Druckbare Version des Themas
Hier klicken um das Thema im Original Format zu betrachten.
Eisenbahnforum.de > S-Bahn Netze & Allgemeines > [M] (Aus-)Baumaßnahmen S2 Ost


Geschrieben von: ET 423 am 26 Oct 2002, 15:08
Hab im Internet auf http://www.mvv-muenchen.de/de/dermvv/konzeptionelleplanung/s-bahn-planung/index.html?b=1 etwas entdeckt, was meine Neugierde geweckt hat. Das Thema: "Der Ringschluß Erding". Es wurden Vorplanungen eingeleitet, die S6, die auf dem Ostast bisher nach Erding fährt, bis zum Flughafen auszubauen. Gibt es dazu schon konkrete Planungen, oder sind das nur Ideen?

Geschrieben von: Smirne am 26 Oct 2002, 15:21
Hallo ET423,

soviel wie auf der HP des MVV steht, stand auch schon im Fahrplanbuch vom Sommerfahrplan 1992. Das kann und wird also noch lange, lange dauern.

Gruß,
Marcus

Geschrieben von: mellertime am 26 Oct 2002, 20:42
ET423: Warst du schon mal in Erding und hast dir das hier hinten mal angeguckt? Nach den Planungen die auch in meinem Stadtplan eingezeichnet sind, sollte die Strecke hinter dem Bhf Erding nach links abbiegen. Das geht gar nicht mehr! Da stehen Mehrfamilienhäuser (in einem davon wohne ich). Das bedeutet es gehen nur noch unwahrscheinliche Möglichkeiten:
- der Bhf Erding wird ein sehr tiefer Tunnelbahnhof weil gleich im Anschluß nach links abgebogen werden (Bundeswehrgebiet wird ja wohl nicht untertunnelt) und der Stadtrand von Erding unterquert werden muß (viel Bebauung)
- der Bhf Erding bleibt ebenerdig, nach einem kurzem eingleisigem Nadelöhr (links stehen Häuser, rechts das große Kino) fahren die S-Bahnen als "Interzonenzüge" durch den Bundeswehrfliegerhorst
- oder der Fliegerhorst wird aufgelöst und die Strecke führt dann nach dem Nadelöhr durch das dann ehemalige Bundeswehrgebiet
Die drei Möglichkeiten gehen nur. Aber das scheitert entweder an den zu hohen Tunnelkosten oder der Bundeswehr.
Also meiner Meinung nach hat sich das für die nächste Zeit erledigt.

Geschrieben von: ET 423 am 27 Oct 2002, 00:03
Nein, ich war noch nie in Erding, und hab mir die Gegebenheiten deswegen auch nie anschauen können. Darum hab ich ja auch gefragt. Aber wenns geplant ist, wirds wohl auch irgendwie, irgendwann, umgesetzt werden. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

Geschrieben von: ET 423 am 27 Oct 2002, 01:18
Und die S6 bis zum Flughafen wäre auch insofern nicht schlecht, daß wenn eine der beiden Linien, die zum Flughafen fahren, ausfällt, daß dann immer noch zwei Andere vorhanden sind. Dann kann es sogar Probleme auf zwei Linien geben, ohne daß der Ärger für Fluggäste vorprogrammiert ist.

Geschrieben von: ET 423 am 27 Oct 2002, 04:09
Und meiner (naiven) Meinung nach ist das Projekt "Erding-Flughafen" nicht am Sterben, sondern jetzt, wo endlich überhaupt mal was gemacht wird (520Millionen-DM-Projekt zur Verbesserung der S-Bahn) "Lebendiger als je zu vor. Und was wie kommt, sagt für mich die Zukunft biggrin.gif Und die DB war schon immer erfindungsreich, wenn es darum geht, aus einem Gleis zwei Gleise zu machen usw. Auch wenn der Ringschluß Erding noch Zukunftsmusik ist, so findet sich sicherlich in den nächsten Jahren eine Band, die diese Musik gerne spielt biggrin.gif biggrin.gif

Geschrieben von: mellertime am 27 Oct 2002, 20:05
Wozu brauchen wir eine dritte Linie, die noch länger braucht als die beiden anderen? Es wird ja ständig gemault, daß die S8 zu langsam ist. (was sich ja bald ändern wird) Sagen wir mal die S8 ist gesperrt, dann ist man mit der S1 vom Ostbahnhof schon am Flughafen, wenn man mit der S6 erst in Erding ankommt. Doch wer benutzt dann die S6? Höchstens die Leute aus M.Schwaben oder Erding, nur von dort fährt auch ein Bus zum Flughafen.

Und nochwas am Rande ET 423, du brauchst nicht 2,3 Nachrichten hintereinander zu schreiben. Man kann seine Nachrichten berichtigen.

Geschrieben von: ET 423 am 27 Oct 2002, 23:48
Jo, danke für die Infos. Ich hab das mit dem "Nachrichten berichtigen" auch schon entdeckt, aber zu spät.

Geschrieben von: Wetterfrosch am 29 Oct 2002, 00:04
:wink: Mal eine weitere Frage, wenn ihr schon vom Flughafen hier redet,
die S-Bahn endet ja jetzt so ziemlich unter dem Terminal 1,
jetzt wurde aber das 2. Terminal gebaut, das dann ja doch noch ein ganz schönes Stück von der S-Bahn entfernt ist.
Gibt es Planungen, die S-Bahn bis ins Terminal 2 weiterzuverlegen - sonst sind das ja dann ganz schön lange Strecken für Reisende, die mit der S-Bahn ankommen.
Wer weiß dazu was?

Mfg, Wetterfrosch.

Geschrieben von: Dol-Sbahn am 29 Oct 2002, 00:23
@mellertime: Ja, du hast Rechts, ich war mal dort, die Lage für Planung ist schlecht! Die Gleis führt eingleisig mit Zaun durch... nicht mal ein Zug kommt dorthin... Mit diese Liste bin ich in schlechte Stimmung geratet! X( [QUOTE]Nach Abs

Geschrieben von: Smirne am 29 Oct 2002, 08:25
@Dol-Sbahn: Weil dort das Fahrgastaufkommen einen 10-Minuten-Takt nicht rechtfertigt und zu teuer wäre.

Geschrieben von: ET 423 am 29 Oct 2002, 20:17
QUOTE
Original von Dol-Sbahn

[...]

Mit diese Liste bin ich in schlechte Stimmung geratet!  mad.gif

QUOTE
Nach Abschluss der Maßnahmen ist ein 10-Minuten-Takt in den Spitzenzeiten vorgesehen von/nach
+ Dachau
+ Maisach
+ Weßling
+ Deisenhofen
+ Zorneding.


Warum bekommt der Westen immer 10 Min-Takt und in OST müssen die Fahrgäste weiterhin leiden an nächste S-Bahn zu warten "Sanfte 20Min/40Min!!!!"


Man könnte sich genauso gut fragen, warum die Fahrgäste der Linien S1, S4, S6 und S7 das Nachsehen haben. Denn auf diesen Linien sind die Züge in der HVZ auch immer gut gefüllt.

Geschrieben von: ET 420 am 29 Oct 2002, 21:00
@ET 423: Derzeit ist das aber auch so! Man kann nicht von heute auf morgen alle Linien zweigleisig ausbauen. Die Zukunft wird es mit sich bringen. Es werden bestimmt noch andere Linien in den Genuss kommen, das sie einmal ein zweites Gleis erhalten, aber

Geschrieben von: Churfürst August am 30 Oct 2002, 06:39
@Wetterfrosch:

Das neue Terminal 2 bekommt seinen eigenen Bahnhof. Der Tunnel existiert ja schon, den hat man damals 1992 wohlweislich gleich mit gebaut.

Gruß, Ch.

Geschrieben von: ET 423 am 1 Nov 2002, 02:53
QUOTE
Original von Charlie_B
@Wetterfrosch:

Das neue Terminal 2 bekommt seinen eigenen Bahnhof. Der Tunnel existiert ja schon, den hat man damals 1992 wohlweislich gleich mit gebaut.

Gruß, Ch.



Echt? Also mir ist aufgefallen, daß es bei den zwei Gleisen noch nachfolgend einen Tunnel gibt. Aber ich dachte mir, daß es ab da in einen Abstellbereich geht. Ich hätte, ehrlich gesagt, niemals gedacht, daß das schon ein Tunnel für einen zweiten Terminal sein soll. Damals war der FJS-Flughafen ja grad erst im Betrieb, und zumindest ich hätte nicht daran gedacht, daß das ein Tunnel ist, der für die spätere Planung gedacht ist. Aber freut mich, zu hören smile.gif Denn es ist ja bekanntlich schwieriger, etwas nachträglich zu bauen, als von Anfang an (siehe Bauarbeiten an der S2 z.B.)

Grüße

ET 423

Geschrieben von: Churfürst August am 1 Nov 2002, 06:29
Der Tunnel wird in der Tat zur Zeit als Abstellbereich genutzt. Über Nacht ist allesdings nur ein Wagen draußen, der Bereitschaftszug.

Man kann wohl auch nicht sagen, daß man damals schon an ein Terminal 2 gedacht hat, obwohl ja im Luftverkehr etwas mehr Weitblick herrschen soll, als bei der Bahn.
Der Grund war vielmehr der, daß man damals noch gehofft hat, einmal die Strecke nach Norden weiterzuführen und Richtung Landshut einen Fernbahn-Anschluß zu schaffen.
Dieser "Traum" ist ja bis heute noch nicht ganz gestorben. Eine "Probefahrt" mit einem ICE2-Halbzug hats meines Wissens schon mal gegeben.

Gruß, Ch.

Geschrieben von: FloSch am 7 Jun 2003, 08:45
QUOTE (Charlie.B @ 30 Oct 2002, 07:39)
@Wetterfrosch:

Das neue Terminal 2 bekommt seinen eigenen Bahnhof. Der Tunnel existiert ja schon, den hat man damals 1992 wohlweislich gleich mit gebaut.

Gruß, Ch.

Na ja, wohl eher nicht, oder? Siehe Diskussion im http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=1257

Geschrieben von: grtho am 10 Jun 2003, 12:45
S6 Ost könnte eine direkt verbinding Flughafen-Messe herbei schaffen.
Die S8 und Kurve zwischen Johanneskirchen und Riem ist eh überlastet.

Es gab eine gute idee vor ein paar jahren den U2 weiter nach Feldkirchen zu verlängern. Das macht sinn!

Geschrieben von: mellertime am 20 Sep 2003, 17:00
QUOTE
Der Ringschluss geht in die nächste Runde

Bahnverkehr über Wartenberg?
 
VON ANNA BRÜCKNER Erding - Am Dienstag kommt Ministerialdirigent Dieter Wellner nach Erding, um mit den betroffenen Bürgermeistern über den S-Bahn-Ringschluss und die Walpertskirchener Spange zu debattieren. Erdings Stadtoberhaupt Karl-Heinz Bauernfeind wird dabei eine städtische Planung vorlegen. "Man kennt sie, hat sie aber nicht veröffentlicht", so Pressesprecher Günther Pech.

Der Arbeitskreis Umwelt der CSU hat sich Gedanken gemacht. Dabei haben Walter Rauscher und Dr. Karl-Heinz Müller eine Variante ausgegraben, die laut Peter Barteit, Geschäftsführer des Regionalen Planungsverbandes Niederbayern, "erwägenswert" ist. Danach soll der Bahnverkehr aus dem ostbayerischen Raum über Moosburg, Langenpreising und Wartenberg geführt werden. Nördlich von Eichenkofen sollte dieser dann in die S-Bahn-Strecke eingeschleift werden und von Osten her in den Flughafen münden.

Wartenbergs Bürgermeister Walter Rost würde das "persönlich befürworten", ist aber offiziell zu der Besprechung am Dienstag bisher nicht eingeladen. Barteit will sich mit ihm, Langenpreisings Gemeindechef Rudolf Weiß und Moosburgs Bürgermeisterin Anita Meinelt ins Benehmen setzen und diese Variante prüfen. In Landshut würde man allerdings immer noch die Marzlinger Spange oder die Linienführung entlang der Autobahn favorisieren.

In Erding und im Landkreis ist dies zumindest öffentlich noch nicht diskutiert worden. Es gebe Entwürfe, die im Hause und mit Planungsbüros erarbeitet worden sei, so Pech gestern. Am Dienstag handele es sich um einen "reinen Bürgermeistertermin". Dieser sei in Urlaub, sonst sei niemand involviert, der Auskunft geben könne.

Rauscher, selbst Stadtratsmitglied, sagte, in dem Gremium sei bisher nichts diskutiert worden. Er und Müller fordern die Kommunalpolitiker auf, regional und wirtschaftlich zu planen und nicht so zu tun, "als beginne hinter der Stadt- oder Landkreisgrenze das Niemandsland". Wenn man ihren Vorschlag überhaupt in Erwägung ziehen würde, müsste man die vor rund 20 Jahren raumgeordnete Trasse verwerfen. Daran, so wurde bekannt, sei nicht gedacht. Die Teilnehmer am dienstäglichen Treffen beschäftigen sich angeblich hauptsächlich mit den sieben Varianten, die für die Einschleifung der Walpertskirchener Spange zur Wahl stehen. Quelle: Münchner Merkur

Geschrieben von: boschi am 23 Sep 2003, 18:34
Hallo Leute,

habe zum Ringschluß was nettes auf der Seite der Stadt Erding gefunden...
Im http://www.erding.de/images/plaene/Erding%20Stadt%201.pdf ist eine Trasse für die S6 Verlängerung Erding -> FJS-Airport eingezeichnet.
Leider weiss ich nicht wie aktuelle der Stadtplan ist und wie die Wohnbebauung heute so aussieht... (bin Franke), aber demnach ist eine Trasse für die S-Bahn freigehalten... . Man sieht da auch einen Tunnelmund eingezeichnet am Wiesenweg im Stadtteil Kehr nahe des beschrieben BW-Stützpunkt.


Schönen Gruß


boschi

Geschrieben von: Dol-Sbahn am 23 Sep 2003, 19:36
Ich habe mich darüber gefreut, neue Stand der Baumaßnahme der MVV...

Sobald Untergrundstation im Unterföhring abgeschlossen ist, kommt S8 alle 10 Min-Takt...

Wenn das geschieht, dann muss ich mich nicht bestrafen, wenn ich den S-Bahn zuspät komme...

Geschrieben von: ET 423 am 23 Sep 2003, 20:14
QUOTE (Dol-Sbahn @ 23 Sep 2003, 20:36)
Sobald Untergrundstation im Unterföhring abgeschlossen ist, kommt S8 alle 10 Min-Takt...

Wenn das geschieht, dann muss ich mich nicht bestrafen, wenn ich den S-Bahn zuspät komme...

Wo haste das denn her? Die S8-Ost bekommt keinen 10min-Takt!

Geschrieben von: FloSch am 23 Sep 2003, 20:52
QUOTE (ET 423 @ 23 Sep 2003, 21:14)
QUOTE (Dol-Sbahn @ 23 Sep 2003, 20:36)
Sobald Untergrundstation im Unterföhring abgeschlossen ist, kommt S8 alle 10 Min-Takt...

Wenn das geschieht, dann muss ich mich nicht bestrafen, wenn ich den S-Bahn zuspät komme...

Wo haste das denn her? Die S8-Ost bekommt keinen 10min-Takt!

Vielleicht meint er, weil ja die S8-West künftig wieder S3 heißt und diese nen 10-Minuten Takt bekommt, dass das auch am zukünftigen Ost-Ast der S4 so sein wird? Es ist jedenfalls arg 00000689.gif

Geschrieben von: ET 423 am 23 Sep 2003, 21:07
Was er gemeint hat, ist mir schon klar. wink.gif Aber die jetzige S8-Ost wird vorerst keinen 10min-Takt kriegen. Nur die Linien S2 (Richtung Dachau bzw. Deisenhofen), S5 (Weßling & Zorneding) und S8-West bis Maisach werden in den Genuß kommen.

MfG

ET 423

Geschrieben von: ET420MSTH am 23 Sep 2003, 22:42
Ein kurzer Überblick zur Lage:

In Erding haben wir einen Gleisanschluss zum Bundeswehrflughafen; aus dem Bahnhof führt 1 Gleis über einen Bü Richtung Osten, das sich nach dem (neu gebauten) Kino auf 3 Gleise erweitert. Danach geht es ca. 200 m 3gleisig gen Militär, es folgt der Werkszaun, dahinter ein kleiner Rbf und diverse verschiedene Gleise quer durch's Gelände. Allerdings liegt kurz vor dem Bü ein Schwellenkreuz (ungefähr da, wo unten auf dem Foto die V90 steht), der Anschluss müsste also aufgelassen worden sein - der letzte Zug ist schon vor Ewigkeiten hintergefahren:

Sorry für die schlechte Qualität, Foto stammt aus meiner fotografischen Anfangszeit:
user posted image


Die Planungen sehen vor, dass die Bahnlinie entweder hinter dem (wahrscheinlich neu zu bauenden) Bü abtaucht, bzw. vor dem Bü abtaucht und jener durch eine Bahnunterführung ersetzt wird. Vor dem Militärgelände dann Schwenk nach Nordwest - unter dem Militärgelände darf zwecks Terrorismus & Co. keine Bahnröhre liegen. Danach geht es unter dem Aldi und dem Sägewerk "Kehrmühle" an der Kreuzung "Landshuter Straße" direkt neben der Kaserne durch, wo auch in etwa im Tunnel die Verbindungsweichen für die Anbindung der Mühldorfer Strecke kommen sollen. Von Aldi und vom Sägewerk aus geht's dann unterirdich nördlich des Volksfestplatzes und des OT Siglfing bis an das nordöstliche Eck Erdings, wo die Bahn wieder auftauchen soll (in etwa dort, wo hinter dem Weißbräu die Straße nach Eitting Erding verlässt - so viel für die Ortskundigen). Danach geht es zwischen den Ortschaften Niederding und Reisen entlang der Flughafentangente Ost "FTO" (Autobahnzubringer für Moosinning, Aufkirchen und Erding) bis Schwaig, wo der Hp "Industriepark" geplant ist, wonach die Strecke wieder abtaucht und unter dem Vorfeld von Terminal II zum Terminal I in den unterirdischen Flughafenbahnhof mündet.

So hörte man es zumindest in letzter Zeit von den Lokalpolitikern und so stand es in der Zeitung (gut, in Sachen Eisenbahn braucht man sich auf die Pressefritzen i.d.R. nicht allzusehr verlassen).


Grüße aus (fast) Erding,
Franz (der im Falle des Ringschlusses den 423er 200 m weit vor der Nase hat *igitt*)

Geschrieben von: mellertime am 24 Sep 2003, 08:55
QUOTE (ET420MSTH @ 23 Sep 2003, 23:42)
Die Planungen sehen vor, dass die Bahnlinie entweder hinter dem (wahrscheinlich neu zu bauenden) Bü abtaucht, bzw. vor dem Bü abtaucht und jener durch eine Bahnunterführung ersetzt wird.

Der Tunneleingang müsste gleich hinter dem Bahnsteig gebaut werden, denn diese ca. 200m hinter dem BÜ, reichen wohl nicht aus, um unter Tiefgaragenniveau zu kommen. Das wäre viel zu steil und dann müsste auch noch gleich ne scharfe Kurve folgen.

QUOTE
Grüße aus (fast) Erding,
Franz (der im Falle des Ringschlusses den 423er 200 m weit vor der Nase hat *igitt*)


Grüße aus (direkt) Erding,
Brian (der im Falle des Ringschlusses den 423er 10m weit vor der Nase hat)

Geschrieben von: Südostbayer am 24 Sep 2003, 13:28
QUOTE (mellertime @ 24 Sep 2003, 08:55)
Der Tunneleingang müsste gleich hinter dem Bahnsteig gebaut werden, denn diese ca. 200m hinter dem BÜ, reichen wohl nicht aus, um unter Tiefgaragenniveau zu kommen. Das wäre viel zu steil und dann müsste auch noch gleich ne scharfe Kurve folgen.

Zwischen Bahnsteig und Bahnübergang ist aber auch nicht gerade viel Platz unsure.gif


Grüße aus (fast) Altötting
Südostbayer (bei dem der mögliche Ringschluß nichts daran ändert, dass die 423 weiiit weg sind)

Geschrieben von: mellertime am 24 Sep 2003, 13:53
QUOTE (Südostbayer @ 24 Sep 2003, 14:28)
Zwischen Bahnsteig und Bahnübergang ist aber auch nicht gerade viel Platz unsure.gif

Natürlich müsste dann irgendwie der Straßenverlauf geändert werden.

Geschrieben von: Südostbayer am 24 Sep 2003, 14:37
QUOTE (mellertime @ 24 Sep 2003, 13:53)
Natürlich müsste dann irgendwie der Straßenverlauf geändert werden.

Weiter nach Norden kann man die Straße kaum legen, da ist das Kino im Weg. Und die Straße auf ein höheres Niveau zu legen, geht wohl nur bedingt, da westlich des Bahnübergangs gleich eine Kreuzung mit einer weiteren Straße folgt - und östlich des Bahnübergangs gäbe es dann noch die Zufahrt zum Lagerhaus bzw. P&R-Parkplatz und eine Ausfahrt des Kinos.

Geschrieben von: mellertime am 24 Nov 2003, 23:23
Ich komme gerade von der Bürgerversammlung Erding. Bin da nur hingegangen, weil ein Thema der Ringschluß und die Zukunft des Bahnhofs Erding war.

Vorgestellt wurden 3 in der engeren Auswahl stehende Trassen.

1. Schließung des jetzigen Bahnhofs Erding - dort entsteht die Tunneleinfahrt. Dieser Tunnel trifft sich mit dem Tunnel von der Spange aus Mühldorf in Höhe des Haupteinganges des Fliegerhorstes. Dort entsteht dann der neue Bahnhof Erding Nord (Tunnelbhf.). Nordwestlich von Erding, kommt der Tunnel an die Oberfläche.

Dieses Konzept wird im Moment von der Politik faforisiert - ist aber schlecht für Erding, da zu weit von der Innenstadt abgelegen. Dagegen sprechen auch die Geschäfts- und Tourismusvertreter.

2. Einfädelung von Mühldorf kurz vor Altenerding. Größerer Ausbau des Bahnhofs Erding (evtl. 2. Bahnsteig).

Dieses Konzept steht eher am Schluß, weil damit mehr Züge durch die Stadt fahren müssen (mehr Krach) und weil zu wenig Platz für den Ausbau des Bahnhofs zur Verfügung steht. Außerdem müsste ein Naturschutzgebiet durchquert werden.

3. Rückbau des jetzigen Bahnhofs Erding zu einem Haltepunkt. In offener Trogbauweise (damit wäre auch das Problem mit dem angesprochenen BÜ Dorfener Str. gelöst) geht es bis Höhe des jetzigen Haupteinganges des Fliegerhorstes. Die Strecke von Mühldorf kommt in einem Tunnel an diese Stelle. Somit entsteht dort ein zweigeschossiger Kreuzungsbahnhof Erding Nord. Der Tunnel (Regionalbahn) kommt dann nordwestlich von Erding an die Oberfläche. Die Trogstrecke (S-Bahn) wird dann in einem weiten Bogen an der Tunnelausfahrt angeschlossen.

Diese Variante, so hat sich das bei der Versammlung herauskristalisiert, wird von den Geschäftsleuten, Bürgern und ich sag mal "Wissenschaftlern" bevorzugt. Doch unser Bürgermeister hat zu verstehen gegeben, daß dies die am besten, aber auch am wenigsten Erfolg versprechende Variante ist.

In den nächsten Tagen werde ich mal ne Skizze anfertigen, falls man meine Beschreibung nicht so ganz verstanden hat. Ich hoffe, ich bekomme die gezeigten Baupläne, aus dem Gedächnis noch zusammen.

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Nov 2003, 01:28
QUOTE (mellertime @ 24 Nov 2003, 23:23)
3. Rückbau des jetzigen Bahnhofs Erding zu einem Haltepunkt. In offener Trogbauweise (damit wäre auch das Problem mit dem angesprochenen BÜ Dorfener Str. gelöst) geht es bis Höhe des jetzigen Haupteinganges des Fliegerhorstes. Die Strecke von Mühldorf kommt in einem Tunnel an diese Stelle. Somit entsteht dort ein zweigeschossiger Kreuzungsbahnhof Erding Nord. Der Tunnel (Regionalbahn)  kommt dann nordwestlich von Erding an die Oberfläche. Die Trogstrecke (S-Bahn) wird dann in einem weiten Bogen an der Tunnelausfahrt angeschlossen.

Diese Variante, so hat sich das bei der Versammlung herauskristalisiert, wird von den Geschäftsleuten, Bürgern und ich sag mal "Wissenschaftlern" bevorzugt. Doch unser Bürgermeister hat zu verstehen gegeben, daß dies die am besten, aber auch am wenigsten Erfolg versprechende Variante ist.

Ist auch nicht weiter verwunderlich, erscheint diese Variante doch am teuersten...

Gruß

Rathgeber

Geschrieben von: mellertime am 25 Nov 2003, 23:39
So, hier jetzt die Skizzen zum besseren Verständnis.

user posted imageuser posted imageuser posted image

Geschrieben von: Wildwechsel am 25 Nov 2003, 23:51
Wie wäre es, wenn man Variante 1 um einen Haltepunkt für die S-Bahn an der Stelle des heutigen Bahnhofs ergänzt? Damit wäre dann das Gegenargument "zu weit vom Zentrum weg" ausgeschaltet.

Geschrieben von: mellertime am 26 Nov 2003, 09:44
Ja, aber wie ein paar Posts weiter oben geschrieben, wäre kein Platz für die Tunneleinfahrt.

Laut unserem Bürgermeister ist Erding nur Bittsteller, kann also nur Wünsche äußern. Die endgültige Entscheidung trifft das Bundeswirtschaftsministerium. Und Erding hat Angst, daß wenn man auf die beste 3. Variante pocht, die auch die teuerste ist, das Ministerium sagt: Ihr seid zu gierig, jetzt bekommt ihr gar nichts!

Geschrieben von: mellertime am 2 Dec 2003, 18:37
Zum erwarteten Verkehrschaos, wenn die erste Variante gebaut wird:

QUOTE
Erdings Stadtbahnhof muss bestehen bleiben

VCD: Weg vom geplanten Nord-Standort in die City zu lang - Verkehrschaos befürchtet 

Erding (ea) - Die Beibehaltung des jetzigen S-Bahnhofes Erding ist für den Verkehrsclub Deutschland ein absolutes Muss. Beim jüngsten Treffen des Kreisverbandes Freising/Erding des VCD war man sich einig, dass der Bahnhof nicht aufgegeben werden dürfe. Sollte wegen des Ringschlusses ein Bahnhof im Fliegerhorst notwendig sein, würde Erding eben über zwei Bahnhöfe verfügen. Die Stadt wurde aufgefordert, bei ihrer Entscheidung die eigenen Interessen über die des Wirtschaftsministeriums zu stellen.
"Für regelmäßige S-Bahn-Benutzer liegen die Vorteile des alten Bahnhofes klar auf der Hand", so Vorsitzender Alfred Schreiber. "Zu Fuß ist die Innenstadt jetzt leicht von der S-Bahn aus erreichbar". Der geplante S-Bahnhof Erding-Nord wäre für viele Fußgänger zu weit entfernt und würde noch mehr Autos in die Innenstadt ziehen. Am Wochenende würden Jugendliche, die jetzt mit der S-Bahn kommen, um das Kino oder Lokale der näheren Umgebung besuchen, den weiten Weg vom Fliegerhorst scheuen und sich lieber andere Ziele suchen.

Die 2. Vorsitzende Doris Kraeker wies auf den fast neuen Busbahnhof hin. Er sei ja extra neben dem S-Bahnhof gebaut worden, da Fahrgäste dann problemlos auf die S-Bahn umsteigen könnten. Da wohl kaum geplant sei, den Busbahnhof neben eine neue S-Bahn-Station Erding-Nord zu verlegen, würden viele Busbenutzer dann das Auto vorziehen.
Quelle: Münchner Merkur


Zwei Berichte über die Bürgerversammlung, wo ich war:

QUOTE
Erdinger wollen ihren alten Bahnhof behalten

Bauernfeind wird vorgeworfen, Interessen der Stadt gegenüber Ministerium nicht stark genug zu vertreten

Erding - Zahlreiche Erdinger Bürger haben Bürgermeister Karl-Heinz Bauernmfeind in der Bürgerversammlung am Montag aufgefordert, sich für den Erhalt des bestehenden Bahnhofs einzusetzen. Sie kritisierten, dass der Bürgermeister die Interessen der Stadt beim S-Bahn-Ringschluss gegenüber dem bayerischen Wirtschaftsministerium nicht stark genug vertrete. Die Behörde wolle lediglich eine „schnellstmögliche Verbindung“ zwischen Flughafen und neuer Messe in München, sagte Karl-Heinz Müller.

Müller, Initiator einer Interessengruppe mehrerer Gewerbetreibender, regte an, ein „Anforderungsprofil“ für den neuen Bahnhof erstellen zu lassen. Die Planungen des Wirtschaftsministeriums sehen vor, den Bahnhof auf dem Gelände des Fliegerhorstes zu errichten und den bestehenden zu schließen. Diese Entscheidung sei für die Stadt von „so großer Bedeutung, dass wohl erst unsere Enkel sagen können, ob sie richtig war“, sagte Müller.

Selbst wenn sich der bestehende Bahnhof als „nicht zukunftsfähig“ erweisen sollte, „kann es nicht sein, dass man ihn so mir nichts, dir nichts als Haltepunkt aufgibt“. Um die Errichtung des Ringschlusses sicher zu stellen, sei es nötig, Alternativen für die bisher angedachten, aufwändigen Tunnelbauten zu finden, zeigte sich Müller überzeugt und verwies auf Aussagen von Wirtschaftsminister Otto Wiesheu: Dieser messe dem Transrapid zum Flughafen „oberste Priorität“ bei. „Der Ringschluss als kleines Beistück wird also nur realisiert, wenn man ihn wirtschaftlich errichten kann“, sagte Müller.

Friedrich Staudinger, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins, sagte, durch die Verknüpfung von Regional- und S-Bahn „kommen zwei völlig unterschiedliche Potenziale von Fahrgästen nach Erding“. Diese gelte es unterschiedlich zu bewerten. So sei der Erhalt des bestehenden Bahnhofs für die S-Bahn von besonderer Bedeutung. Der Zustieg zur Regionalbahn könne dagegen „etwas außerhalb“ der Stadt abgewickelt werden. Zwei Bahnhöfe in Erding trügen außerdem dazu bei, das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt zu entzerren, meinte Elke Mack. Nur mit einer solchen Lösung könne auch sicher gestellt werden, dass die Innenstadt nicht an Kaufkraft verliere.

Bauernfeind verwies in seiner Antwort auf das Wirtschaftsministerium. So habe der zuständige Beamte erklärt, „nicht mit zwei Bahnhöfen in die Verhandlungen zu gehen“. Die Stadt sei „weder Auftraggeber noch Planer, noch Finanzier. Der Zahlmeister ist das Ministerium“. Dennoch werde die Stadtverwaltung mit Hilfe externer Fachleute prüfen, ob der bestehende Bahnhof erhalten werden könne, versicherte er. Bereits jetzt herrschten jedoch am Bahnhof „erhebliche Platzprobleme und neue Straßen können wir an diesem Standort auch nicht herzaubern“. Vor diesem Hintergrund sei es schwierig, neue Varianten zu erarbeiten, meinte Bauernfeind. Zudem dürfe die Kommune nicht „der Verhinderer des gesamten Projekts sein“. Zum jetzigen Zeitpunkt definitive Aussagen zu treffen, sei nicht möglich, sagte der Bürgermeister. Die Stadt benötige noch umfassenderes Zahlenmaterial. „Auf der richtigen Grundlage treffen wir aber mit Sicherheit die richtige Entscheidung.“ Quelle: Erdinger SZ    


QUOTE
Zwei Minuten Zwischenstopp

Erding - Für den humorvollsten Wortbeitrag sorgte bei der Bürgerversammlung am Montag Hermann Kraus. Er verstehe nicht, warum so viel über den S-Bahn-Ringschluss geredet werde, sagte der Einzelhändler. Die Ausgangslage sei doch klar: „Wir brauchen in der Stadt auf jeden Fall einen Haltepunkt“, also den bestehenden Bahnhof. Wenn jedoch das bayerische Wirtschaftsministerium meine, einen neuen Bahnhof am Fliegerhorst errichten zu müssen, „dann sollen sie das doch tun“. Erkläre der Bürgermeister nicht immer, die Finanzierung übernehme das Ministerium? Auch die heutzutage so oft angeführten Personalkosten seien in diesem Fall kein Argument, zeigte sich Kraus überzeugt: „Im jetzigen Bahnhof muss später ja keiner mehr sitzen. Es reicht ja, wenn der Lokführer anhält.“ Und die vom verantwortlichen Ministerialbeamten so oft zitierten kurzen Fahrzeiten seien völlig bedeutungslos. „Zwei Minuten wird der Zug bei uns schon stehen bleiben können.“ Quelle: Erdinger SZ    

Geschrieben von: Jean am 3 Dec 2003, 12:15
Also die Ausrede mit der Fahrzeit ist das dümmste was ich je gehört habe! Es klingt ja fast wie der Transrapid: wir wollen den Transrapid bauen weil er 5 Minuten schneller ist als eine herkömliche Alternative (und nur doppelt so teuer ist).
Die Frage sollte doch lauten: braucht Erding ein Halt am Fliegerhorst? Natürlich sind zwei Bahnöfe besser als einer, aber wenn was gespart werden sollte, dann der Bahnhof am Fliegerhorst. Bahnhöfe sollten grundsätzlich da gebaut werden, wo am meisten Leute erreicht werden, wie in der nähe der Altstadt, und nicht in der Pampa, wo keiner wohnt und dann ein Kostenaufwendiger Buszubringerverkehr eingrichtet werden muß (siehe Beispiel in NRW).

Geschrieben von: Boris Merath am 3 Dec 2003, 16:33
QUOTE (Jean @ 3 Dec 2003, 12:15)
Die Frage sollte doch lauten: braucht Erding ein Halt am Fliegerhorst?


Erding vielleicht nicht, der Grund duerften eher die Umsteiger S-Bahn <=> Regionalverkehr sein. Allerdings koennte man den Umsteigerverkehr IMHO auch eine Haltestelle weiter abwickeln (bedeutet aber halt laengere Reisezeit)

Geschrieben von: Jean am 3 Dec 2003, 16:37
Das wollte ich ja damit ausdrücken: Erding braucht sein Bahnhof, und sei es nur als Haltestelle! cool.gif cool.gif

Geschrieben von: ET 423 am 4 Dec 2003, 07:21
QUOTE (Jean @ 3 Dec 2003, 16:37)
Erding braucht sein Bahnhof, und sei es nur als Haltestelle! cool.gif cool.gif

Also vom Betrieblichen her ist das ein gewaltiger Unterschied. biggrin.gif biggrin.gif

IMHO könnte man Erding ja zu einem Haltepunkt machen, und diesen seltsamen Fliegerhorst (woher kommen dann die Fahrgäste?) könnte man als Bahnhof bauen mit Verknüpfung zu dem irgendwann mal kommenden Regionalverkehr. Aber zwei Bahnhöfe hintereinander (im betrieblichen Sinne) wären IMHO totaler Unsinn.

Geschrieben von: Jean am 4 Dec 2003, 15:44
Der Unterschied zwischen einen Bahnhof und einem Haltepunkt liegt in den Weichen. Soviel ich weiß werden die Weichen bei der S-Bahn vom Zug selber bestehert, also auch wenn Erding als Bahnhof bleibt bröchte man kein zusätzliches Personal. dry.gif dry.gif dry.gif

Geschrieben von: ET 423 am 4 Dec 2003, 17:08
QUOTE (Jean @ 4 Dec 2003, 15:44)
Soviel ich weiß werden die Weichen bei der S-Bahn vom Zug selber bestehert, also auch wenn Erding als Bahnhof bleibt bröchte man kein zusätzliches Personal.

