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Regionalverkehr Baden-Württemberg [Zur Themenübersicht]
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Jogi
  Geschrieben am: 27 May 2020, 22:22


Kaiser


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Pressemitteilung des Landes-VM zum Betreiberwechsel auf der Neckar-Alb-Bahn, auch mit Infos zum Ersatzverkehr. Zum Kleinen Fahrplanwechsel übernimmt Abellio dann die RE-Leistungen Stuttgart<>Tübingen mit überarbeitetem und ausgeweitetem Angebot als RE10 (eigentlich vorgesehen Mannheim-Heilbronn-Stuttgart-Tübingen) und RB18 (Osterburken-Heilbronn-Stuttgart-Tübingen). Außerdem ergänzt der neue IRE6 Stuttgart-Tübingen den weiterhin durch DB Regio gefahren IRE Stuttgart-Sigmaringen zu einem Stundentakt.
  • bislang 27 ausgelieferte Talent, davon 23 abgenommen; bis Mitte Juni drei weitere Tz angekündigt, deren Abnahme vorbehaltlich
    noch keine vollständige Zulassung für "Mehrfach- und Mischtraktion" der Talent
  • Abellio-Ersatzkonzept auch ohne weitere Neufahrzeuge umsetzbar
  • IRE6: Subunternehmer WFL
    RE10: Mannheim<>Heilbronn weiterhin Talent; Heilbronn<>Tübingen mit Lok-Wagen-Garnituren von WFL und TRI als Subunternehmer (bei DsO hieß es derletzt, dass auch eine Garnitur mit DBuza organisiert wurde), außerdem vereinzelter Einsatz von Talent-Neufahrzeugen möglich
    als weitere Ersatzfahrzeuge werden die Baureihe 425 und 426 genannt, die dürften die RB18 abdecken
  • Oberboihingen stündlich bedient durch RB18, Bempflingen überwiegend mit SEV (einzelne Zughalte morgens und abends) angebunden wegen zu kurzer Bahnsteige
    vollständige Bedienung Bempflingens erst mit weiterer Auslieferung von Neufahrzeugen, die über eine partielle Türfreigabe verfügen


QUOTE
Neuer Betreiber Abellio setzt am 14. Juni Angebotsverbesserungen der Neckar-Alb-Bahn um

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Abellio BW Geschäftsführer Rolf Schafferath haben heute (27. Mai) das neue Verkehrsangebot auf der Neckar-Alb-Bahn Stuttgart - Tübingen vorgestellt, das am 14. Juni startet. Abellio übernimmt zu diesem Zeitpunkt einen wesentlichen Teil der bisher auf dieser Strecke von der DB Regio erbrachten Verkehre. Das Unternehmen hatte das entsprechende Los der vom Land durchgeführten Ausschreibung der Stuttgarter Netze gewonnen.

Die Fahrgäste können sich ab Mitte Juni auf deutliche Angebotsverbesserungen zwischen Stuttgart und Tübingen freuen. Der bisher nur zweistündliche verkehrende schnelle IRE Stuttgart-Tübingen (-Sigmaringen) fährt künftig im Stundentakt verdichtet. "Dieser schnelle IRE verbindet Tübingen mit Stuttgart in nur 45 Minuten: ein starkes Angebot für eine stark nachgefragte Strecke", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. Zudem wird der Regionalexpress, der bisher nur zur Hauptverkehrszeit im Halbstundentakt verkehrt, künftig an allen Werktagen durchgehend bis 20 Uhr (an Samstagen bis 18 Uhr) im 30-Minuten-Takt angeboten.

Leider sind durch den Fahrzeughersteller Bombardier bisher nicht alle Fahrzeuge des Typs Talent geliefert worden, um alle Linien von Abellio vollständig mit Neufahrzeugen bedienen zu können. Stand heute, 27. Mai, hat der Hersteller erst insgesamt 27 Fahrzeuge an Abellio übergeben, davon sind momentan 23 abgenommen und damit einsatzfähig. Bis zur dritten Inbetriebnahme kündigt Bombardier die Lieferung von drei weiteren Fahrzeugen an, die vorbehaltlich ihrer Abnahme zur Verfügung stehen.

Ausstehend ist auch die vollständige Zulassung der Fahrzeug-Flotte in Mehrfach- und Mischtraktion, wodurch Abellio die bereits vorhandenen Neufahrzeuge zunächst nicht vollumfänglich zum Einsatz bringen kann. "Abellio hat sich aber rechtzeitig mit Unterstützung des Landes um Ersatzfahrzeuge gekümmert. Deshalb können wir trotz des Lieferverzuges von Bombardier alle Angebotsausweitungen wie geplant umsetzen", erläuterte Minister Hermann. Unter großem planerischen und finanziellen Aufwand hat Abellio ein Ersatzkonzept erstellt, das auch diese Betriebsaufnahme sicherstellt.

