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[M] Nordost Stadtentwicklung & Verkehr [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 10 Oct 2016, 10:01


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SZ Artikel zum Thema

mit ein wenig Details wie in den drei Varianten der Verkehr gestaltet würde.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Jan 2017, 01:10


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Die Stadtratsunterlagen sind online

Bei genauerer Betrachtung gefällt mir die Variante 3 mit den Grünzungen immer besser, aber auch die westlastige Perlenkette 1 ist ganz okay. Variante 2 erschließt sich mir nicht. Wohnen und grün ist zu getrennt voneinander. Irgendwie wird die halbe Fläche verschenkt, da als Naherholung nicht nah genug.

Leider ist gerade im Bereich Straßenverkehr die Variante 3 unausgegoren. Gerade im Bereich Daglfing Dorfkern sind die skiziierten Straßen sehr eng und nicht erweiterbar für mehr Verkehr ( v.a. westlich der Kreuzung Daglfinger/Burgauer/Kunihohstr)

Bearbeitet von Iarn am 20 Jan 2017, 01:58
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 20 Jan 2017, 01:57


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QUOTE (Iarn @ 20 Jan 2017, 01:10)
Leider ist gerade im Bereich Straßenverkehr die Variante 3 unausgegoren. Gerade im Bereich Daglfing Dorfkern sind die skiziierten Straßen sehr eng und nicht erweiterbar für mehr Verkehr.

Vorausgesetzt, man ist in der Lage, ein wirklich attraktives ÖPNV-Angebot zu schaffen, ist das in meinen Augen sogar eher ein Vorteil.
Also, vorausgesetzt...

--------------------
Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Jan 2017, 01:58


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Trotzdem kannst Du einen gewissen Restverkehr nicht wegzaubern, vor allem wenn als zentralen Bestandteil des Straßennetzes plant und da ist es jetzt schon mehr als eng.

Bearbeitet von Iarn am 20 Jan 2017, 01:59
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 20 Jan 2017, 01:59


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QUOTE (Iarn @ 20 Jan 2017, 01:58)
Trotzdem kannst Du einen gewissen Restverkehr nicht wegzaubern und da ist es jetzt schon mehr als eng.

Auch jetzt ist das Angebot mehr so semi-attraktiv...

--------------------
Aus Gründen...

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Iarn
  Geschrieben am: 20 Jan 2017, 02:03


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Ja aber egal wie gut das Angebot ist, schon jetzt kommt ein 183 kaum an entgegenkommenden Lastwagen vorbei. Und es ist nicht anzunehmen, dass bei 40000 Bewohnern weniger MIV/Lieferverkehr/Bus herrscht als bei aktuell 8000. So toll kann der ÖPNV nicht sein, dass der MIV um 80% pro Kopf zurück geht.

Aus meiner Sicht müssen die entweder entlang der Daglfinger enteignen oder einen kurzen Tunnel für das Stück Daglfinger Straße bauen, welches aktuell beidseitig im Bestand bebaut ist.

Bearbeitet von Iarn am 20 Jan 2017, 02:06
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 20 Jan 2017, 02:37


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QUOTE (Iarn @ 20 Jan 2017, 02:03)
Ja aber egal wie gut das Angebot ist, schon jetzt kommt ein 183 kaum an entgegenkommenden Lastwagen vorbei. Und es ist nicht anzunehmen, dass bei 40000 Bewohnern weniger MIV/Lieferverkehr/Bus herrscht als bei aktuell 8000. So toll kann der ÖPNV nicht sein, dass der MIV um 80% pro Kopf zurück geht.


Doch, das wäre durchaus zu schaffen. Das würde aber z.b. vorraussetzen, das die Schnellbahnen zumindest im Stadtgebiet wenigstens am Wochenende rund um die Uhr fahren.

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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chris232
  Geschrieben am: 20 Jan 2017, 03:23


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QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2017, 03:37)
Doch, das wäre durchaus zu schaffen. Das würde aber z.b. vorraussetzen, das die Schnellbahnen zumindest im Stadtgebiet wenigstens am Wochenende rund um die Uhr fahren.

Meinst du damit die bodenlose Frechheit, dass zwischen 0:31 und 3:31 im Extremfall nur zwei Fahrten in nicht mal 15 Minuten aus dem Stadtzentrum dorthin führen? Oder, beinahe noch schlimmer, dass zwischen 1:09 und 4:29 an manchen Tagen nur ein einzelner Zug einwärts fährt? Ja, das allein ist sicher der Hauptgrund, wieso Leute nicht mit dem ÖPNV fahren. rolleyes.gif

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Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck

Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
    
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mq-
  Geschrieben am: 24 Jan 2017, 18:55


Eroberer


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QUOTE (Iarn @ 20 Jan 2017, 02:10)
Bei genauerer Betrachtung gefällt mir die Variante 3 mit den Grünzungen immer besser, aber auch die westlastige Perlenkette 1 ist ganz okay. Variante 2 erschließt sich mir nicht. Wohnen und grün ist zu getrennt voneinander. Irgendwie wird die halbe Fläche verschenkt, da als Naherholung nicht nah genug.

