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Strecke Rosenheim - Kufstein - Innsbruck - Brenner, ...und weiterführende Südverbindung [Zur Themenübersicht]
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Wetterfrosch
Geschrieben am: 2 Oct 2003, 14:49


Kaiser


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Eine kleine Meldung einer Baustelle auf der Strecke Rosenheim - Kufstein von
http://www.elektrolok.de
aber aktuell und deshalb als INFO hier:


Streckensperrung Kufstein - Rosenheim am 11/12. Oktober

Durch den Einbau einen neuen Straßenbrücke bei Raubling wird am 11. Oktober (19:00 Uhr) bis 12. Oktober (abends) wird die Strecke Rosenheim - Kufstein für den Gesamtverkehr gesperrt. Die betroffenden Fernzüge werden umgeleitet. So fahren die ÖBB-Korridorzüge die innerösterreichische Strecke über Bischofshofen - Saalfelden - Wörgl und die Züge der Linie München - Brenner - Italien werden ab Rosenheim ebenfalls über Salzburg - Bischofshofen und Wörgl geschickt. Der ICE (Berlin - Innsbruck u.z.) entfällt an diesen Tagen im Anschnitt München - Innsbruck. Im Nahverkehr werden Busse eingesetzt. Mit dieser Sperrung werden also wieder einmal FS-Wagen-Garnituren in Salzburg und Bischofshofen gesehen werden können. (01.10.2003)
Quelle:elektrolok


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Wetterfrosch
Geschrieben am: 12 Oct 2003, 19:59


Kaiser


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Beiträge: 1822

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Neue Brücke in Pfraundorf, neue Schienen zwischen Fischbach und Oberaudorf

Spektakulär wird der Einschub einer neuen, knapp 50 Meter weiten, 11,6 Meter breiten und 8,20 Meter hohen Eisenbahnbrücke über die B 15 bei Pfraundorf. Für den Bau der Brücke wurden rund 700 m³ Beton, 61 Tonnen Betonstahl, und knapp 400 Tonnen Stahl benötigt. Nach dem Einschub der Brücke in die endgültige Lage erfolgt die Anbindung an die bestehenden Trasse. Die Gesamtkosten für die Brücke liegen bei rund 5 Millionen Euro. Der erste Zug soll am Sonntagabend gegen 17.00 Uhr über das neue Brückenbauwerk rollen.

Zwischen Fischbach und Oberaudorf werden außerdem die Schienen erneuert, und Sanierungsarbeiten am Untergrund durchgeführt. In Oberaudorf werden vier Weichen ausgebaut. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit der technischen Anpassung der Strecke an das zukünftige Elektronische Stellwerk in Rosenheim. Zwischen Kiefersfelden und Kufstein und Kiefersfelden werden ebenfalls Arbeiten zur Untergrundsanierung durchgeführt.

Hinweis für die Redaktionen: Die spektakulärsten Fotos können Sie am Samstagabend um 22.00 Uhr, am Sonntagmorgen um 6.00 Uhr und um 10.00 Uhr machen. Am Samstagabend wird die bisherige Konstruktion ausgebaut, am Sonntagmorgen um 6.00 Uhr kann der Einschub der neuen Brücke betrachtet werden und ab ca. 10.00 Uhr beginnen dann die Arbeiten zur Anbindung der Brücken- an die Streckengleise.


Quelle: www.db.de

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ubahnfahrn
  Geschrieben am: 10 Jul 2007, 15:49


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Beiträge: 5399

Alter: 43
Wohnort: MMB


Kooperationsabkommen zum Brenner-Basistunnel heute unterzeichnet.

Baubeginn 2009, Fertigstellung 2022.

SZ-Bericht

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ropix
  Geschrieben am: 10 Jul 2007, 16:02


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Beiträge: 14255
Chat: ropix 

Alter: 37
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (ubahnfahrn @ 10 Jul 2007, 16:49)
Baubeginn 2009, Fertigstellung 2022.