"Bombardier möchte sich für die Verzögerungen bei der Auslieferung entschuldigen, insbesondere auch bei den hiervon betroffenen Fahrgästen. Der Auftrag, TALENT 2-Züge für das Neckartal zu liefern, ist für Bombardier von herausragender Bedeutung. Daher haben wir nun auch unser Werk in Bautzen als zusätzlichen Fertigungsstandort einbezogen. Mein Team hat trotz Corona-Einschränkungen alles getan, um unsere Produktion aufrechtzuerhalten, sodass bislang 27 Züge ausgeliefert werden konnten. Diese Züge überzeugen besonders durch ein großzügiges Raumkonzept, was heute wichtiger ist als je zuvor", so Michael Fohrer, Deutschlandchef bei Bombardier Transportation.

"Wir hätten uns für unsere Fahrgäste und Mitarbeiter sehr gewünscht, wenigstens in unserer dritten und finalen Betriebsaufnahmestufe wie geplant mit modernen und komfortablen Neufahrzeugen im Regelbetrieb an den Start gehen zu können", sagt Rolf Schafferath, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH. "Wir hatten uns früh darauf eingestellt, dass der Hersteller seinen Lieferverzug nicht aufholen wird, so dass uns das jetzt nicht aus der Bahn wirft. Auch wenn Bombardier in den kommenden vier Wochen kein einziges Fahrzeug mehr liefert, können wir dank unseres Ersatzkonzeptes dennoch starten und alle Verkehre bedienen", betont Schafferath.

Als Ersatzfahrzeuge kommen von der DB angemietete Elektrotriebwagen der Baureihen 425 und 426 sowie von Dritten angemietete Lok-Wagen-Garnituren zum Einsatz. Die DB wird auf der Neckar-Alb-Bahn weiterhin den IRE-Langläufer von Stuttgart über Tübingen und Sigmaringen nach Aulendorf betreiben. Ebenso fährt sie weiterhin die von Herrenberg kommende RB bis nach Metzingen/Bad Urach.

"Wir freuen uns als DB Regio auch in den Landkreisen Tübingen und Reutlingen weiterhin Partner des Landes sein zu dürfen. Unseren Fahrgästen auf der RE-Strecke Tübingen - Stuttgart danken wir für die Treue. Unverändert bieten wir mit unserer IRE-Linie Aulendorf - Tübingen - Stuttgart mit unseren Neigetechnikzügen ein schnelles Angebot in die Landeshauptstatt", so Markus Kaupper, Verkehrsvertragsmanager der DB Regio AG.

Der bisherige RB-Halt in Oberboihingen wird künftig stündlich von Abellio bedient. Oberboihingen erhält damit eine schnelle Direktverbindung sowohl nach Tübingen als auch nach Stuttgart. Diese war auch für Bempflingen vorgesehen. Allerdings können die Ersatzfahrzeuge an den kurzen Bahnsteigkanten in Bempflingen nicht halten, da sich bei ihnen im Gegensatz zu den Bombardier-Fahrzeugen das Öffnen der Türen nicht auf nur bestimmte Eingangsbereiche beschränken lässt. Dort wird daher ersatzweise ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Nur bei einzelnen Fahrten am frühen Morgen und in den Abendstunden ist ein Halt in Bempflingen möglich. "Sobald Bombardier aber genügend Fahrzeuge geliefert hat, wird Bempflingen wieder auf der Schiene bedient", sagte Verkehrsminister Hermann.

Auf der Linie RE 10 a/b kommen zwischen Mannheim und Heilbronn Talent 2-Neufahrzeuge zum Einsatz. Von Heilbronn bis nach Tübingen verkehren Ersatzzüge des Subunternehmens WFL (Wedler Franz Logistik GmbH & Co. KG) und der TRI (Train Rental International GbR) sowie vereinzelt Talent 2-Neufahrzeuge. Hier ist - wie bisher auch - ein Umstieg am Heilbronner Hauptbahnhof erforderlich.

Der IRE 6 von Stuttgart nach Tübingen wird durch das Subunternehmen Wedler Logistik im Unterauftrag von Abellio gefahren. Die Untervergabe einzelner Verbindungen ist erforderlich, da nicht ausreichend Leihfahrzeuge erhältlich sind, um den vollen Leistungsumfang abzudecken.

