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[M] S-Bahn-Ausbau, PM des bayerischen Verkehrsministerium [Zur Themenübersicht]
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 6 Oct 2021, 11:35


Lebende Forenlegende


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Das Problem ist, daß Mio Einwohner im Ballungsbebiet, die je 30 Sekunden Zeit sparen, eine Ersparnis von einer halben Million Minuten macht, wogegen 100 Einwohner, die je 10 Stunden Zeit sparen, nur 60.000 Minuten "Gewinn" bringen.
    
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cretu
  Geschrieben am: 6 Oct 2021, 12:37


Tripel-Ass


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QUOTE (Cloakmaster @ 6 Oct 2021, 11:35)
Das Problem ist, daß Mio Einwohner im Ballungsbebiet, die je 30 Sekunden Zeit sparen, eine Ersparnis von einer halben Million Minuten macht, wogegen 100 Einwohner, die je 10 Stunden Zeit sparen, nur 60.000 Minuten "Gewinn" bringen.

Nur bringst Du mit einem einzelnen Bus bei gleicher Sitzanzahl exakt gleich viel Einwohner in die Stadt, egal ob der Bus in der Oberpfalz oder im Landkreis München fährt.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 6 Oct 2021, 12:54


Lebende Forenlegende


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In der Oberpfalz ist wenn es hoch kommt, ein Sitzplatz belegt, im Einzugsgebiet München spielen die FG Sardinenbüchse.
    
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mmouse
  Geschrieben am: 6 Oct 2021, 12:58


Kaiser


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QUOTE (cretu @ 6 Oct 2021, 11:32)
Das wäre dann das erste Mal, dass ich davon höre, dass am Land nicht jeder eine Verbesserung des ÖPNV fordern würde.


Also bei mir auf'm Land (1000 Einwohner, gezählte drei Busabfahrten werktags) hört man das höchstens in irgendwelchen Sonntagsreden. Die restliche Zeit stimmen die Leute mit den Füßen ab, indem sie das Zweit- oder Drittauto anschaffen. Und die notwendige gedankliche Transferleistung - nämlich den Zusammenhang zur Besetzung des Verkehrsministeriums und dem Kreuz am nächsten Wahltag herzustellen - kriegt auch kaum einer hin. Selbst bei der letzten Bundestagswahl hatten wir in "meinem" Briefwahlbezirk noch knappe 50% CSU. Gut, dann gehörts den Leuten halt nicht anders.


QUOTE
Daher meine Frage: ist ein Einwohner im Umkreis von München gleich soviel mehr "wert", als ein Einwohner im ländlichen Gebiet


Nein, es gibt einfach nur viel mehr Einwohner pro Fläche. Nur als Gedankenspiel: Auf'm Dorf (1000 Einwohner) alle zwei Stunden ein Bus - übertragen nur als Beispiel auf einen Münchner Vorort wie Haar (ca. 20'000 Einwohner) würde das bedeuten: alle 6 Minuten eine Fahrtmöglichkeit...



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Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 6 Oct 2021, 13:51


Lebende Forenlegende


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Ich kenne viele Ecken, die keine Verbesserung des ÖPNV wollen, weil sie damit nur eine Verteuerung der Mieten, und ungewollten Zuzug befürchten. Man ist im Dorf lieber unter sich, und fährt mit dem Auto in den Ort, als die S-Bahn vor der Nase zu haben, und jede Menge "Zuagroaste" hinzukommen.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 6 Oct 2021, 15:07


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Cloakmaster @ 6 Oct 2021, 13:54)
In der Oberpfalz ist wenn es hoch kommt, ein Sitzplatz belegt, im Einzugsgebiet München spielen die FG Sardinenbüchse.

