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[M] 2. S-Bahn-Stammstrecke [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 19 Aug 2019, 13:06


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QUOTE (Iarn @ 19 Aug 2019, 12:22)
Tatsächlich soll Riem wohl bis 2028 (vermutlich eher 2029ff) noch mal neu auf ein anderes Gleisbild umgebaut werden.

Ja klar, das sind ja dann die Einbindungen der 2 Kurven plus das Wendegleis. Aber die Bahnsteige werden gleich bleiben, oder? Das meinte ich. Wenn das weiterhin die alten gewesen wären, hätte man mehr Spielraum gehabt, aber so wird man die wohl erstmal nicht mehr groß anfassen.

edit:
Danke @Iarn für den Plan, da sieht man dann, dass Riem Gleis 0 schon mit der Vorhaltetrasse beplant wird. Platz für ein weiteres Gleis -1 wäre aber nachwievor, Richtung Rbf liegt dort auch schon ein Stupfgleis. Könnte man also vielleicht machen ... wenn die Parkplätze ausreichen. Dann bräuchte man aber doch wieder nen neuen Außenbahnsteig, denn die Bahnsteigkante "Gleis 0" wird man wegen des Güterverkehrs kaum längere Zeit belegen dürfen, oder?

Bearbeitet von Metropolenbahner am 19 Aug 2019, 13:21
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 19 Aug 2019, 13:15


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QUOTE (Hot Doc @ 19 Aug 2019, 12:45)
Im Bereich Landshamer und Frobenstr. könnte ich mir auch gut eine Verladung vorstellen. Da gibts doch sogar noch ein Stumpfgleis, oder ist das auch schon Geschichte? Trotzdem bleibt das Problem, dass man zumindest eine etwas längere Bahnsteigkante in Normhöhe braucht. Platz wäre da auch, nur ob man ein Gleis so lange dort belegen kann und will ist fraglich.

Ne, das hilft leider nicht viel, denn da kannst Du dann nur in Richtung Mühldorf fahren. Oder willst Du dann nach dem Autoverladen und Passagiereinsteigen noch rangieren? Ginge wohl, ist aber schon recht suboptimal.
Langfristig wäre es vielleicht ne Option, wenn Landshut-Mühldorf elektrifiziert wäre, dann könnte man nach/von Hamburg über den Ostkorridor fahren. In Richtung Verona hülfe das aber nicht. Von daher würde T4U das sicher ablehnen.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 19 Aug 2019, 13:51


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QUOTE (Metropolenbahner @ 19 Aug 2019, 13:15)
Ne, das hilft leider nicht viel, denn da kannst Du dann nur in Richtung Mühldorf fahren. Oder willst Du dann nach dem Autoverladen und Passagiereinsteigen noch rangieren? Ginge wohl, ist aber schon recht suboptimal.

Macht man aktuell mit den meisten Zügen die nicht Richtung Mühldorf raus gehen über den Rangierbahnhof Ost.

QUOTE
Langfristig wäre es vielleicht ne Option, wenn Landshut-Mühldorf elektrifiziert wäre, dann könnte man nach/von Hamburg über den Ostkorridor fahren. In Richtung Verona hülfe das aber nicht. Von daher würde T4U das sicher ablehnen.


Richtung Hamburg kommt man auch über Südring von Riem, das wäre nicht das Problem. Richtung Verona, müsste train4you erst mal etwas konkretes planen und anbieten, ansonsten haben sie keine Betroffenheit zu der sie sich äußern können.

--------------------
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 19 Aug 2019, 14:51


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QUOTE (Iarn @ 19 Aug 2019, 14:51)
QUOTE (Metropolenbahner @ 19 Aug 2019, 13:15)
Ne, das hilft leider nicht viel, denn da kannst Du dann nur in Richtung Mühldorf fahren. Oder willst Du dann nach dem Autoverladen und Passagiereinsteigen noch rangieren? Ginge wohl, ist aber schon recht suboptimal.