Die Linie RB 17 a/b/c (Stuttgart - Pforzheim/Heidelberg) wird von Abellio auch weiterhin mit Neufahrzeugen befahren.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 27 May 2020, 22:35


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Ich frage mich aber ein bisschen, warum hier nicht Halte zwischen Bempflingen und Oberboihingen getauscht werden. Klar ist - Bempflingen ist mit seinen 120 m für zweimal Fünfteiler freilich zu kurz, allerdings sollten die Hamster ja die Türen nur an einem Zugteil aufmachen können (zumindest ist das im Fahrzeuglastenheft gefordert). In Oberboihingen mit 190 m passen dafür 6 Wagen gemütlich, 7 Wagen mit überstehender Lok dran.

Ein wenig Verwundert bin ich über den Ersatzzugeinsatz auf dem IRE, da man hier (zugegebenermaßen elektrisch) die GST-Fahrzeiten der 612 einhalten will, hätte ich hier am ehesten den Bedarf gesehen, die Hamster einzusetzen.

Die fehlenden Zulassungen beziehen sich nach meiner Kenntnis übrigens auf Dreifachtraktionen und alle Formen der Mischtraktion, die einzig zulässigen Zugverbände sind demnach Dreiteilerdoppel und Fünfteilerdoppel (und natürlich Solo).

Bearbeitet von JeDi am 27 May 2020, 22:37

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Jogi
  Geschrieben am: 28 May 2020, 08:11


Kaiser


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QUOTE (JeDi @ 27 May 2020, 23:35)
Ich frage mich aber ein bisschen, warum hier nicht Halte zwischen Bempflingen und Oberboihingen getauscht werden. Klar ist - Bempflingen ist mit seinen 120 m für zweimal Fünfteiler freilich zu kurz, allerdings sollten die Hamster ja die Türen nur an einem Zugteil aufmachen können (zumindest ist das im Fahrzeuglastenheft gefordert). In Oberboihingen mit 190 m passen dafür 6 Wagen gemütlich, 7 Wagen mit überstehender Lok dran.

Du meinst eine jede Stunde abwechselnde Bedienung beider Halte?
Dann müsste der Fahrzeugeinsatz aber sicherstellen, dass kein "überlanger" Zug in Bempflingen hält oder er mit Talent gefahren wird. Zumindest letzteres dürfte anfangs nicht möglich sein, so lange diese Fahrzeuge nur vereinzelt Richtung Tübingen eingesetzt werden. Außerdem müsste dann auch für Oberboihingen eine Alternativbedienung hergestellt werden.

Nachtrag zur Vollständigkeit: Der SEV verkehrt dann Nürtingen-Bempflingen-Metzingen. Auch wenn seine Fahrpläne noch nicht veröffentlicht sind, absehbar sind schon an einem Ende lange Umsteigezeiten, wenn der RE10 nicht verkehrt.

QUOTE (JeDi @ 27 May 2020, 23:35)
Ein wenig Verwundert bin ich über den Ersatzzugeinsatz auf dem IRE, da man hier (zugegebenermaßen elektrisch) die GST-Fahrzeiten der 612 einhalten will, hätte ich hier am ehesten den Bedarf gesehen, die Hamster einzusetzen.

Ich hab mal die Fahrzeiten im DB-Kursbuch mit den aktuell veröffentlichten verglichen. Ab Stuttgart in Richtungen Tübingen wurde die Fahrzeit leicht gestreckt:
TS ab 11.16 (Kursbuch & aktuell)
TRE an 11.49/ab 11.50 (Kursbuch) // 11.50/11.51 (aktuell)
TT an 11.58 // an 12.01

In Gegenrichtung bleibt der Fahrplan unverändert (TT ab 11.57 - an 12.06 TRE ab 12.07 - an 12.42 TS), aber da ist er ohnehin schon um drei Minuten länger als der Fahrplan der Alb-IRE mit Neigetechnik.

Damit entsprechen die IRE6-Fahrzeiten mit Wagenzügen praktisch denen des Umlaufs, den DB Regio aktuell noch mit BR 111 und 4 n-Wagen fährt, u.a. um 19.16 Uhr ab Stuttgart.

QUOTE (JeDi @ 27 May 2020, 23:35)
Die fehlenden Zulassungen beziehen sich nach meiner Kenntnis übrigens auf Dreifachtraktionen und alle Formen der Mischtraktion, die einzig zulässigen Zugverbände sind demnach Dreiteilerdoppel und Fünfteilerdoppel (und natürlich Solo).

Danke für die Erläuterung.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 28 May 2020, 08:31


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QUOTE (Jogi @ 28 May 2020, 08:11)
Du meinst eine jede Stunde abwechselnde Bedienung beider Halte?

