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20 Jahre Bahnreform in Deutschland, ...und ihre Folgen [Zur Themenübersicht]
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Hot Doc
  Geschrieben am: 13 Jan 2020, 20:28


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 13 Jan 2020, 21:06)
Neben den von Balduin genannten Projekten hat sich Hofreiter auch negativ zur SFS Nürnberg - Erfurt geäußert. ...
Die Grünen propagieren schon seit Jahrzehnten einen Taktfahrplan für Deutschland nach Schweizer Vorbild, was ja jetzt auch so langsam die Regierung angehen will und hier ja auch immer mal wieder - zurecht - hochgelobt wird.
In diesem Kontept war die Strecke Nürnberg - Erfurt auch ohne Neubau und "nur" mit Begradigungen und wenigeren und kleineren Tunneln auf eine runde Kantenzeit zu bringen. Für die teuerste Bahnstrecke der Welt, die am Ende wie viel Jahrzehnte zu spät eröffnet wurde? gab es also durchaus einen Gegenentwurf. Und auch hier sicher keinen, der der Bevölkerung so einfach geschmeckt hätte. Das hätte durchaus Überzeugungsarbeit gekostet.

QUOTE
Auch zur SFS Frankfurt Köln und Nürnberg - Ingolstadt hat er sich ähnlich positioniert.
Köln kenn ich mich nicht aus. Zu N-IN war ja auch bei Bahn und CSU lange die Variante über Augsburg im Gespräch. Ich bin auch eher für die jetztige Variante, aber die Grünen hatten sich eben damals für die Augsburg Linie entschieden. Es sprich vieles auch dafür, man kann aber auch zu einem anderen Schluss kommen. Hier jetzt eine hinterfotzige Verhinderungstaktik rauszulesen, halte ich schon für sehr kühn, nur weil man sich - warum auch immer - für eine andere Variante stark gemacht hat, die durchaus auch Chancen auf Realisierung hatte.

QUOTE
Gegen S21 und der Neubaustrecke nach Ulm ist er sowieso, da fragt man sich noch, welche Bahnprojekte noch übrig bleiben, die Herr Hofreiter nicht "kritisch begleitet"?
Ich glaube das Projekt hier "Oben bleiben" oder so? Hätte und wahrscheinlich 6 Milliarden Euro gespart und man hätte am Ende einen Bahnhof gehabt, dessen Kapaziät wahrscheinlich auch noch gereicht hätte, wenn er fertig gebaut wäre. Entschuldigung, aber bei dem Desaster kann man eigentlich jedem, der immern noch für S21 ist, den gesunden Menschenverstand absprechen. (Vielleicht kann man die Argumentation, es würde noch mehr kosten, wenn man alles wieder zuschüttet, noch gelten lassen. Mehr Argumente für den Weiterbau, gibt ja sogar die CDU zu, gibt es nicht.)
Und ja, das war abzusehen, dass das so kommt!

Bearbeitet von Hot Doc am 13 Jan 2020, 20:30
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 14 Jan 2020, 04:27


Lebende Forenlegende


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Wer sich gegen die Y-Trasse und gegen Mottgers stellt, davor auch gegen NIM und VdE8, kann nur ein Automobil-lobbyist sein. Der Typ passt perfekt in die deutsche Politik. Alles was in die Schiene investiert werden soll ist doof, unsinnig, zu teuer, bla bla.
Und selbst im EF gibt es user, die das auch noch gut finden, weil das ach so arme Dritte Welt Land Deutschland, angeblich andere Bahnprojekte den Grossprojekten opfert. rolleyes.gif
Ohne S21 wurde die Südbahn über Jahrzehnte nicht elektrifiziert und würde es weitere Jahrzehnte nicht, wenn überhaupt jemals. Mit S21 ging es aber ganz schnell. So läuft das nämlich: Grossprojekte fördern in Wirklichkeit andere Bahnprojekte, während das eingesparte Geld des Transrapid genau wo investiert wurde? dry.gif
Das einzige, was ich seit den 1990er und bis heute und für immer an S21 kritisiere, ist, dass es viel zu sparsam und zu klein gebaut wird. Da gehören 16 statt 8 Gleise hin mit kreuzungsfreien Zuführungen und wenn das die Kosten um ¤ 10 Mrd. erhöht, dann ist es eben so und das Abendland Deutschland geht davon trotzdem nicht unter. Und selbst wenn - im Zweifel könnt ihr auch mehr Steuern zahlen. Solange an Silvester noch Raketen hochgeschossen werden und Einzelpersonen mehrere PKW besitzen, geht es manchen anscheinend zu gut. tongue.gif
Und ich bin froh, das was manche hier als "gesunden Menschenverstand" definieren, nicht zu haben. smile.gif

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Hot Doc
  Geschrieben am: 14 Jan 2020, 07:54


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...Und ich erst!
    
