die Züge inzwischen sind, dann muss durch die U-Bahn der ÖPNV-Anteil auch deutlich angestiegen sein - auch wenn man damals immer mit mehreren Bussen im Konvoi gefahren ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle diese Leute die jetzt eine U-Bahn fast voll bekommen früher durch die Garchinger Innenstadt gezuckelt sind.

Geschrieben von: gmg am 7 Feb 2008, 11:53
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 10:16)
Planegg und kein Geld?? Ist ja wohl ein schlechter Scherz, die gehören zu den reichsten Gemeinden im ganzen MVV-Gebiet.

Das ist kein schlechter Scherz, sondern ein weit unterschätzter Skandal. Das Problem ist nämlich, dass die Orte mit den reichsten Einwohnern oft relativ geringe Steuereinnahmen haben weil die meisten Stinkreichen selbstständig sind und sich somit armrechnen können und tun.
Das Ganze ist eh ein meiner Meinung nach unter der breiten Masse viel zu wenig bekannt und wird in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert.

Geschrieben von: andreas am 7 Feb 2008, 11:58
QUOTE (Iarn @ 6 Feb 2008, 15:22)
Wenn es sich in der Gegend so günstig baut, sollte man auch untersuchen, was es kosten würde, bis Planegg Banhhof zu bauen. Schöne Netzwirkung und die Planegger Bürger hätten auch mehr davon.

zumindest bis zum Planegger Rathaus könnte man mal bauen, dazu müßte man nicht unter der Würm durch

Geschrieben von: Lazarus am 7 Feb 2008, 11:59
QUOTE (gmg @ 7 Feb 2008, 11:53)
Das ist kein schlechter Scherz, sondern ein weit unterschätzter Skandal. Das Problem ist nämlich, dass die Orte mit den reichsten Einwohnern oft relativ geringe Steuereinnahmen haben weil die meisten Stinkreichen selbstständig sind und sich somit armrechnen können und tun.
Das Ganze ist eh ein meiner Meinung nach unter der breiten Masse viel zu wenig bekannt und wird in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert.

was hat das jetzt mit den Einwohnern zu tun? blink.gif blink.gif

Ich spreche eigendlich in erster Linie von den dort anssäsigen Gewerbebetrieben, von dennen Planegg net grad wenige hat


mal davon abgesehen geht die Einkommenstuer an den Bund und net an die Gemeinden

Geschrieben von: philmuc am 7 Feb 2008, 13:11
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 11:59)

Ich spreche eigendlich in erster Linie von den dort anssäsigen Gewerbebetrieben, von dennen Planegg net grad wenige hat


mal davon abgesehen geht die Einkommenstuer an den Bund und net an die Gemeinden


@lazarus: schon wieder falsch.
15 % bekommt die Gemeinde/Stadt (im Fall von Planegg exakt 5,4 Millionen und daher etwa 1/5 der Einnahmen der Gemeinde),
42,5 % gehen an die Länder , und "nur" die restlichen 42,5 % bekommt der Bund

Die von Lazarus so viel beschworene Gewerbesteuer macht im Fall von Planegg 13 Millionen pro Jahr aus.

Geschrieben von: gmg am 7 Feb 2008, 13:27
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 11:59)
was hat das jetzt mit den Einwohnern zu tun? blink.gif blink.gif




QUOTE ( Philmuc)
15 % bekommt die Gemeinde/Stadt

Geschrieben von: elba am 7 Feb 2008, 13:53
QUOTE (philmuc @ 7 Feb 2008, 13:11)

15 % bekommt die Gemeinde/Stadt (im Fall von Planegg exakt 5,4 Millionen und daher etwa 1/5 der Einnahmen der Gemeinde),
42,5 % gehen an die Länder , und "nur" die restlichen 42,5 % bekommt der Bund

Die von Lazarus so viel beschworene Gewerbesteuer macht im Fall von Planegg 13 Millionen pro Jahr aus.

Ich hatte das ja eben mal mit Unterschleißheim verglichen:
anteilige Einkommensteuer 2007: 10,7 Mio.
Gewerbesteuer 2007: 27,0 Mio.
bei 26000 Ew. (Hauptwohnsitz)

zur Garchinger U-Bahn: hier wurden bei den nach Bundes- und Landeszuschüssen verbliebenen Restkosten vom Landkreis 11 Mio. EUR bezahlt und von der Stadt 5,5 Mio. EUR.
Ich glaube nicht, dass der Landkreis sich nochmal wesentlich an einem U-Bahn-Bau beteiligen wird.

Die anteiligen Betriebskosten von ca. 3,3 Mio. Euro (das ist wohl eine Schätzung) teilen sich Stadt und Landkreis je zur Hälfte.

Bei den Investkosten geht es nur um die Verlängerung ab Hochbrück, bei den Betriebskosten bin ich nicht sicher, ob da der Abschnitt ab Fröttmaning drin ist.

Edmund

Geschrieben von: Lazarus am 7 Feb 2008, 14:02
@ elba

also ich denk schon, das sich der Landkreis beteiiligt. Zumal man ja ein Interesse daran hat, das die dort anssäsigen Firmen dort dauerhaft bleiben. Das Max-Planck-Institut murrt ja heute schon über die misserable ÖPNV-Anbindung

Geschrieben von: gmg am 7 Feb 2008, 14:08
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 14:02)
Das Max-Planck-Institut murrt ja heute schon über die misserable ÖPNV-Anbindung

Die bauen ihr MPI auf die grüne Wiese und wundern sich dann, dass es keine anständige ÖPNV- Anbindung gibt. Das Gleiche gilt für die LMU, die nach und nach ihre ganzen Biologie- Einrichtungen nach Martinsried verlegt.

Mir ist auch so eine Frechheit passiert als ich vor zwei Jahren im Wald einen platten Fahradreifen hatte, war weit und breit keine Bhf und nicht einmal eine Bushaltestelle.

Geschrieben von: Jean am 7 Feb 2008, 14:10
Es wäre natürlich sinnvoller solche Einrichtungen dort zu bauen wo bereits gutes ÖPNV besteht!

Geschrieben von: Lazarus am 7 Feb 2008, 14:13
QUOTE (Jean @ 7 Feb 2008, 14:10)
Es wäre natürlich sinnvoller solche Einrichtungen dort zu bauen wo bereits gutes ÖPNV besteht!

das ist schon klar

Nur haste da halt meist net immer auch entsprechende Flächen zur Verfügung. Gerade MPI und LMU brauchen halt massig Platz

Geschrieben von: Jean am 7 Feb 2008, 14:15
Das stimmt natürlich auch wieder. Aber vielleicht hätte man sich vorher einigen müssen?

Geschrieben von: elba am 7 Feb 2008, 14:30
QUOTE (elba @ 7 Feb 2008, 13:53)

Die anteiligen Betriebskosten von ca. 3,3 Mio. Euro (das ist wohl eine Schätzung) teilen sich Stadt und Landkreis je zur Hälfte.

Zu den laufenden Kosten habe ich mal in den Haushaltsplan 2007 des Landkreises geschaut.

Regionalbusse
Bruttoausgaben: 7,05 Mio.
Nettoausgaben: 3,8 Mio.

U6
Bruttoausgaben: 1,7 Mio.
Nettoausgaben: 1,58 Mio.

Tram 25 (hier steht nur eine Zahl)
Ausgaben: 360 Tsd.

D.h. die paar km U-Bahn machen 27,5 % der ÖV-Ausgaben des Landkreis München aus. Auf der anderen Seite stehen 49 Omnibuslinien, 496 km mit 348 Haltestellen - und mit recht unterschiedlichem Angebot (wobei hier der Landkreis München neben FFB sicher zu den besseren im MVV gehört).

Edmund

Geschrieben von: elba am 7 Feb 2008, 14:32
QUOTE (Jean @ 7 Feb 2008, 14:15)
Das stimmt natürlich auch wieder. Aber vielleicht hätte man sich vorher einigen müssen?

Es ist einfach so, dass die Standortpolitik der beiden Münchner Unis recht fragwürdig ist (oder zumindest zeitweise war). Ob da jetzt Uni-Verwaltung, Institutsleitungen oder der Freistaat mehr oder weniger schuldig ist, weiß ich nicht.

Edmund

Geschrieben von: Fastrider am 7 Feb 2008, 16:38
QUOTE (philmuc @ 7 Feb 2008, 13:11)
15 % bekommt die Gemeinde/Stadt (im Fall von Planegg exakt 5,4 Millionen und daher etwa 1/5 der Einnahmen der Gemeinde),

Aber gibt es da nicht eine landesweite Verteilung? Das heisst, dass der Gemeindeanteil Landesweit zusammengelegt wird und dann nach Einwohnern aufgeteilt wird? Warum werben die Gemeinden denn sonst immer um die Hauptwohnsitze der Studenten?

Geschrieben von: Fastrider am 7 Feb 2008, 16:42
QUOTE (Boris Merath @ 7 Feb 2008, 11:30)
Mal davon abgesehen war die alte Anbindung per Bus unter aller Sau und eine Zumutung angesichts der Massen die da transportiert werden mussten. Nachdem der Freistaat die Fakultäten da raus verlagert hat, war er IMHO in der Pflicht auch eine vernünftige ÖPNV-Anbindung da raus zu realisieren. UNd wenn man heute sieht wie voll die Züge inzwischen sind, dann muss durch die U-Bahn der ÖPNV-Anteil auch deutlich angestiegen sein - auch wenn man damals immer mit mehreren Bussen im Konvoi gefahren ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle diese Leute die jetzt eine U-Bahn fast voll bekommen früher durch die Garchinger Innenstadt gezuckelt sind.

Ja, ich kannte einen, der da studienmässig öfters raus musste. Öfters war es so, dass man im Bus gar nicht mehr mitfahren konnte und dann 40 Minuten auf den nächsten warten musste. Er ist dann bis zur Eröffnung der U-Bahn IMMER mit dem Auto gefahren, danach hat er sein Auto verkauft. Also die U-Bahn hat wegen der TU in Garching schon ihre Berechtigung. Das gleiche gilt für Martinsried. Als nächstes bauen wir ein Stadion ohne Schienen ÖPNV Anschluss. Da stellen wir einfach 20 Gelenkbusse auf den Parkplatz die dann alle gleichzeitig losfahren.

Geschrieben von: Jean am 7 Feb 2008, 16:44
So was hat doch Hamburg schon. biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Geschrieben von: elba am 7 Feb 2008, 16:53
QUOTE (Fastrider @ 7 Feb 2008, 16:42)
Ja, ich kannte einen, der da studienmässig öfters raus musste. Öfters war es so, dass man im Bus gar nicht mehr mitfahren konnte und dann 40 Minuten auf den nächsten warten musste. Er ist dann bis zur Eröffnung der U-Bahn IMMER mit dem Auto gefahren, ...

Also 40 Minuten dürften ein absolutes Gerücht sein. Außer dem normalen Linienbus 291 (?) gab es zu den Stoßzeiten immer noch Sonderbusse zwischen Hochbrück und dem TU-Gelände.
Und ich kenne genügend Leute, die da ohne Auto hinkamen.
Das keine vernünftige Anbindung für so ein Gelände war, ist klar. Auch wenn anfangs deutlich weniger Studenten da waren, als heute.

Edmund

Geschrieben von: Iarn am 7 Feb 2008, 19:20
QUOTE (elba @ 7 Feb 2008, 16:53)
Also 40 Minuten dürften ein absolutes Gerücht sein. Außer dem normalen Linienbus 291 (?) gab es zu den Stoßzeiten immer noch Sonderbusse zwischen Hochbrück und dem TU-Gelände.
Und ich kenne genügend Leute, die da ohne Auto hinkamen.
Das keine vernünftige Anbindung für so ein Gelände war, ist klar. Auch wenn anfangs deutlich weniger Studenten da waren, als heute.

Edmund

Habe da ja mal studiert und es gab so weit ich mich erinnern kann, am Anfang Lücken vor allem Freitag nachmittags- natürlich nur im Takt und nicht in der Nachfrage, aber man konnte dann mit dem 230 nach Ismaning fahren. Der hat zwar in Ismaning ne bescheuerte Wegführung aber man konnte, wenn er von der Hauptstraße ins Wohngebiet abgebogen ist, aussteigen und per pedes die nächste S-Bahn erreichen (meist vor dem Bus).

Geschrieben von: Lazarus am 7 Feb 2008, 19:28
QUOTE (Fastrider @ 7 Feb 2008, 16:42)
Als nächstes bauen wir ein Stadion ohne Schienen ÖPNV Anschluss. Da stellen wir einfach 20 Gelenkbusse auf den Parkplatz die dann alle gleichzeitig losfahren.

schlechtes Beispiel mit dem Stadion, die Allianz Arena ist ja grad mal 2,5 Jahre alt biggrin.gif biggrin.gif

ausserdem hat man die ja ohnehin direkt neben die U-Bahn gebaut

Geschrieben von: Fastrider am 7 Feb 2008, 19:30
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 19:28)
schlechtes Beispiel mit dem Stadion, die Allianz Arena ist ja grad mal 2,5 Jahre alt biggrin.gif biggrin.gif

Könnte ja auch in einer anderen Stadt sein. wink.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 7 Feb 2008, 19:32
QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 19:28)
schlechtes Beispiel mit dem Stadion, die Allianz Arena ist ja grad mal 2,5 Jahre alt biggrin.gif biggrin.gif

ausserdem hat man die ja ohnehin direkt neben die U-Bahn gebaut

Falsch dry.gif

Bereits beim Bau der U-Bahn 1965 wußte das U-Bahn-Referat der Landeshauptstadt München vorausschauenderweise bereits, daß dort einmal ein Fußballstadion für den FC Bayern München und 1860 München hinkommt und deshalb wurde schon damals die U6 dort hinaus gebaut, damit nachher nur noch der Bahnhof Fröttmanning angebaut werden mußte biggrin.gif

Geschrieben von: elba am 7 Feb 2008, 21:43
QUOTE (Iarn @ 7 Feb 2008, 19:20)
Habe da ja mal studiert und es gab so weit ich mich erinnern kann, am Anfang Lücken vor allem Freitag nachmittags- natürlich nur im Takt und nicht in der Nachfrage,

Im Fahrplan ab Okt. 1995 hat der 291er am Freitagnachmittag einen 20-Minuten-Takt mit einzelnen Verdichtungen. 18:30 bis 19:30 gibt es zwei 30-Minuten-Lücken dann weiter 20er-takt bis 20:50, dann das erste Mal ein 40er-Loch.

Im Fahrplan 2005/2006 geht es im 20-Minuten-Takt bis 20:48, dann weiter alle 40 bis 22:48.

Alle Zeiten ab TU.

Edmund

Geschrieben von: Boris Merath am 7 Feb 2008, 22:28
QUOTE (elba @ 7 Feb 2008, 14:30)
Regionalbusse
Bruttoausgaben: 7,05 Mio.
Nettoausgaben: 3,8 Mio.

U6
Bruttoausgaben: 1,7 Mio.
Nettoausgaben: 1,58 Mio.

Aha...und was bedeutet da jetzt Brutto bzw. Netto? Und warum klaffen die Prozentwerte davon so auseinander?

Geschrieben von: elba am 8 Feb 2008, 09:15
QUOTE (Boris Merath @ 7 Feb 2008, 22:28)
QUOTE (elba @ 7 Feb 2008, 14:30)
Regionalbusse
Bruttoausgaben: 7,05 Mio.
Nettoausgaben: 3,8 Mio.

U6
Bruttoausgaben: 1,7 Mio.
Nettoausgaben: 1,58 Mio.

Aha...und was bedeutet da jetzt Brutto bzw. Netto? Und warum klaffen die Prozentwerte davon so auseinander?

Sorry, hätte ich dazu schreiben müssen:

Brutto sind die Kosten vor "zweckgebundenen Zuweisungen des Landes und Erstattungsleistungen kreisangehöriger Gemeinden für Erprobungszeiträume und innerörtliche Buslinien". Und sowas gibt es bei der U-Bahn wohl deutlich weniger - die duale Finanzierung der anderen 50% durch die Stadt Garching taucht im Landkreishaushalt nicht auf. Bei der Trambahn muß es sowas aber eigentlich auch in Teilen geben - da es nicht auftaucht, vermute ich mal einen komplett anderen Vertrag und Abrechnung der Zuweisungen direkt mit der MVG. Bei der U-Bahn gibt es dann wohl irgendwie ein Zwischending, bei dem Teile der Zuweisungen via Landkreis fließen und andere Teile direkt an die MVG (?).

Nicht ausgewiesen sind Fahrgeldeinnahmen. Daher wird es sich in allen Fällen wohl um Nettoverträge handeln, bei denen diese Einahmen bei Unternehmen verbleiben, oder ihm mittels Verteilung im MVV direkt zugewiesen werden. Wobei man sieht, dass es außer "Netto" auch "ganz Netto" gibt.

Ich bewege mich da auf auf unsicherem Boden, da ich die die Verträge nicht kenne und nicht in den Gesamthaushalt, sondern nur in eine Kurzform geschaut habe (was für die Größenordnungen der genannten Zahlen ausreichend sein sollte).

Noch ne nette Zahl: der Landkreis München gibt pro Einwohner und Jahr 18,20 Euro (netto) für ÖPNV aus. Wäre mal interessant das mit Zahlen anderet Landkreise und der Stadt München zu vergleichen.

Edmund

Geschrieben von: Hot Doc am 8 Feb 2008, 16:12
QUOTE (elba @ 8 Feb 2008, 09:15)
Noch ne nette Zahl: der Landkreis München gibt pro Einwohner und Jahr 18,20 Euro (netto) für ÖPNV aus. Wäre mal interessant das mit Zahlen anderet Landkreise und der Stadt München zu vergleichen.

Edmund

Interessanter (oder zumindest genau so interessant) fände ich, wie viel im Vergleich dazu pro Einwohner für den Individualverkehr ausgeegben wird!
Also Strassenbau, Parkplätze, Ampelanlagen, Verkehrspolizei... (...gut ein wenig davon geht natürlich auch auf die Rechnung des ÖPNV, die Busse müssen ja auch irgendwo fahren.)

Geschrieben von: Iarn am 8 Feb 2008, 16:38
QUOTE (elba @ 7 Feb 2008, 21:43)
Im Fahrplan ab Okt. 1995 hat der 291er am Freitagnachmittag einen 20-Minuten-Takt mit einzelnen Verdichtungen. 18:30 bis 19:30 gibt es zwei 30-Minuten-Lücken dann weiter 20er-takt bis 20:50, dann das erste Mal ein 40er-Loch.

18:30 - 19:30 ist doch der studentische Nachmittag biggrin.gif
Hatte die Taktlücken aber heftiger in Erinnerung. Da sieht man wie Erinnerung trügen kann.