Da zitiere ich mal Tra(u)mmann - das glaub ich erst wenn a) die Bagger rollen und b) der erste Zug fährt... user posted image

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ubahnfahrn
  Geschrieben am: 10 Jul 2007, 16:04


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 18 Sep 05
Beiträge: 5399

Alter: 43
Wohnort: MMB


Die Österreicher und Italiener sind da schneller und unbürokratischer als unsere - wirst schon sehen, die werden pünktlich fertig cool.gif

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spock5407
  Geschrieben am: 11 Jul 2007, 13:05


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 12748

Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


55km im Tunnel....tolle "Aussichten" für den Fahrgast. Und am Schluss werden genausoviel LKW über
die Brennerautobahn donnern. Oder man muss die Autobahnmaut deutlich teurer als eine Huckepack-Tunnelpassage
machen.

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ice3
  Geschrieben am: 24 Aug 2007, 13:20


Tripel-Ass


Status: Mitglied
Mitglied seit: 24 Aug 07
Beiträge: 156




Der Antrag des Verkehrsministers von Österreich für eineverdopplung der Maut von 26 auf 52 Cent pro LKW-Kilometer wurde in Brüssel
untersagt. Es könnte jedoch der Fall sein, dass durch verminderte Lebensqualität das nicht ganz sicher ist.

Außerdem habe ich gesehen, dass eine Neubaustrecke zwischen Innsbruck und Wörgl gebaut wird und der Rest bis zur deutschen Grenze bereits in Planung ist. Es gibt sogar eine eigene Internetseite mit Videos dazu. Einfach mal Brennerbasistunnel anklicken.
    
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flowinkler
  Geschrieben am: 24 Jan 2008, 16:58


Unregistered









Ich hab grade im Wikipedia gelesen, dass ein neuer grenzüberschreitender Tunnel geplant ist. Er soll Schwarzenbergtunnel heißen. Weiß da jemand etwas genaueres?
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 2 Oct 2018, 14:34


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 3170




Um mal wieder einen alten Thread zu nutzen, hier das Gutachten von Vieregg Rösler zum Brenner-Nordzulauf, kleiner Auszug:
QUOTE
Die Planung geht von einem theoretischen Bemessungsfall aus, bei dem in Kufstein 272 Güterzüge unterstellt werden, während es derzeit aktuell rund 81 sind. Beim BVWP 2030 geht man von einem stetigen Wachstum im
Schienengüterverkehr von 1,8% pro Jahr aus, so dass die in der Planung unterstellten 272 Güterzüge erst in 68 Jahren und somit im Jahr 2082 erstmals erreicht wären.


Gesamtes PDF:
https://brennerdialog.de/wp-content/uploads...Grobtrassen.pdf

Eingegangen wird auch auf die Zulaufstrecke über Landshut-Wasserburg, mit der eine Hochstufung in den vordringlichen Bedarf aufgrund sehr gutem NKV i.H.v. 5,2 gerechnet wird. Bei der vor Kurzem erfolgten Bekanntgabe war die Hochstufung aber nicht dabei:
https://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=7...60&#entry684518

Außerdem sickerte ja vom bay. Verkehrsministerium durch, dass man Landshut-München gerne 4gleisig hätte. Damit wird man die Gz wohl doch eher über München rechnen wollen, obwohl das dann ohne Nordring-S8-Ausbau und südlich Trudering eng werden dürfte. Das wird in Zukunft noch interessant. Möglicherweise hat man die Hochstufung der Strecke über Wasserburg auch einfach verschwiegen, da es sich um einen unpopulären Ausbau für Güterzüge handelt, da mit gewinnt man keine Wählerstimmen.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 2 Oct 2018, 14:35
    
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Iarn
  Geschrieben am: 2 Oct 2018, 15:06


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Beiträge: 17817




V&R haben chronisch geringe Umsätze und wenn ihnen Inntal Gemeinschaft e.V ein bisschen Geld gibt, schrieben die viel, wenn der Tag lang ist.