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Balduin
  Geschrieben am: 14 Jan 2020, 14:01


Kaiser


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QUOTE (Hot Doc @ 13 Jan 2020, 20:54)
Es bleibt dabei, nur weil du bei einem Politiker 4 Beispiele findest (für die du zum Teil auch noch 9 Jahre zurück gehen musst), wo er etwas gesagt hat, was nicht deiner Meinung entspricht, ist das dennoch kein irgendwie vernünftiges Argument

Zudem sind deine Beispiele auch noch ziemlich fragwürdig:
Wo er Recht hat, hat er Recht.
Weil er moniert, dass ZU DEM ZEITPUNKT (der Artikel ist aus 2011) es keine abgeschlossene Bedarfanalyse gibt und insofern keine gesicherte Planung möglich ist, wirfst du ihm was genau vor?
Kenn ich mich zugegebener Maßen nicht gut aus. Trotzdem kann ich den prinzipiellen Ansatz bestehende Strecken auszubauen gut nachvollziehen. Die Schweiz macht das seit Jahrzehnten in den allermeisten Fällen vor, wie das geht.
Wo er Recht hat, hat er Recht.

[Bei 3 der 4 Beispiele nenne Hofreiter ganz konkret die Gegenvorschläge, die er durchsetzen würde. Sanierungen, Ausbau von bestehenden Trassen, Süd- und Nordring um München (sicher nicht NIMBY verdächtig eine oberirdische Trasse statt eines Tunnels zu fordern) etc.
Man muss ja nicht immer der selben Meinung sein, aber jetzt einfach zu behaupten, die Aussagen wären nur Blödsinn, ist auch einfach nich adäquat.

Kein vorauseilender Gehorsam!!! Aber eine ziemlich oberflächlichen Hass gegen die (oder den?) Grünen würde ich dir unterstellen. Argum

Was ist denn der offizielle Grenzwert für die Anzahl von Beispielen ab der man von System/Muster sprechen kann? 42?! wacko.gif

Zum Thema Unsinn von Südring zu 2. Tunnel ist anderswo schon genug gesagt.

Zu Bedarfsanalyse: Dass 1 +1 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 2 ergeben, dafür braucht man keine großen Analysen. Im Gegenteil, wer jedes Mal für solche Binsenweißheiten den an dieser Stelle vollkommen überflüssigen vollen mathematischen Beweis dafür einfordert, der betreibt klassische Verfahrensverschleppung.

Du kannst mir gern oberflächlichen Hass gegen die Grünen bescheinigen. Dann hast du aber ganz sicher einen sehr oberflächlichen Hass gegen alles, was mit DB zu tun...
Etwas, was bei Grünen(Anhängern) auch sehr verbreitet ist. Was zu komischen ideologischen Verrenkungen führt: Grüne an sich sind ja gern überall Kapitalismuskritisch, gegen "Neoliberalismus" und eben für deutlich mehr Staat bei allem (Man war ja auch zur Hochzeit der Privatisierungen in Deutschland zwischen 1998 -2005 bekanntlich auch in schärfster Opposition dagegen...). Außer bei der Bahn, da fordert man wie hier komischerweise ständig die Zerschlagung und "Privatisierung". Gern dann noch verbunden mit der Polemik, die Deutsche Bahn solle sich Mal ein Vorbild an der Schweiz, Österreich und Niederlande nehmen. Denn scheinbar hat dieses Rezept von Zerschlagung bei SBB, ÖBB und NS bekanntlich dazu geführt dass der Betrieb dort so gut ist, wie er jetzt ist ph34r.gif

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Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Europe is falling apart: In the absence of war we are questioning peace
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 14 Jan 2020, 18:47


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Balduin @ 14 Jan 2020, 15:01)
Was ist denn der offizielle Grenzwert für die Anzahl von Beispielen ab der man von System/Muster sprechen kann? 42?! wacko.gif

Zumindest nicht 4, wenn man dafür noch in den vergangenen 10 Jahren zurückreisen muss.

QUOTE
Zum Thema Unsinn von Südring zu 2. Tunnel ist anderswo schon genug gesagt.
Genau! Aus dem Grund fordert jetzt sogar die CSU den Bau vom Südring (und am besten gleich dem ganzen Ring und nen Busring und nen Stadtumlandring und ganz viele Tangenten), weil jetzt schon klar ist, dass der 2. Tunnel genau die Schlamassel in der Innenstadt nicht lösen sondern sogar verschlechtern wird, die uns die eigentlichen Probleme bereiten.