Unwissenheit eines Städters. Im Status Quo haben wir nicht nur in der Oberpfalz, sondern schon bei der Hälfte der MVV-Regionalbuslinien erheblich höhere Auslastungen als im Stadtverkehr. Außerhalb der HVZ geht's da nämlich auch relativ chillig zu, im Spät- und Wochenendverkehr fährt zum Teil auch nur heiße Luft in der Gegend rum, während der in der Oberpfalz dann im Zweifel gar nicht fährt, wenn er nicht ohnehin voll mit Schülern ist. Die dünnste Fahrpläne haben oft die größten Fahrzeuge.

Ein Kernunterschied ist auch, dass man bei den Entfernungen der Oberpfalz auch weniger Konkurrenz durch das Fahrrad hat als bei einem Stadt- oder Nachbarortsbus mit oft kurzen Strecken. Mit 19 km ist der X660 schon eine der längeren Taktlinien im MVV. Ihr dürft jetzt nicht in dem Thema Äpfel und Birnen vergleichen, nur weil das Verkehrsmittel das gleiche ist. Die Aufgaben sind aber in den Gegenden, wo nicht alle 10 km ein S-Bahnast liegt, ganz andere. Und "leere" Busse fahren in der Stadt und im Speckgürtel viel mehr, Sardinenbüchsen außerhalb der HVZ haben wir selbst am Sendlinger Tor selten. Es kriegt nur logischerweise außer dem Busfahrer im Extremfall keiner mit. Deswegen können sich auch an den Stau immer mehr Leute erinnern als an die Zeit, wo man auf der A9 alle vier Fahrspuren gleichzeitig benutzen kann oder wo man um 20 Uhr im MüNüX den vorderen Teil der 10 IC-Wagen fast komplett für sich hatte.

Regionalbuslinien sind im Schnitt immer schon rentabler gewesen als Ortsverkehr. Nur nicht weil die zahlenmäßig vielleicht weniger Fahrgäste aber deutlich längere Wegstrecken zahlen und auch nicht nur wenn man die NVZ gleich ganz weglässt. Eine Stadt wie München leistet sich nur deswegen mehr, weil die Alternative (99% fahren mit'm Auto überall hin) bei 4.500 Einwohner auf den Quadratkilometer nochmals erheblich teurer wäre als bei 200. Der Kilometer Regionalbus in der Oberpfalz dürfte erheblich billiger zu produzieren sein als der Kilometer Stadtverkehr. Nicht nur wegen des Spritverbrauchs, sondern auch weil der oft teuerste Posten, nämlich das Fahrpersonal, beim Überlandverkehr viel produktiver ist pro Zeiteinheit. In einem Stadtumfeld müssen (!) schon mehr Leute pro Kilometer mitfahren, um allein das auszugleichen. Im Taktverkehr wirkt sich das dann besonders aus, wenn du einen Stundentaktumlauf mit 60 km pro Runde mit zwei Bussen fährst und im Stadtverkehr für die gleiche Netzlänge bei gleichem Fahrplantakt wegen der geringeren erreichbaren Geschwindigkeit aber vielleicht vier, fünf oder sogar sechs Stück brauchst. Da sind die Grundkosten des ganzen Betriebs viel höher, die du entsprechend mit mehr Fahrgästen oder höheren Preisen ausgleichen musst oder mit Effizienzmaßnahmen wie dem Verzicht auf Fahrerverkauf und Ampelschaltungen zumindest teilweise kompensieren, die aber von Haus auch erstmal etwas kosten. Siehe Thema mit der MVV-Fahrpreiserhöhung, warum kostet eine Fahrt in der Stadt die gleichen 3,40 Euro wie mit'm Bus vom Flughafen nach Mainburg ...

Das gilt bei der Bahn übrigens analog. Die Auslastung ist natürlich nicht komplett wurscht und überkompensiert in der Praxis in der Stadt wahrscheinlich den Aufwand meistens (oder ist alternativlos, wenn man viel höhere Kosten durch viel mehr Autoverkehr vermeiden MUSS), aber ganz so einfach geht's auch nicht.