Teilweise ist es auch sehr unlogisch was sie schreiben, zum einen monieren sie, dass man den Korridorverkehr nicht genügend berücksichtigt, zum anderen argumentieren sie, dass der Zulauf im Süden nur zweigleisig ist (und ignorieren hierbei, dass im Norden halt noch zusätzliche Verkehre unterwegs sind).

Und wenn ich lese, dass die für NBS quer durch die Alpen von Salzburg nach Kufstein nur 1, 5 Milliarden (S.22) veranschlagen, frage ich mich echt, was die rauchen.

Bearbeitet von Iarn am 2 Oct 2018, 15:30

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 2 Oct 2018, 16:14


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Beiträge: 11961

Wohnort: ja


Lustig, grad hab ich es noch erwähnt. So, jetzt überleg dir, dass du von Würzburg bis Ingolstadt eine hübsch ausgebaute Hauptstrecke weitgehend ohne Fern- und geringem Regionalverkehr hast, die nur leider wegen des fehlenden Stücks von Ingolstadt nach Landshut kaum zu entwickeln ist:

"Weil von Ingolstadt nach München auf denselben Gleisen auch die Haupt-ICE-Verbindung von München nach Norden läuft, ist auf dieser Route kein zusätzlicher Güterverkehr mehr möglich. Die größere Anzahl von Güterzügen verläuft deshalb heute schon über Augsburg. Hierbei macht der Brenner-Zulaufverkehr nur einen kleinen Teil des Gesamtverkehrs aus. Insgesamt sind die heutigen und geplanten Zugzahlen durch die Großstadt Augsburg heute schon aus Sicht der regionalen Politik mit 300 bis 400 Güterzügen pro Tag grenzwertig hoch und sie stehen den Bestrebungen entgegen, den Schienennahverkehr im Großraum Augsburg zu verbessern, zumal auch hier wieder viele Fahrstraßenkreuzungen vorhanden sind. Eine weitere Ausweitung des Verkehrs über das heutige Maß hinaus wäre deshalb problematisch."

Und dann hab einfach mal ein bisschen Fantasie, zumal der Güterverkehr ja nicht nur im Brennerzulauf mehr werden *soll*, sondern auch vor allem national, dann bist du ganz schnell an dem Punkt, wo du nördlich von München doch noch einen Bypass zwischen blau und rot brauchst... wink.gif

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Ja mei...
    
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Iarn
  Geschrieben am: 3 Oct 2018, 10:28


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 17817




Habe ich gelesen und sehe es genau anders herum.Ich sehe durchaus die Möglichkeit, dass man einen Bypass schaffen will, um den Güterverkehr um die Verdichtungsräume herum zu führen.

Aktuell ch sehe weder den Sinn noch die Notwendigkeit noch irgendwelche Impulse von außerhalb des EF, warum man ab Landshut Richtung Ingolstadt trassieren sollte. Entweder man baut Würzburg - Nürnberg neu und baut weiter Richtung Regensburg aus, dann hat man auch dem Fernverkehr auf zwei Routen geholfen (der nach München und den nach Wien) und dem Güterverkehr auf beiden Relationen.
Oder man will wirklich einen kompletten Bypass, dann baut man voll auf Rot. Und wie Du in dem PDF siehst, kommt selbst bei V&R (welche immer sehr viel Phantasie haben) Rot komplett ohne NBS Ingolstadt - Landshut aus.
Und wenn ich die Wahl habe zwischen zusätzlichen Gleisen Würzbug - Nürnberg - Regensburg und einer NBS Ingolstadt- Landshut, dann hat für mich ersteres viel mehr Nutzen, da halt auch die alles von Regensburg Richtung Wien profitiert.
Und Nürnburg - Regensburg als Nahverkehrsrelation sehe ich auch deutlich wichtiger als Ingolstadt - Landshut. Weiterhin reden wir hauptsächlich von Güterverkehr, die ja keine Steigungen haben wollen und dann sehe ich mir die Holledau an. Entweder man mäandert über X Kilometer oder man baut eine U-Bahn wie VDE8.