Nein, ich meine einen Halt der RB18 in Bempflingen und dafür des RE10 in Oberbohingen (wo die Bahnsteige für 6-7 Wagen passen).
QUOTE (Jogi @ 28 May 2020, 08:11)
Dann müsste der Fahrzeugeinsatz aber sicherstellen, dass kein "überlanger" Zug in Bempflingen hält oder er mit Talent gefahren wird. Zumindest letzteres dürfte anfangs nicht möglich sein, so lange diese Fahrzeuge nur vereinzelt Richtung Tübingen eingesetzt werden. Außerdem müsste dann auch für Oberboihingen eine Alternativbedienung hergestellt werden.

Meines Wissens soll die RB18 komplett mit Hamstern fahren, den Halt in Oberboihingen könnten die Lok-Wagen-Züge des RE10 übernehmen.
QUOTE (Jogi @ 28 May 2020, 08:11)
Damit entsprechen die IRE6-Fahrzeiten mit Wagenzügen praktisch denen des Umlaufs, den DB Regio aktuell noch mit BR 111 und 4 n-Wagen fährt, u.a. um 19.16 Uhr ab Stuttgart.

Der n-Wagen-Einsatz dort ist seit Dezember Geschichte.

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Jogi
  Geschrieben am: 28 May 2020, 08:58


Kaiser


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QUOTE (JeDi @ 28 May 2020, 09:31)
Meines Wissens soll die RB18 komplett mit Hamstern fahren, den Halt in Oberboihingen könnten die Lok-Wagen-Züge des RE10 übernehmen.

Hm, wenn die RB18 komplett mit Talent gefahren werden würde, dann wäre das doch der vorgesehene Fahrzeugeinsatz (abgesehen von der Mehrfach- & Mischtraktion), so dass auch mögliche Doppel-Hamster mit über 120 Metern Größe Länge wie im Regelfahrplan vorgesehen mit ihrer partiellen Türfreigabe in Bempflingen halten könnten. Daneben müssten die von der gegenwärtigen RB18 Stuttgart-Osterburken freigesetzten Quietschies doch auch so weit ausreichen, nicht den Ersatzverkehr auf dem RE10 "Süd" fast vollständig an zwei andere EVU abgeben zu müssen.

Denk ich mir so beim Blick von draußen... unsure.gif

Davon abgesehen bräuchte es dann ein Ersatzkonzept für Oberboihingen, wenn der RE10 nicht fährt.

QUOTE (JeDi @ 28 May 2020, 09:31)
Der n-Wagen-Einsatz dort ist seit Dezember Geschichte.

Stimmt, da war ja was... ph34r.gif

Bearbeitet von Jogi am 28 May 2020, 09:07
    
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Lobedan
  Geschrieben am: 10 Aug 2020, 14:00


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Nachdem ich mich übers Wochenende am Bodensee herumgetrieben habe, mal ein paar Zeilen und Gedanken zum Südbahn- und Bodensee-Verkehr:

Dass die BR 612 nicht das angenehmste aller Fahrzeuge ist, dürfte ja kaum umstritten sein. Aber ich war doch sehr negativ überrascht, WIE unangenehm die Laufruhe selbst auf der frisch sanierten, schnurgeraden Südbahn ist. Vor allem im Vergleich zu den Dostos, die ich auf der Rückfahrt hatte. So habe ich die Fahrzeuge von vor einigen Jahren andernorts nicht in Erinnerung. Und da sie etwas schneller unterwegs sind und südwärts noch dazu vor dem Lindau-RE fahren, werden sie natürlich von Ausflüglern und insbesondere Radfahrern gestürmt, die sich dann über den wenigen Platz und mangels Haltegurten umstürzende Räder in den (geneigten) Kurven beklagen. Hier wäre eine bessere Steuerung der Ausflugsreisenden, die nicht zu Zielen jenseits des Lindau-REs wollen, echt sinnvoll. Denn gut die Hälfte der Fahrgäste hat in Friedrichshafen den Zug verlassen. Die Fahrtzeitreserven scheinen hingegen sehr üppig zu sein. Weiß nicht, ob das nur am Streckenausbau liegt, der Zug hatte aber an allen Unterwegshalten mehrere Minuten Aufenthalt und war trotzdem immer überpünktlich am nächsten Halt.
Ich daher bin sehr auf das Fahrplankonzept des elektrischen Südbahn-Verkehrs gespannt und auch, ob man an dem IRE festhält, ihn in Friedrichshafen bricht oder nach Lindau umklappt. Einerseits sind die Direktverbindungen von Ulm bis nach Radolfzell, Singen, Schaffhausen und Basel natürlich hoch attraktiv und die Fahrtzeiten durch die wenigen Halte auch ansprechend. Aber so weit unter Fahrdraht zu dieseln bei weniger als 50 % Durchreisenden nach jenseits von Friedrichshafen erscheint mir andererseits auch nicht so sinnvoll. Die Fahrtzeitverluste ohne Neigetechnik dürften am Bodensee und am Hochrhein aber zu groß sein, um auf Dosto umzustellen und in Friedrichshafen umzuspannen. Da der Diesel-IRE jetzt aber schon so üppige Reserven hat, scheinen elektrisch ja noch ein paar zusätzliche Minuten möglich zu sein, um dann vielleicht einen schnellen elektrischen RE (Stuttgart-) Ulm-Friedrichshafen mit alternierenden Halten im 30-Minutentakt zu fahren.