Was heute oft ein Problem "in der Oberpfalz" ist, ist die Effizienz. Wenn du als Landkreis fast nur Schülerverkehr fährst, weil das immer schon so war und du in Bayern mehr nicht musst und oft kaum was anderes gefördert kriegst, dann ist der Bus und der Fahrer ggf. aber trotzdem den ganzen Tag physisch da (weil du die ja gleichzeitig brauchst), Busse, die stehen sind nicht wirklich effizient, dadurch schießen die Kosten pro Fahrt durch die Decke. Das heißt aber auch, dass die Umstellung auf Taktverkehr mit der Menge der für den Schülerverkehr vorhandenen Betriebsmittel bei weitem nicht mehr so ansteigt. Das wissen aber die Bürgermeister und Landräte oft nicht, dass sie oft 80% des Geldes eh schon für die Schülerbeförderung ausgeben, und meinen jeder weitere Kilometer kostet wieder annähernd so viel.

QUOTE (Cloakmaster @ 6 Oct 2021, 14:51)
Ich kenne viele Ecken, die keine Verbesserung des ÖPNV wollen, weil sie damit nur eine Verteuerung der Mieten, und ungewollten Zuzug befürchten.

Welche denn?

Siehe vorigen Punkt. Die Bürgermeister und Landräte, die alles so lassen wollen wie es ist, nutzen in dem Fall einfach mal wieder Angst als Instrument zur Meinungsbildung. Denn wenn eine Verteuerung der Mieten ganz weit außerhalb des Vorstellbaren liegt, nämlich irgendwo total jwd, dann ist das Argument wahlweise auch, dass mit den Bussen irgendwelches Gesocks in den Ort fahren könnte. (Weil ja anständige Leute wie man selbst Autos fahren.) Das "Argument" ist meines Wissens so alt wie die Postkutsche, das gab's schon vor der Eisenbahn und bevor sich der Kreis Erding dachte, wenn wir einfach nur bei allem skeptisch sind (MVV, S-Bahn) und im Zweifel nicht mitmachen (Metropolregion), dann kann uns München und der Flughafen nebenan gar nichts ...

Bearbeitet von Rohrbacher am 6 Oct 2021, 15:10

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 6 Oct 2021, 21:46


Lebende Forenlegende


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Im Rahmen des Austausch der Gleise, und auch im Rahmen des Neubaus der Bahnunterführung wurde über die "perspektivische" Einführung eines Haltepunktes in Königswiesen gesprochen, was heftige Gegenreaktionen der Anwohner auslöste. Wir haben doch eh alle Autos, und brauchen nicht noch mehr Zuzug...

Oder siehe die Gegenwehr gegen den Ausbau und die MVV-Integration der Strecke nach Wasserburg.

Ein ehemaliger Schulkamerad wohnt in Polling. Auch da ist längst nicht jeder für die von einem Teil der Bevölkerung geforderten Wiedereinführung des Regiohaltes dort.

Ähnliche Töne kenne ich auch aus Landsberg/Lech ("blos keinen MVV der macht hier doch nur alles teurer!")

Ein anderer Kumpel zog vom Kieferngarten nach Ismaning, dann nach Hallbergmoos, inzwischen wohnt er kurz vor Landsberg, "weil es da noch lebenswert ist".

Natürlich sind das nur Einzelmeinungen, aber es gibt eben auch die, die anders denken. Es gibt Menschen, die ziehen bewusst in Bereiche mit eher schlechtem ÖPNV-Angebot, und sind dann nicht all zu begeistert, wenn der ÖPNV sie quasi "einholt".

Bearbeitet von Cloakmaster am 6 Oct 2021, 21:51
    
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Jean
  Geschrieben am: 7 Oct 2021, 06:44


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QUOTE (Cloakmaster @ 6 Oct 2021, 22:46)
Ein anderer Kumpel zog vom Kieferngarten nach Ismaning, dann nach Hallbergmoos, inzwischen wohnt er kurz vor Landsberg, "weil es da noch lebenswert ist".

