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"Grundversorgung Nah/Regioverkehr" ? [Zur Themenübersicht]
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JeDi
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 19:28


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Cloakmaster @ 12 Jan 2018, 19:17)
Es wären zum Beispiel deutlich mehr Fahrgäste, als auf der Thüringer-Wald-Achterbahn, die ebenfalls nicht ganz preisgünstig zu haben war.

Berlin-München hat ein theoretisches Marktpotenzial von 6.000 Reisenden pro Tag, mal 365 wären das schon 2.190.000 Fahrten. Das sind zugegebenermaßen weniger als 5 Mio.

Wenn man jetzt aber - wie in vuxis Beispiel - davon ausgeht, dass jeder Berliner jeden Tag nach München und zurück fährt, hätten wir 6,94 Mio Fahrten. Aber am Tag. Und da sind noch keine touristischen Fahrten dabei.

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Valentin
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 20:33


Kaiser


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QUOTE (JeDi @ 11 Jan 2018, 22:29)
QUOTE (Valentin @ 11 Jan 2018, 21:04)
Das Beispiel ist St. Pölten, Heimat einer äußerst autofreundlichen Landesregierung.
Dort habe ich Sonntags schon ein Taxi als "Busersatzverkehr" nutzen müssen.

Da bin ich Sonntags aber durchaus schon Stadtbus gefahren.

Ich habe nachgeschaut, Du hast seit kurzem recht:

Heute.at: Sonn- und Feiertagsbus in St. Pölten im Anrollen Zwei neue Linien, ein Sonn- und Feiertagsverkehr an den Hauptrouten sowie neue Info-Monitore an den Haltestellen: Das erwartet Busfahrer ab 4. September in St. Pölten.

Ein Sonntagsverkehr auf Dauer ist laut VOR-Pressemitteilung aber noch offen huh.gif

Bearbeitet von Valentin am 12 Jan 2018, 20:42
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 20:46


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QUOTE (JeDi @ 12 Jan 2018, 20:28)
Berlin-München hat ein theoretisches Marktpotenzial von 6.000 Reisenden pro Tag, mal 365 wären das schon 2.190.000 Fahrten. Das sind zugegebenermaßen weniger als 5 Mio.

Wenn man jetzt aber - wie in vuxis Beispiel - davon ausgeht, dass jeder Berliner jeden Tag nach München und zurück fährt, hätten wir 6,94 Mio Fahrten. Aber am Tag. Und da sind noch keine touristischen Fahrten dabei.

Nur muss sich das Potential sich den Markt mit der Autobahn, dem Fernbus, und dem Flugzeug teilen, wogegen hier die Bahn praktisch konkurrenzlos wäre. Und: Woanders werden Reginalbahnen mit 1000 und weniger Fahrgästen durchgeführt. Wo also ist die Relation?
    
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vuxi
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 22:33


Haudegen


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QUOTE (Cloakmaster @ 12 Jan 2018, 21:46)
Woanders werden Reginalbahnen mit 1000 und weniger Fahrgästen durchgeführt.

Auf einer bestehenden Strecke ja auch kein großer Aufwand. Es würde ja nichts dagegen sprechen eine Regionalbahn auf die Insel zu schicken. Nur gibts da halt aktuell keine Strecke und eine zu bauen ist absurd. Die Mittel für die Bahn sind nun mal begrenzt.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Jan 2018, 04:28


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Der Aufwand, stillgelegte Strecken zu reaktivieren ist oft einem Neubau gleichzusetzen, Und das teilweise für ein paar hundert Hanseln am Tag. Aber ein paar Kilometer Neubaustrecke, um die Fahrgäste zu dem Bahnhof, zu dem Millonen von Fahrgästen tatsächlich hin wollen, derzeit aber nicht (auf der Schiene, weil diesem Bahnhof die Schienen fehlen) können ist dir zu viel Aufwand? Natürlich müsste dann auch endlich die Zulaufstrecke ausgebaut werden, was schon seit Jahrzehnten "in Planung" ist, und immer wieder verschleppt wird.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 13 Jan 2018, 09:32


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QUOTE (Cloakmaster @ 13 Jan 2018, 04:28)
Der Aufwand, stillgelegte Strecken zu reaktivieren ist oft einem Neubau gleichzusetzen, Und das teilweise für ein paar hundert Hanseln am Tag.

Wo? Für „ein paar hundert Hanseln“ kenne ich eigentlich nur Einfach-Reaktivierungen.
QUOTE
Aber ein paar Kilometer Neubaustrecke, um die Fahrgäste zu dem Bahnhof, zu dem Millonen von Fahrgästen tatsächlich hin wollen, derzeit aber nicht (auf der Schiene, weil diesem Bahnhof die Schienen fehlen) können  ist dir zu viel Aufwand?


