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Diesel, Strom & Hybrid, neue Antriebskonzepte, aus: Alle ICE-TD werden ausgemustert [Zur Themenübersicht]
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423-Treiber
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 17:57


König


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Den ICE-TD als Hybrid-Fahrzeug zu betreiben dürfte an den Gewichten scheitern, für E-Betrieb bräuchte man erstmal einen Trafo und nen Stromrichter, sind bei den elektischen ICEs auf 2 Wagen verteilt (je Traktionseinheit, also gibt sogar 2 Trafo- und 2 Stromrichterwagen). Also müsste man den TD um 2 Wagen verlängern, aber der Dieselantrieb hat schon mit dem 4 Wagen zu kämpfen, wenn der noch 2 schwere zusätzliche Wagen mitschleifen soll, dann dürfte es lange dauern bis man auf Geschwindigkeit kommt, ausserdem neigt so eine Überlastung schnell zu Ausfällen. Sieht man ja beim ICE-T, wenn nur 50% Leistung vorhanden ist, dauert es bei starker Beanspruchung nicht lange bis es dem Zug zu heiss wird, besonders im Sommer...
    
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Martin H.
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 18:09


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Vor Jahren war mal Tag der offenen Tür im Werk München Hbf samt ICE-Halle mit Shuttleservice vom Hbf in einen 605. Damals dachte man auch noch an durchgehende internationale Verbindungen durch verschiedene Stromsysteme. Also von Frankreich mit teilweise 25kV durch Deutschland oder die Schweiz und Österreich nach Osteuropa mit teilweise vorhandenen Gleichstromsystemen.
Gleichzeitig kam zur Sprache, dass der Zug solch längere langsamere Abschnitte wie MH-MHB nicht mag und auch hier zum Überhitzen neigt, also ungeeignet für den nächsten Wolnzachexpress.

Edit: DS100-Tag repariert, oder auch nicht, MHB mag die Software nicht.

Bearbeitet von Martin H. am 6 Jan 2013, 19:26

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das Dass
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 19:11


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Nix für den Wolnzach-Express? Schade, dann nehmen wir halt den 601, und schicken den 605 nach Altomünster biggrin.gif

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Autobahn
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 19:14


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QUOTE (423-Treiber @ 6 Jan 2013, 17:57)
Den ICE-TD als Hybrid-Fahrzeug zu betreiben dürfte an den Gewichten scheitern, ....

Das mag bei diesen Fahrzeugen sicher so sein, dass man sie nicht umbauen kann. Im Prinzip ist aber ein Hybrid-Triebwagen durchaus machbar, wie Stadler ja wohl zeigt (s. o. Flirt 3).

Sinnvoll ist er auch, denn die Züge können flexibel eingesetzt werden.

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Martin H.
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 19:27


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QUOTE (Autobahn @ 6 Jan 2013, 19:14)
Sinnvoll ist er auch, denn die Züge können flexibel eingesetzt werden.

Was ja furchtbar viel bringt, wenn auf jeder Strecke ein anderes EVU unterwegs ist. Von sowas wie der BRB mal abgesehen, die abschnittsweise unter Fahrdraht mit Diesel fährt.

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das Dass
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Autobahn
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 20:00


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QUOTE (Martin H. @ 6 Jan 2013, 19:27)
Was ja furchtbar viel bringt, wenn auf jeder Strecke ein anderes EVU unterwegs ist. Von sowas wie der BRB mal abgesehen, die abschnittsweise unter Fahrdraht mit Diesel fährt.

Das hat doch nichts mit den EVU zu tun. Ich kenne in NRW mehrere Linien, die zum Teil unter Draht dieseln. Auf diesen Linien können aber nur Dieselfahrzeuge eingesetzt werden. Ein Hybridfahrzeug kann man aber auch auf elektrifizieren Strecken umweltfreundlich einsetzen.

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Martin H.
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 20:04


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So bringt es ja etwas, nur ist das mit dem flexibel einsetzen mit den Ausschreibungen nicht mehr möglich.

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JeDi
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 20:14


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QUOTE (Autobahn @ 6 Jan 2013, 20:00)
Das hat doch nichts mit den EVU zu tun. Ich kenne in NRW mehrere Linien, die zum Teil unter Draht dieseln. Auf diesen Linien können aber nur Dieselfahrzeuge eingesetzt werden. Ein Hybridfahrzeug kann man aber auch auf elektrifizieren Strecken umweltfreundlich einsetzen.

Man könnte ja auch ganz altmodisch mit Lok+Klassen fahren und die Lok an passender Stelle austauschen. Dann schleppt man nicht ein Antriebssystem sinnlos mit, und sowas geht sogar mit modernen Viehtransportern.

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chris232
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 21:39


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QUOTE (Autobahn @ 6 Jan 2013, 20:00)
Das hat doch nichts mit den EVU zu tun. Ich kenne in NRW mehrere Linien, die zum Teil unter Draht dieseln. Auf diesen Linien können aber nur Dieselfahrzeuge eingesetzt werden. Ein Hybridfahrzeug kann man aber auch auf elektrifizieren Strecken umweltfreundlich einsetzen.