Was wie bitte? blink.gif Also das wäre mir neu, zumal ich nicht weiß, was du mit "bestehert" meinst. blink.gif Ein Bahnhof ist eine Bahnanlage mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, halten, kreuzen, überholen und wenden können. Die Bahnhofsgrenzen sind entweder die Einfahrweichen, die Ausfahrsignale oder bei Nebenbahnen die Trapeztafeln (Ne1). Gutes Beispiel: Ostbahnhof! biggrin.gif (der sich bis einschließlich Giesing & Leuchtenbergring erstreckt). Ein Haltepunkt ist eine Bahnanlage der freien Strecke ohne Weichen, wo Züge beginnen, enden und halten können (siehe z.B. auch Heimeranplatz, wo die S5 bei den Sperrungen zwar endet/beginnt, aber nicht gleich wendet="Kopf machen", sondern dafür nach Mittersendling fährt).
Hoffe, es wurde jetzt ein bißchen klarer. wink.gif

Grüße

www_smiliemania_de_75309.png

Geschrieben von: mellertime am 4 Dec 2003, 17:24
@ET 423: Gut im Unterricht aufgepasst. wink.gif biggrin.gif

Geschrieben von: ET 423 am 4 Dec 2003, 18:39
@mellertime: Danke! Wir haben das mit den Bahnanlagen ja auch Monate lang reingewürgt bekommen, so daß es mir schon aus den Ohren rauskommt, sogar bis ins Forum hier ohmy.gif biggrin.gif biggrin.gif wink.gif

Grüße

ET 423

Geschrieben von: Jean am 5 Dec 2003, 12:15
Also mal um das was ich gemeint habe klar zu stellen: werden die Weichen nicht von den S-Bahn automatisch gestellt, nach dem programmierten Fahrplan (wenn nicht, währe dies ein Einsatz um Geld zu sparen, allerdings braucht man die Speicherung der genauen Strecke in elekronischer Form). dry.gif dry.gif

Geschrieben von: ET 423 am 5 Dec 2003, 16:38
QUOTE (Jean @ 5 Dec 2003, 12:15)
Also mal um das was ich gemeint habe klar zu stellen: werden die Weichen nicht von den S-Bahn automatisch gestellt, nach dem programmierten Fahrplan (wenn nicht, währe dies ein Einsatz um Geld zu sparen, allerdings braucht man die Speicherung der genauen Strecke in elekronischer Form). dry.gif  dry.gif

Indirekt wird das ja auch so gemacht. Jeder fahrende S-Bahn Kurs hat eine eingespeicherte Zugnummer (die im ZF-Gerät eingegeben wird), und anhand dieser Nummer erkennt der Fdl, woher der Zug kommt und wohin er will. Diese Funktion kann auch mittlerweile der Computer übernehmen, wie es auf der Stammstrecke ist (sein soll). Dort erkennt das Stellwerk anhand der Zugnummer und einem dann zugewiesenen Steuercode, wohin die Fahrt gehen soll; Beispiele, wo das nicht funzt, gibts zur Genüge: Das wohl Schlimmste ist Neufahrn sad.gif und die weniger Schlimmen sind die Fehlleitungen. dry.gif

Geschrieben von: mellertime am 6 Dec 2003, 21:41
QUOTE
Drei Gutachten als Entscheidungshilfe

Stadt will "komprimiertes Werk" mit Daten zu Ringschluss und Regionalbahn 
Erding (zie) - Keine Doktorarbeiten, aber fachliche Hilfe bei der Entscheidungsfindung erwartet sich die Stadt Erding von drei Gutachten, die sie für die Planungen des S-Bahn-Ringschlusses und des Regionalbahn-Anschlusses in Auftrag gegeben hat.
Am Donnerstag Abend sprach sich der Planungs- und Umweltausschuss einstimmig dafür aus, das Büro Obermeyer aus München, das geografische Institut der TU München mit Professor Günter Heinritz sowie den Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum um fundierte Stellungnahmen dazu zu bitten. Sie sollen unter anderem ermitteln, welche Kapazitäten am jetzigen Standort noch für den Regionalbahnhof vorhanden sind. Die drei wurden ausgewählt, weil sie bereits über Daten zur Verkehrs-, Einzelhandels- und städtebaulichen Entwicklung der Stadt verfügen, betonte Bürgermeister Karl-Heinz Bauernfeind. Er kündigte ein komprimiertes Werk an. Die Gutachter hätten den Auftrag, Daten auszutauschen.

Auf Wunsch von CSU-Fraktionschef Max Gotz wurde die Frist, bis wann die Ergebnisse vorliegen sollen, von Ende auf den 20. Januar verkürzt. Schließlich hatte das bayerische Wirtschaftsministerium von der Stadt eine Entscheidung zum Bahnhof-Standort bis spätestens Januar angemahnt. Bauernfeind kündigte dazu fürs neue Jahr bereits Sitzungen am Freitag und bei Bedarf auch samstags an. Quelle: Münchner Merkur


Aha, eine schnelle Entscheidung angemahnt. Bei der Bürgerversammlung war noch die Rede von "nicht überstürzen". Aber gut so, man kann auch viel totreden, je länger Gutachten dauern.

Geschrieben von: mellertime am 21 Dec 2003, 13:45
QUOTE
Unkalkulierbare Kosten

Stadt muss laut SPD für Bahnübergänge selbst zahlen 
 
Erding - Die Stadt Erding wird möglicherweise beim Ausbau von S-Bahn-Kreuzungen im Zuge des Ringschlusses doch deutlich mehr zahlen müssen als ursprünglich angenommen. Wie Eva Kolenda, Fraktionsvorsitzende der SPD im Erdinger Stadtrat, am Mittwoch in einer SPD-Ortsversammlung erläuterte, ist laut dem Eisenbahnkreuzungsgesetz der Bund offenbar nur bei neu zu schaffenden Kreuzungen verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Beim Umbau von vorhandenen Kreuzungen hingegen sei im Regelfall eine Aufteilung der Kosten zwischen Bahn, Bund und Straßenbaulastträger vorgesehen.

„Da kommen einige finanzielle Belastungen auf die Stadt zu“, vermutete Kolenda. Denn bei einer Taktverdichtung der S-Bahn sei der Bau von Unter- oder Überführungen unumgänglich. Andernfalls wären die Bahnschranken zwischen Altenerding und Erding nach Prognosen der Stadträtin ständig geschlossen.

Generell wird das Thema S-Bahn die Stadträte nach Angaben Kolendas in den nächsten Wochen sehr intensiv beschäftigen. Ende Januar werde eine ganztägige Sondersitzung des Stadtrats zu diesem Thema durchgeführt, sagte sie. Bis dahin sollen auch drei Gutachten vorliegen, die die Auswirkungen verschiedener möglicher Standorte für einen neuen Bahnhof unter den Aspekten der städtebaulichen, der verkehrlichen und der Einzelhandelsentwicklung untersuchen. Landtagsabgeordnete Hildegard Kronawitter rief dazu auf, die Verantwortlichen des Fliegerhorsts intensiv in die Entscheidung über einen neuen Bahnhof einzubinden.
Quelle: Erdinger SZ

Geschrieben von: mellertime am 19 Jan 2004, 23:04
QUOTE
Der Zug ist noch nicht abgefahren

Standortfrage für neuen S-Bahnhof weiterhin offen
 
VON ANNA BRÜCKNER Erding - "Wenn man ein Herz verpflanzt, muss man sich mit der Anatomie beschäftigen und auskennen, nicht nur reanimieren", sagte Dr. Karl-Heinz Müller auf der Veranstaltung der Interessengemeinschaft "S-Bahn-Ringschluss" im Autohaus Ewald. Rudi Brandl stellte verschiedene Planungen für einen neuen Haltepunkt vor.

Gut 150 Besucher waren in den Pavillon des Autohauses Ewald gekommen, um sich zu informieren. Wie berichtet, plant das Wirtschaftsministerium, auf dem Gelände des Fliegerhorstes einen so genannten Stockbahnhof zu errichten, an dem sich Regional- und S-Bahn treffen. Der bisherige Haltepunkt soll aufgegeben werden, eine Lösung, die nicht auf ungeteilte Gegenliebe stieß.

Brandl zeigte eine Variante auf, nach der die beiden Zugstränge auf Höhe des WIWEBs im Norden des Militärgeländes auf einer Ebene und oberirdisch zusammen geführt werden könnten. Damit würde man sich "einen Haufen Geld" für die Etagenlösung sparen und könnte zudem den bisherigen Bahnhof unter die Erde verlegen und beibehalten, meinte er. Außerdem sei es dann möglich, eine Nordumgehung mit zu verwirklichen und den innerstädtischen Verkehr zu entzerren, meinte er.

"Ich möchte nicht erleben, dass wir eine Rechnung von 30 bis 50 Millionen Euro präsentiert bekommen", sagte Bürgermeister Karl-Heinz Bauernfeind und erinnerte an Städte wie Ismaning und Unterföhring. Wenn man höre, was an Fördermitteln gestrichen werde, müsse man zufrieden sein, dass der Ringschluss dennoch verwirklicht werde. "Ich möchte nicht Munition nach Berlin dafür liefern, dass der Bundeswehr-Standort Erding geschlossen wird", machte er darauf aufmerksam, dass man mit Fliegerhorstareal sehr sensibel umgehen müsse. Mit Landrat Martin Bayerstorfer war er sich darin einig, dass man den jahrzehntelangen Arbeitgeber, der Stadt und Landkreis 1500 Stellen sichere, in die Planungen einbeziehen müsse.

Willi Scheib, Personalratsvorsitzender am Fliegerhorst, machte klar, dass ein Bahnhof auf dem Gelände, der eine direkte Verbindung zum Flughafen biete, durchaus Chancen für den Standort Erding habe. Die Angst, der S-Bahnhof bedeute den Todesstoß für den Fliegerhorst, sei unbegründet, so Scheib.

Einig war man sich darin, dass für eine Entscheidung dieser Tragweite Experten zu Rate gezogen werden müssen. Brandl begrüßte, dass die Stadt sich vom Wirtschaftsministerium nicht drängeln lässt, sondern sich Zeit nimmt, Gutachten erstellen zu lassen.

Es sei nicht zu befürchten, dass im Frühjahr 2005 die Baumaschinen anrollen werden, sagte Bauernfeind. Er betonte, dass die Stadt jederzeit bereit sei, über den Stand der Entwicklungen Auskunft zu geben.
Quelle: Münchner Merkur

Geschrieben von: mellertime am 4 Feb 2004, 23:55
Jetzt gibts was zum Lesen: tongue.gif

QUOTE
Wiesheus Pläne

Mit dem ICE vom Flughafen in die City
Der Münchner Flughafen soll spätestens in sechs Jahren mit dem Zug zu erreichen sein. Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) sagte im Wirtschaftsausschuss des Landtags, er rechne damit, dass im Jahr 2010 Züge aus Richtung Ostbayern über den Flughafen und die Messe bis zur Münchner Innenstadt führen.
 
Wiesheu forderte die Bundesregierung am Donnerstag auf, ihre finanziellen Zusagen zum Bau der ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt einzuhalten. Dies hätte für den Streckenabschnitt Nürnberg-Forchheim schon im vergangenen Jahr geschehen sollen, sei aber immer noch nicht erfolgt.

Unterdessen erklärte Wiesheu im Landtag in München, er rechne für das Jahr 2010 mit einer Verbesserung der Schienenanbindung zum Münchner Flughafen. In sechs Jahren solle es durchgehende Züge aus Richtung Ostbayern über den Flughafen und die Messe in die Münchner Innenstadt geben, sagte der Politiker im Wirtschaftsausschuss des Parlaments.

Zwischen Erding und dem Flughafen besteht nach diesen Plänen eine direkte S-Bahn-Verbindung. Für die Anbindung Ostbayerns werden drei Varianten geprüft. Wiesheu favorisiert die so genannte „Neufahrner Kurve“. Dabei würden vom Flughafen kommende Züge oder S-Bahnen kurz vor dem im Norden Münchens gelegenen Vorort auf die Strecke der S1 Richtung Freising abbiegen. Auch sei der Eingriff in die Natur am geringsten. Die beiden anderen Varianten zögen höhere Kosten nach sich, sagte Wiesheu. Die Entscheidung sei noch nicht gefallen: „Die Bahn trägt die Entscheidung als Projektträger.“

Zweiter Bahnhof in Erding

Finanziert wird der Ausbau des Schienennetzes von Bund, Land und Bahn. Über die Kosten äußerte sich der Minister nicht. Weiter diskutiert wird im Rahmen dieses Projekts auch über einen zweiten Bahnhof in Erding. Ein neuer Bahnhof im Norden der Kreisstadt sei geplant, doch beim Bau könne es Probleme mit dem dortigen Militärflughafen geben, sagte Wiesheu.

Beim ICE-Projekt behindere die Bundesregierung auch die weiteren Verkehrsplanungen des Freistaats, kritisierte der Wirtschaftsminister. Im Zuge des Streckenbaus soll zwischen Nürnberg und Forchheim eine S-Bahn gebaut werden, entsprechende Finanzierungsvereinbarungen zwischen Bayern und der Deutschen Bahn würden verzögert. „Der Bund betätigt sich hier als Bremser“, so Wiesheu.

Bei seiner Kritik am Bund bezog er sich auf eine Mitteilung von Bahnchef Hartmut Mehdorn. Dieser hatte kürzlich erklärt, er könne angesichts der unklaren Mittelausstattung der Bahn bis auf weiteres keine Finanzierungsvereinbarungen abschließen. Laut Mehdorn braucht die Bahn eine verlässliche und angemessene Mittelausstattung, um wichtige Investitionsprojekte wie die ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt fortzuführen. Quelle: Süddeutsche Zeitung


QUOTE
Das magische Jahr 2010

Zweiter S-Bahn-Tunnel - Ringschluss - Flughafen-Ostanbindung

München/Erding - Für Bayerns Verkehrsminister Otto Wiesheu ist 2010 das magische Jahr im Schienenverkehr. Sollte er dann noch Minister sein, wird es in seinem Terminkalender aufgrund zahlreicher Jungfernfahrten eng. Nicht nur der zweite S-Bahn-Tunnel und der Transrapid, sondern auch der S-Bahn-Ringschluss bei Erding, die Flughafen-Ostanbindung sowie der Anschluss der Messe an die S 6 sollen in diesem Jahr fertig werden.
Seitdem im vergangenen Jahr nach ewigem Leerlauf die Weichen für Ostanbindung und Ringschluss gestellt wurden, gibt es für Wiesheu kein Halten mehr. Viele Projekte rund um den Flughafen hat er zu einem Gesamtpaket geschnürt: "Alle Projekte sind eins und müssen auch gleichzeitig fertig werden. Der Reihe nach macht das keinen Sinn." Denn alle hängen letztlich zusammen:

Ostanbindung

Im Raumordnungsverfahren wurden drei Varianten untersucht, wobei Wiesheu eindeutig die Neufahrner Kurve präferiert. Dort sei der kleinste Eingriff in die Natur nötig, während die Pullinger und Marzlinger Spange schützenswerte FFH-Gebiete durchschneiden würden und komplizierte Isar-Querungen nötig wären. Die Entscheidung, was gebaut wird, trifft aber letztlich die Deutsche Bahn als Projektträger, betonte Wiesheu.

S-Bahn-Ringschluss

Mit der Neufahrner Kurve würde auch ein S-Bahn-Ringschluss Sinn machen: Züge aus Norden könnten direkt in den Flughafen fahren, weiter nach Erding und über die Strecke der S 6 nach München. Vorteile laut Wiesheu: Erding hätte endlich eine direkte Schienenanbindung an den Flughafen, der Verkehr auf den überlasteten S-Bahn-Linien 1 und 8 könnte so entzerrt werden.

Walpertskirchner Spange

Der dritte Baustein ist die Walpertskirchner Spange. Mit dieser Stichstrecke Richtung Mühldorf ergeben sich weitere Verbindungsmöglichkeiten und ebenfalls ein direkter Flughafenanschluss aus dieser Region. Denn das Einzugsgebiet des Airports reicht mittlerweile bis nach Österreich und Tschechien. Nur die dringend notwendige Elektrifizierung ist auf dieser Strecke laut Wiesheu noch fraglich. Unklar ist auch noch der Verlauf der Strecke: Biegt die Spange vor Erding ab, könnte in Erding-Nord ein neuer Pendlerbahnhof entstehen. Da je nach Streckenverlauf der örtliche Bundeswehr-Fliegerhorst mehr oder weniger betroffen ist, will Wiesheu in den nächsten Wochen die Modalitäten mit Verteidigungs-Staatssekretär Walter Kolbow abklären.

Messe-Anschluss

Quasi das i-Tüpfelchen auf den Plänen ist der Schwenk der S 6 zur Messe München. Das sei laut Wiesheu nicht sehr kompliziert, aber teuer.

Für die Finanzierung sieht Wiesheu keine großen Hürden. Zwar seien alle Projekte nicht im Bundesverkehrswegeplan aufgeführt, aber über die Rubrik "Knotenverbindungen" abgesichert: "Da gibt es Zusagen." Auch durch die Finanzprobleme des Bundes lässt sich Wiesheu nicht beirren: "Wir beteiligen uns am Bau der Strecken, unser Anteil ist sicher. Andere Länder können bei der Mitfinanzierung nicht mehr mithalten." Zu den Kosten des Projekt-Pakets kam dem Minister aber keine Zahl über die Lippen: "Das wird mir sonst zehn Jahre nachgetragen." Quelle: Münchner Merkur


QUOTE
"Finanzierbar und bis 2010 realisierbar"

Wiesheu hält an Ringschluss fest 

München/Erding (zz/nie) - Für Otto Wiesheu sind die Präferenzen klar: Die Schienenanbindung Ostbayerns an den Flughafen ist in den Augen des Wirtschaftsministers nach wie vor nur über die Neufahrner Kurve und den Erdinger Ringschluss zwischen S 1 und S 6 realistisch. Im Wirtschaftsausschuss des Landtages erstattete Wiesheu gestern Bericht.

"Machbar, finanzierbar, und bis 2010 zügig realisierbar", so Wiesheus Kurzcharakteristik dieser Variante - aber: "Entscheiden muss die Bahn." Marzlinger und Pullinger Spange hätten laut Wiesheu kaum Chancen auf Realisierung, sind für Ausschussmitglied Christian Magerl (Grüne) gar nur "Scheinvarianten".

Bezüglich des Raumordnungsverfahrens, das grundsätzlich alle drei Trassen für denkbar gehalten hatte, hätte sich Wiesheu persönlich eine intensivere Prüfung der FFH-Gebiete gewünscht. Das wäre "um einer größeren Klarheit willen besser" gewesen, hätte man dann doch deutlich erkannt, dass Marzlinger und Pullinger Spange schon aus ökologischen Gründen ganz schlechte Karten hätten.

Gegen die Marzlinger und Pullinger Spange, so Wiesheu vor dem Ausschuss, sprechen auch die neuen Durchschneidungen der Isarauen und die weit höheren Kosten. Vor allem, so betonte der Minister, sei der Erdinger Ringschluss eine S-Bahn-Maßnahme, für die Land und Bund gemeinsam die Finanzierung zu tragen hätten. Die Gelder für den Erdinger Ringschluss seien von Seite des Freistaates gesichert, und auch von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe liege eine Zusage vor. Wichtig für Wiesheu sei auch, dass die Neufahrner Kurve samt Ringschluss "in der gesamten Umgebung bejaht wird".

Die SPD-Heimatabgeordnete Dr. Hildegard Kronawitter kritisierte, dass Wiesheu bislang nicht mit dem Bundesverteidigungsministerium über die Standortfrage des neuen S-Bahnhofes gesprochen habe. "Wenn militärisches Gelände benötigt wird, was bei der augenblicklichen Planung der Fall ist, hätte man fragen müssen, ob die Fläche zur Verfügung gestellt werden kann", so Kronawitter. Wiesheu sicherte zu, dass er mit Staatssekretär Walter Kolbow Kontakt aufnehmen werde.

Sollte sich die Stadt Erding für die Alternative Erding-Nord als S-Bahnhof entscheiden, also außerhalb des Fliegerhorstes, käme es dadurch zu keiner zeitlichen Verzögerung bei der Realisierung. Notwendig sei nur ein ergänzendes Raumordnungsverfahren, das jedoch keinen großen planerischen Aufwand erfordere, so Wiesheu. Entscheidend sei nun, dass vor Ort, also im Stadtrat, eine Entscheidung fällt. Quelle: Münchner Merkur


QUOTE
Neue S-Bahn zur Messe

S 6-Verlängerung könnte die S 1 ausbremsen
 
Flughafen - Bereits in sechs Jahren könnte der Münchner Flughafen zu einem der am besten erreichbaren Airports der Welt gehören. Vorausgesetzt, alle Schienen-Pläne, die derzeit auf dem Tapet liegen, werden auch tatsächlich realisiert. Zusätzlich zu der bereits bestehenden S-Bahn der Linie 8, würde über die S 6 eine weitere Ostanbindung an den Flughafen geschaffen, wie Staatsminister Otto Wiesheu vergangene Woche im Wirtschaftsausschuss des Landtages ankündigte. Die modifizierte S 6 würde somit auch die Neue Messe Riem mit Münchner Innenstadt und Flughafen verbinden – via Markt Schwaben und Erding. Vom Flughafen, so die Pläne, würde die S 6 dann über die Neufahrner respektive Acheringer Kurve bis nach Freising weiterfahren.

Was freilich mit der Westanbindung über die S 1 geschieht, darüber ist bislang nichts gesagt worden. Sollte der Acheringer Kurve gegenüber der Marzlinger und Pullinger Spange der Vorzug gegeben werden – was Wiesheu zufolge aus Umwelt- und Kostengründen vernünftig wäre, aber letztlich von der Bahn AG entschieden werde – stellt sich die Frage, ob die Freisinger dann zwei S-Bahnlinien bekommen oder die S 1 mangels Kapazitäten nur noch bis Neufahrn fahren würde. Fahrgäste zum Flughafen oder nach Freising müssten dann dort in die S 6 umsteigen.

Wiesheu will mit der Verlängerung der S 6 nämlich auch eine vernünftige Anbindung Nordostbayerns an den Flughafen sowie den Streckenausbau nach Mühldorf über die Walpertskirchener Spange unter Dach und Fach bringen. Bahnreisende aus den nordöstlichen Regionen könnten dann in Freising am selben Bahnsteig in die S-Bahn umsteigen. Will heißen, dass die S 6 in jedem Fall von Freising zum Flughafen durchfahren würde.

Dass der Regionalexpress ja schon heute für Umsteiger in Neufahrn halten könnte, darauf wurde der Minister im Ausschuss aufmerksam gemacht. Wiesheu will nun prüfen, ob dies vom Fahrplan her möglich ist. Das wäre dann zumindest eine „Übergangslösung“, räumte er ein. Er betonte, dass alle Vorhaben als Gesamtkonzept zu verstehen seien und bis 2010 realisiert werden sollten. Bis dann soll auch der Transrapid fahren.
Quelle: Süddeutsche Zeitung




Geschrieben von: Wildwechsel am 5 Feb 2004, 08:36
Was spricht eigentlich für die Marzlinger Spange, die Freising umgeht. Ob man in Freising letztlich jeden Zug anhalten will, kann man immer noch entscheiden, aber die Option sollte man sich doch offenhalten. Insofern ist die Marzlinger Spange auch aus diesem Grund eine Scheinalternative.

Geschrieben von: Südostbayer am 5 Feb 2004, 17:12
QUOTE (Wildwechsel @ 5 Feb 2004, 08:36)
Was spricht eigentlich für die Marzlinger Spange, die Freising umgeht.

Durchgehende Züge von Regensburg nach München könnten so ohne Kopfmachen am Flughafen über diesen geführt werden. Wenn man Züge von Regensburg nach München über die Neufahrner Spange zum Flughafen leitet und dann nach Kopfmachen (oder über Erding) nach München schickt, gehen sicher gute 10 Minuten Fahrzeit auf der Gesamtstrecke Regensburg - München verloren. Und das wäre alles andere als positiv zu bewerten...


(Cloakmaster)
QUOTE
wie soll das mit der Stichstrecke aussehen? Etwa über das nachträglich angeflickte Zubringergleis in den Messegarten?

Wohl kaum laugh.gif
Eher als teilweise unterirdisch geführte Neubaustrecke.

Geschrieben von: Südostbayer am 5 Feb 2004, 21:08
QUOTE (Cloakmaster @ 5 Feb 2004, 19:33)
ich hab mal gehört, von Trudering aus solls ne U-Bahn geben, mit der man ziemlich schnell an der Messe ist, ohne das man vom Flughafen kommend bis Hbf fahren oder via Ostbf 2x umsteigen müsste.

Momentan schon...


QUOTE
Übrigens hat es da zufällig auch noch ein Gleis, auf dem der Zug direkt von Daglfing aus nach Trudering fahren könnte...

... allerdings momentan nicht an den Bahnsteig in Trudering.

Geschrieben von: Cloakmaster am 6 Feb 2004, 14:59
Da wäre dann dioe Frage wie aufwendig und teuer es wäre, in Trudering entweder den zusätzllichen Bahnsteig zu bauen oder Weichen, so dass der jetztige genutzt werden kann. Wäre auf der Verbidungsstrecke eigentlich Platz für zwei Gleise? So weit ich weiss ist bisher nur eines vorhanden. Und Eingleisbetrieb bringt immer Probleme mit sich...

@Südostbayer: Acho, eine 2 System-S-Bahn für die Messe, die dann den bestehenden U-Bahnhof nutzt, ja? au wie praktisch laugh.gif

Manchmal frage ich mich eh, wer vom Flughafen dirket zur Messe fährt. Ich würd mich erstmal ins Hotel aufmachen, und dann auf die Messe. Aber es scheint ja Menschen zu geben, die es so eilig haben, sonst würde nicht so viel an der Flughafen-Messe-Achse geplant werden...

Geschrieben von: Chep87 am 6 Feb 2004, 15:00
Wer sagt denn das sie übernachten wollen? Das ist nämlich der Sinn der Sache.....

Geschrieben von: Südostbayer am 6 Feb 2004, 15:20
QUOTE
Wäre auf der Verbidungsstrecke eigentlich Platz für zwei Gleise?

Prinzipiell ja.


QUOTE
@Südostbayer: Acho, eine 2 System-S-Bahn für die Messe, die dann den bestehenden U-Bahnhof nutzt, ja?

Nein.

Geschrieben von: Cloakmaster am 6 Feb 2004, 16:23
@BR146: Die Tourismus-Förder zum Beispiel :-) Die freuen sich über jeden Übernachtungs-gast, der in München auch noch essen geht und Taxi fährt, und Souveniers kauft, und sonst nach Geld in der Stadt lässt...

@ Südostbayer Keine 2-Systembahn ? Die könnte doch aber dann auch Pasing-TU-Fröttmaning-Flughafen fahren.... laugh.gif

Geschrieben von: mellertime am 12 Feb 2004, 22:49
Was soll das? Warum soll das denn nun geheim ablaufen? mad.gif
Vielleicht weil die ungünstigste Variante genommen wird, und man sich so deftige Diskussionen ersparen will?

QUOTE
Vorstellung der Gutachten zum Ringschluss am Freitag

Bürger bleiben von Sitzung ausgeschlossen

Kein Antrag der Grünen: Bei Klausurtagung kann Öffentlichkeit nicht erzwungen werden Von Brigitte Lorenz
 
Erding - Die Entscheidung steht fest: Das für kommenden Freitag angesetzte Treffen der Erdinger Stadträte findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bürgermeister Karl-Heinz Bauernfeind hat die Sitzung, in der die Gutachten für den S-Bahn-Ringschluss erörtert werden, in eine Klausurtagung umgewandelt. Damit fehlt Stadtrat Wilfried Becker (Grüne) die rechtliche Grundlage für seine Forderung nach einer öffentlichen Sitzung.

In drei Gutachten wird erörtert, wie sich der S-Bahn-Ringschluss und ein etwaiger neuer Bahnhof auf dem Gelände des Fliegerhorstes auf die Stadt und ihre Bevölkerung auswirken würde. Dass die Bürger von der Präsentation der Gutachten ausgeschlossen sind, stieß bei den Grünen auf Kritik. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Öffentlichkeit um keinen Preis wissen darf, was vor ihrer Haustüre passiert“, sagt Becker. „Schließlich ist der Ringschluss kein Staatsgeheimnis.“

Ursprünglich wollte er heute im Stadtrat beantragen, dass die Sitzung am Freitag öffentlich ist und die Bürger und Bürgerinnen dazu Zugang haben. Doch der Antrag ist wieder in der Schublade verschwunden. „Wenn es eine Klausurtagung ist, kann die Öffentlichkeit nicht erzwungen werden“, sagt Becker. Die Teilnahme an der Klausurtagung, so schreibt die Verwaltung, sei freiwillig und diene der Vorbereitung für eine öffentliche Stadtratssitzung mit Beschlussfassung. „Das ist zulässig“, sagt Johann Keller, Jurist beim bayerischen Gemeindetag. Doch er sagte, auch ihm stelle sich die Frage, wo die Grenze liege, wenn „außerhalb der Gemeindeordnung Dinge vorbereitet werden, die nach der Verordnung öffentlich sein müssten“. Er halte es prinzipiell für möglich, sagte Keller, dass sich ein Stadtrat in Klausur begibt, um offen zu beraten, ohne eine Entscheidung zu treffen“. Ähnlich sieht es auch Harald Wirth, stellvertretender Sprecher des Landratsamtes. „Wenn die Einladung Form- und fristgerecht erfolgt ist, ist das möglich. Die Bezeichnung des Treffens ist nicht ausschlaggebend“, sagt Wirth. Bauernfeind könne theoretisch jeden Einzelnen in sein Büro bestellen und das Thema besprechen.

Renate Poeschel, die Vorsitzende des Bund Naturschutz versteht, dass die Stadträte zunächst ohne die Öffentlichkeit diskutieren wollen. „Die Sachlage ist heikel und muss genau erörtert werden, bevor sie es der Öffentlichkeit präsentieren.“ Allerdings fordert Poeschel im Anschluss an die Klausur, „unverzüglich die Öffentlichkeit zu informieren“.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Geschrieben von: Wildwechsel am 13 Feb 2004, 08:27
Wobei auch eine Stadtratssitzung nichtöffentlich sein kann bzw. sogar sein muss, wenn z.B. berechtigte Ansprüche einzelner entgegenstehen. (Art. 52 Abs. 2 Satz 1 GO) Das kann der Fall sein, wenn Verträge besprochen werden, um die Privatsphäre des Vertragspartners zu wahren. Hier könnte ich mir vorstellen, dass der Fliegerhorst = militärische Belange ein Gesichtspunkt sein könnte. Ich frage mich aber, warum man hier so einen inoffiziellen Weg geht. Das wäre hingegen der saubere Weg: Üblicherweise hat eine Stadtratssitzung zwei Teile: einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen. Es steht also nichts dagegen, den Tagesordnungspunkt zweimal aufzurufen, einmal in der öffentlichen Sitzung, und später noch einmal in der nichtöffentlichen.

Geschrieben von: Smirne am 11 Mar 2004, 12:57
QUOTE
Unterführung: Nun kommen Zahlen auf den Tisch

Verkehrspolitische Runde bespricht diverse Themen 

VON JÖRG DOMKE

Markt Schwaben - Behindern neue Gerüchte um die Finanzierung von überregionalen Verkehrsprojekten etwa den Bahnausbau zwischen München und Mühldorf. Ist der Zehn-Minuten-Takt für Markt Schwaben in Gefahr? Spekulationen um Streichlisten der Bahn machen wieder einmal die Runde.

Am Runden Tisch Verkehr sagte gestern Bürgermeister Bernhard Winter, dass nach seinen Informationen, die er sich nach eigenen Angaben direkt in Berlin geholt hat, der Ringschluss nicht zur Debatte stehen dürfte. Dennoch sei man aufgerufen, alle Dinge weiter sehr sensibel zu beobachten. Im Zweifelsfall müsse man auch um seine Interessen kämpfen, hieß es gestern unter den Verkehrsexperten.

Vorerst geht man im Schwabener Rathaus davon aus, dass es beim viergleisigen Ausbau zwischen München und Markt Schwaben bis 2009 bleiben wird. Der ist bekanntlich de facto Grundvoraussetzung dafür, dass auch die S-Bahnen zur Landeshauptstadt im Zehn-Minuten-Takt fahren können. Ansonsten würde man den Betrieb des "Mühldorfers" behindern.

Entscheidende Hinweise erwartet der Bürgermeister Ende März. Dann wird es, wie gestern verlautete, ein neues Spitzengespräch mit Vertretern des Eisenbahn-Bundesamtes, des Wirtschaftsministeriums und der obersten Baubehörde geben. Eines der Themen wird dabei auch der vom Markt so sehr gewünschte Ausbau der Geltinger Unterführung sein. Winter rechnet damit, dass man bald schon auch erste konkrete Zahlen über die Kosten auf dem Tisch haben wird. Einen Baubeginn könne er sich Ende 2006 vorstellen. Wenn nicht noch etwas Gravierendes dazwischen kommt.

Am Runden Tisch fielen gestern auch schon einmal einige technische Daten. Die neue Durchfahrthöhe soll danach bei 4,70 Meter liegen. An der Südseite ist ein Geh- und Radweg, an der Nordseite ein Gehweg vorgesehen, die durch einen Säulenreihe von der Fahrbahn abgetrennt sein sollen.

Auch der Bahnhof war gestern Gegenstand der Gespräche. Winter verwies auf einen erst vor wenigen Tagen durchgeführten Ortstermin mit einem Bahnvertreter. Dabei habe man erhebliche Mängel am Bahnhof festgestellt. Nicht nur über kaputte Treppen und Pfützen sowie abblätternder Farbe sei gesprochen worden, sondern auch über eine mangelhafte Beschilderung für Ortsunkundige und fehlende Durchsagen für Wartende in der Schalterhalle (ein weiterer Bericht vom Runden Tisch Verkehr folgt).