Geschrieben von: gmg am 17 Feb 2008, 21:48
QUOTE (gmg @ 7 Feb 2008, 11:53)
Das ist kein schlechter Scherz, sondern ein weit unterschätzter Skandal. Das Problem ist nämlich, dass die Orte mit den reichsten Einwohnern oft relativ geringe Steuereinnahmen haben weil die meisten Stinkreichen selbstständig sind und sich somit armrechnen können und tun.
Das Ganze ist eh ein meiner Meinung nach unter der breiten Masse viel zu wenig bekannt und wird in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert.

Ich muss mich aus aktuellem Anlass mal selbst zitieren.


Ich finde es echt gut, dass die Sache jetzt durch Zumwinkel etwas mehr in die Öffentlichkeit geraten ist.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 10 Mar 2008, 17:07
http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/U-Bahn-Martinsried;art8868,898213

Geschrieben von: 3247 am 10 Mar 2008, 17:57
QUOTE (ubahnfahrn @ 10 Mar 2008, 17:07)
http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/U-Bahn-Martinsried;art8868,898213

65 Mio. Euro - das ist ja richtig günstig für ca. einen km Strecke mit Bahnhof.

Claus

Geschrieben von: ubahnfahrn am 11 Mar 2008, 10:33
QUOTE (3247 @ 10 Mar 2008, 17:57)
65 Mio. Euro - das ist ja richtig günstig für ca. einen km Strecke mit Bahnhof.

Claus

Nachdem das alles freies, unbebautes Gelände ist ...

Geschrieben von: Iarn am 11 Mar 2008, 10:51
Halte die Kosten auch für realistisch. Nun muss das politische geklärt werden, vor allem die Folgekosten. Zwar ist der geplante Endbahnhof auf Planegger Grund, aber ob die einen Bahnhof zahlen wollen, der wohl überwiegend von "Fremden" genutzt wird?

Geschrieben von: rob74 am 11 Mar 2008, 10:54
QUOTE
Sollte dort das Projekt als landespolitisch bedeutend eingeschätzt werden, sei eine Förderung von bis zu 95 Prozent der Gesamtkosten möglich.


Das klingt ja unheimlich großzügig vom Freistaat, aber in den 95% ist vermute ich mal auch der Anteil des Bundes (GVFG) mit inbegriffen?

Noch eine kleine Anmerkung: da steht, die Strecke könnte bis 2014 fertig sein, wenn man heute mit den Planungen anfängt. Da man sich aber erstmal auf politischer Ebene einigen muss, wird es wahrscheinlich eher etwas länger dauern...

Geschrieben von: rob74 am 11 Mar 2008, 11:00
QUOTE (Iarn @ 11 Mar 2008, 10:51)
Zwar ist der geplante Endbahnhof auf Planegger Grund, aber ob die einen Bahnhof zahlen wollen, der wohl überwiegend von "Fremden" genutzt wird?

Also, die "Fremden" arbeiten in Firmen, die in Planegg Gewerbesteuer zahlen, oder studieren an der Uni, für die Planegg (vermute ich mal stark) Fördergelder kassiert, also bezweifle ich, dass sie das ganz so eng sehen.

In Unterföhring z.B. wird die S-Bahn ja auch überwiegend von "Fremden" benutzt, den Angestellten der Fernsehsender und der Allianz, da hat man sich beim neuen S-Bahnhof aber auch nicht lumpen lassen...

Außerdem macht jeder Ortsfremde, der mit der U-Bahn zur Arbeit fährt, die Straßen ein Stück freier für die Einheimischen. Und letztendlich ist ein U-Bahn-Anschluss auch ein Prestige-Objekt für die Einheimischen, auch wenn sie sie nie benutzen dry.gif

Und wenn Bund/Freistaat tatsächlich "bis zu 95%" der Kosten übernehmen, ist Planegg fein raus...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 11 Mar 2008, 11:07
QUOTE (rob74 @ 11 Mar 2008, 11:00)
Und wenn Bund/Freistaat tatsächlich "bis zu 95%" der Kosten übernehmen, ist Planegg fein raus...

Bleiben immer noch 3,25 Mio €. Das ist für so eine arme Gemeinde schon sehr viel huh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 11 Mar 2008, 11:11
QUOTE (ubahnfahrn @ 11 Mar 2008, 11:07)
Bleiben immer noch 3,25 Mio €. Das ist für so eine arme Gemeinde schon sehr viel huh.gif

arme Gemeinde? das ist ja wohl ein Scherz...

Geschrieben von: Iarn am 11 Mar 2008, 11:20
Also ich bezweifel, dass Planegg für jeden Studenten soviel Fördergelder bekommt, wie Unterföhring pro Arbeitnehmer Steuern.

Geschrieben von: Lazarus am 11 Mar 2008, 12:00
QUOTE (Iarn @ 11 Mar 2008, 11:20)
Also ich bezweifel, dass Planegg für jeden Studenten soviel Fördergelder bekommt, wie Unterföhring pro Arbeitnehmer Steuern.

das mag sein, aber Planegg hat auch grosse Gewerbegebiete (Martinsried und Steinkirchen). Die gehören ganz sicher net zu den ärmsten im Grossraum München

Geschrieben von: elba am 11 Mar 2008, 12:07
QUOTE (Lazarus @ 11 Mar 2008, 11:11)
arme Gemeinde? das ist ja wohl ein Scherz...

QUOTE (Lazarus @ 7 Feb 2008, 10:16)
Planegg und kein Geld??


Wer ist denn hier der Spezialist für Wiederholungen? Leidet ihr eigentlich an Alzheimer? Oder was ist der Grund, hier die gleiche Diskussion http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=8&t=5378&view=findpost&p=218439 nochmal zu führen?

Geschrieben von: ET 423 am 11 Mar 2008, 12:41
Doppelt hält besser. laugh.gif

Geschrieben von: Jojo423 am 11 Mar 2008, 12:43
Ich glaub die reichste Gemeinde im MVV-Raum ist Gräfelfing. Soll die U-Bahn nicht sogar vielleicht bis dorthin verlegt werden?

Geschrieben von: Lazarus am 11 Mar 2008, 12:54
QUOTE (Watzinger @ 11 Mar 2008, 12:43)
Ich glaub die reichste Gemeinde im MVV-Raum ist Gräfelfing. Soll die U-Bahn nicht sogar vielleicht bis dorthin verlegt werden?

wofür?

also für etwa 14.000 einwohner braucht man sicher net auch noch zur S-Bahn (die warscheinlich mit dem 2.Tunnel im dichteren Takt fahen wird) auch noch eine U-Bahn

Geschrieben von: Cloakmaster am 11 Mar 2008, 13:25
Die Reichste Gemeinde ist immer noch Grünwald - die haben laut Haushalt derzeit über 200 Millionen € auf Festgeldkonten liegen.

Planegg ist erst seit 1988 schuldenfrei, und die Gemeinde-Rücklage wird laut Haushalt in diesem Jahr von von 14.3 auf 4.1 Mio € schrumpfen. All zu grosse Sprünge sind damit nicht drin, würde ich sagen.

Geschrieben von: VT 609 am 12 Mar 2008, 16:02
Die Beiträge, die sich mit dem geplanten Tunnel in Grünwald und dem Autobahnsüdring beschäftigen, finden sich jetzt http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=9&t=8870.

Geschrieben von: philmuc am 25 Jul 2008, 23:03
Nicht wirklich was neues, aber es zeigt, dass man dran bleibt:


Detsch spricht mit Beckstein über U-Bahn

http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/U-bahn-detsch-beckstein-planegg-martinsried;art8868,946649

Geschrieben von: philmuc am 7 Aug 2008, 22:54
ebenso:


http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/Detsch-Planegg-U-Bahn-Martinsried-U6;art8868,950997

Geschrieben von: philmuc am 10 Nov 2008, 17:03
Nachdem die alte Kosten-Nutzen-Analyse von 1998 auf Grund geänderter Richtlinein ungültig geworden sit, hat die Gemeinde planegg auf eigene Kosten eine Neue Studie in Auftrag gegeben.
außerdem will man die Frage der Trägerschaft innerhalb der nächsten 3 Monate geklärt haben.

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/planegg-zahlt-neue-analyse-18761.html

Geschrieben von: weissblau am 10 Nov 2008, 17:23
jetzt frag ich mich: soll die U1 vom OEZ oder vom Mangfallplatz nach martinsried verlängert werden? tongue.gif tongue.gif tongue.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 10 Nov 2008, 19:56
Also von oben (GoggleEarth) betrachtet schreit das doch alles nach ner Druchbindung bis Gräfelfing-Bahnhof mit ca.4 neuen Stationen. Wenn man schon am buddeln ist, sollte man meiner Meinung nach gleich Nägel mit Köpfen machen. Vielleicht bekommt man mit der sagenhaften Bewertung der Strecke bis Martinsried ja sogar für die ganze Strecke noch n positiven Faktor raus. Später das Reststück positiv zu bekommen dürfte deutlich schwerer sein.

Geschrieben von: Iarn am 10 Nov 2008, 20:15
^Was hätte man aus dem 23er mit Mut machen können, statt dessen nur ne kastrierte Stummellinie. An den großen Wurf glaube ich nicht mehr, das gibt es nur in China oder Dubai.

Geschrieben von: ET 423 am 10 Nov 2008, 20:22
QUOTE (Hot Doc @ 10 Nov 2008, 19:56)
Also von oben (GoggleEarth) betrachtet schreit das doch alles nach ner Druchbindung bis Gräfelfing-Bahnhof mit ca.4 neuen Stationen.

Und dann bitte gleich weiter nach Freiham ins Neubaugebiet.

Geschrieben von: Lazarus am 10 Nov 2008, 20:38
QUOTE (Hot Doc @ 10 Nov 2008, 19:56)
Also von oben (GoggleEarth) betrachtet schreit das doch alles nach ner Druchbindung bis Gräfelfing-Bahnhof mit ca.4 neuen Stationen. Wenn man schon am buddeln ist, sollte man meiner Meinung nach gleich Nägel mit Köpfen machen. Vielleicht bekommt man mit der sagenhaften Bewertung der Strecke bis Martinsried ja sogar für die ganze Strecke noch n positiven Faktor raus. Später das Reststück positiv zu bekommen dürfte deutlich schwerer sein.

ich glaube kaum, das man derzeit einen positiven KNF zwischen Martinsried und Gräfelfing erreichen kann. Darüber kann man vielleicht mal in etwa 20-30 Jahren nachdenken

Geschrieben von: Hot Doc am 10 Nov 2008, 20:49
Naja, deswegen mein ich ja, man sollte die gesammte Strecke zusammen bewerten, vielleicht kommt man dann gerade über die 1. Später das Teilstück Martinsried-Gräfelfing noch alleine über die 1 zu hieven wird viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte - brauchen.
Und ich denke durch die direktere Anbindung von Starnberg an die neue Uni und den SW der Stadt, kann man schon ein bisschen was rausholen Richtung positive Bewertung.

Geschrieben von: Lazarus am 10 Nov 2008, 20:53
QUOTE (Hot Doc @ 10 Nov 2008, 20:49)
Naja, deswegen mein ich ja, man sollte die gesammte Strecke zusammen bewerten, vielleicht kommt man dann gerade über die 1. Später das Teilstück Martinsried-Gräfelfing noch alleine über die 1 zu hieven wird viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte - brauchen.
Und ich denke durch die direktere Anbindung von Starnberg an die neue Uni und den SW der Stadt, kann man schon ein bisschen was rausholen Richtung positive Bewertung.

das wird eher dazu führen, das die gesamte Strecke unter 1 fällt, denn hinter Martinsried haste ein Fahgastaufkommen, das maximal Tramnieveau erreicht. Das Gebiet ist grösstenteils viel zu dünn besiedelt. Ausserdem fährt da grad mal ein Solobus im 20er Takt nur mal so

Geschrieben von: rob74 am 11 Nov 2008, 10:29
Zur Verlängerung nach Gräfelfing müsste man untersuchen, was das verkehrlich bringt. Es wäre ja dann nicht nur eine Verbindung Gräfelfing-München, sondern auch eine Tangentialverbindung für die, die an der S6-West wohnen und im Münchner Südwesten oder in Martinsried arbeiten (oder umgekehrt). Das könnte also die Innenstadt entlasten bzw. bisherige Auto-Pendler zum Umsteigen bringen. Die Verlängerung nach Freiham war von ET423 glaube ich ironisch gemeint (?), aber so eine doofe Idee ist es finde ich nicht - natürlich langfristig gesehen.

Allerdings muss man dabei natürlich beachten, dass man so der am stärksten belasteten U-Bahn-Linie noch mehr Fahrgäste zuführt. Dann muss man wohl irgendwann der U3 und der U6 im Zentrum jeweils eine eigene Strecke verschaffen (mit einem "Bypass" Implerstr.-Hauptbahnhof-Münchner Freiheit), damit man auf der U6 einen dichteren Takt fahren kann.

Geschrieben von: Boris Merath am 11 Nov 2008, 12:03
QUOTE (rob74 @ 11 Nov 2008, 10:29)
Die Verlängerung nach Freiham war von ET423 glaube ich ironisch gemeint (?), aber so eine doofe Idee ist es finde ich nicht - natürlich langfristig gesehen.

Überleg mal was das für attraktive Fahrzeiten in die Innenstadt gäbe über die U6...

Geschrieben von: rob74 am 11 Nov 2008, 13:00
QUOTE (Boris Merath @ 11 Nov 2008, 12:03)
Überleg mal was das für attraktive Fahrzeiten in die Innenstadt gäbe über die U6...

In die Innenstadt kommt man natürlich schneller mit der S-Bahn, aber das wäre eine schnelle Tangentialverbindung, z.B. wenn man in Freiham wohnt und in Martinsried arbeitet, oder wenn man in Gräfelfing wohnt und im Freihamer Gewerbegebiet einkaufen will. Ob man so eine leistungsfähige Tangentialverbindung braucht, müsste natürlich erstmal untersucht werden, aber eine interessante Möglichkeit wäre es finde ich schon...

Geschrieben von: Hot Doc am 11 Nov 2008, 13:01
In die Innenstadt würde das natürlich nur als Notanker was bringen, wenn auf dem Stamm mal wieder tote Hose ist.
Aber immer wieder werden die fehlenden Tangenten in München bemängelt. Der Anschluss an die S6 wäre schon mal ein großer Schritt für alle aus dem Starnberger Raum, die in den Nordwesten Münchens wollen, oder andersrum.
Die einzelne traurige Buslinie ist für mich jetzt noch kein Kriterium, da kein Fahrgastaufkommen zu erwarten. Erstens wird in Martinsried ja z.Z. kräftig gebaut und geplant und zweitens beweist das eigentlich nur, dass die Momentane Verbindung einfach zu schlecht ist, als dass sie ne ernste Alternative zum Auto darstellt.

Geschrieben von: Wildwechsel am 11 Nov 2008, 13:16
QUOTE (Boris Merath @ 11 Nov 2008, 12:03)
Überleg mal was das für attraktive Fahrzeiten in die Innenstadt gäbe über die U6...

Überleg mal, was für attraktive Fahrzeiten in die Innenstadt Du in Berlin hast, wenn Du Dich auf ausschließlich S41 und S42 beschränkst. dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 11 Nov 2008, 13:19
QUOTE (Hot Doc @ 11 Nov 2008, 13:01)

Aber immer wieder werden die fehlenden Tangenten in München bemängelt. Der Anschluss an die S6 wäre schon mal ein großer Schritt für alle aus dem Starnberger Raum, die in den Nordwesten Münchens wollen, oder andersrum.

nur steig ich da aber garantiert net in Gräfelfing in die U-Bahn um und fahr gut doppelt solang in den Norden Münchens

ich bleibe dabei, das ist ein Projekt, das frühestens in 20-30 Jahren wirklich sinnvoll diskutabel ist



Geschrieben von: Boris Merath am 11 Nov 2008, 14:14
QUOTE (Wildwechsel @ 11 Nov 2008, 13:16)
Überleg mal, was für attraktive Fahrzeiten in die Innenstadt Du in Berlin hast, wenn Du Dich auf ausschließlich S41 und S42 beschränkst. dry.gif

Berlin ist allerdings auch deutlich größer, und der S-Bahn-Ring liegt auch noch an einer verkehrlich sinnvollen Stelle. Darüber hinaus ist der Ring eine echte Tangente, während die U6 zuerst durch Wohngebiete führt und dann recht schnell zur Durchmesserlinie wird. Nichts gegen Tangenten, aber der U6-Außenast ist da meiner Meinung nach wirklich nicht die sinnvollste...

Wenn dann wäre hier in meinen Augen eine Stadtumlandbahn sinnvoll, die dann nicht nur den ANschluß zur U6 sondern auch zur U3 liefern könnte - und vielleicht sogar noch nen sinnvollen Anschluß zu den Siemenswerken bringen könnte.

Geschrieben von: Hot Doc am 11 Nov 2008, 14:44
QUOTE (Lazarus @ 11 Nov 2008, 13:19)
nur steig ich da aber garantiert net in Gräfelfing in die U-Bahn um und fahr gut doppelt solang in den Norden Münchens

Scheibenkleister! Ich meinte natürlich den SÜDwesten Münchens und nicht den Norden!!!

Geschrieben von: Iarn am 10 Dec 2008, 18:11
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/ubahnplaene-gewinnen-fahrt-24542.html

QUOTE
Planegg - Das Projekt U-Bahn Martinsried nimmt Fahrt auf. Bei einem Gespräch im Wirtschaftsministerium haben Vertreter der Regierung und Planeggs die weiteren Verfahrensschritte abgesteckt.

Geschrieben von: andreas am 13 Dec 2008, 16:50
QUOTE (Lazarus @ 11 Nov 2008, 13:19)
QUOTE (Hot Doc @ 11 Nov 2008, 13:01)

Aber immer wieder werden die fehlenden Tangenten in München bemängelt. Der Anschluss an die S6 wäre schon mal ein großer Schritt für alle aus dem Starnberger Raum, die in den Nordwesten Münchens wollen, oder andersrum.

nur steig ich da aber garantiert net in Gräfelfing in die U-Bahn um und fahr gut doppelt solang in den Norden Münchens

ich bleibe dabei, das ist ein Projekt, das frühestens in 20-30 Jahren wirklich sinnvoll diskutabel ist

Du brauchst heute mit der S-bahn von Gräfelfing geschlagene 21 Minuten zum Marienplatz, die U-bahn braucht vom Klinkum Großhadern bisher 17 - rechnet man dann noch 5 Minuten dazu für die Strecke zum Bahnhof Gräfelfing (mehr als zwei Bahnhöfe wirds wohl nicht geben), dann hat man 22 Minuten - und einen kürzeren Umsteigeweg und einen leeren U-bahnzug.
Ich würde da definitiv in Gräfelfing umsteigen und nicht in der S(chleich)-bahn sitzen bleiben um mich dann am Marienplatz durch die Menschenmassen zu kämpfen und mich in eine volle U-bahn zu quetschen...