Positiv überrascht war ich von der RB Friedrichshafen-Radoflzell, die auf zwei von drei Umläufen mit einer Doppeltraktion SWEG-Lint vom Ulmer Stern fuhr (der dritte waren drei DB-RS1, in Friedrichshafen stand noch ein weiterer einzelner Lint im Vorfeld). Üppig Platz auch für die Räder, beschleunigter Fahrgastwechsel dank der zusätzlichen Türen und die Spurtstärke ist auch nicht zu verachten. Für den Ausflugsverkehr wirklich gute Fahrzeuge. Der Hintergrund dieses Einsatzes würde mich aber schon interessieren. Weiß zufällig jemand mehr?

In Friedrichshafen fuhr gestern auch eine Garnitur mit 218 und 3 Dostos gen Radolzfell aus, als ich zur Rückfahrt nach Ulm umstieg. Scheint aber eine Leerfahrt gewesen zu sein. Eventuell ein Park des Donautalbahn-RE, der mangels Trassen dort über den Bodensee überführt wurde?
Allein für diesen RE lohnt sich aktuell auch eine Fahrt ins Donautal für alle Fotografen. Gestern Vormittag stand Conny (Link zum Sichtungsbild) von der Westfrankenbahn mit einem Dostopark in Ulm, die Wagen waren mit Donaueschingen beschildert.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 10 Aug 2020, 19:30


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QUOTE (Lobedan @ 10 Aug 2020, 15:00)
In Friedrichshafen fuhr gestern auch eine Garnitur mit 218 und 3 Dostos gen Radolzfell aus, als ich zur Rückfahrt nach Ulm umstieg. Scheint aber eine Leerfahrt gewesen zu sein. Eventuell ein Park des Donautalbahn-RE, der mangels Trassen dort über den Bodensee überführt wurde?

Ne, ich denke, der Zug gehörte da schon hin. Als ich das letzte mal ähnliches beobachtet habe, fuhr der einfach gemütlich zum Tanken. Das Gleis geht ja parallel zur Radolfzeller Strecke weit ins Gemüse raus. wink.gif

QUOTE (Lobedan @ 10 Aug 2020, 15:00)
Ich daher bin sehr auf das Fahrplankonzept des elektrischen Südbahn-Verkehrs gespannt und auch, ob man an dem IRE festhält, ihn in Friedrichshafen bricht oder nach Lindau umklappt.

Soweit ich weiß, legt man den IRE aus Basel wieder nach Lindau um, ich weiß allerdings nicht, ob sofort. Spätestens zum D-Takt und bei durchgehender Elektrifizierung soll der (I)RE-Verkehr an der Grenze entlang ja eh etwa so aussehen:

Takt 1: Basel Bad Bf - Radolfzell - Friedrichshafen Stadt - Lindau Hbf - Bregenz
Takt 2: Basel Bad Bf - Radolfzell - Konstanz - St. Gallen

QUOTE (Lobedan @ 10 Aug 2020, 15:00)
Positiv überrascht war ich von der RB Friedrichshafen-Radoflzell

Der ist großartig. Nicht nur dass die 622 fahrdynamisch nicht mit den 650 mithalten können, die 622 quäken und spaltüberbrücken zusätzlich so lange rum, dass ein paar Medienberichte und Landtagsanfragen später jetzt der Fahrplan "angepasst" wurde. Zusammen mit den IRE-Zeiten, die uns ohne Neigetechnik erwarten werden, muss Fortschritt offensichtlich in der Entschleunigung liegen. So nett ich den 622 an sich konstruiert finde, am Bodensee und bei der BOB BRB zeigen sich Schwächen. Und vom Sprit saufen die deutlich schwereren 2x 622 = 196 t wohl auch noch mehr weg als 3x 650 = 120 t. Vier Wagen braucht's von der Personenkapazität tagsüber meistens nicht, die dürften dann nur zur Aufrechterhaltung der Fahrradkapazität doppelt fahren. So üppig ist der Platz ja gar nicht, wenn die Referenz u.U. einer der "650-Fahrradtriebwagenwagen" ist. Wir blasen also im Endeffekt nur für die Show an den Türen und um die gleiche Kapazität für Fahrräder zu haben Unmengen CO2 raus und sind dann immer noch langsamer. Wenn die Leute so viel Ahnung von der Eisenbahn wie von Autos hätten, wäre das für die PR-Leute ein ganz harter Job.