Ja, der Aufwand einen Bahnsteig zu sanieren (wie zum Beispiel in Traunreut) ist doch etwas anderes, als einen 5 km langen Tunnel durch vermutlich schwieriges Terrain zu bauen. Zumal ich da mit massiven Widerständen (von verschiedener Seite) rechne.

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vuxi
  Geschrieben am: 13 Jan 2018, 10:42


Haudegen


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QUOTE (Cloakmaster @ 13 Jan 2018, 05:28)
Der Aufwand, stillgelegte Strecken zu reaktivieren ist oft einem Neubau gleichzusetzen,

Die Reaktivierung die für 5km Strecke 250 Millionen Euro kostet und durchgeführt wird möchte ich gerne mal sehen. Die 250 Millionen dürften auch noch ziemlich konservativ sein.

    
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Iarn
  Geschrieben am: 13 Jan 2018, 11:17


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Sorry aber das Thema ist für mich nahe an einer Satire. Wie bei Life oft Brian die Frage ob die Römer daran Schuld hätten, dass Loretta keine Babys bekommen kann oder die Tatsache, dass Loretta keine Mumu hat.

Es handelt sich um eine Insel. Und es ist in meinen Augen nicht zu rechtfertigen eine wahnsinnig teure Bahnstrecke zu bauen um einen Ort anzubinden, von dessen Größe es sicherlich tausende ohne Bahnanschluss in Deutschland gibt und das ohne Nordsee drum herum.

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Aktuelle Projekte auf Eisenbahnwiki:
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 15 Jan 2018, 12:40


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Welche weitere schienenlose Bahnstrecke hat denn ähnliche Fahrgastzahlen aufzuweisen, weil die Bahn ihre Fahrgäste 6 Kilometer vor dem Ziel aus dem Zug wirft, und in den Schienenersatzverkehr zwingt?

Die anfängliche Grundidee war, den Fahrbetreiber bzw. die Kommune dazu zu verdonnern, Fahrten auch abends anzubieten, wenn die Tagesgäste und Arbeiter schon wieder runter sind. Der Tunnel ist zugegen keine wirklich ernsthafte Idee.

Aber ehrlich, ich weiß nicht, was an sagen wir 6 Kilometer Tunnel von denen wenigstens fünf in offener Bauweise erstellt werden können, wirklich so "wahnsinnig teuer" sein sollte. Die Monopol Stellung, die man dabei einnehmen würde, täte ihr übriges zur Wirtschaftlichkeit bei. Da gibt es wohl so manchen Bahntunnel, der teurer war, und weniger Fahrgäste aufweisen kann.

Auch beim Thema Umwelt sollte die Bahn gegenüber einem Schiffsdiesel leichte Vorteile haben. Bei der Zuverlässigkeit sowieso.
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Reaktivierzng vs. Neubau: Bei einem Neubau spart man sich den Abriss und die umweltgerechte Entsorgung des zumeist belasteten Abraum Material, Ehe man mit dem Ersatzneubau eines BÜ, oder einer Brücke beginnen kann.

Bei der angedachten Reaktivierung der Strecke syke-Eystrup war von mehreren Seiten zu hören, daß ein völliger Neubau billiger zu haben wäre, als eine Sanierung der Bestandsstrecke. Inzwischen ist die Reaktivierung Mal wieder auf die ganz lange Bank geschoben worden.

Ähnliche Töne sind auch aus Brinkum zu hören, wo die Tram 8 auf den Schienen der BTE ins südliche Umland von Bremen fahren soll. Und auch da wird nun über eine eigene Trassierung nachgedacht, weil es unterm Strich billiger kommt, als die BTE zu ertuchtigen.

Haben denn die tausende andere Orte ohne Bahnanschluss auch ähnliche Fahrgastzahlen aufzuweisen? Sind es ebenfalls Enklaven, die nicht nur vom Bahn- sondern auch vom Straßennetz abgekoppelt sind?

Bearbeitet von Cloakmaster am 15 Jan 2018, 12:57
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 15 Jan 2018, 15:20


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QUOTE (Cloakmaster @ 15 Jan 2018, 12:40)
Haben denn die tausende andere Orte ohne Bahnanschluss

... eine Fährverbindung?

Ich frage mich, warum Helgoland keinen Transrapid bekommt. Bei den vielen Leuten. Es war zu hören, dass der angedachte Schlauchboot-Schlepplift wohl teurer würde. wacko.gif

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"Ein rechter Scheißdreck war's. Altmodisch bis provinziell war's. Des war's."
    
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