Ebersberger Zeitung, 11.3.2004

Geschrieben von: ropix am 13 Aug 2004, 21:00
QUOTE (Seite 39 @ SZ vom 13.08.04)
Wiesheu baut für den Bund
Freistaat will neue Trasse der Airport-S-Bahn vorfinanzieren
Auf Pump zum Flughafen: Bayerns Verkehrsminister Otto Wiesheu (CSU) hat dem Bund angeboten, die dritte Airport-S-Bahn mit einem Anteil von 160 Millionen Euro vorzufinanzieren Das Geld würde nach offizieller Schätzung ausreichen, die Trasse zwischen dem Münchner Ostbahnhof und Markt Schwaben viergleisig auszubauen sowie die Truderinger Kurve, eine vornehmlich im Güterverkehr wichtige Gleisverbindung im Münchner Osten, zu errichten. Wiesheu zufolge hat Ralf Nagel, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, eine positive Überprüfung des Vorschlags zugesagt. Bedingung aus Bayern: Das Geld muss halbwegs zeitnah zurückgezahlt werden.
Der viergleisige Ausbau der Strecke Ostbahnhof-Markt Schwabenist ein wichtiger Bestandteil sowohl der Fernverkehrsstrecke Richtung Mühldorf/Freilassing als auch der Weiterführung der S-Bahn-Linie 6 zum Flughafen, dem Erdinger Ringschluss. Letztererunterliegt als Nahverkehrs-Neubaustreckeanderen Finanzierungsregeln: Der Bund ist bei diesem Projekt über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beteiligt – ein Topf, der im derzeitugen Sparkarusell als einer der am wenigsten gefährdeten gehandelt wird. „Da läuft alles weiter im Zeitplan“, versichert Wiesheu.
Ostbahnhof-Markt Schwaben hingegen ist als Fernverkehrsstrecke im Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben, der nach diversen Kürzungen als heillos unterfinanziert gilt. Für die Trasse stehen nicht einmal Planungsmittel zur Verfügung. Das Verkehrsministerium will nun mit der Bahn über eine Fortführung der Planungen beraten. Denn der Erdinger Ringschluss soll nach Plänen Wiesheus bereits 2010 die dritte S-Bahn-Linie zum boomenden Flughafen ermöglichen. Die Strecke hätte zudem einen nicht unbedeutenden „Nebeneffekt“: Auf Höhe Riem ist ein kleiner Gleisschwenk zuum Messegelände vorgesehen, das dann erstmals eine Direktverbindung zum Flughafen erhielte.
Am Airport selbst ist schon alles vorbereitet für den Erdinger Ringschluss: Der Tunnel vom bestehenden S-Bahnhof Richtung Osten ist bereits vorhanden – er führt, mit Nato-Stacheldraht gesichert, bis zum Gepäckabfertigunggebäude östlich des des Vorfeldes von Terminal 2. Zusätzlich existiert eine zweite Röhre plus Bahnhof – der Fernbahnhof, den Wiesheu einmal für den Transrapid nutzen möchte.

Geschrieben von: mellertime am 13 Aug 2004, 21:17
QUOTE (ropix @ 13 Aug 2004, 22:00)
QUOTE (Seite 39 @ SZ vom 13.08.04)
Zusätzlich existiert eine zweite Röhre plus Bahnhof – der Fernbahnhof, den Wiesheu einmal für den Transrapid nutzen möchte.

Interessant, das ist mir neu!


Außerdem muss ich schon wieder klugscheißern wink.gif : Das wird unter anderem http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=263 diskutiert.

Geschrieben von: ropix am 13 Aug 2004, 21:26
QUOTE (mellertime @ 13 Aug 2004, 22:17)
Außerdem muss ich schon wieder klugscheißern wink.gif : Das wird unter anderem hier diskutiert.
Ich habs mir lange überlegt da reinzustellen, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass das mit Erding nur bedingt zu tun hat.

Geschrieben von: ET 423 am 13 Aug 2004, 22:38
QUOTE (ropix @ 13 Aug 2004, 22:26)
Ich habs mir lange überlegt da reinzustellen, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass das mit Erding nur bedingt zu tun hat.

Naja, ich bin schon der Meinung, daß es da reinpaßt. Werde aber den Thementitel noch ein bißchen anpassen, damit es allgemeiner wird. wink.gif

QUOTE (mellertime @ 13 Aug 2004, 22:17)
Außerdem muss ich schon wieder klugscheißern wink.gif : Das wird unter anderem http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=263 diskutiert.


Nö, ist kein klugscheißen. wink.gif Danke, daß du es geschrieben hast, ich hätte dieses (schon etwas ältere) Thema wieder vergessen ph34r.gif , also danke fürs aufmerksam machen wink.gif smile.gif

Grüße smile.gif

www_smiliemania_de_75309.png

Geschrieben von: Jörg.L.E. am 14 Aug 2004, 11:46
QUOTE (mellertime @ 4 Feb 2004, 23:55)
]S 6-Verlängerung könnte die S 1 ausbremsen[/i]

Flughafen - Bereits in sechs Jahren könnte der Münchner Flughafen zu einem der am besten erreichbaren Airports der Welt gehören. Vorausgesetzt, alle Schienen-Pläne, die derzeit auf dem Tapet liegen, werden auch tatsächlich realisiert. Zusätzlich zu der bereits bestehenden S-Bahn der Linie 8, würde über die S 6 eine weitere Ostanbindung an den Flughafen geschaffen, wie Staatsminister Otto Wiesheu vergangene Woche im Wirtschaftsausschuss des Landtages ankündigte. Die modifizierte S 6 würde somit auch die Neue Messe Riem mit Münchner Innenstadt und Flughafen verbinden – via Markt Schwaben und Erding. Vom Flughafen, so die Pläne, würde die S 6 dann über die Neufahrner respektive Acheringer Kurve bis nach Freising weiterfahren.

Was freilich mit der Westanbindung über die S 1 geschieht, darüber ist bislang nichts gesagt worden. Sollte der Acheringer Kurve gegenüber der Marzlinger und Pullinger Spange der Vorzug gegeben werden – was Wiesheu zufolge aus Umwelt- und Kostengründen vernünftig wäre, aber letztlich von der Bahn AG entschieden werde – stellt sich die Frage, ob die Freisinger dann zwei S-Bahnlinien bekommen oder die S 1 mangels Kapazitäten nur noch bis Neufahrn fahren würde. Fahrgäste zum Flughafen oder nach Freising müssten dann dort in die S 6 umsteigen.


Man könnte ja die S1 mit der S6 am Flughafen verknüpfen(die Züge dort Linienbezogen wenden lassen halte ich für zu umständlich).Diese Linienmutationen könnte auch eine Servicerhöhung sein für z. Bsp. Moosacher die nach Erding wollen(was besseres ist mir grad nicht eingefallen).Umsteigefrei könnten diese dann verkehren.Und vielleicht ergeben sich dadurch Wagenzugeinsparungen.

Geschrieben von: ET420MSTH am 14 Aug 2004, 16:32
QUOTE (Jörg.L.E. @ 14 Aug 2004, 12:46)
Und vielleicht ergeben sich dadurch Wagenzugeinsparungen.

Hoch lebe die schöne Neubautriebwagenwelt ... sad.gif

Geschrieben von: andreas am 14 Aug 2004, 17:44
die Marzlinger Spange ist ja aus umweltpolitischer sScht Unsinn und würde Freising von Fernverkehr abhängen. Am ehesten sinnvoll wäre noch eine Gegenkurve für die Neufahrner Spange, dann können ein paar züge direkt zum flughafen fahren und andere weiter ganz normal. (z.b. zusätzliche regionalbahnen abwechselt von regensburg und passau direkt mit endbahnhof flughafen oder dann weiter über die erdinger strecke in die stadt)
die s6 zum flughafen über Erding halt ich für Blödsinn. wenn man sieht, wie häufig die Buslinie 512 verkehrt (unter der Woche alle 40 min, am WE alle 80, das gibt sicher genug Fahrgäste für eine S-Bahn), dann wird das wohl die größte Geisterbahn überhaupt (erst recht, wenn zusätzlich ab erding auch noch die Regionalzüge aus Mühldorf zum Flughafen fahren).
Aber irgendwie ist die ganze Flughafen Anbindung ein Witz (beginnt ja schon damit, daß bei der Autobahnanbindung an die A92 die Anbindung Richtung Landshut schlicht nicht mitgebaut wurde und da für dann die Ausfahrt Freising Mitte gebaut werden mußte) und trotz der ewig langen Bauzeit des Flughafens grad mal eine S-Bahn dahin fertiggestellt wurde, die erst nach über 13 Jahren langsam durchgehend zweigleisig wird. Freising ist nur durch eine unkonfortable Buslinie angebunden, während die Erding eine S-bahn bekommen soll.

Geschrieben von: ropix am 14 Aug 2004, 17:52
QUOTE (Jörg.L.E. @ 14 Aug 2004, 12:46)
Man könnte ja die S1 mit der S6 am Flughafen verknüpfen(die Züge dort Linienbezogen wenden lassen halte ich für zu umständlich).Diese Linienmutationen könnte auch eine Servicerhöhung sein für z. Bsp. Moosacher die nach Erding wollen(was besseres ist mir grad nicht eingefallen).Umsteigefrei könnten diese dann verkehren.Und vielleicht ergeben sich dadurch Wagenzugeinsparungen.
Damit verbindet man dann die (vor)letzte Linie Münchens mit Mischverkehr. Halte ich für keine so gute Idee, zumal man damit die Vollzüge für die S6 zementieren würde, obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, dass mit Messe und Airport dort wieder Langzüge zum EInsatz kommen, falls die zweite Stammstrecke bis dahin nicht besteht. Sollte die zweite Stammstrecke mit den bisherigen Planungen ebenfalls zu diesem Zeitpunkt fertig werden, dann stellt die S6 eine "Express-S-Bahn" und einen "Schleicher" zur Verfügung, wobei der Flughafen auf der anderen Seite von einem "Express" und einem "Schleicher" angefahren wird, also Durchbindung auf die S1 (30Min-Takt) und S8 (15min-Takt), wobei mit der S1 wieder das besagte Problem auftritt. Leider ist in meiner offiziellen 15 Minuten-Takt Planung der Ringschluss Erding noch nicht drin. Eine Wende aller drei Linien halte ich auch für problematisch. Die S1 kann kommen, wann sie mag und muss dann meist sehr schnell wieder weg hätte im Normalfall aber 7 Minuten Wartezeit, und die S8 steht 12 Minuten im Bahnhof. Das könnte eng werden.
Ich würde noch gerne wissen, ob zusammen mit der S6 auch eine Wendeanlage, die eventuell auch zum schwächen der Züge verwendet werden könnte, gebaut wird. Dann könnte mans so machen, dass alle Züge hinter fahren und jeweils für ihre Linie wieder in den Bahnhof fahren.


QUOTE (andreas @ 14 Aug 2004, 18:44)
die Marzlinger Spange ist ja aus umweltpolitischer sScht Unsinn und würde Freising von Fernverkehr abhängen. Am ehesten sinnvoll wäre noch eine Gegenkurve für die Neufahrner Spange, dann können ein paar züge direkt zum flughafen fahren und andere weiter ganz normal. (z.b. zusätzliche regionalbahnen abwechselt von regensburg und passau direkt mit endbahnhof flughafen oder dann weiter über die erdinger strecke in die stadt) [...] Aber irgendwie ist die ganze Flughafen Anbindung ein Witz [...] und trotz der ewig langen Bauzeit des Flughafens grad mal eine S-Bahn dahin fertiggestellt wurde, die erst nach über 13 Jahren langsam durchgehend zweigleisig wird. Freising ist nur durch eine unkonfortable Buslinie angebunden, während die Erding eine S-bahn bekommen soll.
Die Marzlinger Spange würde auch nicht alle Züge zum Flughafen leiten. Aber Züge am Flughafen enden zu lassen wäre in meinen Augen keine gute Idee, diese Über Erding zurückzuschicken ist da dann schon besser. Am Anfang des Flughafens hat eine S-Bahnlinie dorthin auch gereicht, den Flughafen bei seiner Inbetriebnahme mit drei Linien anzubinden wäre overkill gewesen


/EDIT: Zwischenzeitlich aufgetauchten Beitrag berücksichtigt

Geschrieben von: Pugsley am 14 Aug 2004, 18:19
QUOTE (andreas @ 14 Aug 2004, 17:44)
(...) und trotz der ewig langen Bauzeit des Flughafens grad mal eine S-Bahn dahin fertiggestellt wurde, die erst nach über 13 Jahren langsam durchgehend zweigleisig wird.

Was aber nicht an der DB liegt, der zweigleisige Ausbau wäre rechtzeitig fertig geworden, wäre die DB nicht durch Gerichte gestoppt worden.

QUOTE
Freising ist nur durch eine unkonfortable Buslinie angebunden, während die Erding eine S-bahn bekommen soll.


Den Bericht richtig gelesen? Da steht:
QUOTE
Vom Flughafen, so die Pläne, würde die S 6 dann über die Neufahrner respektive Acheringer Kurve bis nach Freising weiterfahren.


Heisst also: S6 Erding - Flughafen - Freising.

Geschrieben von: 423176 am 15 Aug 2004, 00:16
Da bin ich mal gespannt. Ich würde es begrüßen, solche schönen Runden rund um München fahren zu können

Geschrieben von: Jean am 15 Aug 2004, 08:07
QUOTE
die Marzlinger Spange ist ja aus umweltpolitischer sScht Unsinn und würde Freising von Fernverkehr abhängen
Welchen Fernverkehr????? sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif unsure.gif unsure.gif unsure.gif unsure.gif

Geschrieben von: elchris am 15 Aug 2004, 09:17
QUOTE (Jean @ 15 Aug 2004, 09:07)
Welchen Fernverkehr????? sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif unsure.gif unsure.gif unsure.gif unsure.gif

Trabbi nach Plattling und Landshut laugh.gif

Geschrieben von: VT 609 am 15 Aug 2004, 21:01
QUOTE (Jean @ 15 Aug 2004, 09:07)
Welchen Fernverkehr?????

andreas hat wahrscheinlich die IR nach Regensburg - Hof - Dresden und die beiden Zugpaare nach Prag gemeint, die es bis vor drei Jahren gab. Angeblich hat sich die IR-Linie 25 nicht mehr rentiert, was ich aber bezweifle, da die Züge auf dieser Relation sehr gut besetzt waren. Ich glaube eher, daß man die Fahrgäste zum Umweg über Nürnberg und zur Benutzung der ICE zwingen wollte.

Apropos:
Der Freistaat Bayern hat zum Fahrplanwechsel im Dezember zwei tägliche RE(!)-Zugpaare München - Prag bestellt; diese werden auf dem gleichen Laufweg, mit ähnlichen Fahrzeiten und mit den gleichen Halten wie die IR/EC verkehren und sich auch bzgl. des Bordservice am IR orientieren.

Das ist jetzt zwar 00000689.gif , aber ich wollte es mal erwähnen.

Geschrieben von: andreas am 15 Aug 2004, 21:22
QUOTE (Chris @ 15 Aug 2004, 10:17)
Trabbi nach Plattling und Landshut laugh.gif

jo genau den. also eigentlich regionalverkehr, wenn mans genau nimmt. wäre schon blöde, wenn die züge von passau, landshut, regensburg, plattling zum großen teil an freising vorbeifahren würden, nur wegen ein paar hanseln, die unbedingt fliegen müssen.


Geschrieben von: Tecko am 20 Jan 2005, 23:31
Reicht denn die Kapazität des S-Bahnhofes am Flughafen überhaupt aus um noch die S2 von Erding nach Freising aufzunehmen.

Der Bahnhof könnte zwar problemlos 3 Linien aufnehmen, da jedoch 2 Linien (evtl. sogar 3 wenns nicht bis Freising weitergeht) am Flughafen enden werden, sehe ich ein Kapazitätsproblem des nur 2-gleisigen Bahnhofs?

Geschrieben von: Dol-Sbahn am 20 Jan 2005, 23:50
QUOTE
Der Freistaat Bayern hat zum Fahrplanwechsel im Dezember zwei tägliche RE(!)-Zugpaare München - Prag bestellt;


Ich habe wirklich nachgeschaut im www.intercity.de und ich war wirklich verblüfft... RE von München bis Prag und für beste Fahrplan! 6h , das gefällt mir...

QUOTE
Reicht denn die Kapazität des S-Bahnhofes am Flughafen überhaupt aus um noch die S2 von Erding nach Freising aufzunehmen.


Um sicher zu sein:

S8 Mammersdorf(?) - Karlsplatz - Flughafen
S1 Ostbahnhof(?) - Karlsplatz - Freising
S2 Petershausen(?) - Karlsplatz - Flughafen - Freising(?)

Oder S2 kann auch für S1 bedienen, S2 von Petershausen bis Freising, Linienummer im Freising ändert und als S1 für bis Ostbahnhof über Oberschleißheim, Karlsplatz. Bei Umkehren genauso...
Wenn das stimmt, ich begrüße diese Einstellung sehr!

Geschrieben von: Tecko am 21 Jan 2005, 00:07
QUOTE (Dol-Sbahn @ 20 Jan 2005, 23:50)
Um sicher zu sein:

S8 Mammersdorf(?) - Karlsplatz - Flughafen
S1 Ostbahnhof(?) - Karlsplatz - Freising
S2 Petershausen(?) - Karlsplatz - Flughafen - Freising(?)

Oder S2 kann auch für S1 bedienen, S2 von Petershausen bis Freising, Linienummer im Freising ändert und als S1 für bis Ostbahnhof über Oberschleißheim, Karlsplatz. Bei Umkehren genauso...
Wenn das stimmt, ich begrüße diese Einstellung sehr!

Keine Nutzung mehr der Neufarner Spange auf der Relation Feldmoching-Flughafen?

Ich denke es wird so kommen:

S1 Ostbahnhof - Karlsplat - Neufahrn - Freising/Flughafen (wie bisher)
S8 Nannhofen - Karlsplatz - Ostbahnhof - Flughafen (wie bisher)
S2 Petershausen - Ostbahnhof - Erding - Flughafen - Freising (Verlängerung Erding-Freising)

Nur reicht die Kapazität am Flughafen für 2 Linien die dort enden + 1 durchfahrende Linie?

Geschrieben von: mellertime am 21 Jan 2005, 13:00
QUOTE (Tecko @ 21 Jan 2005, 00:07)
Ich denke es wird so kommen:
S1 Ostbahnhof - Karlsplat - Neufahrn - Freising/Flughafen (wie bisher)


Nee, S1 Ostbahnhof - Neufahrn - Flughafen!

Nach Pulling und Freising gehts doch dann über die S2!
QUOTE

Nur reicht die Kapazität am Flughafen für 2 Linien die dort enden + 1 durchfahrende Linie?


Kann ich mir nur schwer vorstellen.

Geschrieben von: Südostbayer am 21 Jan 2005, 13:14
QUOTE (mellertime @ 21 Jan 2005, 13:00)
QUOTE (Tecko @ 21 Jan 2005, 00:07)
Ich denke es wird so kommen:
S1 Ostbahnhof - Karlsplat - Neufahrn - Freising/Flughafen (wie bisher)

Nee, S1 Ostbahnhof - Neufahrn - Flughafen!
Nach Pulling und Freising gehts doch dann über die S2!

Mit deutlich längerer Fahrzeit durch den Umweg über den Flughafen und Erding? Wäre eine Verschlechterung gegenüber dem jetzigen Zustand.

Geschrieben von: mellertime am 21 Jan 2005, 13:37
Man wird aber keine 2 Linien in Freising enden lassen. Sonst höätte man das auch schon in Holzkirchen machen können.

Geschrieben von: Wildwechsel am 21 Jan 2005, 14:01
QUOTE (mellertime @ 21 Jan 2005, 13:00)
Nach Pulling und Freising gehts doch dann über die S2!

Und wie kommt man von Neufahrn nach Pulling und umgekehrt?

Geschrieben von: mellertime am 21 Jan 2005, 14:12
Na mit Umsteigen am Besucherpark!

Geschrieben von: VT 609 am 21 Jan 2005, 14:20
QUOTE (mellertime @ 21 Jan 2005, 14:12)
Na mit Umsteigen am Besucherpark!

Also ich weiß nicht... Eine Verbesserung sehe ich darin nicht. Ich sehe das genauso wie Südostbayer, das wäre eine deutliche Verschlechterung.
Und was sollen denn die ganzen Sommerausflügler machen, die mit dem Fahrrad nach Freising fahren? Am Wochenende ist die S 1 aus Freising voller Fahrräder und den dazugehörigen Besitzern, die zurück nach München wollen. Sollen die dann alle über Flughafen fahren? Dann hat man ja gar keinen Platz mehr für die vielen großen Koffer.

Geschrieben von: ET 423 am 21 Jan 2005, 14:24
Also das klingt für mich alles schon ein bißchen arg blöd geplant. Man könnte die S2 auch am Flughafen enden lassen, womit man dann einfach dort mehr Wendekapazitäten einbaut, was ja wahrscheinlich eh geschehen muß. Die Vorschläge aber, nach Freising mit der S2 über Erding und Flughafen zu fahren, ist blödsinn.

Geschrieben von: Südostbayer am 21 Jan 2005, 14:29
QUOTE (VT 609 @ 21 Jan 2005, 14:20)
Und was sollen denn die ganzen Sommerausflügler machen, die mit dem Fahrrad nach Freising fahren?

Mehr noch, wohin mit den Pendlern? Angenommen, die Freisinger müßten via Erding fahren, ist die S-Bahn doch bis spätestens Markt Schwaben so voll, dass keiner mehr mit kann.

Geschrieben von: ET 423 am 21 Jan 2005, 14:31
QUOTE (Südostbayer @ 21 Jan 2005, 14:29)
Mehr noch, wohin mit den Pendlern? Angenommen, die Freisinger müßten via Erding fahren, ist die S-Bahn doch bis spätestens Markt Schwaben so voll, dass keiner mehr mit kann.

Die nehmen dann den RB oder den RE. Geht zumindest schneller, obs weniger eng wird, wage ich mal zu bezweifeln. wink.gif

Geschrieben von: Tecko am 24 Jan 2005, 21:07
QUOTE (ET 423 @ 21 Jan 2005, 14:24)
Die Vorschläge aber, nach Freising mit der S2 über Erding und Flughafen zu fahren, ist blödsinn.

Ich finde das gar keinen so großen Blödsinn!

Der Flughafen ist riesengroßer Arbeitgeber und wird auch in Zukunft dank Lufthansa Drehkreuz weiter wachsen. Folglich werden auch die Pendlerströhme nach Freising und Erding wachsen. Durch die Verbindungskurve könnten auch Fluggäste aus Richtung Norden komfortabel in Freising in die S-Bahn umsteigen und Richtung Flughafen fahren.

Ich denke es wird in zwei Schritten ablaufen:

1: Ringschluss nach Erding (Betriebliche Verknüpfung der S2 mit der S1 oder S8); keine weiteren Wendemöglichkeiten notwending.

2. Bau einer Verbindungskurve Erding - Freising für eine direkte S2

----------------------------

Kennt denn jemand die genauen Vorleistungen unter dem Vorfeld des Terminal 2. Befindet sich dort nur ein 2 gleisiger Streckentunnel oder könnte man bei Bedarf auch noch ein Wendegleis für die von Westen kommenen Linien einbauen?


Geschrieben von: ChristianMUC am 24 Jan 2005, 21:12
QUOTE (Tecko @ 24 Jan 2005, 21:07)
Kennt denn jemand die genauen Vorleistungen unter dem Vorfeld des Terminal 2. Befindet sich dort nur ein 2 gleisiger Streckentunnel oder könnte man bei Bedarf auch noch ein Wendegleis für die von Westen kommenen Linien einbauen?

Ja, der Tunnel wurd komplett unter dem gesamten Airport durchgebaut. Da fehlen nur noch die Rampe und die Gleise...

Geschrieben von: Tecko am 24 Jan 2005, 21:17
QUOTE (Christian aus München @ 24 Jan 2005, 21:12)
Ja, der Tunnel wurd komplett unter dem gesamten Airport durchgebaut. Da fehlen nur noch die Rampe und die Gleise...

Ne ne, Rampe wird dort so schnell noch nicht kommen, schließlich kommt da hinten ja noch irgendwann das Terminal 3 hin, es wird also bei einer Verlängerung schon noch etwas Tunnel gebaut werden, bis die Rampe kommt.

Aber zurück zur Tunnelvorleistung. Ist dort auch Platz für ein drittes Gleis (Wendegleis)?

Geschrieben von: ChristianMUC am 24 Jan 2005, 21:23
QUOTE (Tecko @ 24 Jan 2005, 21:17)
Ne ne, Rampe wird dort so schnell noch nicht kommen, schließlich kommt da hinten ja noch irgendwann das Terminal 3 hin, es wird also bei einer Verlängerung schon noch etwas Tunnel gebaut werden, bis die Rampe kommt.

Aber zurück zur Tunnelvorleistung. Ist dort auch Platz für ein drittes Gleis (Wendegleis)?

Also, der Tunnel unter dem Airport ist ausgelegt auf 4 Gleise, bisher wurd halt nur 2 Gleise gebaut und auch nur einseitig angeschlossen. Der Tunnel endet auf Höhe der Allgemeinen Luftfahrt.
Ich schätze mal, das jeweils im Osten und Westen zwischen den Streckengleisen Platz für ein Wendegleis ist. Sie wurden aber meines Wissns nach naoch nicht gebaut.

Geschrieben von: Tecko am 24 Jan 2005, 22:07
QUOTE (Christian aus München @ 24 Jan 2005, 21:23)

Also, der Tunnel unter dem Airport ist ausgelegt auf 4 Gleise, bisher wurd halt nur 2 Gleise gebaut und auch nur einseitig angeschlossen.

Sehr interessant! Man könnte also quasi östlich und westlich ohne Probleme jeweils 2 Wendegleise einbauen.

Wenn es mich auch etwas verwundert, da um westlichen Tunnelmund ja kein freiraum für 2 weitere Gleise existiert, da vielleicht weitet sich der Tunnel ja Richtung Haltestelle Terminal weiter auf.

Geschrieben von: mellertime am 24 Jan 2005, 22:37
QUOTE (Christian aus München @ 24 Jan 2005, 21:23)
Also, der Tunnel unter dem Airport ist ausgelegt auf 4 Gleise, bisher wurd halt nur 2 Gleise gebaut und auch nur einseitig angeschlossen.

Das ist völliger Humbug, was du hier schreibst!

Der Tunnel ist nur so breit, damit 2 Gleise reinpassen!

QUOTE
Der Tunnel endet auf Höhe der Allgemeinen Luftfahrt.


Wo das ist, weiß ich nicht, aber hinter der Abstellanlage geht der Tunnel noch ca. 1km weiter. Kann ich schlecht schätzen, weil es noch keine km-Tafeln gibt. Ich bin, als es noch ging, bis zum Ende durchgelaufen.

QUOTE
Ich schätze mal, das jeweils im Osten und Westen zwischen den Streckengleisen Platz für ein Wendegleis ist. Sie wurden aber meines Wissns nach naoch nicht gebaut.


Die können auch nicht gebaut werden, weil schon allein von der Breite kein Platz ist.

Geschrieben von: ChristianMUC am 25 Jan 2005, 14:32
Das ist kein Humbug, so wurde es mir bei einer Führung über das Flughafengelände auf meine Nachfrage beschrieben. Angeblich ist neben dem vorhandenen S-Bahnhof eine komplette 2. Röhre für einen Fernbahnanschluss, in diese Röhre soll ja der Transrapid gelegt werden (dieser Tunnel liegt angeblich nördlich parallel zum S-Bahnhof). Die Allgemeine Luftfahrt ist das kleine Terminal gegenüber vom Terminal 2, am nord-östlichen Ende des Vorfeldes vom Terminal 2. Der Tunnel ist bereits so weit gebaut worden, da man absehen konnte, dass der Flughafen "irgendwann" mal nach Osten erweitert wird.

Geschrieben von: ropix am 25 Jan 2005, 15:52
QUOTE (Christian aus München @ 25 Jan 2005, 14:32)
Das ist kein Humbug, so wurde es mir bei einer Führung über das Flughafengelände auf meine Nachfrage beschrieben. Angeblich ist neben dem vorhandenen S-Bahnhof eine komplette 2. Röhre für einen Fernbahnanschluss, in diese Röhre soll ja der Transrapid gelegt werden (dieser Tunnel liegt angeblich nördlich parallel zum S-Bahnhof). Die Allgemeine Luftfahrt ist das kleine Terminal gegenüber vom Terminal 2, am nord-östlichen Ende des Vorfeldes vom Terminal 2. Der Tunnel ist bereits so weit gebaut worden, da man absehen konnte, dass der Flughafen "irgendwann" mal nach Osten erweitert wird.

das klingt jetzt aber ganz anders als dein Beitrag davor. Und wie wir ja alle wissen, Bahn und Land hält sich diesen Tunnel für Gleise mit viel höherem Kupferverbrauch offen. Da wird nix mit S-Bahn Gleisen draus. Und selbst wenn der Transrapid in die runde Ablage schweeebt, hielte ich nix davon, in den Fernbahntunnel die S-Bahn zu bauen, weil dann sollte da die Regionalbahn/Fernbahn halten.

Geschrieben von: Tecko am 25 Jan 2005, 22:37
QUOTE (Christian aus München @ 25 Jan 2005, 14:32)
Angeblich ist neben dem vorhandenen S-Bahnhof eine komplette 2. Röhre für einen Fernbahnanschluss, in diese Röhre soll ja der Transrapid gelegt werden (dieser Tunnel liegt angeblich nördlich parallel zum S-Bahnhof).

Ok, fassen wir mal zusammen:

Haben wir wie erwartet 2 Bahntunnels mit je 2 möglichen Gleisen.
Der S-Bahntunnel hat keine Wendeanlage bzw. diese ist Aufgrund des Tunnelprofils nicht möglich.
Aber wie will man die 3 Linien im Endausbau dort unterbringen?

Die einzige Möglichkeit die mir einfallen würde:

Man könnte beim Ringschluss nach Erding den zu verlängernden Tunnel auf höhe des geplanten Terminal 3 aufweiten, sodass dort eine Vorleistung eine weitere underirdische S-Bahnstation entsteht. Diese wird beim Bau es Terminals ohnehin nötig, da die geplante flughafeninterne Shuttlebahn nur Airside verkehren wird. Nach der Station könnte eine Wendeanlage für die Linien S1 und S8 gebaut werden.

Vorteile:

- S-Bahn hätte auf dem Abschnitt Besucherpark-Terminal 1+2-Terminal 3 einen dichten Takt mit 3 Linien und ist somit auch als schnelles Transportmittel innerhalb des dann schon zu einer beachtlichen große gewachsenen Flughafens attraktiv. Wie an anderen großen Flughäfen könnten eine Fahrt zwischen den Stationen kostenlos sein. Der Flughafen zahlt die Kosten an die Bahn, gleichzeitig kann er Shuttelbusse einsparen.

- Auf allen anderen Realtionen (Flughafen-Erding, Flughafen-Freising, Flughafen-Neufahrn und Flughafen-Ismaning) würde durch die Bedienung mit nur einer Linie kein Überangebot geschaffen werden. Die schnelle Anbindung an die City übernimmt der Transrapid.

Geschrieben von: VT 609 am 25 Jan 2005, 22:56
QUOTE (Tecko @ 25 Jan 2005, 22:37)
Die schnelle Anbindung an die City übernimmt der Transrapid.

Ich bin der Meinung, daß der Transrapid auf der Strecke Hauptbahnhof - Flughafen fehl am Platz wäre. Der Bau würde sehr teuer, also sind auch die Fahrkarten teuer und er wäre nicht mit MVV-Tickets benutzbar. Und könnte auf dieser vergleichsweise kurzen Strecke seine Höchstgeschwindigkeit überhaupt ausfahren? Wenn ja, dann wohl nur auf einem kurzen Stück, oder?

Geschrieben von: Tecko am 25 Jan 2005, 23:13
QUOTE (VT 609 @ 25 Jan 2005, 22:56)
Ich bin der Meinung, daß der Transrapid auf der Strecke Hauptbahnhof - Flughafen fehl am Platz wäre. Der Bau würde sehr teuer, also sind auch die Fahrkarten teuer und er wäre nicht mit MVV-Tickets benutzbar. Und könnte auf dieser vergleichsweise kurzen Strecke seine Höchstgeschwindigkeit überhaupt ausfahren? Wenn ja, dann wohl nur auf einem kurzen Stück, oder?

Gut, auf diese Diskussion wollte ich eigentlich garnicht hinaus. Das wird ja bereits in anderen Threads behandelt. Mir ging es primär um die S-Bahn-Anbindung!

Geschrieben von: VT 609 am 25 Jan 2005, 23:18
QUOTE (Tecko @ 25 Jan 2005, 23:13)
Gut, auf diese Diskussion wollte ich eigentlich garnicht hinaus. Das wird ja bereits in anderen Threads behandelt. Mir ging es primär um die S-Bahn-Anbindung!

Keine Sorge, ich wollte auch nicht zu sehr 00000689.gif werden, ich wollte es nur nochmal erwähnen.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 29 Jan 2005, 20:26
Ich möcht für diesen Beitrag kein neues Thema aufmachen und denke, es passt hier ganz gut:

seit dem Fahrplanwechsel werden ja morgens zwei Shuttlezüge von Riem zum Ostbahnhof angeboten. Das zweite Shuttle fährt ja in Riem um 7.44h ab und soll damit die reguläre S2 Riem ab 7.51h entlasten.
Beobachtet man morgens einmal die S2, sieht man aber folgendes: die S2 Riem ab 7.31h (Langzug) ist total voll, die S2 Riem ab 7.51h (ebenfalls Langzug) ist dagegen schon verträglicher, teils noch mit vereinzelten Sitzplätzen. Das liegt aber nicht daran, dass die Fahrt 7.51h so sehr durch das Shuttle entlastet wird (denn dieses fährt fast leer von Riem zum Ostbahnhof), sondern daran, dass die ganzen Schüler schon vor der Fahrt davor abtransportiert werden, weil die Fahrt Riem ab 7.51h einfach zu spät am Ostbahnhof/in der Stadt ist für die ganzen Schüler.
Nun meine Frage: könnte man das Shuttle Riem ab 7.44h nicht einfach um 20 Minuten vorverlegen? Das würde Sinn machen, denn dann würde die vollste S2 in der Früh, die Schülerfahrt schlechthin, entlastet und nicht mehr eine Fahrt, die ohnehin verträglich ausgelastet ist.
Steht dem irgendwas entgegen? Ein belegtes Gleis durch nen RE oder sowas?

Geschrieben von: mellertime am 22 Mar 2005, 13:57
http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/erding/art1584,256884.html?fCMS=bc72128e61b124bf3e7a344369e1aeb4

Daraus ein kurzes Zitat, daß mit diesem Thema zu tun hat:
QUOTE
Nicht bedroht sei der Standort auch durch den möglichen S-Bahn-Ringschluss. "Für den Bahnhof werden nur fünf Prozent des Geländes gebraucht. Damit können wir gut leben. Es gibt zwar noch keine offizielle Planung und keine Anfrage, aber nach den uns vorliegenden Informationen muss das Stabsgebäude weichen und ein neuer Zugang zum Fliegerhorst gebaut werden. Doch da sind wir nur Zuschauer. Erst einmal müssen sich der Freistaat Bayern, die Bahn und der Bund einigen", so Drexl.


Na toll, wollen angeblich 2006 anfangen zu bauen, aber haben noch nicht mal eine Anfrage gestellt. blink.gif

Geschrieben von: Cloakmaster am 23 Mar 2005, 00:10
Zum Flughafen: Der Fernbahntunnel samt Bahnhofsrohbau (nur ohne Gleise) liegt direkt südlich des S-Bahnhofes. Wer sich Zentralbereich des Terminals auskennt,bzw aufmerksam darin umherspaziert, wird auch die Vorarbeiten für die Abgänge finden. Auch am Besucherpark kann man die Vorarbeiten für das zweite Gleispaar recht gut erahnen. Nur dass die Bahn AG einfach kein Interesse an einem Fernbahnhof München-Flughafen hat, und sich deshalb weigert, diesen Bahnhof an das restliche Netz anzuschliessen. Beide Tunnel reichen bereits bis unter die Gepäcksortieranlage am Vorfeld Ost, die gleichzeitig als Fundament für das Terminal 3 herhält, dessen Bau für 2010 angesetzt ist. Leider soll auch das T3 keinen eigenen Bahnhof erhalten, sondern über die bekannten Rollbänder an T2 angeschlossen werden, und das hat ja seinen S-Bahn Zugang...
Es fehlt für den Ringschluss auf dem Flughafengelände wie schon geschrieben nur die Rampe, um wieder ans Tageslicht zu kommen. Eine Wendeanlage war bisher nie vorgesehen, das derzeitige Provisorium würde bei einem S-Bahn Ringschluss wegfallen. Der Ferntunnel könnte zwar zur Wendeanlage ausgebaut werden, aber da dieser momentan für den TR reserviert ist, wird daraus wohl nix. Somit gäbe es dann keine Möglichkeit mehr, einen Zug am Flughafen zu parken, ohne eines der beiden Streckengleise zu blockieren - es sei denn es wird eine neue Anlage gebaut. Theoretisch wäre nördlich der S-BahnStrecke Platz vorhanden, aber das wird sicher nicht billig werden. Da wäre es IMHO günstiger, die Wendeanlage ausserhalb des Tunnels zu realiseren. Die ein, zwei, dei Minuten, die man mehr zur Bereitstellung braucht wären verschmerzbar, denke ich.