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Nur echt mit Schachtelsatz.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 10 Aug 2020, 20:35


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QUOTE (Rohrbacher @ 10 Aug 2020, 20:30)
Soweit ich weiß, legt man den IRE aus Basel wieder nach Lindau um, ich weiß allerdings nicht, ob sofort.

Das ist auch immer mal wieder offen. Grundsätzlich ist der IRE-Sprinter eine Art Elektrifizierungs-Vorlaufbetrieb, da nach erfolgter Elektrifizierung der elektrische, "normale" IRE sowohl den ICE-Anschluss in Ulm, als auch den Anschluss Richtung Singen - Basel in Friedrichshafen schafft. Da das die einzigen beiden Zwangspunkte sind, hat der Sprinter derzeit zudem eine recht entspannte Trasse, was du an Verfrühungen gemerkt, und dem Zug den Halt am Flughafen eingebracht hat (der "normale" IRE hätte die Zeit dafür derzeit nicht).

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218 466-1
  Geschrieben am: 10 Aug 2020, 22:23


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QUOTE (Lobedan @ 10 Aug 2020, 08:00)
Dass die BR 612 nicht das angenehmste aller Fahrzeuge ist, dürfte ja kaum umstritten sein. Aber ich war doch sehr negativ überrascht, WIE unangenehm die Laufruhe selbst auf der frisch sanierten, schnurgeraden Südbahn ist. Vor allem im Vergleich zu den Dostos, die ich auf der Rückfahrt hatte. So habe ich die Fahrzeuge von vor einigen Jahren andernorts nicht in Erinnerung. Und da sie etwas schneller unterwegs sind und südwärts noch dazu vor dem Lindau-RE fahren, werden sie natürlich von Ausflüglern und insbesondere Radfahrern gestürmt, die sich dann über den wenigen Platz und mangels Haltegurten umstürzende Räder in den (geneigten) Kurven beklagen. Hier wäre eine bessere Steuerung der Ausflugsreisenden, die nicht zu Zielen jenseits des Lindau-REs wollen, echt sinnvoll. Denn gut die Hälfte der Fahrgäste hat in Friedrichshafen den Zug verlassen. Die Fahrtzeitreserven scheinen hingegen sehr üppig zu sein. Weiß nicht, ob das nur am Streckenausbau liegt, der Zug hatte aber an allen Unterwegshalten mehrere Minuten Aufenthalt und war trotzdem immer überpünktlich am nächsten Halt.
Ich daher bin sehr auf das Fahrplankonzept des elektrischen Südbahn-Verkehrs gespannt und auch, ob man an dem IRE festhält, ihn in Friedrichshafen bricht oder nach Lindau umklappt. Einerseits sind die Direktverbindungen von Ulm bis nach Radolfzell, Singen, Schaffhausen und Basel natürlich hoch attraktiv und die Fahrtzeiten durch die wenigen Halte auch ansprechend. Aber so weit unter Fahrdraht zu dieseln bei weniger als 50 % Durchreisenden nach jenseits von Friedrichshafen erscheint mir andererseits auch nicht so sinnvoll. Die Fahrtzeitverluste ohne Neigetechnik dürften am Bodensee und am Hochrhein aber zu groß sein, um auf Dosto umzustellen und in Friedrichshafen umzuspannen. Da der Diesel-IRE jetzt aber schon so üppige Reserven hat, scheinen elektrisch ja noch ein paar zusätzliche Minuten möglich zu sein, um dann vielleicht einen schnellen elektrischen RE (Stuttgart-) Ulm-Friedrichshafen mit alternierenden Halten im 30-Minutentakt zu fahren.
Es wird keine Dosto im Taktverkehr zw TF und RSI geben.
Die IRE mit BR 146 (später evtl. auch Teppich-RE Saarbrücken - Bludenz mit BR 147.5) sollen lt SMA TU-TF trotz sieben Zwischenhalten (incl. Erbach) in max. 59 Min. schaffen. Vmax 160 Km/h statt aktuell 140 + Strom machen es möglich.
Nonstop mit Diesel BR 218 (Umleitung EC 193, verspäteter IC 1218) ging es bisher in gut 50 Min.
Der 612-IRE fährt vsl. wieder n Lindau oder verendet in TF.