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 16 May 2009, 22:15
der Artikel ist zwar schon einen Monat alt, aber bevor der Thread hier weiter schläft:

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/ubahn-planegg-wird-bauherr-auftreten-136769.html

QUOTE
Sollte der Freistaat Bayern die Mittel für die U-Bahn-Verlängerung bereitstellen, wird die Gemeinde Planegg als Bauherr auftreten.


Und: die Buslinie 266er wird weiter verdichtet:

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/takt-266er-busses-wird-verdichtet-190377.html

QUOTE
Wochentags verkehrt der Bus der Linie 266 ab Klinikum Großhadern künftig bis um 21.39 Uhr im 20-Minuten-Takt, in der Gegenrichtung ab dem Planegger S-Bahnhof bis um 21.35 Uhr.





Geschrieben von: S-Bahn 27 am 16 Jun 2009, 20:13
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/horst-seehofer-wuermtal-martinsried-juwel-350336.html

QUOTE
Was den Bau der U-Bahn nach Martinsried betrifft, zögerte Planeggs Bürgermeisterin Annemarie Detsch nicht, Seehofer bereits bei der Begrüßung darauf anzusprechen. Der Ministerpräsident schien mit dem Thema nicht gerade vertraut, zeigte aber guten Willen, sich zu informieren. „Ich möchte es mir selber anschauen, sorgen Sie dafür – möglichst noch vor Weihnachten“, lautete die umgehende Anweisung an einen seiner Begleiter. Detsch war zufrieden: „Das ist ein echtes Wort“, sagte sie. Und Domdey stärkte ihr den Rücken, indem er erklärte, „die U-Bahn wäre natürlich gut“. Tiefer wollte Seehofer auf dieses Thema nicht eingehen, bevor er sich nicht mit dem Stand der Planungen, der Finanzierungsproblematik und möglichen Lösungen vertraut gemacht habe, erklärte er.


Mal schaun ob Herr Seehofer noch vor Weihnachten tiefer auf das Projekt U-Bahn nach Martinsried eingeht wink.gif

Geschrieben von: ropix am 17 Jun 2009, 10:57
Am besten so tief dass man das hinterlassene Loch als Startschacht verwenden kann.

Also ich bezweifle beim aktuellen Ministerpräsidenten schon ein wenig, dass Worten auch Taten folgen würden. Zumindest wird Herr Seehofer wenig bis keinen Einfluss darauf haben, ob die U-Bahn gebaut wird.

Geschrieben von: rob74 am 17 Jun 2009, 11:26
QUOTE (S-Bahn 27 @ 16 Jun 2009, 21:13)
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/horst-seehofer-wuermtal-martinsried-juwel-350336.html

Hilfe, was für ein Dampfplauderer: "Martinsried ist ein Juwel", "Als Volk dürfen wir uns nicht unwissend halten, und wir bejahen die Forschung."

Forschung in "geschlossenen Einrichtungen" (will man die Forscher in Stadelheim einsperren?) ja, aber im Freiland nicht. Toll - wo sollen denn die Produkte der Gentechnik hin, wenn nicht ins Freiland? Wahrscheinlich meint er damit aber nur das bayerische Freiland - ist schon schwierig, wenn man Bauern und Gentechnik-Forscher gleichzeitig glücklich machen will dry.gif

Geschrieben von: gmg am 17 Jun 2009, 13:20
QUOTE (rob74 @ 17 Jun 2009, 12:26)
Hilfe, was für ein Dampfplauderer: "Martinsried ist ein Juwel", "Als Volk dürfen wir uns nicht unwissend halten, und wir bejahen die Forschung."

Forschung in "geschlossenen Einrichtungen" (will man die Forscher in Stadelheim einsperren?) ja, aber im Freiland nicht. Toll - wo sollen denn die Produkte der Gentechnik hin, wenn nicht ins Freiland? Wahrscheinlich meint er damit aber nur das bayerische Freiland - ist schon schwierig, wenn man Bauern und Gentechnik-Forscher gleichzeitig glücklich machen will dry.gif

Das ist genau der Seehofer, den ich kenne. *Kopfschüttel*

Geschrieben von: Iarn am 5 Jul 2009, 22:04
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-u-bahn-schlaue-387993.html

Geschrieben von: Iarn am 13 Jul 2009, 23:40
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/u-bahn-verlaengerung-martinsried-landkreis-gibt-gruenes-licht-401757.html
QUOTE
Martinsried - Im Jahr 2014 könnte die erste U 6 bis Martinsried rollen. Der Kreisausschuss hat sich einstimmig für die Verlängerung der U-Bahn-Strecke ausgesprochen.

Geschrieben von: Auer Trambahner am 14 Jul 2009, 07:09
Man sollte der Bürgergesellin(gegen den Meistertitel sträub ich mich bei solchem Irrsinn) mal sagen, das man sich auch für deutlich weniger Geld denkmäler setzen kann.

*Phantasier* Die sollen eine Obuslinie von Großhadern via Ried nach Gräfelfing sbahnlogo.gif bauen, wär viel sinnvoller und billiger.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jul 2009, 09:45
Ist halt eben auch ein Politikum. In München ist/war seit 1965 durchgehend an der U-Bahn gebaut worden. Diese Erfolgsgeschichte kann man doch nach 45 Jahren nicht einfach unterbrechen. Also bastelt man eben mal wieder 4 Jahre lang an einer (!) Station. Und danach fällt einem sicher auch wieder was ein, um noch ein paar Millionen in Beton zu gießen...

Geschrieben von: MAM am 14 Jul 2009, 10:00
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 14 Jul 2009, 10:45)
Und danach fällt einem sicher auch wieder was ein, um noch ein paar Millionen in Beton zu gießen...

Vielleicht dann Laimer Platz-Pasing-Freiham-Germering?

Geschrieben von: Boris Merath am 14 Jul 2009, 10:19
Bei Martinsried gehts ja nicht um die Anbindung von Planegg an München, sondern um die Anbindung der dortigen Hochschulstandorte, die auch künftig noch stark ausgebaut werden sollen. Nur deswegen dürfte sich auch der Freistaat an den laufenden Unkosten beteiligen.

Geschrieben von: philmuc am 14 Jul 2009, 11:55
Auch die SZ hat Ihren Beitrag dazu:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/15/480494/text/

Geschrieben von: rob74 am 14 Jul 2009, 12:12
QUOTE (philmuc @ 14 Jul 2009, 12:55)
Auch die SZ hat Ihren Beitrag dazu:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/15/480494/text/

Ach, daher weht der Wind also:
QUOTE
Sie dankte Landrätin Johanna Rumschöttel sowie den Staatsministern aus dem Würmtal, Georg Fahrenschon und Martin Zeil, für deren Einsatz zugunsten einer Verlängerung der U6 nach Martinsried.

(Hervorhebung von mir)

Wenn man den Verkehrsminister höchstpersönlich auf seiner Seite hat, braucht man sich nicht wundern, dass es plötzlich so schnell voran geht. Gute Connections sind halt wichtig dry.gif

Geschrieben von: ET 423 am 14 Jul 2009, 12:46
Schon interessant - wenns um eine U-Bahnverlängerung für gerade mal eine Station um 4,4km geht, stehen plötzlich 65Mio Euro zur Verfügung. Seltsam, bei der S-Bahn wird immer rumgezetert, hier fließen die Millionen. Mich würde mal der KNF für diese Verlängerung interessieren...

Geschrieben von: TramPolin am 14 Jul 2009, 13:26
QUOTE (ET 423 @ 14 Jul 2009, 13:46)
Schon interessant - wenns um eine U-Bahnverlängerung für gerade mal eine Station um 4,4km geht, stehen plötzlich 65Mio Euro zur Verfügung. Seltsam, bei der S-Bahn wird immer rumgezetert, hier fließen die Millionen. Mich würde mal der KNF für diese Verlängerung interessieren...

Ich habe ziemlich viel rumgesucht. Bis auf die Info, dass der NKF (Nutzen-Kosten-Faktor) > 1 soll (davon ist ja auszugehen), habe ich nichts Seriöses gefunden.

Die einzige gefundene Quelle, die überhaupt einen Wert nennt, ist Folgende

http://forum.oepnv-saar-lor-lux.de/wbb/index.php?page=Thread&threadID=540
(dort zum mit "Das die Anwohner klagen" beginnenden Eintrag scrollen)

Danach würde der NKF bei knapp 2 liegen. Da das Ganze nur ein Foreneintrag ist, ist das aber mit höchster Vorsicht zu genießen.

Edit: Frage: Wäre so ein Wert generell realistisch?

Geschrieben von: Auer Trambahner am 14 Jul 2009, 13:29
QUOTE (Boris Merath @ 14 Jul 2009, 11:19)
Bei Martinsried gehts ja nicht um die Anbindung von Planegg an München, sondern um die Anbindung der dortigen Hochschulstandorte, die auch künftig noch stark ausgebaut werden sollen. N

Aber durch die alleinige Anbindung an Großhadern schließt man den Bereich westlich einer gedachten Nordsüdlinie auf höhe der Fürstenriederstraße
von einer sinnvollen ÖNVanbindung großteils aus.

Geschrieben von: Iarn am 14 Jul 2009, 13:50
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/15/480494/text/
QUOTE
Baubeginn soll bereits Ende 2010 sein, 2014/15 soll die Bahnstrecke in Betrieb gehen.

Damit wird ja nahtlos weitergebaut, wenn Moosach ans Netz geht.
Jetzt ist die Frage, wo geht es 2014/2015 weiter wink.gif ?

Geschrieben von: Boris Merath am 14 Jul 2009, 13:58
QUOTE (Iarn @ 14 Jul 2009, 14:50)
Damit wird ja nahtlos weitergebaut, wenn Moosach ans Netz geht.
Jetzt ist die Frage, wo geht es 2014/2015 weiter wink.gif ?

U9 natürlich. Und wenn man damit fertig ist, fängt man mit der Ring-U-Bahn an, da ist man dann die nächsten 30 Jahre beschäftigt :-)

Geschrieben von: 168er am 14 Jul 2009, 14:47
QUOTE (Boris Merath @ 14 Jul 2009, 14:58)
QUOTE (Iarn @ 14 Jul 2009, 14:50)
Damit wird ja nahtlos weitergebaut, wenn Moosach ans Netz geht.
Jetzt ist die Frage, wo geht es 2014/2015 weiter wink.gif ?

U9 natürlich. Und wenn man damit fertig ist, fängt man mit der Ring-U-Bahn an, da ist man dann die nächsten 30 Jahre beschäftigt :-)

...oder die U4 nach Englschalking und die U5 nach Pasing kommen wieder raus... ph34r.gif ph34r.gif (oder noch schlimmere Ideen,wie die U5 nach Neubiberg oder U2 nach Schleißheim... ph34r.gif

Hoffentlich nicht
Gruß hundertachtundsechziger wink.gif

Geschrieben von: TramPolin am 14 Jul 2009, 16:17
QUOTE (168er @ 14 Jul 2009, 15:47)
...oder die U4 nach Englschalking und die U5 nach Pasing kommen wieder raus... ph34r.gif ph34r.gif (oder noch schlimmere Ideen,wie die U5 nach Neubiberg oder U2 nach Schleißheim... ph34r.gif

Hoffentlich nicht

Du hast die Gegenrichtung der U6 vergessen: U6 nach Neufahrn bzw. zum Flughafen Franz Josef Strauß

Geschrieben von: ubahnfahrn am 14 Jul 2009, 18:09
QUOTE (TramPolin @ 14 Jul 2009, 17:17)
Du hast die Gegenrichtung der U6 vergessen: U6 nach Neufahrn bzw. zum Flughafen Franz Josef Strauß

Sogar die Maximalvariante der U6 von Neufahrn als S1-Ersatz (?) bis Freising ist ja vor kurzem wieder aufgetaucht, als Verbindung der/aller Münchner Universitätsstandorte blink.gif

Geschrieben von: rob74 am 15 Jul 2009, 09:03
QUOTE (ubahnfahrn @ 14 Jul 2009, 19:09)
Sogar die Maximalvariante der U6 von Neufahrn als S1-Ersatz (?) bis Freising ist ja vor kurzem wieder aufgetaucht, als Verbindung der/aller Münchner Universitätsstandorte blink.gif

Die Verlängerung nach Neufahrn ist aber finde ich wenn überhaupt nur in Verbindung mit der U9 und mit neuen schnelleren Zügen sinnvoll - mit 80km/h durch die Pampa nördlich von Garching (oder auch zwischen Fröttmaning und Garching) rumzugurken ist nicht besonders effektiv. Diese Geschwindigkeit könnte man dann wegen der größeren Haltestellenabstände auch im U9-Tunnel ausfahren. Für Freising bräuchte man dann wahrscheinlich auch noch Zweisystemzüge...

Geschrieben von: Auer Trambahner am 15 Jul 2009, 09:35
*hüstel* kehren wir doch wieder nach Martinsried zurück!

Geschrieben von: rob74 am 15 Jul 2009, 13:00
QUOTE (Auer Trambahner @ 15 Jul 2009, 10:35)
*hüstel* kehren wir doch wieder nach Martinsried zurück!

Naja, zu Martinsried gibt es außer dass es jetzt schneller gebaut wird als ursprünglich abzusehen war, nix wirklich spannendes zu diskutieren. Wo die Trasse entlang gehen soll, kann man bei Google Earth problemlos erkennen, da wurde ja eine schöne breite Schneise freigehalten. Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist die genaue Lage des Bahnhofs: soll er nur die Forschungsinstitute bedienen oder soll er zwischen Instituten und der eigentlichen Ortschaft liegen, so dass auch die Ortschaft bedient wird? Wenn er z.B. da liegen würde, wo die Angerbauerstraße die Flächenfreihaltung kreuzt, hätte man praktisch ganz Martinsried im 600-Meter-Radius.

Geschrieben von: ET 423 am 15 Jul 2009, 13:28
Hmm, ich kanns irgendwie net genau ausmachen, wo da jetzt eine Schneise freigehalten wurde? Hab bei http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Klinikum+Gro%C3%9Fhadern,&vps=2&sll=48.112231,11.473761&sspn=0.012822,0.026157&ie=UTF8&radius=0.6&rq=1&mpnum=10 auch geschaut aber da jetzt nichts eindeutiges gefunden? Es scheint sogar so zu sein, daß da allgemein noch wenig Bebauung existiert. Auch die genaue Lage des Bahnhofs wäre interessant. Eine 4,4km lange Strecke vom Klinikum aus gesehen würde bis zur S-Bahnstrecke reichen? unsure.gif

Geschrieben von: Antares am 15 Jul 2009, 13:34
Naja, zwischen IZB und Bio-Fakultät der LMU halt. Die LMU-Gebäude sind die von Norden aus gesehen ersten Gebäude des Geländes südlich der Großhaderner Str., dann kommt grüne Wiese, dann das IZB, dann Am Klopferspitz, dann der große Parkplatz und dahinter noch die Max-Planck-Institute. Die freie Wiese ist tatsächlich die direkte westliche Fortsetzung der Strecke vom Klinikum.

Edit: Ich denke, wenn man das Westende an die Angerbauerstr. legt, ist das ein guter Kompromiss. Einerseits hat man wie gesagt fast den gesamten Ort angebunden, und die Unigebäude sind auch noch recht nah dran.

Geschrieben von: Iarn am 15 Jul 2009, 15:16
Könnte man nicht den westlichen Ausgang zum Ort (Angerbauer/Lena Christ Straße) und den östlichen Richtung Institute anlegen? So groß ist die wiese auch nicht, da passt genau ein Bahnhof drunter smile.gif

Geschrieben von: Auer Trambahner am 15 Jul 2009, 15:24
QUOTE (ET 423 @ 15 Jul 2009, 14:28)
Eine 4,4km lange Strecke vom Klinikum aus gesehen würde bis zur S-Bahnstrecke reichen? unsure.gif

4,4 Km ist Garching, Martinsried 1,x. Und freigehaltene Schneise? Das Ding soll unterirdisch gebaut werden.

Geschrieben von: rob74 am 15 Jul 2009, 15:30
QUOTE (Auer Trambahner @ 15 Jul 2009, 16:24)
4,4 Km ist Garching, Martinsried 1,x. Und freigehaltene Schneise? Das Ding soll unterirdisch gebaut werden.

Ist mir schon klar, aber unterirdisch unter freiem Gelände zu bauen ist immer noch einfacher/billiger als unterirdisch unter einer Straße, die man nicht sperren kann, von unterirdisch unter Gebäuden ganz zu schweigen...

Mal ganz davon abgesehen kann ich mir durchaus vorstellen, dass die "Schneise" eigentlich später eine Straße werden soll, die Freihaltung kommt dem U-Bahn-Bau aber trotzdem zugute.

Geschrieben von: ET 423 am 15 Jul 2009, 15:58
QUOTE (Auer Trambahner @ 15 Jul 2009, 16:24)
4,4 Km ist Garching, Martinsried 1,x.

Achso okay, dann hab ich da was verwechselt, danke. smile.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 15 Jul 2009, 23:46
QUOTE (Iarn @ 15 Jul 2009, 16:16)
Könnte man nicht den westlichen Ausgang zum Ort (Angerbauer/Lena Christ Straße) und den östlichen Richtung Institute anlegen? So groß ist die wiese auch nicht, da passt genau ein Bahnhof drunter smile.gif

http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/serviceleistungen/u_bahn_netz/martinsried/128965/index.html gibts eine sehr grobe Skizze der Ursprungsplanung. Da sieht das genau so aus wie von dir beschrieben.