Geschrieben von: Alex420-V160 am 23 Mar 2005, 12:51
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 29 Jan 2005, 20:26)
Ich möcht für diesen Beitrag kein neues Thema aufmachen und denke, es passt hier ganz gut:

seit dem Fahrplanwechsel werden ja morgens zwei Shuttlezüge von Riem zum Ostbahnhof angeboten. Das zweite Shuttle fährt ja in Riem um 7.44h ab und soll damit die reguläre S2 Riem ab 7.51h entlasten.
Beobachtet man morgens einmal die S2, sieht man aber folgendes: die S2 Riem ab 7.31h (Langzug) ist total voll, die S2 Riem ab 7.51h (ebenfalls Langzug) ist dagegen schon verträglicher, teils noch mit vereinzelten Sitzplätzen. Das liegt aber nicht daran, dass die Fahrt 7.51h so sehr durch das Shuttle entlastet wird (denn dieses fährt fast leer von Riem zum Ostbahnhof), sondern daran, dass die ganzen Schüler schon vor der Fahrt davor abtransportiert werden, weil die Fahrt Riem ab 7.51h einfach zu spät am Ostbahnhof/in der Stadt ist für die ganzen Schüler.
Nun meine Frage: könnte man das Shuttle Riem ab 7.44h nicht einfach um 20 Minuten vorverlegen? Das würde Sinn machen, denn dann würde die vollste S2 in der Früh, die Schülerfahrt schlechthin, entlastet und nicht mehr eine Fahrt, die ohnehin verträglich ausgelastet ist.
Steht dem irgendwas entgegen? Ein belegtes Gleis durch nen RE oder sowas?

Genau. Um 7:47 kommt in München Ost die RB von Mühldorf zum Hbf an. Und die "Express"-Quietsch-Bahn würde dann fast zeitgleich mit der RB fahren - Huckepack? rolleyes.gif biggrin.gif

Alex

Geschrieben von: Tecko am 23 Mar 2005, 18:51
@ Cloakmaster

Der Fernbahntunnel liegt meines Wissens (siehe auch Transrapid-Animationen) nördlich des S-Bahntunnels.

Auf der Gepacksortieranlage soll nicht das Terminal 3 entstehen, sondern nur ein Satellit zum Terminal 2, der über eine flughafeninterne U-Bahn mit dem Hauptterminal verbunden wird. Es ist auch noch Platz für einen weiteren Satelliten-Riegel. Das Terminal 3 wird (irgendwann einmal) weiter östlich gebaut.

Geschrieben von: elba am 4 Apr 2005, 09:23
QUOTE (Tecko @ 23 Mar 2005, 19:51)
@ Cloakmaster
Der Fernbahntunnel liegt meines Wissens (siehe auch Transrapid-Animationen) nördlich des S-Bahntunnels.

So ist es wohl:

"Fertiggestellt sind die insgesamt vier Tunnelbauwerke. Der südlichste Tunnel wird dem Passagiertransport vom Terminal 2 zu einem Satelliten auf dem Vorfeld dienen. Daneben befindet sich ein Tunnel für den Gepäcktransport und die technische Versorgung der Gepäckhalle. Mit dem dritten Tunnelbauwerk wird der bestehende S-Bahn-Tunnel nach Osten verlängert. Ganz im Norden schließt sich noch die Vorhaltemaßname für einen späteren Fernbahnanschluss an."
http://www.munich-airport.de/DE/Areas/Company/Medien/textarchiv/textarchiv01/pm125/

Edmund

Geschrieben von: Kilian Salzer am 14 Dec 2005, 15:25
Da jetzt die Ausbauarbeiten an der S2-Nord glücklich beendet sind, würde mich interessieren, ob neue Projekte in Angriff genommen werden. Ich denke nicht so sehr an die 2. Stammstrecke, vielmehr an den 4-gl. Ausbau der S2-Ost. Hat jemand hier genauere Informationen? Besonders würde mich interessieren, wie die Verlegung der S 2 im Raum Riem - Feldkirchen (Messeanschluss!) erfolgen soll.

Geschrieben von: DispolokMaxi am 14 Dec 2005, 16:17
QUOTE (Kilian Salzer @ 14 Dec 2005, 15:25)
, ob neue Projekte in Angriff genommen werden.

Wie sieht´s eigentlich mit dem (4-gleisigen) Ausbau der S8-West (früher S4 Geltendorf) aus ?
Irgendwie hab ich vor Jahren mal was davon gelesen. Gibt es da konkrete Pläne ?

Geschrieben von: ropix am 14 Dec 2005, 18:22
QUOTE (Kilian Salzer @ 14 Dec 2005, 15:25)
Da jetzt die Ausbauarbeiten an der S2-Nord glücklich beendet sind
Fehler, beendet sind sie nicht. Ist eigentlich das Gleisfeld im Norden von Dachau noch fertig geworden?
QUOTE
würde mich interessieren, ob neue Projekte in Angriff genommen werden. Ich denke nicht so sehr an die 2. Stammstrecke, vielmehr an den 4-gl. Ausbau der S2-Ost. Hat jemand hier genauere Informationen? Besonders würde mich interessieren, wie die Verlegung der S 2 im Raum Riem - Feldkirchen (Messeanschluss!) erfolgen soll.

Ne, vorrang hat die S vi - äh Pardon, S8 im Westen. Die S2 hängt davon ab, wannn die Strecke nach Mühldorf ausgebaut wird - genauso wie auf der S2 Nord es ja auch vom Fernbahn-Ausbau abhing.

Geschrieben von: cretu am 20 Dec 2005, 16:11
Zum Ringschluss und der Walpertskirchener Spange steht im Dorfener Anzeiger heute ein Bericht. Positiv: im Februar gibts neues zu den Planungen. Negativ: viele "Vorarbeiten" wie Planfeststellungsverfahren, sind noch nicht eingeleitet. Hier der gesamte Artikel: http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/dorfen/art1580,340830.html

Geschrieben von: Baseman am 17 Feb 2006, 16:02
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/unternehmen/zukunftsplanung/s-bahn-planung/index.html

Beim MVV ist zumindest laut der HP ein viergleisiger Ausbau nur zwischen Feldkirchen und Markt Schwaben vorgesehen?!

Geschrieben von: Südostbayer am 17 Feb 2006, 16:25
QUOTE (Baseman @ 17 Feb 2006, 16:02)
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/unternehmen/zukunftsplanung/s-bahn-planung/index.html

Beim MVV ist zumindest laut der HP ein viergleisiger Ausbau nur zwischen Feldkirchen und Markt Schwaben vorgesehen?!

Zwischen Riem und Feldkirchen soll die S-Bahn langfristig ja über eine Neubaustrecke über das Messegelände geführt werden. Steht auch auf der von Dir verlinkten Seite: "Durch eine Verschwenkung der S2 zwischen Riem und Feldkirchen kann in Verbindung mit dem Erdinger Ringschluss eine schnelle und attraktive Fahrtmöglichkeit zwischen Airport und Messe hergestellt werden."


Geschrieben von: TobiG am 2 Mar 2006, 15:15
QUOTE (Baseman @ 17 Feb 2006, 16:02)
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/unternehmen/zukunftsplanung/s-bahn-planung/index.html

Beim MVV ist zumindest laut der HP ein viergleisiger Ausbau nur zwischen Feldkirchen und Markt Schwaben vorgesehen?!

Da bin ich mal sehr gespannt. Der vierspurige Ausbau ist schon seit vielen Jahren geplant, angeblich sollte auch mal der ICE durch Heimstetten rauschen.. Geworden ist daraus aber nie was (zum Glück) und mich würds wundern wenn in den nächsten Jahren dieser Plan umgesetzt wird, vorallem wäre der Umbau extrem aufwendig. Auch die Idee mit der Verschwenkung halte ich für absolut überflüssig, dann können wir gleich den Transrapid von Hauptbahnhof => Messestadt => Flughafen bauen. Und so schlecht ist die Anbindung zur Messestadt auch nicht.

Geschrieben von: mellertime am 2 Mar 2006, 20:10
Die folgenden Zeitungsberichte sind zwar schon ein paar Wochen alt, aber vielleicht hat sie der eine oder andere noch nicht gelesen:

http://www.donau.de/SID_4772928335aa539f2dd38814ca9a2ad7/nachrichten/opfbayern/meldung.shtml?rubrik=mz&id=57416

http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/erding/art1584,355652.html?fCMS=f7dfb9eafc5f7fbfb22febf5bbcdf9e5

http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/dorfen/art1580,353526.html?fCMS=41811643cf9a7202dac15f108ffe2897

Geschrieben von: tra(u)mmann am 18 Nov 2006, 10:54
Aus dem Newsletter der Aktion Münchner Fahrgäste vom vom 18.11.2006, der eine Veröffentlichung unter Nennung der Quelle ausdrücklich erlaubt.
QUOTE
>Zeitplan und Kosten für S-Bahn-Ringschluss bereits bekannt
-----------------------------------------------------------
Bei einer Verkehrskonferenz in Notzing stellte Wirtschaftsminister
Erwin Huber kürzlich den Zeitplan samt Kosteneinschätzungen für den
S-Bahn-Ringschluss und den viergleisigen Ausbau zwischen Ostbahnhof
nach Markt Schwaben vor: Demnach möchte Huber den
Projektsteuerungsvertrag im Februar 2007 unterschreiben. Mit den
Planungen für den Ringschluss könnte man dann Mitte 2007 los legen.
Diese allein kosten schon 40 Millionen Euro. Der Bau selbst wird
schätzungsweise 300 Millionen Euro verschlingen. Die Planungen sollen
bis 2009 abgeschlossen sein. Dann steht der Planfeststellungsbeschluss
an. Zwei Jahre will Huber dem Eisenbahnbundesamt zur Prüfung der Pläne
gewähren. Falls dann keine rechtlichen Probleme auftreten, könne man
2011 mit dem Bau beginnen, erläutert Huber. Ihm wäre ein früherer
Baubeginn allerdings auch lieber, so Huber zu den enttäuschten
Bürgermeistern und Landräten.

Für die Strecke zwischen Erding und der Flughafengrenze würden 65
Millionen Euro anfallen, für die Neufahrner Gegenkurve 61 Millionen
und für den Ausbau der Strecke nach Markt Schwaben 78 Millionen Euro.
Da der viergleisige Ausbau zwischen München-Ost und Markt Schwaben
Teil des Bundesverkehrswegeplans sei, müsse diesen der Bund
übernehmen. Der Betrag wird auf mehr als 140 Millionen Euro geschätzt.

Eigenen Angaben zufolge hat Huber Bundesverkehrsminister Wolfgang
Tiefensee auf die Bedeutung des Ausbaus hingewiesen. Er sprach von
einer der am stärksten mit Güterverkehr belasteten Strecken
Deutschlands. Und auch für Europa habe die Strecke nach Salzburg
immense Bedeutung, so Huber. Tiefensee habe angekündigt, die
Ausbaumaßnahme zu fördern. Zuvor müsse allerdings belegt werden, dass
das Vorhaben volkswirtschaftlich sinnvoll sei. Die Untersuchungen dazu
sind bereits im Gange: "Erste Zahlen erwarten wir Ende 2007", erklärte
Huber.

Quelle: Aktion Münchner Fahrgäste vom 18.11.2006
http://www.fahrgaeste.de

Geschrieben von: mellertime am 18 Nov 2006, 11:33
Der Papierkram kostet schon 40 Mille? Die Firmen sind eindeutig überbezahlt!

Und ... wisst ihr noch wie es am Anfang hieß? Spätestens 2010 sollen die ersten Züge fahren.

Und ... "einer der am stärksten mit Güterverkehr belasteten Strecken Deutschlands"? Kann ich kaum glauben! Da gibt es allein um München schon Strecken, die stärker befahren sind!

Geschrieben von: Matthias1044 am 18 Nov 2006, 11:57



QUOTE
Er sprach von einer der am stärksten mit Güterverkehr belasteten Strecken Deutschlands. Und auch für Europa habe die Strecke nach Salzburg immense Bedeutung, so Huber.


Beide Sätze sollte man im Zusammenhang sehen. Der schon lang geplante Ausbau der Strecke München - Mühldorf - Freilassing soll unter anderem auch dazu dienen, einen Teil des Verkehrs der Strecke München - Salzburg - Westbahn aufzunehmen. Im Grunde genommen werden diese Züge heute über Rosenheim "umgeleitet".

Spätestens wenn der Brennertunnel realistisch wird, geht nach heutigem Streckenzustand zwischen München und Rosenheim gar nichts mehr.

Und für ein eingleisiges Streckennetz wie um Mühldorf ist dort tatsächlich eine ganze Menge los.

QUOTE
Kann ich kaum glauben!

Verlasse doch einfach mal deinen warmen PC Sessel und stelle dich Mittags nach Tüßling. Was da auf der eingleisigen Nebenbahn so rollt ist deutschlandweit einmalig - da fallen dir die Augen und auch die Ohren aus wink.gif.


Geschrieben von: LugPaj am 18 Nov 2006, 13:32
Endlich gibt es dazu mal einen Fahrplan! Erstaunlich fuer mich, dass die Neufahrener Kurve so teuer ist.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 18 Nov 2006, 14:47
QUOTE (LugPaj @ 18 Nov 2006, 13:32)
Endlich gibt es dazu mal einen Fahrplan! Erstaunlich fuer mich, dass die Neufahrener Kurve so teuer ist.

Ist halt viel Brücke oder Tunnel:

- Regionalstrecke München - Landshut überwerfen
- Bahnübergang über die A92 bauen
- mit Überwerfung in S-Bahn zum Flughafen einfädeln
- Abzweig Flughafen-West kreuzungsfrei ausbauen
- Bahnübergänge in Pulling beseitigen
- Brücken erweitern

Und die Strecke Freising - Abzw. zum Flughafen soll ja 4-gleisig werden

Hab ich noch was vergessen ?

Geschrieben von: Jean am 18 Nov 2006, 14:48
Ist da überhaupt noch Platz im Untergrund des Flughafen wenn der Transrapid kommen soll (hoffentlich nicht). Es wurde noch ein Bahnhof vorbereitet, dieser hat aber, glaube ich, nur zwei Bahnsteige.

Geschrieben von: Bahnfan am 18 Nov 2006, 14:53
QUOTE
Bahnübergang über die A92 bauen

laugh.gif laugh.gif laugh.gif

MfG Bahnfan

Geschrieben von: LugPaj am 18 Nov 2006, 14:54
Alle Sbahnen brauchen ja nur einen Bahnhof.

Fuer den Transrapid gibt es noch einen Bahnhof.

Zusaetzlich gibt es noch Platz fuer einen People-Mover zwischen Terminal 2 und moeglichen Satelliten.

Eng wird es mit Regionalzuegen, wenn dir wirklich mal ueber den Flughafen gelenkt werden sollten. Das kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen, wie die das machen wollen. Muessen dann vielleicht doch noch etwas unter dem Flughafen buddeln...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 18 Nov 2006, 15:00
QUOTE (Jean @ 18 Nov 2006, 14:48)
Ist da überhaupt noch Platz im Untergrund des Flughafen wenn der Transrapid kommen soll (hoffentlich nicht). Es wurde noch ein Bahnhof vorbereitet, dieser hat aber, glaube ich, nur zwei Bahnsteige.

Platz ist nur am jetzigen Bahnhof.

Der ursprünglich vorbereitete "Fernbahnhof" wird zum "Stoiber-Rapid-Terminal" ®

Am jetzigen S-Bahnhof fahren dann folgende Linien:

S1 München-West - Flughafen (Takt30)
S8 (Tutzing ? -) Pasing - München-Ost - Flughafen (Takt15)
S3 (Mering -) Pasing - München-Ost - Erding - Flughafen - Mintraching - Freising (Takt30; Riem - Markt Schwaben als Express)
RB Landshut - Gündlkofen - Bruckberg - Moosburg a. d. Isar - Langenbach - Marzling - Freising - Flughafen (Fahrzeit 40 Min., Takt 60 - Die erste Stufe des Ostbayern-Express !)

Macht also 9 Züge / Stunde - da dürfen die Fahrplaner einiges Geschick beweisen huh.gif

Geschrieben von: Jean am 18 Nov 2006, 15:06
Wahnsinn was die Politik an Wahnsinn bringt! mad.gif mad.gif Bei Freihaltung des zweiten Bahnhofs könnte dieser für den Regionalzugverkehr genutzt werden. Aber so. Die Wendeanlage reicht da nie aus.

Es muß ein neuer Bahnhof für den Transrapid her.user posted image

Geschrieben von: Lazarus am 18 Nov 2006, 15:20
QUOTE (ubahnfahrn @ 18 Nov 2006, 15:00)
Platz ist nur am jetzigen Bahnhof.

Der ursprünglich vorbereitete "Fernbahnhof" wird zum "Stoiber-Rapid-Terminal" ®

Am jetzigen S-Bahnhof fahren dann folgende Linien:

S1 München-West - Flughafen (Takt30)
S8 (Tutzing ? -) Pasing - München-Ost - Flughafen (Takt15)
S3 (Mering -) Pasing - München-Ost - Erding - Flughafen - Mintraching - Freising (Takt30; Riem - Markt Schwaben als Express)
RB Landshut - Gündlkofen - Bruckberg - Moosburg a. d. Isar - Langenbach - Marzling - Freising - Flughafen (Fahrzeit 40 Min., Takt 60 - Die erste Stufe des Ostbayern-Express !)

Macht also 9 Züge / Stunde - da dürfen die Fahrplaner einiges Geschick beweisen huh.gif

ganz sicher net, das kriegste nur mit zwei Gleisen net hin und eine S3 wirds sicher auch net geben, würds eher mal S2 nennen und die Fährt sicher net nach Mering, da diese Strecke mit der S4 ausreichend erschlossen ist und die S8 fährt immer noch nach Geltendorf

desweiteren glaub ich kaum, das man alle paar Jahre die Linien-Äste wieder tauscht

Geschrieben von: Tecko am 18 Nov 2006, 15:29
Wenn irgendwann das Terminal 3 gebaut wird, wird man dort eh einen dritten S-Bahnhof müssen. Baut man diesen dann gleich viergleisig als "Hauptbahnhof" am Flughafen aus, hat man wieder Kapazitätsreserven.

Geschrieben von: Lazarus am 18 Nov 2006, 15:35
QUOTE (Tecko @ 18 Nov 2006, 15:29)
Wenn irgendwann das Terminal 3 gebaut wird, wird man dort eh einen dritten S-Bahnhof müssen. Baut man diesen dann gleich viergleisig als "Hauptbahnhof" am Flughafen aus, hat man wieder Kapazitätsreserven.

glaub kaum, das man das so schnell braucht, schliesslich hat man bei Terminal 1+2 noch mehr als genug Reserven, da lassen sich 50 Millionen Passgiere abfertigen und die hat man noch lange net erreicht

Geschrieben von: ubahnfahrn am 18 Nov 2006, 15:45
QUOTE (Lazarus @ 18 Nov 2006, 15:20)
desweiteren glaub ich kaum, das man alle paar Jahre die Linien-Äste wieder tauscht

... dann wart's mal ab, denn:
Nichts ist so beständig wie der ständige Wechsel.

Wir sprechen uns dann im Jahr 2012 wieder - bis dann laugh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 18 Nov 2006, 16:04
QUOTE (ubahnfahrn @ 18 Nov 2006, 15:45)
... dann wart's mal ab, denn:
Nichts ist so beständig wie der ständige Wechsel.

Wir sprechen uns dann im Jahr 2012 wieder - bis dann laugh.gif

2012 wird sicher nda noch kein Zug fahren, so schnell sind unsere Politiker net, würd eher von 2015 etwa ausgehen

Geschrieben von: VT 609 am 18 Nov 2006, 16:20
QUOTE (Lazarus @ 18 Nov 2006, 16:04)
QUOTE (ubahnfahrn @ 18 Nov 2006, 15:45)
... dann wart's mal ab, denn:
Nichts ist so beständig wie der ständige Wechsel.

Wir sprechen uns dann im Jahr 2012 wieder - bis dann  laugh.gif

2012 wird sicher nda noch kein Zug fahren, so schnell sind unsere Politiker net, würd eher von 2015 etwa ausgehen

Ich glaube, ubahnfahrn meint eher die Eröffnung des zweiten Tunnels. Nach den derzeitigen Planungen würde dann nämlich wieder die Liniendurchbindung eingeführt, wie sie in den 90er-Jahren bestand, mit Ausnahme der S 3, der S 6 und der S 8:

S 1 Freising/Flughafen - neue Stammstrecke - Kreuzstraße
S 11 ebenso, allerdings Expreß-S-Bahn
S 2 Petershausen - neue Stammstrecke - Holzkirchen
S 12 ebenso, allerdings Expreß-S-Bahn zwischen Dachau und Laim sowie zwischen Ostbahnhof und Deisenhofen
S 3 Mammendorf - neue Stammstrecke - Erding
S 13 Mammendorf - alte Stammstrecke - Erding, Expreß-S-Bahn
S 4 Geltendorf - alte Stammstrecke - Leuchtenbergring
S 5 Herrsching - neue Stammstrecke - Ebersberg (kein Halt am MOPS!)
S 15 Herrsching - alte Stammstrecke - Ebersberg, Expreß-S-Bahn
S 6 Tutzing - alte Stammstrecke - Flughafen
S 16 Tutzing - alte Stammstrecke - Ismaning, Expreß-S-Bahn
S 7 Wolfratshausen - alte Stammstrecke - Ostbahnhof
S 8 entfällt

Geschrieben von: Jean am 18 Nov 2006, 16:23
QUOTE
S 1 Freising/Flughafen - neue Stammstrecke - Kreuzstraße
S 11 ebenso, allerdings Expreß-S-Bahn
S 2 Petershausen - neue Stammstrecke - Holzkirchen
S 12 ebenso, allerdings Expreß-S-Bahn zwischen Dachau und Laim sowie zwischen Ostbahnhof und Deisenhofen
S 3 Mammendorf - neue Stammstrecke - Erding
S 13 Mammendorf - alte Stammstrecke - Erding, Expreß-S-Bahn
S 4 Geltendorf - alte Stammstrecke - Leuchtenbergring
S 5 Herrsching - neue Stammstrecke - Ebersberg (kein Halt am MOPS!)
S 15 Herrsching - alte Stammstrecke - Ebersberg, Expreß-S-Bahn
S 6 Tutzing - alte Stammstrecke - Flughafen
S 16 Tutzing - alte Stammstrecke - Ismaning, Expreß-S-Bahn
S 7 Wolfratshausen - alte Stammstrecke - Ostbahnhof

Kommische Führung, aber bis dahin ist viel Wasser entlang der Isar geflossen...

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 18 Nov 2006, 16:31
QUOTE (ubahnfahrn @ 18 Nov 2006, 15:00)
Am jetzigen S-Bahnhof fahren dann folgende Linien:

S1 München-West - Flughafen (Takt30)
S8 (Tutzing ? -) Pasing - München-Ost - Flughafen (Takt15)
S3 (Mering -) Pasing - München-Ost - Erding - Flughafen - Mintraching - Freising (Takt30; Riem - Markt Schwaben als Express)
RB Landshut - Gündlkofen - Bruckberg - Moosburg a. d. Isar - Langenbach - Marzling - Freising - Flughafen (Fahrzeit 40 Min., Takt 60 - Die erste Stufe des Ostbayern-Express !)

Macht also 9 Züge / Stunde - da dürfen die Fahrplaner einiges Geschick beweisen  huh.gif

Danke ersteinmal für die Zusammenfassung, solche übersichtlichen Zusammenfassungen lese ich sehr gern.

Mit welchen Fahrzeugen sollen die RB aus Landshut denn gefahren werden? Immerhin müssen die Züge dann an einem 96cm-Bahnsteig halten? Und was meinst Du mit der ersten Stufe des Ostbayern-Expreß? Werden diese Züge dann später über die Walpertskirchener Spange bis Mühldorf weitergeführt und ist "Ostbayern-Expreß" dann die Bezeichnung für die RB Landshut - Flughafen - Mühldorf?

ein bisschen OT, sorry: ich denk mir immer öfter, dass es doch schön wäre, am Flughafen zu wohnen. Geschäfte, die nicht an den üblichen Ladenschluß gebunden sind, jeden Tag interessante Menschen aus aller Herren Länder treffen, ein üppiges Angebot an Gastronomie, und mit der Zeit auch eine hervorragende Verkehrsanbindung. Für Luftfahrtfreaks ohnehin ein Traum. Wär das nicht eine Geschäftsidee - Apartments und Single-Wohnungen im Flughafen vermarkten?
edit: dazu kommt noch die enorme Sicherheit. Im Flughafen wird man garantiert nicht überfallen oder ausgeraubt, wenn man abends nach Hause kommt. Ich bin immer begeisterter von der Idee, im Flughafen zu wohnen. Kann man neben das Terminal 3 nicht noch n paar Luxuswohnblocks stellen? smile.gif

Geschrieben von: Lazarus am 18 Nov 2006, 16:38
denk mal, das mit den Express-S-Bahnen wird wohl so schnell nix werden, dafür reicht der 2.Tunnel net, weil der Ausbau auf den Aussenstrecken fehlt, denk da nur mal an die heutige s1 oder die heutige S8 West

Geschrieben von: ET 423 am 18 Nov 2006, 16:40
Zumal die 2. Stammstrecke derzeit auch eher unter nem schlechten Stern steht.

Btw.: 00000689.gif wink.gif

Geschrieben von: FloSch am 18 Nov 2006, 16:50
QUOTE (Jean @ 18 Nov 2006, 16:23)
Kommische Führung, aber bis dahin ist viel Wasser entlang der Isar geflossen...

Richtig, wir sollten uns heute mal nicht zu sehr auf irgendwelche Planungen verlassen, die schon 5 Jahre alt sind und frühestens in 5-10 Jahren Realität werden könnten. Linienastwechsel wird's mit ziemlicher Sicherheit mit fortschreitendem Bau/Umbau/Neubau von Strecken geben. Das gab's ja auch schon in der Vergangenheit.

Geschrieben von: Tecko am 18 Nov 2006, 18:02
QUOTE (Lazarus @ 18 Nov 2006, 15:35)
glaub kaum, das man das so schnell braucht, schliesslich hat man bei Terminal 1+2 noch mehr als genug Reserven, da lassen sich 50 Millionen Passgiere abfertigen und die hat man noch lange net erreicht

Tja, wer weiß schon wie die Welt im Jahr 2025 aussehen wird?

Geschrieben von: ET 423 am 18 Nov 2006, 19:13
QUOTE (Tecko @ 18 Nov 2006, 18:02)
Tja, wer weiß schon wie die Welt im Jahr 2025 aussehen wird?

Wohl niemand, daher bringen Spekulationen darüber auch nichts. smile.gif

FloSch hat da absolut Recht, Linienastwechsel gab/gibt es immer wieder - gut nachzulesen in Büchern (e.g. 25 Jahre S-Bahn München). wink.gif

Geschrieben von: Supertom am 18 Nov 2006, 21:03
QUOTE
Ist da überhaupt noch Platz im Untergrund des Flughafen wenn der Transrapid kommen soll (hoffentlich nicht). Es wurde noch ein Bahnhof vorbereitet, dieser hat aber, glaube ich, nur zwei Bahnsteige.


Das ist richtig, es existiert nur ein weiterer, für zwei Bahnsteigkanten vorbereiteter Bahnhof unter dem Flughafen.

QUOTE
Eng wird es mit Regionalzuegen, wenn dir wirklich mal ueber den Flughafen gelenkt werden sollten. Das kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen, wie die das machen wollen. Muessen dann vielleicht doch noch etwas unter dem Flughafen buddeln..


Glaube kaum, dass das bautechnisch funktioniert - der gesamte Untergrund des Flughafens ist ziemlich zugebaut. Denkbar wäre ein neuer Bahnhof ohnehin nur in bergmännischer Bauweise, aber wie und wo sollen da die Zugänge angelegt werden?

QUOTE
Macht also 9 Züge / Stunde - da dürfen die Fahrplaner einiges Geschick beweisen

QUOTE
Die Wendeanlage reicht da nie aus.


Sofern mit dem Erdinger Ringschluss noch eine Wendeanlage existieren würde. Die heutige "Wendeanlage" (wird die eigentlich irgendwann genutzt?) ist ja ein doppelter Gleiswechsel plus die Streckengleise, die man für den Ringschluss benötigt. Auf Strecken- oder Bahnsteiggleisen zu kehren, auf denen es noch durchängigen Betrieb gibt, ist in der Tat sehr schwer machbar und macht den Fahrplan instabil. Verspätungen von Regionalzügen würden sich stark auf die S-Bahn übertragen und umgekehrt. Die einzige Lösung für die Kapazitätsprobleme wäre, auf dem geplanten Gelände des dritten Terminals eine Wendeanlage zu bauen, welche dann mit dessen Bau entweder zum Bahnhof umgebaut oder
abgerissen wird.

QUOTE
glaub kaum, das man das so schnell braucht, schliesslich hat man bei Terminal 1+2 noch mehr als genug Reserven, da lassen sich 50 Millionen Passgiere abfertigen und die hat man noch lange net erreicht


Es hätte ja auch 1992 niemand gedacht, dass schon 2003 ein zweites Terminal notwendig ist...

QUOTE
ein bisschen OT, sorry: ich denk mir immer öfter, dass es doch schön wäre, am Flughafen zu wohnen. Geschäfte, die nicht an den üblichen Ladenschluß gebunden sind, jeden Tag interessante Menschen aus aller Herren Länder treffen, ein üppiges Angebot an Gastronomie, und mit der Zeit auch eine hervorragende Verkehrsanbindung. Für Luftfahrtfreaks ohnehin ein Traum. Wär das nicht eine Geschäftsidee - Apartments und Single-Wohnungen im Flughafen vermarkten?
edit: dazu kommt noch die enorme Sicherheit. Im Flughafen wird man garantiert nicht überfallen oder ausgeraubt, wenn man abends nach Hause kommt. Ich bin immer begeisterter von der Idee, im Flughafen zu wohnen. Kann man neben das Terminal 3 nicht noch n paar Luxuswohnblocks stellen? smile.gif


Vielleicht liest unsere Immobilien-Abteilung mit und nimmt deinen Vorschlag auf smile.gif Ich persönlich fänds ne gute Idee, dürfte allerdings kaum mit dem Bebauungsplan durchsetzbar sein. Der Flughafen ist ein Sondergelände und kein Wohngebiet... Aber wenn es sowas gäbe, würde ich sofort einziehen - kurzer Weg zur Arbeit und ne bessere Infrastruktur kann man sich auch kaum vorstellen.

Geschrieben von: ropix am 18 Nov 2006, 21:16
Naja - braucht man die Wende überhaupt noch? Das was jetzt S8 und S2 ist wird vermutlich durchgebunden - da beide Linien dann ihre eigenen Trassen haben ist das noch nicht mal das Aus für einen Fahrplan. Der einser kann prinzipiel auf seinem Gleis da wenden - und auch an RB wirds nicht so viel geben. Damit komm ich noch auf 8 Züge pro Stunde - und fürn 1er könnte man ja wirklich gleich am Tunnelende einen Wendestutzen bauen

Geschrieben von: tra(u)mmann am 18 Nov 2006, 21:19
QUOTE (Tecko @ 18 Nov 2006, 15:29)
Wenn irgendwann das Terminal 3 gebaut wird, wird man dort eh einen dritten S-Bahnhof müssen. Baut man diesen dann gleich viergleisig als "Hauptbahnhof" am Flughafen aus, hat man wieder Kapazitätsreserven.
QUOTE (Supertom @ 18 Nov 2006, 21:03)
Vielleicht liest unsere Immobilien-Abteilung mit und nimmt deinen Vorschlag auf  smile.gif Ich persönlich fänds ne gute Idee, dürfte allerdings kaum mit dem Bebauungsplan durchsetzbar sein. Der Flughafen ist ein Sondergelände und kein Wohngebiet... Aber wenn es sowas gäbe, würde ich sofort einziehen - kurzer Weg zur Arbeit und ne bessere Infrastruktur kann man sich auch kaum vorstellen.

Auch eine Idee, den äußerst strengen Ladenschluss in Bayern zu umgehen. biggrin.gif Wenn man sich aber die existierende Ladenschlussverordnung von Bayern anschaut:

http://by.juris.de/by/gesamt/LSchlV_BY_2003.htm#LSchlV_BY_2003_rahmen

merkt man schnell, dass dies auch nicht die Lösung ist. Wie schon mal berichtet, darf außerhalb der allgemeinen Ladenöffnungszeiten auf den Flughäfen München und Nürnberg Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs sowie Geschenkartikel nur an Reisende verkauft werden. Also nicht an Bewohner des Flughafens. sad.gif Kontrollieren wird es aber wohl niemand. wink.gif Auch die maximale Gesamtquadratmeterzahl der Verkaufsfläche ist streng geregelt. Alles zum Schutz der Verkäufer und der Leute, welche die Abende und Sonntage gefälligst zuhause gemütlich mit der Familie verbringen sollen. sad.gif

Bei einer Ausweitung des Flughafens wird man vielleicht mal gnädigerweise die Quadratmeterzahl der Verkaufsflächen erhöhen. Man könnte natürlich auch das Ladenschlussgesetz aufheben - aber das ist wohl zu kompliziert gedacht. mad.gif mad.gif mad.gif
Inzwischen 00000689.gif, ich geb's zu.

Geschrieben von: Antares am 18 Nov 2006, 21:30
QUOTE (tra(u)mmann @ 18 Nov 2006, 21:19)

Bei einer Ausweitung des Flughafens wird man vielleicht mal gnädigerweise die Quadratmeterzahl der Verkaufsflächen erhöhen.

Das glaub ich dann eher weniger, MUC hat ohnehin schon einen der größten Anteile von Verkaufs- an der Gesamtfläche, zumindest verglichen mit deutschen und europäischen Flughäfen. Stand vor ein paar Tagen mal in der SZ, wenn ich mich recht erinnere. Außerdem - was willstn noch für Geschäfte? Gibt doch schon alles, oder nicht?

Geschrieben von: tra(u)mmann am 18 Nov 2006, 21:38
QUOTE (Antares @ 18 Nov 2006, 21:30)
Das glaub ich dann eher weniger, MUC hat ohnehin schon einen der größten Anteile von Verkaufs- an der Gesamtfläche, zumindest verglichen mit deutschen und europäischen Flughäfen. Stand vor ein paar Tagen mal in der SZ, wenn ich mich recht erinnere. Außerdem - was willstn noch für Geschäfte? Gibt doch schon alles, oder nicht?

Ich wollte ja auch nur auf die - sehr bürokratische - Verordnung hinweisen, mit welcher der Flughafen als Ersatz-Einkaufszentrum ausgeschlossen werden soll. Aber ich gebe zu, ich habe mir nicht alle Geschäfte am Flughafen angeschaut. Dass aber jemand extra zum Einkaufen zum Flughafen fährt, glaub ich nicht, es sei denn, er wohnt sehr nahe am Flughafen.

Die Gesamtverkaufsfläche ist auf 10.000 Quadratmeter begrenzt, die Riem Arcaden, die nicht zu den ganz großen Einkaufszentren gehören, haben immerhin 15.000 Quadratmeter.