QUOTE
Zu Bedarfsanalyse: Dass 1 +1 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 2 ergeben, dafür braucht man keine großen Analysen. Im Gegenteil, wer jedes Mal für solche Binsenweißheiten den an dieser Stelle vollkommen überflüssigen vollen mathematischen Beweis dafür einfordert, der betreibt klassische Verfahrensverschleppung.
Hast du die prognostizierten Zahlen schon mal gesehen? Die Zugzahlen schafft die SBB aber durchaus auf ihren 2-gleisigen ECTS-Strecken. Nur weil du 1+1 rechnen kannst, heißt das nicht, dass man dafür immer 2 neue Gleise braucht. Es gäbe auch andere Lösungen, die für Jahrzehnte reichen würden.
Und klar, ist es jetzt schwer auf die Schnelle ECTS einzuführen, aber im Endeffekt hat man einfach die letzten 20 Jahre verpennt und muss endlich irgendwann mal anfangen.

QUOTE
Du kannst mir gern oberflächlichen Hass gegen die Grünen bescheinigen. Dann hast du aber ganz sicher einen sehr oberflächlichen Hass gegen alles, was mit DB zu tun...
...und damit wären wir bei den Grünen. Hätten die mehr zu sagen, gäbs ECTS schon lange und wahrscheinlich auch mehr zweigleisige Streckenausbauten und mehr Ausweichstellen auf eingleisigen Strecken, mehr Elektrifizierungen etc. All das, was die Schweiz zur Bahnnation gemacht hat und dort ein vernünftiges Taktsystem möglich macht, steht seit Jahrzehnten im Grünen Positionspapier.

PS: ...und so lange mir die einen vorwerfen ich sei ein DB-Fanboy und mich die anderen steinigen, weil ich gegenüber allem was die Bahn angeht Hass versprühe, muss ich wohl einen guten Mittelweg treffen.

PPS: ...und nur weil man den Projektgigantismus der Bahn, der sich bisher nur an Einzelprojekten und nie am Großen und Ganzen orientierte, nicht gut findet, sondern lieber oft auch kleinere Ausbauten zum sicheren Erreichen von sinnvollen Kantenzeiten für effizienter hält, ist man noch lange kein Gegner der Bahn an sich oder als Konzern.
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 14 Jan 2020, 19:12


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ECTS ist doch quasi europaweit schon eingeführt (mit nur ganz wenigen Ausnahmen)? ph34r.gif

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A revair!
    
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Iarn
  Geschrieben am: 14 Jan 2020, 20:47


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QUOTE (Hot Doc @ 14 Jan 2020, 18:47)
Zumindest nicht 4, wenn man dafür noch in den vergangenen 10 Jahren zurückreisen muss.

Unter Einbeziehung meiner Beispiele sind es deutlich mehr als vier.

Drehen wir es mal um, bei welchen Bahnprojekten (echte, keine V&R Pseudo-Planungen) hat AH bisher eine positive Rolle gespielt?
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 18 Feb 2020, 04:49


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Hatten wir diesen Film schon? ARD-Magazin "Monitor" (1998) über übermüdete Lokführer und Stellenabbau nach der Bahnreform

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Valentin
  Geschrieben am: 19 Mar 2020, 20:22


Kaiser


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Ein Schlaglicht zum vergeblichen schnellen Ausbau der Eisenbahninfrastruktur:

Die Planung der Infrastruktur dauert heute länger als Planung und Durchführung eines Mondfluges.Die Astronauten standen nach knapp 10 Jahren auf dem Mond,
die DB veranschlagt dagegen mindestens 15 Jahre [MM] für den Bau einer Schranke an einem Bahnübergang in Bichl.

    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 27 Jul 2020, 20:40


Lebende Forenlegende


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Oft habe ich ja schon angedeutet, dass die Bundesbahn damals vom Bund für alles mögliche missbraucht wurde. Als Kriegs-, Reparations- und Autobahnkasse, als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme etc. Beim fröhlichen Recherchieren habe ich einen kurzen Artikel von 1993 gefunden, der wieder so eine kleine Aktion zeigt, wie das Bundesbahndefizit durch völlig bahnfremde Aufgaben selbst kurz vor Schluss noch (oder gerade da?) künstlich ein kleines Stückchen weiter aufgeblasen wurde:

Der Spiegel: "Die Bahn muß zahlen" (1993)

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Mark8031
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 14:17