Geschrieben von: ropix am 16 Jul 2009, 11:58
QUOTE (Hot Doc @ 16 Jul 2009, 00:46)
http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/serviceleistungen/u_bahn_netz/martinsried/128965/index.html gibts eine sehr grobe Skizze der Ursprungsplanung. Da sieht das genau so aus wie von dir beschrieben.

da steht aber auch immer noch was von Betriebseröffnung 2010 biggrin.gif

Geschrieben von: Ionenweaper am 16 Jul 2009, 13:52
QUOTE (ropix @ 16 Jul 2009, 12:58)
da steht aber auch immer noch was von Betriebseröffnung 2010 biggrin.gif

Ne, da steht das der Kosten-Nutzen-Faktor auf einer Eröffnung im Jahr 2010 basiert, vmtl. weil die Ermittlung dieses Faktors schon ein Weilchen her ist. wink.gif
Denn die sind ja immer an Zeiträume gebunden, nach einigen Jahren Entwicklung kann das schon wieder anders aussehen.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jul 2009, 07:37
Die Verlängerung der U6 nach Martinsried hat einen weiteren entscheidenden Satz nach vorne gemacht. Gestern stimmte der Kreistag dem Bau der Strecke zu. 2014/2015 sollen die ersten Züge regulär vom Klinikum Großhadern nach Martinsried rollen. 67 Millionen EUR kostet der Spaß.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 21. Juli 2009, Seite 37 (Stadtausgabe)

Geschrieben von: rob74 am 21 Jul 2009, 08:11
Gerade ergoogelt: auf der Website von Planegg gibt's eine http://www.planegg.de/PBauA/11b-AnlagezumProtokoll-VortragzurU-Bahnverlangerung.pdf mit mehr Details zur U-Bahn-Planung. Hoffentlich hat das bisher keiner reingestellt unsure.gif

Der Bahnhof soll etwas weiter östlich liegen, als ich vermutet habe, also wird die Ortschaft Martinsried nicht ganz so gut erschlossen. Dafür liegt jetzt ein schönes Stück Wald im 600m-Erschließungsradius, das wird wohl irgendwann auch bebaut... Der Bahnhof wird in einer offenen Baugrube gebaut und kriegt Lichtöffnungen in der Decke. Der westliche Zugang ist eine Rampe, die bis zur Angerbauerstr. reicht, der östliche Festtreppe+Rolltreppe. Sperrengeschosse wird es offensichtlich nicht geben, ein Aufzug ist optional. Es gibt scheinbar auch keine "richtige" Abstellanlage im Anschluss an den Bahnhof, nur die Bahnsteiggleise werden ein Stück verlängert (Stichwort Durchrutschweg). Dafür wird die bestehende dreigleisige Abstellanlage des Bfs. Klinikum Großhadern um ein paar hundert Meter verlängert - das wird also ein Abstellgleis zwischen den Streckengleisen, wie zwischen Brudermühlstr. und Thalkirchen. Die ganze Strecke wird scheinbar in einer geböschten Baugrube gebaut. Was mich wundert, ist dass man trotz kurzer Strecke und einfachster Baubedingungen immer noch 5-6 Jahre braucht...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 21 Jul 2009, 08:37
QUOTE (rob74 @ 21 Jul 2009, 09:11)
Gerade ergoogelt: auf der Website von Planegg gibt's eine http://www.planegg.de/PBauA/11b-AnlagezumProtokoll-VortragzurU-Bahnverlangerung.pdf mit mehr Details zur U-Bahn-Planung. Hoffentlich hat das bisher keiner reingestellt unsure.gif

bislang nicht.

Ui toll, damit sind dann alle Fragen ja beantwortet blink.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 21 Jul 2009, 13:04
Naja, für das Geld kann man eine ganze neue Tramstrecke neu bauen (Tram 23: ca. 40 Mio.) und eine weitere verlängern (Emmeram: ca. 30 Mio.).
Trotzdem sehe ich ein, dass es da hinten keine andere vernünftige Löung gibt.

Edit meint durch die Würmtalstr. ginge mal locker ne Tram und man könnte so da schon eine Alternativ anbieten.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jul 2009, 15:19
QUOTE (Hot Doc @ 21 Jul 2009, 14:04)
Naja, für das Geld kann man eine ganze neue Tramstrecke neu bauen (Tram 23: ca. 40 Mio.) und eine weitere verlängern (Emmeram: ca. 30 Mio.).
Trotzdem sehe ich ein, dass es da hinten keine andere vernünftige Löung gibt.

Edit meint durch die Würmtalstr. ginge mal locker ne Tram und man könnte so da schon eine Alternativ anbieten.

Deine und meine Trambahnsympathie in allen Ehren, aber zur U-Bahn-Verlängerung gibt es hier in der Tat keine Alternative.

Wie könnte denn die Tram geführt werden? Erst über die Würmtalstraße zur U-Bahnstation Großhadern: Und wie geht es dann weiter? Blumenau - Gondrellplatz? Eine bestehende Tram ist da einfach nicht in der Nähe.

Nein, wenn die U-Bahn so nahe ist, ergibt es einfach Sinn, diese zu verlängern.

Umgekehrt würde niemand* auf die Idee kommen, wenn sich Straßlach für einen leistungsfähigen ÖPNV entscheiden würde, eine U-Bahn dorthin zu bauen, da würde man halt eher den 25er verlängern, der hier nicht allzu weit weg ist.

* Vielleicht der eine oder andere in der CSU doch. Es könnte dann heißen, eine Tram lohnt sich nicht, daher bauen wir eine U-Bahn. So ähnlich war es ja bei der Kasernentram.

Geschrieben von: Naseweis am 21 Jul 2009, 15:25
Wieso verlängert man nicht oberirdisch? Alte Wendeanlage - Rampe im Wald - oberirdische Station und Wendeanlage?

Edit: Die eine Straße und mehere Fußwege, gerade im Bereich dieser Institute, wo auch die Station liegen wird, können doch mit Brücken über die U-Bahn geführt werden. Es doch nichts in der Gegend, was dadurch verschandelt ober beeinträchtigt werden könnte.

Edit2 und Edit3: Schlechtschreibung.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jul 2009, 15:51
QUOTE (Naseweis @ 21 Jul 2009, 16:25)
Wieso verlängert man nicht oberirdisch? Alte Wendeanlage - Rampe im Wald - oberirdische Station und Wendeanlage?

Edit: Die eine Straße und mehere Fußwege, gerade im Bereich dieser Institute, wo auch die Station liegen wird, können doch mit Brücken über die U-Bahn geführt werden. Es doch nichts in der Gegend, was dadurch verschandelt ober beeinträchtigt werden könnte.

Edit2 und Edit3: Schlechtschreibung.

In der (bereits vorhin zitierten) Süddeutschen Zeitung vom 21. Juli 2009, Seite 37 (Stadtausgabe) heißt es, der Streckenbau werde unterirdisch vorangetrieben, um das Waldgebiet, durch das die Trasse verläuft, zu schonen.

Geschrieben von: Cloakmaster am 21 Jul 2009, 16:00
Es ist Martinsried, was dadurch verschandelt würde. Und zeitgleich würde damit die Möglichkeit einer weiteren Verlängerung Richtung Planegg unmöglich gemacht. Von da her finde ich die unterirdische Führung schon besser.Zumal es ja dank offener Bauweise nicht überdramatisch viel teurer ist.

Geschrieben von: Naseweis am 21 Jul 2009, 16:23
@Trampolin
Überall Institute, Gerwerbegebiete, Straßen usw. hinsetzen, kurzum das Zersiedeln, aber dann wegen 10 m mal 500 m Wald Einschränkungen machen?

@Cloakmaster:
Für eine weitere, zukünftige Verlängerung könnte die Wendeanlage wieder entfernt und eine zweite Rampe gebaut werden. Wenn ich mir Martinsried per Luftbild ansehe, finde ich diesen riesigen Institutskomplex, einen Haufen Straßen quer über die Felder, ein Teil des Ortes ist Gerwerbegebiet, der Großteil Reihenhaussiedlung .... Wo soll da was noch verschandelt werden? Gut, wenn Alle die unterirdische Bahn wollen, sollen sie eine solche eben zahlen.

Ich finde diese Argumente nicht stichhaltig, aber das ist lediglich meine Sicht.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jul 2009, 17:07
QUOTE (Naseweis @ 21 Jul 2009, 17:23)
@Trampolin
Überall Institute, Gerwerbegebiete, Straßen usw. hinsetzen, kurzum das Zersiedeln, aber dann wegen 10 m mal 500 m Wald Einschränkungen machen?

Da ich die Gegend nur schlecht kenne, habe ich bewusst keine Meinung abgegeben, was die Frage der ober- oder unterirdischen Führung anbelangt, sondern nur die Stellungnahme aus der SZ, die auch eine Meinung des Kreistags ist, zitiert. smile.gif

Ich glaube, dass es außerdem einen Grundsatzbeschluss der Stadt München gibt, dass U-Bahnen im Stadtgebiet nur noch unterirdisch gebaut werden sollen (korrigiert mich, wenn ich falsch liege!). Wenn ich das richtig sehe, liegt der Wald zu rund 80 % noch im Stadtbereich München. Damit würde es noch enger werden für eine oberirdische Führung.

Geschrieben von: Cloakmaster am 21 Jul 2009, 17:26
QUOTE (Naseweis @ 21 Jul 2009, 17:23)
@Trampolin
Überall Institute, Gerwerbegebiete, Straßen usw. hinsetzen, kurzum das Zersiedeln, aber dann wegen 10 m mal 500 m Wald Einschränkungen machen?

@Cloakmaster:
Für eine weitere, zukünftige Verlängerung könnte die Wendeanlage wieder entfernt und eine zweite Rampe gebaut werden. Wenn ich mir Martinsried per Luftbild ansehe, finde ich diesen riesigen Institutskomplex, einen Haufen Straßen quer über die Felder, ein Teil des Ortes ist Gerwerbegebiet, der Großteil Reihenhaussiedlung .... Wo soll da was noch verschandelt werden? Gut, wenn Alle die unterirdische Bahn wollen, sollen sie eine solche eben zahlen.

Ich finde diese Argumente nicht stichhaltig, aber das ist lediglich meine Sicht.

Das Argument mit dem Schutz des Waldes halte ich ebenfalls für ziemlich schwach.

Aber: Es wäre höchst unsinnig, erst eine Wendeanlage zu bauen, um sie später wieder wegzureissen, um die Gleise dann etwas tiefer erneut zu verlegen. Dann lieber gleich die Gleise da hin, wo sie liegen sollen, und gut is. Martinsried selbst, also der Ort hat durchaus seinen Charme. Vielleicht sollte ich eher "hatte" schreiben, denn die Zeit, da ich fast täglich dort war, ist schon mehr als 10 Jahre her, da wird sich sehr viel getan haben mit der Zeit. Die recht weit östliche Lage, entfernt vom Ort selsbt birgt für mich die theoretische Möglichkeit, später (auf dem Weg nach Planegg Bf) einen weiteren Halt in Martinsried einzuplanen. Aber bis da hin wird socher noch viel, viel Wasser die Würm entlang fliessen. Planegg hat zwar Geld, wird dieses aber sicher nicht mit vollen Händen. zum Fenster rauswerfen.

Im Bereich der Institute wird man vermutlich noch wesentlich mehr an Bauwerken mitsamt zugehöriger Zufahrtsstrassen und -wege planen, auch da wären oberirdische Bahngleise samt Stromschiene doch etwas hinderlich, fürchte ich. Und deshalb ist es eben besser, gleich da zu bleiben, wo eine U-Bahn nunmal hingehört: Unter die Erde.

Geschrieben von: Hot Doc am 21 Jul 2009, 20:21
QUOTE (TramPolin @ 21 Jul 2009, 16:19)
Wie könnte denn die Tram geführt werden? Erst über die Würmtalstraße zur U-Bahnstation Großhadern: Und wie geht es dann weiter? Blumenau - Gondrellplatz? Eine bestehende Tram ist da einfach nicht in der Nähe.

Ich würde sagen weiter über die Würmtalstr. und dann an der Fürstenriederstr. auf die bis dahin fertiggestellte Westtangente. Das Ende am Lorettoplatz könnte man sich dann sparen.

QUOTE
Nein, wenn die U-Bahn so nahe ist, ergibt es einfach Sinn, diese zu verlängern

Da geb ich dir dann doch recht. Wenn es wirklich nur noch eine Station ist, sollte man das durchziehen. Andererseits ist halt nicht nur darauf zu achten, dass man über einen NKF von über eins kommt, sondern auch, ob man mit dem selben Geld nicht mehrere andere Projekte fertigstellen könnte, die insgesammt einen größeren Nutzen haben. (Eveltuell an ganz anderer Stelle.)

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jul 2009, 20:46
QUOTE (Hot Doc @ 21 Jul 2009, 21:21)
Andererseits ist halt nicht nur darauf zu achten, dass man über einen NKF von über eins kommt, sondern auch, ob man mit dem selben Geld nicht mehrere andere Projekte fertigstellen könnte, die insgesammt einen größeren Nutzen haben. (Eveltuell an ganz anderer Stelle.)

Ich nehme an, Du meinst mit dem Hinweis am Schluss Projekte, die mit Planegg und Martinsried nichts zu tun haben.

Das sind dann aber unterschiedliche Zuständigkeiten. Wenn die Gemeinde Planegg die U-Bahn nach Martinsried will und man kommt dabei auf einen NKF von angenommen knapp über 1, dann sind die Voraussetzungen erfüllt und es handelt sich um eine Geschichte, die Projekte innerhalb von München nicht weiter tangiert. Man kann dann kaum als Ersatz die Tram nach Steinhausen bauen.

Daher spricht m.E. nichts gegen die U-Bahn nach Martinsried. Dass sich dadurch andere Projekte - etwa Trambahnneubaustrecken - innerhalb von München nach hinten verschieben könnten, ist nicht anzunehmen, da wohl keine Planungsressourcen aus München belegt werden.

Geschrieben von: Cloakmaster am 21 Jul 2009, 21:29
QUOTE (TramPolin @ 21 Jul 2009, 21:46)

Daher spricht m.E. nichts gegen die U-Bahn nach Martinsried. Dass sich dadurch andere Projekte - etwa Trambahnneubaustrecken - innerhalb von München nach hinten verschieben könnten, ist nicht anzunehmen, da wohl keine Planungsressourcen aus München belegt werden.

Ich gehe schon davon aus, daß Münchner Planugsressourcen belegt werden. Planegg wird wohl kaum eigene U-Bahn Planugnskapazitäten aufbauen, wenn man auf die Erfahrung des U-Bahn Referats (inzwischen firmierend unter "Baureferat/HA U-Bahn-Bau") der Stadt München zurückgreifen kann. Nur kostet es die Stadt München eben kein Geld, da sie von der Gemeinde Planegg beautragt und bezahlt werden...

Geschrieben von: FloSch am 21 Jul 2009, 21:48
QUOTE (Cloakmaster @ 21 Jul 2009, 22:29)
des U-Bahn Referats (inzwischen firmierend unter "Baureferat/HA U-Bahn-Bau")

Leider mittlerweile nicht mal mehr als Hauptabteilung, das wurde mittlerweile dem Ingenieurbau zugeschlagen:
Landeshauptstadt München, Baureferat, HA Ingenieurbau
So heißt es offiziell.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jul 2009, 22:04
QUOTE (Cloakmaster @ 21 Jul 2009, 22:29)
Ich gehe schon davon aus, daß Münchner Planugsressourcen belegt werden. Planegg wird wohl kaum eigene U-Bahn Planugnskapazitäten aufbauen, wenn man auf die Erfahrung des U-Bahn Referats (inzwischen firmierend unter "Baureferat/HA U-Bahn-Bau") der Stadt München zurückgreifen kann. Nur kostet es die Stadt München eben kein Geld, da sie von der Gemeinde Planegg beautragt und bezahlt werden...

U-Bahn-Planungsressourcen aus München werden wohl benötigt, ja, ich meinte aber eher Ressourcen für die Planung von neuen Trambahnstrecken.

So viel neue U-Bahnprojekte stehen ohnehin nicht in München nicht an, sodass es m.E. kein Problem darstellen dürfte, wenn München ein wenig für Martinsried mitplant.

Geschrieben von: Hot Doc am 21 Jul 2009, 22:30
QUOTE (TramPolin @ 21 Jul 2009, 21:46)
Ich nehme an, Du meinst mit dem Hinweis am Schluss Projekte, die mit Planegg und Martinsried nichts zu tun haben.

Das sind dann aber unterschiedliche Zuständigkeiten. Wenn die Gemeinde Planegg die U-Bahn nach Martinsried will und man kommt dabei auf einen NKF von angenommen knapp über 1, dann sind die Voraussetzungen erfüllt und es handelt sich um eine Geschichte, die Projekte innerhalb von München nicht weiter tangiert. Man kann dann kaum als Ersatz die Tram nach Steinhausen bauen.

Das ist so nicht richtig. Ein großer Teil der Kosten wird vom Freistaat übernommen aus eben für den ÖPNV im Großraum München vorgesehenen Töpfen. Sicher würde Planegg sein Geld nicht für Projekte woanders ausgeben, aber man könnte andere Projekte mehr fördern und dadurch beschleunigen oder erst umsetzbar machen.
Nicht jedes Projekt mit dem NKF > 1 wird einfach so gefördert.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jul 2009, 22:59
QUOTE (Hot Doc @ 21 Jul 2009, 23:30)
Das ist so nicht richtig. Ein großer Teil der Kosten wird vom Freistaat übernommen aus eben für den ÖPNV im Großraum München vorgesehenen Töpfen. Sicher würde Planegg sein Geld nicht für Projekte woanders ausgeben, aber man könnte andere Projekte mehr fördern und dadurch beschleunigen oder erst umsetzbar machen.
Nicht jedes Projekt mit dem NKF > 1 wird einfach so gefördert.

Dass es einen speziellen Topf für den Großraum München gibt, wusste ich in der Tat nicht bzw. war es mir im Moment nicht bewusst. Müsste es dann nicht eine Konkurrenz zwischen den verschiedenen Gemeinden und Städten geben? Was hat München eigentlich von der Verlängerung? Man zeigt sich ja kooperativ. Man könnte ja auch sagen, die Verlängerung nach Martinsried interessiert uns nicht oder nicht großartig und blockiert das Ganze eher. Die verkehrliche Situation in München würde sich vermutlich durch andere Projekte deutlicher verbessern. Etwa durch Trambahnneubaustrecken, die langfristig Kosten sparen und mehr Leute zum Umstieg auf den ÖPNV locken als die bestehenden Buslinien.

Oder stehen die Straßen von Großhadern nach Planegg vor einem Kollaps, sodass beide Seiten hier profitieren? (Ich kenne die Gegend zu schlecht.)

Geschrieben von: Hot Doc am 21 Jul 2009, 23:59
Ich denke die Unterstützung Münchens hat mit dem be- und entstehenden Hochschulareal zu tun. Studenten sind nicht nur wichtige Wählerschichten sondern Bildung immer ein Bereich mit dem man punkten kann. Auch entstehen dort viele Arbeitsplätze und den einsetzenden Pendelverkehr wird man wenn irgend möglich nicht mit dem AUto durch das Münchner Stadtgebiet erledigt wissen wollen.

Geschrieben von: rob74 am 22 Jul 2009, 09:34
Der http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/u-bahn-netz-waechst-weiter-neue-verbindung-nach-martinsried-418408.html berichtet auch - es wird die Aufteilung der Bau- und Betriebskosten genannt, und der Status der anderen geplanten Erweiterungen erwähnt: die U5 nach Pasing wird derzeit neu geprüft, die U4 nach Englschalking ist noch im Rennen, aber erst für die Zeit "nach 2018".