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spock5407
  Geschrieben am: 3 Oct 2018, 11:05


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 12748

Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


Würzburg-Nürnberg-Regensburg-Obertraubling braucht dringend mehr Gleise:
- um endlich Schnellverkehr zwischen WÜ und N zu ermöglichen und nicht mit 110-140 durch den Steigerwald zu kurven.
- eigene S-Bahn und Regionalzuggleise ab Neustadt/Aisch
- eigene S-Bahngleise Feucht>Neumarkt
- genug Kapazitäten für potentielle Regiostadtbahn oder dichtere konventionelle Regioalzugstrecken um Regensburg
- leistungsfähigere Hafenanbindung

Dazu wieder mehr Überholmöglichkeiten zwischen Obertraubling und Landshut und leistungsfähige elektr. Durchbindung Richtung Rosenheim-Brenner.

Um Ingolstadt-Landshut ohne über München zu fahren, würde ich additiv eher die Ölbahn zweigleisig ausbauen; das ist auf weiten Abschnitten relativ unproblematisch. Dazu zwischen Saal und Prüfening ggf. linienverbessern. Damit würde auch der Regionalverkehr deutlich profitieren.

Bearbeitet von spock5407 am 3 Oct 2018, 11:10

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 3 Oct 2018, 11:28


Kaiser


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Beiträge: 1360




QUOTE (Iarn @ 3 Oct 2018, 11:28)
Und wenn ich die Wahl habe zwischen zusätzlichen Gleisen Würzbug - Nürnberg - Regensburg und einer NBS Ingolstadt- Landshut, dann hat für mich ersteres viel mehr Nutzen, da halt auch die alles von Regensburg Richtung Wien profitiert.

Zwischen Regensburg und Nürnberg könnte man eine zweite Route ganz einfach via Schwandorf - Amberg - Hersbruck führen und hätte eine viergleisige Verbindung. Dazu müsste Irrenlohe - Amberg zweigleisig ausgebaut werden und Hersbruck - Regensburg elektrifiziert werden (wobei der letzte Abschnitt eh Teil eines anderen Elektrifzierungsprojektes ist) und natürlich die dramatischen Rückbauorgien rückgängig machen.

QUOTE (spock5407)

Würzburg-Nürnberg-Regensburg-Obertraubling braucht dringend mehr Gleise:
- um endlich Schnellverkehr zwischen WÜ und N zu ermöglichen und nicht mit 110-140 durch den Steigerwald zu kurven.
- eigene S-Bahn und Regionalzuggleise ab Neustadt/Aisch


Es bräuchte eine NBS auf diesem total überlasteten Abschnitt zwischen Nürnberg und Würzburg. Hier klafft eine riesige NBS-Lücke und auch der Fernverkehr ist hier sehr anfällig, habe ich oft genug erlebt.

QUOTE (spock5407)

Dazu wieder mehr Überholmöglichkeiten zwischen Obertraubling und Landshut und leistungsfähige elektr. Durchbindung Richtung Rosenheim-Brenner.


Regensburg - Obertraubling müsste 4gleisig statt 3gleisig ausgebaut werden und die Einfädelung in Obertraubling kreuzungsfrei (wozu man sie wahrscheinlich auf hinter Niedertraubling verlegen müsste).
Danach ist es mit mehr Überholmöglichkeiten nicht getan. Es müssten die hohen Geschwindigkeitseinbrüche raus und vor allem müsste ein kompletter Gleiswechselbetrieb her und alle paar Kilometer ein Weichentrapez, Überleitstellen (was noch wichtiger für einen flexiblen Betrieb als Überholgleise sind). Einen BMW-Zug z. B. stellt dir keiner in die Überholung, daher sind Weichentrapeze in kurzen Abständen wichtig, so dass man auch mal parallel fahren kann und im Störbetrieb flexibler ist.
Heute hat man zwischen Neufahrn/Niederbayern und Landshut keine einzige Weiche (!) und das auf über 20 km und das ist nur ein Beispiel für den schlechten Infrastrukturzustand dieer Strecke. Die wurde zutode gespart bei der Kapazität, daher darf dann auch der neue Flughafenexpress RB spielen und muss sogar noch Halte auslassen.