Ich will auch nicht unbedingt ein Einkaufszentrum am Flughafen. Sinnvoll wäre das auch nicht, zumindest nicht, wenn man mit dem Auto anfährt, das verstopft nur die Zufahrtsstraßen, die für die Fluggäste benötigt werden.

Geschrieben von: ET 423 am 19 Nov 2006, 06:21
QUOTE (tra(u)mmann @ 18 Nov 2006, 21:19)
Nürnberg Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs sowie Geschenkartikel nur an Reisende verkauft werden. Also nicht an Bewohner des Flughafens. sad.gif Kontrollieren wird es aber wohl niemand. wink.gif Auch die maximale Gesamtquadratmeterzahl der Verkaufsfläche ist streng geregelt. Alles zum Schutz der Verkäufer und der Leute, welche die Abende und Sonntage gefälligst zuhause gemütlich mit der Familie verbringen sollen. sad.gif

Machst du etwa Schuß mit dem (offiziellen) Ladenschluß???? ich hoffe doch, daß du weißt, daß würde ich zur Gefolgschaft zur Kanzlei "Spinner und Co." gehören, du ein schönes Sümmchen an uns Abmahnanwälte zu zahlen hättest? Das wäre nicht unter einem vierstelligen Betrag (wir wollen auch leben - auf deine Kosten! tongue.gif ) angesiedelt und du hättest deinen Traum vom Traummann abgeträumt sondern wärest nur noch ein zahlender armer Trammann. smile.gif Jeah, ich mahn' dich ab! smile.gif

Geschrieben von: Jean am 19 Nov 2006, 08:18
Und wenn der Ausbau realisiert ist heißt es dann: unser Zug verspätet sich aufgrund der Überlasstung des Bahnsteiges am Flughafen. Der Zug endet dort, wenn die Strecke nach München keine Kapazität mehr zu Verfügung hat. Zur Weiterfahrt, bitte benutzen Sie den Transrapid. Im Transrapid sind Bayern Ticket und Bayern Ticket Single sowie MVV Karten jeglicher Art ungültig. Außerdem müssen Sie den erste Klasse Zuschlag bezahlen. Zu Verdanken haben Sie dies unser beliebter Ex-Ministerpresident Stoiber. Die andere Möglichkeit besteht in der Nutzung der S-Bahn, diese Information ist aber inoffiziel

Geschrieben von: tra(u)mmann am 19 Nov 2006, 10:50
QUOTE (Jean @ 19 Nov 2006, 08:18)
Im Transrapid sind Bayern Ticket und Bayern Ticket Single sowie MVV Karten jeglicher Art ungültig.

Auch wenn Dein Beitrag eher eine ironische Version war: Ist ein MVV-Ticket für die Strecke Strauß-Flughafen - Hauptbahnhof vorhanden, wird man gemäß der aktuellen Planungen einen ordentlichen Rabatt für den Magnetzug erhalten.

Geschrieben von: Lazarus am 19 Nov 2006, 11:37
QUOTE (tra(u)mmann @ 19 Nov 2006, 10:50)
Auch wenn Dein Beitrag eher eine ironische Version war: Ist ein MVV-Ticket für die Strecke Strauß-Flughafen - Hauptbahnhof vorhanden, wird man gemäß der aktuellen Planungen einen ordentlichen Rabatt für den Magnetzug erhalten.

stimmt nur teilweise, Rabatt wirds nur für Zeitkarten-Kunden geben, soweit ich weiss

Geschrieben von: tra(u)mmann am 19 Nov 2006, 11:54
QUOTE (Lazarus @ 19 Nov 2006, 11:37)
stimmt nur teilweise, Rabatt wirds nur für Zeitkarten-Kunden geben, soweit ich weiss
Dem muss ich entschieden widersprechen. Wenn Du eine MVV-Einzelfahrkarte hast, die bis zum Flughafen gültig ist, zahlst Du nur 5,00 EUR für eine einfache Fahrt mit dem Transrapid. Für Inhaber von Tageskarten und Zeitkarten wird es andere Rabatte geben. Es wird sogar spezielle Zeitkarten für die Transrapid-Strecke geben, die man überdies günstiger erhält, wenn man für die Strecke bereits eine MVV-Zeitkarte hat.

In der damaligen Pressemeldung wurden MVV-Einzelkarten ausdrücklich erwähnt, aber keine Streifenkarten. Es bleibt unklar, ob Letztere anerkannt werden, ich vermute aber schon, alles andere ergibt wenig Sinn.

Zu den konkreten Preisen und Rabattregelungen siehe hier: http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=24&t=1688&view=findpost&hl=eine+einfache+fahrt+mit+dem+transrapid&p=110434


Geschrieben von: Lazarus am 19 Nov 2006, 11:58
na mal abwarten, bis der TR mal fährt dürfte es noch einige Preiserhöhungen beim MVV gegeben haben

Geschrieben von: tra(u)mmann am 19 Nov 2006, 12:07
QUOTE (Lazarus @ 19 Nov 2006, 11:58)
na mal abwarten, bis der TR mal fährt dürfte es noch einige Preiserhöhungen beim MVV gegeben haben

Das schon, aber den Rabatt wird es wohl geben, zumindest die ersten Jahre, da man es sich nicht leisten kann, das Rabatt-Areal im Gehirn der Fahrgäste nicht anzusprechen. Wenn irgendwo Rabatt steht, ist man viel eher bereit, eine Leistung in Anspruch zu nehmen als ohne, unabhängig davon, ob sich das "Sparen" jetzt wirklich so lohnt.

Die Preise werden also bei Eröffnung des Transrapid höher sein, aber prozentual gesehen wird es wahrscheinlich die gleichen Rabatte geben.

Geschrieben von: Jean am 19 Nov 2006, 14:14
Abwarten und Tee trinken. Ich hoffe der Transrapid kommt einfach nicht. Dies soll aber nicht zur Diskussion werden. Dafür gibt es ja einen speziellen Bereich.

Geschrieben von: ET 423 am 20 Nov 2006, 06:08
Auch mal interessant wäre die Frage, ob, wenn der Ringschluß kommt und gebaut wird, die altertümliche Strecke zwischen Markt Schwaben und Erding mal nen Update verpaßt kriegt. Könnte natürlich dann auch sein, daß man, gemäß Vorbild der S8 (eingleisige Strecke Johanneskirchen - Ismaning), erstmal Jahre lang wartet und dann über Jahre hinweg so langsam ausbaut. wink.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Nov 2006, 09:21
QUOTE (ET 423 @ 20 Nov 2006, 06:08)
Auch mal interessant wäre die Frage, ob, wenn der Ringschluß kommt und gebaut wird, die altertümliche Strecke zwischen Markt Schwaben und Erding mal nen Update verpaßt kriegt. Könnte natürlich dann auch sein, daß man, gemäß Vorbild der S8 (eingleisige Strecke Johanneskirchen - Ismaning), erstmal Jahre lang wartet und dann über Jahre hinweg so langsam ausbaut. wink.gif

Geplant ist doch nur ein Begegnungsabschnitt zwischen Aufhausen und St. Kolomann für den Takt 15 - Mehr nicht.

Die S-Bahnen sollen sich dann alle 15 Minuten hier und in Altenerding kreuzen - das reicht ganz genau aus.

Warum soll diese Strecke durchgehend 2-gleisig werden ?
Es gibt hier weder Regional- noch Güterverkehr.
Und es wird keiner aus München über Erding zum Flughafen fahren wollen - außer man hat ganz viel Zeit laugh.gif
Da sollte man sich wirklich auf das Notwendige beschränken und seine Millionen (wo auch immer diese herkommen) an anderer Stelle einsetzen, wo mehr Bedarf besteht.

Geschrieben von: ET 423 am 20 Nov 2006, 09:51
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 Nov 2006, 09:21)
Warum soll diese Strecke durchgehend 2-gleisig werden ?

Stabilisierung des Fahrplans, keine Verzögerungen mehr durch Zugkreuzungen, usw. Dein Argument könnte man somit auch auf die S8 zwischen Johanneskirchen und Ismaning anwenden. Auch da fährt nur noch die S-Bahn und trotzdem hat man es zweigleisig ausgebaut. Somit möchte ich fast meinen, ist dein Argument entkräftet. wink.gif

Geschrieben von: ropix am 20 Nov 2006, 10:44
Hm... - zumindest die Bahnsteige brauchen wohl ein Upgrade smile.gif

ansonsten kann man da ja nur mit Vollzügen durch die Gegend Fahren, das würde einer zusammenlegung mit der jetztigen S8 - wenn auch nur als Option doch wiedersprechen.

Mit den Begegnungsabschnitten wird es wohl so sei wie auf der S2 immer - zuerst baut man sich eingleisige Strecken und muss dann einsehen, dass ein zweite Gleis doch nötig ist sad.gif

Geschrieben von: ET 423 am 20 Nov 2006, 11:08
QUOTE (ropix @ 20 Nov 2006, 10:44)
Mit den Begegnungsabschnitten wird es wohl so sei wie auf der S2 immer - zuerst baut man sich eingleisige Strecken und muss dann einsehen, dass ein zweite Gleis doch nötig ist sad.gif

Hehe, genau das meinte ich. Diesen Schildbürgerstreich hat man schon zwischen Dachau und Petershausen hinbekommen. Ob es einen Teil 2 auf der S2 Ost gibt? dry.gif sad.gif

Geschrieben von: ropix am 20 Nov 2006, 11:30
QUOTE (ET 423 @ 20 Nov 2006, 11:08)
Hehe, genau das meinte ich. Diesen Schildbürgerstreich hat man schon zwischen Dachau und Petershausen hinbekommen. Ob es einen Teil 2 auf der S2 Ost gibt? dry.gif sad.gif

Sehr wahrscheinlich hat die Antwort zwei Buchstaben - ein a und j. In diesem Falle dürfte aber die S2 nicht mehr zum Flughafen fahren. Verspätungen wären nicht mehr auszubügeln (die Verspätung fährt wie ein Pingpong-Ball immer zwischen den beiden Begegnungsabschnitten hin und her und kommt alle 140 Minuten wieder vorbei biggrin.gif

QUOTE
Ding Dong - bitte beachten Sie - S2 nach ... in 3 Stunden von Gleis 1 hat derzeit 15 Minuten verspätung


Ne im Ernst, da die DB nicht davon ausgeht, dass es Verspätungen gibt wird natürlich nur mit Begegnungsabschnitt gebaut (bislang)

Auf der S2 West hingegen schreiten die Planungen für eine Verlängerung genau selbiger inzwischen vorran rolleyes.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Nov 2006, 15:26
QUOTE (ropix @ 20 Nov 2006, 11:30)
Sehr wahrscheinlich hat die Antwort zwei Buchstaben - ein a und j. In diesem Falle dürfte aber die S2 nicht mehr zum Flughafen fahren. Verspätungen wären nicht mehr auszubügeln (die Verspätung fährt wie ein Pingpong-Ball immer zwischen den beiden Begegnungsabschnitten hin und her und kommt alle 140 Minuten wieder vorbei biggrin.gif



Ne im Ernst, da die DB nicht davon ausgeht, dass es Verspätungen gibt wird natürlich nur mit Begegnungsabschnitt gebaut (bislang)

Auf der S2 West hingegen schreiten die Planungen für eine Verlängerung genau selbiger inzwischen vorran rolleyes.gif

Weil hier der Begegnungsabschnitt zwar für einen Takt20 aber nicht für Takt15 passt - richtig ?
wink.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Nov 2006, 15:29
QUOTE (ET 423 @ 20 Nov 2006, 09:51)
Stabilisierung des Fahrplans, keine Verzögerungen mehr durch Zugkreuzungen, usw. Dein Argument könnte man somit auch auf die S8 zwischen Johanneskirchen und Ismaning anwenden. Auch da fährt nur noch die S-Bahn und trotzdem hat man es zweigleisig ausgebaut. Somit möchte ich fast meinen, ist dein Argument entkräftet. wink.gif

Hier hat man halt das Problem gehabt, daß sich mit dem neuen Fahrplan die S8 genau in Unterföhring kreuzen muß - also baut man hier aus, weil es nicht anders geht.
Wer hat diesen Ausbau eigentlich bezahlt?
Mit einem anderen Fahrplan hätte man auch darauf verzichten können.

Falls noch jemand fragt, warum die Strecke nicht grundsätzlich nur 1-gleisig mit Ausweichstellen gebaut wurde:
Von 1992 bis 1999 gab es nur diese Strecke zum Flughafen und der Neubau wurde deshalb gleich mit 2 Geleisen angelegt, damit auch die Tankgüterzüge fahren können.

Geschrieben von: Jean am 20 Nov 2006, 16:16
QUOTE
Wer hat diesen Ausbau eigentlich bezahlt?
Unterföhring hat auf alle Fälle ein Teil bezahlt.

Geschrieben von: ropix am 20 Nov 2006, 16:23
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 Nov 2006, 15:29)
Hier hat man halt das Problem gehabt, daß sich mit dem neuen Fahrplan die S8 genau in Unterföhring kreuzen muß - also baut man hier aus, weil es nicht anders geht.
Wer hat diesen Ausbau eigentlich bezahlt?
Mit einem anderen Fahrplan hätte man auch darauf verzichten können.
Falschrum. Weil hier zweigleisig ausgebaut wurde konnte man einen Fahrplan erstellen der eingleisige Stücke nicht mehr berücksichtigen musste - dumm nur, dass die Kreuzung dann genau im letzten nicht ausgebauten Abschnitt lag. Dass die ganze Linie auf zwei Gleise gebaut wird war von Anfang an klar - nur hats halt im Falle von Unterföhring länger gedauert, weil da jemand eine CSU Idee aufgegriffen hat - Tunnel braucht das Land.
QUOTE
Falls noch jemand fragt, warum die Strecke nicht grundsätzlich nur 1-gleisig mit Ausweichstellen gebaut wurde:
Von 1992 bis 1999 gab es nur diese Strecke zum Flughafen und der Neubau wurde deshalb gleich mit 2 Geleisen angelegt, damit auch die Tankgüterzüge fahren können.

Für den einen(?) Tankzug nachts um zwei? - na ich denke eher mal nein.ganz abgesehen davon, Hallbergmoos hätte man auch mit 3 Gleisen ausstatten können, da hätte dann der Tankzug auch warten (versauern) können, falls es mal nicht nachts um 2 verkehrt.

Nene - S-Bahnen werden schon deswegen mit zwei Gleisen ausgestattet um wesentlich flexibler fahren zu können. Schau dir doch mal die S6 Ost an, sowas zum Flughafen - so viele Autos kann der Flughafen nicht verdauen. Nach deiner Argumentation müsste ja auch die Neufarner Spange eingleisig gebaut worden sein - da kreuzt sich nix. Isses aber nicht. Den Scheiß mit dem eingleisigen Abschnitt hat man ja nur auf der S2 verbaut, damit man da überhaupt neubauen konnte - durchgängig zweigleisig wäre wohl einfach zu teuer gewesen.

Wohlgemerkt - was die Strecke weniger gekostet hat dürfte schon fast der Gegenwert aller Klagen sein, die mit der nachträglichen Erweiterung erwartet werden - unter anderem von einem Dorf, dass sich schon wieder eine neue Brücke bauen und bezahlen muss biggrin.gif

Geschrieben von: Markus am 7 Dec 2006, 14:55
QUOTE (ET 423 @ 20 Nov 2006, 11:08)
Hehe, genau das meinte ich. Diesen Schildbürgerstreich hat man schon zwischen Dachau und Petershausen hinbekommen. Ob es einen Teil 2 auf der S2 Ost gibt? dry.gif sad.gif

Im nördlichen Dachau war/ist kein Platz für einen viergleisigen Ausbau.
Allerdings frage ich mich auch, wieso man auf den viergleisigen Ausbau zwischen Röhrmoos und Petershausen verzichtet hat. Dafür wäre Platz gewesen (wobei ich mir für das Ortsgebiet von Vierkirchen/Esterhofen nicht 100%ig sicher bin).

Wenn die S 2 jemals zum Flughafen fahren soll, dann führt an einen kompletten zweigleisigen Ausbau zwischen Markt Schwaben und Flughafen (Ringschluss) kein Weg vorbei. Alles andere ist witz- und sinnlos.

Geschrieben von: ET 423 am 7 Dec 2006, 17:01
QUOTE (Markus @ 7 Dec 2006, 14:55)
Im nördlichen Dachau war/ist kein Platz für einen viergleisigen Ausbau.

Achso? Also wenn ich da so immer wieder mal vorbeikomme, sieht das für mich (ganz) anders aus. Es sieht so aus, als ob da durchaus Platz für ein 4. Gleis gewesen wäre. Jetzt gehts wohl nicht mehr, da zumindest neben dem S-Bahngleis die Fernbahn ist bzw. auf der anderen Seite Häuser. Aber noch während der ganzen Bautätigkeiten wäre es wohl sicher möglich gewesen (denn nichts ist unmöglich, wenn man will smile.gif ). Aber gut, lebt man halt mit dem Mischmasch und eine Taktverdichtung wirds dann halt nicht geben - schade drum eigentlich, das potential wäre, soweit ich das beobachten konnte, wohl schon vorhanden.

Geschrieben von: Flo am 7 Dec 2006, 17:29
Man könnte ja eigentlich schon im Takt 10 bis Riem fahren.... dry.gif Spätestens da wirds vom Fahrgastaufkommen her endgültig *quetsch*

Geschrieben von: ET 423 am 7 Dec 2006, 17:49
QUOTE (Flo @ 7 Dec 2006, 17:29)
Man könnte ja eigentlich schon im Takt 10 bis Riem fahren....  dry.gif  Spätestens da wirds vom Fahrgastaufkommen her endgültig *quetsch*

Das hatte ich hier sogar irgendwo schonmal angesprochen. Warum man es nicht macht, ist mir zwar weiterhin ein Rätsel, aber ok. Die Leute, die das entscheiden, verdienen ein "bißchen" mehr wie ich und sind somit besser und intelligenter. smile.gif

/edit: Dann hätte man auch nicht den Stau mit den endenden Zügen am Ostbahnhof, würde man die S2v bis MRI verlängern. smile.gif

Geschrieben von: Markus am 7 Dec 2006, 19:50
QUOTE (ET 423 @ 7 Dec 2006, 17:01)
Achso? Also wenn ich da so immer wieder mal vorbeikomme, sieht das für mich (ganz) anders aus. Es sieht so aus, als ob da durchaus Platz für ein 4. Gleis gewesen wäre. Jetzt gehts wohl nicht mehr, da zumindest neben dem S-Bahngleis die Fernbahn ist bzw. auf der anderen Seite Häuser. Aber noch während der ganzen Bautätigkeiten wäre es wohl sicher möglich gewesen (denn nichts ist unmöglich, wenn man will smile.gif ). Aber gut, lebt man halt mit dem Mischmasch und eine Taktverdichtung wirds dann halt nicht geben - schade drum eigentlich, das potential wäre, soweit ich das beobachten konnte, wohl schon vorhanden.

Genaugenommen spreche ich das Stück zwischen Papierfabrik und der Kurve wo es aus Dachau raus geht, an.
In Fahrtrichtung Norden gehen die privaten Grundstücke auf der linken Seiten bis an Bahndamm ran, auf der rechten Seite verläuft direkt neben dem Bahndamm eine Straße.
Die Bahn hat beim Ausbau auf jeder Seite eine Mauer eingezogen um das Bahndammprofil oben für ein drittes Gleis verbreitern zu können.
Den Kauf ("Münchnerpreise") von Grundstücken für ein viertes Gleis und langwierige Prozesse auf man wohl gescheut.

Geschrieben von: ET 423 am 7 Dec 2006, 20:24
So dürfts wohl sein. Naja, mir auch egal, ich fahre, was ich fahren soll. wink.gif Wenn die ihr Gleis haben wollten, so bekamen sie es. smile.gif

Geschrieben von: ropix am 8 Dec 2006, 00:10
QUOTE (Markus @ 7 Dec 2006, 19:50)
Genaugenommen spreche ich das Stück zwischen Papierfabrik und der Kurve wo es aus Dachau raus geht, an.
In Fahrtrichtung Norden gehen die privaten Grundstücke auf der linken Seiten bis an Bahndamm ran, auf der rechten Seite verläuft direkt neben dem Bahndamm eine Straße.
Die Bahn hat beim Ausbau auf jeder Seite eine Mauer eingezogen um das Bahndammprofil oben für ein drittes Gleis verbreitern zu können.
Den Kauf ("Münchnerpreise") von Grundstücken für ein viertes Gleis und langwierige Prozesse auf man wohl gescheut.

naja - nachdems mit der Papierfabrik ja sowieso zu ende sein soll ist das Problem bald beseitigt sad.gif - dafür stände einem zweigleisigen Ausbau beider S-Bahn Strecken in diesem Bereich dan Buchstäblich nix mehr im Weg.

Die ABS hat schon so viel Geld gekostet, da wäre es auf die Paar Millionen auch nicht mehr angekommen. Das ganze ist aber schon so, dass die DB von einem durchgängigen 2 Gleisigen AUsbau keinen weiteren Gewinn erwarten könnte, da die Probleme der Eingleisigkeit ja keine Verluste bescheren (zumindest Netz nicht) - und sowas kommt dann schon in den recht nahe am Gefrierpunkt liegenden Kosten-Nutzen-Faktoren im Planfeststellungsverfahren schlecht...

Geschrieben von: Tequila am 8 Dec 2006, 06:33
Das ganze erinnert mich irgendwie an den Ausbau im Kölner Bereich der S12 zwischen Kerpen-Horrem und Düren, da wurde auch nur größtenteils eingleisig für die S-Bahn gebaut, so daß man dort sogar nachträglich eine Zweigleisigkeit verlängern mußte, weil mit der Inbetriebnahme von Köln-Weiden West die Begegnungszeiten nicht mehr paßten.

Geschrieben von: ET 423 am 8 Dec 2006, 10:57
Oh doch die Begegnungszeiten passen - aber vielleicht nicht so, wie das mal geplant war. Ursprünglich hatte man es für den Streckenabschnitt Dachau - Petershausen so angedacht, daß sich die Züge genau zwischen Hebertshausen und Röhrmoos begegnen. Jetzt ist es aber so, daß der stadtauswärts fahrende Zug in Röhrmoos drei Minuten Aufenthaltszeit hat, um in dieser Zeit auf den stadteinwärts fahrenden Zug zu warten... rolleyes.gif

Geschrieben von: Markus am 8 Dec 2006, 15:12
QUOTE (ET 423 @ 8 Dec 2006, 10:57)
Jetzt ist es aber so, daß der stadtauswärts fahrende Zug in Röhrmoos drei Minuten Aufenthaltszeit hat, um in dieser Zeit auf den stadteinwärts fahrenden Zug zu warten... rolleyes.gif

Wenn die stadteinwärts fahrende S-Bahn pünktlich ist. rolleyes.gif

Geschrieben von: ET 423 am 8 Dec 2006, 15:42
QUOTE (Markus @ 8 Dec 2006, 15:12)
Wenn die stadteinwärts fahrende S-Bahn pünktlich ist. rolleyes.gif

Was eigentlich meistens der Fall ist. Genügend Wendezeit hat man in Petershausen ohnehin und wenn einem die Leute in Petershausen und Vierkirchen nicht gerade stundenlang die Türen aufhalten, ist man da schon sehr pünktlich. Dazu kommt ja noch, daß man sehr viel Fahrzeit bis Vierkirchen hat und ebenso bis Röhrmoos. smile.gif

Geschrieben von: Markus am 9 Dec 2006, 11:44
QUOTE (ET 423 @ 8 Dec 2006, 15:42)
Was eigentlich meistens der Fall ist. Genügend Wendezeit hat man in Petershausen ohnehin und wenn einem die Leute in Petershausen und Vierkirchen nicht gerade stundenlang die Türen aufhalten, ist man da schon sehr pünktlich. Dazu kommt ja noch, daß man sehr viel Fahrzeit bis Vierkirchen hat und ebenso bis Röhrmoos. smile.gif

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich in Petershausen meinen RE-Anschluss verpasst, weil die S-Bahn statt der 3 Minuten 5 oder 6 Minuten gewartet hatte. Es war wohl Pech, denn es stimmt schon, die stadteinwärts fahrende S-Bahn ist fast immer pünktlich.

Geschrieben von: mellertime am 9 Dec 2006, 14:20
Tja, mit der langen Wendezeit in Petershausen hat es sich ja ab jetzt erledigt. Im Berufsverkehr beträgt sie 5min.

Geschrieben von: Koploper am 12 Dec 2006, 17:52
Markt Schwaben bis Feldkirchen bereits mit verschiedene Kabel verlegt, fehlt noch mit verschiedene neue Signale.

Eingeschaltet: ????

Gruss

Koploper

Geschrieben von: Koploper am 20 Feb 2007, 12:00
Modere Singale (KS-Signal-Typ ???) jetzt auf Vorbereitung, bei Bauplatz auf frühere Ausweichstelle in Poing.

Sieht man mit Firma Siemens-Fachleute und mit Signal aufbauen.

Ich vermute, sicher ab Mitte Mai im Betrieb....

Gruss
Koploper

Geschrieben von: ET 423 am 20 Feb 2007, 12:07
Nein, keine Ks-Signale - dort sollen nur noch ein paar Blocksignale zwischen Feldkirchen und Markt Schwaben aufgestellt werden, um die Blockabstände zu verringern.

Geschrieben von: brucklyn am 4 Mar 2007, 10:50
QUOTE (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft @ Infrastruktur, Verkehr und Technologie)
04. März 2007 Pressemitteilung-Nr. 703033

Verkehrspolitik / S-Bahn München

Verbessertes Angebot auf Linie S 2 Ost (Markt Schwaben - Erding) / Express-S-Bahnen ab Dezember 2007 in morgendlicher Hauptverkehrszeit / Erweiterung der Kapazitäten ab Markt Schwaben

Huber: "Deutlich verbessertes Angebot für Fahrgäste der Linie S 2"

MÜNCHEN Gute Nachrichten für Pendler aus dem Münchner Osten: Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 gibt es auf der S 2 Erding – München auf dem Abschnitt zwischen Markt Schwaben und München in der morgendlichen Hauptverkehrszeit mehr Züge und mehr Platz. Fünf neue S-Bahnen werden von ca. 6:30 Uhr bis 7:50 Uhr zusätzlich zum gewohnten 20-Minuten-Takt ab Markt Schwaben nur mit Halt in Riem direkt nach München Ost und weiter in die Stammstrecke verkehren. "Die S 2 zwischen Erding und München ist auf dem Abschnitt Markt Schwaben – München besonders im Berufsverkehr am Morgen extrem stark ausgelastet. Ich freue mich, dass wir noch in diesem Jahr den Fahrgästen dieser Linie ein deutlich verbessertes Angebot zur Verfügung stellen können. Damit wird es ab Markt Schwaben in den beiden stark frequentierten Stunden am Morgen etwa zwischen sechs Uhr und acht Uhr sechs Züge pro Stunde geben. Das entspricht den Zugzahlen auf den fünf Linienästen mit dem 10-Minuten-Takt", betont Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber.

"Ein besonderes Schmankerl", so Minister Huber, sei der Express-Charakter der neuen Züge, die die Reisezeit von Erding und Markt Schwaben nach München um etwa sieben Minuten verkürzen. Voraussetzung für den Einsatz der zusätzlichen S-Bahnen ist die Ergänzung der Signalanlagen auf dem Steckenabschnitt zwischen Poing und Feldkirchen. Dadurch können die S-Bahnen und die Regionalzüge dichter aufeinander folgen. Huber: "Die neuen Signale werden vom Freistaat komplett mit rund 2,5 Millionen Euro finanziert. Sie sind gerade im Bau und sollen im Sommer in Betrieb gehen."

Die neuen Züge fahren im Expresstempo bis zum Ostbahnhof und werden dort in den bestehenden 10-Minuten-Takt in Richtung Dachau eingefügt. "Das ist der fahrplantechnische ''Trick'', um die neuen Züge auf der dicht befahrenen, zweigleisigen Strecke unterzubringen", so der Verkehrsminister. Als weitere Verbesserung wird die S-Bahn Markt Schwaben ab 8:16 Uhr nach München zukünftig nicht mehr als Vollzug, sondern als Langzug verkehren. Insgesamt werden im morgendlichen Berufsverkehr über 1.000 Sitzplätze zusätzlich zur Verfügung stehen. Das Konzept mit den Express-S-Bahnen hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft im Auftrag des Freistaats zusammen mit der S-Bahn München und dem MVV zur kurzfristigen Kapazitätserhöhung ausgearbeitet.

Verkehrsminister Huber unterstreicht nachdrücklich, dass der Freistaat nach wie vor einen echten 10-Minuten-Takt zwischen Markt Schwaben und München anstrebt. Dafür müsse der Bund seinen Finanzierungsanteil zum viergleisigen Vollausbau zwischen Ostbahnhof und Markt Schwaben bereitstellen. "Der viergleisige Ausbau wird nicht überflüssig. Wir brachen ihn dringend, nicht nur für einen echten 10-Minuten-Takt ab/bis Markt Schwaben. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, hier bald Fortschritte zu erzielen", so Huber abschließend.

Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de/presse/pressearchive/ab2001/2007/03/pm703033.html

Geschrieben von: ubahnfahrn am 4 Mar 2007, 11:30
huh.gif

Daß es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht.

Und dieses Konzept riecht schon stark nach dem "Mitfall 2", allerdings mit einem Takt 20 umgesetzt:

1. Weiterführung der S2 von Erding ab Markt Schwaben als Express-S2 mit Halt nur in Riem.
2. 3 Minuten später ab Markt Schwaben mit der verkürzten S2 mit allen Halten

Geschrieben von: spock5407 am 4 Mar 2007, 11:35
Blos zum Flughafen geht sowas nich dry.gif
Da könnt sich rausstellen, das man das Magnetdings nicht braucht...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 4 Mar 2007, 11:37
QUOTE (spock5407 @ 4 Mar 2007, 11:35)
Blos zum Flughafen geht sowas nich dry.gif
Da könnt sich rausstellen, das man das Magnetdings nicht braucht...

(Es ginge schon - das darf man nur nicht LAUT sagen) unsure.gif

Geschrieben von: brucklyn am 4 Mar 2007, 11:39
QUOTE (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft @ Infrastruktur, Verkehr und Technologie)
02. Februar 2007 Pressemitteilung-Nr. 702017

Verkehrspolitik

Projektsteuerer für Erdinger Ringschluss in europaweiter Ausschreibung ermittelt

Huber: "Nächste Etappe auf dem Weg zum Ringschluss"

MÜNCHEN Das Bayerische Verkehrsministerium hat heute den Auftrag für die Projektsteuerung des Erdinger Ringschlusses erteilt. In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren setzte sich das Münchner Ingenieurbüro Schüßler-Plan durch. "Der Erdinger Ringschluss geht jetzt in die nächste Etappe. Das ist ein großer Schritt für das Projekt. Als nächstes können die konkreten Planungen zum Erdinger Ringschluss in Angriff genommen werden", erklärte Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber.

Das Münchner Ingenieurbüro Schüßler-Plan überzeugte im Ausschreibungsverfahren sowohl hinsichtlich des vorgelegten Konzepts als auch durch den angebotenen Preis. Das Büro kann bereits auf eine langjährige Erfahrung im Münchner S-Bahnbereich zurückgreifen kann. Seine Aufgabe wird es jetzt sein, die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen vorzubereiten und später die Planungen zu koordinieren. Huber: "Unser Ziel ist es, noch im Sommer mit den Fachplanungen zu starten."

Mit dem Gesamtprojekt Erdinger Ringschluss wird für den Flughafen München eine verbesserte ÖPNV-Anbindung aus Südost- und Nordostbayern geschaffen. Nordostbayern soll – von Freising kommend – über die sogenannte Neufahrner Gegenkurve angebunden werden. Von Südostbayern soll die Walpertskirchner Spange und eine Verlängerung der S 2 über Erding hinaus realisiert werden. "Diese direkte S-Bahnverbindung von Erding über den Flughafen nach Freising ist auch für das Flughafenumland ein sehr attraktives Verkehrsangebot", so der Minister. Ein weiteres Anliegen des Gesamtkonzeptes ist eine verbesserte Messeanbindung durch Verschwenkung der bestehenden S-Bahn. Schließlich umfasst das Vorhaben auch einen Ausbau zwischen Freising und Neufahrn sowie zwischen Markt Schwaben und Erding.

Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de/presse/pressearchive/ab2001/2007/02/pm702017.html

Geschrieben von: 420er Vorserie am 4 Mar 2007, 12:06
Aber bis wann das alles dann fertig sein soll, steht nirgends sad.gif

Geschrieben von: 420er Vorserie am 4 Mar 2007, 12:15
Das mit den zusätzlichen Zügen ist ja ganz nett und schön, aber in Poing, wo mittlerweile die meisten Fahrgäste der S2 Ost zu- und aussteigen, fahren diese Züge wieder durch mad.gif
Und am Nachmittag, wo man meistens wie in einer Sardinendose eingepfercht ist (Sitzplätze gibts mit etwas Glück noch am Stachus), wird überhaupt nichts gemacht, nicht mal längere Züge.
Wer dies geplant hat...
Ich würde die "Expresszüge" nach München auch in Poing halten lassen und am Nachmittag diese ebenfalls bis Markt Schwaben mit Halt in Riem und Poing anbieten.




Mein 666.Beitrag

Geschrieben von: Jean am 4 Mar 2007, 12:35
Es ist mal wieder der Versuch eine notwendige Maßnahme als Sensation zu verkaufen. user posted imageuser posted image

Geschrieben von: FloSch am 4 Mar 2007, 12:42
QUOTE (Jean @ 4 Mar 2007, 12:35)
Es ist mal wieder der Versuch eine notwendige Maßnahme als Sensation zu verkaufen. user posted imageuser posted image

Man hätte es auch einfach gar nicht ankündigen können, wäre das besser?


@420 Vorserie:
Gibt's da irgendwo Zahlen, wo wie viele Ein/Aussteiger auf der S2-Ost zu verzeichnen sind? Entlasten dürfte das die reguläre S-Bahn aber dennoch etwas.


Was ich mich dabei aber außerdem frage: werden dafür nicht mehr Züge benötigt? Oder schafft man das gerade noch so aus verbesserten Umläufen rauszuholen?

Geschrieben von: ET 423 am 4 Mar 2007, 12:55
QUOTE (FloSch @ 4 Mar 2007, 12:42)
Was ich mich dabei aber außerdem frage: werden dafür nicht mehr Züge benötigt? Oder schafft man das gerade noch so aus verbesserten Umläufen rauszuholen?

Nun, wenn ich das richtig verstanden habe, dann spart man sich dadurch den eh schon verkehrenden Riem-Express. Somit spart man sich einen Kurzzug, im Höchstfall (also noch net viel). Außerdem werden die Sprinterzüge MRI P - MSB ja in den bestehenden Takt10 von und nach MDA eingefügt. Dennoch aber bräuchte man schon noch mindestens einen zusätzlichen Vollzug. Hmm, wo die den hernehmen wollen? unsure.gif

P.S.: Habe das Thema hier, weil abzusehen ist, daß sich die Diskussionen ähneln werden, mit dem bestehenden S2-Ostthema verschmolzen. smile.gif

Geschrieben von: 420er Vorserie am 4 Mar 2007, 20:12
QUOTE (FloSch @ 4 Mar 2007, 12:42)
@420 Vorserie:
Gibt's da irgendwo Zahlen, wo wie viele Ein/Aussteiger auf der S2-Ost zu verzeichnen sind? Entlasten dürfte das die reguläre S-Bahn aber dennoch etwas.