QUOTE (Lobedan @ 10 Aug 2020, 08:00)
In Friedrichshafen fuhr gestern auch eine Garnitur mit 218 und 3 Dostos gen Radolzfell aus, als ich zur Rückfahrt nach Ulm umstieg. Scheint aber eine Leerfahrt gewesen zu sein. Eventuell ein Park des Donautalbahn-RE, der mangels Trassen dort über den Bodensee überführt wurde?
Allein für diesen RE lohnt sich aktuell auch eine Fahrt ins Donautal für alle Fotografen. Gestern Vormittag stand Conny (Link zum Sichtungsbild) von der Westfrankenbahn mit einem Dostopark in Ulm, die Wagen waren mit Donaueschingen beschildert.
Nein sondern der hier:
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08.8 - 13.9 Sa+S zusätzl. Radexpress. Der im Donautal als normaler Trakzug bleibt davon unberührt und fährt im genannten Zeitraum ebenfalls mit Dosto.

Der Fuzzy hat übrigens nicht die Donauversickerung, sondern den Eingang des Donau-Stollen abgelichtet, wo das Wasser unterirdisch schnurgerade nach Möhringen an der Versickerung vorbeigeführt wird.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Lobedan
  Geschrieben am: 11 Aug 2020, 13:43


Kaiser


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QUOTE (Rohrbacher @ 10 Aug 2020, 19:30)
Ne, ich denke, der Zug gehörte da schon hin. Als ich das letzte mal ähnliches beobachtet habe, fuhr der einfach gemütlich zum Tanken. Das Gleis geht ja parallel zur Radolfzeller Strecke weit ins Gemüse raus. wink.gif

Hm, möglich! Irgendwo westlich vorm Stadtbahnhof stand auf dem Gleis zwar ein einzelner RS1, aber wo genau die Tankstelle ist, habe ich nicht mitbekommen.
QUOTE (Rohrbacher @ 10 Aug 2020, 19:30)
Der ist großartig. Nicht nur dass die 622 fahrdynamisch nicht mit den 650 mithalten können, die 622 quäken und spaltüberbrücken zusätzlich so lange rum, dass ein paar Medienberichte und Landtagsanfragen später jetzt der Fahrplan "angepasst" wurde. Zusammen mit den IRE-Zeiten, die uns ohne Neigetechnik erwarten werden, muss Fortschritt offensichtlich in der Entschleunigung liegen. So nett ich den 622 an sich konstruiert finde, am Bodensee und bei der <s>BOB</s> BRB zeigen sich Schwächen. Und vom Sprit saufen die deutlich schwereren 2x 622 = 196 t wohl auch noch mehr weg als 3x 650 = 120 t. Vier Wagen braucht's von der Personenkapazität tagsüber meistens nicht, die dürften dann nur zur Aufrechterhaltung der Fahrradkapazität doppelt fahren. So üppig ist der Platz ja gar nicht, wenn die Referenz u.U. einer der "650-Fahrradtriebwagenwagen" ist. Wir blasen also im Endeffekt nur für die Show an den Türen und um die gleiche Kapazität für Fahrräder zu haben Unmengen CO2 raus und sind dann immer noch langsamer. Wenn die Leute so viel Ahnung von der Eisenbahn wie von Autos hätten, wäre das für die PR-Leute ein ganz harter Job.

Ich kann nur meine Beobachtungen als Fahrgast in dieser Momentaufnahme wiedergeben, zum Verbrauch wusste ich bisher nichts. Einzig negativ aufgefallen war mir die hohe Geräuschkulisse im Fahrgastraum, die den 612ern Konkurrenz macht.
Schiebetritte waren bei der Fahrt nicht im Einsatz: Anhalten, Türen auf, Fahrgastwechsel, Türen zu, Abfahren. Hat von Überlingen bis zur Zugkreuzung in Salem auch +3 reingefahren.
Eigentlich interessierte mich auch eher der Grund des Einsatzes: Sind die SWEG-Lint dort planmäßig im Einsatz? Denn die Strecke gehört doch nicht zum Ulmer Stern? Es gab auch kein aktives FIS, Durchsagen kamen aus dem Führerstand. Wenn es zur Erprobung ist, ob die Fahrzeuge vor Ort geeignet sind, ist die Sache doch auch gar nicht so schlecht, vor allem, wenn sich wie nach deiner Schilderung zeigt, dass sie dort eher unpassend sind.
Wirklich negativ waren mir bisher auch nur die BRB-Lint zwischen München und Füssen aufgefallen, wo ich letzten Monat mal fuhr. Sie haben zwar auch zwischen Füssen und Buchloe 10 Minuten reingefahren, dafür kam an etlichen Halten die Durchsage, dass irgendwelche Türen wegen zu kurzer Bahnsteige verschlossen bleiben oder Tritte nicht ausgefahren werden können.