Den Titel "U-Bahn für Schlaue" kann ich nicht nachvollziehen - OK, mag sein dass Studenten schlauer sind als der Durchschnitt der Bevölkerung, aber dieser Intelligenz-Überschuss wird durch die nach Fröttmaning fahrenden Fussballfans wieder kompensiert laugh.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jul 2009, 13:44
Die Zahl die mich am meisten ärgert sind die 700.000 EURO jedes Jahr an Betriebskostenzuschuss. Da mag die U-Bahn so viel Sinn machen wie sie will, da kann man jedes Jahr n Kilometer Tram für bauen (und an den richtigen Stellen sogar betreiben).

Geschrieben von: JNK am 22 Jul 2009, 14:02
Um einfach eine andere Diskussion zurück in den Süden Deutschlands zu bringen: Eine Stadtbahn wäre jetzt von Vorteil: Rampe bauen und oberirdisch als Tram weiterführen.
(Natürlich kenne ich die örtlichen Gegebenheit nicht genau, aber es wäre doch zumindest eine Option)

Ich will jetzt hier die Diskussion nicht herverlagern, sondern nur für diejenigen, denen die Diskussion noch im Sinn ist, darauf hinweisen.

Das letzte Mal haben wir glaube ich hier darüber geredet:
http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=29&t=10367&s=3e2e2b755956e44ac3e194ca416cc4c9

Geschrieben von: Naseweis am 22 Jul 2009, 14:44
@JNK: So ein böses Wort habe ich nicht benutzt, als ich gestern hier nach der oberirdischen Lösung gefragt habe. Denn ich meine, selbst eine kreuzungsfrei zu haltende Bahn kann hier ohne große Beeinträchtigung oberirdisch geführt werden.

Geschrieben von: Boris Merath am 22 Jul 2009, 14:53
QUOTE (Hot Doc @ 22 Jul 2009, 14:44)
Die Zahl die mich am meisten ärgert sind die 700.000 EURO jedes Jahr an Betriebskostenzuschuss. Da mag die U-Bahn so viel Sinn machen wie sie will, da kann man jedes Jahr n Kilometer Tram für bauen (und an den richtigen Stellen sogar betreiben).

Und was bringt das den Studenten, die dann jeden Tag für eine Haltestelle in nen überfüllten Bus umsteigen müssen, wenn irgendwo anders ne Tram fährt? Durch die Platzierung der Institute in Martinsried bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als diese Verlängerung zu planen, da gehts immerhin und tausende Studenten die da jeden Tag hin müssen künftig, dazu die Unimitarbeiter, Mitarbeiter an den dort angesiedelten Instituten und Firmen und vieles andere. Da ist der jetzige Zustand auf Dauer nicht mehr ausreichend.

QUOTE (JNK @ 22 Jul 2009, 15:02)
Um einfach eine andere Diskussion zurück in den Süden Deutschlands zu bringen: Eine Stadtbahn wäre jetzt von Vorteil: Rampe bauen und oberirdisch als Tram weiterführen.
(Natürlich kenne ich die örtlichen Gegebenheit nicht genau, aber es wäre doch zumindest eine Option)

Nein, das wäre keine Option. Die U6 kommt von der völlig überlasteten Nord-Süd-Stammstrecke in München. Hier ist der 120m-Zug inzwischen viel zu kurz, kann aber wegen der Bahnsteiglängen nicht verlängert werden. Hier jetzt mit einer Stadtbahn durchzufahren, die zum einen kürzer, zum anderen schmäler ist, wäre eine völlige Katastrophe und nicht durchführbar. Man darf die Außenbereiche ja nicht isoliert sehen, sondern im Zusammenhang mit dem Gesamtnetz.

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jul 2009, 14:53
QUOTE (Naseweis @ 22 Jul 2009, 15:44)
Denn ich meine, selbst eine kreuzungsfrei zu haltende Bahn kann hier ohne große Beeinträchtigung oberirdisch geführt werden.

Das sehe ich nicht so. Die Bahn würde einmal quer durch den entstehenden Campus laufen, der ja gerade die Funktion haben soll die Wege zu Fuß und mit dem Rad kurz zu halten. Außerdem sollen in den recht und links der Strecke stehenden Gebäuden kognitive Höchstleistungen vollendet werden, da würde mich eine Bahn alle 5 Minuten in Wurfreichweite schon stören.
Vielleicht würde ein Trog mit Wall und einigen Brücken gehen, aber dann kann man auch gleich eintunneln.
Die U-Bahn in München hat das Problem, dass sie für die Außenstrecken einfach zu groß dimensioniert ist. Dadurch werden die letzten Stationen im Vergleich zu den Passagierzahlen beim Bau und Betrieb ziemlich teuer.

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jul 2009, 15:10
QUOTE (Boris Merath @ 22 Jul 2009, 15:53)
Und was bringt das den Studenten, die dann jeden Tag für eine Haltestelle in nen überfüllten Bus umsteigen müssen, wenn irgendwo anders ne Tram fährt? Durch die Platzierung der Institute in Martinsried bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als diese Verlängerung zu planen, da gehts immerhin und tausende Studenten die da jeden Tag hin müssen künftig, dazu die Unimitarbeiter, Mitarbeiter an den dort angesiedelten Instituten und Firmen und vieles andere. Da ist der jetzige Zustand auf Dauer nicht mehr ausreichend.


Das sich in Garching was tun muß ist klar!
Wie ich anfangs schon geschrieben habe, kann man auch hier eine Trambahn bauen (die wahrscheinlich sogar noch vor der U-Bahn in Betrieb gehen kann). Entweder von der geplanten Westtangente aus oder vom Gondrellplatz. Ein Umsteigen wäre dann natürlich von der U6 immer noch möglich, allerdings in eine Tram, die doch deutlich mehr Platz bietet als ein Bus.
Des weiteren würde man die zusätzlichen Fahrgäste nicht komplett auf die eh schon überlastete Linie U6 legen, sondern könnte zumindest Teile der Fahrgäste z.B. über die Westtangente direkt mit der S-Bahn in Laim oder der U-Bahn am Laimer Platz verbinden.
Selbst danach würden im Vergleich noch viele Millionen übrig bleiben, weitere Projekte anzugehen.

70 Millionen für ein Projekt auzugeben, von dem ich weiß, dass ich in Zukunft jedes Jahr weitere 700.000 Euro zahlen werden, sollte jeden Menschen dazu anregen über Alternativen nachzudenken. Und die gibt es hier zu hauf.
(Ob sie durchführbar sind, könnte diese Diskussion klären. So wie sie anfängt fürchte ich aber, dass es mal wieder bei einem gegenseitigen MACHBAR! - NICHT MACHBAR! endet.)

Siehe hier:
QUOTE
Nein, das wäre keine Option. Die U6 kommt von der völlig überlasteten Nord-Süd-Stammstrecke in München. Hier ist der 120m-Zug inzwischen viel zu kurz, kann aber wegen der Bahnsteiglängen nicht verlängert werden. Hier jetzt mit einer Stadtbahn durchzufahren, die zum einen kürzer, zum anderen schmäler ist, wäre eine völlige Katastrophe und nicht durchführbar. Man darf die Außenbereiche ja nicht isoliert sehen, sondern im Zusammenhang mit dem Gesamtnetz.


Wer sagt denn, dass eine Stadtbahn weiter bis nach Fröttmaning fahren muss. Man könnte genau so gut Stadtbahn wieder an anderer Stelle ausfädeln und ein anderes Ziel ansteuern lassen.
Nicht immer alles so schwarz - weiß sehen Boris. Viele Ideen haben erstaunlich viel Potential wenn man einen Schritt weiter denkt.

Geschrieben von: philmuc am 22 Jul 2009, 15:14
Der Vorteil der U-Bahn ist doch vor allem die kürzere Fahrzeit. Von derzeit 30 min zum Marienplatz auf dann nur noch 18 min.
Mit Tram und abermaligem umsteigen kannst du keinen hinterm Ofen hervorlocken, das ist gegenüber dem Bus nur der Vorteil des größeren Platzangebots, sonst nix.

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jul 2009, 15:22
QUOTE (philmuc @ 22 Jul 2009, 16:14)
Der Vorteil der U-Bahn ist doch vor allem die kürzere Fahrzeit. Von derzeit 30 min zum Marienplatz auf dann nur noch 18 min.
Mit Tram und abermaligem umsteigen kannst du keinen hinterm Ofen hervorlocken, das ist gegenüber dem Bus nur der Vorteil des größeren Platzangebots, sonst nix.

Seh ich ja ähnlich. Trotzdem fällt bei mit die Abwägung Umsteigen oder Millionen verpulvert eher zugunsten des Umsteigens aus.
Die Tram hat aber im Gegensatz zum Bus schon Vorteile und wird auch besser angenommen. Und durch die möglichen neuen Umsteigebeziehungen zu anderen Verkehrsmitteln kann sie am Ende für viele Leute besser sein, als eine schnelle aber stehende Fahrt mitten ins Zentrum.

Ich möcht mich jetzt auch nicht gegen die Verlängerung der U-Bahn aussprechen. Die Stelle ist sicher eine der vernünftigsten möglichen Verlängerungen. Ich möchte nur mal ins Gedächtnis rufen, was man mit dem Geld sonst alles machen könnte, und ob das nicht wesentlich mehr bringen würde.
Für die 700.000 EURO im Jahr kann ich dann zusätzlich noch einige Pendelbusse Großhadern - Forschungszentrum anbieten, oder sogar auf die Dauer ne Pendeltram nur für die Studenten. Und dann können wir immer noch die 70 Mio. woanders anlegen.

Geschrieben von: Boris Merath am 22 Jul 2009, 15:32
Die Standorte der LMU liegen aber nicht in Pasing oder Laim, sondern in der Münchner Innenstadt. Viele Studentenwohnheime sind auf die heutigen Unistandorte ausgerichtet, und liegen daher an der U3/U6-Achse. Martinsried bekommt im Endausbau ein mit Garching fast vergleichbares Faghgastpotential, spätestens wenn die Mathematik und Physik auch da draußen sind, da gehts nicht nur um ein paar einzelne Hanseln. Man hat eine U-Bahn an der passenden Stelle, die U-Bahn liegt auch noch in Richtung der Hauptverkehrsströme - warum sollte man dann eine Trambahn von sonstwoher bauen, mit dem Hinweis, die Leute könnten doch umsteigen so wie jetzt auch schon?

Und ich bin mir sicher, dass die Entscheidung für die U-Bahn nicht nur auf ner Idee basiert, sondern da durchaus die entsprechenden verkehrlichen Untersuchungen dahinterstehen.

Das hat auch nichts mit schwarz-weiß-sehen zu tun, ich habe nichts gegen die Trambahn, und befürworte den weiteren Netzausbau, da wos sinnvoll ist, aber auf Teufel komm raus die Trambahn hochzuloben und alles was nicht Trambahn ist zu verteufeln, bringt einen auch nicht weiter. Die Basis des ÖPNV innerhalb Münchens ist nunmal die U-Bahn, und ohne U-Bahn würde es nicht mehr gehen.

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jul 2009, 16:06
QUOTE (Boris Merath @ 22 Jul 2009, 16:32)
Die Standorte der LMU liegen aber nicht in Pasing oder Laim, sondern in der Münchner Innenstadt. Viele Studentenwohnheime sind auf die heutigen Unistandorte ausgerichtet, und liegen daher an der U3/U6-Achse.
Und ich bin mir sicher, dass die Entscheidung für die U-Bahn nicht nur auf ner Idee basiert, sondern da durchaus die entsprechenden verkehrlichen Untersuchungen dahinterstehen.

Wo die Standorte der LMU liegen ist ziemlich schnuppe. Die meisten Studenten müssen entweder zum einen Standort ODER zum anderen. Die wenigsten zu mehreren (die Mediziner mal ausgenommen, da hat man sich ein beispielloses Fehlplanungsszenario geleistet).
Auch sind nicht so viele Studentenwohnheime an der U3/U6 wie man denkt. Nur die bekannten großen Studentenstadt und Oly-Park (und das ist noch nicht einmal so groß). Das meines Wissens größte liegt z.B. an der Chiemgaustr. Und außerdem kommen nur ein kleiner Teil der Studenten aus den Studentenwohnheimen.

QUOTE
Martinsried bekommt im Endausbau ein mit Garching fast vergleichbares Faghgastpotential, spätestens wenn die Mathematik und Physik auch da draußen sind, da gehts nicht nur um ein paar einzelne Hanseln.

Genau davor hab ich Angst. In HVZ - wo ja eh noch fast nix auf der U6 los ist - stopft man noch ein paar mehr Paxe ein die U-Bahn (durch die aus meiner Siche fulminant fehlgeplante neue Station auch noch schön an den Enden wo ja bekanntlich der meiste Platz ist - warum sonst sind die Enden der U-Bahn sonst so beliebt wink.gif ).

QUOTE
Man hat eine U-Bahn an der passenden Stelle,...

Genau das scheint mir das Hauptargument zu sein, sollte es aber nicht. Das ist zu kurz gedacht!

QUOTE
die U-Bahn liegt auch noch in Richtung der Hauptverkehrsströme - warum sollte man dann eine Trambahn von sonstwoher bauen, mit dem Hinweis, die Leute könnten doch umsteigen so wie jetzt auch schon?

Im Gegneteil, die Hauptverkehrsströme sind da, weil da eine U-Bahn ist. Eine Tram mit Umsteigemöglichkeiten zur U4/5 und zu (fast) allen S-Bahnen wäre für viele eine ähnlich gute Lösung, für alle aus dem Osten Münchens aber eine deutlich bessere. Und das Umsteigen in Großhadern ist nicht so schlimm, wenn man die Haltezeiten aufeinander abstimmt. Die Tram könnte dafür die Feinerschliessung des neuen Forschungsareals deutlich besser mit 2 Haltestellen gewährleisten und nochmal mit einer Haltestelle im Ort selber auch den Einwohnern kürzere Wege zur Haltestelle bieten.
Die Frage ist jetzt ob diese Vorteile eines Tramanschlusses (mit seinen unzweifelhaft vorhandenen Nachteilen) den einen Vorteil der U-Bahn (schnelle Direktverbindung ins Zentrum) mit ihren imensen Kosten wirklich aufwiegt.

QUOTE
Das hat auch nichts mit schwarz-weiß-sehen zu tun, ich habe nichts gegen die Trambahn, und befürworte den weiteren Netzausbau, da wos sinnvoll ist, aber auf Teufel komm raus die Trambahn hochzuloben und alles was nicht Trambahn ist zu verteufeln, bringt einen auch nicht weiter.

In meinen Augen schon. Du schusterst schnell ein paar vermeindliche Vorteile der U-Bahn zusammen und stellt mit einer sehr unreflektierten Bemerkung ("Trambahn von sonstwoher") die andere Idee aufs Abstellgleis. Ich habe ja nie gesagt, dass am Ende die U-Bahn vielleicht wirklich das beste ist, aber ich mache mir halt auch gerne Gedanken wenn schon (fast) klar ist, was am Ende bei rauskommt.

QUOTE
Die Basis des ÖPNV innerhalb Münchens ist nunmal die U-Bahn, und ohne U-Bahn würde es nicht mehr gehen.

Das ist übrigens das schönste Beispiel für schwarz-weiß. Das Rückrad des ÖPNV ist die relativ gute Vernetzung. Die U-Bahn wäre ein nichts ohne das restliche Netz. Leider wird immer wieder kurzsichtig den einzelnen Verkehrsmitteln (meistens der U-Bahn) Vorteile auf Kosten des Netzes gegeben.
Mit der U-Bahn wird bald auch nix mehr gehen, wenn wir uns weiter so auf sie versteifen.
Da könnt ich jetzt noch stundenlang referrieren, aber das wir dann off-topic.

Geschrieben von: ET 423 am 22 Jul 2009, 16:17
Ja und, was wäre die Alternative? Die U-Bahn weiterhin am Klinikum Großhadern enden lassen und von irgendwo her eine Trambahn herbeizaubern?? laugh.gif laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jul 2009, 16:34
Genau!
So sehr muß man da nicht zaubern, wie ich schon weiter oben geschrieben hab. Mit der Westtangente wäre das ein relativ kurzes Stück das extra zu bauen wäre. Auch eine immer wieder ins Gespräch gebrachte Verlängerung in die Blumenau könnte man locker weiter verlängern.
Des weiteren, sollte man die Bus-Situation verbessern. Hier könnte man noch einiges machen. Da ist alles noch aufs Klinikum konzentriert.

Wenn schon U-Bahn, dann nur mit sehr weiter Weitsicht im Zuge eines Verkehrsentwicklungsplanes. Dann aber ist die weitere Verlängerung bis Planegg oder Gräfelfing unbedingt notwendig.

Mein Fazit: Die U-Bahn-Verlängerung MUSS irgendwann kommen. Ich denke aber nicht, dass jetzt schon die Zeit dafür ist. Die Fahrgastzahlen reichen nur für einen (Teil-)Uni-Standort nicht aus um eine U-Bahn zu rechtfertigen. Andererseit reichen sie aus um die enge Situation auf dieser Linie noch zu verschlimmern. Ich hielte es für sinnvoller, erstmal kleinere Brötchen zu backen und sich die große Option für später frei zu halten.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 22 Jul 2009, 17:34
QUOTE (Hot Doc @ 22 Jul 2009, 17:34)
Mein Fazit: Die U-Bahn-Verlängerung MUSS irgendwann kommen. Ich denke aber nicht, dass jetzt schon die Zeit dafür ist. Die Fahrgastzahlen reichen nur für einen (Teil-)Uni-Standort nicht aus um eine U-Bahn zu rechtfertigen. Andererseit reichen sie aus um die enge Situation auf dieser Linie noch zu verschlimmern. Ich hielte es für sinnvoller, erstmal kleinere Brötchen zu backen und sich die große Option für später frei zu halten.

Ach und dann wilsst Du das nicht vorhandene Geld zweimal ausgeben ?
Erstmal für den NEUBAU einer von irgendwo herkommenden Trambahnstrecke und dann in ein paar Jahren diese wieder wegreissen und dafür eine U-Bahn bauen blink.gif

Es sollte doch endlich erstmal die Trambahn in der Fürstenrieder Straße gebaut werden, dann sieht man schon, wie gut die angenommen wird. Der mögliche Anschlußast dürch die Würmtalstraße wären dann mal schlappe 4 km Trambahnstrecke, davon alleine schonmal 1,9 km bis zur U-Bahnstation Großhadern.

Für die zigtausend Fahrgäste, die für Martinsried projektiert sind, gehts ohne U-Bahn, die ja erst 2015 fertig ist, eh nicht mehr.