Ich weiß nicht, obs da irgendwo Zahlen gibt. Müsste es aber, da ja regelmäßig Fahrgastzählungen auf dieser Strecke vorgenommen werden. Und nach meinen Beobachtungen ist es so, daß man ab Poing in Richtung Erding ohne weiteres dann Sitzplätze bekommt. Von dem her würde sich der Halt in Poing auch lohnen, dann hätten die Fahrgäste von Feldkirchen, Heimstetten und Grub auch mehr Platz.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 4 Mar 2007, 22:11
QUOTE (420er Vorserie @ 4 Mar 2007, 12:15)
Und am Nachmittag, wo man meistens wie in einer Sardinendose eingepfercht ist (Sitzplätze gibts mit etwas Glück noch am Stachus), wird überhaupt nichts gemacht, nicht mal längere Züge.
Wer dies geplant hat...
Ich würde die "Expresszüge" nach München auch in Poing halten lassen und am Nachmittag diese ebenfalls bis Markt Schwaben mit Halt in Riem und Poing anbieten.

Die Expreßzüge am Nachmittag wären/sind gar nicht notwendig, es würde, wie Du ebenfalls anführst, schon reichen, nachmittags wieder Langzüge verkehren zu lassen. Das wären 50% mehr Platz auf einen Schlag und würde völlig ausreichen...

Wird es eigentlich auch "veröffentlichte" Expreßzüge in Gegenlastrichtung, sprich ab Ostbahnhof über Riem nach Markt Schwaben geben, oder werden die benötigten ET als Leerfahrten oder gar schon am Vorabend nach Markt Schwaben gebracht?
Einerseits würden zusätzliche Züge aus München nach Riem morgens nicht schaden (enormes Pendleraufkommen), andererseits wäre das ja eine Leistung, die man bezahlen müßte...

Geschrieben von: ET 423 am 4 Mar 2007, 22:45
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 4 Mar 2007, 22:11)
Einerseits würden zusätzliche Züge aus München nach Riem morgens nicht schaden (enormes Pendleraufkommen), andererseits wäre das ja eine Leistung, die man bezahlen müßte...

Ich sehe dein Problem nicht - die Riemexpresszüge gibts doch schon?

Geschrieben von: VT 609 am 4 Mar 2007, 23:41
QUOTE (ET 423 @ 4 Mar 2007, 22:45)
Ich sehe dein Problem nicht - die Riemexpresszüge gibts doch schon?

Oliver-BergamLaim meint, wie diese Züge nach Markt Schwaben kommen, die dann als Expreß-S-Bahn fahren sollen. Ich schätze, das passiert so wie bisher auch: Ein paar Züge der S 7 werden über den Ostbahnhof hinaus verlängert (dann halt bis Markt Schwaben statt wie bisher bis Riem) und fahren dann als S 2 zurück. Ob das mit Fahrgästen oder als Leerfahrt geschieht, wird man dann sehen.

Geschrieben von: Boris Merath am 5 Mar 2007, 00:12
Hm...also erstmal, so wie sich das ließt macht man es nicht als Expresszug weil man Express so toll findet, sondern weils nicht anders geht - vermutlich gehen die Züge nur so zwischen die Mühldorfer noch rein.

Zum anderen: Etwas mehr als 2 423er mehr wird man schon brauchen - weil man ja nicht nur Züge zusätzlich fährt, sondern auch längere Züge - und das in einern Zeit wo auch noch 423er zur HU wollen?

Geschrieben von: ET 423 am 5 Mar 2007, 00:24
QUOTE (Boris Merath @ 5 Mar 2007, 00:12)
Hm...also erstmal, so wie sich das ließt macht man es nicht als Expresszug weil man Express so toll findet, sondern weils nicht anders geht - vermutlich gehen die Züge nur so zwischen die Mühldorfer noch rein.

Sehe ich ganz genauso - von daher schrieb ich das ja auch so. Auch in dem Zitat steht ja, daß Huber lieber nen vollwertigen Takt10 haben möchte, dies aber halt nicht geht wegen der Kohle.

QUOTE
Zum anderen: Etwas mehr als 2 423er mehr wird man schon brauchen - weil man ja nicht nur Züge zusätzlich fährt, sondern auch längere Züge - und das in einern Zeit wo auch noch 423er zur HU wollen?


Joah, mindestens 2 423er zusätzlich. Den einen verlängerten Zug kann man wie gesagt dadurch kriegen, daß der Kurzzug, der bisher als Riem-Express verkehrte, dann ja am MOP enden und über die Wende dann den Vollzug der S2 verstärken kann.
An sich würden die Fahrzeuge wohl schon reichen (denn sonst würde man es nicht planen - mehr als 238 Fahrzeuge gibts nicht), würde man mit den Dauerleihgaben überall hin aufhören.
Btw.: Sooo lange dauert eine HU nun auch wieder nicht. Wenn MSTH die Züge schon so weit herrichtet, was möglich ist, brauchts nur ne Abnahme für die HU. Das Ganze ist an einem Tag zu schaffen, wenn man will. Ergo: Am Freitag Nachmittag, wenn weniger Fahrzeuge benötigt werden, hochfahren und Sonntag wieder zurück ==> die HU's werden so schwer nicht ins Gewicht fallen. wink.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 5 Mar 2007, 00:58
QUOTE (ET 423 @ 5 Mar 2007, 00:24)
Joah, mindestens 2 423er zusätzlich. Den einen verlängerten Zug kann man wie gesagt dadurch kriegen, daß der Kurzzug, der bisher als Riem-Express verkehrte, dann ja am MOP enden und über die Wende dann den Vollzug der S2 verstärken kann.

Ich kapier Deine Rechnung nicht ganz...wenn dann muss man doch ettliche Züge von Vollzug auf Langzug aufstocken, und zusätzlich eben die Verstärkerzüge, die ja auch irgendwoher genommen werden müssen?

QUOTE
Btw.: Sooo lange dauert eine HU nun auch wieder nicht. Wenn MSTH die Züge schon so weit herrichtet, was möglich ist, brauchts nur ne Abnahme für die HU. Das Ganze ist an einem Tag zu schaffen, wenn man will. Ergo: Am Freitag Nachmittag, wenn weniger Fahrzeuge benötigt werden, hochfahren und Sonntag wieder zurück ==> die HU's werden so schwer nicht ins Gewicht fallen. wink.gif


Also dass ne HU beim 423er nicht so lang dauert wie bei nem Altbaufahrzeug kann ich ja noch glauben - aber innerhalb eines Tages? Wenn man da nur ein paar kleinere Untersuchungen macht bräuchte man die Kisten ja nicht sonstwohin karren, sondern könnte es gleich in Steinhausen machen? Und was soll MSTH da vorher herrichten - und vorallem wann?

Geschrieben von: ET 423 am 5 Mar 2007, 01:06
QUOTE (Boris Merath @ 5 Mar 2007, 00:58)
wenn dann muss man doch ettliche Züge von Vollzug auf Langzug aufstocken,

Moment mal, in dem Artikel ist gerade mal von einem bisher verkehrenden Vollzug die Rede, der auf Langzug verstärkt werden soll. Ansonsten solls doch so bleiben, wie es bisher ist oder hab ich jetzt da was falsch verstanden?

QUOTE
- aber innerhalb eines Tages? Wenn man da nur ein paar kleinere Untersuchungen macht bräuchte man die Kisten ja nicht sonstwohin karren, sondern könnte es gleich in Steinhausen machen? Und was soll MSTH da vorher herrichten - und vorallem wann?


Das ist auch eine rechtliche Sache - MSTH darf keine Hauptuntersuchungen in dem Sinne machen, das darf Krefeld z.B.. Das ist an sich nur Bürokratenkacke, an sich könnten die das schon auch.
Was hergerichtet wird, hängt doch davon ab, was nicht mehr in Ordnung ist bzw. keine Abnahme mehr erhalten würde. Ist beim Auto doch oftmals auch net anders. Zuerst in eine Werkstatt, die schaut sich alles an, was kritisch fürn TÜV ist, repariert ggf. und dann zum TÜV, der nur noch abnimmt.
So vergleichen kannst du das mit der Relation 423 - MSTH - KKROX. Und wann? Die Frage könnteste dir doch auch selber beantworten. smile.gif Jeder 423 kommt mehr oder weniger regelmäßig (nach einer gewissen Laufleistung muß er dann sogar, logo) in die Werkstatt zurück, zum Checkup und um kleinere Problemchen zu beheben. Und nunja, dann machste halt gleich noch etwas mehr und kümmerst dich um die für die HU relevanten Teile, insbesondere Bremsanlagen, Federungen, Achsen, etc.pp.

Geschrieben von: FloSch am 5 Mar 2007, 05:54
QUOTE (VT 609 @ 4 Mar 2007, 23:41)
Oliver-BergamLaim meint, wie diese Züge nach Markt Schwaben kommen, die dann als Expreß-S-Bahn fahren sollen. Ich schätze, das passiert so wie bisher auch: Ein paar Züge der S 7 werden über den Ostbahnhof hinaus verlängert (dann halt bis Markt Schwaben statt wie bisher bis Riem) und fahren dann als S 2 zurück.

Wieso so kompliziert, man verlängere einfach die Takt-10-Züge aus Dachau ab Ostbahnhof als Express-S-Bahn nach Markt Schwaben, schon hat man die Züge da, wo man sie braucht. Das dürfte einfacher sein, als die aus einer anderen Linie abzuziehen und damit Verspätungen aus der S7 auf die S2 zu verschleppen.
In der Pressemeldung wird ja auch explizit darauf eingegangen, dass die Züge ab Ostbahnhof zu den Takt-10-Verstärkern der S2 werden, warum nicht auch in Gegenrichtung?

Geschrieben von: VT 609 am 5 Mar 2007, 15:21
QUOTE (FloSch @ 5 Mar 2007, 05:54)
Wieso so kompliziert, man verlängere einfach die Takt-10-Züge aus Dachau ab Ostbahnhof als Express-S-Bahn nach Markt Schwaben, schon hat man die Züge da, wo man sie braucht. Das dürfte einfacher sein, als die aus einer anderen Linie abzuziehen und damit Verspätungen aus der S7 auf die S2 zu verschleppen.
In der Pressemeldung wird ja auch explizit darauf eingegangen, dass die Züge ab Ostbahnhof zu den Takt-10-Verstärkern der S2 werden, warum nicht auch in Gegenrichtung?

Stimmt, das wäre auch eine Möglichkeit. Da hab ich echt viel zu kompliziert gedacht. Meine Idee kommt daher, daß bisher die Züge für den Riem-Verstärker von der S 7 kommen.

Geschrieben von: Froschkönig am 5 Mar 2007, 16:20
Zugmäßig geht schon noch was, momentan sind werktäglich 211 Fahrzeuge im Einsatz inklusive einem Reservevollzug Gleis 23 am Ostbahnhof.

Für genanntes Verstärkungsprogramm wird ein zusätzlicher Kurzzug gebraucht.
Die Taktverstärker am Ostbahnhof haben momentan 25 Minuten Wendezeit, bei 20 Minuten Fahrzeit bis Markt Schwaben könnt man das mit einem Zusatzvollzug schaffen. Die Hälfte davon pendelt morgens ja schon zwischen Riem und Ostbahnhof, bleibt ein Kurzzug, der noch fehlt.
Wenn es bei der Stammlinie nur um einzelne Verstärkungen auf Langzug geht, dann lässt sich das in der Regel mit veränderter Umlufplanung regeln.

Geschrieben von: ET 423 am 7 Mar 2007, 01:58
QUOTE (Froschkönig @ 5 Mar 2007, 16:20)
Die Taktverstärker am Ostbahnhof haben momentan 25 Minuten Wendezeit, bei 20 Minuten Fahrzeit bis Markt Schwaben könnt man das mit einem Zusatzvollzug schaffen.

Genau so oder so ähnlich schrieb ich das ja schon weiter oben - nur da war es natürlich von vornherein falsch. Danke, daß du das nochmal geschrieben hast. smile.gif

Geschrieben von: rob74 am 18 Mar 2007, 15:30
QUOTE (420er Vorserie @ 4 Mar 2007, 12:15)
Das mit den zusätzlichen Zügen ist ja ganz nett und schön, aber in Poing, wo mittlerweile die meisten Fahrgäste der S2 Ost zu- und aussteigen, fahren diese Züge wieder durch mad.gif
Und am Nachmittag, wo man meistens wie in einer Sardinendose eingepfercht ist (Sitzplätze gibts mit etwas Glück noch am Stachus), wird überhaupt nichts gemacht, nicht mal längere Züge.
Wer dies geplant hat...





Mein 666.Beitrag

Die machen habe ich den Eindruck halt nur das, was man mit den bestehenden freien Trassen machen kann. Da es nur in Riem eine Überholmöglichkeit gibt, können die S-Bahnen nur da halten, an den anderen Haltestellen müssen sie "im Verkehr mitschwimmen". Allerdings dürften die Expresszüge auch für die "übersprungenen" Haltestellen die Lage entspannen - die Leute an den Express-Haltestellen werden eher die Expresszüge nehmen, da diese schneller in München sind, also gibt's dann in den "normalen" Zügen mehr Platz für die anderen Fahrgäste.

Wieso das, was am Vormittag möglich ist, am Nachmittag nicht möglich sein soll, weiß ich allerdings nicht...

Geschrieben von: Fahrgast am 18 Mar 2007, 16:16
Mal ne Frage zu den Express-S-Bahnen:

Die regulären sbahnlogo.gif -Bahnen brauchen laut Fahrplan 22 Min zwischen Markt Schwaben und Ostbahnhof (mit 7 Zwischen-Halten); die Regionalzüge ohne Halt zwischen 13 und 16 Min. Wieviel Zeit lässt sich da überhaupt einsparen durch die Express- sbahnlogo.gif -Bahnen?

Geschrieben von: ubahnfahrn am 18 Mar 2007, 16:50
QUOTE (420er Vorserie @ 4 Mar 2007, 12:15)
Das mit den zusätzlichen Zügen ist ja ganz nett und schön, aber in Poing, wo mittlerweile die meisten Fahrgäste der S2 Ost zu- und aussteigen, fahren diese Züge wieder durch mad.gif
Und am Nachmittag, wo man meistens wie in einer Sardinendose eingepfercht ist (Sitzplätze gibts mit etwas Glück noch am Stachus), wird überhaupt nichts gemacht, nicht mal längere Züge.
Wer dies geplant hat...
Ich würde die "Expresszüge" nach München auch in Poing halten lassen und am Nachmittag diese ebenfalls bis Markt Schwaben mit Halt in Riem und Poing anbieten.

Wohnst DU zufällig in Poing ?

Ziel dieser Express-S-Bahnen ist nunmal die schnellere Verbindung der Orte hinter Markt Schwaben nach München und jeder zusätzliche Halt verschlechtert den Wirkungsgrad wieder. Und da diese Express-S-Bahnen in Markt Schwaben nur 3 Minuten vor der überall haltenden S-Bahn ausfährt, wird diese wiederum enorm entlastet. Es darf nicht übersehen werden, was aus Erding und Markt Schwaben schon in den S-Bahnen sitzt oder steht.

Geschrieben von: Jean am 18 Mar 2007, 16:59
Ich könnte spekulieren. Die Frage ist natürlich wie hoch die Höchstgeschwindigkeit der Strecke ist. Sicher nicht über 140. Somit wird nur der zusätzliche Halt in Riem die Fahrzeit gegenüber der RB; RE um vielleicht 1 oder 2 Minuten erhöhen. Anderseits fährt ja die RB; RE mit Dieselzügen... Abwarten...

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 16 May 2007, 16:13
Im neuen S-Takt (Mai/Juni) ist ein vorläufiger Entwurf des S2-Expreß-Fahrplans ab Dezember enthalten.

Demnach beginnen die regulären Züge MSB ab 6.36h, 6.56h, 7.16h, 7.36h und 7.56h, die derzeit aus Erding kommen, jeweils erst in Markt Schwaben und fahren dann ganz normal mit allen Halten Richtung Ostbahnhof - Petershausen.
Neu gibt es fünf Expreßzüge Erding ab 6.18h, 6.38h, 6.58h, 7.18h und 7.38h mit allen Halten bis Markt Schwaben, von dort ab 6.33h, 6.53h, 7.13h, 7.33h und 7.53h mit Halt nur in Riem zum Ostbahnhof und dann als S2-Verstärker bis Dachau.

Ich nehme mal an, dass man die Züge (regulär wie Expreß) jeweils als Vollzüge fahren lassen wird, was für den gesamten S2-Ostast gesehen eine Steigerung des Platzangebots von 33% wäre. Eine gleichmäßige Auslastung von Expreß- und Normalzügen sehe ich ebenfalls als gewährleistet.

Bleibt immer noch die Frage, wie man die erst dort einsetzenden Züge nach Markt Schwaben bringt - mit einer Verlängerung der heutigen S2-Verstärker aus Dachau?

Außerdem wird im S-Takt erwähnt, dass man die Einführung dieses Expreß-Angebots auch für den Nachmittag prüft - wo ich mich wieder frage: wär's nachmittags mit ein paar Langzügen nicht auch getan?

Geschrieben von: ET 423 am 16 May 2007, 16:34
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 16 May 2007, 17:13)
Bleibt immer noch die Frage, wie man die erst dort einsetzenden Züge nach Markt Schwaben bringt - mit einer Verlängerung der heutigen S2-Verstärker aus Dachau?

Die heutigen S2-Verstärker Dachau - Ostbahnhof werden, wie schon erwähnt, bis Markt Schwaben verlängert. Wie man die ersten Züge in Erding/Markt Schwaben beginnen läßt, geht theoretisch einfach mit zusätzlichen Abstellungen. Platz dafür gäbe es noch in Erding, der Stutzen in Markt Schwaben ist wohl schon zu voll dafür. Auch noch Platz gibts auf dem unbenutzten Gleis in Markt Schwaben. Ob man das allerdings für sowas verwenden kann/darf, ist fraglich.

Geschrieben von: ET 423 am 18 May 2007, 21:37
Anmerkung: Sollte der Ringschluß MER - MFHT kommen und in Folge dessen die ganze S2 Ost (oder welche Liniennummer dann auch immer) sowieso umgekrempelt wird, würde dieser BÜ sowieso verschwinden, respektive ersetzt werden.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 18 May 2007, 21:51
QUOTE (ET 423 @ 18 May 2007, 22:37)
Anmerkung: Sollte der Ringschluß MER - MFHT kommen und in Folge dessen die ganze S2 Ost (oder welche Liniennummer dann auch immer) sowieso umgekrempelt wird, würde dieser BÜ sowieso verschwinden, respektive ersetzt werden.

Was heißt hier sollte ?
Der wird sicher kommen - nur eine Frage der Zeit. dry.gif

Ich schätze mal:
Planfeststellung: 2008
Baubeginn: 2009
Fertigstellung: 2011 (Neufahrner Gegenkurve) und 2012 (Flughafen - Erding)

Freising - Flughafen - Erding: Takt 30
Erding-Markt Schwaben: Takt 15 (HVZ) / 30 (NVZ)
Markt Schwaben - München: Takt 15 + Express-Takt 30

Geschrieben von: ET 423 am 18 May 2007, 21:54
QUOTE (ubahnfahrn @ 18 May 2007, 22:51)
Was heißt hier sollte ?
Der wird sicher kommen - nur eine Frage der Zeit.  dry.gif

Weil alle viel reden, aber letzten Endes keiner seinen sesselfurzenden Hintern ausm bequemen Ledersessel hochkriegt und letzten Endes hamma ja eh kein Geld dafür.

QUOTE
Ich schätze mal:
Planfeststellung: 2008
Baubeginn: 2009
Fertigstellung: 2011 (Neufahrner Gegenkurve) und 2012 (Flughafen - Erding)


ohmy.gif Ganz schön zuversichtlich...

QUOTE
Freising - Flughafen - Erding: Takt 30
Erding-Markt Schwaben: Takt 15 (HVZ) / 30 (NVZ)
Markt Schwaben - München: Takt 15 + Express-Takt 30


Der Quatsch mit dem 15/30-Takt und den Expressen usw. steht zum Glück auch noch net fest. wink.gif

Geschrieben von: Lazarus am 18 May 2007, 21:57
@ ubahnfahrn

das sind wohl eher Wunschträume, zumindest was die Daten der Fertigstellung anbelangt

Geschrieben von: ubahnfahrn am 18 May 2007, 22:01
QUOTE (Lazarus @ 18 May 2007, 22:57)
@ ubahnfahrn

das sind wohl eher Wunschträume, zumindest was die Daten der Fertigstellung anbelangt

Schaun mer mal dry.gif

Man soll die Hoffnung immer zuletzt begraben ...

Geschrieben von: ET 423 am 19 May 2007, 02:08
QUOTE (ubahnfahrn @ 18 May 2007, 23:01)
Schaun mer mal dry.gif

Man soll die Hoffnung immer zuletzt begraben ...

Begrabs besser - ein Baubeginn in schon zwei Jahren wäre zwar erfreulich, aber unrealistisch...

Geschrieben von: ET 423 am 19 May 2007, 02:28
Hab die Beiträge, die sich mit der S2 Ost befassen, mal hierher geschoben.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 18:16
QUOTE (ET 423 @ 18 May 2007, 22:54)
Der Quatsch mit dem 15/30-Takt und den Expressen usw. steht zum Glück auch noch net fest. wink.gif

Warum denn jetzt schon wieder Quatsch ?

Der Erfolg des Express-Systems wird sich ab Dezember 2007 auf der S2-Ost ja zeigen, wenn auch bei einem 20-Minuten-Grundtakt.

Und dieses System bietet gegenüber dem starrsinnigen 10-Minuten-Takt mehrere Vorteile:

1. Bessere Abstimmung des Takt 15/30 mit dem Bayerntakt
2. Schnellere Verbindungen nach und durch München für mindestens 50 % der Umlandfahrgäste (der Rest liegt sowieso näher als 20 km)
3. Ganztägig dichterer Takt als heute (30 statt 40, 15 statt 20 Minuten)
4. mögliche Erweiterung ins weitere Umland, ohne zu große Fahrzeitverluste gegenüber den jetzigen RB-Verbindungen
5. Individuell günstigere Umsteigezeiten zu U-Bahn, Tram und Bus

Der Takt 10 dagegen schadet eher der Weiterentwicklung des S-Bahn-Systems:
1. Weiterhin zu lange Fahrzeiten für 50 % der Fahrgäste
2. Ungünstige Umsteigesituation an den Endpunkten zum Bayerntakt (20/40-Hinketakt)
3. Kaum merkbare Abfahrtszeiten in den NVZ/SVZ durch Takt40
4. Linienabhängige lange oder kurze Umsteigezeiten im Stammstreckenbereich zu U-Bahn, Tram und Bus und zwischen den S-Bahnen
5. Festschreiben des S-Bahn-Netzes ohne Berücksichtigung sich ändernder Verkehrsbeziehungen

Es wird deshalb Zeit nach 30 Jahren mal etwas Neues zu wagen und über seinen Horizont hinauszublicken.
(Frankfurt, Stuttgart und Rhein/Rhur fahren auch im Takt 15/30 !)

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 19:12
nur vergisst du leider eins, das für eine solche Taktumstellung ein massive Aufstockung des Fuhrparks nötig wäre. Ich bezweifel ehrlichgesagt den Nutzen etwas, da für den Grossteil der Fahrgäste sich die Verringerung wohl net gross bemerkbar macht

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 20:03
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 20:12)
nur vergisst du leider eins, das für eine solche Taktumstellung ein massive Aufstockung des Fuhrparks nötig wäre. Ich bezweifel ehrlichgesagt den Nutzen etwas, da für den Grossteil der Fahrgäste sich die Verringerung wohl net gross bemerkbar macht

So massiv auch nicht, da alle Linien dann grundsätzlich mit Vollzügen fahren können (S1, S8 und S6 derzeit mit Langzügen), was ausreichen dürfte:
- 3 Langzüge/Stunde bei Takt 20 = 9 Züge --> 4 Vollzüge/Stunde bei Takt 15 = 12 Züge
- 6 Vollzüge/Stunde bei Takt 10 = 12 Züge --> 6 Vollzüge/Stunde bei Takt 15 + Express = 12 Züge !

Für die bestehenden Takt10-Linien werden gegenüber heute nur 6 zusätzliche Züge benötigt (u. a. Verlängerung der S5 bis Weßling).
8 Züge kommen für die Taktverdichtung und Streckenverlängerung auf der S7 nach Geretsried hinzu.
3 Züge für die Strecken nach Gauting, Buchenau und Markt Schwaben, die auf 6 Züge/Stunde aufgestockt werden.
1 Zug fällt auf der S27 zugunsten der auf 30 Minuten verstärkten S20 weg.
Hier stellt sich sowieso die Frage, ob diese Züge nicht auch nach heutigen Planungen schon benötigt werden.

8 Züge verstärken die S1 von 3 auf 4 Fahrten/Stunde zum Flughafen und 10 Züge verkehren dann in 5 Zugpaaren vom Leuchtenbergring als Express-S-Bahn nach MMB

Macht also im Idealfall nur 34 Züge mehr als heute (226 statt 192 - wenn nicht sogar schon mehr im HVZ-Umlauf sind), bei einem Bestand von derzeit 238 vorhandenen ET 423.

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 20:17
trotzdem lässt sich für einen net unerheblichlichen Teil der Fahrgäste eine Anbotsverschlechterung net wegdiskutieren. Das betrifft z.b. alle, die heute einen Takt 10 haben und alle an deren Station keine Express-S-bahn hält.

Geschrieben von: Jean am 19 May 2007, 20:21
Vor allem ist das Problem der schlechten Umsteigezeiten wenn die S-Bahn alle 15/30 Minuten fährt, während der Bus nur alle 20 Minuten fährt. Wie willst du da eine Übergangszeit am besten schaffen?

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 20:24
QUOTE (Jean @ 19 May 2007, 21:21)
Vor allem ist das Problem der schlechten Umsteigezeiten wenn die S-Bahn alle 15/30 Minuten fährt, während der Bus nur alle 20 Minuten fährt. Wie willst du da eine Übergangszeit am besten schaffen?

Ein Bus der alle 20 Minuten fährt - ach wär das schön rolleyes.gif

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 20:28
QUOTE (ubahnfahrn @ 19 May 2007, 21:24)
Ein Bus der alle 20 Minuten fährt - ach wär das schön rolleyes.gif

im Stadtgebiet fahren alle Busse mindestens im 20-Min-Takt (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen)

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 20:35
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 21:28)
im Stadtgebiet fahren alle Busse mindestens im 20-Min-Takt (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen)

Im Stadtgebiet München kann man dann ja sogar auch auf einen Takt 15 verdichten, wo nur eine S-Bahn-Strecke angebunden ist.

Wenn mehrere S-Bahnen ein Busanschlußbedürfnis haben (z. B. Giesing), dann kann ja der Takt20 beim Bus bleiben - denn so habe ich dann mit jeder zweiten Busfahrt kurze Übergangszeiten auf die S5 oder die S6 und nicht wie jetzt nur immer auf eine S-Bahn-Linie und die andere wird knapp verpaßt (Bus 139 zur S5/S6 Richtung Ostbahnhof) mad.gif

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 20:45
um mal zum Thema zurückzukommen, an der S2 OSt lässt sich wunderbar sehen, wie unsiinig dieses Express-System ist, weil z.b. Stationen wie Heimstetten ohne Halt durchfahren werden

man kann nur hoffen, das es niemals verwirklicht wird, lieber auf den noch fehlenden Strecken einen Takt 10 einrichten (Endstation je nach Bedaf, S6 z.b. Gauting-Höhenkirchen und S2 Dachau-Markt Schwaben)

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 20:54
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 21:45)
um mal zum Thema zurückzukommen, an der S2 OSt lässt sich wunderbar sehen, wie unsiinig dieses Express-System ist, weil z.b. Stationen wie Heimstetten ohne Halt durchfahren werden

man kann nur hoffen, das es niemals verwirklicht wird, lieber auf den noch fehlenden Strecken einen Takt 10 einrichten (Endstation je nach Bedaf, S6 z.b. Gauting-Höhenkirchen und S2 Dachau-Markt Schwaben)

Vergiß mal nicht, daß das Einzugsgebiet der Landeshauptstadt München nicht nach 20 km um den Marienplatz endet.
Dahinter leben auch Menschen, denen ein 10-Minuten-Takt aber nichts nützt mad.gif

Und die S2-Ost von Erding ist in Markt Schwaben schon gut gefüllt (15.000 von 31.500 S-Bahn-Fahrgästen täglich - Zählung 2002) - insbesondere wenn viele auch dort diese viel schnelleren S-Bahnen nutzen werden.
Dann ist es besser, diese bis Riem durchfahren zu lassen und für die lieben Poinger, Heimstettener und Feldkirchener (zusammen nur 12.500 Fahrgäste) eine leere S2 hinterherzuschicken, in der auch diese Leute noch einen (Sitz-)Platz bekommen.

Ein guter Vergleich, wie attraktiv ein Express-System für die Fahrgäste ist: Der MüNüX mit Halt in Petershausen dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 21:02
nur wirst du durch das Express-System einen grossen Teil der 12.500 an den IV verlieren, da du dennen 1/3 der Fahrtmöglichkeiten nimmst

Geschrieben von: Antares am 19 May 2007, 21:11
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 21:28)
im Stadtgebiet fahren alle Busse mindestens im 20-Min-Takt (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen)

Und außerhalb? In FFB z.B. fahren etliche Busse nur alle 40 Minuten, das teilweise den ganzen Tag (Samstags dann alle 2 Stunden und So./Feiertag gar nicht - nein, ich wollte nicht meckern wink.gif ). Dann hast du bei jedem dritten Bus eine Umsteigezeit von 20 Minuten, wer fährt da noch? Richtig, kein Schwein, nachdem momentan die meisten Fahrgäste von der S-Bahn umsteigen. Logische Konsequenz: Fahrplanausdünnung auf 60-Minuten-Takt, janz toll... (Es ist ja nicht so, dass es kein Potential gäbe - die Linie, von der ich spreche, fuhr auch schonmal alle 20 Minuten und auch am Wochenende häufiger).

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 21:13
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 22:02)
nur wirst du durch das Express-System einen grossen Teil der 12.500 an den IV verlieren, da du dennen 1/3 der Fahrtmöglichkeiten nimmst

???

Sie bekommen halt nicht mehr, aber dafür leerere S-Bahnen.
Und jeder kann auch nur einmal fahren - also was nützten dann doppelt soviele S-Bahnen dem Einzelnen ?
Die S-Bahn fährt übrigens im dichteren Takt, damit sie die großen Fahrgastmassen am Tag überhaupt bewältigen kann.

Noch ein kleines Zahlenspiel:
12.500 Fahrgäste/Tag macht 6.250 pro Richtung
Bei einer Verkehrsspitze von 11 % in der Spitzenstunde (7-8) sind das 688 Fahrgäste/Stunde
Ein Vollzug hat 384 Sitzplätze
In einer Stunde fahren davon 3, macht also 1.152 Sitzplätze
Sitzplatzauslastung somit nur 60% dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 21:18
@ ubahnfahrn:

ganz einfach, das Express-System bedeutet für Gemeinden wie Heimstetten und Feldkirchen eine Fahrplanausdünnung von 20 auf 30 Min und somit 1/3 weniger Fahrtmöglichkeiten pro Stunde

Geschrieben von: Boris Merath am 19 May 2007, 21:23
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 22:18)


ganz einfach, das Express-System bedeutet für Gemeinden wie Heimstetten und Feldkirchen eine Fahrplanausdünnung von 20 auf 30 Min und somit 1/3 weniger Fahrtmöglichkeiten pro Stunde

Wie kommst Du denn auf nen 30er-Takt? Wenn dann wärs ein 15er für diese Gemeinden - und damit eine Verbesserung zu bisher.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 21:31
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 22:18)
@ ubahnfahrn:

ganz einfach, das Express-System bedeutet für Gemeinden wie Heimstetten und Feldkirchen eine Fahrplanausdünnung von 20 auf 30 Min und somit 1/3 weniger Fahrtmöglichkeiten pro Stunde

Ganz einfach: falsch

Heimstetten, um beim Thema zu bleiben, wird dann alle 15 Minuten angefahren und zusätzlich rauschen alle 30 Minuten die vollen Expresszüge aus Erding und Markt Schwaben durch.

Damit ergibt sich für Heimstetten sogar eine Fahrmöglichkeit mehr pro Stunde oder 20 mehr am Tag (80 statt 60 S-Bahnen pro Tag und Richtung) - und das bei gerade mal 12.000 Einwohnern.

Meine Stadt hat über 17.000 Einwohner und wird nur 32 mal (!) am Tag pro Richtung angefahren - mit regelmäßigen 80-Minuten-Löchern.

Wo wird dann wohl mehr IV produziert ...

dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 21:40
ist eh egal, denn dazu müssten erstmal ALLE Aussentrecken für so einen Takt fertig ausgebaut sein. Für die S6 ost gibts dafür noch net mal konkrete Plannungen soweit ich weiss. Bei der S8 West gibts auch noch keinen genauen Baubeginn für den vierglesigen Ausbau

Somit dürfte das wohl noch ein paar Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt kommt...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 21:53
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 22:40)
ist eh egal, denn dazu müssten erstmal ALLE Aussentrecken für so einen Takt fertig ausgebaut sein. Für die S6 ost gibts dafür noch net mal konkrete Plannungen soweit ich weiss. Bei der S8 West gibts auch noch keinen genauen Baubeginn für den vierglesigen Ausbau

Somit dürfte das wohl noch ein paar Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt kommt...

S8 West bis Puchheim dauert nicht mehr allzu lang - die Planung läuft schon sehr intensiv.

Auf der S6 Ost stellt sich, ob der sehr dünnen Besiedlung hinter Höhenkirchen, die Frage ob es überhaupt eine Express-S-Bahn braucht.
Zweigleisige Begegnungsabschnitte sind aber als Teil des Mitfall 2 dann vorgesehen und werden gleichzeitig mit Tunnel 2 errichtet (dauern ja nicht so lang wie ein Tunnelbau dry.gif )

Und auf den Takt15 kann auf Mischbetriebsstrecken sofort umgestellt werden - wird halt irgendwo die S-Bahn durch den Regionalverkehr überholt. Sogar Express-S-Bahnen sind zusätzlich möglich.

Auf den eingleisigen Strecken reicht meist ein Kreuzungsbahnhof mehr - geht auch recht schnell.

Der Aufbau des S-Bahn-Netzes bis 1972 hat ja auch nur recht kurz gedauert - man muß halt nur wissen, was man will:

Betriebskonzept --> Ausbauplanung dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 21:59
bei der S8 West sagt man das aber schon seit über 15 Jahren, das es intensive Plannungen gibt und bei der S1 müsstest du auch erst ein drittes Gleis errichten. Ansonsten kannste da einen Takt 15 definitiv vergessen

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 22:11
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 22:59)
bei der S8 West sagt man das aber schon seit über 15 Jahren, das es intensive Plannungen gibt und bei der S1 müsstest du auch erst ein drittes Gleis errichten. Ansonsten kannste da einen Takt 15 definitiv vergessen

S8-West: Konkrete Streckenausbauplanungen haben erst vor kurzem angefangen - seit 1972 gibt es immer wieder nur Überlegungen zum Streckenausbau - andere Strecken wurden dann wieder vorgezogen (S4 West und Ost, S5 West und Ost, S8 und S1 zum FJS-Flughafen).