Der Flächenverbrauch ist halt wesentlich geringer. U.A. deswegen wird 2 auch die mit Abstand geringsten Infrastrukturkosten bei durchaus hoher Effizienz haben. Vorallem wenn man die U4 zur Messe will.

1 wär die Variante der Wahl, wenn man sich langfristig die Option auf die Abfangstadt offen halten will, wo nochmal mindestens 50'000 reinpassen würden und die U4 auch etwas füllen könnten.

Bei 3 wird man schon erstmal den größten Nutzen kriegen, aber das ist auch der deutlich größte Aufwand. Allein der U-Bahnhof Englschalking ist da nicht ganz ohne. Bei der Naherholung ist absolute Nähe nicht so wichtig. Wichtiger ist Aufenthaltsqualität im Mikrobereich; der Rest muss auch was bieten, wozu insbesondere eine gewisse Größe gehört. 3 schaut da aber nicht so schlecht aus.

Für das Geld der U4 plus Stamm 2 hätte man wahrscheinlich auch eine richtig fette S-Bahn-Tangente Gronsdorf – Messe – Riem – Englschlaking – Arabellapark – Schwabing – Rotkreuzplatz – Laim / Harras gekriegt, von der man dann auch was gehabt hätte (außer Überflutung der Innenstadt).
    
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Iarn
  Geschrieben am: 24 Jan 2017, 19:10


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Den U-Bahnhof Englschalking braucht es doch für alle drei Varianten oder steh ich jetzt auf dem Schlauch?
    
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mq-
  Geschrieben am: 24 Jan 2017, 19:40


Eroberer


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QUOTE (Iarn @ 24 Jan 2017, 20:10)
Den U-Bahnhof Englschalking braucht es doch für alle drei Varianten oder steh ich jetzt auf dem Schlauch?

Bei 1 und 2 kann er aber offen und weitgehend gerade im Lauf der Straße gebaut werden, während er bei 3 die Kurve kriegen muss und wohl S-förmig wird, wenn er nicht gleich bergmännisch gebaut wird. Oder suboptimaler Übergang zur S-Bahn.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 27 Feb 2017, 11:11


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RIS Die Grünen stellen ein paar meiner Meinung nach recht sinnvolle Fragen zur verkehrlichen Erschließung des SEM Nordost

QUOTE
1.) Kann die Verlängerung der U4 nach Englschalking unabhängig von der Baumaßnahme Tieferlegung der S8 geplant und gebaut werden, also vorher oder gleichzeitig?
2.) Wenn ja, bis wann könnte diese verlängerte U4 unter günstigsten Umständen in Betrieb gehen?
Wenn nein, wie lange dauert dann die Betriebsaufnahme der verlängerten U4 über das Jahr 2037 hinaus mindestens?
3.) Welche Planungszeit und Bauzeit (bitte getrennt angeben) ist für den S8-Tunnel tatsächlich vorgesehen? (es reicht ein Erfahrungswert aus früheren ÖV-Tunnelprojekten)
Kann während dieser Bauzeit der S-Bahnbetrieb uneingeschränkt, eingeschränkt oder gar nicht aufrecht erhalten werden?
Mit welchen Einschränkungen ist voraussichtlich zu rechnen, über welchen Zeitraum?
4.) Was bedeutet eine Bauzeit des S8-Tunnels bis 2037 für die gesamte SEM, insbesondere für den Wohnungsbau?
5.) Ist es richtig, dass die aktuellen Planungen der künftigen Express-S-Bahn zum Flughafen keinen Halt am künftigen U/S-Verknüpfungsbahnhof Englschalking vorsehen?


Wobei ich vermute, die Beantwortung der Fragen versinkt im Bermudadreieck Stadt - Freistaat - DB und endet in Worthülsen.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 27 Feb 2017, 18:12


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Irgendwie kann man die Grünen echt nicht mehr ernstnehmen. Jetzt will man plötzlich als Oppositionspartei einen Ausbau der U4. Zynisch nur, das man zuvor genau diese Verlängerung als Regierungspartei massiv jahrelang bekämpft hat und hauptverantwortlich dafür ist, das die bis heute nicht fertig gestellt worden ist. Das gleiche Spiel jetzt bei der U5 in Pasing. Sorry, aber diese Chaotenpartei kann man wirklich nicht mehr ernstnehmen...

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Jean
  Geschrieben am: 27 Feb 2017, 18:20


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Dich aber auch nicht. ph34r.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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Iarn
  Geschrieben am: 27 Feb 2017, 18:32


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Einerseits ist die Kritik an der plötzlichen Wendung der Grünen im Nahverkehr berechtigt, gerade in Pasing ist der Umschwung arg durchsichtig (Verhinderung der 2.Stammstrecke).

Aber man muss der Grünen zugute halten, dass sie relativ zeitnah nach Englschalking eine Trambahn bauen wollten, als alle noch gesagt haben, lieber eine U-Bahn aber in 20 Jahren.
    
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