Macht man aktuell mit den meisten Zügen die nicht Richtung Mühldorf raus gehen über den Rangierbahnhof Ost.

Klar, aber wie sinnvoll wäre das bei nem Autozug? Da wären dann die Autowagen vorne hinter der Lok, was dann aber ggf. zu Problemen an diversen Unterwegshaltestellen führen könnte, weil die Passagierwagen dann hinter dem Bahnsteig enden.
Außerdem kostet rangieren immer extra, will man so gut es geht sicher vermeiden.

QUOTE
Richtung Hamburg kommt man auch über Südring von Riem, das wäre nicht das Problem.

Klar, aber halt nur mit rangieren, zumindest mit dem gerade diskutierten Stumpfgleis. Ansonsten wärs in Zukunfts mit den ganzen Kurve sowieso egal, da gäbs dann auch noch den Weg über den Nordring.

QUOTE
Richtung Verona, müsste train4you erst mal etwas konkretes planen und anbieten, ansonsten haben sie keine Betroffenheit zu der sie sich äußern können.

Naja, nen Zug Hamburg-Verona haben sie schon, der hält auch schon in M Ost:
https://www.urlaubs-express.de/ziele/sommer...a-hamburg-2019/

Da jetzt anzugeben, dass man auch gerne Fahrzeuge be-/entladen möchte, dürfte kein Problem sein wink.gif

Bearbeitet von Metropolenbahner am 19 Aug 2019, 15:11
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 19 Aug 2019, 15:54


Lebende Forenlegende


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Dass das Stumpfgleis aktuell falschrum angelegt ist, war mir klar. Ich dachte auch eher daran, in dem Gebiet das Gleis andersherum anzuschließen, oder ein durchgehendes Gleis mit Anschlüssen in beide Richtungen zu errichten.
(Dann bräuchte man sowas wie klappbare Rampen für die Autos.)

Zumindes der Zug Verona - Hamburg hätte mit ca. 24 Uhr noch eine Zeit, bei der man einen Zustieg Richtung Hamburg und einen Ausstieg von Verona noch ins Auge fassen könnte. Auch mit Auto.
    
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imp-cen
  Geschrieben am: 19 Aug 2019, 21:11


Kaiser


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Die Autoverladung gehört eigentlich mehr an den Stadtrand und nicht mitten in die Stadt rein. Denn eigentlich wollen wir da ja eher weniger Autos haben.
Und wer ein Auto hat erreicht auch ein Terminal, das nicht so zentral liegt.

Das mit der Bebauung vom Arnulfpark ist ja auch nicht so verkehrt, aber Platz für 2 Gleise für Stamm2 hätte man oberirdisch schon lassen können. Die Hackerbrücke hat da einen schönen Bogen, wo quasi jetzt nichts mehr liegt.
Dafür baut man auf der Relation jetzt für viel Geld einen Tunnel ohne Halt. Kostet vermutlich mehr als man mit den paar qm da bebaut hat.
(Jetzt nur der schmale Streifen für eine 2 gleisige Strecke - nicht der ganze Arnulfpark).

Ist man ein Verkersunternehmen, oder Immobilienentwickler? Ist man größter Spediteur (Schenker), oder Güterbahn?
Man sollte man sich entscheiden - ach, hat man ja offensichtlich schon.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 20 Aug 2019, 14:39


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Hot Doc @ 19 Aug 2019, 16:54)
Dass das Stumpfgleis aktuell falschrum angelegt ist, war mir klar. Ich dachte auch eher daran, in dem Gebiet das Gleis andersherum anzuschließen, oder ein durchgehendes Gleis mit Anschlüssen in beide Richtungen zu errichten.

Achso, dann ok, hatte ich missverstanden.

QUOTE
(Dann bräuchte man sowas wie klappbare Rampen für die Autos.)

Hmm ich würde da an Anfang und Ende der Atowagen nen Endwagen mit eingebauter Rampe vorschlagen.