S1: Takt15 geht ohne Streckenausbau, wenn die RE die S1 in Neufahrn alle 15 Minuten überholen, treffen sie auf die nächste nicht mal am Hauptbahnhof dry.gif
Sogar Güterzüge passen dazwischen, da die RE ja nicht alle 15 Minuten fahren dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 19 May 2007, 22:18
sorry, aber du bedenkst schon, das du eine Strecke net bis zum absoluten Maximum belasten kannst? Net umsonst hat die S1 die meiste Verspätung aller Müchner Linien und grad mal einen Pünktlichkeitswert von 91%

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 22:32
QUOTE (Lazarus @ 19 May 2007, 23:18)
sorry, aber du bedenkst schon, das du eine Strecke net bis zum absoluten Maximum belasten kannst? Net umsonst hat die S1 die meiste Verspätung aller Müchner Linien und grad mal einen Pünktlichkeitswert von 91%

Und woran liegt es, daß die S1 nur 91 % Pünktlichkeit erreicht ?

Sehr oft daran, daß sie bereits eine Verspätung vom Ostbahnhof mitbringt.
Diese überträgt sich dann - wegen fahrdienstleiterbedingtem Nichtüberholen auf die RE, die wiederum diese Verspätung auf den eingleisigen Abschnitten (ja, die gibt es nicht nur bei der Münchner S-Bahn dry.gif ) von Landshut nach Plattling oder von Neufahrn (Ndb) nach Straubing auf die Anschlußzüge und auch auf den Gegenzug übertragen.
Dieser bringt die Verspätung dann nach Freising.
Dort läßt man dann die S1 warten (wegen der Taktlücken und dem großen Umsteigebedarf rolleyes.gif ) bis der RE den Bahnhof verlassen hat. Mangels kurzen Blockabständen fährt die S1 dann erst 3 Minuten nach dem Zug aus - und schon hat die S1 nach München wieder Verspätung.
Übrigens die zwei Stunden vorher ja auch, da durch die kurzen Wendezeiten am Flughafen sich die Verspätung aus München auch auf die S1 der Gegenrichtung überträgt.
Damit sind wegen der vielen Abhängigkeiten dieser Strecke nicht nur eine, sondern gleich drei S-Bahnen verspätet.
Alle anderen S-Bahn-Linien können dagegen Verspätungen viel besser und schneller abbauen.

So auch die S2-Ost, da der Mischbetriebsabschnit im Vergleich zur S1 relativ kurz ist - damit wieder zurück zum Thema wink.gif

Geschrieben von: ET 423 am 19 May 2007, 22:39
@ubahnfahrn: Quatsch ist das Express-System schonmal deshalb, weil das die Infrastruktur auf fast allen Außenästen dafür schlicht und einfach nicht hergibt. Desweiteren ist eine S-Bahn nunmal eine S-Bahn und kein Regionalzug, der mal nach gut Dünken irgendwo durchfährt, dann wieder mal hält, usw.. Wer soll denn da bitte noch durchblicken (wenn selbst die Freaks hier im Forum da den Überblick verlieren... blink.gif ).

Gegen einen 15/30-Takt hätte ich nichts, es geht mir nicht darum, auf Biegen und Brechen am 20min-Takt festzuhalten (ich bin nicht einer von den ewig gestrigen, die immer nur in der Vergangenheit stecken und sich mit nichts Neuem anfreunden können/wollen). Als problematisch sehe ich aber, daß es auf so manchen Linien eine Angebotsverschlechterung wäre und teilweise freie Kapazitäten in der Weltgeschichte umherchauffiert werden würden.

Das Argument mit den schlechten Anschlüssen an den Bayern-Takt zieht für mich nicht - das hat man nämlich seltsamerweise auf allen Außenstrecken geschafft, daß die Wartezeiten nicht immens werden. Natürlich gibt es auch schon mal Ausnahmen, klar, aber im Großen und Ganzen klappts gut.

QUOTE
S8 West bis Puchheim dauert nicht mehr allzu lang - die Planung läuft schon sehr intensiv.

So, wo hast du das her wenn man fragen darf?
QUOTE
Auf der S6 Ost stellt sich, ob der sehr dünnen Besiedlung hinter Höhenkirchen, die Frage ob es überhaupt eine Express-S-Bahn braucht.

Nein - so wie sonst auch nicht. wink.gif

QUOTE
Und auf den Takt15 kann auf Mischbetriebsstrecken sofort umgestellt werden - wird halt irgendwo die S-Bahn durch den Regionalverkehr überholt. Sogar Express-S-Bahnen sind zusätzlich möglich.

Auf den eingleisigen Strecken reicht meist ein Kreuzungsbahnhof mehr - geht auch recht schnell.


Äääh, pünktlich wollma aber auch noch fahren, oder? Daß das mit den Kreuzungsbahnhöfen usw. immer recht schnell in die Hose geht, merkt man an der S6 Ost und an der S7 Höllriegelskreuth - Wolfratshausen.
Die Überholerei geht auch ständig schief - gut zu sehen an der hier erwähnten S1 und auf der S8 West. rolleyes.gif

Geschrieben von: VT 609 am 19 May 2007, 22:44
QUOTE (ubahnfahrn @ 19 May 2007, 22:53)
Und auf den Takt15 kann auf Mischbetriebsstrecken sofort umgestellt werden - wird halt irgendwo die S-Bahn durch den Regionalverkehr überholt. Sogar Express-S-Bahnen sind zusätzlich möglich.

Für die Überholung muß die S-Bahn aber einen Aufenthalt von ca. 5 Minuten einlegen (abhängig von der Signaldichte). Außerdem wäre dann sicher nicht jede S-Bahn von einer Überholung betroffen, d.h. einzelne S-Bahnen müßten außerhalb des Takts verkehren. Gut zu beobachten ist das auf der S 8 West schon jetzt beim 20-Minuten-Takt. Und wenn der überholende Zug dann mal Verspätung hat, muß man die Überholung in einen anderen Bahnhof verschieben oder die S-Bahn erhält ebenfalls Verspätung. "Einfach so mal umstellen" geht nicht.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 19 May 2007, 23:41
QUOTE (ET 423 @ 19 May 2007, 23:39)
@ubahnfahrn: Quatsch ist das Express-System schonmal deshalb, .


Dann mal los:

QUOTE
weil das die Infrastruktur auf fast allen Außenästen dafür schlicht und einfach nicht hergibt


West:
S2: hier wurde eben gespart und nur für den Takt 20 gebaut - aber mit einem kurzen Begegnungsabschnitt müßte es schon gehen.
S4: Maisach-Mammendorf reicht für einen Takt 15
S8: Viele Überholbahnhöfe laugh.gif
S5: zweites Gleis zwischen Steinebach und Seefeld kann da schon helfen - wäre ja jetzt auch schon von Vorteil dry.gif
S6: bis Gauting schon 4-gleisig und soviel Regionalverkehr ist da nicht
S7: ein Begegnungsabschnitt udn hoffentlich richtig geplante Verlängerung nach Geretsried

Ost:
S5: Für jeden Takt geeignet
S6: Begegnungsabschnitt irgendwo bei Ottobrunn würde auch heute schon Wunder wirken
S4: Ebersberg-Grafing müßte sowieso mal begradigt werden
S2: Begegnungsabschnitt und 4 gleisiger Ausbau sind bereits ein Teil der Ausbauplanung
S8: Paßt für jeden Takt

QUOTE
Desweiteren ist eine S-Bahn nunmal eine S-Bahn und kein Regionalzug, der mal nach gut Dünken irgendwo durchfährt, dann wieder mal hält, usw.. Wer soll denn da bitte noch durchblicken (wenn selbst die Freaks hier im Forum da den Überblick verlieren... blink.gif ).


Gehört da der ET423 auch dazu ?

Bei der U-Bahn in New York funktioniert es auch - und zwar in noch komplexerem Rahmen.
Mit den richtigen Liniennummern ist das gar kein Problem mehr:
S 1X für die Linien, die überall halten
S X für die Express-Linie, die übrigens nicht einzelne Stationen mal so und mal anders ausdüngt, sondern immer die gleichen Bahnhöfe ausläßt. Diese sind dann auch im Linienplan entsprechend markiert (siehe U-Bahn New York).

QUOTE
Gegen einen 15/30-Takt hätte ich nichts, es geht mir nicht darum, auf Biegen und Brechen am 20min-Takt festzuhalten (ich bin nicht einer von den ewig gestrigen, die immer nur in der Vergangenheit stecken und sich mit nichts Neuem anfreunden können/wollen).


Ist ja schon mal ein guter Ansatz laugh.gif

QUOTE
Als problematisch sehe ich aber, daß es auf so manchen Linien eine Angebotsverschlechterung wäre und teilweise freie Kapazitäten in der Weltgeschichte umherchauffiert werden würden.


Ich kann auf keiner Linie eine Verschlechterung erkennen.
Die Zahl der Züge pro Stunde bleibt mindestens so bestehen wie heute - vielfach wird es sogar besser.
Und die Fahrgäste werden sich sehr schnell an das System gewöhnen.
Der Einzelne interessiert sich nicht dafür, ob jetzt 60 oder 80 oder 110 S-Bahnen am Tag fahren, solange er mit seiner einen individuell nach dem Fahrplan ausgesuchten S-Bahn mit Sitzplatz und in vielen Fällen dann sogar schneller als heute sein Ziel erreicht.
Durch den dichteren Takt außerhalb der HVZ wird sogar eine bessere Nachfrageverteilung und damit sogar Mehrverkehr erzielt.

QUOTE
Das Argument mit den schlechten Anschlüssen an den Bayern-Takt zieht für mich nicht - das hat man nämlich seltsamerweise auf allen Außenstrecken geschafft, daß die Wartezeiten nicht immens werden. Natürlich gibt es auch schon mal Ausnahmen, klar, aber im Großen und Ganzen klappts gut.


Eher wohl nicht:
Ein 30 Minuten-Takt im Regionalverkehr besteht auf der Strecke ins Allgäu.
Die S4 hat am Westende gar keinen Anschluß
Richtung Ostbayern besteht auch nur ein 20/40 Hinketakt mit verpaßten Anschlüssen wegen Abhängigkeiten zu eingleisigen Strecken.

QUOTE
So, wo hast du das her wenn man fragen darf?

DB und StMWIVT

QUOTE
Äääh, pünktlich wollma aber auch noch fahren, oder? Daß das mit den Kreuzungsbahnhöfen usw. immer recht schnell in die Hose geht, merkt man an der S6 Ost


Und woran liegt es, daß die S-Bahn unpünktlich ist ?

QUOTE
und an der S7 Höllriegelskreuth - Wolfratshausen.


Es kann natürlich jede S-Bahn-Strecke vom Anfang bis zum Ende zweigleisig ausgebaut werden - nur stellt sich halt die Frage, ob sich das für die vorgesehene Zugzahl auch rechnet.
Müssen eigentlich Straßen auch nachweisen, daß sie sich rentieren ?

QUOTE
Die Überholerei geht auch ständig schief - gut zu sehen an der hier erwähnten S1


Bei einem Abstand der Überholbahnhöfe von 10 km auch kein Wunder.
Noch einer in Lohhof wäre ganz gut.
Und die hochwichtige Flughafen-S1 hat ja auch keinerlei Fahrplanreserven für Überholungen mehr - so wie bis 1997, wo regelmäßig in Oberschleißheim, bzw. in Feldmoching überholt wurde und dafür 4 Minuten extra im Fahrplan der S1 nach München vorhanden waren.
In der Gegenrichtung verlagerte sich dann eben die ANkunftszeit in Freising um 4 Minuten nach hinten, was aber wegen den damals 14 Minuten Wendezeit auch kein Problem war. Diese Reservezeiten gehen jetzt für das Kopplungsmanöver in Neufahrn drauf, was die Fahrzeit der RE nach München übrigens auch um einige minuten verlängert hat. Oft genug hab ich auch das Gefühl, daß die Pünktlichkeit der S1 zu Lasten des Regionalverkehrs gesteigert werden soll, wenn trotz mehrfacher Möglichkeit nicht überholt wird und der RE dann schnell mal noch 15 Minuten extra Verspätung bekommt, da er ab Neufahrn hinter der S-Bahn nachzockeln muß - und das sind keine Einzelfälle.

Zur S8:
Die wird ja bald zumindest bis Puchheim ausgebaut dry.gif

Geschrieben von: ET 423 am 19 May 2007, 23:57
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 00:41)
DB und StMWIVT

Hmm, ein Link oder so wäre schon nicht schlecht. smile.gif Von diesem StMWIVT hab ich im Übrigen noch nie was gehört - was solln das sein? Außerdem bräuchte ein nur viergleisiger Ausbau bis Puchheim an sich recht wenig - wäre aber immerhin ein guter Anfang in die richtige Richtung. Da ich aber halt davon nix offizielles gehört habe, kann ich net so recht dran glauben. wink.gif

Ansonsten liest sich dein Beitrag durchweg zwar interessant (auf alles einzeln einzugehen erspar ich mir - sonst kommen hier am Ende seitenlange Beiträge raus, die eh keiner mehr liest biggrin.gif ), nur sehe ich wirklich keinen Grund, das bestehende System auf Biegen und Brechen komplett umzumöbeln, nur um Fahrzeitengewinne von ein paar Minuten zu haben (und mehr ist es nicht). Auf der anderen Seite hätte man dann aber Liniennetzpläne, die unübersichtlicher nicht mehr sein können.
Die Fahrgäste würden sich schnell dran gewöhnen meinste? Naja, sehe ich bißchen anders - gibt ja heutzutage noch Leute, die eine S1 Kreuzstraße oder S3 Nannhofen suchen und dann mit verzweifeltem Blick fragen, wo die denn jetzt nun abfahren... wink.gif

However, ich laß' mich da einfach mal überraschen, was die ferne Zukunft bringt - von einer nahen Zukunft kann man da ja in Anbetracht der nötigen gewaltigen Investitionen eh nicht reden. smile.gif

/edit: Google hat zu StMWIVT dann doch was ausgespuckt: http://www.stmwivt.bayern.de/ - nur suche ich da noch vergeblich nach dem viergleisigen Ausbau bis Puchheim. sad.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 00:18
QUOTE (ET 423 @ 20 May 2007, 00:57)
Hmm, ein Link oder so wäre schon nicht schlecht. smile.gif Von diesem StMWIVT hab ich im Übrigen noch nie was gehört - was solln das sein?




http://www.stmwivt.bayern.de/presse/pressearchive/ab2001/2006/06/pm150.html

QUOTE
Außerdem bräuchte ein nur viergleisiger Ausbau bis Puchheim an sich recht wenig - wäre aber immerhin ein guter Anfang in die richtige Richtung. Da ich aber halt davon nix offizielles gehört habe, kann ich net so recht dran glauben. wink.gif


Dieser Abschnitt ist schon mal ganz wichtig und wohl auch der schwierigste, da insbesondere die Einführung in den Pasinger Bahnhof entzerrt wird.
Der Rest ist dann einfach dry.gif

QUOTE
... nur um Fahrzeitengewinne von ein paar Minuten zu haben (und mehr ist es nicht).

15 Minuten zum Marienhof und 30 Minuten bei der Stadtdurchquerung und das für zigtausend Fahrgäste am Tag und Millionen im Jahr - so wenig ist das nicht dry.gif

QUOTE
Auf der anderen Seite hätte man dann aber Liniennetzpläne, die unübersichtlicher nicht mehr sein können.


Nur eine Frage der richtigen Darstellung.

QUOTE
Die Fahrgäste würden sich schnell dran gewöhnen meinste? Naja, sehe ich bißchen anders - gibt ja heutzutage noch Leute, die eine S1 Kreuzstraße oder S3 Nannhofen suchen und dann mit verzweifeltem Blick fragen, wo die denn jetzt nun abfahren... wink.gif


Denen wird dann ja geholfen:
Die S1 soll beim Mitfall 2 wieder nach Kreuzstraße und die S3 wieder nach Nannhofen - nein heißt jetzt ja Mammendorf (muß sich eben die Gemeinde umbenennen) - fahren.

QUOTE
However, ich laß' mich da einfach mal überraschen, was die ferne Zukunft bringt - von einer nahen Zukunft kann man da ja in Anbetracht der nötigen gewaltigen Investitionen eh nicht reden. smile.gif


Dieses Jahr wird es wohl nichts mehr - richtig.
Da muß sich DB-Bau ja schon mit vielen kleineren Projekten herumschlagen.
Fahr mal auf der KBS 930 von München nach Landshut - da wird in einem Jahr auf einmal nachgeholt, was über Jahrzehnte versäumt wurde. wink.gif

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 00:25
an den Ausbau der S8 West glaub ich erst, wenn dort wirklich die Bagger anrücken. das wird wohl eher die nächsten 10 Jahre nix werden befürcht ich mal

edit:

Was ist Mitfall2?

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 00:27
QUOTE (Lazarus @ 20 May 2007, 01:25)
an den Ausbau der S8 West glaub ich erst, wenn dort wirklich die Bagger anrücken. das wird wohl eher die nächsten 10 Jahre nix werden befürcht ich mal

Dann wette ich mit Dir, daß es keine 10 Jahre dauern wird wink.gif

Geschrieben von: ET 423 am 20 May 2007, 00:27
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 01:18)
http://www.stmwivt.bayern.de/presse/pressearchive/ab2001/2006/06/pm150.html



Dieser Abschnitt ist schon mal ganz wichtig und wohl auch der schwierigste, da insbesondere die Einführung in den Pasinger Bahnhof entzerrt wird.
Der Rest ist dann einfach dry.gif

Super, danke, danach suchte ich. smile.gif Da steht aber nix von Puchheim, sondern gleich bis Buchenau. Wäre ja umso besser; was mich nur stört ist, daß da wieder nur irgendwas unterzeichnet wurde um "konkrete Planungen zur Erlangung des Baurechts aufzunehmen" - das hab ich doch schon öfters gehört. biggrin.gif Zwei Beispiele: der zweigleisige Ausbau Johanneskirchen - Ismaning sollte schon 2002 fertig werden, ebenso der zweigleisige Ausbau Giesing - Deisenhofen im Jahr 2001.

Geschrieben von: ET 423 am 20 May 2007, 00:28
QUOTE (Lazarus @ 20 May 2007, 01:25)
an den Ausbau der S8 West glaub ich erst, wenn dort wirklich die Bagger anrücken. das wird wohl eher die nächsten 10 Jahre nix werden befürcht ich mal

Och, angerückt sind sie doch schon, aber nicht für den viergleisigen Ausbau, sondern fürs ESTW. laugh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 00:35
wenn da net der Ausbau der jetzigen Linie A dazwischenkommt biggrin.gif biggrin.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 00:36
QUOTE (ET 423 @ 20 May 2007, 01:27)
Super, danke, danach suchte ich. smile.gif .

Schön, daß Ihnen geholfen werden konnte laugh.gif

Das mit Puchheim habe ich auch irgendwo gelesen, aber zu so später Nachtstunde fällt mir gerade nicht ein, wo es war sad.gif

Nur soviel, daß die DB wie schon so oft, die S-Bahn-Strecken abschnittsweise ausbaut und zwar von innen nach außen und dann das Zugangebot entsprechend etappenweise verbessert (z. B. 10-Minuten-Takt zuerst bis Puchheim - was schon sehr viel bringt, dann später bis Buchenau).

Gute Beispiele dafür sind die S4 Ost und West, da hat das Ganze dann fast 30 Jahre gedauert biggrin.gif

Liegt oft auch am Problem der Baulandbeschaffung, insbesondere in den dicht bebauten Dorfgebieten des Münchner Speckgürtels wink.gif

Geschrieben von: ET 423 am 20 May 2007, 00:41
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 01:36)
Schön, daß Ihnen geholfen werden konnte laugh.gif

11880 war mal, jetzt ist "ubahnfahrn" dran. laugh.gif

QUOTE
Das mit Puchheim habe ich auch irgendwo gelesen, aber zu so später Nachtstunde fällt mir gerade nicht ein, wo es war sad.gif


Ganz unsinnig wäre es auch nicht, denn mit ein Engpaß besteht ja eben genau zwischen Pasing und Puchheim. Gerade an der Leienfelsstraße und in Aubing, wo die Häuser fast bis an die Trasse ranreichen, dürfte das so oder so schon sehr schwer werden, da noch zwei weitere Gleise inkl. drumherum aufzubauen.
Puchheim selber wird auch noch mal sehr schwer, da muß entweder der nördliche oder der südliche P+R paar Federn lassen, ansonsten gehts net. wink.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 00:59
QUOTE (ET 423 @ 20 May 2007, 01:41)
11880 war mal, jetzt ist "ubahnfahrn" dran. laugh.gif




Zur Verona Pooth reicht es bei mir aber wohl nicht ganz rolleyes.gif


QUOTE
Ganz unsinnig wäre es auch nicht, denn mit ein Engpaß besteht ja eben genau zwischen Pasing und Puchheim. Gerade an der Leienfelsstraße und in Aubing, wo die Häuser fast bis an die Trasse ranreichen, dürfte das so oder so schon sehr schwer werden, da noch zwei weitere Gleise inkl. drumherum aufzubauen.


AUf dem Luftbilld schaut es aber gar nicht so eng aus - müssen halt die Häuser nur ein wenig umkurvt werden biggrin.gif

Puchheim:
3 Gleise sind schon da, dazu ein Inselbahnsteig und ein Seitenbahnsteig.
Vorgesehen ist ein Inselbahnsteig und 4 Gleise - 2 Links und 2 rechts.
Dürfte also sogar vom Platz her reichen:

1 ------------------------------------- Gleis nach Geltendorf
2 < Inselbahnsteig >
3 < Inselbahnsteig >
4 ------------------------------------- Gleis nach München und Überholgleis für S-Bahn
5 ------------------------------------- S-Bahn-Gleis nach München
6 < Seitenbahnsteig >

1 --- Ferngleis nach Geltendorf
2 --- S-Bahn nach Geltendorf
3 < Bahnsteig >
4 < Bahnsteig >
5 --- S-Bahn nach München
6 --- Ferngleis nach München

ohmy.gif

Lediglich der Durchlass der A99 scheint mir etwas zu knapp bemessen für 4 Gleise - hier hat wieder mal der Straßenbau vorbeigeplant.
Ist ja nicht das erste Mal, daß die vorhandene Bahninfrastruktur mit Straßen so zugebaut wird, daß es ein Ausbau danach sehr viel teurer wird, als wenn man es gleich mitberücksichtigt hätte sad.gif
Aber auch die Bahn ist nicht besser: Der Rangierbahnhof München Nord ist für einen notwendigen Ausbau der KBS 930 aber sowas von im Weg - obwohl vor 20 Jahren der Tunnel im Tagebau errichtet wurde, leider nur zweigleisig, obwohl seit 1972 ein viergleisiger Ausbau für die S1 zumindest bis Oberschleißheim vorgesehen war.
Wer hat da wohl gepennt mad.gif

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 01:32
der Tunnel der S1 dürfte net so dramatisch sein, einfach nochmal den gleichen direkt daneben bauen. Dazu müsste noch net mal der bestehende geändert werden

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 01:36
QUOTE (Lazarus @ 20 May 2007, 02:32)
der Tunnel der S1 dürfte net so dramatisch sein, einfach nochmal den gleichen direkt daneben bauen. Dazu müsste noch net mal der bestehende geändert werden

Wär halt nur damals viel billiger geworden.
Tagebau und dann Deckel drauf und darüber den Rangierbahnhof gelegt.
Jetzt muß man mühsam und teuer das Bohren anfangen sad.gif

Geschrieben von: FloSch am 20 May 2007, 03:52
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 01:18)
Denen wird dann ja geholfen:
Die S1 soll beim Mitfall 2 wieder nach Kreuzstraße und die S3 wieder nach Nannhofen - nein heißt jetzt ja Mammendorf (muß sich eben die Gemeinde umbenennen) - fahren.

Um mal mit der Lieblingsformulierung von Lazarus zu sprechen: Kannste vergessen.
Also vergessen, welche Linienkonzepte in der Planfeststellung aufgeführt sind, das sind lediglich mögliche Betriebskonzepte. Als das seinerzeit geplant wurde, ging man einfach von den damaligen Linien aus, genau so tauchen die im Konzept eben auf. Wie die dann irgendwann mal fahren werden, kann man heute wohl nur schwerlich absehen.

Geschrieben von: josuav am 20 May 2007, 07:59
Also ich hätt folgende Idee für die S1: 4-gleisiger Ausbau bis Freising, da wo kein Platz ist umfährt man die Dörfer weiträumig (und hat dadurch an manchen Stellen sogar ne kürzere Strecke). Die bestehende Strecke wird dann für die S-Bahn genutzt, die neue für den Rest:

S1: Abfahrtszeit 0, 15, 30, 45 min hält überall fährt bis FS
S11: Abfahrtszeit 11, 41 min hält in Moosach, Feldmoching, Oberschleißheim und Neufahrn, FS, alle 40 min weiter über FS-Neustift (kann man reaktivieren, Bedarf ist da), Marzling, Langenbach, nach Moosburg
S9: Abfahrtszeit 20, 50 fährt zum Flughafen, hält überall
neue Strecke für 200 km/h oder mehr: Express - S-Bahn zum Flughafen, Abfahrtszeit 0, 20, 40, fährt von der neuen Stammstrecke ab und hält nirgends; dort wo die 4-gleisige Strecke nicht mehr von der Flughafen S-Bahn gebraucht wird (zwischen Neufahrn und Freising) kann sie von der Express S2 (also S12) benutzt werden, die normale S2 endet in Erding Nord. Die S12 endet in FS und fährt alle 40 min weiter bis Moosburg,

>> Moosburg 20 min-Takt
>> FS: 8-S-Bahnen pro Stunde!
>> auf der neuen Strecke für dei Express-S-Bahn bringt man locker Regionalzüge unter (und zwar mehr als heute, weil die schnellen Express-Dinger den Regionalverkehr nicht behindern)

Geschrieben von: Jean am 20 May 2007, 08:33
Was ich am neuen Konzept vor allem interessant finde ist die Erweiterung des S-Bahnnetze. Ob es bei dem herkömmlichen System auch durchgeführt würde sei mehr als fraglich.

Wie ich ja schon schrieb könnte ich mir durchaus eine S1 Landshut - Freising - München vorstellen. Der viergleisige Ausbau der Strecke wird aber nicht kommen wenn der Transrapid gebaut wird. Ein Teil der Argumentation ruht ja darauf, dass die Zugstrecke noch lange nicht ausgelastet ist. blink.gif blink.gif blink.gif Na ja, versteht wer will. Das es auch ein sehr viel dichteren Takt auf zweigleisiger Strecke geht beweisen die Japaner. Dafür muss aber der Fahrplan sehr straff gehalten werden, also kannst du sowas in Deutschland vergessen. user posted imageuser posted image

Geschrieben von: Froschkönig am 20 May 2007, 10:06
Der begrenzende Faktor ist wie immer das Geld.
Alle Vorschläge, die hier gekommen sind, werden sicherlich irgendwann verwirklicht, nur werden das manche von uns nicht mehr erleben.
Wer etwas Fantasie braucht, der schaue sich das Münchner Liniennetz von 1900 an und kann sich dann vielleicht vorstellen, wie es im Jahr 2100 aussehen mag.

In der Reihenfolge der Ausbaumaßnahmen gibt es natürlich ein paar Sachzwänge:


1. Maßnahmen, die fest versprochen wurden

Hier gehören Strecken wie z.B. Altomünster, Geretsried und Erding rein.
Da gibt es kein zurück mehr, die Planungen laufen.


2. Maßnahmen, die zwingend notwendig sind

Engpässe gibt es im ganzen Netz, auf der S1, S8 usw.


3. Folgemaßnahmen

Aus den bisher genannten Ausbaumaßnahmen ergeben sich zwingend wieder neue Notwendigkeiten, wie etwa die 2. Stammstrecke.


4. Express-System

Mit sinkenden Fahrzeiten wird der Siedlungsdruck in der weiteren Münchner Umgebung immer größer.
München hat seit Jahrzehnten eine stabile Wirtschaftslage verbunden mit massiver Wohnungsnot.
Gleichzeitig gibt es einige stark florierende Städte knapp außerhalb des S-Bahn-Systems, wie Weilheim oder Landshut.
Hier wird es über kurz oder lang eine Express-Lösung mit schnellen Triebzügen geben.
Ob die dann Regionalzug oder S-Bahn heißen, ist dabei zweitrangig.
S-Bahn-ähnlich wird es in jedem Fall werden, denn ein weiterer Trend in der Zukunft liegt darin,
dass nicht mehr alle Pendler nach München fahren, sondern irgendwohin ins weitere Umland,
in das die Firmen wegen Platzmangels in München ausgewichen sind.
Dies spricht dann für die bekannte Lösung, wichtige Halte im näheren Umland, alle Halte weiter draußen.

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 10:37
für die Strecke nach Altomünster gibt eigendlich nur eine vernünftige Lösung:

Elektrifizierung und Bediennung im 60-Min-Takt (HVZ 20-Min-Takt) mit 423. Dabei böte sich dann an, die bisher in Dachau wendenten Züge zu verlängern

Geschrieben von: Jean am 20 May 2007, 11:57
QUOTE
Elektrifizierung und Bediennung im 60-Min-Takt (HVZ 20-Min-Takt) mit 423. Dabei böte sich dann an, die bisher in Dachau wendenten Züge zu verlängern
Soll ja auch so gemacht werden. Ob allerdings ein 20 Minuten Takt in der HVZ kommt ist fraglich.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 12:06
QUOTE (Lazarus @ 20 May 2007, 11:37)
für die Strecke nach Altomünster gibt eigendlich nur eine vernünftige Lösung:

Elektrifizierung und Bediennung im 60-Min-Takt (HVZ 20-Min-Takt) mit 423. Dabei böte sich dann an, die bisher in Dachau wendenten Züge zu verlängern

Dachau - Altomünster:

30 km mit einer Gesamtfahrzeit dann zum Marienplatz von 56 Minuten - ganz schön lang für eine S-Bahn.

Das ist dann wieder das leidige Thema, daß Verlängerungen von S-Bahn-Linien ins Umland zu Überlangen Fahrzeiten führen.

Hier würde das Express-System wieder besser passen, da die Linie von Altomünster dann von Dachau bis Laim durchfährt und somit in nur 48 Minuten am Marienhof ist.

Zum Vergleich:

Eine Verlängerung der S1 nach MMB würde nach derzeitigem Fahrplan mit überlangem Kupplungsaufenthalt in Neufahrn b. FS zu einer Fahrzeit von 60 Minuten bis zum Marienplatz führen - und genau deshalb wird die S1 ja nicht verlängert dry.gif
Mit einer Express-S1 wären es nurmehr 47 Minuten.

Geschrieben von: Jean am 20 May 2007, 12:18
Ich verstehe aber das Problem mit den 60 Minuten überhaupt nicht. Wenn die Expres S-Bahn nicht kommt, könnte man trotzdem die S1 verlängern, mit einer Puffer- und Anschlußzeit im Freising.

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 12:20
das kannste mit der heutigen Fahrzeit net vergleichen, da zu einen die Züge nach dem Umbau deutlich schneller fahren können. Desweiteren fällt die Umsteigezeit in Dachau weg, die heute gut 5 Minuten ausmacht

Geschrieben von: Froschkönig am 20 May 2007, 12:32
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 13:06)
Dachau - Altomünster:

30 km mit einer Gesamtfahrzeit dann zum Marienplatz von 56 Minuten - ganz schön lang für eine S-Bahn.

Das ist dann wieder das leidige Thema, daß Verlängerungen von S-Bahn-Linien ins Umland zu Überlangen Fahrzeiten führen.

Alles was bis zu 60 Minuten dauert, ist okay, Referenzpunkt ist hier aber der Hauptbahnhof.
Darüber wird eine Zugtoilette benötigt.
Von Herrsching aus dauert es ja heute auch schon 52 Minuten bis Marienplatz.

Altomünster mit der S-Bahn anzubinden, dürfte zeittechnisch kein Problem sein.
Der ET 423 sollte gegenüber dem VT 628 schon noch einiges an Zeit gut machen, insbesondere wenn die Streckengeschwindigkeit erhöht wird.

Moosburg ist da schon problematischer, im Mischverkehr nicht zu machen.
Das wird wohl erst nach der Entflechtung von S-Bahn und Regionalverkehr sowie Ausgruppierung der S-Bahn zum Flughafen etwas.

Problem einer Express-S-Bahn auf dieser Strecke ist, dass es außer Pulling keine wirklich schwache Station gibt.
Aus diesem Grund hält die frühere Express-S-Bahn (momentan 6:43 ab Freising) inzwischen auch wieder an allen Stationen.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 13:36
QUOTE (Froschkönig @ 20 May 2007, 13:32)
Alles was bis zu 60 Minuten dauert, ist okay, Referenzpunkt ist hier aber der Hauptbahnhof.
Darüber wird eine Zugtoilette benötigt.
Von Herrsching aus dauert es ja heute auch schon 52 Minuten bis Marienplatz.

60 Minuten ohne ist aber schon ganz schön lang.
Insbesondere, wenn man nicht mal zwischendurch aussteigen kann zum Aufsuchen der Bahnhofstoilette - weil es keine gibt sad.gif
Oder hat jeder Halt eine Toilettenanlage ?

QUOTE
Altomünster mit der S-Bahn anzubinden, dürfte zeittechnisch kein Problem sein.


Die Fahrzeit beträgt ja derzeit von Altomünster nach Dachau 40 Minuten.
Mit dem 423 und entsprechender vmax dürften es nicht weniger als 30 Minuten werden. Bei Kreuzungsaufenthalten dann entsprechend mehr.

QUOTE
Moosburg ist da schon problematischer, im Mischverkehr nicht zu machen. Das wird wohl erst nach der Entflechtung von S-Bahn und Regionalverkehr sowie Ausgruppierung der S-Bahn zum Flughafen etwas.


Tagsüber ist da schon genug Platz - Es muß nur die RB und die S1 verknüpft werden. Und in der HVZ könnte zumindest alle 60 Minuten die RB durch eine verlängerte S1 ersetzt werden. Diese hätte allerdings dann trotzdem noch eine Fahrzeit von 54 Minuten zum Hauptbahnhof.

Auch ist natürlich die S1-Verlängerung bislang an den fehlenden Bahnsteigen in Marzling und Langenbach gescheitert.
Daran wird aber bis 2009 kräftig gearbeitet.
Weiß eigentlich jemand, wie hoch der Bahnsteig in Marzling werden soll ?
Alte Planungen sprachen von 55 cm - also S-Bahn untauglich.
In Langenbach werden es 76 cm - und in MMB sind es sowieso 76 cm und 3 Bahnsteiggleise.

QUOTE
Problem einer Express-S-Bahn auf dieser Strecke ist, dass es außer Pulling keine wirklich schwache Station gibt.


Doch alle bis auf Feldmoching und Moosach. Und auf anderen Linien ist es ja genauso. Da hält der Express nur in den wirklichen Brummern, wie Puchheim und Germering.
Die Express-S-Bahn lebt ja gerade von den bis zu 30 Minuten kürzeren Fahrzeiten zwischen den Endpunkten.
Eine Express-S1 würde demnach folgende Halte im Takt30 bedienen:

Moosburg a. d. Isar - Langenbach - Marzling - Freising - Pulling - Neufahrn b. FS (Anschluß zur S11 vom Flughafen) - Feldmoching (U2) - Moosach (U3) - Laim - Hauptbahnhof - Marienhof - Leuchtenbergring

Die S11 kann dann alle 15 Minuten zum Flughafen fahren.
Für Freising stünden neben der S1 auch noch RE als zusätzliche Fahrmöglichkeit zur Verfügung.

Wobei wohl eine große Zahl die S1 bevorzugen wird, da auch heute schon die RB als Kurzstreckenpendel zwischen Freising und Feldmoching verwendet wird - und da wäre die S1 ein sehr guter Ersatz.

QUOTE
Aus diesem Grund hält die frühere Express-S-Bahn (momentan 6:43 ab Freising) inzwischen auch wieder an allen Stationen.