Sicher wäre auch noch eine Querverbindung von Pasing Bf aus interessant, aber bis hier durch die engen Dorfstraßen gegondelt wird, fährt man mit dem Zug aus Augsburg und sonstwo her weiter bis zum Hauptbahnhof, steigt am Sendlinger Tor nochmals um, um dann mit der U6 nach Martinsried zu kommen.

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jul 2009, 18:29
QUOTE (ubahnfahrn @ 22 Jul 2009, 18:34)
Ach und dann wilsst Du das nicht vorhandene Geld zweimal ausgeben ?
Erstmal für den NEUBAU einer von irgendwo herkommenden Trambahnstrecke und dann in ein paar Jahren diese wieder wegreissen und dafür eine U-Bahn bauen blink.gif

Ja. Aber zetlich so versetzt, dass man allein durch den späteren Start der U-Bahn die Bau- und Betriebskosten der Tram schon längst wieder drin hat. So komisch es klingt, man kann durch sowas Geld sparen! Man sollte allerdings - anders als von dir unterstellt, darauf achten, dass man die Tram nicht abreissen muss, wenn man die U-Bahn später erweitert.

QUOTE
Es sollte doch endlich erstmal die Trambahn in der Fürstenrieder Straße gebaut werden, dann sieht man schon, wie gut die angenommen wird.

Da wär ich auch stark dafür.

QUOTE
Für die zigtausend Fahrgäste, die für Martinsried projektiert sind, gehts ohne U-Bahn, die ja erst 2015 fertig ist, eh nicht mehr.

So viele Tausend sind das garnicht. Genau das ist ja da Problem.

QUOTE
Sicher wäre auch noch eine Querverbindung von Pasing Bf aus interessant, aber bis hier durch die engen Dorfstraßen gegondelt wird, fährt man mit dem Zug aus Augsburg und sonstwo her weiter bis zum Hauptbahnhof, steigt am Sendlinger Tor nochmals um, um dann mit der U6 nach Martinsried zu kommen.

Genau so scheint man sich das in den Planungsbüros immer wieder zu denken (und hier im Forum auch viel zu oft). Dass es aber billiger sein kann 2-3 Tramlinien zu bauen und der Effekt größer ist als eine U-Bahn, vergessen viele oft.
Das größte Problem, das der ÖPNV hat ist die Tür zu Tür Fahrzeit, da hier das Auto fast immer schneller ist. Das macht man aber nicht mit schnellen U-Bahnen wett, sondern mit möglichst vielen umsteigefreien Verbindungen. Das U-Bahn-Netz tut oft genau das Gegenteil.

Geschrieben von: JNK am 22 Jul 2009, 19:42
QUOTE (Boris Merath @ 22 Jul 2009, 15:53)
Nein, das wäre keine Option. Die U6 kommt von der völlig überlasteten Nord-Süd-Stammstrecke in München. Hier ist der 120m-Zug inzwischen viel zu kurz, kann aber wegen der Bahnsteiglängen nicht verlängert werden. Hier jetzt mit einer Stadtbahn durchzufahren, die zum einen kürzer, zum anderen schmäler ist, wäre eine völlige Katastrophe und nicht durchführbar. Man darf die Außenbereiche ja nicht isoliert sehen, sondern im Zusammenhang mit dem Gesamtnetz.

Ich wollte ja nur darauf hinweisen, dass ein Stadtbahnnetz, also kombinierte U- und Strassenbahn, den Vorteil hat, recht kostengünstig erweitert zu werden.

Dass dies für München mit getrenntem U-Bahn und Strassenbahnnetz keine derzeitige realistische Option darstellt war mir klar. Und wer weiß, ob ein Stadtbahnnetz in München nicht ganz anders aussehen würde als das derzeitige U-Bahnnetz und somit Deine Argumentation von Überfüllung eventuell nicht existent.

Natürlich haben beide Systeme ihre Vorteile, das will ich hier nicht aufwärmen. (siehe oben verlinkten Thread). Ich wollte einfach nur mal darauf hinweisen, da viele Münchener von der U-Bahn-Lösung überzeugt sind, dass sie in diesem Fall einen Nachteil hat. Quasi ein Querlink zur damaligen Diskussion anhand eines praktischen Beispiels. wink.gif

Geschrieben von: Cloakmaster am 23 Jul 2009, 17:00
Cheimgaustr. eine der grössten Anlagen ? Mitnichten. Es gibt übrigens nicht nur die Chiemgaustr, die StuSta, und das Oly-Dorf. Hier eine Aufstellunge aller Wohnanlagen des Münchenr Studentenwerks, für nicht ganz so ortskundige mit Angabe der nächstgelegenen ÖPNV-Möglichkeit. Vielleicht kommt einem dann in den Sinn, warum die U6 als "Studentenlinie" bezeichnet wird.

Ort Wohnplätze ÖPNV

Adalbertstr. 8 U3/6 Universität
Agnes/Adelheidstr 383 U2 Josephsplatz
Biedersteiner Str. 164 U6 Dietlindenstr.
Chiemgaustr. 348 U2 Untersbergstr.
Dachhauerstr. 95 U1 Stiglmaierplatz
Hedwig-Darnfeld-Allee 110 Tram20/21 Goethe-Institut
Kaulbachstr. 97 U3/6 Universität
Kreitmeyerstr. 44 U2 Theresienstr.
Lothstr. 62 Tram20/21 Lothstr.
OlyDorf 1801 U3 Olyzentrum
Schwere-Reiter-Str 239 U2 Hohenzollernplatz
Türkenstr 99 U3/6 Universität

Felsennelkenanger 545 U2 Dülferstr.
Heidemannstr. 310 U6 Kieferngarten
Josef-With-Weg 190 U6 Kieferngarten
Knorstraße 106 U2 Milbertshofen
Studentenstadt 2485 U6 Studentenstadt

Heiglhofstr. 415 U6 Grosshadern
Sauerbruchstr 259 U6 Klinikum Grosshadern

Stiftsbogen 588 U6 Holzapfelkreuth

Notburgastr 137 U3/6 Gieselastr.

Ausserhalb
Garching I 110 U6 Garching-Hochbrück
Garching II 112 U6 Garching FZ
Oberschliessheim 171 S1 Oberschliessheim
Weihenstephan I 109 S1 Freising / BUS
Weihenstephan II 226 S1 Freising / BUS
Weihenstephan III 382 S1 Freising / BUS
Weihenstephan IV 238 S1 Freising / BUS
Rosenheim I 113 DB Rosenheim BF
Rosenheim II 345 DB Rosenheim BF

Das Studentenwerk hat auch schon Interesse bekundet, in Martinsried eine Wohnanlge zu errichten. Und Gerüchten zufolge könnte diese durchaus die dritte Anlage mit mehr als 1.000 Wohnplätzen werden.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 23 Jul 2009, 18:44
Dann fasse ich das mal nach Linien zusammen:

U1: 95
U2: 1.665
U3: 1.801
U4/U5: 0
U6: 4.974

Tram 20/21: 172
S1: 1.026
DB950/951: 458

Zusammen: 10.191

Geschrieben von: Iarn am 31 Jul 2009, 17:53
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/u-bahn-verlaengerung-rechnet-sich-426656.html
QUOTE
Um zu ermitteln, ob Nutzen und Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen, ermittelt man einen so genannten Nutzen-Kosten-Indikator. „Ein Indikator von 1 ist erforderlich, damit sich die Schatullen bei Bund und Land öffnen“, sagte Schneider. Die Martinsrieder U-Bahnverlängerung kommt auf 1,32, laut Schneider „ein sehr guter Wert“.


Doch nicht die 2, die hier mal rumgegeistert sind, aber ein sehr guter Wert.

Geschrieben von: TravellerMunich am 31 Jul 2009, 22:06
700.000 Euro pro Jahr Betriebskostenzuschuss klingen erst mal nach viel.
Kleines Quiz:
Was meint Ihr, wieviele Gelenkbusse man damit fahren lassen kann?
Und wie viele Trambahnzüge?
Und wieviele km Trambahn bauen?

Geschrieben von: ET 423 am 31 Jul 2009, 22:31
QUOTE
Die Martinsrieder U-Bahnverlängerung kommt auf 1,32, laut Schneider „ein sehr guter Wert“.

Wie die das (schön-)gerechnet haben, wäre auch mal interessant, zu erfahren.

Geschrieben von: rob74 am 31 Jul 2009, 22:43
QUOTE (ET 423 @ 31 Jul 2009, 23:31)
Wie die das (schön-)gerechnet haben, wäre auch mal interessant, zu erfahren.

Naja, das steht in dem Artikel ziemlich detailliert drin. Allerdings, wie die einzelnen Summen zustandekommen wird nicht erklärt. Z. B. die 570.000 € Unterhaltskosten (jährlich, vermute ich) für den U-Bahnhof - ohne Energiekosten: ich vermute mal, da werden die Unterhaltskosten, die in fernerer Zukunft anfallen werden (z.B. Beton- und Fugensanierungen) gleichmäßig auf die Betriebsjahre verteilt, sonst erscheint mir die Summe a bisserl hoch. Und was ist mit den Unterhaltskosten der Strecke und des Streckentunnels?

Geschrieben von: TravellerMunich am 1 Aug 2009, 10:03
Der einzige Grund, warum München eine deutschlandweit einmalig hohe ÖV-Nutzung hat, ist das dichte U-Bahn-Netz.
Nur mit der U-Bahn bekommt man Autofahrer aus den Autos heraus. Die Trams sind eine nette Ergänzung, haben aber früher nicht und würden auch heute nicht so viele Fahrgäste generieren. Ob einem das lieb ist oder nicht.
Wer Menschen in München aus dem Auto heraus bekommen will, muss das U-Bahn-Netz ausbauen.
Eine Tram ist da keine Alternative.

Noch zu den weiter oben kritisierten 700.000 Euro Betriebskostenzuschuss, für die man angeblich so viele Busse fahren lassen oder Trambahnlinien bauen könnte.
Allenfalls 3-4 Linienbusse könnten hiermit betrieben werden oder 2 Trambahnzüge bzw. pro Jahr dann immerhin 50-70 Meter Trambahnstrecke gebaut werden. Nach 20 bis 30 Jahren wäre man dann in Martinsried.

Geschrieben von: Fastrider am 1 Aug 2009, 22:47
QUOTE (JNK @ 22 Jul 2009, 20:42)
Ich wollte ja nur darauf hinweisen, dass ein Stadtbahnnetz, also kombinierte U- und Strassenbahn, den Vorteil hat, recht kostengünstig erweitert zu werden.

Dass dies für München mit getrenntem U-Bahn und Strassenbahnnetz keine derzeitige realistische Option darstellt war mir klar. Und wer weiß, ob ein Stadtbahnnetz in München nicht ganz anders aussehen würde als das derzeitige U-Bahnnetz und somit Deine Argumentation von Überfüllung eventuell nicht existent.

Anfang der 1960-er war das mal in München geplant. Da hätte es 3 Tunnel Richtung Norden (Schleissheimer, Barer und Ludwigstrasse) gegeben, 2 Richtung Westen (Nymphenburger und Dachauer Strasse), 2 Richtung Osten (Maximilianstrasse und St. Martinsplatz - Neuperlach), 2 Richtung Süden (Lindwurmstrasse und ThalkirchnerStrasse) und einen Tunnel und einen oberirdischen 22-er. Engpass wäre vor allem der Abschnitt St. Martinsplatz - Stiglmeierplatz geworden, weil hier alle Linien auf der gleichen Trasse gefahren wären.

Man darf auch nich vergessen, dass ein Stuttgarter Zug nur ca. 54% der Kapazität eines Münchner Zuges hat. Also Stadtbahn ist eher was für Städte so um 500'000 Einwohner.

Geschrieben von: Jean am 2 Aug 2009, 08:56
Eine U-Bahn mehr braucht man aber wohl doch...sonst wird die Wendezeit schon wieder gekürzt...Gut, in der NVZ wäre das wohl verkraftbar...Busse einsparen kann man durch die Verlängerung aber wohl kaum da der Linienverlauf doch bisschen abseits der U-Bahn verläuft

Geschrieben von: elchris am 2 Aug 2009, 10:36
Mindestens ein Kurs - in der HVZ zwei, wenn man auch die Verstärker rausfahren will. Angenehmer wärs, die Verstärker nur bis zum Klinikum fahren zu lassen.

Geschrieben von: Jean am 2 Aug 2009, 10:40
Den 5 Minuten Takt kannst du wohl komplett vergessen...ist ja kein Geheimnis dass die MVG den jetzigen 5 Minuten bis Klinikum nicht mag...aber aus Mangel an anderer Möglichkeit dazu "gezwungen" ist.

Geschrieben von: Cloakmaster am 2 Aug 2009, 10:45
QUOTE (Jean @ 2 Aug 2009, 11:40)
Den 5 Minuten Takt kannst du wohl komplett vergessen...ist ja kein Geheimnis dass die MVG den jetzigen 5 Minuten bis Klinikum nicht mag...aber aus Mangel an anderer Möglichkeit dazu "gezwungen" ist.

wieso mag die den denn nicht? Und warum muss der dann sein? WO läge denn das Problem den 5-Minuten-Verstärker in Holzapfelkreuth einzusetzen? Wenn Martinsried - so wies es aussieht keine WA bekommt, wird mal wohl auch nur mit einem 10-Minuten-Takt planen.

Geschrieben von: philmuc am 2 Aug 2009, 13:19
QUOTE (Cloakmaster @ 2 Aug 2009, 11:45)
WO läge denn das Problem den 5-Minuten-Verstärker in Holzapfelkreuth einzusetzen?

Das Problem wären überfüllte Züge. In dr HVZ kriegt man bereits jetzt spätestens am Haderner Stern kaum noch einen Sitzplatz, insofern halte ich das Gerücht für Quatsch.

Und zu den Bussen. auch das ist Quatsch, natürlich wird man sich dann hier eingies sparen. Ich denk mal, dass man den 266er dann nur noch zwischen Planegg und Martinsried fahren lassen wird, den Rest übernimmt ja die U-Bahn, und für die 2 Haltestellen in der Würmtalstraße reicht auch der 268er völlig aus.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 2 Aug 2009, 13:23
QUOTE (philmuc @ 2 Aug 2009, 14:19)
... spätestens am Haderner Stern kaum noch einen Sitzplatz, ...

Wo ist dann die U6 überfüllt, es gibt ja auch noch massig Stehplätze und erst wenn die auch alle belegt sind, dann ist die U6 ÜBERfüllt rolleyes.gif

Geschrieben von: FloSch am 2 Aug 2009, 13:25
QUOTE (ubahnfahrn @ 2 Aug 2009, 14:23)
Wo ist dann die U6 überfüllt, es gibt ja auch noch massig Stehplätze und erst wenn die auch alle belegt sind, dann ist die U6 ÜBERfüllt rolleyes.gif

Einfach mal paar Bahnhöfe weiter denken: wenn am Haderner Stern im 5er-Takt schon keine Sitzplätze mehr frei sind, ist spätestens am Harras nur noch reinquetschen möglich. Somit mal wieder jeder zweite Zug überlastet wenn nur noch im 10er-Takt bis Klinikum gefahren würde, das hat man ja schon auf dem Nordast...

Geschrieben von: philmuc am 2 Aug 2009, 13:25
Ich sagte nicht, dass sie überfüllt IST, sondern dass sie es WÄRE wenn man jeden zweiten Zug streicht. wink.gif

Geschrieben von: Cloakmaster am 2 Aug 2009, 13:28
QUOTE (philmuc @ 2 Aug 2009, 14:19)
Das Problem wären überfüllte Züge. In dr HVZ kriegt man bereits jetzt spätestens am Haderner Stern kaum noch einen Sitzplatz, insofern halte ich das Gerücht für Quatsch.

Und zu den Bussen. auch das ist Quatsch, natürlich wird man sich dann hier eingies sparen. Ich denk mal, dass man den 266er dann nur noch zwischen Planegg und Martinsried fahren lassen wird, den Rest übernimmt ja die U-Bahn, und für die 2 Haltestellen in der Würmtalstraße reicht auch der 268er völlig aus.

Wenn es eh so gut gefüllt ist, warum hat die MVG dann etwas gegen den 5-Minutentakt?

Jeans Beitrag leist sich so, daß der 5-Minuten-Takt bereits ab Klinikum zuviel Angebot für zuwenig Fahrgäste darstellt, und die MVG deswegen gene auf 10-Minuten ausünnen würde, dies abewr nicht kann, weil man den 5-Minuten-Takt zB nicht erst am Harras einsetzen kann, wenn man keine Sardinendosen produzieen will. Wenn du jetzt sagst, daß es breits ab HaStern gut besetzt ist, komme ich zu dem 'Schluß, daß man die Verstärker zwar noch nicht am Klinikum, aber wohl ab Grosshadern, oder eben spätestens HaStern braucht. Und wenn dem so ist, dann ist es wohl verschwmerzbar, daß die Züge auf dem ersten Abschnitt vom Klinikum bis GRosshardern noch ein paar freie Sitzplätze aufweisen..

Geschrieben von: Jean am 2 Aug 2009, 13:39
Wenn man die MVG glauben mag, dann ist erst ein Zug wirklich rentable wenn die Leute sich reinketschen müssen (ich sag nur Rückzug der Linie U4 ab Dezember)...

Geschrieben von: TramPolin am 2 Aug 2009, 14:13
QUOTE (Jean @ 2 Aug 2009, 14:39)
Wenn man die MVG glauben mag, dann ist erst ein Zug wirklich rentable wenn die Leute sich reinketschen müssen (ich sag nur Rückzug der Linie U4 ab Dezember)...

Die U4 steht aber zu den Zeiten, zu denen gekürzt wird, nicht im Verdacht, quetschvoll zu sein. Letztendlich ändert sich für die meisten kaum was - eine direkte Verbindung vom Arabellapark in die Innenstadt bleibt ja tagsüber und in der Hauptverkehrszeit erhalten.

Geschrieben von: Rohrbacher am 2 Aug 2009, 14:18
QUOTE
Die U4 steht aber zu den Zeiten, zu denen gekürzt wird, nicht im Verdacht, quetschvoll zu sein.

Und das war in der Zeit als ich da mal eine Zeit lang jeden Tag gefahren bin, auch schön so. Raus aus dem vollen RE, rein in die U-Bahn. Hach, war das schön. laugh.gif

Geschrieben von: Jean am 2 Aug 2009, 14:23
Dafür ist die U5 ganz schön voll!