QUOTE (218 466-1 @ 10 Aug 2020, 22:23)
Nein sondern der hier:
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08.8 - 13.9 Sa+S zusätzl. Radexpress. Der im Donautal als normaler Trakzug bleibt davon unberührt und fährt im genannten Zeitraum ebenfalls mit Dosto.

Hm, das passt aber nicht zu der Uhrzeit, zu der ich Friedrichshafen umgestiegen war: 15:30 Uhr.
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 11 Aug 2020, 14:24


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QUOTE (Lobedan @ 11 Aug 2020, 14:43)
QUOTE (218 466-1 @ 10 Aug 2020, 22:23)
Nein sondern der hier:
[IMG]
08.8 - 13.9 Sa+S zusätzl. Radexpress. Der im Donautal als normaler Trakzug bleibt davon unberührt und fährt im genannten Zeitraum ebenfalls mit Dosto.

Hm, das passt aber nicht zu der Uhrzeit, zu der ich Friedrichshafen umgestiegen war: 15:30 Uhr.

Der morgendliche Zug mit 218 465 blieb am 9. August in Erbach südlich von Ulm liegen, wurde aber dann nachmittags für die Rückfahrt leer nach Singen überführt.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Aug 2020, 15:10


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QUOTE (Lobedan @ 11 Aug 2020, 14:43)
Eigentlich interessierte mich auch eher der Grund des Einsatzes: Sind die SWEG-Lint dort planmäßig im Einsatz?

Kurz zusammengefasst hat die DB in Ulm seit längerem ein massives Werkstatt(kapazitäts)problem und wohl auch etwas wenige (einsatzfähige) 650, weswegen das Land die DB dazu verdonnert hat, dass die SWEG bzw. der Landesfahrzeugpool planmäßig aushilft.

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  Geschrieben am: 3 Sep 2020, 16:56


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Einen bebilderten Testbericht der Zugkunft habe ich bei der Reiseerlebnissen gepostet.

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 25 Nov 2020, 15:31


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IRE-Linie Basel Bad - Schaffhausen - Friedrichshafen - Ulm ab Dezember 2021 nur noch bis Friedrichshafen. Statt Dieselneigezugtriebwagen dann Doppelstockzüge.
PM vom 24.11.20: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/system...type=98&print=1
QUOTE
Im Zuge der Elektrifizierung wird auch die IRE-Linie Ulm &#8211; Singen &#8211; Basel des Netzes &#8222;Donau-Alb&#8220; (Netz 5) angepasst und auf den Abschnitt Friedrichshafen &#8211; Basel mit guten Anschlüssen aus und in Richtung Ulm eingekürzt. Zum Einsatz kommen Doppelstockzüge mit drei Wagen und Lokomotiven der Baureihe 245. Diese Zuggarnituren ersetzen die Neigetechnik-Triebwagen (VT 612), welche auf dieser Linie nur noch im Abschnitt Basel &#8211; Singen verkehren. Durch den neuen Fahrzeugeinsatz wird einerseits der gesamte Betrieb im Netz &#8222;Donau-Alb&#8220; stabilisiert, andererseits werden die Kapazitäten auf der Hochrhein- und Bodenseegürtelbahn deutlich ausgeweitet. Auch für Fahrräder steht in den neuen Zügen deutlich mehr Platz zur Verfügung.


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Rohrbacher
  Geschrieben am: 25 Nov 2020, 16:09


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Platz ist in den Dostos natürlich deutlich mehr, die Fahrzeiten dürften sich aber massiv verschlechtern. Ich gehe mal davon aus, dass die 245 sich schwertun wird, die Zeiten fahren können wird, die ein 612 mit abgeschalteter Neigetechnik herbingt. Selbst wenn man andere Effekte rausrechnet, sollten das mal eben um die 20 Minuten gegenüber sich neigenden 612 sein. So kann man nach der Elektrifizierung der Hochrheinbahn dann natürlich auch eine Beschleunigung durch elektrische Züge (ohne Neigetechnik) herzaubern.

Nächster Motzpunkt: Man soll von Vorarlberg umsteigefrei nach Stuttgart kommen können, aber vom Hochrhein nach München, darf man abgesehen von einem Einzel-IC um den heißen Brei mindestens zweimal umsteigen? Selbst die Verbindung über München - Zürich/Winterthur - Waldshut ist ja mittlerweile gestückelt. Ein Fortschritt wär's, wenn Bayern seinen RE München - Lindau nach Friedrichshafen verlängern würde oder BaWü seinen Hochrheinzug (wieder!) bis Lindau. Es wäre jedenfalls nett, wenn man die seit der Regionalisierung aufgebauten "innerdeutschen Grenzen" nicht immer noch mehr spüren würde. unsure.gif

Bearbeitet von Rohrbacher am 25 Nov 2020, 16:09

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