Ausfahrt des Unterdecks in der hinteren Wagenhälfte mit Klapprampe zum Bahnsteig, Ausfahrt fürs Oberdeck in der vorderen Hälfte mit fest eingebauter Rampe, ebenfalls mit Steg zum ausklappen.
Edit: Sowas in der Art:
https://farm1.static.flickr.com/306/3177364...55c5255c0_b.jpg

Damit könnte man fast zeitgleich be- und entladen und könnte sich das ganze hin und herrangieren sparen.
Das hat die DB schon etwas übertrieben. T4U rangiert den kompletten Zug in Altona an die Rampe, indem man in Diebsteich oder Langenfelde anhält und dann zurück rangiert. Spart die ganzen Kuppelvorgänge und ne Rangierlok samt Besatzung.

QUOTE

Zumindest der Zug Verona - Hamburg hätte mit ca. 24 Uhr noch eine Zeit, bei der man einen Zustieg Richtung Hamburg und einen Ausstieg von Verona noch ins Auge fassen könnte. Auch mit Auto.

Ja wobei man es bei nem Zwischenhalt und oben genannten Wagen) dann so organisieren könnte, dass nur das Unterdeck ein/ausfährt, dann spart man sich die Abschaltung der Oberleitung. (Wobei man in dem Fall wohl auch aufpassen müsste, dass kein Lebensmüder mal schnell zum Wagen im Oberdeck gehen und ne Dose Bier, Zigaretten zum Rauchen am Bahnsteig, o.Ä. holen will)

Bearbeitet von Metropolenbahner am 20 Aug 2019, 15:08
    
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christian85
  Geschrieben am: 20 Aug 2019, 19:52


Kaiser


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Wenn auch schon etwas älter:
QUOTE
Was man auch noch zeitnah angehen sollte, ist wie man nach der Elektrifizierung Oberland weiter verfährt:

Es gab ja mal ursprünglich den Plan, die Oberland Strecken dann als Express S-Bahn zum Ostbahnhof zu führen und da in den Südzweig des Stammstrecken Tunnels. Will man das immer noch, dann müsste man schleunigst anfangen zu planen. Will man weiterhin über Sendling in die Stadt, stellt sich die Frage Hbf Hoch oder 1. Stammstrecke. Theoretisch wären auch die Sendlinger Spange nach Pasing denkbar, was ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen kann. Ein mittelgroßer Umbau wäre am Ostbahnhof noch Gleis 6 für die S-Bahn zu nutzen und je 2 Gleisig zu stürzen (2/3 Richtung Innenstadt, 4/5 Richtung Giesing). Natürlich könnte man auch die Oberland Bahnen am Ostbahnhof enden lassen oder das ganze beliebig mischen. Letzteres hätte für mich Charme. 1 Frequenz pro Stunde über Sendling zum Hauptbahnhof und eine Frequenz als Expresss S-Bahn zum Ostbahnhof. Dann wären so gut wie alle Himmelsrichtungen gut an das Oberland angebunden.


Ich hab da auch noch eine Idee:
Die Hälfte der Züge via Giesing zum Ostbahnhof und dann durch Stamm1
Die andere Hälfte der Züge via Sendling zur Donnersberger Brücke und durch Stamm1

Dann kann man folgendes machen:
A) Kopplung der oben genannten Züge mit sich selbst
B) Kopplung der oben genannten Züge mit einer Normal S-Bahn
C) Die Züge enden in Pasing/Ostbahnhof/Leuchtenbergring (fahren aber immer durch Stamm1)

Wenn ich mal von Folgendem ausgehe:
HVZ Takt 30, NVZ Takt 60, jeweils Schliersee/Rosenheim, und Tegernsee/Lenggries

dann kann man entweder die Zweige ganz aufteilen, also
I) Schliersee/Rosenheim immer nach Sendling, und Tegernsee/Lenggries nach Giesing (oder umgekehrt)
II) Zur HVZ immer aus jeder Richtung jeweils 1 Zug nach Giesing und einer nach Sendling, zur NVZ feste Astkopplung
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Aug 2019, 20:00


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Das Problem dürfte die Wendekapazität am Ostbahnhof zwischen Giesing und Stamm sein, welche laut Bahn im Berufsverkehr bereits ausgereizt ist.