Geschrieben von: rob74 am 3 Aug 2009, 08:17
QUOTE (Cloakmaster @ 2 Aug 2009, 14:28)
Jeans Beitrag leist sich so, daß der 5-Minuten-Takt bereits ab Klinikum zuviel Angebot für zuwenig Fahrgäste darstellt, und die MVG deswegen gene auf 10-Minuten ausdünnen würde, dies aber nicht kann, weil man den 5-Minuten-Takt zB nicht erst am Harras einsetzen kann, wenn man keine Sardinendosen produzieren will. Wenn du jetzt sagst, daß es breits ab HaStern gut besetzt ist, komme ich zu dem Schluß, daß man die Verstärker zwar noch nicht am Klinikum, aber wohl ab Grosshadern, oder eben spätestens HaStern braucht.

Da gibt's noch zwei Sachen, die man beachten muss: erstens kann man durch Verkürzen der Verstärker nur dann Geld sparen, wenn man dadurch einen Kurs einsparen kann. Wenn man also nur eine oder zwei Halterstellen früher wendet, bringt das u.U. nix. Und zweitens kann man im 5-Minuten-Takt nur da wenden, wo man eine Wendeanlage hat, und die hat man nur am Harras und eben am Klinikum. Am Harras zu wenden wäre aber deutlich zu früh. Vielleicht wird aber die Verlängerung nach Martinsried nur im 10-Minuten-Takt befahren, es sei denn, das erste Argument spricht dagegen smile.gif

Geschrieben von: Hochbrücker am 3 Aug 2009, 08:38
Ich schätze mal das Martinsried genauso Taktzeiten hat wie die U6 -Nord zum Forschungsgelände.HVZ 10 minuten und ansonsten 20 minuten.Weil wenn Martinsried einen anderen Takt,also HVZ 5 miunten und NVZ 10 minuten bekommt,werden die Garchinger auf die Barikarden gehen.
Vorallem wird der U-Bahnzug der in Martinsried startet auch bis Garching durchfahren um die Forschungseinrichtungen zu verbinden und das ohne umsteigen.

Geschrieben von: rob74 am 3 Aug 2009, 09:22
QUOTE (Hochbrücker @ 3 Aug 2009, 09:38)
Ich schätze mal das Martinsried genauso Taktzeiten hat wie die U6 -Nord zum Forschungsgelände.HVZ 10 minuten und ansonsten 20 minuten.Weil wenn Martinsried einen anderen Takt,also HVZ 5 miunten und NVZ 10 minuten bekommt,werden die Garchinger auf die Barikarden gehen.
Vorallem wird der U-Bahnzug der in Martinsried startet auch bis Garching durchfahren um die Forschungseinrichtungen zu verbinden und das ohne umsteigen.

Die Garchinger werden da glaube ich nicht auf die Barrikaden gehen - sie bzw. der Landkreis müssen den U-Bahn-Betrieb ja schließlich zum Teil selbst bezahlen (den anderen Teil übernimmt der Freistaat). Wenn also Garching, der Landkreis und der Freistaat einen dichteren Takt bestellen und auch bezahlen würden, würde die MVG den auch bestimmt gerne fahren. Bei Martinsried wird die Finanzierung ähnlich sein, aber die Strecke ist ungleich kürzer, also wird es eventuell keine Verdichtung auf einen 5-Minuten-Takt in der HVZ geben, an einen 20-Minuten-Takt untertags glaube ich aber nicht - das würde erstens anders als auf der langen Strecke nach Garching nicht viel einsparen, wäre aber sehr unattraktiv.

Geschrieben von: Netman am 3 Aug 2009, 09:24
QUOTE (Hochbrücker @ 3 Aug 2009, 09:38)
Ich schätze mal das Martinsried genauso Taktzeiten hat wie die U6 -Nord zum Forschungsgelände.HVZ 10 minuten und ansonsten 20 minuten.Weil wenn Martinsried einen anderen Takt,also HVZ 5 miunten und NVZ 10 minuten bekommt,werden die Garchinger auf die Barikarden gehen.
Vorallem wird der U-Bahnzug der in Martinsried startet auch bis Garching durchfahren um die Forschungseinrichtungen zu verbinden und das ohne umsteigen.

Wenn die Garchinger unbedingt einen 5-Minuten-takt haben wollten, müssten die das nur bezahlen - die MVG würde das sicher mit der entsprechenden Finanzierungsvereinbarung gerne fahren. Also kein Grund, auf nicht vorhandene Barrikaden zu steigen...

Geschrieben von: Naseweis am 3 Aug 2009, 09:43
QUOTE (Hochbrücker @ 3 Aug 2009, 09:38)
Ich schätze mal das Martinsried genauso Taktzeiten hat wie die U6-Nord zum Forschungsgelände. HVZ 10 minuten und ansonsten 20 minuten. Weil wenn Martinsried einen anderen Takt, also HVZ 5 miunten und NVZ 10 minuten bekommt, werden die Garchinger auf die Barikarden gehen. Vorallem wird der U-Bahnzug der in Martinsried startet auch bis Garching durchfahren um die Forschungseinrichtungen zu verbinden und das ohne Umsteigen.

Wenn während des Takt10 (NVZ) die Hälfte der Züge im Takt20 nach Martinsried fahren soll, die auch nach Garching fährt, so kann das eventuell zu unnötig langen Wendezeiten in Großhadern und Martinsried führen. Bei einem Takt10 nach Martinsried hast du das Problem nicht, da die Wendezeiten dann normal sind und die Züge nach Garching auf jeden Fall auch nach Martinsried fahren.

Geschrieben von: elchris am 3 Aug 2009, 19:47
Garching-Martinsried wird halt der neue 20er Grundtakt (bisher Garching-Klinikum) - alles andere ergeben die Kurz. Bei der U6 sind die "Verstärker" halt ganztags unterwegs- und DAZU kommen dann noch HVZ-Verstärker.

Geschrieben von: Ionenweaper am 3 Aug 2009, 21:39
Klinikum Großhadern - Martinsried nur alle 20 Minuten? Glaube ich nicht, wenn die Strecke kommt, wird auch im 10er-Takt ganztägig befahren. Dafür ist die Strecke zu kurz. Von Fröttmanning nach Garching ist das etwas anderes, da muss die U-Bahn ja erstmal gut 4 km fahren, um überhaupt in Garching-Hochbrück anzukommen, und die Strecke durch Garching ist auch nicht gerade kurz.

Würde man nen Basis 20er-Takt machen wollen, würde das einerseits zu dem Problem führen, dass evtl. lange Wendezeiten entstehen könnten (kenn den aktuellen Fahrplan nicht so), denn Garching - Martinsried sollte man schon durchbinden. Was sind denn da jeweils für Uni-Fakultäten ausgesiedelt? Kann mir gut vorstellen, dass da eine gewisse Nachfrage herrscht.

Zum anderen ist die Nachfrage bereits ab Großhadern entsprechend eingeschränkt. Da kann man aber nicht kehren, man muss also mit nichr ganz vollen Wagen mindestens bis Klinikum Großhadern fahren. Was die Frage auffwirft, ob man im aktuellen Fahrplan überhaupt einen Kurs (im 10 Minuten-Takt) einsparen könnte, oder ob mit einer potenziellen Bahnsteigwende in Martinsried das sogar ausgeschlossen würde.

Geschrieben von: elchris am 4 Aug 2009, 16:23
Garching hat ausser in der HVZ eben den 20er Takt, d.h. die "Langen 6er" auf Martinsried würden den auch haben.

Aktuelle Situation:

6-1 mit 6-5: Garching-Klinikum (20er Takt)
6-6 mit 6-10: Fröttmaning-Klinikum (20er Takt) -> Ergibt bei 10 Zügen und 100Min Umlaufzeit einen 10er Takt Fröttmaning-Klinikum.

In der HVZ:

6-1 mit 6-10 Garching-Klinikum (10er Takt)
6-11 mit 6-18 Fröttmaning-Klinikum (10er Takt) -> Ergibt auf FT-KL einen 5er Takt.

Dieses Konzept würde wohl so beibebahlten werden - evtl. dann eben mit einem Zug mehr für die ganz lange Tour - dann passts mit ner Bahnsteigwende auch in Martinsried gut (6 Min wohl).

Geschrieben von: Lazarus am 4 Aug 2009, 18:25
ich denk mal eher das man bis Martinsried mit allen Zügen durchfahren wird. Eine Wende eine Station vor Endstation würde kein Fahrgast verstehen

Geschrieben von: Cloakmaster am 4 Aug 2009, 20:03
QUOTE (Lazarus @ 4 Aug 2009, 19:25)
ich denk mal eher das man bis Martinsried mit allen Zügen durchfahren wird. Eine Wende eine Station vor Endstation würde kein Fahrgast verstehen

Als FT Entstation war, wendete die Häfte der Züge eine Station eher am Keiferngarten. Als Hochbrück Endstation war, endete die Hälfte der Züge eine Station eher in Fröttmaning. Warum würde es nun keiner verstehen, wenn die Hälfte der Züge eine Station eher am Klinikum wenden würde?

Geschrieben von: FloSch am 4 Aug 2009, 20:06
QUOTE (Lazarus @ 4 Aug 2009, 19:25)
ich denk mal eher das man bis Martinsried mit allen Zügen durchfahren wird. Eine Wende eine Station vor Endstation würde kein Fahrgast verstehen

Da sind dann aber jahrelang sehr viele Fahrgäste verständnislos zwischen Fröttmaning und Garching-Hochbrück gefahren oder tun dies heute in Nürnberg auf der U2 zum Flughafen, bei der auch nur jeder zweite Zug zum Flughafen durchfährt. ph34r.gif

Geschrieben von: Fastrider am 4 Aug 2009, 20:11
Also derzeit hat man am Klinikum 8 Minuten Wendezeit. Wenn man die Bahnsteigwende in 4 Min hinkriegt, würde man einen 10-er Takt ganztägig ohne zusätzliche Fahrzeuge hinkriegen. Wenn man einen 20-er Takt bis Marinsried bei gleichen Zeitlagen fahren würde, dann wäre mit einem Kurs mehr die Wendezeit in Marinsried 24 Minuten, die Fröttmaninger Züge wenden wie bisher in 8 Minuten am Klinikum Grosshadern.

Würde man nun in einer Richtung die Fahrzeiten der Garchinger Züge mit den Fröttmaningern tausen, dann hätte könnte man in 14 Minuten in Martinsried wenden, der Fröttmaninger würde dann 18-Minuten am Klinikum rumstehen, ausserdem würde der Zug dann noch länger in Garching und Fröttmaning rumstehen. Ist also eher subobtimal.

Ebenfalls mit nur einem Zug mehr könnte ein Konzept gefahren werden, wenn in Martinsried jedesmal der Garchinger Zug nur nach Fröttmaning zurückfahrt. Dann würde bei jeder Runde der Umlauf getauscht und man 14 Minuten zur Bahnsteigwende haben.

Geschrieben von: Lazarus am 4 Aug 2009, 20:18
was mich etwas wundert, sind die doch relativ hohen veranschlagten Betriebskosten

könnte durchaus darauf hindeuten, das man da mo-fr tatsächlich einen dichteren Takt plant als nach Garching

Geschrieben von: elchris am 5 Aug 2009, 08:22
Der kurze 3er versandet auch nur zwei vorm OEZ...

Lasst mir die eh schon knappe Wende in Großhadern! Die braucht man! 4Min Wendezeit (Kurz) wär der neue Kracher - grad auf der langen Linie...

Geschrieben von: Ionenweaper am 5 Aug 2009, 09:44
QUOTE (elchris @ 5 Aug 2009, 09:22)
Der kurze 3er versandet auch nur zwei vorm OEZ...

Bei 5-Min-Verstärkern ist das aber auch was anderes. Wenn man 10 Minuten in Klinikum Großhadern warten muss, nur um eine Station nach Martinsried zu fahren (wieviele Meter sind das?), könnte ein Bus besser sein. Vll. ist man zu manchen Zielen dann sogar per Fuß schneller.

Zudem kommt bei der U3 ja bald die Strecke bis Moosach dazu.

Geschrieben von: elchris am 5 Aug 2009, 12:55
QUOTE (Ionenweaper @ 5 Aug 2009, 10:44)
Bei 5-Min-Verstärkern ist das aber auch was anderes.

*Fahrgast* Das ist eine U3, also hat die U3 bis zum OEZ zu fahren. *Fahrgast*

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 5 Aug 2009, 13:03
QUOTE (elchris @ 5 Aug 2009, 13:55)
*Fahrgast* Das ist eine U3, also hat die U3 bis zum OEZ zu fahren. *Fahrgast*

Machen wir's halt wie in Nürnberg... U3 zum OEZ und U31 zum Olympiazentrum. Geht auch analog für alle anderen Linien smile.gif

Geschrieben von: Iarn am 5 Aug 2009, 13:06
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 5 Aug 2009, 14:03)
Machen wir's halt wie in Nürnberg... U3 zum OEZ und U31 zum Olympiazentrum. Geht auch analog für alle anderen Linien smile.gif

Halte ich für noch verwirrender. Allerdings würde ich die üblichen vorzeitigen Endpunkte fraphisch hervorheben, dass der verwirrte Fahrgast schneller sieht, wo die verkürzte U-Bahn hingeht.
BTW die U3 soll doch nach Verlängerung im 5 Minuten Takt nach Moosach oder?

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 5 Aug 2009, 13:08
War auch mehr scherzhaft gemeint. Hervorheben der Bahnhöfe dürfte durchaus was bringen.

Dass die U3 alle 5 Min nach Moosach fährt, kann ich mir nicht vorstellen, ich vermute es bleibt bei den Verstärkern zum Olympiazentrum. Die 1er wird ja auch nicht mit jedem Zug zum OEZ geführt.

Geschrieben von: Iarn am 20 Aug 2009, 13:48
http://www.kreisbote.de/lokal_nachrichten/starnberg-kreis/1/1/U-Bahn+von+hohem+Nutzen-1250764128/
QUOTE
Wolfgang Schneider von Intraplan geht davon aus, dass nach Fertigstellung der U-Bahn nach Martinsried allein zwischen dem Klinikum und dem Planegger Ortsteil noch einmal täglich 10.100 Pendler hinzukommen werden. Der erweiterte Campus für Biotechnologie sei in seinen Erhebungen noch gar nicht berücksichtigt, erläuterte der dem Gemeinderat, „mit einem deutlichen Zuwachs ist aber zu rechnen“.

QUOTE
Die Münchner Verkehrsbetriebe hätten außerdem angekündigt, den neuen Endhaltpunkt Martinsried in das Ringesystem (4) einzubinden und nicht einen weiteren hinzuzufügen.

Geschrieben von: Jean am 20 Aug 2009, 13:51
Na die MVG kann sagen was sie will...Entscheider ist da der MVV!!!!

Geschrieben von: spock5407 am 20 Aug 2009, 16:46
Ich würde sogar einen Schritt weiter gehn und baulich ab Martinsried die Verlängerung bis Planegg S-Bahn offenhalten; das is dann auch nicht mehr weit weg.

Geschrieben von: philmuc am 20 Aug 2009, 16:54
QUOTE (spock5407 @ 20 Aug 2009, 17:46)
Ich würde sogar einen Schritt weiter gehn und baulich ab Martinsried die Verlängerung bis Planegg S-Bahn offenhalten; das is dann auch nicht mehr weit weg.

Diese wurde im Rahmen der Kosten-nutzen-analyse bereits mituntersucht, kommt aber für die nächsten 20 bis 30 Jahre auf keinen grünen Zweig.
Ist davon abgesehen noch ein ganz schönes Stück bis Planegg

Geschrieben von: spock5407 am 20 Aug 2009, 17:04
Das hab ich vermutet, aber baulich sollte man es sich nicht vereiteln. Also vielleicht nicht grad ne umfangreiche Wendeanlage oder technische Einrichtungen hintern Bahnsteig pflanzen.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Aug 2009, 17:08
QUOTE (spock5407 @ 20 Aug 2009, 18:04)
Das hab ich vermutet, aber baulich sollte man es sich nicht vereiteln. Also vielleicht nicht grad ne umfangreiche Wendeanlage oder technische Einrichtungen hintern Bahnsteig pflanzen.

naja an eine Wendeanlage liesse sich aber durchaus ein neues Streckengleis anschliessen

hat man doch z.b. am Olympiazentrum auch so gemacht

Geschrieben von: spock5407 am 20 Aug 2009, 17:19
Auch wieder wahr.

Geschrieben von: TramPolin am 20 Aug 2009, 17:35
QUOTE (philmuc @ 20 Aug 2009, 17:54)
Diese wurde im Rahmen der Kosten-nutzen-analyse bereits mituntersucht, kommt aber für die nächsten 20 bis 30 Jahre auf keinen grünen Zweig.
Ist davon abgesehen noch ein ganz schönes Stück bis Planegg

Ich könnte mir vorstellen, dass sehr viele S-Bahn-Fahrgäste in Planegg in die U6 umsteigen würden. Ganz einfach, weil man damit bestimmte Ziele (Sendlinger Tor etwa) schneller erreichen dürfte als mit der S-Bahn und einem Umsteigen am Marienplatz. Auch wenn man z.B. zum Marienplatz fährt, kann man in den zunächst leer am U-Bahnhof wartenden Wägelchen einen Sitzplatz erhaschen.

Bei der standardisierten Bewertung spielt dies meines Wissens aber keine Rolle, sondern eher mehr die Frage, wie viele Leute zum Umstieg von IV auf ÖPNV bewegt werden könnten. Oder täusche ich mich da?

Die Konsequenz wäre, man hätte eine U6, die dann endgültig zur rollenden Sardinenbüchse wird und irgendwann ganz aus den Nähten platzt.

Andererseits wäre es schon sinnvoll, eine U-Bahn nicht wenige Kilometer vor einer S-Bahnstation enden zu lassen, sondern die beiden Äste zu verknüpfen. Das muss aber natürlich in einem vernünftigen Verhältnis zu neu dazugewonnenen Fahrgästen gesehen werden. Bleiben diese zum Großteil aus, dann ist es ein nicht gut angelegtes Geld.

Geschrieben von: Boris Merath am 20 Aug 2009, 18:03
QUOTE (spock5407 @ 20 Aug 2009, 17:46)
Ich würde sogar einen Schritt weiter gehn und baulich ab Martinsried die Verlängerung bis Planegg S-Bahn offenhalten; das is dann auch nicht mehr weit weg.

In München wird grundsätzlich bei jeder Endstation eine Verlängerung offengehalten. Das gilt auch für Martinsried.

Geschrieben von: Iarn am 21 Aug 2009, 13:47
QUOTE (TramPolin @ 20 Aug 2009, 18:35)
Bei der standardisierten Bewertung spielt dies meines Wissens aber keine Rolle, sondern eher mehr die Frage, wie viele Leute zum Umstieg von IV auf ÖPNV bewegt werden könnten. Oder täusche ich mich da?