QUOTE (spock5407)

Um Ingolstadt-Landshut ohne über München zu fahren, würde ich additiv eher die Ölbahn zweigleisig ausbauen; das ist auf weiten Abschnitten relativ unproblematisch. Dazu zwischen Saal und Prüfening ggf. linienverbessern. Damit würde auch der Regionalverkehr deutlich profitieren.


Regensburg - Ingolstadt müsste unabhängig davon ausgebaut werden, aber für Landshut - Ingolstadt ist die Fahrt über Regensburg viel zu lange.

Eggmühl - Langquaid ist ja eh von vielen zur Reaktivierung gewünscht. Baut man da kurz vorm Bahnhof Eggmühl eine Verbindungskurve, so bräuchte man anschließend nur noch eine relativ kurze NBS Languaid - Abensberg.
Wäre die am günstigsten zu realisierende Direktverbindung und würde die Gegend um Abensberg/Neustadt an ihre Bezirkshauptstadt ranführen (auch wenn die eher auf Ingolstadt und Regensburg ausgerichtet sind, durch die bishere Verbindung) und die Verbindung zum Flughafen auch für diese Ecke beschleunigen.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 3 Oct 2018, 14:47


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 11961

Wohnort: ja


QUOTE (Iarn @ 3 Oct 2018, 11:28)
Weiterhin reden wir hauptsächlich von Güterverkehr, die ja keine Steigungen haben wollen und dann sehe ich mir die Holledau an.

Wo ist das Problem? Es fahren heute schon über 200 Züge am Tag mit unter 1% Steigung tunnelfrei durch, trassiert auf 200 km/h. Die längste Brücke dabei müsste bei Hebertshausen stehen, also noch im Dachauer Hinterland. Ich glaub, du solltest dir's wirklich erstmal anschauen. ph34r.gif

QUOTE (Iarn @ 3 Oct 2018, 11:28)
Und wie Du in dem PDF siehst,  kommt selbst bei V&R (welche immer sehr viel Phantasie haben) Rot komplett ohne NBS Ingolstadt - Landshut aus.

Halt, halt, halt. Da geht's ja nur um den internationalen Zulauf zum Brenner, wo VR davon ausgeht, dass sich das auf Hof - Regensburg verschiebt. Aber wo sollen die 50-100% mehr Güterzüge hin, die allgemein, auch national auf anderen Verbindungen "künftig" mehr fahren sollen, aber jetzt nicht Teil dieser Brenner-spezifischen Untersuchung waren? Ich will jetzt nicht, dass sich die Diskussion an dem einen Beispiel aufhängt, aber das wird, wenn tatsächlich der Verkehrsanteil der Schiene "deutlich" steigen soll, nur mit Ausbauten und Digitalisierung allein nicht gehen, wenn 2030+ zusätzlich auch noch deutlich mehr Personenverkehr stattfinden soll. Solche Lücken, z.B. auch als Umleitungsstrecke wird man sich nicht mehr leisten können. Man hat in Rastatt gesehen, was bei rumkommt, wenn man Alternativrouten auf den großen Rennstrecken nur sehr großräumig über mehrere hundert Kilometer hat und die dann auch noch schlecht ausgebaut oder schon voll sind. Geh' einfach mal davon aus, Regensburg ist mal ein paar Wochen dicht und dann? Da nutzt auch der Ausbau von Ingolstadt - Regensburg nichts. Und zwar schon heute nicht. Und wir werden es uns auch nicht leisten können, zwar von Würzburg bis Ingolstadt freie Kapazität zu haben, aber diese nicht voll nutzen zu können, weil's ab der Donau eng wird. Mehr Güterverkehr auf der Schiene heißt zudem auch mehr regionaler Güterverkehr, wo soll der hin?

Ein typisch deutscher Fehler ist halt das Denken in Einzelmaßnahmen.

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Ja mei...
    
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