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christian85
  Geschrieben am: 21 Aug 2019, 09:50


Kaiser


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Derzeit hat man 9 S-Bahnen pro Stunde/Richtung zur HVZ auf Gleis 3/4.
Ich würde davon ausgehen, dass man mittelfristig die S3 und S7 auf Takt 15 umgestellt werden, ergibt 8 S-Bahnen. Die direkt zum Ostbahnhof geführte BOB würde wohl zugleich Express S-Bahn sein, mit Halten bis Deisenhofen, evtl. Taufkirchen und Giesing. Ergibt 10 (+1) S-Bahnen auf Gleis 3/4.

Diese Steigerung um 1 könnte man wohl dadurch ermöglichen, dass der 2. Fahrer z. B. am Rosenheimer Platz bzw. St. Martin Straße zusteigt. Dann geht es am Ostbahnhof wohl etwas schneller, und man schafft eine S-Bahn mehr.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 21 Aug 2019, 10:03


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Wenn die Express S-Bahn/ex BOB alle Halte auswärts von Deisenhofen bedient, könnte es gehen. Man müsste dann wohl jede reguläre S -Bahn alternierend bis Deisenhofen und bis Holzkirchen führen. Dann hätten alle Halte mindestens 4 Züge pro Stunde.

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Iarn
  Geschrieben am: 6 Sep 2019, 12:03


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Der Antrag einiger Münchner Stadträte zu einem Angebot basierend auf einem 10 Minuten Takt sind von der BEG (leider erwartungsgemäß) abgeschmettert worden
QUOTE
10-Minuten-Takt für alle Linien der zweiten S-Bahn-Stammstrecke!

Antrag Stadtrats-Mitglieder Simone Burger, Verena Dietl, Christian Müller, Heide Rieke, Jens Röver und Dr. Constanze Söllner-Schaar (SPD-Fraktion) vom 11.7.2019

Antwort Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft:

In Ihrem oben genannten Antrag fordern Sie, dass nach Inbetriebnahme der zweiten S-Bahn-Stammstrecke der bisher auf verschiedenen Linien bestehende 10-Minuten-Takt aufrecht erhalten und auf allen Linien eingeführt wird.

Nach § 60 Abs.9 GeschO dürfen sich Anträge ehrenamtlicher Stadtratsmitglieder nur auf Gegenstände beziehen, für deren Erledigung der Stadtrat zuständig ist. Die Einführung bzw. Beibehaltung eines 10-Minuten-Taktes auf verschiedenen Linien der S-Bahn fällt jedoch nicht in die Zuständigkeit des Stadtrates oder als laufende Angelegenheit in die Zuständigkeit des Oberbürgermeisters, sondern in den operativen Geschäftsbereich der Deutschen Bahn AG (DB). Eine beschlussmäßige Behandlung der Angelegenheit im Stadtrat ist daher rechtlich nicht möglich. Daher wird der Antrag im Folgenden als Brief beantwortet.

Die um Stellungnahme gebetene Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) teilte hierzu Folgendes mit:

"Die zentrale Aufgabe der S-Bahn ist, das Umland mit der Kernstadt zu verbinden.

Die S-Bahn München wird dieser Aufgabe gerecht; jedoch wohl wissend, dass gerade im äußeren S-Bahn-Bereich und außerhalb des heutigen S-Bahnnetzes noch umfänglich mehr Fahrgäste für den öffentlichen Verkehr gewonnen werden könnten, wenn entsprechend attraktive S-Bahnangebote mit deutlich kürzeren Fahrzeiten zur Verfügung stünden.

Das mit der Inbetriebnahme der 2. S-Bahn-Stammstrecke vorgesehene Betriebsprogramm der S-Bahn mit einem ganztägigen 15-Minuten-Grundtakt (zunächst außer S2 und S7) zuzüglich Express- beziehungsweise Regional-S-Bahnen auf den Ästen mit entsprechenden verkehrlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen, bietet den Bürgerinnen und Bürgern im stadtnäheren Bereich ganztägig mindestens vier S-Bahnfahrmöglichkeiten je Stunde und Richtung.