Muss ich nicht nachvollziehen. Täglich pendeln wäre für mich ein Graus...Was höchstens interessant wäre, wäre ein Haus für das Wochenende...und unter der Woche eine kleine Wohnung in der Nähe der Arbeit...sowas muss man sich aber erst leisten können.

Gut, dass wir aber nicht alle gleich sind sonst wäre München noch voller. Der ÖPNV ist zumindest für mich ein ausschlaggebendes Argument. Und natürlich die Infrastruktur um mich...

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 7 Oct 2021, 07:08


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Ich auch nicht. Ja, er hat (allein lebend) eine riesengroße Wohnung zu einem verhältnismäßigen Spottpreis, aber mir wäre die Pendelei (er arbeitet natürlich weiterhin in München) auch ein Graus. Zumal er nun halt völlig auf das Auto angewiesen ist. Zuvor ging es ja durchaus auch noch per ÖPNV. Meine Besuche bei ihm habe ich inzwischen aus ebendiesem Grund eingestellt.

Bearbeitet von Cloakmaster am 7 Oct 2021, 07:09
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 7 Oct 2021, 15:07


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QUOTE (Cloakmaster @ 6 Oct 2021, 22:46)
Natürlich sind das nur Einzelmeinungen

Eben. Was sagt das jetzt? Diese NIMBY-Einzelmeinungen gibt es selbst in Pasing oder Bogenhausen, wenn vor der eigenen Haustür irgendwas passieren soll oder Geld ausgegeben werden soll für etwas, was man (bisher) nicht selbst nutzt und daher überhaupt gar keinen Sinn darin sieht. Stichwort Bahnübergang in Wolfratshausen vs. Strecke nach Geretsried. (edit: Oder die Tram durch den Englischen Garten.) Dass die Gemeinden immer weniger Leute haben wollen, die den ganzen Tag in München (oder sonstwo) sind und nichts zur "Binnenwirtschaft" und zum gesellschaftlichen Leben und der Wirtschaft beitragen (Vereine, Feuerwehr, Wirtshaus) und einfach nur über Nacht dort wohnen, ist an sich aber durchaus nicht ganz falsch.

Gegen S-Bahnausbauten ist man oft natürlich auch, wenn sich damit das Angebot ggf. sogar verschlechtern würde, weil eine Innenstadtdurchbindung allein kein Wert an sich ist, insbesondere wenn die Verbindungen in die entgegengesetzte Richtung ggf. gekappt würde und S-Bahnfahrzeuge als "Qualitätsstandard" ungefähr so attraktiv ist wie wenn man Regionalbusse von Reise-/Kombibussen mit echten Sitzen gegen Stadtbusse im Überlandverkehr austauscht. Es wird halt schon ein bisschen auch an den Leuten vorbeigeplant. Auch hierzuform fragen sich ja viele in der Tradiotion der S-Bahnplaner von 1972, die möglichst viele Leute in die hochdefizitären S-Bahnen bringen mussten und den Rest zur weiteren Einsparung eh gerne dem Auto/Bahnbus überlassen haben, was zur Hölle braucht Fürstenfeldbruck, Dachau oder Unterschleißheim einen Regionalzughalt, da fährt doch die S-Bahn ... In den 90ern war das vielleicht noch eine gute Idee, für die Verkehrswende ist die 2. Stammstrecke aus meiner Sicht ein Fehler, zum Teil müsste man sogar die S-Bahn sogar rückbauen, z.B. S2 Dachau - Petershausen, wo aus meiner Sicht eine um die dazwischenliegenden Halte erweiterte, halbstündliche RB München Hbf - Ingolstadt Hbf - Gaminersheim, eine auf den Vorortverkehr konzentrierte S-Bahn mit Stadtverkehrstakt sowie ein halbstündlicher RE nach wechselweise Bamberg/Würzburg viel näher am Bedarf wäre als das eigentlich ideenlose Aufblasen von "1972".

QUOTE (Cloakmaster @ 7 Oct 2021, 08:08)
Meine Besuche bei ihm habe ich inzwischen aus ebendiesem Grund eingestellt.