Ich glaube, Fahrzeitgewinne gehen auch in die Rechnung mit ein, wie auch die Ersparnis bei Ohnefall Maßnahmen.

QUOTE
  Andererseits wäre es schon sinnvoll, eine U-Bahn nicht wenige Kilometer vor einer S-Bahnstation enden zu lassen, sondern die beiden Äste zu verknüpfen. Das muss aber natürlich in einem vernünftigen Verhältnis zu neu dazugewonnenen Fahrgästen gesehen werden. Bleiben diese zum Großteil aus, dann ist es ein nicht gut angelegtes Geld.


Ich gebe der U6 Planegg auch langfristig nur dann Chancen, wenn die U9 gebaut wird, die 2. Stammstrecke aber nicht und man die Fahrgastströme auf die U-Bahn umlenken muss.

Geschrieben von: Iarn am 10 Sep 2009, 21:38
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/landeshauptstadt-muenchen-greift-planegg-u-bahn-planung-unter-arme-464329.html

Geschrieben von: Iarn am 29 Oct 2009, 13:47
Neues aus dem http://www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/pressearchiv/2009/10/pm910280.html

QUOTE
Bayerns Verkehrsminister Zeil und Wissenschaftsminister Heubisch zur U6-Verlängerung nach Martinsried

Zeil und Heubisch: „Gewinn für den Hochtechnologie- und Wissenschaftsstandort München“
MÜNCHEN Die Münchner U-Bahnlinie U6 wird bis nach Planegg-Martinsried verlängert. Darauf haben sich Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil und Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch verständigt. Zeil: „Mit der Verlängerung der U6 erreichen wir eine maßgebliche Verbesserung der Anbindung und Erreichbarkeit von Martinsried. Dies bringt große gesamtwirtschaftliche Vorteile, wie die Nutzen-Kosten-Untersuchung zeigt.“ Anlässlich der heutigen Einweihungsfeier der zentralen Campuseinrichtungen der LMU in Martinsried betont Heubisch: „Der Ausbau der U6 zum ‚Brain train’ vom Campus Garching über die Innenstadt bis zum Campus Martinsried-Großhadern ist nicht nur für die Gemeinde zukunftsweisend. Durch ihn rücken auch die Standorte des Wissenschaftsraums München näher zusammen. Deshalb haben wir uns zur aktiven Unterstützung der U-Bahn-Verlängerung nach Martinsried verpflichtet.“

In den vergangenen Monaten haben die Gemeinde Planegg und der Landkreis München die von kommunaler Seite notwendigen Entscheidungen für das U-Bahnprojekt getroffen. So haben Planegg und der Landkreis München beide ihre Zusage an der Finanzierung gegeben. Planegg hat zudem die Trägerschaft für das Verkehrsprojekt übernommen. Der Freistaat Bayern hatte bereits im Zuge der Planung des Biomedizinischen Zentrums Unterstützung für das U-Bahnprojekt signalisiert. Jetzt haben sich Wirtschafts- und Wissenschaftsressort auf eine Finanzierungsaufteilung und Realisie-rung des Projekts nach dem sogenannten ‚Garchinger Modell’, der Anbindung des Garchinger Campus an die U6, geeinigt.

Der Freistaat Bayern will für die Anbindung des Martinsrieder Campus an den ‚Brain Train’ eine Finanzierung von 95 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten aus Bundes- und Landesmitteln erreichen. Zusätzlich sollen je die Hälfte der nicht zuwendungsfähigen Kosten sowie eines möglichen Be-triebskostendefizits übernommen werden. „Was jetzt noch aussteht, ist die Zusage der bei so großen U-Bahnprojekten nötigen Mitfinanzierung aus Bundesmitteln. Sobald die notwendigen Unterlagen ausgearbeitet sind und die Gemeinde Planegg den Förderantrag gestellt hat, werden wir mit dem Bund zeitnah Gespräche über die Aufnahme des Vorhabens in das Bundes-Förderprogramm führen“, so Zeil abschließend.


Geschrieben von: Iarn am 7 Jan 2010, 22:21
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/stadtteil-serie-laermt-haderner-bald-weniger-583446.html
QUOTE
Sollte alles glattlaufen, könnte der erste Spatenstich bereits Ende 2010 erfolgen

Geschrieben von: philmuc am 10 Feb 2010, 15:19
Wohl eher Frühjahr 2011.
Am Montag tagte der Bauausschuss der Gemeinde Planegg.
Ende März wird die Gemeinde das Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern beantragen, die Unterlagen werden derzeit angefertigt.
Sollte das Genehmigungsverfahren problemlos verlaufen, rechnet der Vorsitzende Schauder mit einem Baubeginn Anfang 2011.
Außerdem hat man den Auftrag für weitere Probebohrungen vergeben, um das Raster der bereits vorhandenen Messstellen für das Grundwasser weiter zu verdichten. Schon seit mehreren Monaten meldet man Messergebnisse anderer Stellen kontinuierlich an das Münchner U-Bahnreferat.
Ebenfalls noch nicht entschieden ist die Frage einer Tiefgarage am U-Bahnhof.
Die Gemeinde plant aufgrund der klammen Haushaltslage derzeit eigentlich keinen Bau und folgt damit der Argumentation des MVV, - der hat sich in einer Stellungnahme bereits gegen eine P+R Anlage ausgesprochen, da eine Station weiter am Klinikum Großhadern bereits ausreichend Kapazitäten vorhanden seien. In Martinsried gibt es aber eine Bürgerbewegung, die fleißig Unterschriften für den Bau einer Tiefgarage sammelt, da man fürchtet, dass die U-Bahn Pendler anzieht und diese den Ort zu parken werden. Die von der Bürgerinitiative geforderte Tiefgarage soll nicht von Martinsried aus erreichbar sein sondern ausschließlich von der Würmtalstraße aus befahrbar sein. Der Gemeinderat hat jedoch die Bereitstellung weiterer Mittel für eine Untersuchung über eine solche Tiefgarage bereits abgelehnt, die Bewegung will nun noch mehr Unterschriften sammeln, um die Gemeinde umzustimmen.

Geschrieben von: andreas am 10 Feb 2010, 18:56
ist schon heftig, 67 millionen Euro für einen km U-bahn.....

Geschrieben von: Münchner U-Bahnfan am 10 Feb 2010, 21:13
Tunnelstrecken sind eben sehr teuer und zeitaufwändig, wie viel alleine der Tunnelbau frist, ist schon einiges

Gruß Münchner U-Bahnfan

Geschrieben von: philmuc am 2 Mar 2010, 20:18
Die Regierung von Oberbayern hat nun die Streckengenehmigung erteilt:

http://planegg.de/PHuV/BescheidRegvObvom26-02-2010Streckengenehemigung.pdf

Geschrieben von: Rohrbacher am 2 Mar 2010, 21:08
Ist doch schonmal was. smile.gif

Geschrieben von: Iarn am 6 Sep 2010, 08:43
QUOTE
Bekanntmachung - Planfeststellung nach dem Personenbeförderungsgesetz


U-Bahn-Linie 6-West in München und Planegg, Neubaustrecke von München-Klinikum Großhadern nach Planegg-Martinsried (Planfeststellungsabschnitt 27)

Die Gemeinde Planegg hat bei der Regierung von Oberbayern die Planfeststellung für die U-Bahn-Linie 6-West in München und Planegg, Neubaustrecke von München-Klinikum Großhadern nach Planegg-Martinsried, beantragt.

Die Planunterlagen liegen zur allgemeinen Einsicht aus bei
Gemeinde Planegg, Pasinger Straße 8, Zimmer 105
in der Zeit vom 20.09.2010 bis 19.10.2010
Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Einsichtnahme nach vorheriger Terminabsprache jederzeit möglich (Tel: 089 / 89926 – 205).

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann Einwendungen gegen den Plan bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 02.11.2010 schriftlich oder zur Niederschrift bei der
Gemeinde Planegg, Pasinger Straße 8, 82152 Planegg
oder bei der
Regierung von Oberbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München,
erheben.
Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.
In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftenlisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleich lautender Texte eingereicht werden, ist ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zur bezeichnen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein, andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben.
Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden in einem Termin erörtert, den die Regierung von Oberbayern noch ortsüblich bekannt machen wird. Diejenigen, die Einwendungen erhoben haben bzw. - bei gleichförmigen Einwendungen im Sinn von obiger Nummer 2 Satz 3 - deren Vertreter oder Bevollmächtigter werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt. Falls mehr als 50 solche Benachrichtigungen vorzunehmen sind, können diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden.
Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen, Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.
Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.
Über die Einwendungen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde entschieden. Die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.
Bekanntmachung der Gemeinde Planegg

http://www.wuermtal.net/service/oav10/artikel.asp?lnr=10906

Geschrieben von: ubahnfahrn am 6 Sep 2010, 08:53
QUOTE (Iarn @ 6 Sep 2010, 09:43)
[QUOTE]Bekanntmachung - Planfeststellung nach dem Personenbeförderungsgesetz


U-Bahn-Linie 6-West in München und Planegg, Neubaustrecke von München-Klinikum Großhadern nach Planegg-Martinsried (Planfeststellungsabschnitt 27)
...
Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann Einwendungen gegen den Plan bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 02.11.2010 schriftlich oder zur Niederschrift bei der
Gemeinde Planegg, Pasinger Straße 8, 82152 Planegg
oder bei der
Regierung von Oberbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München,
erheben.
[/URL]

Na dann mal los und Einwendungen machen, wenn man schon so schön dazu aufgefordert wird biggrin.gif

Geschrieben von: Lazarus am 6 Sep 2010, 08:55
QUOTE (ubahnfahrn @ 6 Sep 2010, 09:53)
[QUOTE=Iarn,6 Sep 2010, 09:43] [QUOTE]Bekanntmachung - Planfeststellung nach dem Personenbeförderungsgesetz


U-Bahn-Linie 6-West in München und Planegg, Neubaustrecke von München-Klinikum Großhadern nach Planegg-Martinsried (Planfeststellungsabschnitt 27)
...
Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann Einwendungen gegen den Plan bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 02.11.2010 schriftlich oder zur Niederschrift bei der
Gemeinde Planegg, Pasinger Straße 8, 82152 Planegg
oder bei der
Regierung von Oberbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München,
erheben.
[/URL] [/QUOTE]
Na dann mal los und Einwendungen machen, wenn man schon so schön dazu aufgefordert wird biggrin.gif

warum?

Ich finds gut, das die Strecke endlich gebaut wird.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 6 Sep 2010, 08:57
QUOTE (Lazarus @ 6 Sep 2010, 09:55)
[QUOTE=ubahnfahrn,6 Sep 2010, 09:53] [QUOTE=Iarn,6 Sep 2010, 09:43] [QUOTE]Bekanntmachung - Planfeststellung nach dem Personenbeförderungsgesetz


U-Bahn-Linie 6-West in München und Planegg, Neubaustrecke von München-Klinikum Großhadern nach Planegg-Martinsried (Planfeststellungsabschnitt 27)
...
Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann Einwendungen gegen den Plan bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 02.11.2010 schriftlich oder zur Niederschrift bei der
Gemeinde Planegg, Pasinger Straße 8, 82152 Planegg
oder bei der
Regierung von Oberbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München,
erheben.
[/URL] [/QUOTE]
Na dann mal los und Einwendungen machen, wenn man schon so schön dazu aufgefordert wird biggrin.gif [/QUOTE]
warum?

Ich finds gut, das die Strecke endlich gebaut wird.

Ist doch mittlerweile Volkssport, daß man immer gegen was ist - nicht wahr wink.gif

Geschrieben von: andreas am 6 Sep 2010, 19:50
Ich wende ein, daß man die Strecke zu kurz baut und man gleich bis zum S-bahnhof Planegg baut, die 2,5 km und die zwei zusätzlichen Bahnhöfe machens Kraut nimmer fett, wenn man ohnehin baut

Geschrieben von: spock5407 am 6 Sep 2010, 19:53
Naja, mutmaßlich macht das etwa schlappe 300 Mio mehr...

Geschrieben von: andreas am 6 Sep 2010, 20:00
QUOTE (spock5407 @ 6 Sep 2010, 20:53)
Naja, mutmaßlich macht das etwa schlappe 300 Mio mehr...

naja, und? wenn man das in zehn Jahren dann doch bauen will kostet sicher das doppelte.
und die Logik würde ja sagen, wenn man statt 1 km 5 km und statt 1 bahnhof 3 bahnhöfe ausschreiben kann, daß im gesamten günstiger hergeht

Geschrieben von: spock5407 am 6 Sep 2010, 20:03
Dir nutzt des bloss nix, weil das Geld >jetzt< bzw. in Kürze da sein muss. Net in 10 Jahren.

Geschrieben von: andreas am 6 Sep 2010, 20:08
und die Hälfte der Strecke von Martinsried nach Planegg ist freies Feld - das machts gleichmal billiger

Geschrieben von: spock5407 am 6 Sep 2010, 20:27
Naja, sooo viel auch wieder nicht, wenn Du tunnelst.

Geschrieben von: khoianh am 6 Sep 2010, 20:30
Wobei ich mich frage, wozu es einen Tunnel zwischen Martinsried und Planegg braucht.

Geschrieben von: Lazarus am 6 Sep 2010, 20:33
Eine U-Bahn zwischen Martinsried und Planegg halte ich aufgrund der anzunehmenden Fahrgastzahlen für vollkommen übertrieben. Zumindest solange sich dort die Bebauung net entscheinend ändert.

Geschrieben von: spock5407 am 6 Sep 2010, 20:33
Naja, man muss schon ordentlich unter Wohnbebauung durch. Das bisserl Feld dazwischen ist der deutlich kürzere Anteil.

Ich muss Lazarus rechtgeben, da rentiert nicht. Ich denke mit einem auf die U-Bahn und S-Bahn abgestimmten Quartierbus ist man dort besser bedient.

Geschrieben von: Bayernlover am 6 Sep 2010, 21:03
Vollkommen übertrieben, die U6 nach Planegg zu führen. Lasst's uns doch erstmal die bestehende Infrastruktur auslasten, heißt, die S6 alle 10 Minuten...

Geschrieben von: andreas am 6 Sep 2010, 21:21
QUOTE (spock5407 @ 6 Sep 2010, 21:33)
Naja, man muss schon ordentlich unter Wohnbebauung durch. Das bisserl Feld dazwischen ist der deutlich kürzere Anteil.

Ich muss Lazarus rechtgeben, da rentiert nicht. Ich denke mit einem auf die U-Bahn und S-Bahn abgestimmten Quartierbus ist man dort besser bedient.

naja, du hast ja da dann auch eine nichtunerhebliche Zahl von Umsteigern von der S-bahn kommend Richtung City, Klinkum Großhadern und für Martinsried - ist ja auch eine gigantische Netzverbesserung, das ganze Würmtal kann da von profitieren. Da sind Gauting, Planegg, Krailing, Gräfelfing mit zusammen gut 50 000 Einwohner, die von der U-bahn profitieren würden.
Zudem erreicht man eine kleine Entlastung des Knoten Marienplatz.


Geschrieben von: andreas am 6 Sep 2010, 21:21
QUOTE (Bayernlover @ 6 Sep 2010, 22:03)
Vollkommen übertrieben, die U6 nach Planegg zu führen. Lasst's uns doch erstmal die bestehende Infrastruktur auslasten, heißt, die S6 alle 10 Minuten...

das ist doch eine völlig andere Relation.

Geschrieben von: viafierretica am 6 Sep 2010, 21:29
Ich fürchte, die U6 hätte eine ganz andere Wirkung: die Anzahl der Fahrgäste der S6 West sind ohnehin gering und sie ist wohl jetzt schon der schwächste Ast. Die meisten Fahrgäste steigen dabei erst zwischen Planegg und Lochham ein. Die Tutzinger fahren mit dem RE, Possenhofen und Feldaffing zu vernachlässigen, bleibt nur Starnberg, und da ist die A95 zusammen mit dem künftigen Luise-Kiesselbach-Tunnel unschlagbar schnell. Wenn 2013 der RB-Halt in Starnberg kommt, verliert die S6 weiter. Ergo gibt es wenig Umsteiger aus der S-bahn (kein Vergleich mit Feldmoching!), aber die U6 würde die S6 völlig leersaugen. Da könnte man dann locker mit dem Kurzzug fahren, schon heute fahren ja nur noch Vollzüge. Und dies auf der S-Bahn mit der besten Infrastruktur (bis Gauting).

Geschrieben von: Lazarus am 6 Sep 2010, 21:45
QUOTE (andreas @ 6 Sep 2010, 22:21)
QUOTE (spock5407 @ 6 Sep 2010, 21:33)
Naja, man muss schon ordentlich unter Wohnbebauung durch. Das bisserl Feld dazwischen ist der deutlich kürzere Anteil.

Ich muss Lazarus rechtgeben, da rentiert nicht. Ich denke mit einem auf die U-Bahn und S-Bahn abgestimmten Quartierbus ist man dort besser bedient.

naja, du hast ja da dann auch eine nichtunerhebliche Zahl von Umsteigern von der S-bahn kommend Richtung City, Klinkum Großhadern und für Martinsried - ist ja auch eine gigantische Netzverbesserung, das ganze Würmtal kann da von profitieren. Da sind Gauting, Planegg, Krailing, Gräfelfing mit zusammen gut 50 000 Einwohner, die von der U-bahn profitieren würden.
Zudem erreicht man eine kleine Entlastung des Knoten Marienplatz.

Für Gräfelfing ist aber Martinsried günstiger....

Geschrieben von: Tequila am 6 Sep 2010, 21:45
QUOTE (andreas @ 6 Sep 2010, 22:21)
QUOTE (spock5407 @ 6 Sep 2010, 21:33)
Naja, man muss schon ordentlich unter Wohnbebauung durch. Das bisserl Feld dazwischen ist der deutlich kürzere Anteil.

Ich muss Lazarus rechtgeben, da rentiert nicht. Ich denke mit einem auf die U-Bahn und S-Bahn abgestimmten Quartierbus ist man dort besser bedient.

naja, du hast ja da dann auch eine nichtunerhebliche Zahl von Umsteigern von der S-bahn kommend Richtung City, Klinkum Großhadern und für Martinsried - ist ja auch eine gigantische Netzverbesserung, das ganze Würmtal kann da von profitieren. Da sind Gauting, Planegg, Krailing, Gräfelfing mit zusammen gut 50 000 Einwohner, die von der U-bahn profitieren würden.
Zudem erreicht man eine kleine Entlastung des Knoten Marienplatz.

Umsteiger (also Fahrgäste, die vorher auch schon vorhanden waren, jedoch über andere vorhandene Relationen fuhren) werden in der Nutzen-Kosten-Rechnung nicht berücksichtigt. Nur echte Neugewinne.

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