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Wohnort: M-Berg am Laim


Das Handelsblatt über die drohende Pleite von Abellio und der Vergabepraxis im Allgemeinen.
QUOTE
Die Länder vergeben seit 20 Jahren Strecken und ganze Netze – immer an den billigsten Anbieter. Das rächt sich nun.
(...)
In der Kostenfalle sitzen alle Regionalbahnen. Sie hatten nicht mit massiven Personalkostensteigerungen durch neue Tarifverträge, Verzögerungen bei Fahrzeuglieferungen und dem Baustellenchaos im Bahnnetz gerechnet, was zu Zugausfällen führt und Strafzahlungen an Auftraggeber zur Folge hat. Abellio spricht vom „Wegfall der Geschäftsgrundlage“, weil die Kostensteigerungen nicht vorhersehbar gewesen seien.
(...)
Spekuliert wird auch über die Zukunft von Keolis (Eurobahn). Die Tochter der französischen Gruppe, die wiederum der Staatsbahn SNCF gehört, stehe zum Verkauf, heißt es.
(...)
Die ausländischen Bahnbetreiber, neben Staatsbahn-Ablegern auch einige private Firmen wie Transdev (Bayerische Oberlandbahn, Nordwestbahn, Württembergische Eisenbahngesellschaft) haben sich auf einen gnadenlosen Preiskampf eingelassen.
(...)
Nach den letzten verfügbaren Zahlen der Bundesnetzagentur lag 2018 der Gewinn pro erlöstem Euro im Durchschnitt nur bei 0,1 Prozent. Die Jahre zuvor waren die Umsatzrenditen negativ. Einzig Transdev scheint von seiner Bussparte zu profitieren. Ob mit dem Bahnbetrieb Geld verdient wird, wollte das Unternehmen auf Anfrage nicht sagen.


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MVG ist, wenn man die doppelte Fahrzeit einrechnet um pünktlich zum Termin zu kommen, und trotzdem noch zu spät kommt.

089 Radio - Radio von München in die Welt
    
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uferlos
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 15:00


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Zuerst mit Dumpingpreisen in den Markt drängen und hinterher jammern, dass das Geld nicht reicht. Man hätte ja bei der Vergabe schon zu einem vernünftigen Preis bieten können... ach ich vergaß, dann hätte man ja nicht gewonnen. ph34r.gif

QUOTE
Sie hatten nicht mit massiven Personalkostensteigerungen durch neue Tarifverträge, Verzögerungen bei Fahrzeuglieferungen und dem Baustellenchaos im Bahnnetz gerechnet, was zu Zugausfällen führt und Strafzahlungen an Auftraggeber zur Folge hat.

Schuld sind natürlich immer die anderen, bloß man selbst nicht: das böse Personal kostet mehr Geld, die Fahrzeuge, welche man möglichst billig angeschafft hat, kommen zu spät...
Oh je es wird gebaut... Strafzahlungen. Man weiß doch was im Vertrag drinsteht und wieviel Pönale es kostet.

Der deutsche Staat, als Eigentümer pumpt ja auch Geld in die DB. Das könnten die anderen "Besitzer" ihrer Bahnunternehmen auch machen. Tut man aber nicht, da man ja sonnst draufzahlt und man keine Einnahmen vom deutschen Staat abgreifen kann.

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mfg Daniel
    
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Mark8031
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 15:04


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Und nicht zu vergessen, den Preis für das Personal zu drücken! Und die gesetzlichen Möglichkeiten der Sklavenhaltung ausreizen und überziehen.

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MVG ist, wenn man die doppelte Fahrzeit einrechnet um pünktlich zum Termin zu kommen, und trotzdem noch zu spät kommt.

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146225
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 20:07


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QUOTE (uferlos @ 23 Sep 2020, 15:00)
Der deutsche Staat, als Eigentümer pumpt ja auch Geld in die DB. Das könnten die anderen "Besitzer" ihrer Bahnunternehmen auch machen. Tut man aber nicht, da man ja sonnst draufzahlt und man keine Einnahmen vom deutschen Staat abgreifen kann.

Das kann der deutsche Staat aber (offiziell) halt auch nur für in Deutschland gefahrene DB-Leistungen tun, wenn DB Arriva irgendwo in der Kurve hängt, darf die Bundesregierung jetzt nicht auf einmal Bahnverkehre in der Tschechischen Republik oder den Niederlanden fördern, das würde gegen EU-Regeln verstossen. Selbes Spiel natürlich andersherum dann z.B. auch für die Niederlande mit Abellio oder Frankreich mit Keolis.

Und mal abgesehen davon sind die Leistungen der DB Regio dafür dass der Konzern die Staatsknete abgreifen konnte, stellenweise auch recht dürftig.


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But I ain't never crossed a man that didn't deserve it | Me be treated like a punk: you know, that's unheard of | You better watch out your talkin' and where you walking | Or you and your homies might be lined in chalk | Aus: Coolio, "Gangsta's Paradise"
    
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146225
  Geschrieben am: 23 Sep 2020, 20:09


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QUOTE (Mark8031 @ 23 Sep 2020, 15:04)
Und nicht zu vergessen, den Preis für das Personal zu drücken! Und die gesetzlichen Möglichkeiten der Sklavenhaltung ausreizen und überziehen.

Bei Bahnpersonal? Insbesondere bei solchem das fährt oder die Wartung macht? Und wo soll das gehen, wenn da noch jemand arbeiten soll? rolleyes.gif

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