Und wie viel hat das Fahrzeug dann durch die zusätzliche E-Ausrüstung auf dem Dieselabschnitt an Mehrverbrauch? Neuss-Gerresheim ist nun nicht so lang (mal als Beispiel). Da haben andere Länder schon ihre Vorteile mit Gleichstrom...

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Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck

Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 22:28


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QUOTE (JeDi @ 6 Jan 2013, 20:14)
Man könnte ja auch ganz altmodisch mit Lok+Klassen fahren und die Lok an passender Stelle austauschen. Dann schleppt man nicht ein Antriebssystem sinnlos mit, und sowas geht sogar mit modernen Viehtransportern.

Teilweise ist ja so ein Vorgehen sogar in Ausschreibungen verlangt smile.gif
(Allerdings glücklicherweise ohne Viehtransporter! smile.gif )

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JeDi
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 22:32


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QUOTE (TramBahnFreak @ 6 Jan 2013, 22:28)
(Allerdings glücklicherweise ohne Viehtransporter! smile.gif )

Solche Leistungen sind auch durchaus schon mit Vietransportern im Wettbewerb vergeben worden.

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146225
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 22:54


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QUOTE (JeDi @ 6 Jan 2013, 20:14)
Man könnte ja auch ganz altmodisch mit Lok+Klassen fahren und die Lok an passender Stelle austauschen. Dann schleppt man nicht ein Antriebssystem sinnlos mit, und sowas geht sogar mit modernen Viehtransportern.

Der Aufwand (Personal, Zeit) rentiert sich aber auch nur, wenn die entsprechenden Bespannungsabschnitte relativ lang sind und auch entsprechende Züge bewegt werden müssen - wegen 2 Wagen von Hochleistungs-E-Lok auf Großdiesel umspannen, ich weiß nicht... dry.gif

Dagegen könnte ich mir so einen 3-Teiler-Hybrid-Flirt gut für die Wiesen- und Feld...ach, die WestFrankenBahn [DB] für die RE auf der KBS 783 vorstellen. Von Heilbronn Hbf bis Öhringen Hbf elektrisch, dann bis Schwäbisch Hall-Hessental mit Diesel, weiter bis Crailsheim wieder elektrisch. Ist natürlich zweischneidig - einerseits ein Argument, warum man die Fahrdrahtlücke nicht schließen braucht (geht ja auch so), andererseits: Wenn man darauf wartet, kann man bis zur rein elektrischen Betriebsaufnahme bei Stadler bestimmt schon den Flirt der 27. Generation bestellen rolleyes.gif

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Autobahn
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 22:56


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@ JeDi

Lok bespannte Personenzüge wird es langfristig nicht mehr geben, schon gar nicht im Regionalverkehr. Schlecht für Liebhaber von Loks und Wagen. Und ein Lokwechsel ist auch nicht das Wahre für den Fahrplan. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sind Loks und Wagen nicht mit einer Scharfenbergkupplung ausgestattet. In so fern dauert das Umspannen auf eine andere Traktionsart "etwas" länger. Darum wird es auch nur dort gemacht, wo längere Abschnitte mit Diesel- oder mit E-Loks gefahren werden können.

@ chris232

Der "Mehrverbrauch" durch das höhere Gewicht dürfte sich in Grenzen halten. Es wird ja bei einem dieselelektrischen Antrieb kein kompletter E-Motor mitgeschleppt, denn der ist ja vorhanden. Die zusätzlichen Komponenten, die für den elektrischen Antrieb aus der Oberleitung notwendig sind, dürften sich gewichtsmäßig in Grenzen halten, vor allem, weil die Eisenbahn einen sehr guten "Reibwert" hat. Ein evtl. Mehrverbrauch an Diesel wird sich durch den Einsatz von Strom aus der Oberleitung kompensieren, weil dann kein Diesel verbraucht wird *)

Offenbar hat Stadler das Problem gelöst, denn es wird den FLIRT3 auch als Hybridfahrzeug geben.

*) das ist natürlich von der Streckenlänge abhängig. Wenn man 90 Prozent "dieseln" muss und nur 10 Prozent unter Fahrdraht fährt, passt die Rechnung nicht.

P.S.: Die Talent der Regiobahn Kaarst - Mettmann sind meines Wissens nicht "Dieselelektrisch"

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Autobahn
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 22:58


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QUOTE (146225 @ 6 Jan 2013, 22:54)
Dagegen könnte ich mir so einen 3-Teiler-Hybrid-Flirt gut für die Wiesen- und Feld...ach, die WestFrankenBahn [DB] für die RE auf der KBS 783 vorstellen. Von Heilbronn Hbf bis Öhringen Hbf elektrisch, dann bis Schwäbisch Hall-Hessental mit Diesel, weiter bis Crailsheim wieder elektrisch. Ist natürlich zweischneidig - einerseits ein Argument, warum man die Fahrdrahtlücke nicht schließen braucht (geht ja auch so), andererseits: Wenn man darauf wartet, kann man bis zur rein elektrischen Betriebsaufnahme bei Stadler bestimmt schon den Flirt der 27. Generation bestellen

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 6 Jan 2013, 22:59


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QUOTE (Autobahn @ 6 Jan 2013, 22:56)
@ JeDi

Lok bespannte Personenzüge wird es langfristig nicht mehr geben, schon gar nicht im Regionalverkehr.

Der Experte hat gesprochen dry.gif

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