Ich gehe mal davon aus, er sieht dies als weiteren Vorteil? ph34r.gif

QUOTE (Jean @ 7 Oct 2021, 07:44)
Täglich pendeln wäre für mich ein Graus...

Definiere Pendeln. Letztlich ist das jeder Arbeitsweg, bei dem Wohn- und Arbeitsort nicht die gleiche Postleitzahl haben. Die U-Bahn von Garching zum Marienplatz braucht rund 25 Minuten, der RE vom Hauptbahnhof nach Pfaffenhofen auch, der ICE nach Ingolstadt so nicht viel länger. Das ist aus meiner Sicht schon ein Unterschied in der Grausligkeit.

Bearbeitet von Rohrbacher am 7 Oct 2021, 15:52

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NatchO
  Geschrieben am: 12 Oct 2021, 11:40


Routinier


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Sie könnten doch auch einfach eine weitere SEM zwischen Dietersheim und Neufahrn planen, dann hast alle Fahrgäste, die du brauchst.
Allerdings müsste man dann dort richtig urban bauen und ich weiß nicht, ob das gewünscht wäre.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 12 Oct 2021, 11:45


Lebende Forenlegende


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Sie wäre hat nicht S, diese EM.
    
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imp-cen
  Geschrieben am: 12 Oct 2021, 21:00


Kaiser


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Wohnort: [M] ON


Das wäre das Neuperlach Süd, welches man für Oberschleißheim angedacht hatte auch nicht gewesen...

QUOTE
Nach dem Krieg entstanden eine ganze Reihe neuer Quartiere, etwa das Hasenbergl, die Blumenau oder Neuaubing. Doch das Rathaus wollte vor allem mit Entlastungsstädten auf die Wohnungsmisere reagieren. Im Fokus standen zunächst Oberschleißheim, Perlach und Freiham. Der Stadtrat konzentrierte sich dann auf Perlach.

SZ

Kann ja alles noch kommen, zwischen Fröttmaning in Gachrchin Hochbrück, wär zwischen U-Bahn und Autobahn auch ein schönes Baufeld, aber ich geh da lieber noch die nächsten Jahre im Grünen spazieren...

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Für die dauerhafte werktägliche U8
sommerzeitfreier Lebensstil
    
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NatchO
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 07:58


Routinier


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Ich glaube das Problem (abgesehen von den Anwohnern und Bauern), wäre dass quasi direkt nach Garching der Landkreis Freising beginnt.
Hier müsstest dich ja mit dem Kreis und zwei Gemeinden abstimmen, die sicher keine richtige Stadt bei sich wollen (auch wenns sinnvoll wäre).
Aber da spricht der Cities Skylines Spieler in mir.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 09:59


Lebende Forenlegende


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QUOTE (imp-cen @ 12 Oct 2021, 21:00)
Das wäre das Neuperlach Süd, welches man für Oberschleißheim angedacht hatte auch nicht gewesen...


SZ

Kann ja alles noch kommen, zwischen Fröttmaning in Gachrchin Hochbrück, wär zwischen U-Bahn und Autobahn auch ein schönes Baufeld, aber ich geh da lieber noch die nächsten Jahre im Grünen spazieren...

Das Neuperlach für Oberschleißheim war auf dem Grund des Flugplatzes Schleißheim bis hin zum Gut Hochmutting geplant, weswegen in alten U-Bahn Planungen der Ast der heutigen U2 auch mit Hochmutting bezeichnet wird.

Die Heidelandschaften zwischen Fröttmaning und Garching Hochbrück sind ökologisch soweit einzigartig, dass da zukünftige Bebauung weitestgehend ausgeschlossen sein sollte. Nach heutigen Maßstäben hätte man auch nie die A99 bauen können (deswegen sind die Nordgemeinden auch so pissed weil der Münchner Süden argumentiert, der Autobahnring dürfte aus Gründne nicht im Süden geschlossen werden.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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