Zudem ermöglichen die Express- beziehungsweise Regional-S-Bahnen, welche die Orte außerhalb des heutigen S-Bahnnetzes direkt mit derMünchner Innenstadt verbinden (erste Regional-S-Bahnlinien sind von Landshut, Augsburg und Buchloe vorgesehen) deutlich schnellere und umsteigfreie Verbindungen zu den zentralen Punkten in der Münchner Innenstadt. Die Express- beziehungsweise Regional-S-Bahnen haben weniger Zwischenhalte im Vergleich zur "klassischen" S-Bahn. Somit stehen an diesen Stationen ganztägig bis zu sechs S-Bahnfahrmöglichkeiten pro Stunde und Richtung zur Verfügung.

Die überall haltenden S-Bahnen (15-Minuten-Takt) werden durch die Express- bzw. Regional-S-Bahnen deutlich entlastet. Dies bedeutet für die Fahrgäste an den Stationen, an denen ganztägig vier S-Bahnen pro Stunde und Richtung halten, dass sie mehr Platz in den Zügen vorfinden.

Die künftige S2 Petershausen - Holzkirchen verbleibt aus infrastrukturellen Gründen zunächst im 20-Minuten-Takt, der zur Hauptverkehrszeit im Abschnitt Dachau – Deisenhofen zum 10-Minuten-Takt verdichtet wird. Aus gleichen Gründen wird auch die S7 Wolfratshausen - Kreuzstraße zunächst beim 20-Minuten-Takt verbleiben. Erst mit dem im Rahmen des Pro
gramms "Bahnausbau Region München" vorgesehenen Infrastrukturausbau werden auch diese Linien auf das neue Betriebsprogramm umgestellt.

Umfangreiche Untersuchungen belegen, dass das vorgesehene Betriebsprogramm für die S-Bahn mit Inbetriebnahme der 2. S-Bahn-Stammstrecke im Vergleich mit der Beibehaltung eines 10/20-Minuten-Taktes deutlich höhere Verlagerungseffekte vom Individualverkehr zum öffentlichen Verkehr bewirkt und somit die ökologisch sinnvollere Variante darstellt.

Vor diesem Hintergrund ist es aus fachlicher Sicht weder verkehrlich sinnvoll noch bestehen die infrastrukturellen Voraussetzungen an einem 10/20-Minuten-Takt festzuhalten."

Ich bitte Sie, von den vorstehenden Ausführungen der BEG Kenntnis zu nehmen und hoffe, dass Ihr Antrag zufriedenstellend beantwortet ist und als erledigt gelten darf.

(Ersetzung der dem Forum unbekannten Zeichen durch mich)

Bearbeitet von Iarn am 6 Sep 2019, 12:06

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Didy
  Geschrieben am: 6 Sep 2019, 12:08


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Ich hoffe nur, dass alle heute im 20-Min-Takt an den S-Bahnhöfen fahrenden Buslinien mit umgestellt werden.

Was man hingegen mit Ortsbussen macht, die heute schon im 10er-Takt fahren?

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Iarn
  Geschrieben am: 6 Sep 2019, 12:10


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Bei Ortsbussen im 10 Minuten Takt kann man es meines Erachtens so lassen. Angesichts von Verspätungen bei S-Bahn wie Bussen geht der 5 Minuten Versatz im Rauschen unter. Dann hat man halt alternierend knappe und großzügige Umsteigezeiten.

Bearbeitet von Iarn am 6 Sep 2019, 12:10

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Lazarus
  Geschrieben am: 6 Sep 2019, 13:58


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Die Frage ist halt, was man mit Buslinien macht, wo eine S-Bahn im Takt 15 fährt und die andere im Takt 20? Spontan fällt mir da der 160er ein...

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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