So ein richtiger Express war das ja auch nie, da ja in Lohhof, Unterschleißheim, Oberschleißheim und ab 1996 auch in Feldmoching gehalten wurde. Die 8 Minuten Fahrzeitersparnis gegenüber der S1 ergaben sich auch nur deshalb, da die 4 Minuten Pufferzeit für Überholungen nicht notwendig waren. Und ein S-Bahn-Zug macht noch keine Express-Linie wink.gif

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 14:03
sorry aber ich bezweifel, das das Fahrgastaufkommen hinter Freising einen solch dichten Takt rechtfertigt. Desweiteren halt ich es für groben Unfug Stationen wie Eching und Unterschleissheim vom Express auszuschliessen. Allein in Unterschleissheim leben heute schon über 20.000 Menschen, die von München dorthin zum arbeiten fahren (Microsoft, Siemens) noch garnet mitgerechnet

Geschrieben von: Froschkönig am 20 May 2007, 14:16
Bevor die Strecke nicht bis mindestens Neufahrn ausgebaut wurde, wird da definitiv nichts passieren.
Es ist ja heute schon die problematischste Linie, warum sollte man da noch mal draufsatteln?

Moosburg ist heute bedarfsgerecht angeschlossen, es bestehen sogar noch Reserven durch Züge, die dort heute noch nicht halten.

S-Bahn als Selbstzweck bringt nichts.

Und wenn du einen Express möchtest, der nirgends hält, dann kann ich nur sagen, den gibt es doch heute schon mit den Regionalzügen.

Geschrieben von: ET 423 am 20 May 2007, 14:30
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 14:36)
Doch alle bis auf Feldmoching und Moosach. Und auf anderen Linien ist es ja genauso. Da hält der Express nur in den wirklichen Brummern, wie Puchheim und Germering.

Du sag mal, ist etwa alles, was andere schreiben und nicht in dein Express-System reinpassen will, per de schon falsch? Ich glaube, du solltest mal in der HVZ in Freising aussteigen und dann mit der S-Bahn in die Stadt fahren. Selbst die Langzüge ab Neufahrn sind spätestens in Oberschleißheim SEHR gut ausgelastet - und das alles durch Fahrgäste aus Unterschleißheim, Lohhof, Eching, Neufahrn und Freising. Feldmoching und Moosach hamma dabei noch gar net bedient. Und diese Stationen haben eh den Vorteil eines U-Bahnanschlusses (Moosach noch nicht, aber daran wird ja schon fleißig gebaut), wodurch sowieso schon ein Teil der Fahrgäste wegfällt.

Puchheim ist von den Fahrgästen her auch ein Brummer, ohne Zweifel. Vergiß mir dabei aber bitte nicht auch Eichenau und Fürstenfeldbruck (+Buchenau). Da steigen auch die Massen aus und je nach Tageszeit gehts auch in Grafrath noch ordentlich zu.

Germering, ja, da ist auch viel los - ebenfalls aber am Harthaus, in Neuaubing und am Westkreuz - dann nochmal in Gilching-A. und Neugilching.

QUOTE
60 Minuten ohne ist aber schon ganz schön lang.
Insbesondere, wenn man nicht mal zwischendurch aussteigen kann zum Aufsuchen der Bahnhofstoilette - weil es keine gibt sad.gif


Wer es keine 60min ohne Toilette aushält, sollte mal über die Einnahme von Granufink & Co. nachdenken. rolleyes.gif Außerdem: Schonmal an die Tf gedacht? Wir halten es teils weitaus länger ohne Toilette aus, weil wegen zu geringer Wendezeiten an so manchem End-Bf kein Toilettenbesuch möglich ist. wink.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 14:44
QUOTE (Froschkönig @ 20 May 2007, 15:16)
Moosburg ist heute bedarfsgerecht angeschlossen, es bestehen sogar noch Reserven durch Züge, die dort heute noch nicht halten.

Bedarfsgerecht ?

Ich empfehle hierzu mal einen Blick in den Fahrplan und in die Züge auf dieser Strecke:

Gerademal 32 Fahrmöglichkeiten Montag bis Freitag und 25 am Wochenende mit vielen 80-Minuten Löchern.
Und für Langenbach und Marzling sieht es noch schlechter aus: 16 Zugpaare Mo-Fr und nur 9 am Wochenende.

Und trotzdem werden die Züge von mindestens 6.500 Fahrgästen nur dieser 3 Bahnhöfe täglich frequentiert - dementsprechend voll ist es dann immer.

Zum Vergleich:
Aying mit S-Bahn-Privileg: 500 Fahrgäste/Tag bei 42 Fahrmöglichkeiten Mo-Fr und 38 am Wochenende.
Pulling an der S1: auch gerade mal 500 Fahrgäste/Tag mit 51 Fahrmöglichkeiten Mo-Fr und 39 am Sonntag.

Und die Züge, die nicht halten, stehen als Reserven eben gerade nicht zur Verfügung, entweder Fahrplantechnisch oder vom Sitzplatzangebot.

Insbesondere wegen des schlechten Bahn-Angebotes - trotz großer Nachfrage - sind die Straßen bei uns übermäßig voll.

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 15:05
mal ganz davon abgesehen müsste ohnehin erstmal geklärt werden, wer die Betriebskosten für eine solche etwaige Verlängerung trägt. Es ist nämlich net einzusehen, das dies die 8 im Verbund befindlichen Landkreise sein sollen oder die Stadt München

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 15:12
QUOTE (ET 423 @ 20 May 2007, 15:30)
Du sag mal, ist etwa alles, was andere schreiben und nicht in dein Express-System reinpassen will, per de schon falsch? Ich glaube, du solltest mal in der HVZ in Freising aussteigen und dann mit der S-Bahn in die Stadt fahren. Selbst die Langzüge ab Neufahrn sind spätestens in Oberschleißheim SEHR gut ausgelastet - und das alles durch Fahrgäste aus Unterschleißheim, Lohhof, Eching, Neufahrn und Freising. Feldmoching und Moosach hamma dabei noch gar net bedient. Und diese Stationen haben eh den Vorteil eines U-Bahnanschlusses (Moosach noch nicht, aber daran wird ja schon fleißig gebaut), wodurch sowieso schon ein Teil der Fahrgäste wegfällt.

Per se falsch nicht, aber diskussionswürdig mit Sicherheit.
Und einige der lieben anderen Forumsteilnehmer sind mit ihren aussagen noch viel rabiater dry.gif

Daß die S1 voll ist, hat ja auch mehrere Gründe:

- Die S1 hat mit Abstand die meisten Anwohner aller S-Bahn-Außenstrecken: 112.000, alle anderen nur zwischen 60' und 80', die S6 90'
- dazu kommen noch 6.000 Fahrgäste vom Flughafen

Ein 15-Minuten-Takt von Neufahrn bis München und das den ganzen Tag wäre hier der Idealzustand, da sich das Verkehrsaufkommen auf die ganze Strecke und mit kleineren Spitzen auch auf den ganzen Tag verteilt und diese Zwischenstationen mit alleine schonmal 50.000 Einwohnern diese S-Bahnen schon vollmachen dürften.
Bei anderen Strecken dürfte sich die große Masse wohl eher in den HVZ-Stunden konzentrieren.

Und um den nicht geringen Vorlauf aus Freising nicht in diese S-Bahnen mitzunehmen empfiehlt sich eben ab Neufahrn bis Feldmoching zusätzlich durchzufahren, was dann - wie auf anderen Strecken ja schon seit längerem praktiziert 6 Fahrten/Stunde entspricht, nur eben anders gestaltet. dry.gif

Und wenn die S1 nicht in Feldmoching täglich 6.000 Fahrgäste an die U2 und in Moosach 1.000 an die Tram 20 abgeben würd, käme man in der Fasanerie eh nicht mehr rein. dry.gif

Geschrieben von: josuav am 20 May 2007, 15:12
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 15:44)
mit vielen 80-Minuten Löchern.

Das nervt!
Das ist der Grund, warum man in Moosburg nicht einfach zum Bahnhof gehen kann und weiß, dass man innerhalb der nächsten hleben Stunde spätestens wegkommt. Man muss immer nen Fahrplan haben.
In Freising geht das mit der S-Bahn wunderbar und viele Leute aus Fresing fahren mit der S-Bahn obwohl es schnellere Züge gibt, weil da die Fahrzeiten einfach sind (war bei uns als noch in der Grundschule war und wir immer von Nandlstadt mit dem Bus kamen. Wir fuhren fast nie mit dem Zug, das hatte auch den Grund dass es Züge gab die nicht im MVV waren, also die IRs. Als wir dann mal die letzte S-Bahn verpasst haben und mit dem IR gefahren sind, haben wir unseren Bus trotzdem noch erreicht. biggrin.gif )

Geschrieben von: Froschkönig am 20 May 2007, 20:42
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 15:44)

Zum Vergleich:
Aying mit S-Bahn-Privileg: 500 Fahrgäste/Tag bei 42 Fahrmöglichkeiten Mo-Fr und 38 am Wochenende.
Pulling an der S1: auch gerade mal 500 Fahrgäste/Tag mit 51 Fahrmöglichkeiten Mo-Fr und 39 am Sonntag.

Pulling liegt an der bestehenden S-Bahn-Strecke.
Soll man da deiner Meinung nach durchfahren?

Wenn Aying heute zur Diskussion stehen würde als Verlängerungsmöglichkeit der S-Bahn, würde das auch nichts werden.
Aber Aying hat die S-Bahn schon, also bleibt es auch.
Die Ausbaumaßnahmen vor kurzem waren in erster Linie Sparmaßnahmen, um die Schwächerei zu beenden.
Es wurden dadurch drei Lokführer eingespart und viel Material geschont.
Die Strecke darüber hinaus gibt es in erster Linie für den Anschluss zur Mangfalltalbahn.

Auf der S1 ist nichts mehr möglich momentan.
Wenn es möglich wäre, dann würden zuerst mal getrennte Züge Richtung Freising und Flughafen fahren, bevor an Moosburg überhaupt nur gedacht wird.
Es ist auch immer leicht, am heimischen Rechner irgendwelche Fahrplankonzepte zu erstellen, die in der Praxis nicht funktionieren können, weil gar nicht alle begrenzenden Faktoren bekannt sind.
Vor allem sehe ich hier immer wieder so nette Konzepte, die alle heutigen Reserven und Puffer einsparen.
So läuft das nicht.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 May 2007, 20:46
QUOTE (Froschkönig @ 20 May 2007, 21:42)
Vor allem sehe ich hier immer wieder so nette Konzepte, die alle heutigen Reserven und Puffer einsparen.
So läuft das nicht.

Ich sehe da auch eines - von den Haidhausener Tunnelgegnern:

http://www.tunnelaktion.de/index2.htm

Liest sich wirklich gut laugh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 20 May 2007, 20:53
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 May 2007, 21:46)
QUOTE (Froschkönig @ 20 May 2007, 21:42)
Vor allem sehe ich hier immer wieder so nette Konzepte, die alle heutigen Reserven und Puffer einsparen.
So läuft das nicht.

Ich sehe da auch eines - von den Haidhausener Tunnelgegnern:

http://www.tunnelaktion.de/index2.htm

Liest sich wirklich gut laugh.gif

sorry, aber ich hab selten soviel Unsinn auf einmal gelesen, wie von diesen Tunnelgegnern laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: JeDi am 20 May 2007, 21:00
Ich hoffe, es wurde noch nicht gesagt: IN Kallzruh funktioniert das Eilzug-System doch auch...

Geschrieben von: Koploper am 23 May 2007, 21:57
Hi, alle !

Zurück diese Thema mit S2-Ost !

In Markt Schwaben wurde gestern im Nacht ein alte Sperrsignal N4 aus Licht gelöscht und ein weisse Kreuz aufgetragen.

Neue Sperrspignal N4 eingeschaltet und im Betrieb.

Am Wochenende 25.Mai bis 28.Mai. mit 3 Weichen in Markt Schwaben eintauschen.

So ist mit S2 nur bis Markt Schwaben, nach Erding mit SEV-Bus eingesetzt.

Grüss
Koploper

Geschrieben von: ET 423 am 23 May 2007, 22:16
http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=6660&st=30&#entry171723

Geschrieben von: VT 609 am 24 May 2007, 16:20
Die Beiträge, die sich mit der Linie A befassen, finden sich jetzt http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=243&st=120&#entry173452.

VT 609
Moderator

Geschrieben von: 420er Vorserie am 8 Jul 2007, 11:03
So, nun ist es fast schon ne Woche her, seit der Nacht vom 1.7. auf 2.7.07 sind die neuen Signale zwischen Markt Schwaben und Feldkirchen in Betrieb gegangen. Die alten Blocksignale in Poing sind darauf hin abgeschaltet worden.

Gruß,
420er Vorserie

Geschrieben von: VT 609 am 23 Jul 2007, 15:04
Die Beiträge, die sich mit der S 1 befassen, finden sich jetzt http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=3&t=7076&st=360&#entry183486.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Aug 2007, 08:23
QUOTE (noebi @ 19 Aug 2007, 12:20)
Zusätzlich eine Neubaustrecke von Riem zum Flughafen und weiter nach Moosach für Express-S-Bahn und Regional- und (vielleicht) Fernzüge Richtung Landshut.

Von Riem über den Flughafen nach Moosach - ein schöner Außenring, aber wie soll denn die Strecke genau verlaufen ?

Geschrieben von: mellertime am 20 Aug 2007, 09:40
Und wozu überhaupt? Die Züge aus Richtung Mühldorf fahren später über Erding, Flughafen, Freising nach Landshut.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Aug 2007, 10:12
QUOTE (mellertime @ 20 Aug 2007, 10:40)
Und wozu überhaupt? Die Züge aus Richtung Mühldorf fahren später über Erding, Flughafen, Freising nach Landshut.

naja manche hier wollen halt alles mit Schienen zupflastern, auch wenns noch so unsinnig ist. Ein Ringschluss Freising - Flughafen - Erding halte ich für durchaus sinnvoll und absolut wünschenswert, aber mehr brauchts da wirklich net

Geschrieben von: noebi am 20 Aug 2007, 10:32
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 Aug 2007, 08:23)
Von Riem über den Flughafen nach Moosach - ein schöner Außenring, aber wie soll denn die Strecke genau verlaufen ?

Aus Richtung München kommend wird vor der St2082, (?) die von der Messe nach Kirchheim führt, nach links abgezweigt Richtung Norden. In einem kurzen Tunnel unter dem westlichen Ende des Golfplatzes bei Aschheim durch und dann östlich von Ismaning an der Umfahrung Ismaning entlang, wohl auch mit einem kurzen Tunnel und nördlich von Ismaning an der bestehenden Bahnstrecke zum Flughafen.

Eieiei, da hab ich tatsächlich Moosach und Moosburg verwechselt. Natürlich solls vom Flughafen weiter über Moosburg (Marzlinger Spange) nach Landshut gehen, alles andere wäre ja a Krampf. biggrin.gif

Achja, und die Züge von Mühldorf nach Landshut sollen bitte auch weiterhin über Vilsbiburg fahren. tongue.gif

Gruß,
Nöbi.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Aug 2007, 10:50
QUOTE (Lazarus @ 20 Aug 2007, 11:12)
Ein Ringschluss Freising - Flughafen - Erding halte ich für durchaus sinnvoll und absolut wünschenswert, aber mehr brauchts da wirklich net

Das lokale Verkehrsaufkommen gibt den Bedarf für eine derartige Bahnstrecke allein aber nicht her, da nur etwa 2.000 von insgesamt über 20.000 Beschäftigten aus Freising oder Erding direkt kommen.
Fluggäste kommen aus diesen beiden Städten auch nicht, da diese ja immer schon gegen den Flughafen waren und erst recht gegen den Ausbau sind und somit aus Protest ihn meiden.
Global betrachtet ergeben sich aber ganz neue Verbindungen z. B. aus Landshut über Freising und Erding nach Mühldorf - umständlicher geht es wohl kaum rolleyes.gif
Und die Verlängerung der wie auch immer in Zukunft nummerierten S-Bahn von München über Erding zum Flughafen und weiter nach Freising wird auch niemand in voller Länge nutzen, selbst dann nicht, wenn alle anderen Strecken gesprengt werden, da die Fahrzeit einfach zu lang ist.

Als S-Bahn-Anschlußverbindung mit hoffentlich sehr guten Umsteigezeiten in der Relation Ostbayern-Flughafen über Freising ist es allerdings ein erster guter Schritt in die richtige Richtung, um die Gebiete nordöstlich des Flughafens, die das größte Wachstumspotenzial aufweisen angemessen anzubinden und nicht weiter überproportional im Dreck des flughafenbedingten Straßenverkehrs ersticken zu lassen (derzeit fahren nur 1% der Fluggäste und 3% der Beschäftigten von östlich des Flughafens mit öffentlichen Verkehrsmittel, aber 99% bzw. 97% mit Privatauto oder Taxi. Begründung: zu langsam und zu unbequem - Stichwort Bus 635 und Bahnhof Freising).
Ein Flughafenexpress aus Landshut würde mit Umweg über Freising auf den 53 km etwa 30 Minuten brauchen - ohne Halt. Die Direktverbindung ab MMB mit Isarquerung und Ostanbindung des Flughafens dauert dagegen nur maximal 10 Minuten und bietet völlig neue Möglichkeiten, wie einer direkten Führung der stündlichen EC-Verbindung Zürich-München-Prag über den Flughafen und damit einen angemessenen Fernverkehrsanschluß.

Geschrieben von: noebi am 20 Aug 2007, 11:55
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 Aug 2007, 10:50)
Das lokale Verkehrsaufkommen gibt den Bedarf für eine derartige Bahnstrecke allein aber nicht her, da nur etwa 2.000 von insgesamt über 20.000 Beschäftigten aus Freising oder Erding direkt kommen.
Fluggäste kommen aus diesen beiden Städten auch nicht, da diese ja immer schon gegen den Flughafen waren und erst recht gegen den Ausbau sind und somit aus Protest ihn meiden.
Global betrachtet ergeben sich aber ganz neue Verbindungen z. B. aus Landshut über Freising und Erding nach Mühldorf - umständlicher geht es wohl kaum  rolleyes.gif
Und die Verlängerung der wie auch immer in Zukunft nummerierten S-Bahn von München über Erding zum Flughafen und weiter nach Freising wird auch niemand in voller Länge nutzen, selbst dann nicht, wenn alle anderen Strecken gesprengt werden, da die Fahrzeit einfach zu lang ist.


Das soll ja eine Direktverbindung Flughafen-Messe werden. Das würde trotzdem noch 40 Minuten dauern. Kein besonderer Fortschritt zu den 48 Minuten, die es jetzt dauert. (Das auch nurl, weil man in Trudering 9 Minuten auf die U-Bahn warten muss) Und mit der S-Bahn ist man wohl nicht so zentral in der Messe als mit der U-Bahn.
Bei meiner Variante könnte ein Express-Zug in ca. 15 Minuten vom Flughafen zur Messe fahren.

QUOTE

Als S-Bahn-Anschlußverbindung mit hoffentlich sehr guten Umsteigezeiten in der Relation Ostbayern-Flughafen über Freising ist es allerdings ein erster guter Schritt in die richtige Richtung, um die Gebiete nordöstlich des Flughafens, die das größte Wachstumspotenzial aufweisen angemessen anzubinden und nicht weiter überproportional im Dreck des flughafenbedingten Straßenverkehrs ersticken zu lassen (derzeit fahren nur 1% der Fluggäste und 3% der Beschäftigten von östlich des Flughafens mit öffentlichen Verkehrsmittel, aber 99% bzw. 97% mit Privatauto oder Taxi. Begründung: zu langsam und zu unbequem - Stichwort Bus 635 und Bahnhof Freising).
Ein Flughafenexpress aus Landshut würde mit Umweg über Freising auf den 53 km etwa 30 Minuten brauchen - ohne Halt. Die Direktverbindung ab MMB mit Isarquerung und Ostanbindung des Flughafens dauert dagegen nur maximal 10 Minuten und bietet völlig neue Möglichkeiten, wie einer direkten Führung der stündlichen EC-Verbindung Zürich-München-Prag über den Flughafen und damit einen angemessenen Fernverkehrsanschluß.


Genau, und am besten gleich noch ein IC Garmsich - München - Hof - Dresden - Berlin. Vielleicht auch beide versetzt im 2-Stunden-Takt.

Gruß,
Nöbi.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Aug 2007, 12:27
von Erding aus wird die S-bahn wohl eher am Flughafem enden, 2 S-Bahnlinien auf dem kurzen stück halt ich doch für etwas viel des guten

Geschrieben von: Lazarus am 20 Aug 2007, 12:31
QUOTE (noebi @ 20 Aug 2007, 12:55)
Das soll ja eine Direktverbindung Flughafen-Messe werden. Das würde trotzdem noch 40 Minuten dauern. Kein besonderer Fortschritt zu den 48 Minuten, die es jetzt dauert. (Das auch nurl, weil man in Trudering 9 Minuten auf die U-Bahn warten muss) Und mit der S-Bahn ist man wohl nicht so zentral in der Messe als mit der U-Bahn.
Bei meiner Variante könnte ein Express-Zug in ca. 15 Minuten vom Flughafen zur Messe fahren.

,

eine Direktanbindung Flughafen-Messe ist ja geplant über Erding, eine zusätzliche Anbindung über Daglfing dürfte wohl kaum Chancen auf Realisierung haben, da zuwenig Fahrgäste

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 20 Aug 2007, 12:40
QUOTE (Lazarus @ 20 Aug 2007, 11:12)
naja manche hier wollen halt alles mit Schienen zupflastern

ganz genau - und darum heißt das hier ja auch Eisenbahnforum biggrin.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Aug 2007, 12:52
QUOTE (Lazarus @ 20 Aug 2007, 13:27)
von Erding aus wird die S-bahn wohl eher am Flughafem enden, 2 S-Bahnlinien auf dem kurzen stück halt ich doch für etwas viel des guten

Und wo willst Du sie dann wenden lassen ?

Welches kurze Stück mit 2 Linien ?

Der spricht immer in Rätseln ... unsure.gif

Geschrieben von: Iarn am 20 Aug 2007, 13:03
Ich persönlich bin ja bei einer Verschwenkung noch skeptisch wie das denn laufen soll. Auf den Powerpoints der bayrischen Staatsregierung ist da ein kleiner Schwenker eingezeichnet. Die Lage nördlich der A94 dürfte jedoch auf extrem geringe Kundenakzeptanz stoßen.
Im Text steht gerne was vom existierenden Messegleis. Letzteres ist eingleisig und ein Stichgleis welches ostseitig kaum auf die existierende Trasse zurückzuführen ist.
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=Messegel%C3%A4nde+M%C3%BCnchen&ie=UTF8&ll=48.139946,11.702886&spn=0.010381,0.020084&t=k&z=16&om=1
Hoffe der Link geht und zeigt, dass die Messeverschwenkung S2 ein trauriges Resultat von Power Point Engineering ist.

Mit vertretbarem Aufwand ist nur eine eingleisige Westanbindung über Riem Bhf und dann wohl Daglfinger Spange, die nicht die Welt kosten düfte möglich. Ansonsten viel Spaß bei lustigen kurvigen Tunnelkonstruktionen.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Aug 2007, 13:17
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 Aug 2007, 13:52)
Und wo willst Du sie dann wenden lassen ?

Welches kurze Stück mit 2 Linien ?

Der spricht immer in Rätseln ... unsure.gif

sorry Zitat vergessen

gemeint war Fresing - Flughafen

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Aug 2007, 13:24
QUOTE (Lazarus @ 20 Aug 2007, 14:17)
[gemeint war Fresing - Flughafen

Das ist doch dann eine schöne Dreiecksbeziehung, ohne daß man auf eine Linie verzichten kann:

S1 Freising-Neufahrn-München
S1 Flughafen-Neufahrn-München
S2 Freising-Flughafen-Erding-München

Also, wenn die S2 aus Erding am Flughafen endet, wie soll sie dann nach Freising kommen ?

Westlich des Besucherparks gibt es derzeit keine Wendeanlage und bei der dichten Belegung ist eine höhenfreie Ausfädelung dann dringend notwendig.

Östlich vom Terminal 4 wird mit dem Bau der Strecke nach Erding auch eine Wendeanlage für die S8 und die S1 gebaut, da dann die 9 Züge/Stunde nicht mehr im Bahnhof wenden können.

Geschrieben von: Iarn am 20 Aug 2007, 13:35
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 Aug 2007, 13:24)
Östlich vom Terminal 4 wird mit dem Bau der Strecke nach Erding auch eine Wendeanlage für die S8 und die S1 gebaut, da dann die 9 Züge/Stunde nicht mehr im Bahnhof wenden können.

Terminal 4?
Soweit ich weiß, sieht die letzte Ausbaustufe so aus (von West nach Ost)

(T1 Satellit)- T1 - Zentral - MAC -T2 - Satellit2 - Satellit3 - T3

Stimmt, im Westen ist für eine evtuelle Wendeanlage kein Platz, weil da eine bessere Ausfädelung geben soll, die Tankzugwendeanlage wohl ausgebaut werden soll, und Fracht wohl auch auf einen Gleisanschluß spekuliert. Soweit, was man von Flughafenseite an Begehrlichkeiten hört.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Aug 2007, 13:50
QUOTE (Iarn @ 20 Aug 2007, 14:35)
Terminal 4?
Soweit ich weiß, sieht die letzte Ausbaustufe so aus (von West nach Ost)

(T1 Satellit)- T1 - Zentral - MAC -T2 - Satellit2 - Satellit3 - T3

T3 ist ja nicht das Ende - nicht umsonst ist die Startbahn Ost so weit im Osten (2.100 m), da diese dann Terminal 3 und 4 bedienen soll, Startbahn Süd das Terminal 1 und Startbahn Nord das Terminal 2.

Und die Wendeanlage muß so weit im Osten sein, daß sie bei den noch folgenden Terminal-Erweiterungen nicht wieder weg muß wink.gif

Nachtrag: Terminal 3 und 4 liegen sich dann wie T1 und T2 gegenüber und haben auch einen gemeinsamen S-Bahnhof.

Geschrieben von: Iarn am 20 Aug 2007, 13:58
Vielleicht reden wir aneinander vorbei?

Ich zähle die beiden (potentiellen) Satelliten zwischen T2 und T3 nicht als Terminals. Manche bezeichnen ja den wohl bis 2011 zu bauenden Sateliten für T2 als T3.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Aug 2007, 14:26
QUOTE (Iarn @ 20 Aug 2007, 14:58)
Vielleicht reden wir aneinander vorbei?

Ich zähle die beiden (potentiellen) Satelliten zwischen T2 und T3 nicht als Terminals. Manche bezeichnen ja den wohl bis 2011 zu bauenden Sateliten für T2 als T3.

Haßt Du davon mal einen Plan ?

Geschrieben von: Iarn am 20 Aug 2007, 22:03
Leider habe ich nur ne Powerpoint aus nem Flughafenbesuch im Kopf. Werde versuchen die oder ähnliches aufzutreiben.

Geschrieben von: 3247 am 21 Aug 2007, 00:42
QUOTE (Iarn @ 20 Aug 2007, 14:03)
Ich persönlich bin ja bei einer Verschwenkung noch skeptisch wie das denn laufen soll. Auf den Powerpoints der bayrischen Staatsregierung ist da ein kleiner Schwenker eingezeichnet. Die Lage nördlich der A94 dürfte jedoch auf extrem geringe Kundenakzeptanz stoßen.

Im http://www.muenchen.de/Rathaus/plan/stadtentwicklung/verkehrsplanung/verk_ent_p/41223/index.html (und da vor allem http://www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/75_plan/04_stadtentwicklung/07_verkehrsplanung/01_vep2006/pdf_vep06/vep06_plan01.pdf - Vorsicht, PDF!) ist ein deutlich größerer Schwenk eingezeichnet. Die S-Bahn verläuft hier entlang der Paul-Henri-Spaak-Straße und der S-Bahn-Bahnhf. liegt deutlich südlich der A 94, mehr oder weniger direkt am Messegelände (Eingang Nord).

Claus

Geschrieben von: ubahnfahrn am 21 Aug 2007, 07:42
QUOTE (3247 @ 21 Aug 2007, 01:42)
Die S-Bahn verläuft hier entlang der Paul-Henri-Spaak-Straße und der S-Bahn-Bahnhf. liegt deutlich südlich der A 94, mehr oder weniger direkt am Messegelände (Eingang Nord).

Das soll auch der Standort des S-Bahnhofes "Messestadt-Nord" werden, auch wenn dazu zweimal die A94 gequert wird, dürfte aber mit den modernen Bahnübergangssicherungsanlagen kein Problem werden dry.gif
Dieser Bahnhof erzielt den besten Erschließungswert, da die Fußwege zum Messegelände und zur Messestadt damit am kürzesten sind. Die halbe Minute, die die S-Bahn länger fährt, fällt nicht ins Gewicht.

Geschrieben von: Iarn am 21 Aug 2007, 08:56
Danke für den Hinweis Claus.

Leider ist die VEP Karte sehr schematisch. Wenn ich mir diese Karte über eine Satellitenkarte lege, dann geht die Westanbindung mitten durch die Autobahnausfahrt (müsste Feldkirchen Ost sein). Das bedeutet nen recht ansehlichen Tunnel/Brücke.

Ich persönlich halte immer noch nicht viel von der Messeverschwenkung, da der bauliche Aufwand mir immer noch als unangemessen hoch erscheint. Zumal die Anbindung mit der U Bahn mit Umsteigen besteht und dann äh in zehn Minuten zum Terminal wenn Sie schon am Hauptbahnhof losgeflogen äh sind.
Mehr Charme hätte für mich falls der Edmundrapid nicht kommt eher eine U4 VErlängerung über Engschalking hinaus mit Verknüpfung Riem S und Einfädelung Messestadt West. Hätte ne hohe Netzwirkung und würde ne halbwegs akzeptable Relation Messe /Flughafen ergeben.

Der Ringschluß Erding hat sicher seinen Reiz in der Relation Erding - Flughafen - Freising. Seine Tauglichkeit als Flughafenanbindung sehe ich ob des Riesenumweges nicht. Aber unsere bayrische Staatsregierung will den Ringschluß Erding ja wohl unbedingt.

Geschrieben von: elba am 21 Aug 2007, 09:46
QUOTE (Iarn @ 21 Aug 2007, 09:56)
Ich persönlich halte immer noch nicht viel von der Messeverschwenkung, da der bauliche Aufwand mir immer noch als unangemessen hoch erscheint. Zumal die Anbindung mit der U Bahn mit Umsteigen besteht und dann äh in zehn Minuten zum Terminal wenn Sie schon am Hauptbahnhof losgeflogen äh sind.
Mehr Charme hätte für mich falls der Edmundrapid nicht kommt eher eine U4 VErlängerung über Engschalking hinaus mit Verknüpfung Riem S und Einfädelung Messestadt West. Hätte ne hohe Netzwirkung und würde ne halbwegs akzeptable Relation Messe /Flughafen ergeben.

Der Ringschluß Erding hat sicher seinen Reiz in der Relation Erding - Flughafen - Freising. Seine Tauglichkeit als Flughafenanbindung sehe ich ob des Riesenumweges nicht. Aber unsere bayrische Staatsregierung will den Ringschluß Erding ja wohl unbedingt.


Ich war damals beim Messe-Umzug schon für eine U-Bahn-Anbindung via Arabellapark - Daglfing und zusätzlich eine S-Bahn quer über den alten Airport von Trudering via Messe Ost nach Feldkirchen (mit der Option einer Kurve nach Riem, damit man Messezüge quasi als Ring betreiben kann). Aber es mußte ja die U2 werden (die jetzt tlw. in Neuperlach fehlt).

Beim Ringschluß spielt halt die Walpertskirchner Spange eine Rolle. Theoretisch könnte man da EU-Mittel abgreifen, wenn man wüßte, wie man Fernzüge über die überlastete Landshuter Strecke nach Neufahrn bekäme. Und natürlich nur, wenn die EU nicht doch noch aus diesem Topf den TR mitfinanziert.

Edmund

Geschrieben von: 3247 am 21 Aug 2007, 09:54
QUOTE (Iarn @ 21 Aug 2007, 09:56)
Leider ist die VEP Karte sehr schematisch. Wenn ich mir diese Karte über eine Satellitenkarte lege, dann geht die Westanbindung mitten durch die Autobahnausfahrt (müsste Feldkirchen Ost sein). Das bedeutet nen recht ansehlichen Tunnel/Brücke.

Dort gibt es schon ein Bahngleis, das - etwas östlich von der Ausfahrt - auf einer Brücke über die Autobahn führt. Ich nehme an, das ist das besagte "Messegleis". Es bietet sich natürlich an, die vorhandene Trasse zu nehmen; eventuell reicht ja sogar das vorhandene Gleis (auf dem Messegelände selbst gibt es allerdings mehrere höhengleiche, ungesicherte Bahnübergänge; dort müsste man was machen).

Ich habe keine Satellitenkarte darüber gelegt, sondern nur die Strukturen verglichen. rolleyes.gif

Claus

Geschrieben von: ubahnfahrn am 21 Aug 2007, 11:41
Über den Messeschwenker sollen doch dann alle S-Bahnen von Markt Schwaben nach Riem fahren, also 6 Züge/Stunde und Richtung, da wird ein Gleis nicht reichen. Und BÜ, nachdem die Autolenker nicht wissen, wie man damit umgeht - vergiß es dry.gif

Geschrieben von: Iarn am 21 Aug 2007, 12:30
QUOTE (3247 @ 21 Aug 2007, 09:54)
Dort gibt es schon ein Bahngleis, das - etwas östlich von der Ausfahrt - auf einer Brücke über die Autobahn führt. Ich nehme an, das ist das besagte "Messegleis". Es bietet sich natürlich an, die vorhandene Trasse zu nehmen; eventuell reicht ja sogar das vorhandene Gleis (auf dem Messegelände selbst gibt es allerdings mehrere höhengleiche, ungesicherte Bahnübergänge; dort müsste man was machen).

Ich habe keine Satellitenkarte darüber gelegt, sondern nur die Strukturen verglichen. rolleyes.gif

Claus

Bei meinem Beitrag von gestern 13:00 sieht man auf dem Link zu google maps das Messegleis. Damit wäre die Westanbindung des Messebahnhofs möglich aber für eine Verschwenkung braucht man ja einen Ostanschluss und da muss man rel viel ungünstiges Gelände Autobahnauffahrt überwinden.

Geschrieben von: mellertime am 21 Aug 2007, 15:13
QUOTE (ubahnfahrn @ 21 Aug 2007, 12:41)
Über den Messeschwenker sollen doch dann alle S-Bahnen von Markt Schwaben nach Riem fahren, also 6 Züge/Stunde und Richtung, da wird ein Gleis nicht reichen. Und BÜ, nachdem die Autolenker nicht wissen, wie man damit umgeht - vergiß es dry.gif

An Streckenneubauten werden eh kein BÜs mehr gebaut.

Geschrieben von: ropix am 21 Aug 2007, 20:08
Zumal schon Kurve und Steigung alles andere als S-bahn würdig sind. Dass man quer durch den Umschlagbahnhof müsste kommt noch dazu.

Geschrieben von: 420er Vorserie am 7 Sep 2007, 20:35
Hallo,
auf der S2 Ost finden zurzeit vom 7.9. bis 9.9.2007 Bauarbeiten statt. Laut der S-Bahn München sollte eine neue Brücke zwischen Markt Schwaben und Poing eingeschoben werden.
Statt des Brückeneinschubes werden aber die alten Holzschwellen in Grub (Obb) und Heimstetten getauscht.

http://hoernchen.smirne.de/galerie2/thumbnails.php?album=41

Viel Spaß beim betrachen,
420er Vorserie

Powered by Invision Board (http://www.invisionboard.com)
© Invision Power Services (http://www.invisionpower.com)